Blog-Archive

Das Buch der Nacht von Deborah Harkness [Rezension]

Vor dir war ich nur Staub und Schatten. Du hast mich zum Leben erweckt. Ohne doch kann ich nicht überleben.“ – S. 614


DasBuchderNacht»Inhalt«

Die Liebe zwischen Matthew und Diana wird von allen Seiten angefeindet. Ihr eigener Clan ist aufgespalten in Gegner oder Unterstützer. Dass Matthew am Blutrausch leidet und damit eine potenzielle Gefahr darstellt, verkompliziert ihre Lage. Der Krieg zwischen Dämonen, Vampiren und Hexen droht auszubrechen, als Benjamin, Matthews Sohn, Unruhe zu stiften beginnt. Er sucht eine Hexe, mit der er Kinder bekommen kann. Wenn er neben Ashmole 782 Diana in die Hände bekommen könnte, würde die Welt in Gewalt und Finsternis versinken.

Aber wie rettet man eine Welt, die nicht gerettet werden will?

»Beim Erzählen Bummeln und Verweilen« es geht noch leselustig weiter…

Unter dem Vampirmond – Verlangen von Amanda Hocking [Rezension]

Zwei Brüder, ein Blutsband – eine Liebe …

Der Inhalt:

Alice hat auf ihr Herz gehört und sich mit Jack zusammengetan, obwohl sie sich ursprünglich zu Peter hingezogen fühlte. Doch genau das Fühlen, ist momentan sowieso Alices größtes Problem. Als neuer Vampir kann sie die vielen Gefühle um sie herum kaum noch aushalten oder von ihren eigenen filtern. Die Blutgier macht ihr zu schaffen, die Familie droht auseinanderzubrechen. Und dann befindet sich Peter auf einmal in großer Gefahr und Alice ist sich nicht mehr sicher, was ihr Herz eigentlich noch sagt und wer „der Richtige“ der beiden Brüder ist: Jack oder Peter?

Eine Enttäuschung, ein abgehandelter Cliffhanger und keine guten Verknüpfungen

Unter dem Vampirmond – Verlangen“ ist eine Fortsetzung, die ich aufgrund des spannenden Vorgängers und des offenen Endes sehnlichst erwartete und an das ich gewisse Ansprüche hegte. Leider bin ich ziemlich enttäuscht von diesem dritten Teil, den die Autorin meines Erachtens nach hochwertiger hätte umsetzen müssen oder ansonsten lieber gar nicht erst geschrieben hätte.

Der Cliffhanger von „Unter dem Vampirmond – Verführung“ wird quasi nebenher abgehandelt, während sich Amanda Hocking eine neue „Bedrohung“ ausdenkt, die dermaßen überraschend und haltlos auftaucht, dass sich wirklich immer wieder über die nicht vorhandene Sinnhaftigkeit dieses Inhalts gewundert werden muss. Wo bleiben beispielsweise die Hintergründe für diese neue „Bedrohung“ (?) in Form von einer weiteren „Vampirspezies“, die (leicht abgekupfert) nach den Lykanern benannt sind, welche normalerweise wiederum allgemein als Lykanthropen und somit Werwölfe gelten. Amanda Hocking setzt dieses „Grüppchen“ ohne die zwingend benötigte Rahmenbedingung in die Handlung ein, wodurch bei den LeserInnen der Eindruck von „unsauberen Rändern“ entstehen kann. Es gibt keine Hintergründe und die dann wenigstens zu erwartende Handlungsentwicklung wird ebenfalls verhunzt, indem die genannte „Bedrohung“ zwar als spannungspotenzierendes Mittel 1-2 Mal erwähnt wird, danach komplett verschwindet und wie aus dem Nichts, (Ironie an) sowie gleichermaßen völlig unerwartet wieder auftaucht (Ironie aus).

Ein Inhalt, der einer Farce gleicht

Die Figuren geben kein besseres Bild ab. Alices Gedankengänge folgen keinem geplanten Konzept, bevorzugen es aber, sich zu den jeweiligen Problemen oppositionell zu verhalten. Dadurch sind viele Konversationen gekünstelt, Alice als Romanfigur ist nicht nachvollziehbar, was ziemlich lesehemmend wirkt, da die Atmosphäre fehlt und sich keine richtigen Bilder im Kopf einstellen wollen.

Des Weiteren scheinen die Funktionen der einzelnen Charakter im Vorfeld festgelegt, allerdings so, dass die LeserInnen im Voraus wissen dürften, wie Person X auf Problem Y reagiert, während Person Z sich gegen Person Y stellt usw. usf. Auch das nimmt den Charme dieser bis dahin so glanzvollen Reihe.

Die berüchtigte „Dreiecksbeziehung“ versehen mit einer Prise Blutdurst

Ferner drehen sich Alices Gedanken hauptsächlich um zwei Themen: Ihre zwiespältigen „Liebes“-Gefühle gegenüber Peter und Jack. Und zweitens ihre Probleme mit dem Blutdurst. Dabei ist das eine mit dem anderen verbunden und somit fast schon wieder dasselbe.

Nach spätestens 100 Seiten sind die (nicht variierenden) Pro und Kontra Abwägung zwischen den beiden „Kerlen“ und Alices Blutdurst als Jungvampir und ob sie diesem nachzugeben droht oder nicht, entweder traurig oder ein frustriertes Lächeln wert, jedoch nicht lesens oder gar -empfehlenswert

Die jeweiligen Probleme sind im Kern immer dieselben, nur dass z.T andere Charaktere an ihnen beteiligt sind oder sich die Konstellationen leicht wandeln. Da dann aber so leicht, dass ich mir manchmal etwas veralbert vorkam.

Die Kritik, mit der ich diese Rezension abschließen möchte, obwohl ich noch einiges mehr aufzählen könnte, bezieht sich auf den Handlungsverlauf, der strukturlos, durchschaubar und unausgewogen den bildlichen Tropfen bildet, der das Fass schließlich zum Überlaufen bringt.

Mein endgültiges Urteil:

Ich war von „Unter dem Vampirmond 01 & 02“ dermaßen begeistert, dass es mich jetzt umso mehr bekümmert, von diesem Band abraten zu müssen.

Weder in Einzelpartien, noch im Gesamtzusammenhang hat sich die Autorin Amanda Hocking mit Ruhm bekleckert, so dass ich diesem „Trauerspiel“ nur zwei Sterne vergeben kann. Diese zwei Sterne gibt es auch nur, weil ich das Cover ansprechend gestaltet finde und ich schon Werke gelesen habe, die wesentlich schlechter waren, als das hier präsentierte.

Wer nach einem spannenden Pageturner Ausschau hält, ist bei Hocking falsch und sollte lieber gar nicht erst mit Band 1 und 2 beginnen, denn nach diesem dritten Band wird die vorige Euphorie in vielen Teilen zerstört, da die Bücher in einem engen Verhältnis zueinander stehen und stark aufeinander aufbauen oder dies zumindest tun sollten.

Meine Meinung lautet also: „Finger weg!“

Bewertung

Thematik:

Vampire

Dreiecksbeziehung

Liebe

Lykaner

Bedrohung

Familienzusammenhalt

Blut(Durst/Gier)

Erwachsen werden

Überleben

Allgemeine Buchinformationen:

Amanda Hocking
Unter dem Vampirmond – Verlangen
Band 3
Originaltitel: Flutter
Originalverlag: Marsh agency
Aus dem Englischen von Ines Klöhn, Anne Emmert
Deutsche Erstausgabe
Ab 13 Jahren
Paperback, Klappenbroschur, 352 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-570-16139-5
€ 12,99 [D] | € 13,40 [A] | CHF 18,90
Verlag: cbt
Zu „Unter dem Vampirmond – Verlangen“ bei cbt!

Gabriels Gefährtin – Scanguards Vampire 03 von Tina Folsom [Rezension]

Der Inhalt:

Gabriel hadert mit seinem Schicksal. So hat er zwar einen tollen Job und nette Kollegen und als Vampir liegt vor ihm die Ewigkeit und dennoch fehlt etwas. Er kann weder seine Vergangenheit, noch das Mal, das seine Wange verunstaltet, überwinden. So fühlt er sich unbegehrt, unattraktiv und unwürdig.

Doch dann liegt im Haus seines Chefs Samson plötzlich diese betörende Frau und ringt um Leben und Tod. Ihr Name ist Maya und Gabriel würde einfach alles tun, um sie am Leben zu erhalten und so wird er vor eine Wahl gestellt, die niemand für einen anderen stellen sollte…

Abwechslung trotz des immer wiederkehrenden Grundgerüsts

Es ist immer wieder bewundernswert mitzuverfolgen, wie Tina Folsom ihre Sanguards Vampire aufgebaut hat; bisher hat sich noch kein Element wiederholt und obwohl die Grundzüge immer dieselben sind, bieten diese eBooks den LeserInnen jedes Mal Abwechslung. Ich gestehe, dass ich im dritten Teil den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sah und eine ziemlich offensichtliche Sache verkannte. So bietet es sich geradezu an den Spieß umzudrehen und aus einer Vampir-Mensch-Beziehung eine von Vampir zu Vampir zu basteln. Doch selbst da hört das Reportoire dieser Autorin nicht auf, sondern läuft sich gerade mal warm.

Ein Trumpf, der neben Hexen und anderen fantastischen Wesen für Höchstspannung sorgt

Dennoch ist „Gabriels Gefährtin – Scanguars Vampire 3“ etwas schwächer als seine Vorgänger. Die Intensität und das Feuer ließen etwas nach oder waren einfach doch schon zu abgenutzt. Ich hatte die Hoffnung beinahe schon aufgegeben, als Tina Folsom das Ruder im letzten Augenblick herumriss und ihren Trumpf ausspielte.

In diesem Band löst Tina Folsom sich von den bisher das Spielfeld dominierenden Vampiren und wendet sich weiteren übernatürlichen Wesen wie den Hexen zu. Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht verraten, um niemandem die Überraschung zu nehmen. – Wer weiß, was in den Folgebänden noch so alles in den „dunklen Ecken“ lauert? 😉

Die richtige Würzung und zwei Charaktere, die sich weniger zur Identifikation eignen

Obgleich ich weniger Prickeln und Spannung als bei den beiden Vorgängern empfand, war auch diese Erzählung von einer erotischen Atmosphäre durchdrungen, die im Handlungsverlauf ordentlich gewürzt wird und am Ende seinen Höhepunkt ausspielt.

Die Figuren Gabriel und Maya sind an sich sehr gelungen, allerdings konnte ich mich mit den Problemen dieser zwei Charaktere weniger identifizieren. Ich lag mit dem Paar vorher, also Amaury und Nina, mehr auf einer Wellenlänge, was nicht an Tina Folsoms (wie gewohnt) schönem Schreibstil liegt, sondern am subjektiven Geschmack aller LeserInnen individuell.

Neben emotionalen Tiefpunkten, liebenswerten und humorvollen Momenten und leidenschaftlichen Gipfeln, verliert Tina Folsom ihre Haupthandlung niemals aus den Augen und besitzt dennoch die Kunst, einige ausgeklügelte Nebenhandlungen zu entwerfen, die diese Vampir-Reihe so lesenswert gestalten.

Mein endgültiges Urteil:

Obwohl ich auch ein Gabriel und Maya-Fan bin,riss mich der dritte Scanguards-Band etwas weniger mit, als seine Vorgänger. Ansonsten gelten für diesen Teil dieselben Voraussetzungen und Bedingungen, wie auch für seine Vorgänger und bis auf den einen Stern weniger, kann ich ihn genauso doll weiterempfehlen. Vorkenntnisse der Vorgänger sind zwar schön, aber kein Muss, um hier alles zu verstehen und vollständig in der Handlung aufzugehen.

Bewertung

Thematik:

Vampire

Beziehung

Fantastische Wesen

Minderwertigkeitskomplex

Schönheits(Ideale)

Blutbund

Allgemeine Buchinformationen:

Laut Amazon:
Format: Kindle Edition
Dateigröße: 878 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 291 Seiten
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch
ASIN: B007QY6264 

Zur Autorinnenwebsite!

Zu „Gabriels Gefährtin – Scanguards Vampire 03“ bei Amazon

Mein Dank gebührt der Autorin Tina Folsom, für dieses freundlich zur Verfügung gestellte eBook!

Amaurys Hitzköpfige Rebellin – Scanguards Vampire 02 von Tina Folsom [Rezension]

Sie wusste, was sie waren. Einen Monat zuvor hatte sie in den Besitztümern ihres Bruders die ersten Hinweise gefunden und sie Stück für Stück zusammengesetzt. Was für sie zunächst unmöglich schien, konnte einfach nicht wahr sein. […] Dann fand sie unter seiner Matratze noch eine Liste mit Namen. Neben jedem Namen stand entweder Mensch oder Vampir.

Der Inhalt:

Nina sehnt sich nach Rache. Seitdem die Vampire ihren kleinen Bruder Eddie auf dem Gewissen haben, der ihr einziger Halt im Leben war, hat sie es sich zur Aufgabe gemacht, diese zu vernichten. Noch ist ihr die Existenz der Vampire nicht so ganz geheuer, doch schnell wird ihr klar, dass sie nicht in allen Punkten richtig informiert war. Denn wie kann Amaury, ihr Feind und ein Vampir, das eigentliche Monster nur so einfühlsam und nett zu ihr sein, als sie eine weitere schwere Krise zu meistern hat? Denn Eddie ist nicht nur tot, jemand will darüber hinaus die Spuren dieses „Unfalls“ verwischen und Ninas Rachepläne stehen dem im Weg. Also muss sie beseitigt werden. Ninas Chancen stehen gegen die übermächtigen Vampire recht schlecht, doch auch Amaury ist ein Vampir und er hat nicht beschlossen, Nina so schnell wieder gehen zu lassen. Sie ist die Einzige, in deren Gegenwart der Mahlstrom an fremden Gedanken in seinem Kopf endlich abnimmt und zur Ruhe kommt. Wenn Nina bei ihm ist, lebt er schmerzfrei. Dass sie nebenbei gut aussieht, kann ja schließlich auch nicht schaden…

Charmant und gewieft, eine leidenschaftliche Vampirserie, unterfüttert mit Zutaten wie Humor und Feuer

Tina Folsom hat mit diesem Werk einen umhauenden zweiten Teil geschaffen, der sich genauso prickelnd liest wie sein Vorgänger und nahtlos an diesen anknüpft. Er unterscheidet sich in seiner Handlung von den Hauptfiguren (Amaury und Nina), die einem aus dem ersten Band bereits vertraut sind. Wiederum die jetzigen Randfiguren (Bsp: Samson und Delilah) z.T Hauptfiguren im Band davor waren.

Inhaltlich dringen die LeserInnen tiefer in die Welt und Materie, der von Nina Folsom erschaffenen Vampire und erfahren weitere Geheimnisse und Details ihrer Lebensweise.

Die Favoriten einer Reihe

„Amaurys Hitzköpfige Rebellin – Scanguards Vampire 2“ sorgt mit der sich entwickelnden Beziehung zwischen Nina und Amaury für abwechslungsreiche Lesestunden. Die Gegensätze der beiden bringen charmante Schlagabtausche und ausgewachsene Streitereien mit sich. Dadurch werden LeserInnen regelmäßig in allerlei Feuer, Witz, Leidenschaft und Emotionen verstrickt.

Generell ist die Beziehung dieser zwei Individuen dermaßen schlüssig und so liebreizend zu beobachten, dass die Beiden zu meinen bisherigen Favoriten dieser Serie aufgestiegen sind.

Dabei verliert sich Nina Folsom nicht in einer Geschichte, die ausschließlich von kitschigen Liebeleien getragen wird, sondern schafft Nebenhandlungen, die zum Mitfiebern und Zittern einladen und die gesamte Vampirwelt ausgereift wirken lassen.

-Haben Sie beispielsweise gewusst, dass es nur einen einzigen Vampirpsychiater in ganz San Francisco gibt?

Ganz großes Kopfkino

In keinem Moment bleibt man in dieser Geschichte an der Oberfläche. Gemeinsam mit den sorgsam ausgearbeiteten Figuren wird ständig unter der Oberfläche geschabt und ein tolles Lesevergnügen ist garantiert.

Diese Erzählung behandelt nicht nur eine Liebesgeschichte, sie dringt in verschiedene psychische Probleme, beschreibt Leidenswege und wie damit in den einzelnen Fällen umgegangen werden kann und zu Guter letzt, ist sie gefühlsmäßig ein ganz großes Kopfkino und bezaubert selbst durch die subtilsten Situationen.

Mein endgültiges Urteil:

Zugegeben ist das Konzept der Scanguards-Vampire nicht neu und manche mag es stören, dass von Beginn an quasi feststeht, wer in diesem Band „DAS“ Liebespaar wird. Wen es aber nicht stört und wer abenteuerlustige Geschichten, gewürzt mit einer ordentlichen Prise Gefahr und einem Schuss Erotik mag, kann auch mit „Amaurys Hitzköpfige Rebellin – Scanguards Vampire 2“ nichts verkehrt machen.

Vor allen Dingen, da niemals etwas nur abgehandelt wird; Es sind sogar reichlich Stolperfallen eingebaut, die Zweifel an einem richtigen Happy End aufkommen lassen. Sicherlich ist es schöner, „Scanguards Vampire 1“ gelesen zu haben, es ist aber kein Muss. Denn das, was man wissen muss, integriert Nina Folsom geschickt auch in ihren zweiten Teil.

Ein ganz heißer Favorit unter den Vampirgeschichten, ich bin bereits infiziert und verzehre mich nach dem dritten Band.

Bewertung

Thematik:

Gedankenkontrolle

Vampire

Leidenschaft

Beziehung(s Krise)

Bodyguards

Rache

Seelengefährten

Blutbund

Allgemeine Buchinformationen:

Laut Amazon:
Format: Kindle Edition
Dateigröße: 921 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 327 Seiten
ISBN-Quelle für Seitenzahl: 147000416X
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch
ASIN: B0071EHYIE 

Zur Autorinnenwebsite!

Zu „Amaurys Hitzköpfige Rebellin – Scanguards Vampire 02“ bei Amazon

Mein Dank gebührt der Autorin Tina Folsom, für dieses freundlich zur Verfügung gestellte eBook!

Samsons sterbliche Geliebte – Scanguards Vampire 01 von Tina Folsom [Rezension]

Er hatte noch nie gehört, dass einem anderen Vampir so etwas passiert war. Sexuelle Potenz war ein Hauptbestandteil des Vampir-Daseins. Impotent zu sein war ein unbekanntes Konzept in der Welt der Vampire. Nur Menschen wurden impotent. Falls sich diese Nachricht verbreitete, würde er die Achtung aller Vampire verlieren. Das konnte er nicht akzeptieren.

Der Inhalt:

Delilah ist Buchhälterin und berufsmäßig in San Francisco unterwegs. Wie schon sooft, überprüft sie die Buchhaltung einer Firma, um Missstände aufzudecken und fehlerhafte Buchungen zu korrigieren. Doch als sie eines Nachts von einem Kriminellen verfolgt wird, stolpert sie in die Arme eines attraktiven Mannes: Samson, stinkreicher Vollzeitvampir mit Erektionsstörungen, verspürt bei Delilahs Berührung plötzlich wieder ein Gefühl in der Lendengegend. Zwischen den beiden funkt es, doch ihre aufkeimende Zuneigung wird mit Turbulenzen unterbrochen, die niemand kommen sah. Jemand möchte Delilah aus dem Weg räumen, bevor sie in ihrem Job als Buchhälterin und in diesem Auftrag, auf eine heiße Spur stößt, die ein größeres Komplott enthüllen könnte. Der Wettlauf gegen die Zeit hat begonnen.

Eine vampirische Geschichte mit Sogwirkung

Samsons sterbliche Geliebte – Scanguards Vampire 01“ ist der Auftakt einer Vampir-Serie, die auf Englisch bereits fünf, auf Deutsch drei, Romane umfasst. Ich hatte geplant „kurz mal“ in die Geschichte hineinzulesen und war dann dermaßen gebannt, dass ich sie an einem Stück durchlas.

Ich konnte meine Augen nicht mehr vom Bildschirm losreißen und verschlang gierig Seite um Seite.

Warum, so fragte ich mich, ist „Samsons sterbliche Geliebte – Scanguards Vampire 01“ so prickelnd? -Denn einige – wenn auch wirklich gut umgesetzte – Klischées sind vertreten und die Geschichte vom reichen (!) schönen Vampir, der eine geheimnisvolle und verführerische Frau für sich erobert, ist zunächst einmal nichts Neues. Doch Tina Folsom wartet mit einem lesens- und liebenswerten Konzept auf. Dieses besteht zum einen aus einem originellen und abwechslungsreichen Handlungsfaden, einem großartigen, spektakulären Schauplatz, nämlich San Francisco und einer Nebenhandlung, die die Randcharaktere mit einschließt, welche wiederum beide der Haupthandlung Tiefe verleihen. Zum anderen sorgt eine stimmige Atmosphäre dafür, dass man um jeden Preis mit den Figuren dieses Romans mitfiebern muss und sich gemeinsam mit ihnen in Tiefen und Höhen verliert. Hitzige Wort und Bettgefechte sind garantiert.

Ein verästeltes Geflecht von verschiedenen Begebenheiten, die ein paar sinnliche und zugleich aufregend gefahrvolle Lesestunden garantieren

Mit Perspektiv-Wechseln zwischen den Protagonisten Samson und Delilah haben die LeserInnen die Möglichkeit noch tiefer in die Gefühlswelt der beiden Figuren zu dringen und sich besser mit ihnen zu identifizieren. Mir wuchsen sie dadurch außerdem näher ans Herz. Gepaart mit einem gut zu lesenden Schreibstil der Autorin und erotischen Szenen, die das Blut durchaus mal zum Kochen bringen, wartet Tina Folsom mit einer vampirischen Liebesgeschichte auf, von der man jeden Satz am Liebsten verschlingen möchte.

Samsons sterbliche Geliebte – Scanguards Vampire 01“ besitzt einen hohen Unterhaltungswert und ist in seinem Genre ein sinnliches Erlebnis, das mit Klugheit, Charme, Gefahr und Verletzlichkeit besticht.

Eingebettet in ein gefährliches Geflecht, das ein Bangen um Leben und Tod zur Folge hat, erlebt man als LeserIn eine impulsive Liebesgeschichte, die nicht immer ihrem scheinbar vorherbestimmten Weg folgt, sondern auch einmal vom Weg abweicht.

Mein endgültiges Urteil:

Dieses eBook hat mich vom Anfang bis zum Ende verführt und ich kann es für ein paar vergnügliche und leichte Stunden nur anpreisen. Wer der Meinung ist, die Welt braucht keine Vampir-Love-Stories mehr wie diese, mag in seinen Augen vielleicht richtig liegen, ich aber sage, dass die Welt Liebesgeschichten wie diese durchaus noch vertragen kann, denn solch ein temperamentvolles Abenteuer muss erst einmal geschrieben werden; und so manche zunächst trivial erscheinende Geschichte, kann lediglich durch eine schlechte Umsetzung glänzen, hingegen „Samsons sterbliche Geliebte – Scanguards Vampire 01“ mit Verführung glänzt und somit quasi ein großer Stern im weiten „Vampir-Liebes-Himmel“ ist.

Eine Serie und eBook-Empfehlung nach meinem Geschmack! -Band 2, ich komme!

Bewertung

Thematik:

Vampire

Sinnlichkeit
Liebe

Partnerkonflikt

Betrug

Kämpfe

Erektionsstörungen

Leidenschaft

San Francisco Amerika

Geld

Macht

Eifersucht

Allgemeine Buchinformationen:

Laut Amazon:

Format: Kindle Edition

  • Dateigröße: 888 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 268 Seiten
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B006R24TI4

Zur Autorinnenwebsite!

Zu „Samsons sterbliche Geliebte – Scanguards Vampire 01“ bei Amazon

Mein Dank gebührt der Autorin Tina Folsom, einmal für das Schreiben dieser herrlichen Geschichte (Ich LIEBE den Namen Samson ;-)) und zum Anderen, für das freundlich zur Verfügung gestellte eBook! -THANK YOU

 

Ascheträume von Maurizio Temporin [Rezension]

Wenn schwarzer Schnee fällt, wird die Welt zu Asche

Der Inhalt:

Thara hat seit Jahren eine unheilbare „Schlafkrankheit“. Tagsüber kann sie sich kaum wachhalten und nur zur Morgen- und Abenddämmerung ist sie so Energiegeladen wie andere Menschen auch. Doch seit neuestem fällt sie manchmal plötzlich in eine Ohnmacht, um sich kurz darauf in einer fremden Welt wiederzufinden. Einer ungemütlichen und bösen Welt, denn sie besteht nur aus Asche. Bis sie Nate in ihr trifft. Thara weiß noch nicht wie, aber es gibt Parallelen zwischen Nates Existenz und Gedächtnislosigkeit in der Welt aus Asche, dem Cinerarium, und ihrer realen Welt. Denn Thara ist ohne Vater aufgewachsen und bekommt immer stärker den Verdacht, dass ihre Mutter, die beharrlich schweigt, ein großes Geheimnis vor ihr verbergen möchte. Eine Zeit lang rätseln Thara und Nate ergebnislos herum, während ihre Gefühle zueinander wachsen. Doch dann schlägt die Welt aus Asche, so scheint es, plötzlich zurück und verfolgt Thara bis in ihre ‚richtige‘ Welt und sie weiß, wenn sie nicht bald alle Geheimnisse der Vergangenheit aufdeckt, ist nicht nur Nate verloren…

Ein schleppender und enttäuschender Einstieg in Maurizio Temporins italienisches Jugendbuch

Hohe Erwartungen führen öfters zu Enttäuschungen und meine Enttäuschung beim Lesen von „Ascheträume“ hält sich ebenfalls alles andere als in Grenzen.

Das Cover ist wunderschön, der Titel und der Klappentext versprechen eine mystische und abwechslungsreiche, vielleicht auch einen spannende (wenn es denn nicht zu viel verlangt ist?) Geschichte. Bekommen habe ich zunächst einen mühsamen Einstieg, der mich an eine neutrale Schilderung von Berichten erinnerte. Eine Handlung löste die andere ab und obwohl die meisten Beziehungen zueinander klar waren, fehlten dennoch jegliche Übergänge oder Stimmungserzeuger. Zeitweise dachte ich wirklich, genauso würde ich eine Anzeige für die Polizei auch formulieren.

So werden aus Leseträumen „Ascheszenarien“ im Kopf

Überrascht war ich, als sich der Autor nach gut der Hälfte auf einmal der Sinnhaftigkeit eines Romans entsann und ich tatsächlich das Gefühl bekam, endlich eine halbwegs vernünftige Handlung mitzuverfolgen.

Irgendwann kann man ein Werk aber leider nicht mehr retten, wenn vorher die Hälfte schon hinter einer Tür verschlossen wurde, deren Schlüssel man zerstörte. So waren beispielsweise meine Toleranzen gegenüber den Dummheiten der Protagonistin komplett gegen null gesunken. Das führte dazu, dass ich selbst im zweiten Teil dieses Buches an vollkommen normalen Stellen, die ansonsten belächelt werden, beinahe an die Decke ging und ‚der Schlüssel‘ weiterhin verschollen blieb.

Allerdings und das bewundere ich andererseits beinahe schon an Maurizio Temporin: Immerhin blieb er seinem Titel treu, zumindest dem Teil mit der ‚Asche‘, denn träumen konnte ich weniger. Worauf ich hinauswill ist, dass er getreu seiner Welt aus Asche, nicht aufgab und selbst aus der Asche zum Schluss noch etwas recht passables entstand.

‚Blumen-Vampire‘ – Was ist das?

Plötzlich haben zwar sogar Vampire ihren Auftritt und dann auch noch und das war echt der Gipfel, der mich wirklich abschoss ‚Blumen-Vampire‘, (Bitte WIE sauge ich einer Blume ‚Blut‘ oder was auch immer, aus den nicht vorhandenen Arterien, Venen und Adern, aus??) aber Maurizio Temporin führt seine LeserInnen weiterhin voller Mut und unerschrocken konsequent durch seine Welt.

Ich sollte mich für die harschen Worte entschuldigen, denn am Ende haben sogar mich gewisse violette und regenbogenfarbene Augen gebannt, die Idee der parallelen Welt aus Asche war doch begeisternd und immerhin: Prolog, vielleicht noch das erste Kapitel und dann noch die letzten Seiten waren wirklich toll und ich könnte mir vorstellen, dass andere einen besseren Zugang zu „Ascheträume“ finden könnten. Außerdem gab es gelegentlich kleine Abbildungen, die nicht nur ungewöhnlich, sondern wirklich perfekt in die ‚Handlung‘ passten. Ein kleiner Spalt in der Tür könnte schon Wunder wirken. Da die spannende Handlung leider erst auf den letzten Metern anfing, bin ich noch am überlegen, ob ich mich an eine Fortsetzung wagen möchte.

Mein endgültiges Urteil:

Einzig und alleine, weil der Protagonist Nate und die Grundidee mich so überzeugen konnten, kann ich „Ascheträume“ niemals die schlechteste Wertung zukommen lassen. Allerdings ist es immer noch weit von einer Empfehlung entfernt.

Die Leseprobe hatte mir extrem zugesagt, entspricht aber absolut nicht dem, was einem später im Gesamtpaket erwartet. Wer also unsicher ist, sollte entweder noch „freundlichere“ Rezensionen studieren oder in der Buchhandlung einen näheren Blick ins Buch werfen.

Ascheträume“ besitzt viel Potenzial, das der Autor teilweise durch einen „grottigen“ Schreibstil zerstörte und teilweise durch nicht überzeugende Charaktere. Insgesamt kommen noch einige andere Faktoren hinzu, doch die sollen zunächst reichen, ich werde mir den Namen des Autors erst einmal nicht merken, höchstens, um ihm aus dem Weg zu gehen. Das wären dann einmal 2,5 Sterne.

Bewertung

Thematik:

Parallelwelt

Schlafkrankheit

(Blumen;-))Vampire

Geheimnisse | Mysterien

Vergangenheit

Feuer

Violett

Blumen | Iris

Liebe

Allgemeine Buchinformationen:

MAURIZIO TEMPORIN
ASCHETRÄUME
ROMAN
448 Seiten · Klappenbroschur
Übersetzung: Gaby Wurster
Orginaltitel: »Iris. Fiori di Cenere«
€ 14.99 (D) / € 15.50 (A) / sFr 21.90
ERSCHEINT AM 12. März 2012
ISBN 978-3-492-70244-7
Zu „Ascheträume“ bei ivi

Blutsvermächtnis von Kathy Felsing [Rezension]

Der Inhalt:

Nevaeh Morrison hat es endlich geschafft gemeinsam mit ihrem Vater die Expedition ihres Lebens zu bestreiten. In Chile wollen sie eine Mumie bergen, von der sie sich erhebliche Kentnisse für ihre Forschung erhoffen. Allerdings hat Nevaehs Vater ganz andere Motive für dieses Unterfangen als sie selbst. Er hofft auf das Gen der Unsterblichkeit zu stoßen, denn in Nevaeh lauern unkontrollierbare Kräfte, die den Tod bringen können. Aus diesem Grund hält sie sich schon seit Jahren von ihrem Bruder Noah fern. Ihr Vater hingegen versucht seinen geliebten Kindern einen gemeinsamen Umgang miteinander zu ermöglichen und mit dem Gen der Unsterblichkeit wären diesbezüglich alle Probleme gelöst. Ein nobler Hintergrund?- Irgendwer scheint da anderer Meinung und lässt nichts unversucht die Mumie versteckt zu halten. Doch Nevaeh und ihr Vater sind nicht die Einzigen, die das Gen der Unsterblichkeit zu finden suchen und schon bald schweben sie alle in Lebensgefahr.

Manchmal ist weniger einfach mehr

Der Einstieg in das eBook „Blutsvermächtnis“ gestaltete sich zwar nicht spektakulär und von Anfang an fesselnd, jedoch so, dass ich Lust bekam tiefer in die Handlung einzutauchen. Das Problem bei diesem Buch, es wurde nicht unbedingt besser.

Einerseits liegt das an mir, weil ich in dieser Richtung vielleicht schon zu viel, beziehungsweise besseres gelesen habe, andererseits hat die Autorin Kathy Felsing es so schamlos und maßlos an allen, wirklich allen Ecken übertrieben, so dass mein Lesen von einem Dauerseufzen begleitet wurde.

Sicherlich entstehen dadurch Faktoren und Verwicklungen, die unvorhersehbar sind, somit überraschend und vermutlich als Spannungsbogen dienen sollen, doch wer es auf die Art und Weise auf die Spitze treibt wie Kathy Felsing, gewinnt dabei nichts. Im Gegenteil: „Blutsvermächtnis“ könnte einiges an Charme besitzen, doch bei mir lief es gegen eine harte, kalte und unnachgiebige Steinwand.

Ein Turm aus Verwicklungen, Komplikationen und Überspitzungen, der von Anfang an zum Einsturz bestimmt war

Das liegt demnach nicht nur an den übermäßig klischeehaften und stereotypischen Charakteren, bei denen am Ende irgendwie jede/r mit jede/m verwandt ist oder sich zumindest über drei Ecken unbewusst kennt, sondern an den (nicht vorhandenen) Überleitungen der Autorin. Es ist gut, wenn Schriftsteller sofort das auszudrücken vermögen, was sie sagen wollen, ohne ewig um den Kern herumzulamentieren, doch so direkt, dass ich mich fühlte, als haute man mir ein Brett vor den Kopf, muss es definitiv auch nicht sein. Wie aus dem Nichts, ohne Zusammenhang enthüllen die Figuren wie am Fließband die größten Geheimnisse der Menschheit oder auch ihre eigenen, verborgenen (schwarzen) Sehnsüchte.

Die Geschichte begann in all diesen Punkten in einem Normalmaß, so dass ich zunächst noch euphorisch weiterlas, bis es schlimmer und schlimmer wurde. Ganze Türme baute die Autorin mit kitschigem „Schmalz“, Übertreibungen, vorhersehbaren Elementen – auf der anderen Seite unvorhersehbaren Elementen, die dafür aber nicht so recht ins Gesamtbild passen wollten – und am Ende zündete sie, im wahrsten Sinne des Wortes ein paar Sprengsätze (das tat sie wirklich [!] ) und all die vorher so mühsam errichteten Türme, verziert mit ganz viel Extra-Dekoration, Lametta, Herzchen usw., usf. prasselte auf mich nieder, bis ich erstickt wurde.

Trotz Kritik bot „Blutsvermächtnis“ einige Lichtblicke

Dennoch langweilte ich mich nie. „Blutsvermächtnis“ ist recht kurzweilig und ich konnte es super schnell lesen. Das könnte daran liegen, dass es mein erstes eBook war und ich die irgendwie wesentlich schneller lesen kann. (weniger Zeit zum Umblättern, das macht letztlich ganz schön viel aus).

Ich würde „Blutsvermächtnis“ nicht eindeutig in die Trivialliteratur einordnen, aber ich kann einfach den Rahmen erweitern und es als Fantasy-Mystery-Triviallektüre bezeichnen.

Es war auch absolut nicht schlimm diese Geschichte bis zum Ende zu lesen, denn ich hatte auch schon Bücher, da habe ich mich extrem gequält, hier musste ich wenigstens gelegentlich auflachen, weil es so (ich bitte um Verzeihung) „dämlich“ war, dass man sich schon wieder darüber amüsieren konnte.

Außerdem gab es durchaus Situationen, die mir unheimlich gefielen und zeitweise besaßen einige Charaktere sogar Urteilsvermögen und ein funktionierendes Gehirn.

Mein endgültiges Urteil:

Ich kann „Blutsvermächtnis“ für mich nicht als lesenwert einstufen, bin aber der Meinung, dass es andere begeistern kann, denn mir fehlte irgendwo der Zugang, mich richtig auf die Charaktere einzulassen, so dass mir alles so fad erschien.

Das mag doof klingen, aber ich glaube, dass das eBook „Blutsvermächtnis“ nicht gerecht wird und wer jetzt sagt, dass die Geschichte und die Handlung dieselbe bleibt, hat in diesem Punkt zwar recht, jedoch gehe ich mit einem ganz anderen Gefühl ans Lesen und kann es vielleicht mehr genießen.

Folglich trifft „Blutsvermächtnis“ nicht die alleinige schuld. Als normales Buch, da bin ich mir ziemlich sicher, wären es eventuell 3 bis 4 Sterne geworden, aber andererseits: Wenn ein Buch mich so richtig, richtig, richtig vom Hocker reißt, dann ist es auch egal, ob Print oder „visuelle“-Version! So bleiben es immerhin gute 2,5 Sterne!

Bewertung

Thematik:

Mythologie

Vampire

Fantasy

Mystery

Götter

Liebesgeschichte

Mumie

Paläopathologie

Allgemeine Buchinformationen:

Blutsvermächtnis

Kathy Felsing

Erschienen: Apr. 2011

Ausgabe Broschiert

Seiten 336

ISBN 978-3-941547-31-5

Preis 19,50 EUR

eBook 8,99 EUR

Zum eBook: Klick!

Autorinnenwebsite!

Schöne Gewinnüberraschungen und die Neuzugänge der letzten Zeit!

Der letzte Artikel über neue Bewohner meines Buchregales ist eine Weile her und deswegen habe ich jetzt mal so richtig Lust, euch diese lieben Bücher zu präsentieren! 😉

  • „Die Seelen der Nacht“ von Deborah Harkness –> Das lese ich gerade und bin fast durch und ich kann euch verraten, dieses Buch ist sooooo cool, spannend, prickelnd und verhext super! 😀
  • „Während ich schlief“ von Anne Sheehan –> Einfach nur WUNDERSCHÖN dieses Cover.

  • „Irgendwann passiert alles von allein“ von Philipp Mattheis.
  • „Wenn du mich siehst“ von Tara Hudson –> Darauf bin ich schon extrem gespannt, weil es so schön aussieht und mir so ähnlich wie „Nur ein Hauch von dir“ erscheint und ich gerne vergleichen möchte, ob mein Eindruck sich bestätigen wird oder eben nicht.

  • „Blutrubin – Der Verrat“ von Petra Röder –> Das ich SIGNIERT über Twitter gewann, zusammen mit einem richtig coolen Schmucklesezeichen von Ela’s Schmuckkästchen, aber das habe ich irgendwie vergessen zu fotografieren. =/
  • „Dragonsoul – Die Rückkehr des Kriegers“ von Erik Kellen!

  • „Nacht“ von Elena Melodia. –> Ebenfalls ein irre schönes Cover, oder? (Geheimnisvoll, dunkel und mysteriös).

  • Das habe ich bei Nightingale’s einjährigem Blog-Geburtstag gewonnen! Ihr seht da ein furchtbar leckeres LOVE-Tütchen, eine richtig, richtig schöne und liebe Karte (Danke Sandy) und eine Hör-CD zu David Nicholls „Zwei an einem Tag“, über die ich mich so ungemein freue, weil ich das Buch (ja es subbt seit Mai bei mir ;)), unbedingt lesen wollte und zum Anhören klappt es jetzt bestimmt sicher mal! 🙂 Meine Freude war und ist also riesig und die ganze Verpackung war wirklich mühevoll und wunderschön von Sandy gestaltet!
  • „Eona 02 – Das letzte Drachenauge“ von Alison Goodman –> Der erste Teil davon gefiel mir unerwarteter Weise sowas von richtig, richtig gut, dass ich seitdem nach dem zweiten Band lechze!! (Ich kann den ganzen Hype um den bald erscheindenden ERAGON gar nicht so sehr nachvollziehen, weil ich mich beispielsweise auf diese Fortsetzung viel, viel mehr freute, da der letzte ERAGON-Band mir gar nicht mehr gefiel!)

  • „Traumsplitter“ von Tanja Heitmann. –> SCHÖN, SCHÖN, SCHÖN!
  • „Heult doch“ von Meredith Haaf –> (Ja, schon wieder gewonnen *rotwerd*). Bei Lovelybooks. Ich habe schon die ersten Seiten gelesen und die Thematik ist sehr, sehr interessant!

Diese Neuzugänge sind ja einerseits schön und gut und ich freue mich auf ALLE Bücher so wahnsinnig doll, dummerweise habe ich gerade eine „heiße“ schulische Phase, so dass viele davon momentan warten müssen! 😦

Wie sieht es bei euch aus? Habt ihr in der letzten Zeit schöne, neue Bücher geshoppt, was schönes gelesen oder auch gewonnen? (:P) (Von meinen Hörbüchern will ich jetzt gerade mal gar nicht mehr anfangen, da gibt es auch so einige…)

Wie auch immer, euch wünsche ich euch noch einen schönen Abend und eine tolle Restwoche!
Liebe, liebe Grüße,

Charlousie

Unter dem Vampirmond – Verführung von Amanda Hocking [Rezension]

Ein Mädchen,
von dem Vampir angezogen, nachdem ihr Blut verlangt;
in den Vampir verliebt, bei dem ihr Herz zu rasen beginnt.
Ein Mädchen.
Zwei Brüder.
Scheinbar tausend Probleme.

Inhalt:
Obwohl Alice‘ Blut nach Peter schreit, lässt sie sich mehr und mehr auf Jack ein. Sie beide wissen, dass das ein Fehler ist und sie einzig und alleine Peter gehören kann, doch der ist vor ihr geflohen. Was also bleibt ihr da übrig, als Jacks Werben irgendwann nachzugeben?
Ihre gesamte Familiensituation verändert sich dramatisch als Milo tödlich verletzt wird, zwei Vampire es auf Alice‘ Blut abgesehen haben, die sie nun jagen und in all dem Chaos unerwartet Peter wieder auftaucht und sein Recht auf sie erhebt…

Meine Meinung:
Amanda Hocking ist etwas sehr originelles geglückt. Sie hat die richtig große Bombe direkt am Anfang ihres Romans platzen lassen und damit eine lästige Situation aus der Welt geschaffen, die nun die weitere Handlung nicht mehr behinderte.
„Unter dem Vampirmond – Verführung“ war mehr als nur ein verführerisches Leseerlebnis.
Amanda Hocking hat ihre Balance gefunden, sich nicht nur auf einen Wendepunkt beschränkt, sondern laufend welche eingebaut und die einzelnen Höhepunkte jeweils ein bisschen stärker auf die Spitze getrieben, so dass ich am Ende das Gefühl hatte von der Klippe zu stürzen.
Leider entscheidet sich Alice in meinen Augen für den falschen von den zwei Brüdern, der in diesem Teil erst ganz am Ende mal auftaucht. Teilweise war das sehr frustrierend, andererseits beweist es dieses große Talent unglaubliche Spannungen und witzige Situationen zu erzeugen, denn ich konnte mich einfach nicht von „Unter dem Vampirmond – Verführung“ losreißen und war in einem regelrechten Suchtrausch gefangen.
An manchen Stellen schimmerte die alte Oberflächlichkeit noch durch, allerdings nicht so oft und weniger störend.
Vergesst einfach alle anderen Vampirromane, wenn ihr diesen hier lest. Dieses Buch konnte ich wie einen Schwamm aufsaugen und wäre es möglich, würde ich direkt im nächsten Teil weiterlesen und nie mehr aufhören, bis alles vorbei ist.
Ich denke, dass diese Frau sich erst warm gelaufen hat und jetzt so richtig loslegen wird.
Obwohl diese Geschichte fiktional ist, bewahrt sie sich dennoch, soweit das denn überhaupt möglich ist, etwas authentisches. Vampire wirken auf uns normalerweise wie etwas übernatürliches. Ein Wesen einem Menschen ähnlich, nur stärker, besser schneller etc. Nach dieser Richtung schlagen Hockings Vampire auch ein wenig, doch sie bleiben dabei auf dem Boden der Tatsachen. Sie sind Vampire und müssen sich trotzdem menschlichen Sorgen und Nöten hingeben und versuchen sich ihre Familie zu erhalten.
Deswegen vermutlich bereitete es mir so unglaublichen Spaß durch diese Seiten zu fliegen. Eine umwerfende Fantasy-Geschichte!

Mein Fazit:
Folgendes ist mir bei „Unter dem Vampirmond – Versuchung“- und „Verführung“ passiert. Mit dem ersten Teil wurde ich angefüttert, behielt aber meine Skepsis. Mit dem zweiten Band machte Frau Hocking den Sack dann zu und hat mich nun endgültig zum Riesen-Fan ihrer Vampir-Helden und anderen Figuren gemacht.
Nichts desto trotz bleiben bei diesem Roman größere Weisheiten und tiefere Zweideutigkeiten aus. Er ist, was er ist und das möchte ich weder beschönigen, noch verschleiern.
Ein Unterhaltungsroman für kurze Stunden, der in seinem Genre aber absolut heraussticht und mich in Begeisterungsstürme ausbrechen lässt.
Ich kann es nur empfehlen und giere nun nach der Fortsetzung!

Bewertung

Allgemeine Buchinformationen:
Amanda Hocking
Unter dem Vampirmond – Verführung
Band 2
Originaltitel: Fate
Originalverlag: lulu.com
Aus dem Amerikanischen von Anne Emmert
Deutsche Erstausgabe
Ab 13 Jahren
Paperback, Klappenbroschur,
304 Seiten,
13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-570-16136-4
€ 12,99 [D] | € 13,40 [A] | CHF 18,90
Verlag: cbt
Zum Buch: Klick!
Blog der Autorin!

Unter dem Vampirmond – Versuchung von Amanda Hocking [Rezension]

Zwei Brüder.
Der eine will ihre Liebe.
Der andere ihr Blut.

Inhalt:
Immer wenn sie ihn sieht, fühlt sie eine schon beinahe schmerzhafte Gier ihm nahe zu kommen. Doch es ist unmöglich, denn er weist sie ab. Seine Vergangenheit ist so dunkel, dass er glaubt, sie würde sie beide in den Abgrund ziehen. So unternimmt die 17-jährige Alice weiterhin viel mit dem Bruder dieses unvergesslichen Wesens, allerdings nicht ohne Folgen. Jack hinterlässt in ihren Gedanken ganz eigene Spuren, die nichts mit diesem heftigen Verlangen zu tun haben, einer Verliebtheit jedoch gefährlich nahe kommen. Aber Alice ahnt, dass Peter und Jack anders sind und keine normalen Menschen wie sie vorgeben. Da spitzt sich die Situation unerwartet zu und Alice wird vor eine grausame Wahl gestellt. Bleibt sie bei Milo, ihrem jüngeren Bruder, den sie so unglaublich liebt und der sie so sehr braucht wie noch nie, will sie ein Leben mit Jack führen oder doch mit dem geheimnisvollen und schweigsamen Peter zusammen sein? Noch scheint Alice ewig Zeit zu haben eine Entscheidung zu treffen, doch am Ende entscheidet sie über Leben und Tod…

Meine Meinung:

Dieser Roman war genau das, was ich gerade gebraucht habe. Eine einfache, kurzweilige und unterhaltsame Liebesgeschichte, versetzt mit dem ultimativen Kick gefährlicher Vampire.
Es gibt schon genug Vampirgeschichten? Wer keine Vampire mehr sehen kann, sollte „Unter dem Vampirmond – Versuchung“ meiden, doch für alle anderen steht diesem Roman nichts entgegen.
Anfangs hielt ich dieses Buch für flach und einige Parallelen erinnerten mich dann doch zu extrem an ein gewisses Buch, doch spätestens ab der Mitte war ich rettungslos verloren.
Irgendwie hat Amanda Hocking ihren Figuren sehr viel Liebe eingehaucht und ich spürte, mit wieviel Leidenschaft sie ihre Worte zu Papier brachte. Normalerweise nerven mich alle Charaktere, die nicht unmittelbar etwas mit dem Konflikt zu tun haben. Sie sind in meinen Augen lediglich ein Hindernis, um das Ganze künstlich in die Länge zu ziehen und „Spannung“ aufzubauen. In diesem Fall war ich richtig erpicht darauf, mehr über Alice Bruder, Milo, zu erfahren.
Zum ersten Mal erschienen mir die ganzen Sorgen und Gedanken, die Alice sich über ihn machte, nicht überflüssig und ich fand es berauschend lesen, in welch inneren Zwiespalt sie gerät.
Wenn dieser (nicht unwichtige) Nebenakt schon berauschend war, wie um Himmels willen ist dann erst die Haupthandlung? Ganz ehrlich? Das kann ich nicht beschreiben. Sie hat zwar einige Makel, doch alles in allem konnte Amanda Hocking mein Herz zum Klopfen bringen, meine Gedanken zum Seufzen und ich habe mich wunderbar ablenken können.
Woraus bestehen eben erwähnte Makel? Die aus der Ich-Perspektive erzählende Alice erlebt so etwas wie die Geschichte eines Märchens. Ihre ständig arbeitende, alleinerziehende Mutter kümmert sich kaum um ihre Kinder und dennoch reicht das Geld gerade so zum Leben, da rettet sie ein charmanter und smarter junger Mann aus den Fängen von bösen Buben. Seitdem knistert es zwischen ihnen, natürlich ist er stinkreich, hat eine Familie, die sie sehr freudig aufnimmt und ihr Leben macht eine Wende um hundertachtzig Grad zum Positiven. Klar, da ist noch der Bruder des Retters, der sich von ihr abwendet, obwohl sie ein unerklärliches Verlangen zu ihm hinzieht. Aber ist es echt das Schlechteste, zwischen zwei tollen Kerlen wählen zu „müssen“ und der Frage, ob man ewig leben möchte oder nicht? Die Problematik hinter den einzelnen Punkten wurde im Verlauf schon sehr deutlich und macht diese Geschichte alles in allem einfach aus, doch beispielsweise eine Einstellung wie diese erschien mir dann doch zu flapsig: „Schule? Warum sollte ich zur Schule gehen, wenn ich in absehbarer Zeit als reiche Vampirin ende? Nö, keine Lust! Warum sollte ich nach Hause kommen, wenn ich so viel Zeit wie möglich mit ihnen verbringen kann?- Eben, gar nicht!“
Sehr schön wiederum finde ich den besonders am Ende immer stärker aufkommenden Denkanstoß über ewiges Leben. Auf eine unaufdringliche Art und Weise fühlte ich mich zum Nachdenken angeregt und was es wirklich bedeutet niemals zu sterben.
In manchen Szenen staunte ich über die Intensität, doch in anderen schien es mir, als sei Amanda Hocking nur so „drüber gehuscht“, um ihr Konzept abzuarbeiten.
Es fehlte also stellenweise an Balance. Einer Balance, die sowohl den Schreibstil, als auch den Inhalt betrifft. Denn einerseits ist es schön, dass die Autorin direkt auf den Punkt kommt, andererseits wirkt manches sehr plötzlich und unausgereift.

Mein Fazit:
Ich bin positiv von „Unter dem Vampirmond – Versuchung“ überrascht. Hier kommt die Fantasie zum Tragen und die Gefühlswelten der Charaktere konnte ich lebhaft nachvollziehen.
Insgesamt glaube ich, dass da noch einiges an Luft nach oben ist, denn es folgen noch einige Bände. Dieser Roman liest sich sehr schnell und wenn er aus intellektueller Sicht kein Highlight sein mag, hat er seinen Zweck auf ganz wunderbare Art und Weise erfüllt und mich gekonnt in eine andere, lohnenswerte Welt entführt.
Ich bin berauscht und von dem Potenzial Amanda Hockings, sowie von diesen „zu schön um wahr sein zu können“ Charakteren verzaubert.

Bewertung

Allgemeine Buchinformationen:
Amanda Hocking
Unter dem Vampirmond – Versuchung
Band 1
Originaltitel: My Blood Approves
Originalverlag: lulu.com
Aus dem Amerikanischen von Ines Klöhn
Deutsche Erstausgabe
Ab 13 Jahren
Paperback, Klappenbroschur,
320 Seiten,
13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-570-16135-7
€ 12,99 [D] | € 13,40 [A] | CHF 18,90
Verlag: cbt
Zum Buch: Klick!
Zum Blog der Autorin!

%d Bloggern gefällt das: