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Tschick ein Film von Fatih Akin – Die Auslosung

Hallo ihr Lieben!

Letzte Woche habe ich Tschick besprochen. Ein klasse Film, von dem ihr einmal die DVD bei mir gewinnen konntet. Dafür musstet ihr nur eine Frage unter dem Gewinnspielpost beantworten und zwar, was euch nach meiner Vorstellung zu „Tschick“ ganz besonders an der Verfilmung reizt.

Wer von euch Instagram hat, kann die nächsten 22 Stunden unter @charlousie_ quasi live sehen, wie ich die Gewinner ermittele!

Hups, DIE Gewinner? – ich verlose doch nur eine DVD? Das ist richtig, aber als Trostpreis habe ich ein prägnantes Zitat aus dem Film gelettert:

es geht noch leselustig weiter…

How to be really bad von Hortense Ullrich [Rezension]

howtobereallybadzitatwolke

how to be really bad»Inhalt«

Lilith kann ihr Pech kaum fassen. Ihr Vater greift tatsächlich hart durch und schickt sie auf einen Schüleraustausch in die Menschenwelt. Als Luzifers Tochter will sie sich das eigentlich nicht gefallen lassen, doch welche Wahl hat sie schon?

Die Familie, zu der sie kommt, ist verstörend gutmütig und nett zu ihr. Lilith hat alle Hände voll, herauszufinden, wie sie unauffällig in dieser gefährlichen Welt überlebt…

»Wenn die Tochter Luzifers erzählt…«

How to be really bad” ist ein nettes und humorvolles Buch für Zwischendurch. Es zeigt, was die wahren Werte im Leben sind und dass man mit Lügen und Intrigen nicht unbedingt so weit kommt, wie manche annehmen möchten.

Hortense Ullrich hat hierbei die sehr originelle Variante gewählt, die Geschichte aus der Sichtweise von Luzifers Tochter Lilith zu erzählen.

Diese hat einen bitterbösen Humor, ist sehr direkt und legt ein Selbstbewusstsein an den Tag, das heißer als die Hölle ist.

Witzige Wortgefechte und ulkige Situationen, die durch die höllische Kluft, aus der Lilith stammt und einer normalen Durchschnittsfamilie entstehen, ließen mich zügig durch die Seiten huschen.

»Schema F und Klischee«

Allerdings fehlt “How to be really bad” der Tiefgang oder eine überraschende Wendung, mit der niemand gerechnet hätte. Nach Schema F wird die Geschichte abgehandelt, so dass ich keinen Überraschungskick erlebte.

Auch die Charaktere sind alle typisch in ihren Rollen und erfüllen Klischee um Klischee. Auch wenn “How to be really bad” für eine jüngere Zielgruppe sein mag, so sollte man diese nicht unterschätzen und auch etwas Frisches oder Aufregenderes anbieten.

Obwohl die Teenagersprache gut zur Rolle Liliths passte, hat sie mich zuweilen doch ein wenig gestört. Dies könnte an der leicht überspitzten Darstellung liegen, die so nicht unbedingt der Realität entspricht. Außerdem fügt Lilith gelegentlich direkt an den Leser gewandte Gespräche, deren Sinn sich mir nicht so ganz erschließen wollten.

»Mein Fazit«

How to be really bad” ist ein humorvolles Buch, das zur Selbstreflexion einlädt und in einigen Situation den Spiegel vorhält. Hortense Ullrich weist auf die kleinen Sachen im Alltag hin, die große Wirkung entfalten können und verknüpft dies mit einer modernen und abgedrehten Geschichte über den Teufel und seine Tochter.

Ich empfehle es jüngeren LeserInnen (ab 10), denn dann wird man lachen und sich mit den Figuren identifizieren können!

Leseprobe!

Wölkchen3BibliografischeDaten
rororo rotfuchs
01.02.2013
208 Seiten
Autor Hortense Ullrich
ISBN 978-3-499-21648-0
Zu “How to be really bad” bei Weltbild!

Zu “How to be really bad” bei rororo!

Das Alter hat zugeschlagen und hatte nicht nur Bücher dabei…

Über diese unverhofften Kleinigkeiten freut man sich doch oft am meisten, oder?

Ich hatte nämlich diese Woche am Dienstag Geburtstag (jetzt bin ich 20!!) und abgesehen davon, dass ich mehr als 70% des Tages noch mit Mathematik beschäftigen musste, war es doch ein schöner und grandioser Tag :).

In den nächsten Tagen trudelten dann noch (größere und kleinere ;-)) Kleinigkeiten ein, über die ich mich so über alle Maßen freute!

 GB

Meine Tauschpartnerin hatte doch tatsächlich das Buch “Drei Songs später” von Lola Renn in Geschenkpapier gepackt und nicht nur irgendwelches: Süße Eulen!! Beim Fühlen merkte ich direkt, dass da aber noch mehr als nur ein Buch drin ist…

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Ja, ein tolles Lesezeichen mit einem Bleistift, der auch wieder von den niedlichen Eulen geziert wurde… Ich sage euch, ich bin fast so wie das Mädchen auf dem Buchcover in die Luft gehopst, so riesig war meine Freude!! 1000-Dank an Alexandra aus dem BücherKaffee *rüberwink* ;-)!

Auch die liebe Simone von Leselurchs Bücherhöhle hatte an mich gedacht und mich richtig glücklich gemacht, indem sie mir dieses Buch samt dieser wunderschönen Geburtstagskarte schickte:

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Kirschroter Sommer” von Carina Bartsch stand schon lange auf meiner Wunschliste und bin MEGA gespannt!! Und diese Karte… *seufz*, ich war richtig gerührt. Liebste Simone: Danke ist da gar nicht mehr genug! Es ist schon schön, wenn durchs Bloggen solche Kontakte entstehen, die man nicht mehr missen möchte.

Astrid von Aisling Breith – lesen, schreiben, hören hatte mir zum Tauschbuch „Zwischen Ewig und Jetzt“ von Marie Lucas auch eine liebe, liebe Karte dazugelegt:

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DANKE! Euch Dreien und auch allen, die mir an dem Tag gratulierten oder in sonst irgendeiner Form liebe Gedanken herrüberschickten :).

So kam ich in dieser Woche doch noch zu ein paar Büchern… 😉 und diesen tollen Überraschungen!

Biss einer weint” von Frau Meier bekam ich auch noch von meinem Bruder, der es als netten Gag ansah und ich denke, das Buch könnte wirklich ganz witzig sein!

Sehnsuchtsschimmern” von Johanna Samt ist zum Rezensieren, das ich gestern Abend auch schon ausgelesen habe. Die Rezension folgt also!! 🙂

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Ansonsten seht ihr noch lauter Karten, eine Teekanne samt Stövchen (ich als inzwischen passionierte Teetrinkerin ! ), einen Kinogutschein und manche Kleinigkeiten, die aus der bunten Box stammen, in der auch noch Anderes ist, das mir meine Freundin zum Entspannen unter dem “Rosen”-Motto schenkte. Einige Süßigkeiten und die Kuchen sind schon längst verputzt und noch mehr hätte auf meine Fensterbank auch nicht drauf gepasst :D. Ach ja und die Karte zum Buch „Ein ganzes halbes Jahr“ von Jojo Moyes hatte ich in der Book Lounge – Lesegenuss gewonnen.GB3

Eine Woche geht vorbei und ich habe in der kommenden am Dienstag noch eine Prüfung, dann ist das Abitur erst einmal abgehakt. Ich jedoch muss mich dann schon wieder in die nächste Arbeit stürzen und hoffe, dass in der Zukunft “irgendwie” alles glatt läuft!

Für die nächsten Tage habe ich was nettes geplant und würde mir wünschen, dass dann auch jemand teilnimmt! 😉

Sonntagliche Grüße,

Charlousie

Unsichtbare Blicke von Frank Maria Reifenberg [Rezension]

Der Inhalt:

Er sucht sie. Sein Mädchen. Nicht irgendeines, sondern seines. Er prüft, ob es zu ihm gehört. Zwei Mal glaubte er sich schon am Ziel, aber jedes Mal fiel der Test negativ aus. Dieses Mal aber, das weiß er, ist sie die Richtige. Josie. Deswegen beobachtet er sie. Er steuert ihre WebCam fremd und bekommt dadurch mehr Einblicke in ihr Leben, als Josie ihm jemals freiwillig gegeben hätte.

Tommy berührt es schon gar nicht mehr. Tagelang sitzt er im Bunker. Er versucht nicht zu oft daran zu denken, wie es mit seinen Eltern war, bevor sie zu fliehen versuchten. Denn diese Flucht brachte ihn in das Heim, indem er jetzt lebt. Einem Heim, indem nur die Grausamsten stark sind und überleben.

Josie versucht sich von ihren Eltern abzunabeln. Aber wird es ihr jemals gelingen, wenn ihr Vater sie so streng unter Bewachung hält und sie abends nie weggehen darf? Ein Wunder, dass sie überhaupt eine beste Freundin hat. Aber andererseits hat sie ja auch noch Geronimo. Ihre Chat-Bekanntschaft, der sie als Einziger nie sexuell oder pervers angemacht hat.

Stella weiß, dass sie ihren Sohn vernachlässigt hat. Aber es stehen schließlich auch Menschenleben auf dem Spiel. Zwei Mädchen sind schon tot und eine dritte soll es nicht werden. Manchmal, da fordert das Leben eben Opfer und in diesem Fall ist es ihr Familien- und Privatleben.

Eine Thematik, die auf öffentliches Interesse stößt

In „Unsichtbare Blicke“ behandelt Frank M. Reifenberg ein Thema, das jeden Internetnutzer oder z.T auch nur Computernutzer zu denken geben sollte. Wir glauben, wir wüssten wieviel Kontrolle wir über unsere Daten im Internet haben. Doch was ist alles fremdgesteuert, wer kann alles unbemerkt bei einem „hineinschleichen“ und was genau kann alles ausspioniert werden?

In einer sehr realistisch anmutenden Geschichte setzt sich der Autor mit dieser Thematik näher auseinander, indem er sie aus verschiedenen Sichtweisen in „Kleinteile“ seziert.

Dadurch erhalten LeserInnen einen Überblick sowohl über das Opfer, der/die Täter/in, und noch weitere Blickwinkel, die man sich erst mit fortschreitender Seitenzahl erschließen kann.

Ein Flug durch die Seiten und ein angemessener Anspruch an seine LeserInnen

Die Protagonistin Josie ist ein siebzehnjähriges Mädchen, was etwas zurückgezogen, aber als komplett durchschnittlich zu bezeichnen, einen wahren Alptraum durchlebt. Diesem Alptraum wird durch ihre Figur viel Authentizität und Realistik eingehaucht.

Anfangs flog ich nur so durch die Seiten und fühlte mich angemessen gefordert, indem ich versuchte einzelne Sichtweisen zusammenzubringen, Zusammenhänge zu erstellen und wie es sich für einen guten Thriller gehört, einen möglichen Höhepunkt und Ausweg zu suchen.

Gegliedert ist „Unsichtbare Blicke“ in zwei Teile, von denen mir vor allen Dingen der Erste am Meisten zusagte.

Der Tatort?- „Tatort“!

Ab der zweiten Hälfte erinnerte mich „Unsichtbare Blicke“ leider zu sehr an die Fernseh-Serie „Tatort“ in Buchform. Für viele mag das ansprechend klingen, doch meinen Geschmack trifft so etwas leider nicht. Zudem fehlten mir in der zweiten Hälfte die Spannungen und erkennbaren Handlungsfortschritte. Viellesern könnte es da schnell langweilig werden, denn sobald man als LeserIn einmal die (vermeintlich) richtigen Schlüsse gezogen hat, geht es in den folgenden 200 Seiten nur noch darum, diese bestätigt zu bekommen und das auf recht zähe Art und Weise.

Das Finale hat es erneut wie der Anfang in sich und beweist zuletzt doch noch einmal den Scharfsinn und die Doppeldeutigkeit des Inhalts.

Letztlich ist „Unsichtbare Blicke“ aber sehr gut, weil es sich tiefgründig mit der menschlichen Psyche auseinandersetzt, dem/der Täter/in genug Sprachraum gibt, um dessen Motivationen und Gefühle annähernd zu verstehen und sich breit gefächert in verschiedenen Figuren positioniert, so dass eine breitere Masse Zugang (zu zumindest einem) Charakter finden dürfte.

Mein endgültiges Urteil:

Gemessen an dem Cover und dem Titel, die beide perfekt mit dem Inhalt harmonieren und genau den richtigen Eindruck von dem vermitteln, was einem in diesem Thriller erwartet, vergebe ich 3,5 Sterne für „Unsichtbare Blicke“ mit großer Tendenz nach oben.

Leider ging mir im zweiten Teil zu sehr die Luft aus, doch Frank M. Reifenberg hat bewiesen, dass es sich sehr lohnt, ein Werk von ihm zu lesen.

Ebenfalls positiv zu berücksichtigen ist das von Frank M. Reifenberg angeschnittene Thema, was in den nächsten Jahren eher immer präsenter, denn unsichtbarer werden wird und von dem es nie schadet, sich die lauernden „Gefahren“ im Internet zu vergegenwärtigen.

Wer fürchtet, durch so eine Geschichte paranoid oder zu „ängstlich“ zu werden, kann beruhigt zu „Unsichtbare Blicke“ greifen, denn der Autor stellt die Fiktion in seinem Text deutlich genug heraus und eine Trennlinie zwischen Realität und Geschichte ist somit immer gegeben!

Bewertung


Thematik:

Internet(Gefahren)

Verfolger

DDR | Geteiltes Deutschland

Mauer

Kriminalistische Ermittlungen

Mord

Technik(Gefahren)

WebCams

Psychische Erkrankungen

Misshandlungen

Cleverness

Allgemeine Buchinformationen:

rororo, rororo rotfuchs
Paperback, 400 S.
01.03.2012
12,99 €
978-3-499-21617-6
Zu „Unsichtbare Blicke“ bei rororo

Vielen Dank an den Autor Frank M. Reifenberg und Lovelybooks für diese spannende und interessante Leserunde!

Eine Woche voller Neuzugänge

Ich schwebe einerseits im Bücherhimmel weil ich sooo schöne, neue Bücher habe und andererseits komme ich einfach nicht zum Lesen!! 😦 Langsam geht es wieder bergauf, aber mich nervt dieser aufgezwungene Leseentzug schon extrem. :/

Dann zeige ich euch mal die wundervollen Schätzchen:

  • Mercy 01 – Gefangen“ von Rebecca Lim habe ich ja bereits gelesen und rezensiert und weil es so großartig war, musste ich mir unbedingt die Fortsetzung „Mercy 02 – Erweckt“ kaufen. Und ich bin schon sehr gespannt auf die Fortsetzung. Eine Reihe, die sich (bisher) ECHT lohnt!!

Die nächsten beiden Büchleins:

  • „Unsichtbare Blicke“ von Frank Maria Reifenberg habe ich für eine Leserunde bei (na, woooo wohl? :P) Lovelybooks bekommen. 50 Seiten habe ich bereits gelesen und wow… spannend und gruselig! – Nur ein Tipp: Wenn ihr eine WebCam auf eurem PC installiert oder in eurem Notebook integriert habt: Deinstalliert sie oder klebt sie ab, wenn ihr sie gerade nicht benutzt!!!!!!!!
  • Der zweite Kandidat ist „Dark Canopy“ von Jennifer Benkau. Boah, bin ich da SCHARF drauf! Nachdem MacBaylie mir davon so vorschwärmte… erwarte ich GROSSES!

Das letzte Bild, weil aller guten Dinge drei sind:

  • „Dark Angels‘ Summer – Das Versprechen“ von Tabita Lee & Kristy Spencer. Das ist für die Jugendbuch-Challenge 2012 und durch die Blog-Tour und einige positive Rezensionen hege ich ebenfalls große Erwartungen!
  • „Elfenmagie“ ist das Debüt von Sabrina Qunaj und hat mehr als 900 Seiten, die ich (irgendwie) immer so in irgendwelchen Lücken und Pausen gelesen habe! War insgesamt sehr gut, meine Rezension wird (hoffentlich) nächste Woche folgen und zur Leserunde auf Lovelybooks kommt ihr, wenn ihr auf den Link klickt! 🙂
  • „Avalon 01 – Rosendorn“ von Jenna Black habe ich noch für die Jugendbuch-Challenge 2011 bekommen. Danke an Stephie!! Nachdem der PAN-Verlag ja „schließt“ und die Bücher („Falling Under“ und „Dreaming Awake“) von Gwen Hayes irgendwie LEIDER doch nicht erscheinen, zumindest zunächst nicht, gab es jetzt als „Ersatz“ eben dieses. Worüber ich mich beinahe genauso freue!!! 😀
  • Hinter den Büchern seht ihr so etwas hervorblitzen und ich sage nur, dass ich bisher reingelesen habe und es wirklich witzig war und mich auch nachdenklich gestimmt hat! Allerdings war mir nur nicht klar, welche Thematik genau behandelt wird, denn nach meinem letzten Fehlgriff mit „Dark Love“ wisst ihr ja, dass Zombies nicht so wirklich mein Fall sind!

Das war es dann auch soweit! Nun warte ich nur noch auf „Touched“ von Corrine Jackson und alles ist perfekt! 😉 Heute Abend gibt es entweder noch meine Rezension zu „Elfenblick“ (das war granatenmäßig schlecht) oder zu „Virtuosity“. Je nachdem folgt die jeweils andere dann Sonntag!

Euch noch einen schönen Samstag, was war bei euch so los?

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