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Eine Katzengeschichte: Kittenkinder Salem & Loki + #Katzentag. Five Facts About…

Katzenklo

Toilette? Check!

Katzenfreundliche Wohnung

Sind alle Schmuseplätze angerichtet? Check!

Kratztonne und Regalwürfel

Stehen Kratztonne und Regalwürfel auch gut? Check!

Es ist der 18. November 2016, nervös werfe ich einen letzten prüfenden Blick ins Wohnzimmer und gucke, ob alles für die Ankunft unserer beiden Vierbeiner bereit ist. Lange, lange, lange haben wir auf diesen Tag gewartet und uns stark dafür eingesetzt, dass wir zwei samtpfötige Kitten bei uns aufnehmen können.
Seit Wochen stehen wir mit dem Mann in Kontakt, bei dem Salem und Loki bisher aufgewachsen sind. Zwei Katzenmütter hat er: Einen Wurf mit 5 Katern und einer mit unseren beiden. Eine große, harmonische Patchworkfamilie sozusagen. 😉
Sehr oft haben wir uns ausgemalt, wie das Leben zu Viert wohl sein wird (eine Bereicherung, keine Frage), aber jetzt wird es  Wirklichkeit.

Juhu 2017 und höchste Zeit, dass ich euch endlich unsere kleinen Schmusetiger Salem und Loki vorstelle. Damit ihr auch so richtig Lust habt, euch zukünftig allerlei über die beiden anzuschauen, habe ich einen kleinen Teaser gebastelt. Weil der viel zu kurz ist, findet ihr in diesem Artikel noch ein paar zuckersüße Bilder 🙂

es geht noch leselustig weiter…

Haare färben mit Henna und Pflanzenfarben? – Ein Selbstversuch mit Tipps und Tricks!

henna haare titelbild

Edit, 01.07.2015: Nach einem Jahr Färben mit Henna, habe ich einen aktualisierten Artikel verfasst. Schaut doch mal rein, mit vorher und nachher Bildern! 😉

Klickt auf's Bild!

Klickt auf’s Bild!

 

»Hintergrund: Warum ich auf einmal dachte: „Jetzt reicht’s, was Neues muss her!“«

Ich weiß nicht, ob manchen von euch dieses Gefühl bekannt ist. Dieses Gefühl einer inneren Unzufriedenheit, oft verbunden mit einem undefinierbaren Sehnen.

In mir verstärkte sich seit einigen Wochen der Wunsch, eine Alternative zu meinen bisherigen Colorierungsmethoden zu finden. Ich habe NIE gefärbt, weil ich Angst vor dem Ergebnis hatte und meine Haare nicht so sehr schädigen wollte. Färben ist schließlich ziemlich drastisch und endgültig. Es geht noch leselustig weiter…

Ich habe gekündigt.

Ich habe gekündigt,

SAMSUNG CSC

ist ein Satz, von dem ich nicht dachte, ihn innerhalb der nächsten paar Jahre einmal denken oder gar aussprechen zu müssen.

Es ist ein Satz, der weniger dramatisch klingt, als ich ihn in der Situation empfunden habe.

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Aber ja, ich habe gekündigt.

Meinen einjährigen Bundesfreiwilligendienst (BFD), der für August 2013-2014 vorgesehen war.

Verbunden damit war für mich ein richtig emotionaler Krimi, den ich euch nicht in all seinen Facetten schildern möchte. Jedoch so viel: Ich habe lange mit meiner Entscheidung gehadert, denn ich bin kein Mensch, der irgendetwas abbricht. Im Gegenteil. Als „Ja“-Sagerin, der es in den Genen liegt, sich für alles und jeden hilfsbereit aufzuopfern, wäre es mir normalerweise niemals in den Sinn gekommen. Wenn nicht der eigene Chef selbst mir so etwas nahe gelegt hätte (und plötzlich ganz überrascht von meiner Kündigung war und es gar nicht nachvollziehen konnte…) In einem unschönen Gespräch, nachdem ich mich fühlte, als seien all die Energie, all die Arbeit und all meine Mühen, die ich in diesen Job – der eigentlich nur ein BFD hätte sein sollen – gesteckt habe, vergebens und wertlos gewesen. Ich habe mich an mein BFD gekettet und gefangen gefühlt und es ging mir so schlecht, wie wirklich lange nicht mehr.

Bei dem Kündigungsgedanken tat sich ein kleiner Lichtschimmer in meinem rasenden und auch sehr schmerzenden Gedankenkarussell auf, der sich anfangs jedoch sehr verboten anfühlte. Ohne die unmittelbare Unterstützung meiner Familie, Freunde und auch von meinem Träger, hätte ich wohl noch länger durchgehalten und mich sehr kaputt gemacht.

 (ICH DANKE EUCH MEHR, ALS IHR AHNEN KÖNNT!)

Ich habe während meines Gedankenprozess auch angenommen, dass es feige wäre, zu kündigen, dann aber festgestellt, dass es eigentlich sogar ziemlich mutig ist, solch eine Entscheidung zu fällen und dann auch umzusetzen.

Entgegen meiner großen Angst, legte ich meine Kündigung auch nicht kommentarlos meinem Chef auf den Schreibtisch, sondern führte noch ein Gespräch. Im großen und ganzen verlief es sogar positiv, leider gab es im Nachgang trotzdem Komplikationen, die wirklich jedem hätten erspart werden können, aber gut, so ist das nun einmal und ich habe viele Erfahrungen – gerade im Kündigungsprozess – dazu gelernt.

Jedenfalls habe ich mich nach der Entscheidung und Umsetzung so befreit, gut und erleichtert gefühlt, wie ich es mir nie hätte träumen lassen.

Bis ich den unerträglichen Zustand erreicht hatte, der mich zur Kündigung trieb, war mir vorher noch nicht einmal bewusst gewesen, wie sehr ich tatsächlich gelitten und wie lange ich sogar durchgehalten hatte!!

Letztlich möchte ich nicht ins Detail gehen, sonst wird mir von irgendwem am Ende noch Diffamierung vorgeworfen, doch ich kann euch versichern, dass ich meine Kündigungsgründe hatte und glücklich bin, diesen Schritt gewagt zu haben.

Wie geht es nun weiter?

Ich breche meinen Bundesfreiwilligendienst nicht einmal ab. Ich werde nur in eine andere Einsatzstelle versetzt. Diese habe ich inzwischen kennen gelernt, den neuen Vertrag unterschrieben und der Dienst beginnt am Montag. Ein ganz neues und hauptsächlich unbekanntes Feld für mich, denn wir arbeiten mit Menschen mit Behinderung zusammen und bis Mitte August bin ich sehr gespannt, was mich alles in fest geregelten 8-Stunden-Tagen erwarten wird! 😀

Ich danke euch für eure Aufmerksamkeit in meiner rein privaten Angelegenheit 😉

Warum ich das überhaupt auf meinem Blog bekannt gebe?, dürften sich auch einige fragen. (Manche schütteln hierbei bestimmt mit dem Kopf à la, das gehört nicht hierher und ist leichtsinnig!), doch ich habe euch schon immer über die grobe Situation meines Lebens auf dem Laufendem gehalten, damit ihr nachvollziehen könnt, wer hinter den Aktionen, Rezensionen und Co. steckt. Mir ist das einfach wichtig, inzwischen ist es auch ein fester Bestandteil geworden und wen es nicht interessiert, der darf bspw. gerne in meinen 500 Rezensionen blättern :P!

eure Charlousie

7 WOCHEN OHNE … Bücher?! – Woche 4. SELBER HANDELN

©http://7wochenohne.evangelisch.de/

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Worum geht es in diesem Artikel überhaupt??! LEST ES NACH 😀

7 WOCHEN OHNE … Bücher?! – Woche 4. SELBER HANDELN.

Die 4. Woche beginnt am Mittwoch-Abend mit einem schönen und stimmungsvollen Taizé-Gottesdienst im Kerzenschein. Von der Arbeit aus habe ich eine Suppe für 30 Personen gekocht. Eine Gemüse-Tomaten-Tortellini-Suppe. Ich bin erstaunt, wie lecker sie ist :).

tortellini

TaizeGottesdienst

Taizé-Gottesdienst 🙂

Die nächsten Tage vorm Wochenende schaffe ich es einmal zum Schwimmen. (In Begleitung von Mitbewohner 2, der sich kurzerhand mal in einen Fisch verwandelt! Ich habe nicht schlecht gestaunt!) Das Wochenende selbst ist wesentlich ruhiger. Es heißt: ANGRILLEN an unserem Bugasee in (fast) Vollbesetzung der WG.Buga-Chillen

Außerdem versuche ich, Platz für Neues in meinem Kleiderschrank zu schaffen, indem ich locker fröhlich aussortiere. Dabei trenne ich mich von einem Blazer  den ich eigentlich gerne behalten hätte – weil ich weiß, dass meine Freundin ganz verliebt in ihn ist. Wenn ich ehrlich bin, steht er ihr auch besser. Also bekommt sie ihn kurzerhand! (Meine gute Tat :D)

kerzenlichtEs gibt sogar NOCH eine gute Tat. Gemeinsam mit meiner WG schalte ich zur EARTH HOUR 2014 in dieser Woche für eine Stunde am 29. März das Licht aus. SOGAR DEN STROM! <– Verrückter Mitbewohner 2! Dafür gründe ich sogar eine Facebook-Veranstaltung, um NOCH MEHR zum Mitmachen zu animieren. (Oh, dabei fällt mir ein, ich muss dort noch auslosen!!) Jedenfalls ist das ebenfalls eine gute Tat! 😉

Am Sonntag ist dann noch Verkaufsoffener Sonntag bei uns: Man könnte immer meinen, die Geschäfte hätten NUR an diesem einen Sonntag geöffnet 😉 – so sehr strömen die Menschen in die Stadt und in die Läden.

Naja, zumindest läuten meine WG und ich die „Siedler von Catan“-Ära ein. Blöderweise bin ich eine grottenschlechte Verliererin, doch ich werde schon besser und umgänglicher beim Verlieren^^.

Glasgow Rain_RiemerLesetechnisch quäle ich mich leider ein wenig mit Martina Riemers „Glasgow Rain“ (Rezension folgt morgen) und kann es innerhalb der 4. Fastenwoche SELBER HANDELN auch leider nicht mehr beenden. 

Ansonsten gönne ich mir am Wochenende einen Frozen Yoghurt, den ich Mitbewohner 1 ebenfalls aufschwatze. Nur scheint er von meiner Euphorie und meinen äußerst blumigen Beschreibungen über den exquisiten Geschmack nicht halb so begeistert zu sein.  (kann ich gar nicht nachvollziehen…)

(Dieses Mal habe ich an ein Bild gedacht :3) 

frozenyoghurt

Im Gegenteil! Mitbewohner 2 ist anwesend und verdreht mir völlig die Worte im Mund, so dass etwas ziemlich Versautes und Unangebrachtes herauskommt. Aber so sind sie nun einmal. Diese Jungs… Kerle Kiste, nee!

Am Dienstag morgen schleppe ich mich um 6 Uhr früh aus dem Bett und schaffe es zum Frühschwimmen ins Auebad. Danach geht es nur noch steil bergab. Irgendetwas scheint mich infiziert zu haben, denn ich werde in der Nacht furchtbar krank. Besonders JETZT habe ich das ganz arg auszubaden…

Was machen die Softdrinks und die Süßigkeiten? 

Ich werde tatsächlich hin und wieder rückfällig. Allerdings habe ich für mich bereits herausgefunden und gelernt: Es geht nicht unbedingt um den strikten Verzicht während dieser Zeit, damit ich danach wieder alles in mich hineinstopfe (nicht, dass ich das jemals vorgehabt hätte) – es geht um den bewussten Genuss, den habe ich (so behaupte ich) bereits nach 2½ Wochen zu schätzen gelernt. Alles in Maßen und wie kann ich zur Cola im Apfelwein „Nein“ sagen, wenn Mitbewohner 1 meint, dass ich „Zitsch“ o.O unbedingt mal probieren müsse, das käme aus seiner Heimat…? Möchte ja auch niemanden vor den Kopf stoßen. Das habe ich schon in den ersten beiden Wochen grandios vollzogen -_-

Oder wenn ich krank bin… so wie jetzt… dann ist ein (oder zwei?;)) Eis doch mal drin, oder? ODER SEHT EUCH DAS MAL AN 😛

Zu lecker!

Ich hoffe nun auf eine schnelle Genesung. Vielleicht kann ich in dieser Zeit ja ausreichend über das aktuelle Fastenthema in der 5. Woche SICH SELBER PRÜFEN ausreichend nachgrübeln und zu einem guten Gedanken kommen.

Ich wünsche euch Mitfastenden eine erfolgreiche, 5. Woche und allen anderen natürlich auch 🙂

Mich würde auch mal interessieren: Habt ihr bisher gut durchgehalten? Oder gab es auch schon „Einbrüche?“ 

Eure Charlousie

Und ja, irgendwie gab es viele Bilder vom Essen ^_^

 

7 WOCHEN OHNE … Bücher?! – Woche 1. SELBER DENKEN & Woche 2. SELBER SUCHEN

©http://7wochenohne.evangelisch.de/

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Ja, ich faste. Nein, ich faste KEINE Bücher! 😉 (Die Buchmesse in Leipzig wäre damit für mich gestorben gewesen und blöd bin ich ja auch nicht.)

fastenbrief_1Die 7 Wochen Ohne Aktion hat pro Woche ein anderes Motto, momentan befinden wir Fastenden uns bei „SELBER SUCHEN“. Den Fastenbrief habe ich bereits gelesen, doch ehrlich: So recht kann ich mich mit dem SELBER SUCHEN noch nicht anfreunden. Leider. Doch erst einmal der Reihe nach.

MEINE ERKLÄRUNG, WARUM ICH U.A. FASTE!

Ich habe viel von Schokolade und Süßigkeiten gelebt, das gebe ich gerne zu. Vielmehr jedoch von der Schokolade. In all ihren schönen Formen. Als heiße Trinkschokolade, bittersüße Tafel, die auf meiner Zunge zergeht, Schokolade mit Nüssen, die anmutig im Mund knacken, Schokolade mit Nougat-Füllung, Schokolade ganz schlicht ohne alles, Schokolade als Glasur, Schokolade als Eis, Schokolade im Müsli, Schokolade als Brotaufstrich… nun ja… Schokolade war/ist mein Ein und Alles.

Doch ab dem 05.03.2014 habe ich diese bittersüßen Freuden komplett ignoriert.

Ebenso wie die Softdrinks. Die heißgeliebte Cola Light, die Freund und Feind gleichzeitig zu sein schien. Überhaupt: Süßigkeiten sollten für 7 Wochen der Vergangenheit angehören.

Wie das in den ersten beiden Wochen so ablief, möchte ich euch gerne berichten.

7 WOCHEN OHNE … Bücher?! – Woche 1. SELBER DENKEN.

 

Ich habe Heißhunger auf etwas Süßes. Mitbewohner 2 sitzt in der Küche, kann meine freiwillig gewählte Abstinenz nicht begreifen und schiebt sich genüsslich einen süß-sauren Haribo Streifen mit Erdbeergeschmack in den Mund, während er übertriebene Seufzer und Stöhnlaute des Genusses von sich gibt. Ich gucke zu und lache, als er sich bei seiner theatralischen Schauspieleinlage verschluckt.

Überhaupt, mit Unterstützung kann ich in dieser WG nicht rechnen. Immer wenn ich ein wenig maule, erzählt mir Mitbewohner 2, er würde jetzt zum REWE gehen und „Ganz, ganz viele Süßigkeiten shoppen“. Mitbewohner 1 meint immer nur achselzuckend: „selbst schuld“. (Überzeugungsversuche scheitern.)

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Auch meine von der Arbeit aus betreute Fastengruppe wird hier eher kritisch und abwinkend denn mit Bewunderung aufgenommen. „WAS, das zählt wirklich als Arbeit? Ich dachte, das wäre nen Scherz und du machst das einfach nur so.“ Ja, danke die Herren! 😉 (Tja, wofür man seine WG so liebt, schonungslos ehrlich.)

Meine Mitbewohnerin hingegen entgeht diesem ganzen „Wahn“, denn sie ist in den Semesterferien 6 Wochen am Stück in ihrer Heimat. Meinen Glückwunsch! 🙂

Der Heißhunger lässt sich aber kaum stoppen. Das Wetter hat sich direkt zum Einstieg gegen mich verschworen. Sonne, Sonne und … Sonne. Was gehört bei Wärme und Sonne bei mir einfach dazu? Genau, das EIS! – Leider zählen selbst die Fruchtsorten als Süßigkeit.

Eine Alternative muss her. Ich werde beinahe tägliche Besucherin des Ladens immergrün, der neben gesunden Fruchtsäften und Smoothies, Frozen-Joghurt anbietet.

Sogar mit Cookie-Topping. Ich stehe in der Schlange betrachte die verlockenden Bildchen: „ich könnte doch vielleicht Frozen-Joghurt mit Schokosauce und…. nein… auch das ist geschummelt, lass‘ es Charlene“ sage ich mir und kann beim Bestellen kaum glauben, dass ich brav das Paradies-Topping oder den „Erdbeertraum“ bestelle. (Vom nächsten Frozen-Joghurt bekommt ihr ein Bild.)

Doch tatsächlich, während diese Köstlichkeiten in meinem Mund verschwinden, fühle ich mich besser. Nein, ich fühle mich sogar richtig gut und gesund. Jetzt nur noch Scheuklappen rechts und links aufsetzen, damit ich den Softdrinks widerstehen kann.

Doch ich vollziehe nicht nur ein 7 WOCHEN OHNE, sondern auch ein 7 WOCHEN MIT. Beispielsweise hole ich hustendem Mitbewohner 2 extra seine Ingwerwurzel zur Genesung, weil der Arme so krank ist. Obwohl er sagt: „Aber nur, wenn du sowieso noch etwas einkaufen musst“, gehe ich mal den Umweg, denn ich möchte schließlich auch etwas Gutes tun. Für mich und für andere.

Also gehe ich auch brav am Montag zum Salsa-Tanzen, dabei bin ich direkt nach dem Schwimmen sehr k.o. Oh, ich bereue das gar nicht. Denn Salsa-Tanzen ist so mit das Beste.

Tatsächlich schaffe ich es in der ersten Fastenwoche 4x zum Schwimmen  zu gehen, schon lange geplante Sachen bei ebay einzustellen (*STRIKE*!!) und fühle mich hoch motiviert für die weitere Zeit.

7 WOCHEN OHNE … Bücher?! – Woche 2. SELBER SUCHEN.

Mit SELBER DENKEN wusste ich etwas anfangen. SELBER SUCHEN finde ich schwierig. Ich bemerke, dass ich eigentlich nur auf der Suche nach einem Schlupfloch für meine mir selbst auferlegten Regeln bin. Suche und suche und finde… natürlich das Twix bei Mitbewohner 1, bitte ihn, dieses schnell zu vernichten, sonst müsse ich ihm da aber mal ganz schnell aushelfen. Bzw. könnte ich dann für nichts mehr garantieren. Seine RIESEN könnten doch bei dieser Gelegenheit bitte gleich mit verschwinden.

Ich suche und merke, eine Alternative muss her. Also sage ich meinem Schokoladenheißhunger den Kampf an. Ich kaufe Paprika, Möhren und Gurken. Anstatt zu naschen, stopfe ich mir so viel, wie ich gerade so zur Hand habe, davon in den Mund. Hauptsache, ich kann etwas essen und meine Gier ist befriedigt.

Dann geht es zur Leipziger Buchmesse. (BERICHT FOLGT!) Schwierig, nicht aus alter Gewohnheit die traditionelle Reiseschokolade zu kaufen. Stattdessen schneide ich noch mehr Paprika für die Reise zurecht. Sieht schöner aus, schmilzt nicht und ist doch eigentlich sogar ganz lecker. Merkt auch Mitbewohner 1, der Stein und Bein schwört, Gesundes und Grünes könne NICHT gesund sein und schnurrt sich bei mir trotzdem mit durch. <– Ja, nee, IST KLAR ;’D! Okay, wie kann er auch NEIN sagen, wenn ich ganz unaufdringlich frage: „Willst du auch Paprika haben? SICHER, DASS DU KEINE WILLST? Die ist verdammt lecker!“

Was ich nicht ahne: Die Messe ist die reinste VERLOCKUNGSFALLE. Bei sämtlichen Treffen: KEKSE, SOFTDRINKS, CUP CAKES o.O, POP CAKES (habe ich noch NIE gegessen!) und andere Schweinereien. Ja, WIE soll ich das nur aushalten? Genau, brav die Apfelsaftschorle nehmen, sich an diesem Plastikbecher festhalten und munter grinsen. Ist schon nicht so schlimm dabei zuzusehen, wie diese vertraute, dunkle Flüssigkeit namens Cola der Nachbarin in den Hals fließt.

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Cup Cake & Pop Cake

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Pop Cakes

Am Samstag kommt dann mein erstes Tief. Meine Freunde wollen vor der Heimreise unbedingt noch zu McDonalds. Viel schlimmer eigentlich: Ich habe meine Freundin böse vor den Kopf gestoßen, weil ich ihr Proviantpaket mit den selbst gemachten Nutella-Crêpes verschmähe. Ich beschließe, dass die Gefühle meiner Freundin 1000 mal wichtiger sind, als jedes Fasten es je sein könnte, biete ihr an, mir ihre Köstlichkeiten zu Gemüte zu führen, um ihre Arbeit auch angemessen zu würdigen zu können. Sie meint, ich müsse selber wissen, was ich tue. Ich denke, wenn ihr mein „Opfer“ doch nicht mehr hilft, dann lohnt es nicht.

Bei McDonalds schließlich gibt es Mineralwasser und Softdrinks. Tja, von Mineralwasser wird mir allen ernstes durch die Kohlensäure schlecht. Also bin ich quasi gezwungen zur Fanta zu greifen. Ungefähr 0,5 Liter. Sie bringen mich nicht um, aber mein schlechtes Gewissen, das meldet sich.

Schrecklich inkonsequent geht es in der Woche des SELBER SUCHENs weiter. Am Dienstag (heute) ergreifen mich Magenbeschwerden und ich beschließe, mir etwas zu gönnen.

Auf dem Weg zum Arzt stelle ich fest, dass die Bahnen in Kassel streiken, gehe unmotiviert und frustriert unverrichteter Dinge zurück, am Supermarkt vorbei und kaufe… Ostereier-Pralinés. Esse zwei der Eier, stelle fest, dass sie nicht schmecken.

Was stelle ich mit dieser verfluchten Schokolade nun an? Ich weiß die Lösung! Ich deale.

Schlage Mitbewohner 1 vor, er könne die (so super leckeren *höhö*) Eier haben, wenn ich eins von seinen KitKat’s bekomme, die wir am Tag zuvor noch beim gemeinsamen Einkaufen erworben haben. Klar, ich hätte die auch gerne gekauft. DEAL, heißt es !

Ich esse einen Riegel, fast ohne schlechtes Gewissen, schließlich geht es mir schlecht, ich kann nicht zum Schwimmen gehen und bin sowieso ganz schrecklich unzufrieden. Mitbewohner 2 ist am Vortag inzwischen wieder aufgetaucht, der hatte sich nämlich für einige Tage auf Reisen begeben und konnte mir keine Süßigkeiten voressen. Zum Glück. Jetzt hat er wieder freie Fahrt… 🙂 Am Montag habe ich dann für die Arbeit diese ganz unsüßen Kreationen geschaffen, weil ich die Hausmeisterin ersetzen musste.  

SCHNITTCHEN!

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(Ich denke, das erwähne ich nur, weil dieser Artikel nervtötend wenig Bilder hat und von irgendwoher MUSS ich die ja schließlich nehmen! 😛 )

Ich bin mir sicher, ich habe jemandem einen Gefallen getan in dieser Woche, doch ich kann mich nicht mehr explizit an eine Situation erinnern (Messeblues), so dass ich da nichts weiter zu erwähnen habe.

Ansonsten war ich bisher zweimal Schwimmen in der zweiten Fastenwoche und plane, morgen noch einmal zu gehen.

Übrigens: Ich habe festgestellt, dass beim Schwimmen die Zeit schneller vergeht, wenn ich meine Bahnen zähle. Mein Schwimmdurchschnitt dürfte so bei 30-35 à 50m Schwimmbahnen liegen 😉 ! Vielleicht hoffe ich ja, auf dem Grund des Schwimmbeckens etwas zu finden, was zu SELBER SUCHEN passt? – Bisher… immer noch nichts gefunden

BERICHT ENDE! 😀

In der nächsten Woche möchte ich euch dann mal mehr von meiner kleinen Fastengruppe auf der Arbeit erzählen und was wir da so machen. Wollte euch aber nicht NOCH MEHR Text zumuten…

Fastet ihr? – Wie sieht euer Fasten so aus? 🙂

 

Bis zur nächsten Woche, auf dass ich mich wieder mehr beherrsche,

eure Charlousie

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