Buchrezensionen, Favoriten, Rezensionen

Sternenstaub von Kim Winter [Rezension]

»Mein Fazit« Ich nehme “Sternenstaub” zum einen als überzeugende, herausragende und tief bewegende Übertragung auf unsere Gesellschaft(sform) wahr, gleichzeitig als fiktionales Werk, das unabhängig von unserer Gegenwart und Vergangenheit zu prickeln und zu kitzeln weiß und gleichzeitig zu eigenen emotionalen Achterbahnfahrten einlädt. Eine Trilogie, deren Ende ich sehr herbeigesehent habe, das mich keine Sekunde enttäuschte, dessen Ende aber auch traurig ist, weil ich die Protagonisten Iason, Mia sowie alle anderen Bewohner aus dem Tulpenweg und weitere Randfiguren unglaublich vermissen werde. “Sternenstaub” habe ich mit großem Genuss gelesen, viele Kapitel mit Pausen auf mich einwirken lassen und mich so richtig in diese gigantische Welt, gespickt mit vielen, vielen überraschenden Wendungen, liebenswerten Charakteren und atemberaubenden Schauplätzen fallen gelassen. Eine Trilogie und ein Abschlussband den ich nicht nur empfehle, sondern jedem aufs Auge drücke, der weiß, was gelesen werden muss und gut für ihn/sie ist!! 🙂 Suchtfaktor und Lesemuss!

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Rezensionen

Bloggerwochen auf Lovelybooks! – Werde Kolumnist: »Dreiecksbeziehungen in Jugendbüchern – Trend oder Verblödung?«

Sind Dreiecksbeziehungen nach wie vor voll im Trend und versprechen euch Spannung, Gefühlsexplosionen und Herzklopfen? - Oder sind sie ausgelutscht und ihr könnt nur noch genervt mit den Augen rollen? Führt das “Drei-Ecken-Schema” gar zur Verblödung, weil es einfältig immer denselben Einheitsbrei widerkäut? Interessiert euch das Thema Dreiecksbeziehungen überhaupt?!

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Assassino von Gerd Ruebenstrunk [Rezension]

»Mein Fazit« “Assassino” ist eine Geschichte mit viel Potenzial, das zu cirka achtzig Prozent in den Sand gesetzt wird. Ich kann kaum ein positives Haar an diesem Buch lassen. Trotz wunderschöner Gestaltung in schimmernder metallic-Optik, weiß der Inhalt in wenig schimmernder Manier einen bitteren Nachgeschmack zu hinterlassen. Durststrecken, Charaktere, mit denen ich nicht warm wurde, Ungereimtheiten und kaum Spannung, verleideten mir das Lesen, trotz flüssigem Schreibstil. Vielleicht waren meine Ansprüche zu hoch und meine Erwartungen für ein reiferes Buch gingen in eine zu verkehrte Richtung. Mag sein, dass jüngere LeserInnen mit “Assassino” mehr Vergnügen haben als ich, doch ich werde keine Empfehlung aussprechen. Eventuell klappt es mit meinem nächsten Gerd Ruebenstrunk-Buch besser!

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Über uns Stille von Morton Rhue [Rezension]

Der Inhalt: Scott hat sich mit seinem besten Freund Ronnie geprügelt, weil der behauptet hat, sein Vater sei ein Trottel, da der als einziger im Ort einen Bunker gebaut hat. Doch die Bedrohung des Atomkriegs rückt immer näher und die Vorkehrung einen Bunker zu bauen scheint immer weniger lächerlich. Und dann kommt der Abend, an dem sie alle in den Bunker flüchten müssen. Aber die Berechnungen von Scotts Dad gehen nicht auf. Denn der hat den Bunker nur für seine Familie, also vier Personen gebaut, jetzt aber sind sie mehr, denn die anderen haben um ihr Leben gekämpft, als es darum ging, in den Bunker zu kommen oder zu sterben…

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Sieben Tage ohne von Monika Peetz [Rezension]

Der Inhalt: Der Stress hat die Dienstagsfrauen eingeholt. Jede ertrinkt in ihrem eigenen Berg von Problemen, so dass die regelmäßigen Treffen am Dienstag immer kleiner und sporadischer werden. Doch wie können sich die so verschiedenen Freundinnen unterstützen, wenn sie alle für sich alleineleben? -Genau, nämlich gar nicht! Deswegen haben sie eine Idee, die sich zu einer ihrer besten herausstellen soll. Zumindest bewirkt der Plan - für sieben Tage wegzufahren und in einem professionellen Kurs gemeinsam mit anderen zu fasten - einige Veränderungen, die die Frauen sich in einem anderen Licht sehen lassen. Ein schwieriger Anfang und wenig abwechslungsreicherRoman

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Die Fälscherin von Julia Freidank [Rezension]

Stark wie der Tod ist die Liebe. Ihre Strahlen sind von Feuer, mächtige Wasser sind nicht in der Lage, die Liebe auszulöschen, und Ströme schwemmen sie nicht fort. S. 176 Der Inhalt: Blanka ist ein kleines Mädchen, als sie vom Aussatz für ihr ganzes Leben gezeichnet wird. Eine Narbe verunstaltet ihre Wange. Manche flüstern, sie sei vom Teufel berührt, während ihr Herr, der Bischof Otto von Freising, eine Heilige in ihr sieht. Da kommt es ihm gerade recht, dass Blanka ein großes Talent beim Kopieren von Schriften besitzt. Denn Otto von Freising führt einen Kampf gegen die weltlichen Herrscher, die der Kirche immer mehr Macht zu entreißen versuchen. So kann er Blanka ausgerüstet mit Wort und Feder in diesen Kampf ziehen lassen. Sie fälscht für ihn im Verborgenen Urkunden. Was Otto nicht ahnt, dass jemand Blanka auf die Spur gekommen ist, der Geliebter und Feind zugleich ist. Am Ende wird Blanka sich entscheiden müssen, wem ihre Loyalität gilt und sie sollte weise wählen, denn ihr Leben hängt davon ab.