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Der Neuzugänge-Berg der Leipziger Buchmesse 2014

Buchmesse_Neuzugänge

Nichts eignet sich besser als der 1. Mai, um endlich mal meine gesammelten Neuzugänge – rein von der Leipziger Buchmesse 2014 – vorzustellen.

Darunter sind die Bücher vom Randomhouse Treffen Blog’N‘ Talk, wobei hier am interessantesten ist, dass jede/r etwas Unterschiedliches darin vorfand 😉

Außerdem die Neuzugänge vom Carlsen Bloggertreffen (Bericht zum zweiten Tag muss noch online gehen :)) und die vom geballten Lovelybooks Bücherwurmtreffen. Ein Buch habe ich mir immerhin auch gekauft, doch dazu später mehr.

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Randomhouse

Starten wir mit Randomhouse. Es beginnt mit einem „Kartönchen“, in das zuerst meine Kameralinse sprichwörtlich hinein linsen darf.

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Da ist auf jeden Fall mehr als nur ein Buch drin. Das bestätigt sich kurz darauf… 😉

randomhouse_Neuzugänge

Zu sehen sind von unten nach oben auf dem folgenden Bild: 

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  • „40 Stunden“ von Kathrin Lange

  • „Freitags in der faulen Kobra“ von Stefan Nink + Kartenspiel in dieser Optik! 😉

  • „Ich fürchte mich nicht“ von Tahereh Mafi

  • „Das Meer in deinen Augen“ von Lino Muharetto

  • „Amen“ von Rudi Jagusch

  • „Der eine Kuss von dir“ von Patrycja Spychalski

  • Ansonsten noch Leseproben, Lesezeichen und eine Tüte von Karen Rose.

  • Mich interessiert ja noch vor allen Dingen „Zero“ von Marc Elsberg. „Blackout – Morgen ist es zu spät“ hatte es damals nämlich absolut in sich! 

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Der Charme hierbei bestand vor allen Dingen durch die bestechende und liebevolle Buchvorstellung der Verlagsmitarbeiterinnen. Das war wirklich toll und die Mühe, die sie sich gegeben haben, muss ich sehr loben!

Carlsen-Neuzugänge

Erneut das Spielchen von unten nach oben:

  • Der Anfang von danach“ von Jennifer Castle

  • LB_LesestatusPhantasmen“ von Kai Meyer, das ich aktuell lese: WOW!

  • Das geheime Vermächtnis des Pan“ von Sandra Regnier: Ich LIEBE ES!

  • Obsidian – Schattendunkel“ von Jennifer L. Armentrout, das momentan in aller Munde ist und auch von mir bald verschlungen wird! :3

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Dann gab es da noch diese geniale Begegnung mit einem Autor namens Dan Wells, dessen frisch erschienenes Werk „Partials 2 – Fragmente“ ich mir doch mit SIGNATUR sichern musste!!!!

Fragmente_Partials2

„Life isn’t fair“ – wisst ihr, ne? In meinem Bericht zur Buchmesse stehen alle Details zu dieser Begegnung auch noch einmal.

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Lovelybooks

Zum Schluss noch das Lovelybooks-Bücherwurmtreffen, das durch Sonya Kraus (für mich) irgendwie legendär anmutete. Vor allen Dingen, weil die dort so heiß angepriesene Schokoladen-Tarte aus dem Kochbuch tatsächlich so exquisit war, wie eben versprochen wurde xD!

LB_Buchwurmtreffen_Neuzugänge

Auf dem Stapel befinden sich leider Bücher, die so gar nicht in meine Lesesparte passen, deswegen spare ich es mir gerade mal, sie euch einzeln aufzulisten. Wichtig ist lediglich, dass das Kochbuch „Törtchenzeit – all you need is sweet“ von Sonya Kraus und Jessi Hesseler meinen Backgeschmack trifft. Ich habe bisher zwar erst ein Rezept gebacken – wie oben bereits erwähnt (mit der doppelten Menge ;)) aber das war cool!! Leider habe ich das Beweisfoto bereits versehentlich gelöscht 😦

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INSGESAMT ergibt das jedoch einen Zuwachs von SECHZEHN Büchern o.O Weiter wollen wir das mal gar nicht ausführen!

neuzugängeende

Ich möchte euch gerne noch einmal um eure (unerlässliche) Mithilfe bitten! Klickt jeweils auf das Bild bitte 🙂

Zum einen in diesem Artikel, in dem es lediglich drei kleine Fragen zu beantworten gilt.

arbeiten der zukunft

Dann auf Facebook, dort interessiert mich Folgendes:

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fb_frage

Und als letztes auf Twitter. Da würden mir 140 Zeichen von euch als Antwort auf diesen Tweet wirklich etwas Gutes bewirken! ❤

Warum, wieso und weshalb? ich euch momentan solche Löcher in den Bauch frage, ist im obersten Artikel „Arbeiten der Zukunft?“ erklärt!

Mit den allerliebsten 1. Mai-Wünschen,

eure Charlousie 😀

PS: Bald wird es WILD auf LeseLust & LeseLiebe!! :3

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Sternenstaub von Kim Winter [Rezension]

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Sternenstaub_Cover»Der Inhalt«

Mias Welt droht auseinander zu fallen. Obwohl sie ihren Vater David wiedergefunden hat, findet der nicht einmal die Zeit, um auf ihrer Verbindungsfeier mit Iason dabei zu sein.

Doch nicht nur das. Das wichtigste Ereignis in Mias Leben wird von einem bösen Zwischenfall des Feindes unterbrochen. Lokondra gibt keine Ruhe und möchte Mia für sich gewinnen, um seinen Sinn zu erfüllen. Dafür ist ihm jedes Mittel recht und dann soll Iason auch noch gehen und Mia weiß, dass sie durch den Krieg bald vielleicht mehr als nur Planeten voneinander trennen werden. Also trifft sie eine Entscheidung, die möglicherweise so vorherbestimmt war, jedoch über das Schicksal beider Planeten bestimmen wird. Ob dieses sich zum guten oder schlechten wenden wird, bleibt abzuwarten…

»Herzinfarkte, Schreckmomente und große Überraschungen«

Der finale Abschlussband “Sternensturm” der “Sternen”-Trilogie von Kim Winter entführt erneut in ein rasantes Abenteuer in die Welt der Zukunft und in die von der jungen Erwachsenen Mia Wiedemann.Sternenstaub_Zitatwolke2

Weil der letzte Band ein wenig zurücklag, hatte ich anfangs ein paar Schwierigkeiten, mich erneut in die Welt hineinzufinden bzw. die ganzen Namen den jeweiligen Personen zuzuordnen. Vor allen Dingen, da dort zwischen Loduunern und Menschen unterschieden werden muss.

Obwohl Kim Winter ihren LeserInnen keine Rückblenden gibt, habe ich mich schnell wieder eingefunden und es fühlte sich richtig wie ein “nach Hause” kommen an.

Die ersten herzinfarktfördernden Situationen, Schreckmomente und großen Überraschungen blieben nicht lange aus und ich durfte mich auf eine rasante Achterbahnfahrt der Gefühle begeben.

»Wahnsinnige Verflechtungen und Gefühle der exquisiten Art und Weise«

Zitatwolke_Sternenstaub3Denn gerade die Gefühle sind es, die in dieser Trilogie, also natürlich auch in “Sternenstaub” bestechen. Kim Winter schreibt eine überragende Liebeserklärung an unser Leben, an den Frieden und über die Dinge, auf die es wirklich ankommt im Leben. Dabei verliert sie nie den Plot oder dessen spannende Entwicklung aus den Augen.

Sie hat sich in “Sternenstaub” einen großen Stamm aus Charakteren aufgebaut, die ich alle lieben, schätzen und kennenlernen durfte.

Es ist wahnsinn, was ein paar Worte und deren präzise Verflechtung alles anstellen können. “Sternenstaub” ist nämlich eine ebenso wahnsinnige Verflechtung von Worten, die sich mehr als würdig erweist, das abschließende Krönchen dieser Trilogie zu bilden.

Obwohl “Sternenstaub” in aller erster Linie schön ist, schön, weil ich es literarisch als unglaublich wertvoll erachte und es – sofern man dies als LeserIn annehmen möchte – viele Weisheiten und wichtige Werte auf den Weg mitbekommt, beschreibt es auch die hässlichen, gewaltsam und schmerzhaften Seiten des Lebens.

»Und ein Krieg fordert Opfer…«

Da ist ein Krieg, der die Grundlage für “Sternenschimmer” bot, in “Sternensturm” immer präsenter wurde und in “Sternenstaub” nun ausgefochten werden muss. Ein Krieg kommt nicht ohne Verluste aus und wie Kim Winter diesen Verlauf und alle damit zusammenhängenden Erzählstränge verknüpft hat, ist bewundernswert und mehr als nur spannend zu lesen gewesen.Sternenstaub_Zitat4

Dieser Trilogie liegt eine Genialität inne, an der ich mich einfach erfreuen muss.

Wie oft wahr ich kurz davor zu weinen und habe es dann tatsächlich auch getan? Wie oft dachte ich, gleich lachen zu müssen und habe dies dann getan?

Wie oft hätte ich am Liebsten in die Seiten gebissen, weil das von Kim Winter erzeugte Kopfkino zu erschütternd und Herzrasen erzeugend war?

Solche Fragen könnte ich noch viele stellen, was beweist, wie sternenhaft und gar nicht staubig “Sternenstaub” eigentlich ist! 😉

»Mehr als Schwarz oder Weiß. Aber auch nicht grau, sondern bunt!«

Selbst das Böse und das Abscheuliche ist bei Kim Winter nicht getreu dem Muster Sternenstaub_iPodSchwarz oder Weiß. Es hat auch seine verletzlichen und schwachen Seiten, die es menschlicher (bzw. loduunischer) erscheinen lassen und Nachvollziehbarkeit gewähren. Das führte zu inneren Konflikten mit mir selbst, denn dann beginne ich, mich zu fragen, was man opfern darf für “höhere” Ziele, was nicht und wie weit solch eine Moral gehen darf.

Ich ziehe also auch moralische Werte aus “Sternenstaub”, die nie mit erhobenem Zeigefinger gepredigt werden, sondern als ein Angebot, das angenommen werden kann, aber eben nicht muss.

»Mein Fazit«

Ich nehme “Sternenstaub” zum einen als überzeugende, herausragende und tief bewegende Übertragung auf unsere Gesellschaft(sform) wahr, gleichzeitig als fiktionales Werk, das unabhängig von unserer Gegenwart und Vergangenheit zu prickeln und zu kitzeln weiß und gleichzeitig zu eigenen emotionalen Achterbahnfahrten einlädt.Sternenstaub_iPod2

Eine Trilogie, deren Ende ich sehr herbeigesehent habe, das mich keine Sekunde enttäuschte, dessen Ende aber auch traurig ist, weil ich die Protagonisten Iason, Mia sowie alle anderen Bewohner aus dem Tulpenweg und weitere Randfiguren unglaublich vermissen werde.

Sternenstaub” habe ich mit großem Genuss gelesen, viele Kapitel mit Pausen auf mich einwirken lassen und mich so richtig in diese gigantische Welt, gespickt mit vielen, vielen überraschenden Wendungen, liebenswerten Charakteren und atemberaubenden Schauplätzen fallen gelassen.

Eine Trilogie und ein Abschlussband den ich nicht nur empfehle, sondern jedem aufs Auge drücke, der weiß, was gelesen werden muss und gut für ihn/sie ist!! 🙂 Suchtfaktor und Lesemuss!

Leseprobe!

WölkchenMond(Favourite)

 BibliografischeDaten

Gebunden
Inklusive E-Book
592 Seiten
Ab 13 Jahren
ISBN: 978-3-522-50380-8
Preis: 19,95 €
Österreich: 20,60 €, Schweiz: 28,90 sFr
Erscheinungstermin: 19.08.2013
Zu “Sternenstaub” bei Planet-Girl

Sternenschimmer-Trilogie

Band 1: “Sternenschimmer”

Band 2: “Sternensturm”

Band 3: “Sternenstaub”

Mein unendlich großer Dank gilt der Autorin Kim Winter, die uns LeserInnen nicht nur das grenzenlose Glück bescherte, diese Trilogie zu schreiben, sondern sich auch noch dem direkten, lustigen und so viel gebenden Austausch von “Sternenstaub” in der Leserunde auf Lovelybooks zu stellen. Danke natürlich auch für das Leseexemplar innerhalb dieser Leserunde und an all die anderen Teilnehmerinnen für den lustig, fröhlichen Austausch!

Liebe Kim, ich danke dir für alles, auch dafür dass du mich in der Danksagung erwähnt hast, das hat mich zu Tränen gerührt, auf das deine weiteren Werke kommen! ❤

Bloggerwochen auf Lovelybooks! – Werde Kolumnist: »Dreiecksbeziehungen in Jugendbüchern – Trend oder Verblödung?«

Die Bloggerwochen auf Lovelybooks bieten BloggerInnen die Chance, in ihrem Genre eine Kolumne zu verfassen und mal ordentlich ihre Meinung loszuwerden. Fantasy-Blogger-header2

Also habe ich mich sofort auf mein Buchregal gestürzt und dann meine Tastatur zum Glühen gebracht, um euch meine Kolumnen-Idee für den Jugendbuchsektor zu präsentieren!

(Eigentlich habe ich die Kolumne ja sogar schon fertig geschrieben, doch ich glaube, es geht wirklich nur darum, die Idee zu BloggersagenihreMeinungpräsentieren und nicht das Ergebnis ;-)) Außerdem kann sich ja noch einiges ändern, wenn ihr mir eine neue Richtung oder dergleichen aufzeigt!

Viele Einfälle habe ich verworfen, so bspw. die Tatsache, dass Klappentexte oft nicht nur spoilern, sondern falsche Erwartungen wecken oder die Idee, mich über verschiedene Buchformate oder plötzliche Gestaltungsänderungen mitten in einer Reihe zu ärgern.

Mit nur einem Blick in mein Buchregal ist mir aber sofort klar geworden, was mir ein wirkliches Dorn im Auge ist: Dreiecksbeziehungen. Meine präzise Fragestellung soll also lauten:

»Dreiecksbeziehungen in Jugendbüchern – Trend oder Verblödung?«

Ich gehe in die Buchhandlung und ziehe zu ca. 50% Bücher mit Dreiecksbeziehungen heraus. Ätzend? Ja!

Ich lese ein Buch und weiß spätestens nach dem Auftauchen des Rivalen, wie es ausgehen wird. Nervig? Ja!

IMMER Schema X und IMMER derselbe Einheitsbrei…

Womit wir beim nächsten Hauptaspekt meiner geplanten Kolumne wären:

Die Verblödung!

A) Warum fällt den Autoren nichts Neues mehr ein?!

B) Weshalb verlegen Verlage solche Geschichten IMMER noch wie am Fließband!?

Darüber würde ich mich gerne in den Bloggerwochen “auslassen”, wenn Lovelybooks mich lässt! (Wenn Lovelybooks mich nicht lässt, tue ich es auf LeseLust & LeseLiebe, keine Angst! ;-))

Damit ich jedoch gelassen werde, brauche ich

DEINE Meinung!

Sind Dreiecksbeziehungen nach wie vor voll im Trend und versprechen dir Spannung, Gefühlsexplosionen und Herzklopfen? – Oder sind sie ausgelutscht und du kannst nur noch genervt mit den Augen rollen?

Führt das “Drei-Ecken-Schema” gar zur Verblödung, weil es einfältig immer denselben Einheitsbrei widerkäut?

Interessiert dich das Thema Dreiecksbeziehungen überhaupt?!

Fallen dir noch weitere Jugendbücher* ein, in denen Dreiecksbeziehungen eingeflochten sind?

Gibt es ein Thema im Jugendbuchgenre, das dir unter den Nägeln brennt und das du gerne einmal diskutieren würdest?

Hast du prinzipiell bestimmte Anregungen zu den Rubriken auf Lovelybooks?

Ich fordere dich hiermit höflichst auf, mir deine Meinung mitzuteilen! 🙂

Was du auch loswerden möchtest, hier kannst du es tun, ich freue mich über jeden Kommentar und auf eine (hoffentlich) spannende Diskussion! 😀

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*Liste von Büchern mit Dreiecksbeziehungen! (Alphabetisch nach Autoren sortiert! Nicht vollständig, wird fortlaufend ergänzt!)

A

  • Ashton Brodi, “Ewiglich die Sehnsucht”-Trilogie

B

  • Blazon Nina, “Zweilicht”

C

  • Cast P. C., „House of Nights“-Reihe (mehr als 3 Ecken!)

  • Clare Cassandra, “Chroniken der Unterwelt”

  • Clare Cassandra, „Clockwork Angel“-Reihe

  • Cohn Rachel, „Beta“-Trilogie

  • Collins Suzanne, “Tribute von Panem”

  • Condy Ally, “Die Auswahl”, “Die Flucht”

  • Cremer Andrea, “Nightshade”-Serie

D

  • Despain Bree, “Urbat”-Trilogie

H

  • Hand Cynthia, “Unearthly”

  • Hocking Amanda, “Unter dem Vampirmond”-Reihe

  • Houck Colleeen, “Eine unsterbliche Liebe”-Reihe

  • Hunter C. C., “Shadow Falls Camp”-Reihe

J

  • Jordan Sophie, “Firelight”

K

  • Kagawa Julie, “Plötzlich Fee”-Serie

L

  • Lawrence Theo, Mystic City

M

  • Marr Melissa, “Sommerlicht”-Serie

  • Mead Richelle, „Vampire Academy“-Reihe

  • Meyer Stephenie, “Biss”-Reihe

  • Meyer Stephenie, “Seelen” (VIER Ecken  ;-)!!)

O

  • Oliver Jana, “Riley Blackthorne. Dämonenfängerin”-Reihe

P

  • Pike Aprilynne, “Elfenkuss/Liebe/Glanz/Bann”

Q

  • Qunaj Sabrina, “Teufelsherz”

W

  • Woon Yvonne, “Dead Beautiful”-Trilogie

Assassino von Gerd Ruebenstrunk [Rezension]

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Assassino»Inhalt«

Kati und Chris besitzen einen hohen IQ, so dass es nicht verwunderlich ist, dass sie im Auftrag von Katis Vater auf der Suche nach der s.g. Fibelscheibe sind. Blöderweise sind sie nicht die einzigen, die sich für dieses Objekt interessieren. Blut säumt den Weg, den sie gehen müssen, um die Fibelscheibe zu lokalisieren.

Leichter werden die Dinge mit dem Auftauchen des mysteriösen Ilyas nicht gerade. Er scheint sich an nichts zu erinnern und wirkt wie aus einer anderen Zeit gefallen.

Während Kati und Chris sich diesen Herausforderungen stellen, offenbaren sich zunehmend die Zusammenhänge zwischen der Fibelscheibe und dem Jungen, Ilyas.

Ein Wettlauf um Leben und Tod beginnt.

»Verloren in wirren, parallelen Erzählungen, die plötzlich Hauptschauplätze sind.«

Mit dem Buch “Assassino” von Gerd Ruebenstrunk bin ich vorne und hinten nicht warm geworden.

Die ersten Seiten überraschten mich positiv, dieser Eindruck verflüchtigte sich allerdings nach nur wenigen Seiten. Die Figuren wurden immer unglaubwürdiger, nervender, widersprüchlicher und wenig lesenswert. Anfangs nahm ich an, dass der Plot früher oder später wieder Fahrt aufnehmen würde, ging relativ unkritisch an die weiteren Kapitel heran, was sich nach spätestens der Hälfte komplett änderte.

Viele Handlungsstränge und parallele Erzählungen führen auf einen vermeindlich großen Showdown hin, der natürlich einiges auflöst, aber nicht so brillant oder packend daherkommt, wie ich es mir gewünscht hätte.

Gerd Ruebenstrunk hat in meinen Augen nie so ganz die Prioritäten seiner Figuren festlegen können. Mal ist die Suche nach der Fibelscheibe – die gleichzeitig der Auslöser und die Grundlage für “alles” ist – am wichtigsten, dann tritt sie in den Hintergrund und es wird über Details in einer undurchsichtigen Bruderschaften aus der Vergangenheit gefachsimpelt.

»Vergeudetes Potenzial und Kleinigkeiten, die zu Störfaktoren heranwachsen.«

Eine Verbindung zu diesen Bruderschaften oder auch Auftragsmördern – genannt Assassinen – gibt es durch die Figur Ilyas, jedoch ist das darin enthaltene Potenzial kaum ausgeschöpft worden. Verbindungen und Übergänge, Zusammenhänge und Entwicklungen verkümmern im Laufe des Lesens immer wieder erneut auf halbem Wege.

Meistens sind es nur Kleinigkeiten und normalerweise stören mich Kleinigkeiten nicht weiter. Bei “Assassino” summierten sich die Kleinigkeiten vielfach und mutierten, gespickt von kleinen Logikfehlern, zu großen Störfaktoren, die mich den Lesespaß kosteten. Einige Situationen wirkten extrem künstlich und auch die Handlungen zwischen den Figuren gestellt und unnatürlich. “Gab es da eine Liste, die der Autor abgehakt hat, bevor er sich dem nächsten Abschnitt zuwenden konnte?”, habe ich mich ein ums andere Mal gefragt.

»Lesetief und Abbruch-Gedanken!«

Nein, Gerd Ruebenstrunk konnte mich mit “Assassino”, im Gegensatz zu “Rebellen der Ewigkeit” nicht überzeugen. Das Buch balancierte knapp an dem Punkt, an dem ich Bücher gerne abbrechen würde. Wäre es nicht für eine Leserunde gewesen, hätte ich dies vielleicht sogar getan, denn so bin ich in ein kleines Lesetief geschlittert.

Assassino” besitzt positive Ansätze, die ich ein einziges Mal prima umgesetzt sah.

Eine Hauptfigur schildert unter Hypnose seine Geschichte. Während dieser (zu seltenen) Momente war ich gefesselt und hätte mich über eine Vertiefung in dieser Richtung gefreut.

Stattdessen bleibt die Handlung relativ offen und eine Fortsetzung ist zu erwarten, auf die ich getrost verzichten kann!

»Mein Fazit«

Assassino” ist eine Geschichte mit viel Potenzial, das zu cirka achtzig Prozent in den Sand gesetzt wird. Ich kann kaum ein positives Haar an diesem Buch lassen. Trotz wunderschöner Gestaltung in schimmernder metallic-Optik, weiß der Inhalt in wenig schimmernder Manier einen bitteren Nachgeschmack zu hinterlassen. Durststrecken, Charaktere, mit denen ich nicht warm wurde, Ungereimtheiten und kaum Spannung, verleideten mir das Lesen, trotz flüssigem Schreibstil.

Vielleicht waren meine Ansprüche zu hoch und meine Erwartungen für ein reiferes Buch gingen in eine zu verkehrte Richtung.

Mag sein, dass jüngere LeserInnen mit “Assassino” mehr Vergnügen haben als ich, doch ich werde keine Empfehlung aussprechen.

Eventuell klappt es mit meinem nächsten Gerd Ruebenstrunk-Buch besser!

Leseprobe

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BibliografischeDaten

Gerd Ruebenstrunk

Assassino

Ab 14 Jahren / 384 Seiten
21,4 cm x 15,5 cm

16,99 € [D], 17,50 € [A], CHF 24,90

ISBN: 978-3-7607-8681-0
Erschienen am 05.03.2013

Zu “Assassino” bei bloomoon

Vielen Dank an den bloomoon-Verlag und Lovelybooks für das Leseexemplar und die damit verbundene Leserunde! 😉

 

Neues Lesefutter im Buchregal

Stille?

– Ja, Stille. Auf LeseLust & LeseLiebe ist momentan ein bisschen Ruhe eingekehrt. Das wird auch noch einige Wochen so bleiben. Momentan ziehen bei mir (metaphorische) Stürme auf und da bin ich froh, wenn ich die überstehe und dabei noch die Aktionen sowie Rezensionen gebacken bekomme.

Ich bin zuversichtlich, dass für mich alles gut ausgeht, doch das kann letztlich nur die Zeit zeigen. Da ich mich aber weigere, komplette Stille hier Einzug halten zu lassen, präsentiere ich euch hier mal meine Neuzugänge! 🙂

Futter

Von links nach rechts:

  • Mein Sommer nebenan” von Huntley Fitzpatrick. Das hat mich vom ersten Augenblick an, als ich es in der Verlagsvorschau gesehen habe, fasziniert.
  • Ich fürchte mich nicht” von Tahereh Mafi ist ein Tauschbuch. Leider ist es dasselbe Cover wie von “Carrier of the Mark”. Ich mag das Cover, aber blöd finde ich diese Dopplung schon…
  • Soul Beach – Frostiges Paradies” von Kate Harrison ist der Auftakt einer Trilogie. Das wusste ich leider erst, als ich es schon hatte -.-. Ist aber ein tolles Buch, habe es gestern ausgelesen und die Rezension folgt… bald! 😉 Übrigens, unten am Buch seht ihr andeutungsweise den schwarzen Buchschnitt. Klasse, oder?!
  • Assassino” von Gerd Ruebenstrunk habe ich für eine Leserunde auf Lovelybooks gewonnen und mich riesig gefreut, denn “Rebellen der Ewigkeit” des Autors war richtig schööööön! Dabei lagen noch eine nette Karte und sogar ein AUTOGRAMM des Autors o.O Wow, meine Freude ist da immer noch ungetrübt und groß, groß, groß!!

Futter2

Das war es von mir, ich hoffe, ihr habt ein schönes Wochenende! In Kassel ist gerade Hessentag und ziemlich viel Trubel und Turbulenzen auf den Straßen! 😉

Ach ja, hier kommt ihr noch zu meinem kleinen und mega unkomplizierten Gewinnspiel 😀 !

Logo-Gewinnspiel

Liebste Grüße,

Charlousie

Frühlingsflocken im März?

Diese Frage ist aufgrund der momentanen Wetterlage wirklich berechtigt! JGSDer Wind pfeift um die Häuser, die Menschen mummeln sich gemütlich in warme Jacken ein, schützen ihre Gesichter mit Mützen und Schals und Handschuhe sind beinahe unverzichtbar.

Auch in Kassel schneit und schneit und schneit es. Inzwischen bleibt kaum noch Schnee liegen und manches Mal wird aus den Flocken plötzlich Regen.

Nichts desto Trotz ist heute der kalendarische, offizielle Frühlingsbeginn und so hat auch das Literaturportal Lovelybooks Anfang der Woche seinen Relaunch vorgenommen. Lange war es angekündigt, in der Beta-Version durfte man bereits beeindruckende Blicke auf das neue Lovelybooks erhaschen. Es gibt viele, viele, viele Neuerungen und neben dem richtig schönen, neuen Design, habe ich auch noch nicht alle erforschen können; rate auch jedem, sich selbst zum Stöbern Zeit zu nehmen.

Doch über eine neue Funktion möchte ich euch gerne gesondert aufmerksam machen:

Auf Lovelybooks gibt es jetzt die Möglichkeit, sich gegenseitig zu folgen. Ein System, was durch verschiedene soziale Netzwerke bereits bekannt ist. Auf einer Übersichtsseite kann man dann einsehen, wem man folgt und einstellen, ob man Benachrichtigungen erhalten möchte und ob diese dann gesammelt oder nicht gesammelt, etc… Eine Funktion, die ich definitiv eine Weile beobachten werde.

Folgen
Zum Folgen selbst müsst ihr auf dem Profil des jeweiligen Users den „Folgen“-Button drücken. Für Blogger gibt es schicke Follower-Button und diesen habe ich ab sofort auch rechts in meiner Sidebar eingebaut 🙂 !

Da der Relaunch eines so großen Projektes einige Schwierigkeiten mit sich bringt, nicht wundern, wenn es immer mal wieder zu Fehlermeldungen, Störungen oder Ähnlichem kommt. Einfach dem freundlichen Team von Lovelybooks bspw. in diesem >>>Thread<<< melden! Denn Rückmeldungen von uns Usern sind ausdrücklich erbeten! 🙂

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Doch nicht nur Lovelybooks winkt mit neuen Veränderungen. Auch auf LeseLust & LeseLiebe ruht der kreative Kopf nicht und versucht sich an optischer Aufpolierung. Manches habe ich bereits spontan umgesetzt:

Mein neues Bewertungssystem mit den neuen s.g. „Wölkchen“ hat bereits in den ersten beiden Rezensionen seine Premiere gefeiert. Ich bin von ihnen begeistert und umso begeisterter, wie einfach  und doch effektiv sie zu erstellen waren. Fragen, wie man so etwas erstellt, nehme ich sehr, sehr gerne entgegen, denn ich habe eine hilfsbereite Natur. 🙂

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Die Gliederung innerhalb meines Rezensionsindex habe ich auch einem „tuning“ unterzogen. Wobei ich dort noch Kleinigkeiten ausbessern muss.

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Auch mein leselustiges Dankeschön-Gewinnspiel, das morgen gen Mitternacht seinen Abschluss findet, befindet sich ganz im Zeichen des Frühlings. Veränderungen innerhalb meines Rezensionsmodells müssen her und bisher habe ich größtenteils tolle, wertvolle und auch umsetzbare Vorschläge, Ideen und Verbesserungsvorschläge bekommen. Also auch in den Rezensionen wird sich vielleicht noch einmal etwas verändern. Feinheiten habe ich ja bereits eingeführt.Gewinnspiel

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Am 01. April startet übrigens die offizielle Blogtour zu Jennifer Benkaus Duologie „Dark Canopy“ und „Dark Destiny“. Auf keinen Fall verpassen, vorbeischauen wird sich lohnen!!

Blogtour

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Meine schriftlichen Abiturprüfungen haben am 20. März ihr Ende gefunden, so dass ich in den bald anbrechenden Osterferien meinen zwangsläufigen Leseentzug direkt ausgleichen und euch dann mit vielen, bunten Rezensionen beehren kann. 🙂

In diesem Sinne wünsche ich euch einen schönen Frühlingsanfang, der flott die Sonne herausgibt und den Schnee für die nächsten paar Monate verbannt!

Charlousie

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Der Musentempel meiner Schule mit den letzten, noch verbliebenen Abiplakaten/Bannern

Über uns Stille von Morton Rhue [Rezension]

Mir läuft es kalt über den Rücken. Bis vor Kurzem  ist meine größte Angst noch gewesen, dass Dad mich zur Strafe für irgendetwas, was ich getan habe, verhauen könnte. Dann ist plötzlich die Angst vor einem Angriff der Russen da gewesen. Und jetzt habe ich Angst vor diesen Erwachsenen, die sich darüber streiten, wer von uns leben darf und wer sterben muss.

S. 131-132

 

Der Inhalt:

Scott hat sich mit seinem besten Freund Ronnie geprügelt, weil der behauptet hat, sein Vater sei ein Trottel, da der als einziger im Ort einen Bunker gebaut hat. Doch die Bedrohung des Atomkriegs rückt immer näher und die Vorkehrung einen Bunker zu bauen scheint immer weniger lächerlich. Und dann kommt der Abend, an dem sie alle in den Bunker flüchten müssen. Aber die Berechnungen von Scotts Dad gehen nicht auf. Denn der hat den Bunker nur für seine Familie, also vier Personen gebaut, jetzt aber sind sie mehr, denn die anderen haben um ihr Leben gekämpft, als es darum ging, in den Bunker zu kommen oder zu sterben…

Wenn die Welt in nur einem Augenblick zerstört wird

Über uns Stille“ ist ein Werk, das so ganz anders ist, als ich es erwartet habe. Morton Rhue versetzt seine LeserInnen zurück in das Amerika der 60er Jahre zum Zeitpunkt der Kubakrise. Es gibt einige Werke, die sich mit Szenerien beschäftigen, in denen es um verseuchtes Land durch atomare Strahlungen geht und darum, wie fragil unsere Existenz doch scheint, wenn alles, was wir kennen, innerhalb eines Augenblicks ausgelöscht werden kann.

Vermutlich hatte ich zu sehr die Bilder von „Die Wolke“ im Kopf, denn Morton Rhue ist in meinen Augen recht ungewöhnlich an dieses Thema herangeschritten, so dass es mir gelegentlich schwer fiel, mich auf den Inhalt angemessen zu konzentrieren. Da wäre einmal der Zeitraum und dann wählt er zudem die Sichtweise eines cirka 12-jährigen Jungen, dessen Perspektive kapitelweise zwischen Vergangenheit und Gegenwart wechselt. Als LeserIn wird man direkt mit der Extremsituation konfrontiert, in der Scott mit seiner Familie in den Bunker flüchten muss, da der Krieg zwischen Amerika und den Russen beginnt. Im weiteren Handlungsverlauf wird nach und nach deutlich gemacht, weshalb Scotts Familie überhaupt einen Bunker gebaut hat und wieso es wohl soweit kommen konnte.

Dafür ist die von Morton Rhue gewählte Perspektive wiederum recht pfiffig, weil sie es ihm – als Geschichteninitiator – und den LeserInnen erlaubt, die Themen unvoreingenommen zu betrachten, sich leichter eine eigene Meinung zu bilden und die ganzen Geschehnisse subtiler, dafür aber genauso wirkungsvoll umrissen werden.

Eine einfache Haupthandlung, die vertracktere Randthemen streift

So beschränkt sich das Themengebiet nicht nur auf die Krise eines bevorstehenden Atomkriegs. Morton Rhue greift ebenso weitere amerikanische, gesellschaftliche Konflikte auf, die zu der Zeit herrschen. Beispielsweise die Rassentrennung von Schwarzen und Weißen.

Über uns Stille“ ist also ein gleichzeitig einfaches Buch, das dennoch auf einer sehr komplexen Ebene wirkt.

Allerdings hat es mich nicht immer vollständig packen können. So schön es auch geschrieben war, so viel Wahrheit und ungeschminkte Momente es auch besitzt, der letzte Funke fehlte mir. Ich verspürte nicht den Drang, es in einem Stück lesen zu müssen, obwohl es mit 240 Seiten, kurzen Kapiteln und einer recht großen Schrift gerade die richtige Länge für jüngere LeserInnen hat.

Außerdem spukt seit Jahren in meinem Hinterkopf Morton Rhues „Boot Camp“, was mir von ihm bisher am Besten gefallen hat und das mich bis heute nicht mehr los gelassen hat, so dass „Über uns Stille“ im Vergleich eventuell einfach nur verlieren konnte.

Mein endgültiges Urteil:

Über uns Stille“ ist ein altersgerechter Roman für Jugendliche, weil er präzise die wichtigsten Kernpunkte aufgreift und trotz manch unlogisch erscheinender Passagen wichtige Aspekte anspricht, die ich wärmstens empfehlen kann. Es ist nie verkehrt sich in Erinnerung zu rufen, wie kostbar jeder Augenblick des Friedens ist und dass jedes Atomkraftwerk und jede Atomwaffe auf der Welt, eine zu viel ist, denn diese könnten unseren Frieden von Jetzt auf Gleich beenden!

Bewertung

Thematik:

Atomkrieg

Segregation (Rassentrennung)

Kommunismus

Atombunker

Überleben

Leben

Allgemeine Buchinformationen:


Preis: 14,99 € (D), 15,41 € (A)
Alter: Junge Erwachsene
Größe: 14,3 x 21,5 cm
Einband: Gebunden
Autor: Morton Rhue
Seitenzahl: 256
Zu „Über uns Stille“ beim Ravensburger Buchverlag

Vielen Dank an den Ravensburger Verlag für dieses Leseexemplar innerhalb der Leserunde bei Lovelybooks, also auch mein Dank an Lovelybooks! 🙂

Sieben Tage ohne von Monika Peetz [Rezension]

Der Inhalt:

Der Stress hat die Dienstagsfrauen eingeholt. Jede ertrinkt in ihrem eigenen Berg von Problemen, so dass die regelmäßigen Treffen am Dienstag immer kleiner und sporadischer werden. Doch wie können sich die so verschiedenen Freundinnen unterstützen, wenn sie alle für sich alleineleben?

-Genau, nämlich gar nicht! Deswegen haben sie eine Idee, die sich zu einer ihrer besten herausstellen soll. Zumindest bewirkt der Plan – für sieben Tage wegzufahren und in einem professionellen Kurs gemeinsam mit anderen zu fasten – einige Veränderungen, die die Frauen sich in einem anderen Licht sehen lassen.

Ein schwieriger Anfang und wenig abwechslungsreicherRoman

Sieben Tage ohne“ ist für mich ein Ausflug in ein anderes Genre und zeitgleich ein Experiment gewesen, das zum Teil glückte und zum Teil missglückte.

Denn gerade am Anfang hatte ich erhebliche Schwierigkeiten mich in die Geschichte hineinzufinden und überhaupt Interesse für die fünf verschiedenen Frauen aufzubringen. Das liegt an den sich zu Beginn zu sehr gleichenden Frauentypen, obwohl Monika Peetz verschiedene soziale Hintergründe und Familienstände wählt, um ihre Charaktere „auszustatten“. Hinzukommt, dass die Figuren restlos stereotypisiert werden. Folglich lässt es dieser Roman stark an Charme, Esprit, einer guten Atmosphäre und den spannenden Rahmenbedingungen fehlen, die dieser Erzählung ansonsten zum notwendigen Pepp verholfen hätten. Diese Schwierigkeiten mögen mit den mir fehlenden Kenntnissen zum Vorgänger „Die Dienstagsfrauen“ zusammenhängen. Obgleich ich das für keinen prägnanten Hinderungsgrund halte, wenn ich bedenke, dass „Sieben Tage ohne“ im Aufbau, der Struktur und der Handlungsentwicklung sehr dem Film „Männerherzen“ ähnelt, lediglich mit dem Unterschied, dass Monika Peetz aus der „Frauenperspektive“ erzählen lässt und damit ein recht niedriges Niveau anpeilt.

Ein schier unüberwindbar scheinender „Seitenberg“, der nach dem Erklimmen doch noch Positives enthüllte

Ich betone vor allen Dingen das „Anfangs“, da besonders diese eben genannten Umstände daran Schuld tragen, dass ich eine lange Lesepause einlegen musste.  Trotz der extrem kurz gehaltenen Kapitel, sah ich einen riesen „Seitenberg“ vor meinem inneren Auge aufziehen. Dieser „Seitenberg“ schien aus langweiligen Figuren mit einem plumpen und vorhersehbaren Plot zu bestehen, der wenig attraktiv eine Leseflaute hervorrief.

Als ich mich endlich mal zum Weiterlesen durchringen konnte, sah ich lange Zeit meine Befürchtungen bestätigt. Tatsächlich entwickelt sich die Handlung gleichförmig, flach und plätschert ohne einen nennenswerten Höhe- oder Wendepunkt dahin.  

Eine recht große Auswahl an verschiedenen Charaktertypen, die sich zur Identifikation eignen

Irgendwann hat Monika Peetz mich dann doch gefangen genommen. Ich würde nicht sagen, dass „Sieben Tage ohne“ viel von seinen LeserInnen fordert und diese Lektüre dementsprechend höchstens zur Unterhaltung oder Ablenkung dienen kann, allerdings ist der Ausgang (ausgehend von diesem Niveau) recht komplex und gut ineinander verflochten gestaltet. Ein wirklicher Höhepunkt stellt sich auch dort nicht ein, zumindest aber besaßen die einzelnen Frauen im „Finale“ verschiedene Merkmale, die sich zur Identifikation bei der Leserschaft eignen.

Gefallen hat mir außerdem, dass verschiedene Konfliktzonen und Problembereiche des Lebens angesprochen werden und damit gezeigt wird, dass Glück sehr relativ und subjektiv ist, da jede/r eine andere Lebensweise hat, die sie/ihn glücklich oder wiederum unzufrieden macht.

Leider wird das positive Bild am Ende direkt wieder zerstört, indem Monika Peetz ein kitschiges Ende serviert, das vor glücklichen (für die Handlung sehr unglücklichen) Fügungen nur so trieft und mir die Lektüre dann doch wieder verleidete.

Mein endgültiges Urteil:

Es hat lange gebraucht, bis ich mit „Sieben Tage ohne“ halbwegs warm geworden bin und auch dann ist Monika Peetz‘ Werk keines derjenigen, das ich niemals vergessen werde. Diese Geschichte ist recht kurzweilig, gelegentlich amüsant und manchmal auch spannend. Hauptsächlich bleibt es aber eine recht schlichte Unterhaltungslektüre, die wenig Pfeffer und viel Altbekanntes in sich vereint und dennoch einige mitreißende Momente besitzt.

Empfehlen kann ich dieses Buch eher denjenigen, die sowieso in diesem Literaturbereich auf Beutezug gehen und lesen. Oder vielleicht bin ich auch einfach noch zu jung, um mich für „Probleme“ solcher Art in Romanform ausreichend zu interessieren, als dass es mich so richtig packen würde, weswegen ich auch nur 2 Sterne vergeben kann. Wenn ich es genau nehme, empfehle ich dieses Werk aber nicht, nur dann, wenn gerade wirklich NICHTS anderes zum Lesen zur Hand ist!

Bewertung

Thematik:

Fasten

Mutterstress

Identitätskrise

Selbstentfaltung

Beziehungsstress

Eheprobleme

Erholen

Lebenskrise

Wurzeln (Vergangenheit)

Allgemeine Buchinformationen:

Monika Peetz
Sieben Tage ohne
Roman
ISBN: 978-3-462-04410-2
Erscheinungsdatum: 14. Mai 2012
336 Seiten, Paperback
KiWi 1260
Lieferbar
Euro (D) 9,99 | sFr 14,90 | Euro (A) 10,30
Zu „Sieben Tage ohne“ bei KiWi

Vielen Dank an Lovelybooks und den KiWi Verlag für diese Leserunde und das darin enthaltene Leseexemplar

Die Fälscherin von Julia Freidank [Rezension]

Stark wie der Tod ist die Liebe. Ihre Strahlen sind von Feuer, mächtige Wasser sind nicht in der Lage, die Liebe auszulöschen, und Ströme schwemmen sie nicht fort.

S. 176

Der Inhalt:

Blanka ist ein kleines Mädchen, als sie vom Aussatz für ihr ganzes Leben gezeichnet wird. Eine Narbe verunstaltet ihre Wange. Manche flüstern, sie sei vom Teufel berührt, während ihr Herr, der Bischof Otto von Freising, eine Heilige in ihr sieht. Da kommt es ihm gerade recht, dass Blanka ein großes Talent beim Kopieren von Schriften besitzt. Denn Otto von Freising führt einen Kampf gegen die weltlichen Herrscher, die der Kirche immer mehr Macht zu entreißen versuchen. So kann er Blanka ausgerüstet mit Wort und Feder in diesen Kampf ziehen lassen. Sie fälscht für ihn im Verborgenen Urkunden. Was Otto nicht ahnt, dass jemand Blanka auf die Spur gekommen ist, der Geliebter und Feind zugleich ist. Am Ende wird Blanka sich entscheiden müssen, wem ihre Loyalität gilt und sie sollte weise wählen, denn ihr Leben hängt davon ab.

Die Welt des 16. Jahrhunderts mit gänzlich anderen Moralvorstellungen

Der historische Roman „Die Fälscherin“ zeichnet sich durch besonders dreierlei aus:

Julia Freidanks Werk schildert unverschleiert sowie brillierend die mittelalterlichen und aus heutiger Sicht grausamen Verhältnisse des 16. Jahrhunderts, die ganz andere Moralvorstellungen beinhalten, in welchen Frauen wie Besitzgüter behandelt werden. Deutlich werden diese Verhältnisse durch wechselnde Perspektiven, in denen glaubwürdige Haupt- und Randfiguren gleichermaßen in verschiedenen Richtungen interagieren und letztlich doch in dieser starren Weltordnung gelähmt wie determiniert sind.

Historische Ereignisse sind geschickt in einer fiktiven Handlung eingebunden

Als zweiter Punkt hat mich die unglaubliche Genauigkeit und Vielfältigkeit der historischen Fakten in diesem Roman beeindruckt. Viele Bücher schwächeln gerade in diesem Punkt, weil es scheinbar schwer ist, reale Fakten in eine fiktive Handlung einzubinden, so dass bei den LeserInnen zum Schluss immer noch eine Balance zwischen den verschiedenen Komponenten ankommt.  Die Autorin hat sich für mein Empfinden geradezu darin überschlagen auf eine realistische und spannungsfördernde Art und Weise eine temporeiche Geschichte zu kreieren, die als Hauptmerkmal durch schlaues Wissen zu überzeugen weiß. Julia Freidank verband ihren Erfindungsreichtum mit deutscher Geschichte, die unbedingt gelesen werden will.

Ein authentischer Roman, der eine große Zeitspanne umfasst und dadurch tiefer blickt

So spielt der dritte lobenswerte Hauptfaktor von „Die Fälscherin“ in den zweiten mit hinein, insofern er durch seine Figuren wie lebendig wirkte, eine realistische Atmosphäre vermittelte, die bewirkte, dass ich mich bei einigen Grausamkeiten ekelte oder das Gesicht verzog und daraus resultierend (und insoweit ich es mir überhaupt anmaßen kann, dies zu beurteilen) ein authentischer historischer Roman vorliegt!

Die Fälscherin“ ist gegliedert in vier Abschnitte, die in der Kapitelzählung jeweils von vorne beginnen und durch diese z.T abrupten Enden, eine große Zeitspanne umfassen und beleuchten können. So wirkt die Geschichte tiefer, weil sie sich nicht nur auf wenige Jahre beschränkt, sondern mit den Hauptfiguren Blanka, Ortolf und Bischof Otto von Freising weit gefächerte Lebensphasen dieser Charaktere durchläuft.

Die Figuren durchwandern große und nachvollziehbare Entwicklungen

Dabei ist die Entwicklungskurve der einzelnen Charaktere wie ein roter Faden gut mit dem Ende des jeweils letzten Abschnitts verbunden, so dass trotz der Brüche ein flüssiger Inhalt entstanden ist, der durch seinen eindringlichen Schreibstil nach nur wenigen Seiten zu fesseln weiß.

Julia Freidank hat für mich einen wahren historischen Pageturner ins Leben gerufen, der vielseitig besticht und dermaßen viele Vorzüge besitzt, dass ich niemals alle aufzählen könnte.

Ein attraktiver Handlungskern

Man könnte meinen, die Liebesgeschichte würde die Geschichte dominieren, doch ist dies nicht zwangsläufig der Fall, da Julia Freidank die Liebe zwar oft als Motivation ihrer Figuren einsetzt, damit sie in einer bestimmten Richtung handeln, aber nie den Handlungskern aus den Augen verliert.

Diesen gilt es selbst zu entdecken. Um ihn grob zu umreißen, würde ich als Handlungskern das möglichst getreue Widerspiegeln der damaligen Machtverhältnisse und Entwicklungen, sowie nähere Einblicke in historische Figuren, definieren. Das und noch viel mehr sickert bis zu den LeserInnen durch, die spüren werden, welch ein kombinatorisches Genie hinter diesen Seiten steckt.

Mein Fazit:

Wer eine anspruchsvollere Lektüre sucht und mit detaillierten, zum Teil blutigen oder lediglich grausamen Beschreibungen zurechtkommt, wird in „Die Fälscherin“ ein Werk finden, was hohen Ansprüchen mehr als nur gewachsen ist.

Ein historischer Roman zum Abtauchen, der nicht nur fordert, sondern viel zu geben hat und in seinen bildreichen Beschreibungen ein einmaliges Werk für mich bleiben wird!

Bewertung

Thematik:

Ritter

Lehnsverhältnisse

Machtverhältnisse –und Streitereien

Entwicklungen zwischen Kirche (Ministerialen) und weltlichen Herrschern

Ständegesellschaft

Unterdrückte Frauen

Krankheitsbilder (wie Aussatz)

Verbotene Liebe

Affären

Fälschungen

Allgemeine Buchinformationen:

Julia Freidank
Die Fälscherin
Historischer Roman
432 Seiten, € 14,99 [D]
Erschienen: 09.03.12
Zu „Die Fälscherin“ bei Marion von Schröder

Vielen Dank an den Verlag, Lovelybooks und die Autorin Julia Freidank für diese Leserunde und das dafür gesponserte Leseexemplar!

Geliebte der Ewigkeit – Kriegerinnen der Fiannah 01 von Beth Cillian

Der Inhalt:

Quinns Auftrag ist es, die Sceathrach ausfindig zu machen und zu eliminieren. Als er sie unerwartet in der menschlichen Hülle Morrighans findet, erwartet er nicht den Widerstand, der ihm begegnen soll. Vor allen Dingen rechnet er aber nicht damit, dass dieser Widerstand von ihm selbst ausgeht. Aus einem ihm unerfindlichen Grund, ist es Quinn gefühlsmäßig unmöglich, die Sceathrach, die Ausgeburt des Bösen, zu töten.
Auch Morrighan bleibt von Quinns Charme nicht unberührt. Während sie sich damit abzufinden versucht, bald an einem tödlichen und unheilbaren Tumor zu sterben, kommen sich die beiden immer näher, bis die Funken sprühen und ihre Liebe zueinander geweckt wird. Doch haben solche Gefühle eine Zukunft, wenn alle Wesen in der Welt gegen ihre Verbindung sind und sich eine böse Macht von Morrighan bemächtigen will?

Wankelmütige Figuren, die eine schöne Idee etwas zerstörten

Geliebte der Ewigkeit – Die Kriegerinnen der Fiannah“ – ein verheißungsvoller Titel, mit einer noch verheißungsvolleren Covergestaltung, entpuppte sich als eine mittlere bis große Enttäuschung.
Der Anfang war nicht berühmt, versprach jedoch Besserung, die leider ausblieb, sich vielmehr ins Gegenteil verkehrte.

Die Figuren verstricken sich in widersprüchlichen Gefühlen, die sie wie ein launisches Aprilwetter immer den Gegebenheiten anpassen.

Von Pflichtgefühl, bis Tötungsdrang, über Hass und unüberbrückbarer Liebe ist alles dabei.
Die Grundidee, die Beth Cillian mit irländischen und gallischen Elementen zu etwas Besonderem auszubauen versuchte, gefiel mir sehr gut. Manchmal, wenn man sich als LeserIn Mühe gibt, ist das deutlich ersichtlich, oft eher weniger, was hauptsächlich an diesen wankelmütigen Figuren liegt.

Diese füllen eine grundsätzlich schöne Idee so gar nicht aus und glänzen stattdessen mit künstlich wirkenden Szenen, in denen sie starr gefangen wirken und sich jedes Kapitel so anfühlt, als wäre endlich noch ein weiterer Punkt abgehandelt worden, um dem großen Finale entgegenzutreten. Doch der Weg bis dahin ist steinig und schwer.

Kein befriedigendes Finale

Immer wieder wird in der Handlung sehr blutig und brutal gekämpft, die unbekannten Begriffe und Worte aus einer fremden Sprache fliegen einem nur so um die Ohren, Wissen wird schlecht verpackt in steifen Dialogen übermittelt, im letzten Drittel fällt dann auch mal der Begriff „Fiannah“ und lohnen sich diese Mühen bis zum Ende? Unglücklicherweise „nein“. Denn das Finale ist so gesehen gar kein Finale, weil jegliche Spannungspunkte, die „Geliebte der Ewigkeit“ zwischendurch durchaus besitzt, vorher verpulvert werden, so dass der Ausgang im Vergleich recht lasch daherkommt.

In einigen Passagen entstehen dennoch vereinzelt spannende Momente, die sich im Gesamteindruck nicht durchsetzen können.

Immerhin gibt es eine Figur, die für mich große Lesemotivation barg und auf das „Hin-und-her-Spiel“ der Protagonisten verzichtete, so dass wenigstens ein kleiner Anreiz blieb, weiterzulesen. Wer außerdem ein Shakespeare oder „Hamlet“ Liebhaber ist, wird in einigen Passagen seine Freuden finden, wenn die Autorin auf berühmte Zitate oder versteckte Anspielungen in dieser Richtung zurückgreift.

Liebesschmerz und kein Ende in Sicht

Der Hauptkonflikt dieser Handlung wird bis zur Schmerzgrenze ausgereizt und in kreativen, verschiedenen Variationen immer wieder thematisiert. Dabei gestaltet sich ebenjener recht subtil. Im Grunde genommen wollen zwei „Wesen“ für immer zusammen sein, sind aus den unterschiedlichsten Gründen jedoch an andere Pakte und dergleichen gebunden, so dass man sich auf cirka 300 Seiten Liebesschmerz mit ordentlichem Hin und Her freuen darf. Es mag sein, dass mir das Tempo durch das recht unhandliche und schwer zu lesende Format langsamer vorkam, als es eigentlich war, dennoch kann es nicht als Entschuldigung für jegliche Negativkritik dienen.

Mein endgültiges Urteil:

Letztlich ist Beth Cillians Werk ein typischer Kandidat für das subjektive Geschmacksempfinden. Was mir nicht zusagte, mag andere begeistern. „Geliebte der Ewigkeit“ entfaltet beispielsweise durchaus seinen Reiz, wenn die Autorin fantastische Elemente gemischt mit Wissen aus der Pathologie in die Handlung mit einfließen lässt. So brilliert die Geschichte außerdem durch seine gehobene mit Fremdwörtern gespickte Sprache.

Deswegen und weil die Mühe und die Liebe, die sich die Autorin beim Erschaffen dieses Werkes gegeben hat, durchaus zu spüren sind, vergebe ich 2,5 Sterne und verzichte aber auf die Fortsetzung.

Bewertung

Thematik:
Krieg

Krigerinnen

Fiannah

Wurzeln

Herkunft

Kampf

Innerer Feind

Zwei Wesen in einem

Gut und Böse“

Allgemeine Buchinformationen:

Geliebte der Ewigkeit
Kriegerinnen der Fiannah 01
Beth Cillian
Erschienen: Apr. 2012
Ausgabe Broschiert
Seiten 360
ISBN 978-3-864430-51-0
Preis 19,50 EUR
Zu „Geliebte der Ewigkeit – Die Kriegerinnen der Fiannah“ beim SIEBEN VERLAG

Vielen Dank an den Verlag, Beth Cillian und Lovelybooks für die Leserunde und das Freiexemplar innerhalb dieser!
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