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Der Anfang nach dem Ende – Rückblick 2016. Ausblick 2017.

Rückblick und Ausblick

2016 war das Jahr, indem ich kaum las oder bloggte. Ich war beschäftigt mit diversen privaten Dingen, hatte den Kopf abwechselnd im Sand stecken oder schwebte über den Wolken.

Im Januar-März hatte mich – wie immer – die Uni mit ihren Klausuren und Hausarbeiten im Griff.

März-April durfte ich ein spannendes Praktikum in München absolvieren. – Weshalb ich die Leipziger Buchmesse 2016 aber auch ausfallen lassen musste.

April-Juni war ich mit meinem Freund auf Wohnungssuche und musste mich zu Hause in Mainz wieder akklimatisieren.

Juni-Juli war wieder heiße Uniphase und allmähliches Packen der Umzugskartons.

Außerdem habe ich mir einen neuen Nebenjob gesucht, für diesen Bewerbungen geschrieben und mich dann im neuen Job auch wieder zurechtfinden müssen und einige (freiwillig) Überstunden geschoben.

Uuuuuund im Juni war ich mit Leselurch und vielen, anderen lieben Bloggern auf der 1. LitBlogCon in Köln *.*

Juli-August war dann der Umzug in unsere gemeinsame Wohnung ❤

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Atemnot von Ilsa J. Bick [Rezension]

Und dann haben wir uns geküsst. Oder ich habe ihn geküsst. Oder er hat mich geküsst. Ich weiß es nicht. Aber ich hab ihn geküsst, und er hat mich geküsst, fest, sehr fest, so fest, als würde er mich aufsaugen, und dann war es, als wäre ein ins Wackeln geratener Damm endlich gebrochen, und wir konnten uns nicht nah genug sein. – S. 216

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Jenna weiß, was Schmerz bedeutet. Jenna weiß, dass es viele Arten von Schmerz gibt. Den Schmerz von physischen und von psychischen Verletzungen. Doch Jenna hat mit dem Schmerz aufgehört. Mit dem Ritzen, um zu spüren, dass sie noch lebt.

Obwohl sie davon nicht begeistert ist, hat ihr Vater sie nach ihrem Psychiatrieaufenthalt an einer neuen Schule angemeldet. An einer neuen Schule, an der ihr schnell klar wird, dass sie auch hier weiterhin Probleme haben wird, als ’normal‘ durchzugehen. So lebt sie immer an der Grenze zur Selbstverletzung und wird nur noch durch den Mailkontakt zu ihrem im Iran stationierten Bruder aufrechterhalten. Denn ihre Familie, die bricht schon seit Längerem auseinander.

Doch Jenna ist nicht alleine. Denn Mr Anderson kümmert sich um sie. Er will ihr helfen, sich richtig einzugliedern.

Aber warum eigentlich?

»Wenn dich die Atemnot packt!« Lies den Rest dieses Beitrags

Der Vormesseblues der #fbm15

Nach der Messe ist vor Messe. Das werden wir ab spätestens Sonntag wieder öfter lesen. Wie schön es doch war, wie enthusiastisch jetzt alle (noch) seit Tagen sind.

Was folgt nach der Ekstase? Der Absturz. Alle sitzen zu Hause, gucken aus dem regenbeschlagenen Fenster, mit der Decke auf dem Schoß und dem Teepott in der Hand, der die Finger wärmt. Die Uhren werden bald umgestellt und wir sitzen da und seufzen und denken an die magischen Messetage zurück. Die zwar anstrengend, aber auch unsagbar geil waren.

Wir werden daran denken (nicht zwangsläufig vor einem Fenster sitzend, während es auch noch regnet 😉 ) und während wir so daran denken, freuen wir uns bereits auf die nächste Messe und wünschen uns, wir könnten nochmal ganz kurz die Zeiger, ja wirklich nur, ganz, ganz kurz und dann zurück und… es geht noch leselustig weiter…

Am grünen Rand der Welt von Thomas Hardy [Rezension]

Er hätte gewünscht, daß sie wüsste, was in ihm vorging, aber es wäre nicht schwieriger gewesen, einen Duft mit einem Netz einzufangen, als zu versuchen, unartikulierte Empfindungen in die groben Maschen der Worte zu fassen. Er blieb daher stumm. – S. 30

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Der Farmer Gabriel Oak ist der erste, der um Bathsheba Everdenes Hand anhält. Sie lehnt ab und verlässt kurz darauf den Ort, da sie das Pachtstück ihres Onkels geerbt hat.

Derweil trifft Gabriel ein Schicksalsschlag. So zieht auch er weiter. Als ihre Wege sich zufällig erneut kreuzen, haben sich ihre Karten neu gemischt. Für Gabriel ist Bathsheba unerreichbarer denn je. Dennoch bleibt er an ihrer Seite und erlebt, wie andere um sie werben.

Während Bathsheba bemüht ist, das Richtige zu tun und ihre Zukunft abzusichern, muss sie einige Hürden nehmen, die am Wegrand lauern.

Gabriel wartet, doch wie lange noch?

»Ein ‚altes‘ Buch mit modernen Wahrheiten« es geht noch leselustig weiter…

Das Leben nach dem Lernen: Zwischen Lesen, Schreiben und Bloggen!

Die Klausurenphase ist vorbei und das Leben hat mich wieder!

feel the rain on your skin

Nachdem ich dieses Wochenende mit anderen Bloggerinnen Anne in Leipzig besuchte (immerhin ist sie 18 Jahre alt geworden!! ) und montags noch einen Tag in Berlin war, komme ich jetzt wieder so richtig zum Durchatmen und mich Sortieren. (Liebe Anne, liebe alle: DANKE FÜR DAS TOLLE WOCHENENDE MIT EUCH ❤ to be continued… :-*)

Obwohl ich das Gefühl hatte, dass nichts passierte – saß ja nur am Schreibtisch/Bett zum Lernen und fühlte mich in diesem Zustand relativ eskalativ gefangen – hat sich doch eine Menge getan.

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Du bist das Gegenteil von allem von Carmen Rodrigues [Rezension]

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Ellie ist tot. Jake, ihr großer Bruder, weiß, dass er für sie hätte da sein müssen und gibt sich selbst die Schuld. Sarah, Ellies beste Freundin, überlebt die Todesnacht ihrer Freundin selbst nur knapp. Sie haben mit Tabletten herumexperimentiert und es irgendwie zu weit getrieben. Jessie, Sarahs kleine Schwester, sieht nun dabei zu, wie Sarah nicht mehr ins Leben zurückfinden kann, während sie sich nicht traut, ihr dunkles Geheimnis mit Ellie jemandem anzuvertrauen.

Alle fühlen sie sich schuldig und alle wollen sie doch eigentlich nur eines. Dieses erdrückende Leben einfach nur irgendwie ertragen.

»Facetten von Kummer und Schmerz«

Du bist das Gegenteil von allem“ ist ein emotional sehr bewegender Jugendroman, der die verschiedensten Facetten von Kummer, Schmerz und stiller Gewalt vor den LeserInnen auffächert. es geht noch leselustig weiter…

Aus dem Kopf einer prokrastinierenden Studentin. – Ein Drama in vier Akten.

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Die Darsteller (nicht in der Reihenfolge ihres Auftritts):

Gummibären.

Schokoladenstückchen.

Ein dunkel gebeizter Schreibtisch mit einer Tür und vier Schubladen.

Eine Flasche Wasser.

Eine Kanne Tee.

Eine Studentin.

Musik.

Eine Mitbewohnerin.

Die Zeit.

Die Uni.

Ein Anfang.

Ein Drucker.

Twitter.

Urzeitmonster.

Ein Vorhang.

Die Bühne.

Erster Akt.

Es ist morgens. Schon wieder.

Jonas Kvarnströms „Una Mattina“ aus dem Film „Ziemlich beste Freunde“ läuft in Dauerschleife.

Rechts auf dem Schreibtisch dampft der Tee. Links steht eine Wasserflasche. Die Gummibären und Schokoladenstückchen wohnen für Notfälle in der Schublade. (Sie überleben nie lange.)

Die Schnellhefter fächern sich in ihrer gesamten Farbenpracht über die dunkel gebeizte Oberfläche des Schreibtischs auf. es geht noch leselustig weiter…

Leben

Anmerkung:

Neulich habe ich beim Durchstöbern alter Dokumente und Bilder auf dem PC eine alte Kurzgeschichte von mir gefunden, die ich für einen Wettbewerb im August 2010 schrieb, da war ich 17 Jahre alt.

Das Thema der Ausschreibung lautete in etwa Hexerei und Schicksal, also bitte nicht wegen des Themas wundern! 😉

Korrigiert habe ich nur die Rechtschreibung ansonsten nichts weiter.

Dann wünsche ich mal viel Spaß beim Lesen, Rückmeldungen sind wie immer herzlich willkommen. 😀

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Es ist falsch so etwas zu tun, dachte Shermine. Falsch, an einem so schönen, lachenden Tag, etwas so abgrundtief Trauriges tun zu wollen. „Aber ich habe keine andere Wahl“, flüsterte sie. Shermine balancierte auf dem Geländer einer Brücke. Unter ihr lag die Straße, über ihr ein strahlender Himmel, der so gar nicht zu ihren trübseligen Gedanken passte. Sie strich sich das rote Haar aus der Stirn und ärgerte sich über diesen schönen Tag, der so viel Freude, Elan und Energie auszudrücken schien, dass er rundum perfekt wirkte. – Nicht perfekt genug für sie, denn ansonsten würde sie jetzt nicht hier oben stehen und über den Tod nachdenken. es geht noch leselustig weiter…

Wie das Bloggen Menschen verbindet – Ein Leben ohne Internet?! [TAG]

Vorsicht: EMOTIONEN außer Kontrolle, Konfusität nicht auszuschließen, Lesen auf eigene Gefahr!

teaser5_freundschaft_BloggenAlle werden mir zustimmen, wenn ich sage, dass das Leben ohne Freunde ziemlich trist und trostlos wäre. Die Instagram, Facebook und Twitter-Community (und wie sie alle heißen!) im Rücken mag ja ganz nett sein, um mal hier und da ein Highlight zu teilen, aber ersetzt sie wirklich Freunde? Und ich meine jetzt nicht die richtigen Freunde und Bekannte, die man auch sowieso auf Facebook und Co. hat. Nein, vergesst den Umkehrschluss daraus 😛 (Bevor ich jetzt noch tiefer ins Fettnäpfchen trete!) Ich rede von der mehr oder minder anonymen Masse; eben die Community. Aber ich verrenne mich.

Ohne Freunde wäre das Leben also zweifelsohne farbloser.

Freunde, die nicht nur in den schönen Zeiten mit einem Lachen, sondern die auch in schwierigen Phasen mit einem Weinen können oder noch besser: für einen Mitlachen, weil man es selbst gerade einfach nicht kann.

Ich bin gerade in einer furchtbaren sentimentalen Stimmung und habe es auf Facebook letzte Woche schon angedroht: Ich möchte ganz persönlich und privat darüber schreiben, wie das Bloggen Menschen verbindet, vielmehr mich mit Menschen verbunden hat. Daraus resultiert, wie wichtig das Internet sein kann, wenn es richtig genutzt wird!teaser6_bloggen_freundschaft

Auslöser, warum ich so empfinde, gibt es viele. Auslöser, die sowohl Vorgeschichte als auch Hauptteil dieses Artikels darstellen werden. Ich möchte in diesem Artikel gar nicht erst damit anfangen einzelne Menschen aufzuzählen, die mir aus diesen oder jenen Gründen wichtig geworden sind; denn die Menschen – Verzeihung, ich präzisiere: Blogger 😀 – werden wissen, dass sie gemeint sind, genau in diesem Moment, indem ich darüber schreibe.

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Killing Butterflies von M. Anjelais [Rezension]

Sphinx, du solltest nicht weinen“, sagte er. Bevor er es sagte, hatte ich gar nicht gemerkt, dass ich es tat. „Nicht wenn du kurz davor bist, etwas Bedeutsames zu tun.“

Das Messer zitterte in meiner Hand. S. 350

killing butterflies»Der Inhalt«

Sphinx verbringt viel Zeit mit ihrem besten Freund Cadence, den sie bereits kannte, als sie noch im Mutterleib war. Doch Cadence ist irgendwie anders. Immer bestimmt er, was sie spielen, immer wieder drängt er Sphinx zu Sachen, bei denen sie sich unwohl fühlt.

Irgendwann eskaliert ihr Spiel und Sphinx wird verletzt. Daraufhin zieht er mit seiner Mutter weg, so dass Sphinx keinen Kontakt mehr zu ihm hat, bis sie Jahre später von ihm hört. Er ist schwer krank und hegt den letzten Wunsch, noch einmal Zeit mit ihr zu verbringen. Also muss Sphinx sich entscheiden, welchen Weg sie gehen wird. Wird sie sich wieder auf die dunklen Pfade von Cadence begeben oder in ihrem hellen zu Hause bleiben?

»Tief verstörend?«

Killing Butterflies“ von M. Anjelais hat mich tief verstört. Verstört zum einen, weil ich diese Geschichte nicht nur als krank empfinde, sondern weil sie tatsächlich krank ist und zum anderen, weil ich nicht glauben kann, dass die Autorin das wirklich getan hat.

Prinzipiell ist die Idee dieses Romans gut und ich kann nicht leugnen, dass ich beim Lesen mit ambivalenten Gefühlen zu kämpfen hatte. Ich war gleichzeitig fasziniert UND verstört und geekelt.

»“Naivität, die wehtut“?« es geht noch leselustig weiter…

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