Blog-Archive

Warum »Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind« perfekt ist [Filmrezension]

Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind. KinoticketsMit normalen Erwartungen begab ich mich direkt am 16.11.2016 in die 23.00 Uhr Vorstellung des lang ersehnten „Harry Potter“ Spin Offs. Auch mich beschlichen vorab die typischen Sorgen: kann dieser neue Film Joanne K. Rowlings Meisterwerk gerecht werden? Möchte ich ihn überhaupt sehen? Wird er mich enttäuschen? Ist diese Gelmacherei wirklich nötig? Erfolgreich habe ich diese Zweifel sehr schnell im Keim erstickt.

Ich sitze also im größten Saal des Mainzer Cinestars. Das erstaunlicherweise – aber auch erschreckenderweise – sehr leer war. Die Werbung beschränkte sich auf angenehm wenige Clips und es gab auch nur zwei Filmtrailer. Dann öffnete sich der Vorhang endlich noch ein bisschen weiter und wir wussten. JETZT beginnt endlich der lang ersehnte und gefürchtete neue „Harry Potter“.

Ich hätte es nicht für möglich gehalten, aber die nächsten 133 Minuten wurde ich von vorne bis hinten verzaubert. Ich möchte im Einzelnen gar nicht so genau auf die Storyline eingehen, Details betonen oder euch vom Inhalt erzählen (denn je unbeleckter ihr den Film seht, desto besser vermutlich! ;)). Ich möchte euch lediglich nahebringen, was den Film für mich so perfekt gemacht hat.

(Achtung, vor rücksichtslosem Adjektivgebrauch wird gewarnt!)

Vor dem Film. Nach dem Film schwebte ich vor Glückseligkeit ;)

Vor dem Film. Nach dem Film schwebte ich vor Glückseligkeit 😉

Die Geschichte wird sehr stark von den Figuren und der schauspielerischen Leistung der einzelnen Akteure getragen. Sehr charmant und sehr überzeugend entspinnt sich mit ihnen eine faszinierende Geschichte, voller Wunder, schockierender, aber auch überraschender Momente. Ich hatte das Gefühl, ich wäre IM Film dabei. Habe mich durch nichts ablenken lassen, an nichts anderes, als an das Spektakel vor mir auf der Leinwand gedacht.

„Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“ versucht in keinem einzigen Moment auch nur einen Hauch so zu sein wie „Harry Potter“ und das ist vermutlich die größte Stärke des Films. Die einzige Parallele ist das gleiche Universum, das einige Jahrzehnte früher, nämlich 1926, auch für mich als „Zauberkundige“ noch Neuigkeiten und Ungewisses bereithält.

Und dennoch fühlte ich mich durch „Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“ endlich wieder so, als käme ich nach langer Zeit nach Hause. Ich habe gelacht, ich habe geweint, ich habe die wundersamen und fabelhaften Tiere bestaunt, mehr als einmal eine Gänsehaut bekommen und gezittert, wie es wohl weitergehen wird.

„Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“ kreiert durch die harmonische Balance einer packenden Geschichte, toller schauspielerischer Leistung und fabelhafter Musik eine zauberhafte Atmosphäre. Ein Wunder, dass ich nicht an Verzückung ob so mitreißender Reizüberflutung gestorben bin.

Ja, jetzt habe ich sehr viel mit Adjektiven um mich geworfen (manche vermutlich sogar doppelt verwendet) und habe dennoch die Befürchtung, ich kann der Verfilmung nicht annähernd gerecht werden.

Eines muss ich aber noch erwähnen. Newt Scamander (Eddie Redmayne) hat es mir mehr als angetan und ein kleines bisschen habe ich mich wirklich in ihn verguckt. (Er trägt einen wunderschönen Mantel in meiner Lieblingsfarbe und transportiert einen Koffer mit den dollsten Tieren durch New York da kann ich als närrischer Tierliebhaber doch gar nicht anders, oder?) Mal ehrlich: Newt Scamander ist ein selbstloser, schrulliger, mutiger und facettenreicher Charakter, den ich gerne etwas angehimmelt habe.

Wen wird es da verwundern, dass ich für diesen perfekten und magischen Film ein zweites Mal ins Kino flitzen werde?! ❤

Für mich ist „Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“ DAS Kinohighlight 2016 und erhält von mir deshalb die Bestnote.

Wir haben inzwischen 3 Uhr nachts, deshalb seht es mir nach, wenn mein spontaner Eindruck über „Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“ nicht ganz so ausgereift sein mag. Ich kann nur einfach nicht mehr länger mit meiner Freude über den Film warten und möchte sie deshalb direkt morgen früh mit euch teilen!

Jetzt bin ich aber auch sehr neugierig auf eure Meinungen! Könnt ihr meine Liebe teilen, seid ihr bitterböse enttäuscht oder fandet ihr ihn ganz nett und habt etwas mehr erwartet? Jedweder Eindruck ist mehr als willkommen!

Details zum Film:

Regie David Yates
Drehbuch Joanne K. Rowling
Schauspieler u.a. Eddie Redmayne, Dan Fogler, Katherine Waterston, Colin Farrell, Ezra Miller <3, A Fine Frenzy, Johnny Depp
Musik James Newton Howard
Länge 133 Minuten
Filmstart 17.11.2016

 

DUFF – Hast du keine, bist du eine! – Eigentlich sind wir doch alle Banane im Kopf [Filmtipp]

SAMSUNG CSC

‚DUFF – Hast du keine, bist du eine!‘ ist eine ultra witzige Buchverfilmung.

Dem einen oder anderen mag es etwas übertrieben vorkommen, was in Biancas Kopf so alles passiert, doch wenn wir ehrlich sind: Letztlich sind wir doch alle in unseren Köpfen mehr oder minder total Banane. (Schließlich ist das ja auch die einzige Möglichkeit, wo wir das sein können, ohne von anderen direkt verurteilt zu werden.)

Doch der Reihe nach, zunächst der Inhalt:

Bianca ist suma sumarum recht zufrieden mit ihrem Leben in der Highschool. An der Seite ihrer beiden besten Freundinnen bestreitet sie den Schulalltag und schmachtet Toby Tucker an. Doch als Wesley Rush ihr auf einer Party zu verstehen gibt, dass er gerade nur mit ihr redet, weil sie die DUFF ihrer besten beiden Freundinnen ist, kippt Bianca ihm kurzerhand ihre Cola ins Gesicht. Designated Ugly Fat Friend ist eine Bezeichnung, die sie sich nicht bieten lassen möchte. Doch als sie so darüber nachdenkt, wird ihr bewusst, dass er gar nicht so unrecht hat.

Sie bricht mit ihren Freundinnen – vorerst – und bietet Wesley einen Deal an: wenn er sie coacht, damit sie ihr DUFF-Dasein hinter sich bringen und Toby Tucker näher kommen kann, hilft sie ihm in Chemie.

Flach oder philosophisch?!

es geht noch leselustig weiter…

Das Leben nach dem Lernen: Zwischen Lesen, Schreiben und Bloggen!

Die Klausurenphase ist vorbei und das Leben hat mich wieder!

feel the rain on your skin

Nachdem ich dieses Wochenende mit anderen Bloggerinnen Anne in Leipzig besuchte (immerhin ist sie 18 Jahre alt geworden!! ) und montags noch einen Tag in Berlin war, komme ich jetzt wieder so richtig zum Durchatmen und mich Sortieren. (Liebe Anne, liebe alle: DANKE FÜR DAS TOLLE WOCHENENDE MIT EUCH ❤ to be continued… :-*)

Obwohl ich das Gefühl hatte, dass nichts passierte – saß ja nur am Schreibtisch/Bett zum Lernen und fühlte mich in diesem Zustand relativ eskalativ gefangen – hat sich doch eine Menge getan.

es geht noch leselustig weiter…

Wenn der GRIMMige Jacob dir in die Augen blickt … ist es JacobsBlick !! [Neuigkeiten]

Nach den schlimmen Hugendubel-Nachrichten heute Mittag, folgt jetzt etwas Aufmunternderes.

Es war einmal…

in einer fernen, fernen Stadt, in einem uns unbekannten Paralleluniversum: Dort lief eine junge Frau-

sie war von wunderschöner Gestalt, mit güldnem Haar, glühendem Blick und einer Präsenz, die alle in die Hölle beförderte, weil es sie zur Sünde antrieb

– in einer düsteren und grimmigen Schule umher. Auf der Suche nach etwas … etwas … etwas … etwas … das hätte sie selbst auch gerne gewusst. Vielleicht auf der Suche nach etwas, was ihr Herz bewegte, ihr Gefühle in den Leib trieb? Denn ihr Problem: Alles war so furchtbar GRIMMig, dass sie keine Gefühle mehr besaß. Da viel sie beinahe über diese Tische:

Und was las sie da??
ausgeträumt?

Genau das, was sie fühlte… ? Obwohl sie ja nichts fühlte…

Logikfehler sind in Märchen erlaubt, bzw.: Im Märchen IST einfach ALLES logisch! 😀 Kompromisslos

Als sie einen näheren Blick in dieses Magazin warf, stellte es sich als die GRIMMige Schülerzeitung der Jacob-Grimm-Schule heraus: Kurz entschlossen nahm die betörende Schönheit (ja, klar ;-)) die Zeitung und blätterte etwas durch:

Es gab Kreatives...

Bewegendes...

Huch? Was war das? In ihrem Herzen regte sich etwas…

Sie war BEWEGT! Doch nicht ausgeträumt?

… So lebte sie glücklich bis ans Ende ihrer Tage und wenn sie nicht gestorben ist, dann liest sie noch heute…

***********************************************************************************

In der normalen Version heißt das:

Letzten Donnerstag (02.02.2012 –> Herrliches DATUM!!), während wir nach einer Projektwoche unsere Projektergebnisse den anderen SchülerInnen und Eltern vorstellten, erschien unsere Schülerzeitung namens „JacobsBlick“. Kommt vom Namen unserer Schule „Jacob-Grimm-Schule“.

Durch die Massen, die uns die Ausgabe aus den Händen rissen, fielen (siehe Ecke links) sogar die Plakate von den Wänden!

In einem kleinen kreativen Chaos, verkauften wir die Zeitung und ich bin recht stolz und froh über unser Ergebnis. Zumindest eine Steigerung zur letzten „Kill Routine“-Ausgabe.

Insgesamt haben wir in unserem (leider recht kleinen) Team, ca. 40 Seiten „vollbekommen“. Ein paar Rezensionen von mir sind auch drin und zwar diese:

Außerdem meine Kurzgeschichte „Und die Welt ist meine Beute“ und noch ein Interview, dass ich mit den zwei Schulsprechern führte.

Das war es dann auch schon, ich wollte euch nur einmal darüber informieren, dass ich mich über das Erscheinen unserer Schülerzeitung einfach riesig gefreut habe! 😀

By the way:
Durch einen glücklichen Zeugnisnoten-Kinoaktionstag am Freitag, kam ich in den Genuss dieser drei Filme: „Der gestiefelte Kater“ („Jack & Jill“ mit Adam Sandler in der Doppelrolle war leider schon ausverkauft >_<) und der „Kater“-Film war der Lückenfüller, letztlich aber richtig süß. Dann folgte „Ziemlich beste Freunde“ und dieser Film hat mich unerwarteterweise so RICHTIG umgehauen und am Ende sogar zu Tränen gerührt. Einige Leute haben den Kinosaal zwar mit einem Spielplatz verwechselt und die (dadurch beinahe nicht vorhandene) Kinoatmosphäre mit Füßen getreten, aber ich konnte das ganz gut ausblenden. Als letztes guckte ich mir noch „Offroad“ mit Axel Milberg ,Elyas M’Barek (*schmacht*, seit der Serie „Türkisch für Anfänger“ …) und Nora Tschirner. Super lustig!
Macht’s gut, später gibt es dann noch einen letzten Artikel für heute! 😉
Bin zwar (wahrscheinlich) die ganze Zeit nicht „online“, aber wozu gibt es automatisches freischalten/publizieren der ganzen Artikel ? 😀
%d Bloggern gefällt das: