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Die Fälscherin von Julia Freidank [Rezension]

Stark wie der Tod ist die Liebe. Ihre Strahlen sind von Feuer, mächtige Wasser sind nicht in der Lage, die Liebe auszulöschen, und Ströme schwemmen sie nicht fort. S. 176 Der Inhalt: Blanka ist ein kleines Mädchen, als sie vom Aussatz für ihr ganzes Leben gezeichnet wird. Eine Narbe verunstaltet ihre Wange. Manche flüstern, sie sei vom Teufel berührt, während ihr Herr, der Bischof Otto von Freising, eine Heilige in ihr sieht. Da kommt es ihm gerade recht, dass Blanka ein großes Talent beim Kopieren von Schriften besitzt. Denn Otto von Freising führt einen Kampf gegen die weltlichen Herrscher, die der Kirche immer mehr Macht zu entreißen versuchen. So kann er Blanka ausgerüstet mit Wort und Feder in diesen Kampf ziehen lassen. Sie fälscht für ihn im Verborgenen Urkunden. Was Otto nicht ahnt, dass jemand Blanka auf die Spur gekommen ist, der Geliebter und Feind zugleich ist. Am Ende wird Blanka sich entscheiden müssen, wem ihre Loyalität gilt und sie sollte weise wählen, denn ihr Leben hängt davon ab.

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Wolfszeit von Nina Blazon [Rezension]

Der Inhalt: Ende des 18. Jahrhunderts: Thomas Auvry ist als Sohn eines Bürgerlichen wenig ambitioniert sich am Hof einen Namen zu machen. Sein Vater hingegen wünscht für ihn eine vorteilhafte Verbindung, die sie sich auch leisten können. Thomas aber hat nur seine Studien unter de Buffon im Kopf und zeichnet für sein Leben gerne. Doch als in der fernen Provinz eine Bestie monatelang ihr Unwesen treibt, und unschuldige Menschen tötet, stürzt sich Thomas in die Arbeit und auf alles, was mit diesen Vorkommnissen in Verbindung steht. Er stellt Recherchen an, vergleicht verschiedene Tiermerkmale und legt eigene Zeichnungen zu möglichen Tierarten, die „die Bestie“ sein könnten, an. Irgendwann wird es ernst, denn eine Jagd-Delegation soll vor Ort dem Morden ein Ende bereiten. Thomas darf sie als Sekretär begleiten und wird vor Ort nicht nur von den Geheimnissen der verschiedenen Dorfbewohner in seinen Bann gezogen. Auch die junge Gräfin Isabelle d'Apacher wirkt ihre ganz eigenen Reize auf ihn aus...

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Die Poison Diaries – Liebe ist stärker als der Tod von Maryrose Wood und J. Northumberland [Rezension]

Es gibt eine Kraft des Wachsens und eine Kraft des Vergehens, miteinander verbunden in ewigem Tanz. Die Kraft des Wachsens nennt man Eros; sie ist die Liebe. Und die Kraft des Vergehens ist jene, die von den Griechen Thanatos genannt wird, der Tod, der Heiler, der die Lebenden von ihren Qualen erlöst. S. 183

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Der Duft von Lavendel von Martina Sahler [Rezension]

Der Inhalt: Köln, 1811: Fina möchte von den Männern nichts wissen, die ihr Vater ihr immer vorstellt. Denn es sind hässliche, dicke, alte Lustmolche. Aber Fina wird irgendwann keine Wahl mehr bleiben, was sie auch versucht, denn ihr Vater ist nur ein Schmuggler, der dafür sorgen will, dass es seiner Tochter besser ergeht als ihm, damit sie niemals auf der Straße landet. Aber Finas Entschluss steht fest. Lieber bettelt sie auf den Pflastern Kölns, als das Bett mit einem dieser Widerlinge zu teilen. Doch am Liebsten würde sie ihrem Märchenprinzen nahe kommen, den sie beobachtet, wenn sie heimlich unter dem Fenster der Knabenschule lauscht, um das Lesen und Schreiben zu lernen. Es sind nur Träume, aber sie sind das Einzige, was ihr geblieben ist. Aber es kommt der Tag, da wird aus Finas Traum Realität und sie steht ihrem Märchenprinzen in Fleisch und Blut gegenüber, was soll sie ihm in so einem Moment nur sagen?

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Wie ein Kuss von Rosenblüten von Martina Sahler [Rezension]

[…] unsere Hände wanderten streichelnd über unsere Körper, sodass alle wunderschönen Empfindungen miteinander zu einer großen süßen Wolke verschmolzen. […] Er und ich. Ich und er. Wir beide. S. 228 Der Inhalt: Köln, 1794: Billa kann sich eigentlich nicht beklagen. Obwohl ihr Vater nun schon seit Jahren tot ist und sie gemeinsam mit ihrer älteren… Weiterlesen Wie ein Kuss von Rosenblüten von Martina Sahler [Rezension]

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Das leise Lied der Liebe von Helen Abele [Rezension]

„Aber ich wollte dir nicht wehtun. Nie.“ S.208 Der Inhalt: Magdalena liebt ihre Schwester sehr, dennoch ist es manchmal schwer immer hinter ihr zurückzustehen. Aber Maria hat sich auch nicht ausgesucht schöner zu sein, mutiger, schlagfertiger und alles in allem einfach lebenstüchtiger. Also folgt Magdalena ihrer Schwester in allem, sogar an die Ballettschule. Obgleich sie das Tanzen liebt, fühlt sie sich in den starren Bewegungsabläufen gefangen und sucht ständig nach einem Weg, auszubrechen. Als sie und Maria dann eine Anstellung in einem Café-Haus erhalten und dadurch einige neue Bekanntschaften schließen, lassen auch die männlichen Verehrer nicht lange auf sich warten. Doch wie immer steht Magdalena daneben. Allerdings starrt der beste Freund von Leo, Marias glühendster Verehrer, manchmal zu ihr herüber und wenn er nicht so arrogant wäre, könnte Magdalena beinahe annehmen... Aber das ist nur Wunschdenken und eigentlich findet Magdalena den Grafen Leo viel zu schade für ihre Schwester, wo doch der Musiker Franz viel geeigneter scheint.