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(M)eine Hassliebe zooplus.de [Shoptest]

Warum ich mich selbst als „Terror-Kundin“ (Achtung Ironie) der Zooplus AG bezeichne, warum Online- und Marketingabteilung von zooplus.de mich hassen dürften und warum ich dieses Unternehmen einerseits ziemlich vergöttere und gleichzeitig sehr schwierig finde, möchte ich euch in meinem Shoptest, basierend auf einer Pro und Contra Liste, erklären. Damit das Ganze am Ende mehr Transparenz besitzt, werde ich jeden einzelnen Punkt auf einer Skala von 1-10 bewerten (10 ist dabei das Beste und 1 das Schlechteste!), so dass wir am Ende einen in Zahlen ausgedrückten Durchschnitt ermitteln können.

Vorhang auf für meine sehr durchwachsenen Erfahrungen mit zooplus, die rein subjektiv widerspiegeln, was mir widerfahren und aufgefallen ist. Der Shoptest erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und wurde in keinster Weise gesponsert oder in Auftrag gegeben.fullsizerender-20

es geht noch leselustig weiter…

Vielleicht will ich alles von QueDu Luu [Rezension]

Inhalt:
Der 16-jährige Addi lebt in Bielefeld bei seinen Eltern. Er ist ein mittelmäßiger Schüler und sein Leben könnte richtig schön sein, wenn seine Eltern nicht immer so schlimm streiten würden.
Addi weiß keine Lösung, also stiehlt er sich oft von zu Hause aus dem Fenster und entdeckt auf seine eigene Art und Weise Bielefeld, sowie seine nicht immer freundlichen Bewohner.
Dabei gerät er in Turbulenzen und erlebt einige Abenteuer.
Addi lernt auf seinen Touren, die der Flucht vor seinen streitenden Eltern dienen, wie das Leben noch sein kann.
Er muss sich zwischen dem Stress zu Hause, dem „wahren“ Leben, einer komplizierten Verliebtheit und anderen Einflüssen behaupten und seinen Weg zum Erwachsenwerden finden.
Wird er das schaffen und den Komplikationen widerstehen oder ihnen erliegen?

 

Meine Meinung:
„Vielleicht will ich alles“ ist ein richtig schöner Roman. Er ist nicht unbedingt eine leichte Lektüre und regt sehr viel zum Nachdenken an.
Die Autorin QueDu Luu hat in diesem Roman eine fesselnde Geschichte mit ganz unterschiedlichen Familiensituationen gezeichnet, die alle ihre eigenen Vor – und Nachteile besitzen und mit denen die Heranwachsenden konfrontiert sind.
Dabei geht es um Freundschaft, darum, dass Richtige zu tun und den eigenen Weg zu bestreiten.
Addi und seine Freunde oder vielmehr die Menschen, die seine Freunde werden, haben es nicht immer leicht, doch das zeugt von Authentizität, denn das Leben ist nun einmal kein zuckerschlecken.
Doch gerade an diesen schwierigen Herausforderungen wachsen die Jugendlichen und lernen damit umzugehen und sind gerüstet für ihre Zukunft. Es wäre zu extrem dies mit „Was dich nicht umbringt, macht dich stärker“ zu verbinden, doch an dieses Schema kann man das anlehnen.
Ganz besonders hat mir der magische Fluss dieser Geschichte gefallen. Sie schwebte vor mir her und ich konnte mich nicht mehr entziehen. QueDu Luu bezieht stark den Wohnort der Figuren ins Geschehen ein. Schade, dass ich noch nie in Bielefeld gewesen bin, doch nach dieser Lektüre möchte ich glauben, dass ein Besuch dorthin gar nicht so verkehrt wäre.
Leider war nicht alles perfekt an diesem Werk.
Die Handlung erschien mir nicht besonders realistisch. Die Grundidee ist gut ausgearbeitet worden und die Botschaft des älterwerdens und der damit ebenfalls anwachsenden Probleme ebenfalls bei mir angekommen, doch der Plot wirkt unglaubwürdig.
Der Geschichte schadet dies nicht großartig, doch ich weiß, dass Menschen meines Alters niemals so handeln würden, wie sie es in „Vielleicht will ich alles“ taten.
Addi ist zwar ein sehr sympathischer Charakter und QueDu Luu hat einen schönen Abschluss in ihrer Geschichte gefunden, doch gerade am Ende wandelt Addi sich für mich ins Negative.
Ich habe mich während des Lesens gefragt, wo der Bezug zum Titel bleibt und dachte mir, was Addi denn jetzt nun „alles“ wollte, was damit gemeint ist. Am Ende habe ich es verstanden. Allerdings ist der Bezug nicht besonders hervorgehoben und auch nicht ganz so glücklich. Den Titel alleine finde ich klasse, weil mich so etwas neugierig macht und mir sagt, ich möchte das Lesen, wenn dann aber der Bezug fehlt, trübt das für mich ein wenig die Stimmung.

Mein Fazit:
„Vielleicht will ich alles“ ist vielleicht nicht das Buch, was wirklich „alles“ hat. Es spricht auch kein gänzlich neues Thema an, dennoch denke ich, dass die Autorin gut mit der Thematik umgegangen ist und die wichtigen und wesentlichen Dinge vermitteln konnte.
Die Geschichte ist trotz einiger Unzulänglichkeiten sehr schön und flüssig zu lesen und am Schreibstil habe ich nichts auszusetzen. Wer also einmal etwas zum Nachdenken sucht und sich in eine schöne Handlung entführen lassen möchte, sollte sich vielleicht auf alles in diesem Roman einlassen und ihn lesen „wollen“ 😉
Ich vergebe verdiente 4 Sterne und halte nach weiteren Werken der Autorin Ausschau.

Bewertung

Buchinformationen:
ISBN: 978-3-462-04295-5
Erscheinungsdatum: 24. Februar 2011
336 Seiten, Broschur
Euro (D) 14,95 | sFr 23,50 | Euro (A) 15,40
Zum Buch: Klick!

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