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Zurück ins Leben geliebt von Colleen Hoover [Rezension] + Gewinnspiel

„Zurück ins Leben geliebt“ ist das erste Colleen Hoover Buch, das mir nicht gefiel und das ich zeitweise am Liebsten gegen die Wand geworfen hätte.
Warum das so ist, versuche ich in dieser Besprechung zu verdeutlichen.

Außerdem könnt ihr via Instagram beim Gewinnspiel zum Buch mitmachen! 🙂
(Klick aufs Bild!)

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[Verlosung] „Wir werden nackt sein“* Die Frau im Mond von Milena Agus – ab 02. März im Kino !

dsc_0247Ahoi ihr Lieben,

heute habe ich in Kooperation mit dem Entertainment Kombinat eine feine Verlosung für euch im Gepäck, zu einer internationalen Bestseller-Verfilmung über eine leidenschaftliche Frau auf der Suche nach der großen Liebe.

Doch zunächst möchte ich euch unter der fleißigen Mitarbeit meiner beiden Katzen Salem und Loki den Bestseller und seine Verfilmung, nämlich die „Frau im Mond. Erinnerung an die Liebe“, ein bisschen näher vorstellen.

Da Bilder bekanntlich mehr als 1000 Worte sagen (ich weiß, abgedroschen, aber wahr!), zeige ich euch als ersten Eindruck den Trailer zu der Geschichte, um die es heute gehen soll:

Besetzung Marion Cotillard, Louis Garrel, Alex Brendemühl ˜ Regie Nicole Garcia ˜ Drehbuch Nicole Garcia, Jacques Fieschi ˜ Kamera Christophe Beaucarne ˜ Produzent Alain Attal ˜ Genre Drama, Romance

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Was ich euch nicht erzählte von Celeste Ng [Rezension]

Wie hatte alles angefangen? Wie alles: mit Müttern und Vätern. Mit Lydias Mutter und Vater, mit deren Müttern und Vätern. Weil vor langer Zeit ihre Mutter verschwunden war und ihr Vater sie zurückgeholt hatte. Weil ihre Mutter sich sehnlichst gewünscht hatte, aus der Menge herauszuragen, und weil ihr Vater sich sehnlichst gewünscht hatte, ein Teil der Menge zu sein. Beides war nicht möglich gewesen. S. 33

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1977: Lydia, die Tochter einer chinesischen Einwandererfamilie ist verschwunden. Es stellt sich schnell heraus, dass sie tot ist. Warum? Das versuchen die Familienmitglieder jeder für sich nun herauszufinden und beginnen über die Vergangenheit zu reflektieren. Was lief schief in ihrer Familie, wie sind sie in die USA damals gekommen, könnte Lydia Geheimnisse gehabt haben oder traurig gewesen sein? Während sie nachdenken und trauern, drohen sie weitere Fehler zu begehen, die weitere Tribute fordern könnten.

»Ein kleines Meisterwerk?«

Der Roman „Was ich euch nicht erzählte“ kann für mich am besten mit dem Wort betörend charakterisiert werden. Der Erzählstil der Autorin ist überwältigend, sanft und dennoch irgendwie aufbrausend: betörend eben.

Die Geschichte gestaltet sich im Grunde genauso. Obwohl der Fokus auf einem Tod liegt, wirkt die Handlung ruhig. Doch dieser Eindruck täuscht. Celeste Ng entführt ihre Leserinnen in der personalen Erzählsituation in die tiefen Schichten einer Familie. Tiefer als man es sich vorstellen könnte, dringt sie in die Köpfe der einzelnen Familienmitglieder ein und spinnt dadurch ein dichtes Bild, von dem ich mich als Leserin fast erstickt fühlte. Das stetige Weiterlesen wurde für mich zum Ventil, um mich nicht unter den Schichten ihrer erschreckend eindringlichen Erzählung begraben zu fühlen. Ich kann nicht die richtigen Worte dafür finden, um zu beschreiben, wie Celeste Ng dieses kleine Meisterwerk aufgebaut hat.

»Der Wunsch nach Gleichheit und das Bestreben nach Individualität«

Oberflächlich gesehen beschäftigt sich „Was ich euch nicht erzählte“ mit einer Familie mit Migrationshintergrund, die alles unter den Wunsch der Anpassung stellt. Zumindest einige von ihnen. Andere wollen genau das Gegenteil. Anders sein und aus der Menge stechen. Zwei Wünsche, die sich gegenseitig abstoßen, dennoch meiden die Protagonisten Konflikte aller Art und implodieren stattdessen innerlich. Die Botschaft des Romans mag bekannt und simpel klingen: Kommunikation ist der Schlüssel für zwischenmenschliche Beziehungen; Doch Celeste Ng widerlegt dieses Credo durch „Was ich euch nicht erzählte“ meisterhaft.

»Das Puzzle eines traurigen Todes«

Das Porträt, das die Autorin von ihren Charakteren zeichnet, ist bestechend scharf und sehr intensiv. Inzwischen habe ich mich sehr an die Ich-Perspektive gewöhnt und war schon in meiner Meinung festgefahren, dass diese Emotionen viel besser transportieren könnte und dem Leser damit wesentlich näher ist. Celeste Ng hat mich eines besseren belehrt. Durch die personale Erzählsituation fächerte sich vor mir eine breite Illustration aller Protagonisten auf, das durch dreidimensionale Intensität besticht. Dabei entstammen die Charaktere aus unterschiedlichen Generationen und tragen entsprechend ganz andere Sehnsüchte und Wünsche.

Die Handlung verläuft nicht linear. „Was ich euch nicht erzählte“ beginnt in der Gegenwart, springt mal zurück mal vor und verliert dennoch nicht eine Sekunde das Ziel aus den Augen. Ein Roman, der aus verschiedenen Perspektiven und Zeiten das Puzzlebild eines traurigen Todes aufschlüsselt.

»Fazit«

Celeste Ng scheint mühelos die großen Themen des Lebens aus der Luft zu pflücken. Die Angst vor Verlusten. Der Wunsch, von anderen akzeptiert und geliebt zu werden. Nicht in Kategorien eingeteilt oder vorverurteilt zu werden. Mit einer unheimlichen Leichtigkeit verwebt die Autorin in den verschiedenen Figuren ihres Buches diese Sehnsüchte und schafft damit einen atemlosen Stoff, den ich innerhalb eines Nachmittags verschlungen habe. Darüber hinaus regt diese Lektüre an, ganz unkompliziert und ohne komplizierten Druck, über das eigene Leben und Personenkonstellationen zu reflektieren. Ein Roman, den ich alleine aufgrund seiner literarischen (Schreib)Größe jedem ans Herz legen würde.

–> Leseprobe!

WölkchenMond(Favourite)

BibliografischeDaten

EUR 19,90 € [DE], EUR 20,50 € [A]
dtv Literatur
Aus dem Englischen von Brigitte Jakobeit
Deutsche Erstausgabe, 288 Seiten
ISBN 978-3-423-28075-4
27. Mai 2016
Zu „Was ich euch nicht erzählte“ bei dtv!

Dschihad Calling von Christian Linker [Rezension]

Kennst du die Matrix?, hatte Adil mich neulich gefragt. Genau so sei es hier in dieser Gesellschaft, meinte er. Du hältst das alles für real, dabei ist es nur Schein und Verblendung. Narkose. Irgendwann kommt Allah und zieht den Stecker. Plötzlich siehst du alles klar. – S. 135

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Jakob ist seit Neuestem Student. Eigentlich auch nur, weil Plan A scheiterte. Nun wohnt er zusammen mit seiner Freundin in einer fremden Stadt und fühlt sich auch sich selbst gegenüber fremd. Ziellos lebt er vor sich hin, bis er einer jungen, verschleierten Frau in einer Unterführung zu Hilfe eilen will, die von Rechtsradikalen bedrängt wird. Doch sie befreit sich auch ohne seine Hilfe und prompt ist Jakob von ihr fasziniert. Zumindest von ihren Augen, denn die sind das Einzige, das er von ihr sehen kann. Er beginnt zu recherchieren und kann kurz darauf ihre Identität ausfindig machen. Ihr Name ist Samira und sie leitet die Frauenhotline in ihrer islamischen Gemeinde. Jakob weiß nicht genau warum, aber er kann nicht anders, als dorthin zu fahren und sie noch einmal zu sprechen. Jakob ahnt nicht, dass er damit den ersten Schritt für eine neue Zukunft und ein neues Leben geht…

»Der Wunsch nach einer freieren und friedlicheren Welt«

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Zwischen uns nur der Himmel von Laura Johnston [Rezension]

„Komm, wir schließen einen Pakt“, sagte er, und ich komme mir vor, als wäre ich wieder sieben und würde mich mit meiner besten Freundin verbünden. „Lass uns diesen Augenblick in unserer Erinnerung bewahren,ja? […] Und wenn mal harte Zeiten kommen“, sagte er „dann können wir uns diesen Augenblick ins Gedächtnis rufen und uns daran erinnern, was für ein wunderbarer Tag das war.“ S. 35

 

Zwischen uns nur der Himmel»Inhalt«

Als Sienna am ersten Urlaubsabend alleine die River-Street entlang spaziert, wird sie plötzlich von fremden Männern angesprochen und bedrängt. Sie weiß sich nicht zu wehren und dann wird ihr schwindelig und sie sackt weg. Geht an einen Ort, an dem ihr Vater noch lebt und mit ihr einen Pakt schließen möchte. Sienna will nicht mehr aufwachen, sie möchte bei ihrem Dad bleiben. Als sie schließlich erwacht, liegt sie in den Armen dieses Jungen, der unverschämt gut aussieht, unglaublich nett zu sein scheint und sie auch noch gerettet hat. Sienna ist hin und weg von ihm und Austin auch von ihr. Aber ihr Welten sind zu verschieden so einfach oder gar so schnell sollen sie nicht zusammen kommen…

»Zu detailliert?«

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Dich tanzen zu sehen von Maggie Shipstead [Rezension]

Ihre Knöchel zittern. Sie hat gemeint, das Hübsche, Wohlbedachte abstreifen zu können und etwas übrig zu behalten, das sich instinktiv leicht anfühlte, aber sie ist die Freiheit im Tanz nicht mehr gewohnt. Ihre Ellbogen und Knie sind eckig. Alles wird auf der Spitze getanzt kleine Trippelschritte und Hüpfer, die Füße sind immerzu in Bewegung, unentwegt stoßen und stechen sie auf die Bühne. […] sie hat das Gefühl, sie mitzuschleppen. Sie stolpert und landet flach auf den Füßen, streckt die Arme aus, um ihr Gleichgewicht zu halten. […] Ihr wird schwindelig, aber sie fällt nicht. Die Coda muss noch getanzt werden. S. 316-317

dich tanzen zu sehen»Inhalt«

Joan Joyce tanzt. Leider nicht gut genug, um die Welt wirklich zu bewegen oder den Atem anhalten zu lassen. Dann bekommt sie ein Kind von ihrem Jugendfreund, der immer ein wenig in sie verknallt war und die beiden heiraten. Harry, ihr Sohn, ist ihr ganzer stolz und dass sie ihn ebenfalls zum Ballett führt, ist mehr Zufall als wirkliche Absicht. Damit hat Joan Fallstricke geschaffen, die sie alle irgendwann in der Zukunft einholen werden. Dabei wird sich ihrer aller Leben wie eine Bühne präsentieren und die Welt wird dabei zusehen, wie das Ballett Menschen in die Luft erhebt, aber auch zum Fallen bringt.

»In jeder einzelnen Facette«

Dich tanzen zu sehen“ ist ein atemberaubendes Buch, das die verschiedensten Gefühlsfacetten beleuchtet und sich sowohl sprachlich als auch tänzerisch vor einem auffächert. es geht noch leselustig weiter…

Vom ganz normalen Bücherwahnsinn: Herzklopfen, Blogpausen und Chancen im Leben.

Hallo liebe Bücherwürmer,

mit den Pausen ist das meistens so, man merkt erst, dass man eine braucht, sobald man mitten drin steckt.

Wie heißt es sooft? Die besten Geschichten schreibt immer noch das Leben. Manchmal trifft das tatsächlich zu. Mir sind ein Haufen irrer, abgefahrener Dinge passiert, von denen ich nicht gedacht hätte, dass sie so passieren könnten. Und eigentlich sind sie auch viel zu schön, um wahr zu sein. Für neugierige Nasen oder damit ihr meine Pause besser nachvollziehen könnt: neben dem Unistress und dem ganz normalen Weihnachtswahnsinn habe ich jemanden kennengelernt, der mir Herzklopfen beschert und hoffentlich noch lange ein Teil meines Lebens bleibt. ❤

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Ich und die Menschen von Matt Haig [Rezension]

13. Eigentlich hättest du gar nicht zur Welt kommen sollen. Deine Existenz ist so unwahrscheinlich, dass sie ans Unmögliche grenzt. Am Unmöglichen zu zweifeln, heißt, an dir selbst zu zweifeln. – S. 324-325.

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Professor Andrew Martin hat die Riemannsche Vermutung gelöst. Ein mathematisches Problem, das als unbeweisbar galt. Doch damit hat er eine Lebensform außerhalb des menschlichen Sonnensystems auf den Plan gerufen. Sie kennen die Gier, die Gewalt und den Hass, den die Menschen in sich tragen und wissen, dass sie noch nicht bereit für bahnbrechende Fortschritte sind. So schicken sie einen ihrer Art, alle Beweise und vor allen Dingen die Erkenntnisse zu eliminieren. Der Außerirdische erledigt gewissenhaft seinen Job, allerdings erkennt er, dass die Menschen nicht nur aus Schatten bestehen. Er ist neugierig und so bleibt er noch ein wenig, um zu verstehen, was es heißt, menschlich zu sein.

»Die Existenz des Menschen ein Ding der Unmöglichkeit?« es geht noch leselustig weiter…

Am grünen Rand der Welt von Thomas Hardy [Rezension]

Er hätte gewünscht, daß sie wüsste, was in ihm vorging, aber es wäre nicht schwieriger gewesen, einen Duft mit einem Netz einzufangen, als zu versuchen, unartikulierte Empfindungen in die groben Maschen der Worte zu fassen. Er blieb daher stumm. – S. 30

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Der Farmer Gabriel Oak ist der erste, der um Bathsheba Everdenes Hand anhält. Sie lehnt ab und verlässt kurz darauf den Ort, da sie das Pachtstück ihres Onkels geerbt hat.

Derweil trifft Gabriel ein Schicksalsschlag. So zieht auch er weiter. Als ihre Wege sich zufällig erneut kreuzen, haben sich ihre Karten neu gemischt. Für Gabriel ist Bathsheba unerreichbarer denn je. Dennoch bleibt er an ihrer Seite und erlebt, wie andere um sie werben.

Während Bathsheba bemüht ist, das Richtige zu tun und ihre Zukunft abzusichern, muss sie einige Hürden nehmen, die am Wegrand lauern.

Gabriel wartet, doch wie lange noch?

»Ein ‚altes‘ Buch mit modernen Wahrheiten« es geht noch leselustig weiter…

Am grünen Rande meines Blogs gab’s heiße Neuzugänge!

Wie gestern angekündigt stelle ich euch mal wieder seit langer Zeit meine Neuzugänge vor! 🙂

Beginnen wir mal mit dem Foto der Bücher

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