Buchrezensionen, Flops, Rezensionen

Tibor und ich von Stefan Müller [Rezension]

“Tibor und ich” ist eines der wenigen Bücher, das für mich ein Buch mit sieben Siegeln bleibt. Ich honoriere die Arbeit des Autors, doch wie er seine Gedanken umsetzte, empfinde ich als schlecht und sehr unzureichend. Die Spannung gleicht einer Wüste, Höhepunkte mögen einer Fata Morgana ähneln und die Figur Tibor stellt gelegentlich die letzten Wassertropfen in der Dürre dar, die allzu schnell verdunsten. (Ob es am Namen selbst liegt?) Für mich keine Empfehlung. Ich hoffe, dass diejenigen, die es trotzdem wagen, für ihren Mut belohnt werden und glücklicher mit Stefan Müllers Roman werden.

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Buchrezensionen, Flops, Rezensionen

Elfenblick von Katrin Lankers [Rezension]

Mein endgültiges Urteil: Was ursprünglich als entspannende Lesepause gedacht war, wurde zu einem Kampf, dieses Buch nicht abzubrechen. Eventuell ist „Elfenblick“ etwas für jüngere LeserInnen, die noch nicht viele Fantasy-Bücher gelesen haben, so dass sie nicht das Gefühl haben, in einer billigen Kopie abzutauchen. Andererseits könnte man ihnen mit solch einem Werk die Lust aufs Lesen aber auch ein für alle Mal nehmen. Jede/r sollte das selbst entscheiden, ich rate nur, sich nicht von dem umwerfendem Cover und schönen Klappentext täuschen zu lassen, sondern einen Röntgenblick ins Buch zu werfen, um festzustellen, dass es Bücher gibt, die es sich lediglich zu meiden lohnt! Nur 1 Stern und die Freude über eine mögliche Fortsetzung wird ohne mich stattfinden müssen.

Buchrezensionen, Flops, Rezensionen

Manche Mädchen müssen sterben von Jessica Warman [Rezension]

Highschooldramen, Pubertätskrisen, Mobbingopfer und Diven mit Dramagueen-Starallüren...! - Nein Danke! Der Inhalt: Elizabeth Valchar sieht auf ihre eigene Leiche herab und denkt an die schönen, weißen Stiefel, die sie trägt. Sie wehrt sich gegen den Gedanken, dass sie tot sein soll und falls es doch so ist, würde sie ihre neuen Stiefel gerne im Jenseits… Weiterlesen Manche Mädchen müssen sterben von Jessica Warman [Rezension]

Buchrezensionen, Flops, Rezensionen

Dark Love von Lia Habel [Rezension]

In jedem Schatten lauerte die Gefahr, in Stücke gerissen zu werden. Das Komische daran war, dass ich mich allmählich daran gewöhnte. Alles nichts Besonderes mehr. S 404 [Dark Love] Der Inhalt: Im Jahr 2195: Nora lebt mit ihrer Tante Gene in den Elysischen Gefilden unter der Erde und besucht eine vornehme Mädchenschule. Ihre Mutter starb vor einigen Jahren und ihr Vater vor genau einem Jahr. Endlich kann sie also ihre schwarze Trauerbekleidung abnehmen, wie ihre Freundin Pamela bemerkt. Doch im Grunde genommen würde Nora diese gerne behalten, denn sie ist noch nicht bereit, den Gedanken an ihren Vater loszulassen. Eines Abends wird sie auf dem nach Hause weg von einem Fremden angesprochen, der sie bittet mit ihm zu kommen, da sie nicht mehr sicher ist. Sie ignoriert seinen Rat. Das bereut sie bitter, als schon kurz darauf wandelnde Leichen ihr Haus überfallen und sie mitnehmen wollen. Mit einer Schrotflinte bewaffnet flüchtet sie aufs Dach und versucht diese Monster in Schach zu halten, doch wenn sie schießt und trifft, kommen sie einfach weiter auf sie zu, unbeeindruckt von den Kugeln. Was sind das für Wesen? - Nora soll es bald herausfinden, als der Fremde von einst ihr mit seinem Trupp zu Hilfe kommt und rettet.

Flops, HörbuchRezensionen

Black Dagger IX – Seelenjäger von J.R. Ward gelesen von Johannes Steck [HörBuchRezension]

Inhalt: Vishous fühlt sich alleine und leer. Um diese Leere auszufüllen, versucht er eine Ablenkung zu finden. Doch dabei funkt ihm sein Freund Butch dazwischen. Denn in Wahrheit braucht Vishous eine Ablenkung von Butch, der sein Herz schneller klopfen lässt und bei dessen Anblick er sich unbehaglich und rettungslos verloren fühlt. Vishous weiß, dass seine Gefühle nicht sein dürfen und unerwidert bleiben, denn Butch ist fest mit Marissa liiert. Da enthüllt ihm die Jungfrau der Schrift einige Geheimnisse über seine Abstammung und gibt intime Details über sich selbst preis, um Vishous von ihren Plänen zu überzeugen. Schließlich gibt er nach und bereut es, als er mit einer lebensbedrohlichen Verletzung in ein menschliches Krankenhaus eingeliefert wird und Jane ihm gegenübersteht. Sie ist Ärztin und Vishous Gefühle zu Butch werden von denen zu Jane abgelöst. Einer Liebe, die von Anfang an zum Scheitern verurteilt ist. Sie trennen nicht nur die Unterschiede ihrer Spezies, sondern das Versprechen, das Vishous der Jungfrau der Schrift gemacht hat.

Flops, Gastrezensionen

Gormenghast – Im Schloss von Mervyn Peake [Gastrezension]

Was nützen "telling names", wenn sie das einzig Interessante an den Figuren sind? Was nützt ein auf dem Cover angekündigtes Vorwort von Fantasy-Autor Tad Williams, wenn dessen meiner Meinung nach ungerechtfertigter, achtseitiger Lobgesang auf "Im Schloss" bei Weitem besser geschrieben ist als das angepriesene Buch selbst? Williams' Vorwort schließt mit den Worten: