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366 Tage Katzenglück

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Unsere Menschenmama ist seit einigen Wochen so viel auf Achse und ständig beschäftigt, dass wir heute ihren Blog übernehmen. Denn seit genau einem Jahr und einem Tag wohnen wir jetzt schon bei unseren beiden Menscheneltern. Das sind 366 Tage voller Katzenglück. Für beide Seiten 😉 !
Das ist also eine gute Gelegenheit, dass wir zu diesem Anlass mal wieder von uns hören und sehen lassen.

Deshalb erzählen wir euch heute, wie unser Leben hier so aussieht! 🙂

– Loki – 

Morgens ist die beste Zeit. Wenn der Wecker meiner Menschenmama klingelt (ich weiß schon genau, es ist das Harry Potter Theme) kann ich endlich von ihr gekrault werden. Damit sie mich nicht übersieht, komme ich direkt laut miauend und gurrend ins Zimmer stolziert. Den Schwanz natürlich hoch erhoben, schließlich wird es gleich gemütlich. Und dann hole ich mir erstmal meine große Kuschelrunde ab. Sie streichelt mich am Bauch, am Rücken, unterm Kinn, hinter den Ohren, in meinem Gesicht. Obendrein bekomme ich ganz viele kleine Küsschen überall. Das tut so gut, dass ich meinen Schnurrmotor währenddessen auf Hochtouren laufen lasse.

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Gleichzeitig nuckel ich ganz intensiv am Schaffell. Das mag ich einfach am liebsten, warum weiß ich nicht so genau.
Manchmal können wir noch ein bisschen liegen bleiben, dann schlafen wir manchmal sogar gemeinsam ein. Ich liege dann am liebsten in ihrem warmen Arm oder auf ihrer Hand, die mich alle paar Minuten nochmal kurz krault.

Früher – ich gebe es ja nur ungern zu – habe ich meinen Menschenpapa morgens oder auch nachts sehr gerne geärgert. Ich habe gerne mit seinen Füßen gespielt. Und zwar habe ich dafür eine ausgebuffte Taktik entwickelt: mit den Pfoten unter (!) die Bettdecke gehen, ganz behutsam, damit er es nicht sofort merkt (er hat einen sehr leichten Schlaf) und dann habe ich die Krallen ausgefahren und ihn ordentlich gekratzt.
Er ist dann immer ganz verärgert gewesen und hat uns oft rausgeworfen. Auch wenn Salem ganz unschuldig bei unserer Menschenmama im Arm lag. Aber weil ich eine ganz Schlaue bin, habe ich die Tür einfach wieder geöffnet und das Ganze noch einmal getan. Doch seitdem die Beiden die Klinke der Schlafzimmertür abmontiert haben (hochstellen hat auch nicht geholfen, ich bin ja nicht blöd. Die habe ich genauso leicht aufbekommen), habe ich keine Chance mehr. Oft kratze und miaue ich dann ziemlich lange, aber da gibt es kein Nachsehen. Ich denke, das war meine pubertäre Phase, inzwischen mache ich das eigentlich gar nicht mehr. Da ist kuscheln doch irgendwie besser.

– Salem – 

Ich freue mich am Meisten auf das Futter morgens. Manchmal haben meine Menscheneltern eine Höhle im Bett gebaut, da lege ich mich dann auch gerne drunter und mache noch ein Nickerchen. Ab und zu ist mir auch nach großem Schmusen, dann begleite ich Loki und lasse mich auch streicheln, während ich an Loki nuckel. – Das bleibt natürlich unter uns, dass ich das noch mache, ja? 😉
Manchmal versuche ich auch alle zu wecken, indem ich ganz viel Krach mache und ganz viel Spielzeug ins Bett bringe. Manchmal auch schon nachts, weil ich gar nicht verstehen kann, wie die so viel auf einmal schlafen können. Meistens funktioniert das aber nicht so gut. Auch dann werden wir häufig rausgeworfen und seitdem Loki die Tür nicht mehr öffnen kann, müssen wir dann einfach zu zweit balgen. Das ist aber auch prima.
Morgens gibt’s dann endlich wieder frisches Futter. Die ollen Reste vom Vortag mag doch echt niemand mehr sehen.
Loki frisst irgendwie immer total wenig, aber das ist eigentlich ganz cool, dann habe ich mehr für mich. Denke ich immer und gehe dann sofort an ihren freien Napf, auch wenn meiner noch nicht leer ist. Trotzdem bleibt immer etwas übrig, mein Appetit ist meistens größer als mein Magen.

Wenn dann der Besuch des (nun endlich wieder frischen Katzenklos) erledigt und auch die Futteraufnahme geklappt hat, schlafen wir beide eigentlich nochmal ganz gerne.

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Ich auf der Heizung

Unsere Menscheneltern gehen dann sowieso meistens früher oder später aus dem Haus und kommen dann manchmal wirklich ultra lange nicht mehr nach Hause.
Aber zum Glück haben wir hier immer ganz viel zu tun und zu entdecken.
Was die beiden zum Beispiel gar nicht mögen, wenn wir aus der Küche die Schwämme entführen. Eigentlich sind die ja so eklig nass, aber gleichzeitig sind die so fluffig. Wir beißen da total gerne drauf rum und werfen die durch die ganze Wohnung.
Die Küche ist überhaupt so ein rotes Tuch für unsere Menscheneltern. Ich verstehe es nicht so wirklich, aber wir dürfen nie auf die Arbeitsflächen. Sobald sie weggucken gehen wir natürlich trotzdem immer drauf.
Wir lassen uns doch nichts verbieten!
Einmal ging das fürchterlich schief, ich bin auf etwas Heißem gelandet. Das tat erst schrecklich weh, ich habe die Pfote dann ganz viel geputzt und meine Eltern haben meine Pfote – pfuiteufel – ganz lang unter Wasser gehalten. Ich habe geschrieen, gekratzt und getobt. Aber nur wegen dem Wasser, das mag ich nämlich gar nicht. Und festhalten mag ich auch nicht, dagegen bin ich total allergisch! Seitdem ist die Küchentür immer zu, wenn die beiden dort oben ominöse Gerüche zusammenschustern.

Was die beiden auch nicht so mögen, wenn wir in den Schrank gehen. Der hat Schiebetüren, deshalb kriegen Loki und ich die so prima auf. Sogar die Kindersicherung haben wir überwunden ;). Der Schrank ist aber einfach voller Abenteuer. Eine zeitlang lagerte dort das Katzenstreu. Ich habe total gerne die Säcke geöffnet und in alle Verpackungen gebissen und dann fasziniert zugeguckt, wie der feine Sand rausrieselt. Ehrlich, das war meine liebste Beschäftigung. Irgendwann wurde das leider entdeckt und die Säcke waren verschwunden.
Wenig später habe ich sie entdeckt, sie lagen oben auf dem Schrank. Einige Monate später habe ich es mithilfe des Wäscheständers und sehr viel Mut geschafft, auf den Schrank zu springen. Das gab großen Ärger. Dass der Wäscheständer seitdem leider nicht mehr dort steht, muss ich euch wohl nicht erzählen? Alternativ klettere ich jetzt in die oberen Etagen des Schrankes. Dadrin habe ich meine Ruhe und es ist so super gemütlich zwischen all den sauberen Klamotten. Manchmal sind die aber auch ganz schön im Weg. Dann verschiebe ich die einfach oder werfe sie einfach raus. So viele Klamotten kann ich als Kater echt nicht gebrauchen.

– Loki – 

Ja, Salem ist etwas öfter rüpelhaft unterwegs. Manchmal lasse ich mich von seinen doofen Ideen ja auch anstecken. Der Schrank ist zum Beispiel wirklich ein toller Schlafplatz und die Küche finde ich auch spannend.

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Was guckst du?

Aber im Allgemeinen bin ich total vorbildlich unterwegs. Ich versuche nur immer überall zu gucken, was darunter verborgen ist. Das versteht ihr nicht? Okay, ich erkläre es euch.
Der Teppich zum Beispiel. Da muss doch etwas drunter sein? Deshalb versuche ich den gerne durch Kratzen anzuheben. Meistens klappt das nicht und wenn doch, finde ich gar nichts. Oder Boxen in Regalen. Da muss doch auch irgendwas drunter sein? Da kratze ich auch gerne in der Box, finde aber nichts. Im Bett denke ich das auch oft. Unter den Decken haben die doch mit Sicherheit etwas versteckt, aber auch da hatte ich noch kein Glück. Ich bin sicher, das ist wie die Ostereiersuche nur unter viel härteren Bedingungen. Die verändern bestimmt immer die Position der Sachen, die ich suche und irgendwann habe ich Glück und werde fündig.

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Sun Sun Sun !!!

Während Salem oft waghalsige Springexperimente unternimmt, gucke ich am Liebsten fernsehen. Ich kann mich stundenlang vors Fenster setzen und die ganzen Leute beobachten. Manchmal lache ich sie auch ein wenig aus, wenn sie draußen nass werden, während ich es drinnen so kuschelig warm habe. Vögel gibt es auch immer viele zu sehen, die sind manchmal sehr laut, dann bin ich ganz aufgeregt und stelle mich auf meine Hinterbeine um noch besser sehen zu können.

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Ich LIEBE die warme Heizung im Winter

Eigentlich war die Aussicht aus dem Fenster von unseren Kratzbäumen aus ziemlich gut, aber ich brauche es als Dame noch ein wenig komfortabler. Deshalb habe ich nachts, als es keiner gemerkt hat, die Sichtschutzfolie abgezogen. Es gab dafür auch wirklich keinerlei Ärger (es wundert mich wirklich, dass denen das gar nicht aufgefallen ist).
Ich glaube manchmal, meine Menscheneltern sind nicht so intelligent. Jedenfalls kann ich jetzt noch besser rausgucken. Die Leute von draußen können auch viel besser reingucken, aber das finde ich eigentlich ganz schön. Die winken mir oft zu oder geben so erstaunlich laute Töne von sich. Vor allen Dingen Kinder zeigen oft auf mich. Das finde ich sehr erheiternd. Ach ja und bevor ich es vergesse: Am Fenster schläft es sich auch sehr gut. Wenn die Sonne so schön wärmend auf meinen Pelz scheint. Das LIEEEEBE ich!

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Schlaaaafen
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Schmuuuusen

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Oft gucken unsere Menscheneltern auch ein paar Minuten mit uns zusammen Fernsehen. Dann öffnen sie das Fenster und wir gucken uns dann zu dritt oder zu viert die Herbstblätter, die Leute oder Autos an. Und dann riecht es nach so vielen Dingen gleichzeitig. Das ist immer wieder spannend.

– Salem – 

Loki ist total die Langweilerin und bleibt total brav sitzen, auch wenn wir immer gut festgehalten werden beim Gucken. Ich würde am liebsten mal einen großen Hops ins Freie machen und schauen, was der Fernseher außerdem zu bieten hat.
Aber leider lässt man mich nicht. Einmal im Frühjahr war das Fenster ohne Aufsicht geöffnet und ich war sehr verwegen und bin rausgesprungen. Aber das war dann doch mehr beängstigend als spannend, so dass ich sofort wieder in die Wohnung gesprungen bin. Ich war mächtig erschrocken und meine Menscheneltern waren auch sehr mitgenommen von meinem Ausflug. Ein wenig neugierig auf Draußen bin ich dennoch nach wie vor.

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Josef wohnt ein paar Häuser weiter und ist ein Freigänger

Vor allen Dingen seitdem ein paar Male draußen ein anderer Kater vor dem Fenster saß uns ganz wild anknurrte und stundenlang am Fenster kratzte.
Unsere Eltern haben sich Sorgen über sein komisches Verhalten gemacht, weil der nämlich einmal ums Haus wanderte, als wir schon lange im Bett lagen und uns wieder „besuchte“. Deshalb haben sie sich kurz um ihn gekümmert und ihn in irgendein Heim gebracht, um herauszufinden, ob ihn auch irgendwelche Eltern vermissen. Leider hatte der Kater keine Papiere bei sich, aber unsere Eltern haben eine Anzeige auf eBay Kleinanzeigen geschaltet und dort haben sich die Eltern dann zum Glück gemeldet. Das war ein großes Abenteuer für uns alle!

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Das Regal ist perfekt: zum Chillen und Toben!

– Loki – 

Ich genieße am Fernseher vor allen Dingen, dass ich so am Besten auf meine beiden Lieblingsmenschen warten und sie auch sofort sehen kann, wenn sie nach Hause kommen. Ich verstehe nicht wirklich, wieso sie überhaupt da draußen sind und werde dann ganz wuschig, wenn ich sie sehe. Ich habe die Fensterscheibe schon sehr, sehr intensiv beschmust, angegurrt und anmiaut. Wenn die beiden dann drinnen sind, finde ich es wieder langweiliger und gucke lieber weiter raus. Deshalb bleibe ich einfach auf meinem Posten sitzen.

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Mit dem richtigen Untergrund ist auch der Boden gemütlich

– Salem – 

Egal, wo ich bin oder was ich mache, in 99,9% der Fälle komme ich sofort zur Tür, wenn meine Menschen nach Hause kommen. Dann schlängel ich mich um ihre Beine und schnurre extra laut. Manchmal folge ich ihnen auch sehr, sehr lange überallhin. Ich freue mich einfach soooooooo sehr über ihre Anwesenheit. Früher oder später setze ich mich dann im Flur auf das kleine Vorratsregal und gucke hoch zur Decke. Da lagern nämlich meine ganzen Spielzeugangeln. Die miaue ich dann sehr ausdauernd an. Es könnte ja passieren, dass die noch von alleine runterspringen oder sich einer der beiden erbarmt und endlich, ENDLICH wieder mit mir spielt. Manchmal versuche ich auch über die Badtür auf den schmalen Vorsprung zu gelangen und sie mir selbst zu holen.
Das hat leider noch nie funktioniert. Sobald ich auf der wackeligen Badtür gelandet bin, öffnet die sich nämlich durch mein Gewicht. Das ist ziemlich ungünstig, denn so entferne ich mich immer nur noch weiter von meinen geliebten Spielangeln.

 

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Ich stehe auf dem Regal im Flur und schaue sehnsüchtig zum Spielzeug hoch 😦
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Direkt über mir ist mein Spielzeug!!
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Ja, ich kann klasse springen, oder? 😉

 

Doch wenn wir dann endlich spielen, werde ich ganz empört, wenn wir wieder aufhören. Auch wenn mein Herz rast und ich kaum noch Luft bekomme. Ich will einfach nicht, dass es vorbei ist. Für eine Spielangel würde ich sofort alles stehen und liegen lassen. Deshalb bin ich aber auch Meister im Apportieren, das erhöht die Chancen, dass wir doch noch ein Weilchen länger spielen. Die beiden sagen oft „Katzenhund“ zu mir, aber ich weiß nicht so genau, was das bedeutet.

– Loki – 

Ich finde die Spieleangeln ja auch ganz nett, aber meine Favoriten sind eher die Knisterbälle.

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Meine Liebe zu diesem Bällchen wird nie vergehen!!!!!!!!

Oder meine Maus, die mit Katzenminze gefüllt ist. Wenn ich mit der spiele, knurre ich Salem sogar an, weil das ganz alleine meine ist und es ihm nicht erlaubt ist sie auch nur anzugucken, wenn ich mit ihr beschäftigt bin. Ansonsten ist er aber ein prima Kumpel zum Toben. Auch wenn er mir in Sachen Wendigkeit und Klettern total unterlegen ist. Dafür ist er leider stärker und schneller als ich.

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Das Bällchen kann was! (Und ich auch :D)

Häufig tobt er mir viel zu doll und beißt mich richtig feste. Ich mag das nicht so und miaue dann extra laut, damit unsere Menschen das mitbekommen und mich retten. Leider lassen sie uns das meistens unter uns regeln.
Manchmal spiele ich aber auch gerne so grob und gebe dem Salem dann so richtig eins auf die Nase. Natürlich immer nur spielerisch, verletzt haben wir uns dabei noch nie.

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Auf meinem Weg nach unten.

– Salem – 

Bei einem Spielplatz sind Loki und ich uns immer einig: Kartons. In all ihren Formen und Größen lieben wir die! Unsere Menscheneltern schneiden uns gerne Löcher rein, das ist dann besonders lustig, weil wir dann richtig gut miteinander toben können.

In Kartons können wir auch hervorragend kratzen oder sie zerbeißen. Vor allen Dingen werden die kaputten auf mysteriöse Art und Weise immer von Neuen ersetzt. Deshalb haben wir da auch nie ein schlechtes Gewissen. Überall liegen dann Konfettikartonschnippsel herum, wenn wir die mal zerlegt haben. Darin sind wir inzwischen ein eingefleischtes Team und total die Profis.
Übrigens, Loki würde das ja nie zugeben, aber sie ist voll ängstlich geworden und erschreckt sich total leicht. Als wir vor einem Jahr und einem Tag hier ankamen, ist sie immer vorgegangen und hat alles als Erste entdeckt. Doch inzwischen versteckt sie sich ein wenig hinter mir und ich bin manchmal auch sehr neugierig und linse sehr interessiert in den kalten Hausflur. Loki hingegen ist total panisch, wenn sie merkt, sie könnte da irgendwie rausmüssen.

 

Mein zu Hause gefällt mir dann aber doch deutlich besser als das Unbekannte und das zeige ich immer sehr gerne. Neben Fressen und Spielen ist mein nächstes Hobby Schmusen. Und zwar ziemlich…aggressiv. Das läuft so ab, ich laufe ewig lange meinen Menscheneltern hinterher oder voraus oder auch genau da entlang, wo sie gerade ihren Fuß hinsetzen wollen. Ich bin dabei sehr laut und reibe mich so viel wie ich nur kann (mein Rekord liegt bei 30 Schmusern in der Minute) an ihren Beinen und Händen, die sie mir entgegenstrecken. Ich möchte dabei so richtig etwas spüren, deshalb gilt die Devise: je doller und gröber, desto besser.

Da werde ich ganz verrückt von, weil das so unbeschreiblich gut tut. Fingernägel sind ein Segen, den Rücken rauf und runter schubben, herrlich! Meine Schwester weiß ja gar nicht, was ihr da alles entgeht. Rund um die Ohren ist auch mega, mega gut. Am Besten überall. Gleichzeitig! Weggehen gilt da nicht, da laufe ich sofort hinterher. Vor allen Dingen bei meinem Menschenpapa habe ich häufiger meine Schmuseattacken. Der macht das einfach am Besten. Da werde ich auch laut, wenn er einfach mittendrin abbricht.

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Da war noch Sommer, hach…

Schmusen ist generell toll. Loki und ich kuscheln auch zu zweit sehr gerne und viel.
Wir haben jede Menge Auswahl, wo wir denn kuscheln wollen. Überall sind Kletterbäume, Kratzmöglichkeiten und kuschelige Decken oder Schaffelle verteilt. Besonders häufig nehmen die Beiden dann Geräte in die Hand und fuchteln damit ganz wild und begeistert vor unserer Nase rum und wollen, dass wir nochmal gucken oder doch lieber so oder nochmal wiederholen, was wir gerade getan haben. Man kann sie nicht immer verstehen, diese Menschen.
Wir helfen uns auch gegenseitig beim Putzen, so übersehen wir nie eine Stelle.

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– Loki – 

Apropos Stelle. Wieso auch immer, haben unsere Menscheneltern manchmal so Anwandlungen, dass wir plötzlich irgendwo nicht mehr hingehen dürfen. Zum Beispiel hantiert unsere Menschenmama immer wieder gerne mit so bunten Farben, die ganz fantastisch riechen oder auch stinken können. Aber sie wird immer ganz panisch, wenn ich nur mal gaaaaanz vorsichtig gucken und schnuppern möchte.

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Beim Malen zugucken
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Äh, eigentlich zugucken, aber jetzt abgelenkt sein

– Salem – 

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Hier liege ich gerne und oft!

Mein Menschenpapa hat da ähnliche Marotten. Er sitzt oft vor so einem Kasten und haut auf Tasten herum. Ich möchte doch nur mithauen, es scheint ihm viel Spaß zu machen. Aber dann ist er sofort genervt. Deshalb lege ich mich dann meist daneben und hoffe, dass er mich so wenigstens ab und an streichelt.
Es ist immer wieder schö…

– Loki – 

Salem ist gerade abgedampft, weil unser Menschenpapa die Angel rausgeholt hat. Da kann ihn nichts mehr halten. Wer kann es ihm auch verübeln, schließlich ist das sein Katzenglück.
Ich mache auch gleich Schluss und lass dann wieder unsere liebste Menschenmama ran, die muss schließlich noch coole Bilder von uns einbauen.
Eines wollte ich euch aber noch fragen.
Zumindest, wenn ihr auch Katzen oder Katzeneltern seid.
Schmust ihr auch so gerne im Bett? Dass ich morgens immer ganz viel kuscheln mag, habe ich ja schon erzählt. Aber Abends komme ich auch gerne zum Nuckeln, Schnurren und Schmusen ins Bett. Dann liege ich im Arm meiner Menschenmama und möchte, dass dieser Moment nie endet oder ganz schnell wieder kommt.
Wie haltet ihr das mit dem Schmusen?
Oh, oh, oh! Jetzt muss ich aber, ich höre den Knisterball! – Mein Katzenglück!!
Haltet euer Fell geschmeidig und die Tatzen immer schön putzen, bis zum nächsten Mal!

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Hier waren wir noch keine 12 Wochen alt!

PS: Weil ich (die Menschenmama ;)) dieses Wochenende so beschäftigt war, erscheint der Artikel einen Tag später als geplant. Entsprechend sind heute, am 20.11.17 bereits 367 Tage seit Salems und Lokis Ankunft hier vergangen. Habt alle eine erfolgreiche Woche

Charlousie

PPS: Gefällt euch so eine Übernahme der Katzen? Würdet ihr so etwas gerne öfter lesen?

 

2 Gedanken zu „366 Tage Katzenglück“

  1. Hallo Salem und Loki, die Zusammenfassung der 366 Tage ist euch gelungen. Ich musste an so mancher Stelle schmunzeln 🙂 Vor allem finde ich es süß, wie ihr beide euch entwickelt habt … wie klein ihr bei unserem ersten Aufeinandertreffen wart und noch seid ihr schon soooo groß!

    Liebe Grüße, eure fast Patentante 😛

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