Archiv für den Monat Oktober 2015

YOU – Du wirst mich lieben von Caroline Kepnes [Rezension]

Ich lasse zu, dass du zwischen den Regalen verschwindest – Romane, Abschnitt F-K. […] Du flirtest, und wäre ich einer von diesen Vollidioten, die auf Instagram Bilder hochladen, würde ich das F-K-Schild fotografieren, eine Menge Filter darüber jagen und drunter schreiben: Oh F-K, ja, ich habe sie gefunden. – S. 8

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Joe Goldberg arbeitet in einem Buchladen. Nichts besonderes. Bis zu dem Tag, als Beck seine Buchhandlung betrifft. Sie flirtet mit ihm, da ist er sich sicher. Sie gibt ihm versteckte Zeichen, die ihn auffordern sollen, sie zu erobern. Also findet er heraus, wo sie wohnt und beobachtet ihre Wohnung, hackt sich in ihre E-Mails und findet alles heraus, was er wissen muss, um ein Treffen zu arrangieren. Er wird ihr Becks Kumpel und ihre Beziehung könnte immer so weitergehen, wenn Joe nicht mehr wollte. Wenn Joe nicht alles aus dem Weg räumen würde, was zwischen ihm und ihr steht.

»Nähe«

YOU – Du wirst mich lieben“ ist ein durch und durch provokativer Roman aus der Sichtweise eines intelligenten Stalkers. Obwohl ich den Protagonisten Joe Goldberg die meiste Zeit nicht verstand, wollte ich doch meistens wissen, wie es weitergeht und was Joe als nächstes plant. Durch seine Handlungen und innere Gedankenwelt kam ich Joe näher als je einer Figur zuvor. Ein äußerst verstörender Prozess. Denn durch die Nähe begann ich zunehmend seine Motivation zu verstehen, während sich gleichzeitig das Grauen und der Ekel vor ihm verstärkt aufbauten.

»Du…« es geht noch leselustig weiter…

Dein eines, wildes, kostbares Leben von Jessi Kirby [Rezension]

Doch manchmal bietet uns das Leben diese seltenen Momente, in denen wir das Schicksal wahrnehmen, während es uns widerfährt. In diesen Augenblicken haben wir die Wahl. Manchmal müssen wir ein Risiko eingehen und das ist beängstigend. Es macht uns verletzbar. Aber ich weiß jetzt, dass es das wert ist. – S. 284

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Parker Frost weiß, was sie will. Sie will in Stanford Medizin studieren. Die Zusage vom College hat sie bereits. Nun fehlt nur noch das Vollstipendium, für das sie nun in die engere Auswahl gekommen ist. Sie hat ihr ganzes Leben lang darauf hingearbeitet. Um Anerkennung von ihrer Mutter zu erfahren und ihre Ziele auszuleben. Doch dann entdeckt sie das Tagebuch einer ehemaligen Schülerin ihrer Highschool, die bei einem tragischen Unfall ums Leben kam. Nie hat sie etwas gewagt, immer alles richtig gemacht. Einmal muss sie etwas Verbotenes tun und so beginnt sie zu lesen. Und zu zweifeln, an ihren Plänen, an ihren Zielen und an der Nacht, die zwei Teenagern vor zehn Jahren das Leben nahm.

»Dein Leben leben«

‚Sag mir, was hast du vor mit deinem einen, wilden und kostbaren Leben?(S.43) zitiert der Englischlehrer Mr Kinney Mary Oliver jedes Jahr und gibt die Frage an seine Abschlussklasse weiter. es geht noch leselustig weiter…

Atemnot von Ilsa J. Bick [Rezension]

Und dann haben wir uns geküsst. Oder ich habe ihn geküsst. Oder er hat mich geküsst. Ich weiß es nicht. Aber ich hab ihn geküsst, und er hat mich geküsst, fest, sehr fest, so fest, als würde er mich aufsaugen, und dann war es, als wäre ein ins Wackeln geratener Damm endlich gebrochen, und wir konnten uns nicht nah genug sein. – S. 216

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Jenna weiß, was Schmerz bedeutet. Jenna weiß, dass es viele Arten von Schmerz gibt. Den Schmerz von physischen und von psychischen Verletzungen. Doch Jenna hat mit dem Schmerz aufgehört. Mit dem Ritzen, um zu spüren, dass sie noch lebt.

Obwohl sie davon nicht begeistert ist, hat ihr Vater sie nach ihrem Psychiatrieaufenthalt an einer neuen Schule angemeldet. An einer neuen Schule, an der ihr schnell klar wird, dass sie auch hier weiterhin Probleme haben wird, als ’normal‘ durchzugehen. So lebt sie immer an der Grenze zur Selbstverletzung und wird nur noch durch den Mailkontakt zu ihrem im Iran stationierten Bruder aufrechterhalten. Denn ihre Familie, die bricht schon seit Längerem auseinander.

Doch Jenna ist nicht alleine. Denn Mr Anderson kümmert sich um sie. Er will ihr helfen, sich richtig einzugliedern.

Aber warum eigentlich?

»Wenn dich die Atemnot packt!« Lies den Rest dieses Beitrags

Ein Skandal in Schottland von Maggie Robinson [Rezension]

Haben Sie Schmerzen, Lord Raeburn?“

Ja, meine Gute, in der Tat. Ich sollte lieber blind sein.“

Ich weiß, dass ich etwas derangiert bin, Sir“, sagte sie mürrisch. „Daran sind Sie schuld.“

Sie werden mich noch ins Grab bringen. Gott gib mir Kraft“, brummelte er. – S. 120

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Alec Raeburn wendet sich mit einem heiklen Anliegen an die Vermittlungsagentur, die Mary Evensong stellvertretend für ihre kranke Tante leitet. Leider weiß nur niemand, dass Mary seit vier Jahren einspringt, da sie sich verkleidet als ihre ältere Tante ausgibt.

Obwohl Alec Raeburns Anliegen heikel ist, so ist doch ein Todesfall in die Sache verwickelt, kann Mary es sich nicht nehmen lassen, den Auftrag anzunehmen. So fährt sie gemeinsam mit einem Mitarbeiter und ihrer Tante nach Schottland in ein Wellness Hotel der Entspannung, um dem Feind Lord Raeburns eine Falle zu stellen. Um seinen Ruf zu ruinieren und Lord Raeburn vielleicht ein bisschen Seelenfrieden zu verschaffen.

Hätte sie denn ahnen sollen, dass Lord Alec Raeburn ohne ihre Verkleidung Interesse an ihr zeigt und sie nur zu willig ist, endlich einmal von den verbotenen Früchten der Leidenschaft zu naschen?

Ob das alles so gut endet?

»Amüsant«

Ein Skandal in Schottland“ ist bei mir aufgrund seines Aussehens, seines Titels und der Beschreibung eingezogen. Er ist der zweite Band innerhalb einer Reihe, doch das habe ich beim Lesen gar nicht gemerkt. es geht noch leselustig weiter…

Der kleinste Kuss der Welt von Mathias Malzieu [Rezension]

Ich hatte das Gefühl zu schrumpfen und durchsichtig zu werden. Ich wusste nicht mehr, was ich will, und nicht mehr, was ich kann. Bis ich der Frau begegnete, die verschwindet, wenn man sie küsst. – S. 20

»Inhalt«

Er ist ein gebeutelter Erfinder, der in Kummer versinkt, weil seine Liebe ihn vor einiger Zeit verließ. Doch dann trifft er eine junge Frau, die ihn so betört, dass er sie einfach küssen muss. Es ist nur ein ganz kleiner und zarter Kuss, denn sie ist bei der Berührung ihrer Lippen verschwunden.

Doch er wäre kein guter Erfinder, wenn er sich nicht auf die Suche nach ihr machen würde.

»Skurrilität« es geht noch leselustig weiter…

Plötzlich It-Girl – Wie ich aus Versehen das coolste Mädchen der Schule wurde von Katy Birchall [Rezension]

Ich habe Josie Graham in Brand gesteckt. – S. 7

cover_9783505137013»Inhalt«

Anastasias erster Tag an der neuen Schule fängt katastrophal an.

Mit dem Bunsenbrenner sengt sie versehentlich die Haare ihrer Mitschülerin an. Ihr Ruf ist von nun an ruiniert, denkt sie.

Doch ganz so schlimm ist es nicht. Vor allen Dingen nicht, als Annas Vater ihr eröffnet, dass seine neue Freundin eine berühmte Hollywoodschauspielerin ist. Als die Öffentlichkeit davon erfährt, ändert sich alles um sie herum.

Wer ihre wahren Freunde sind, das muss Anna noch herausfinden…

»Keinen Vorbildcharakter«

Plötzlich It-Girl – Wie ich aus Versehen das coolste Mädchen der Schule wurde“ ist ein Buch für jüngere Leser, das einige gute Ansätze bereithält, insgesamt jedoch scheitert. es geht noch leselustig weiter…

Das Buch der Nacht von Deborah Harkness [Rezension]

Vor dir war ich nur Staub und Schatten. Du hast mich zum Leben erweckt. Ohne doch kann ich nicht überleben.“ – S. 614


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Die Liebe zwischen Matthew und Diana wird von allen Seiten angefeindet. Ihr eigener Clan ist aufgespalten in Gegner oder Unterstützer. Dass Matthew am Blutrausch leidet und damit eine potenzielle Gefahr darstellt, verkompliziert ihre Lage. Der Krieg zwischen Dämonen, Vampiren und Hexen droht auszubrechen, als Benjamin, Matthews Sohn, Unruhe zu stiften beginnt. Er sucht eine Hexe, mit der er Kinder bekommen kann. Wenn er neben Ashmole 782 Diana in die Hände bekommen könnte, würde die Welt in Gewalt und Finsternis versinken.

Aber wie rettet man eine Welt, die nicht gerettet werden will?

»Beim Erzählen Bummeln und Verweilen« es geht noch leselustig weiter…

Der Vormesseblues der #fbm15

Nach der Messe ist vor Messe. Das werden wir ab spätestens Sonntag wieder öfter lesen. Wie schön es doch war, wie enthusiastisch jetzt alle (noch) seit Tagen sind.

Was folgt nach der Ekstase? Der Absturz. Alle sitzen zu Hause, gucken aus dem regenbeschlagenen Fenster, mit der Decke auf dem Schoß und dem Teepott in der Hand, der die Finger wärmt. Die Uhren werden bald umgestellt und wir sitzen da und seufzen und denken an die magischen Messetage zurück. Die zwar anstrengend, aber auch unsagbar geil waren.

Wir werden daran denken (nicht zwangsläufig vor einem Fenster sitzend, während es auch noch regnet 😉 ) und während wir so daran denken, freuen wir uns bereits auf die nächste Messe und wünschen uns, wir könnten nochmal ganz kurz die Zeiger, ja wirklich nur, ganz, ganz kurz und dann zurück und… es geht noch leselustig weiter…

Mein Herz und andere schwarze Löcher von Jasmine Warga [Rezension]

Die Sonne spiegelt sich in dem polierten Holzfußboden, und ich frage mich, wo meine Mitschüler mit ihrem ganzen Hass, mit ihrer Wut und ihrer Angst hingehen werden, wenn sie mich nicht mehr haben.

Ich kann es kaum erwarten, bis sie mich endlich nicht mehr haben. – S. 31

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In Aysels Innerem wohnt eine schwarze Qualle. Eine Qualle, die all ihre schönen Gefühle, die sowieso schon recht selten sind, aufsaugt. Außerdem lebt Aysel mit einer tiefen Schuld. Ihr Vater hat etwas Unverzeihliches getan und sie spürt, dass auch bei ihr der Wahnsinn in irgendeiner Ecke lauert und nur darauf wartet, die Kontrolle zu übernehmen. Aysel hält ihre Gleichgültigkeit, ihre Angst, ihre Verzweiflung und den angestauten Kummer nicht mehr aus.

Also meldet sie sich im Internet auf einer Seite an, um einen Partner zu finden, damit sie endlich ihr Leben beenden kann. Aysel möchte sterben und der User FrozenRobot ist derjenige, der sie bis in den Tod begleiten wird.

»Wie das Leben« es geht noch leselustig weiter…

Ich und die Menschen von Matt Haig [Rezension]

13. Eigentlich hättest du gar nicht zur Welt kommen sollen. Deine Existenz ist so unwahrscheinlich, dass sie ans Unmögliche grenzt. Am Unmöglichen zu zweifeln, heißt, an dir selbst zu zweifeln. – S. 324-325.

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Professor Andrew Martin hat die Riemannsche Vermutung gelöst. Ein mathematisches Problem, das als unbeweisbar galt. Doch damit hat er eine Lebensform außerhalb des menschlichen Sonnensystems auf den Plan gerufen. Sie kennen die Gier, die Gewalt und den Hass, den die Menschen in sich tragen und wissen, dass sie noch nicht bereit für bahnbrechende Fortschritte sind. So schicken sie einen ihrer Art, alle Beweise und vor allen Dingen die Erkenntnisse zu eliminieren. Der Außerirdische erledigt gewissenhaft seinen Job, allerdings erkennt er, dass die Menschen nicht nur aus Schatten bestehen. Er ist neugierig und so bleibt er noch ein wenig, um zu verstehen, was es heißt, menschlich zu sein.

»Die Existenz des Menschen ein Ding der Unmöglichkeit?« es geht noch leselustig weiter…

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