Archiv für den Monat November 2014

Killing Butterflies von M. Anjelais [Rezension]

Sphinx, du solltest nicht weinen“, sagte er. Bevor er es sagte, hatte ich gar nicht gemerkt, dass ich es tat. „Nicht wenn du kurz davor bist, etwas Bedeutsames zu tun.“

Das Messer zitterte in meiner Hand. S. 350

killing butterflies»Der Inhalt«

Sphinx verbringt viel Zeit mit ihrem besten Freund Cadence, den sie bereits kannte, als sie noch im Mutterleib war. Doch Cadence ist irgendwie anders. Immer bestimmt er, was sie spielen, immer wieder drängt er Sphinx zu Sachen, bei denen sie sich unwohl fühlt.

Irgendwann eskaliert ihr Spiel und Sphinx wird verletzt. Daraufhin zieht er mit seiner Mutter weg, so dass Sphinx keinen Kontakt mehr zu ihm hat, bis sie Jahre später von ihm hört. Er ist schwer krank und hegt den letzten Wunsch, noch einmal Zeit mit ihr zu verbringen. Also muss Sphinx sich entscheiden, welchen Weg sie gehen wird. Wird sie sich wieder auf die dunklen Pfade von Cadence begeben oder in ihrem hellen zu Hause bleiben?

»Tief verstörend?«

Killing Butterflies“ von M. Anjelais hat mich tief verstört. Verstört zum einen, weil ich diese Geschichte nicht nur als krank empfinde, sondern weil sie tatsächlich krank ist und zum anderen, weil ich nicht glauben kann, dass die Autorin das wirklich getan hat.

Prinzipiell ist die Idee dieses Romans gut und ich kann nicht leugnen, dass ich beim Lesen mit ambivalenten Gefühlen zu kämpfen hatte. Ich war gleichzeitig fasziniert UND verstört und geekelt.

»“Naivität, die wehtut“?« es geht noch leselustig weiter…

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