Rezensionen

Wir melden uns zu Wort. Bloggen für Geld?

Wir melden uns zu Wort. Bloggen für Geld?

feat. leselurch header

»Wortlosigkeit ob einer geplatzten Bombe.«

Eigentlich fehlen mir die Worte. Eigentlich war ich bei der Enthüllung eines mir schwer auf der Brust sitzenden Themas so geschockt, dass ich glaubte, gleich würde dieses Etwas auf meiner Brust auch noch seine Krallen in mein Herz jagen.

Das klingt jetzt überdramatisiert, doch genauso und nicht anders habe ich mich gefühlt.

»Thema: Intransparente Verhältnisse bei bezahlten Blogtouren, Leserunden, Aktionen und Co.«

Bevor ich jetzt etwas weiter zur Vorgeschichte aushole und bevor es ans Hauptthema geht, möchte ich euch kurz grob das Thema dieses Artikels aufzeigen. Lurchi und ich sind in der letzten Woche auf eine schockierende Entwicklung in der Blogosphäre gestoßen, die insofern schockierend war, als dass Käuflichkeit, Unehrlichkeit und infolgedessen Respektlosigkeit anderen gegenüber im Zusammenhang mit Blogtouren, Leserunden und Co. standen.

Ich dachte immer, dass nach dem bereits vielfach zerfleischten Thema Rezensionen für Rezensionsexemplare nichts „Schlimmeres“ mehr folgen könnte. Ich dachte immer, dass wir alle eine nie ausgesprochene, aber stillschweigende Übereinkunft getroffen hätten, das Thema erst einmal ad acta zu legen, bis wir uns dabei nicht mehr gegenseitig mit Neid zerfressenem Blick gegenseitig die Gurgeln ausreißen wollten und mehr Toleranz und Akzeptanz bestünde, das Thema noch einmal auf den Tisch zu packen und wie ERWACHSENE darüber zu sprechen. (Ja, das ist ein krasser Satz, ich möchte keinesfalls pauschalisieren, sondern nur überdeutlich darlegen, was ich meine!)

header_vorschlag»Wir sind wortlos und melden uns trotzdem zu Wort.«

Sowohl Lurchi als auch ich verfielen anfangs wie ein wirklicher Lurch in eine bewegungsunfähige Schockstarre. Im Gegensatz zu mir hat Lurchi sich aus dieser Schockstarre befreit, indem sie die Komplexität des Ganzen grandios erfasst und dann mit Worten eingerahmt hat und mir mit ihrem punktgenauen Artikel-Inhalt aus der Seele spricht!

»Die Vorgeschichte: Eine Hand in Hand arbeitende Bloggemeinschaft?«

Wir (Buch)Blogger sind (meistens) eine fröhliche Gemeinschaft, die sich häufig durch diverse literarische Veranstaltung auch schon persönlich untereinander kennen gelernt haben. Da ist es natürlich nicht verwunderlich, dass wir uns gerne zusammenschließen und nicht nur privat oder über Facebook Sachen diskutieren, sondern auch öffentliche Aktionen planen. Häufig unterstützt und oder ermöglicht mit freundlicher Verlagshilfe. Diese nennen sich dann beispielsweise Blogtouren, Buchaktionen, Interviews usw. usf.

So ahnte auch ich nichts Böses, als ich mich im Dezember 2013 das erste Mal bei einer Buchaktion bewarb, die im Januar ihren (großen) Auftritt haben sollte. Alles klang gut, vielleicht ein wenig komplex und wirklich, wirklich groß, aber ich war ja nicht die hauptorganisierende Person, sondern ‚nur‘ ein kleines Rädchen von vielen.

»Ursprüngliche Pläne zerrissen, Konzept umgeworfen, entfachte Wut.«

Dass während der gesamten Durchführung der Aktion ein Stein schiefer als der andere aufeinander aufgebaut wurde und plötzlich ganze Mauern eingerissen wurden, unter deren Voraussetzung ich ursprünglich nur teilnahm, machte mich natürlich wütend.

Ich hätte es vermutlich mit der betroffenen Person, die da meinen Ärger heraufbeschwor, besprechen sollen, doch dann sagte ich mir eindeutig bequemere Worte à la: So etwas kann ja mal passieren, bestimmt nur ein einmaliger Fauxpas, beim nächsten Mal ist es besser, den Ärger ist es mir jetzt nicht wert. Außerdem kann das bei der Größe der Aktion ja sicherlich auch einmal vorkommen…

»Die Wiederholungstat.«

Die Wochen zogen ins Land, es hat mich nicht weiter gestört, vielmehr hatte ich es bereits vergessen, bis ich mich erneut auf eine Aktion bewarb. Ähnliches Spiel: Bei der Bewerbung wurde der Ablauf der Aktion, die Details zum Gewinnspiel erläutert und dann, was für die Bewerbung erforderlich wäre.

Am Abend, bevor mein Aktionsbeitrag online ging, erfuhr ich dann, dass schon wieder komplett etwas umgeändert wurde. Mal wieder genau der Punkt, der für mich unter anderem BESONDERS attraktiv für die Teilnahme gewesen war!

Die andere Aktion im Januar kam mir wieder in den Sinn, es stieß mir sauer auf und ich wurde wirklich bitterböse und sagte mir: Jetzt ist es genug.

»Im Team wird niemand übergangen.«

Ihr werdet nachvollziehen können, dass es mir hierbei hauptsächlich um die Art und Weise geht. Es kann immer mal etwas dazwischen kommen. Umdisponieren mag dann erforderlich sein oder anfängliche Pläne erweisen sich in der Praxis als weniger gut als zunächst angenommen. Doch wenn „gemeinsam“ eine Aktion durchgeführt wird, sollten derart drastische Veränderungen auch gemeinsam als Team abgesprochen werden. Und selbst wenn dann eine Entschuldigung kommt, dass es leider keine Möglichkeit mehr gegeben hätte, alle an der Änderung zu beteiligen und sie nun endgültig ist. Das ist immerhin etwas. Es suggeriert mir, dass ich in diesem gemeinsamen Prozess noch als gleichberechtigtes Mitglied wahrgenommen und auch so behandelt werde. Schließlich gibt sich jede/r Blogger/in Mühe und hat mit seiner investierten Zeit und Energie mindestens das verdient.

Ja, ich habe mich übergangen gefühlt und würde diese Art der Organisation nicht mehr als Zusammenarbeit oder gar gelungene Kooperation bezeichnen. Denn hinter den Kulissen brodelte es gewaltig.

Und wieder habe ich die Sache nicht angesprochen, denn: Ich lerne aus meinen Fehlern. „Wiederholungstätern“ brauche ich keine dritte Chance mehr einzuräumen. Ich unterstelle da Vorsätzlichkeit und kein entschuldbares Versehen mehr. Ich beschloss für mich, diese Ecke der Blogosphäre zukünftig zu meiden und somit meinen friedlichen Abschluss damit zu finden.

»Die geplatzte Blogbombe.«

ABER dann ist vor ein paar Tagen die Bombe geplatzt, hat einen ätzenden Inhalt präsentiert und diesen explosionsartig wie eine drückende und brennende Filmschicht auf mich, meine Gedanken, meine Blogarbeit und ja… mein ganzes – meist so Seelenbalsam-Förderndes – Hobby gelegt.

»Enttäuschtes Fremdschämen.«

Ich steckte (vielleicht tue ich es noch) in einer gedanklichen Teufelsspirale. Wie am Anfang beschrieben, war ich zunächst einmal vor Schock wortlos. Und das kommt so alle 5 Jubeljahre mal vor. Als der Schock nachließ, war ich sehr, sehr wütend (vor allen Dingen im Angesicht der Vorgeschichte). Die Wut wandelte sich in Enttäuschung, denn ich schäme mich fremd.

Schäme mich, dass eine Person andere unwissentlich in ihrer Kreativität ausnutzt, sie benutzt und damit auch die gesamte Blogosphäre beschmutzt.

Wenn jemand Geld für Blogtouren, Leserunden und Co. nimmt, würde ich demjenigen zunächst NIEMALS einen Strick daraus drehen oder es auch nur wagen, vorwurfsvoll die Stimme zu erheben. Warum auch? – Jede/r muss selbst wissen, ob er/sie das mit sich vereinbaren kann, ob es zum eigenen Blog passt, ob man diese Art des Hobby-Auslebens möchte oder sich sogar über dieses (bezahlte) Upgrade“ freut. Im Grunde genommen freue ich mich sogar, dass so etwas im Rahmen des möglichen liegt, denn es zeigt einmal mehr die steigende Wertschätzung von uns Bloggern.

»Unehrlichkeit? – Nein Danke!«

Doch was nicht geht ist, diese Bezahlung unter den Tisch zu kehren, sich unter dem Deckmantel Blogger/in in dieser Welt zu bewegen, so massenhaft „Mitstreiter“ zu finden, die wie treudoofe Tomaten eine wie die andere in diese mahlende Saftpresse geraten und total ausgedrückt am Ende wieder herauskommen. Sie kommen desolat aus der Saftpresse und wissen es noch nicht einmal. Das finde ich traurig und beschämend.

»Das Misstrauen ist gewachsen.«

So möchte ich euch warnen, immer genau hinzugucken, bei Wem ihr Wo und bei Was mitmacht. Ich habe in der Blogosphäre gegenseitiges Vertrauen und Respekt vorausgesetzt. Schade UND beschämend, dass sich das nun geändert hat und ich zukünftig mit mehr Misstrauen unterwegs sein muss.

»Zeit für eine sachliche Diskussion und Kommunikation!«

Ihr werdet bemerkt haben, dass ich das Wort „beschämend“ nun unkoordiniert oft verwendet habe. Das liegt daran, dass mich gerade wieder dieses flimmernde Störsignal der Wortlosigkeit überfällt. Dass mich eben erneut ein gemischter Funken aus Wut und Enttäuschung entzündete und dazu befähigte, flammende Worte in meine Tastatur zu hämmern. Der Funken ist erloschen, meine Gedanken am Ende und so bleibt nur noch eines:

Lurchi und mich lässt dieses Thema einfach keine Ruhe. So wollen wir keinen Shitstorm auslösen (trotz meiner harten Worte, die ich nicht zurücknehmen werde und alle genauso meine, wie ich sie geschrieben habe!), sondern die (bitte) sachliche Diskussion und Kommunikation eröffnen.

Was haltet ihr also davon? Würdet ihr fürs Bloggen Geld nehmen und wenn ja, wo würdet ihr eure persönliche Grenze sehen? Oder seid ihr generell strikt dagegen? Lurchi und ich sind gespannt auf eure Meinungen!“

Eure noch immer fassungslose Charlousie

 

Edit, 10.06.2014, 21.15 Uhr:

Liebe/r BloggerInnen, liebe LeserInnen,

unsere Beiträge zum Thema „Bloggen für Geld“ haben heftige Reaktionen hervorgerufen, mit denen wir nicht gerechnet hätten. Daher möchten wir uns in diesem Post ein letztes Mal dazu äußern und die entstandenen Missverständnisse aus der Welt schaffen.

Das Thema „Geld für Beiträge/Blogkoopertionen/etc“ ist uns in der letzten Zeit vermehrt über den virtuellen Weg gelaufen, in vielen unterschiedlichen Formen und Varianten, was uns dazu veranlasst hat darüber nachzudenken, inwiefern wir Bezahlungen für unsere Beiträge und Kooperationen mit uns selbst(!) vereinbaren können.

Wir wollten unsere Meinung Diskussion stellen und eure Sichtweisen kennenlernen. Euch zeigen, wo wir Probleme und Streitpunkte sehen, über die wir gerne genauer gesprochen hätten. Leider wurde dieser Teil von vielen falsch verstanden.

Es ging uns nicht darum zu urteilen! Nur, weil ein Blogger für seine Arbeit Geld nimmt, ist er noch lange nicht unglaubwürdig oder „gekauft“.

Auch wir finden es toll, dass Bloggern immer größere Möglichkeiten geboten werden! Natürlich sollte da jeder, der mag und mit einer Leidenschaft und Professionalität dabei ist, seine Chancen nutzen dürfen, wenn er sie bekommt.

Wir verstehen es aber eben auch, wenn man davon Abstand nehmen möchte. Jeder soll und muss für sich selbst entscheiden, wie er mit dem Thema Vergütung umgeht. Von „Hetzjagden“ und „Rufmorden“ möchten wir uns an dieser Stelle ganz klar distanzieren. Wir wollten niemanden öffentlich an den Pranger stellen oder diffamieren, haben uns daher bewusst gegen exakte Beispiele oder Namen entschieden.

Es spielt doch im Grunde auch keine Rolle, um wen es geht. Wir wollten über Meinungen diskutieren – nicht über Menschen!

Für die aufgekommene Aufregung möchten wir uns entschuldigen. Sicherlich lässt sich darüber diskutieren, ob unsere Schreibweisen in diesem speziellen Thema nicht zu krass oder zu emotional gewesen sind. Aber wir möchten noch einmal darauf hinweisen, dass es in unseren Beiträgen einzig und allein um unsere persönlichen Sichtweisen ging und es jedem freistehen sollte, seine Meinung äußern zu dürfen, ohne solche Reaktionen fürchten zu müssen.

In hitzigen Diskussionen, die nun entstanden sind, wird das eine oder andere Wort schon einmal falsch verstanden. Diese Missverständnisse waren von uns keinesfalls beabsichtigt.

Die Hauptsache ist doch, dass man sich selbst treu bleibt und seine Meinung nicht erkaufen lässt. Ganz egal, wie man persönlich zu dem Thema steht und welche Entscheidung man für sich selbst trifft.

Kurzum: Bloggen und bloggen lassen! Dazu stehen wir, denn auch wir wollen eine friedliche und freundliche Bloggergemeinschaft, die auf ihre Mitglieder zählen kann. Nichtsdestotrotz sollte man auch über schwierige Themen sprechen können, ohne dafür verurteilt zu werden. Bei Fragen, Anmerkungen oder anderen Anliegen stehen wir beide euch gerne per privater Nachricht zur Verfügung!

Viele Grüße, Lurchi & Charlousie

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25 thoughts on “Wir melden uns zu Wort. Bloggen für Geld?”

  1. Ich hab es eben schon bei Simone geschrieben und ich weiß genau, wovon du redest. Ich will jetzt auch keine Namen nennen, aber ich bin genau so geschockt. Das was mich am meisten stört ist eben diese Geheimhaltung oder das nicht-mitteilen anderer Leute gegenüber. Wenn man von Anfang an ehrlich ist, wäre das nochmal etwas ganz anderes. Allgemein finde ich es aber OK, wenn Leute Geld für Aktionen etc. nehmen, so lange dies eben auch vorher gesagt wird. Im geheimen andere Leute ausnutzen oder wie du so schön sagst, das mit der Saftpresse….ich komme da einfach nicht drüber. Es gab eine Zeit, wo wir alle zusammen gearbeitet haben und offen reden konnten und nu gehts hier echt über eine Grenze hinaus, wo manche Leute auf Kosten anderer für ihr eigenes Wohl agieren…

    Ich weiß auch Null, was ich dazu schreiben kann. Dein Beitrag hat mir sehr gut gefallen und ich bin froh, dass einige Leute eben dieser Meinung sind und für Akzeptanz, Offenheit und Ehrlichkeit bei den Bloggern kämpfen 😛

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  2. Ich finde, dass du Recht hast! Sobald andere involviert sind, die ebenfalls Arbeit ins Projekt stecken, dann ist das nicht mehr fair. Wenn das Firmen so machen, das ist was anderes, denn wir wissen ja alle, dass diese Firma dafür Geld bekommt, aber wenn es „jemand von uns“ ist…

    Kann dir in allen Punkten zustimmen. Es ist toll, dass sowas mittlerweile möglich ist und es ich finde es auch nicht verwerflich fürs Bloggen Geld zu nehmen, solange man sich nicht beeinflussen lässt. Aber dass die andere Teilnehmer einer Blogtour davon nichts wissen, das ist nicht okay.

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  3. Ich habe eben schon bei Simone meine Meinung geschrieben.
    Ich finde es schlimm wenn jemand dafür Geld kassiert und anderer es nicht wissen und ihr Herzblut reinstecken. Denn das tut man für einen Beitrag. Ich finde es traurig, wenn man für Blogtouren Geld nimmt, denn eigentlich möchte man ja für das Buch Werbung machen und den Autoren versuchen zu pushen. Das sollte aus vollster Überzeugung kommen und nicht weil Geld im Spiel ist. Was anderes ist es, wenn man Verlagsmitglied und dort angestellte ist. Denn dann ist es der Job.

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  4. Hallo Herzchen,

    ich habe eben schon bei Lurchi kommentiert und ihren Artikel bewusst zuerst gelesen, weil Du irgendwo geschrieben hattest, dass das Thema dann vielleicht durchsichtiger ist. Und schon nach dem Lesen von Lurchis Artikel hatte ich so einen Verdacht – der sich durch Deine Worte bestätigt hat. Zumindest zu 99 Prozent. Bevor ich hier jetzt weitertippe, werde ich erstmal die entsprechenden Facebook-Konsequenzen ziehen …

    So. Und jetzt zu meiner Meinung.
    Ich sage es ganz offen: Ich wäre froh und glücklich und dankbar, wenn mich jemand für meine Arbeit auf den Schattenwegen bezahlen würde. Weil das ein (weiteres) Zeichen dafür wäre, dass ich meine Sache dort gut mache, und weil es eine Würdigung MEINER Arbeit wäre.

    Doch das, was Du hier beschreibst, käme für mich nie und nimmer in Frage. Denn es ist doch so, dass sich ständig und überall über Urheberrecht und Ideenklau und Plagiate und so weiter beschwert wird, eigentlich immer irgendwer jammert – und wenn man es mal genau betrachtet, wird hier nichts anderes gemacht. Nur dass nicht heimlich geklaut wird, dass hier nicht heimlich die Artikel und Rezensionen zu einem Thema, dass dem jeweiligen Leser mit Sicherheit auf eine ganz besondere und persönliche Weise etwas bedeutet, genutzt werden, sondern unter der Vortäuschung von falschen Tatsachen. Und dafür wird die Person auch noch bezahlt. Eine Frechheit ist das, eine bodenlose dazu.

    Ich weiß ehrlich nicht, was ich dazu sagen soll. Und was ich von den betreffenden Verlagen halten soll, die sowas unterstützen. Denn ich weiß, dass diese Verlage sich wirklich nicht über Desinteresse an ihren Büchern beschweren müssen. Weil es gute und interessante Bücher mit teilweise wirklich wichtigen Themen sind, über die viel mehr gesprochen werden muss. Aber nicht so, nicht auf diese Art. Es ist Ausbeute von ehrlichen Bloggern, die sich freuen, an einer Aktion teilnehmen zu dürfen. Eine Schande.

    Fremdschämen ist hier nicht das richtige Wort. Ich schäme mich nicht für diese Person, die so viel Dreistigkeit in sch trägt und offenbar kein Gewissen hat. Wahrscheinlich sieht sie es nur als einen Job an, und auf eine gewisse Weise ist es das auch. Aber den Leuten, die sie für ihre Arbeit benutzt, ist das nicht einmal bewusst – und genau hier liegt der Unterschied. Menschen, die für eine Firma arbeiten, Zeit und Energie in die Umsetzung und Erledigung von Aufgaben investieren, die wissen das und werden dafür entlohnt.

    Man kann gerade nicht sagen, dass ich sauer bin. Oder enttäuscht. Keine Ahnung, was ich gerade empfinde. Aber für mich steht fest, dass ich dieser Person, ihrem Blog und allem, was damit zu tun hat, von nun an aus dem Weg gehen werde, und das völlig bewusst.

    Was mich abschließend noch interessieren würde: Wie bist Du an diese Gewissheit gelangt?
    Vielleicht möchtest Du mir dazu eine Mail schreiben …

    Viele liebe Grüße und eine feste Umarmung,
    die Schattenkämpferin

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  5. Huhu,
    ich habe eben schon bei Simone geschrieben das es mir generell egal ist ob Blogger Geld für einzelne Artikel bekommen. Immerhin ist das betreiben eines Blogs ja auch nicht umsonst sondern kostet Geld. Daher ist es für mich in Ordnung wenn sie versuchen ihre Kosten zu decken, solange sie sich selbst dabei treu und ihren Lesern gegenüber ehrlich sind.
    Jedoch das jemand sich an der Arbeit anderer bereichert macht mich regelrecht sprachlos.
    Liebe Grüße,
    Beate
    http://www.influswelt.de

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  6. Ohne das ist traurig das so was passiert.
    Nein ich würde kein VELKD nehmen,denn das ist für mich keine Arbeit sondern hoibby und das möchte ich auf gar keinen Fall als Bezahlung machen. Wen ich ein Werk stricke dann ja weil da ist sooooo viel mehr dahinter und wolle und Arbeitskraft ist hier etwas anderes.
    Aber bei Büchern sehe ich das schon sehr viel anderer.
    Es steht in der Bibel umsonst habt ihr empfangen und umsonst gebt weiter. Das ist für mich ein wichtiger Leitgedanke. Wenn ich von Verlagen Autoren Bücher geschenkt bekomme tausche ich sie höchstens aber in der Regel verschenke ich. Und nutze sie für blog Gewinnspiele, verkaufen NEIN! Es sei denn ich habe die Bücher selbst gekauft.
    Schade auch wie viel neid und Missgunst herrschen muss 😦
    Vielleicht nicht so ganz konkret zu deinem Punkt geantwortet, aber es trifft ja Dolch etwas den Kern 🙂

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  7. Gerade in der Beauty Blogger Branche ist es gang und gebe, dass auch mal 3stellige Beträge gezahlt werden. Ich mache alles unentgeltlich. Es ist mein Hobby. Auch buchblogger dürften meiner Meinung nach Geld nehmen. Solange sie die bezahlten Artikel kennzeichnen. Sonst ist es ein nogo!

    Lg
    Tabea

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  8. Also wen jemand für die Zeit, etwas zu organisieren und auf die Beine zu stellen eine Vergütung bekommt und dies nicht geheimgehalten wird, dann finde ich es okay, denn derjennige steckt ja Zeit in das Projekt. Wenn aber es dann als „ich mach das freiwillig und zum Spaß“ hingestellt wird, dann ist das alles andre als fair. Man sollte schon dazu stehen, wenn man für etwas eine Bezahlung etc. erhält. Aber jedoch sollte man nicht käuflich sein, was die Meinung an sich angeht, denn damit hilft man keinem, es ist als wenn man ein Produkt testet, erzählt es wäre klasse, bekommt dafür Kohle und dann kaufen es viele und dabei ist es gefährlich oder der größte Mist. So macht man sich auf alle Fälle nicht beliebt. Ehrlichkeit sollte bei allem vorhanden sein, dann wäre auch eine „Bezahlung“ nicht so schlimm.
    Ich hoffe, dass ich das Ganze richtig verstanden habe.

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  9. Huhu!
    An deiner Stelle wäre ich vermutlich auch so erschüttert über solche Frechheiten.
    Zum Glück habe ich bisher noch keine schlechten Erfahrungen bei Bloggeraktionen machen müssen, nehme aber auch gerade an meiner 1. Teil. Da diese mit sehr vertrauenserweckenden und freundlichen anderen Ironbuchbloggern stattfindet, sehe ich bisher auch keinen Grund mir Sorgen machen zu müssen.
    Geld fürs bloggen zu nehmen ist im Normalfall nicht sonderlich schlimm. Wenn es verdient und öffentlich gemacht ist. Schließlich ist es ja auch ein großes Lob für SEINEN Blog, sprich für SEINE Arbeit, SEINE Worte belohnt wird. Da kann man auch ruhig ein wenig stolz drauf sein, wenn man immernoch ehrlich bei der Sache bleibt (Bezüglich der Rezensionsexemplare zum Beispiel).
    Aber sobald es anderen Bloggern schadet oder man diese dadurch ausnutzt, geht das gar nicht! Man sollte einfach fair bleiben, ich denke nur so kann das Zusammenspiel unter uns (Buch)Bloggern funktionieren, wenn wir eine Gemeinschaft sind, bei der sich jeder vertrauen kann.
    Dein Beitrag war keineswegs zu hart, sondern einfach wahr. Ich wünschte, manche von den angesprochenen Bloggern würden diesen Beitrag lesen und sich mal Gedanken über ihr Tun machen. Aber das wird wohl nicht passieren, schade.
    Dein Beitrag hätte aber auf jeden Fall das Zeug zum bekehren.
    Lieber Gruß
    Annika

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  10. Ich versteh was du meinst und was dich aufregt. Aber um wirklich etwas zu bewegen, müsstest du uns teilhaben lassen welche blogtour und um wen es geht. Ansonsten wirkt es – Sorry – derart neblig und schwammig, dass dein Frust leider nicht ankommt. Ich würde dir gerne helfen und fände es gut wenn du andere konkret vor jmd warnen würdest. Bisher klingt es wie : es gibt böse Menschen im Netz und das wusste man auch vorher. Und bitte nicht böse auffassen, ich bin ehrlich interessiert. Das Thema ist erschreckend und brisant.
    Lg inka

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  11. Prinzipiell finde ich es nicht verwerflich, Geld fürs Bloggen zu nehmen, schließlich verursacht so ein Blog auch gewisse Kosten, zumindest ist das bei mir so. Ehrlichkeit ist für mich aber eine unabdingbare Voraussetzung dafür. Das heißt ich schreibe nur Artikel, die zu meinem Blog passen oder preise Artikel an, die ich ehrlich für gut befinde. Das finde ich nicht schlimm.

    Mich würde jetzt aber wirklich mal interessieren, was das für Aktionen waren, die da so schief gelaufen sind und euren Unmut auf sich gezogen haben. Verratet ihr das?

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  12. Hallo
    ich kann mir die Hetzjagd jetzt nicht länger anschauen.
    Ich will für KEINEN Partei ergreifen oder sonst etwas. Jeder muss wissen ob man damit Geld verdienen will, in wie weit etc.
    ABER die Person über die jetzt so wunderschön hier geschrieben wird, macht keinen Hehl daraus, dass sie im Online Marketing arbeiten und dann mit den Verlagen zusammen arbeitet und das für diese Organisiert. Also quais nur firmenausgelager.
    Aber vielleicht sollte man sich über Menschen mit denen man zusammenabeitet auch erkundigen oder einfach mal nett mit ihnen schreiben, denn ein Geheimnis wurde nie daraus gemacht.
    Ebenfalls habe ich schon an einigen Blogtouren bei ihr teilgenommen und habe derartige Vorkommnisse in dem Maße nicht erlebt und werde weiterhin mit Spaß an den Touren teilnehmen.
    So mein Wort zum Feiertag ist gesagt und ich gehe jetzt ins Bett.
    lg und gute Nacht
    Pia

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  13. Ich war ja zu Jahresbeginn schon verärgert, dass es überhaupt Personen gibt, die sich kostenlose Bücher zukommen lassen. Weil ich mir einfach sage, dass es ein besonderes Gefühl ist, wenn man sagen kann: “Das Buch hab ich (nach langem Sparen) selber gekauft!” Zumindest geht es mir so, ich kann mir keine 10 Bücher pro Monat kaufen, muss oft darauf sparen, mir ein ganz bestimmtes Buch zu kaufen, und da ist man dann natürlich besonder stolz darauf. Ich selber spreche mich aber mittlerweile auch nicht mehr davon frei Reziexemplare anzunehmen. In den meisten Fällen sogar direkt vom Autoren/von der Autorin selbst. Allerdings habe ich für mich selber entschieden, dass ich für diese kostenlosen Bücher einen gewissen Beitrag in eine Spardose stecke und wenn diese dann voll ist einem sozialen Projekt zukommen lassen möchte. So haben alle etwas davon. Die Autoren bekommen ihre Werbung, ich habe das Gefühl für das Buch bezahlt zu haben, und die Tiere/Kinder oder wer auch immer freuen sich über zusätzliche Anschaffungen. Ich selbst biete den Autoren auf meinem Blog 2 Werbemöglichkeiten für die ich keinerlei finanzielle Entschädigung bekomme. Ich habe mich entschieden auf meinem Blog 3 Werbeplätze zu erstellen, die in Form von verlinkten Bildern daher kommen und ich biete den Autoren einmal im Monat an, dass ich einen freiformulierten Text von ihnen auf meinem Blog veröffentliche, bei dem sie über das reden dürfen was ihnen wichtig ist, ohne mit Fragen in eine gewisse Richtung gelenkt zu werden.
    Dass du sauer, enttäuscht, wütent darüber bist nichts vom “Kuchen” abzubekommen verstehe ich nur all zu gut. Aber da liegt es einfach an den Verlägen/den Autoren zu sagen, dass ein Betrag “X” durch eine Anzahl “Y” an Teilnehmern aufgeteilt wird. Und eben nicht nur ein Betrag “X” an eine Person zu zahlen.
    LG
    Rea

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  14. Hey!
    Ich habe auch schon für einen artikel geld bekommen den ich geschrieben habe und finde das auch nicht schlimm, weil der zu meinem Blog gepasst hat.
    wenn andere involviert sind und da auch arbeit reinstecken finde ich das nicht fair und bin der Meinung man sollte wenigstens darüber informieren, wenn nicht sogar teilen :/
    Liebst, Lotta

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  15. Ich muss Ingrid zustimmen. Ich finde es gut, dass ihr euren Frust rauslasst, aber es nützt nichts, wenn keiner/kaum einer weiß um wen es geht o_o

    Ich selbst halte von derartigen Geldaktionen nicht das Geringste. Bücher sind mein Hobby und sollen es bleiben! Allein Rezensionsexemplare sind zw 8-20 Euro im Schnitt wert und das ist eine sehr gute Bezahlung meiner Meinung nach!

    LG 🙂

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  16. Ich habe jetzt Eure beiden Artikel gelesen und bin mir ziemlich sicher, zu wissen, um wen es geht. Mich erstaunt der Aufschrei jedoch etwas. Ich habe schon immer gewusst, dass die Person Geld für die Organisation von Leserunden und Blogtouren bekommt. Zwar nicht offiziell, aber das war doch klar!
    Sie macht ja nichts anderes, und man bekommt auch genau mit, mit welchen bzw. für welche Verlage sie arbeitet. Das fiel mir zuerst bei Lovelybooks auf und auch bei facebook. Dort werde ich dermaßen mit Aktionen zugespamt, dass ich das Wort Blogtour schon nicht mehr hören kann.

    Vielleicht sollte sie offensiver damit umgehen, dass sie im Auftrag eines Verlages eine Blogtour organisiert, aber wie gesagt, mir war das immer klar.

    Auch wenn ich nicht glaube, dass Blogger sich für Rezensionen „bezahlen“ lassen oder besser bewerten, weil sie das Buch als Leseexemplar bekommen haben – einfach weil ich selbst es auch nicht tu – bin ich in diesem speziellen Falle schon skeptisch, was die Rezensionen der Bloggerin angeht. Man beißt nicht die Hand, die einen füttert. Aber das ist mein persönliches Empfinden, das nicht belegt ist. Ich folge halt dem Blog nicht.

    Viele Grüße von der Tintenelfe

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  17. Ich habe erstmal beim Lurch gelesen und nun deinen Artikel.
    Dabei kam mir auch gleich die Mircosoft Aktion in den Sinn.
    Wir schafft ihr es da zu differenzieren?
    Klar kann ich verstehen das gerade ein “Aufschrei” durch die Bloggerwelt geht.
    Ich kann aus Erfahrung sagen, das das organisieren nochmal was anderes ist als der Blogbeitrag.
    6 Mädels zusammenzuhalten und streit zu schlichten, jemand neues zu suchen weil es stress gab… Für mich war das ein Freundschaftsdienst, Da ich sowieso keinerlei Rezensionsexemplare mehr annehme. Wenn der Autor mir zusagt, dann kaufe ich es.
    Wenn ich nun glaube zu wissen um wen es geht, so geht das für mich in Ordung, weil sie wirklich ne Menge arbeit da reinsteckt.
    Ich weiß, ich werde mich mit meiner Meinung wieder komplett unbeliebt machen, wenn unbeliebter überhaupt noch geht.
    LG
    Karin

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  18. Hm, ich glaube auch, ich weiß, um wen es geht. Für mich war immer offensichtlich, dass die Person mit Verlagen zusammenarbeitet, und dafür sicherlich auch bezahlt wird. Ich finde das in diesem Fall nicht schlimm, denn die Person kriegt das Geld ja nicht wirklich für unsere Beiträge, sondern für das ganze Organisieren und die PR (Klar hängt gute PR auch von unseren guten Beiträgen ab und deshalb gibt es schon immer einige Anforderungen, die zu erfüllen sind).

    Ich kann deinen Unmut aber verstehen. Wenn man quasi nur nebenbei erfährt, dass jemand Geld mit der eigenen Arbeit verdient, würde ich mich auch hintergangen fühlen. Vielleicht sollte es irgendwo etwas offensichtlicher gemacht werden.

    Wie gesagt, für mich war die Zusammenarbeit mit den Verlagen in diesem Fall jedoch offensichtlich und ich bin ja auch nicht darüber schockiert, dass unsere Ansprechpartner bei den Verlagen Geld dafür bekommen.

    Zur Bezahlung an sich: So lange man sich keine Beiträge aufzwingen lässt und ehrlich seine Meinung schreiben kann, habe ich persönlich kein Problem damit, wenn sich jemand fürs Bloggen bezahlen lässt. Ich mache es aus Prinzip nicht, ich bin überaus zufrieden mit dem ein oder anderen Rezensionsexemplar und gut is 😀

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    1. Ich habe gerade gesehen, dass es sich tatsächlich um jemand anderen handelt, also vergiss Absatz 1 und 3. 😀
      Der Konsens bleibt: so was sollte transparent kommuniziert werden. Wenn jemand mit meiner Leistung Geld verdient, möchte ich das auch wissen.

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  19. Ich verstehe, ehrlich gesagt, den Aufschrei nicht. Ich bin kein Blogger, organisiere aber ebenfalls Leserunden (unentgeldlich) und weiß, was für eine Arbeit das ist. Blogtouren und ähnliches kann ich vom Aufwand her nicht einschätzen, stelle es mir aber eher noch schwieriger vor, da hier zeitlich und inhaltlich noch mehr aufeinander abgestimmt werden muss.

    Habt ihr mal geschaut, was kommerzielle Plattformen wie z.B. lb für die Organisation einer Leserunde nehmen?
    http://media.lovelybooks.de.s3.amazonaws.com/LB_Mediadaten_201312.pdf
    –> Seite 15 stehen die Preise!

    Wenn Verlage bereit sind dafür zu zahlen, dass kein eigener Mitarbeiter sich um all das kümmern muss, ist das doch deren Sache und egal, ob sie das nun an lb zahlen oder an einen „Drittanbieter“, der solche Plattformen nutzt.

    Die hier wahrscheinlich gemeinte Person hat meiner Meinung nach nie ein Geheimnis daraus gemacht, dass sie ihr Hobby zum Beruf gemacht hat. Ich kann daran nichts verwerfliches sehen, sondern bewundere sie eher für diese Geschäftsidee.

    Und wo bereichert sich der Organisator einer Blogtour an den Bloggern? Ihr bekommt ein Buch und schreibt einen Beitrag, hättet ihr ohne Blogtour wahrscheinlich auch.
    Aber die Reichweite wird durch so eine Aktion doch vervielfacht und da habt ihr dann auch wieder was davon, oder irre ich mich da? Eure Beiträge werden doch verlinkt und verteilt, da steht doch euer Name und nicht der der Organisatorin?

    Ich finde den Artikel wahnsinnig dramatisierend geschrieben und irgendwie total überzogen, auch wenn ich die Hintergründe nicht kenne, was bei den erwähnten Blogtouren „schiefgegangen“ ist. Dass man sich ärgert, wenn erst etwas vereinbart wurde und dann auf einmal alles anders sein soll, kann ich nachvollziehen, aber dann macht man da halt einfach nicht mehr mit. Die Schockiertheit über die finanziellen Aspekte kann ich nicht nachvollziehen…

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  20. Ich finde es toll, dass ihr beiden eure Meinung sagt. Bitte lasst euch auch von „anderen Meinungen“ nicht unterkriegen.
    Das ist der Grund, wieso ich rezensiere und soweit keine persönlichen Beiträge auf dem Blog poste, weil es immer Leute gibt, die dagegen sind.

    Ganz liebe Grüße
    Bücherfee

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  21. Ok, gerade gelesen, dass es wohl um jemand anderen geht, als ich angenommen hatte. Dann kann ich den konkreten Sachverhalt noch weniger beurteilen, im allgemeinen bin ich aber weiterhin der Meinung, dass Organisatoren von Blogtouren, Leserunden, etc, die dies professionell betreiben, ihren Aufwand durchaus in Rechnung stellen können – wenn Verlage dafür bereit sind zu zahlen, besteht da ja offensichtlich ein Markt.

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  22. Hallo!
    Ich habe gerade erst den Beitrag gelesen und … verstehe ehrlich gesagt nur Bahnhof ;-). Weder erfährt man um was es genau geht, noch was der Stein des Anstosses der Verärgerung ist? Oder geht das nur mir so?
    Es gibt ja auch einige Leute, die freiberuflich bloggen und davon leben müssen. Ich verstehe nicht ganz, ob der Ärger darum geht, dass jemand für einen Blogbeitrag bezahlt wird, was ich gar nicht verwerflich finde, oder darum, dass dies nicht gekennzeichnet ist?
    Zweifelsohne kostet ein Blog ja neben etwas Geld auch viel viel Zeit und ich denke, es ist völlig ok für gute Arbeit bezahlt zu werden. Zumal Blogs i.d.R. trotzdem bei ihrer eigenen Meinung bleiben und sich nicht nur kaufen lassen.
    Ich denke auch: Bloggen und bloggen lassen. Wie weit man da selbst gehen will, sollte jeder mit seinem Gewissen vereinbaren.
    Liebe Grüße, Alex

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Danke für deinen Besuch! Über einen Kommentar würde ich mich freuen! ♥ Leselustige Grüße von Charlousie

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