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Das Arbeiten der Zukunft? – Eure Mithilfe ist gefragt

Anmerkung: Bitte nehmt euch ein paar Augenblicke Zeit, den Artikel zu lesen und mir am Ende drei Fragen zu beantworten. Ihr würdet mir damit maßgeblich für meinen Wettbewerbsbeitrag helfen. (Was, wieso und weshalb? – ergibt sich im Artikel ;))

Es gibt Tage, da kommen wir Freudestrahlend von der Arbeit nach Hause und wissen gar nicht, wohin mit all der guten Laune.

Doch es gibt auch die Tage, da regnet es möglicherweise auch noch passend zur muffeligen Laune, die sich einfach so eingeschlichen hat.

Woran kann das liegen? Klar, der Stress, doch wie entsteht der? Für mich, für dich, für uns, für alle? Das ist doch immer unterschiedlich.

Oder noch weiter ausgeholt: WAS IST EIGENTLICH ARBEIT?

Ist es der Gang zum Supermarkt, wenn ich die Getränke vergessen habe?

Wenn ich Altpapier raus bringe, wenn ich einen Frühjahrsputz veranstalte?

Ist das Lesen einer Bloggerin, die das Buch zum Rezensieren bekam mehr Arbeit als der Leserin, die es sich normal gekauft hat und „just for fun“ für ein Leserportal eine Rezension schreibt?

Ist nun das Lesen, das Literaturblogger – ich gehe davon aus – lieben, tatsächlich Arbeit?

Ist es Arbeit, wenn ich mich ein ganzes Wochenende lang hinsetze und für mein Hobby Artikel um Artikel schreibe, damit ich unter der Woche ‚frei‘ habe und mal spontaner etwas machen kann? – Denn ich bin ja nicht noch an den und den Artikel ‚gebunden‘, der unbedingt erscheinen müsse.

Fragen über Fragen und ich kann euch keine einzige davon beantworten, denn diese Sachen sind für jeden individuell, obgleich es sicherlich viele Überschneidungen gibt.20140427-workshop-108

Ich für mich kann bspw. sagen, dass ich das Bloggen zu ca 80% als Hobby und Freizeitaktivität ohne den Beigeschmack „Arbeit“ empfinde. Die restlichen 20% kommen zustande, wenn ich in meinem parallel in meinem Bundesfreiwilligendienst viel zu tun und ich das Gefühl habe, ich bräuchte einen 72 Stunden Tag, um all die Dinge zu schaffen, die ich mir vorgenommen habe.

SAMSUNG CSCWie sieht das bei euch aus?

Das würde ich gerne von euch wissen, denn am Wochenende habe ich  einen vierstündigen Workshop von Microsoft in Berlin besucht, in dem der Fokus auf dem Arbeiten heute, den Stressquellen und dergleichen lag.

Als Grundlage diente ein Manifest mit Beschreibungen der IST-Situation und den Forderungen für die Zukunft. Nach dem Motto: Die jetzige Arbeitswelt kommt den geänderten Anforderungen aufgrund von neuen Technologien und Möglichkeiten der Arbeitnehmer nicht mehr ausreichend nach.SAMSUNG CSC

Unsere wirklich kritische Auseinandersetzung mit dem Thema, die aufgrund der wenigen Zeit letztlich leider doch nur an der Oberfläche kratzte, hat mich trotzdem dazu angeregt, weiterhin über das Arbeiten der Zukunft, Mobilität – Segen oder Fluch? -nachzudenken. Was bspw. ICH mir wünschen würde in meinem zukünftigen Berufsleben; nach dem Bundesfreiwilligendienst und nach dem Studium.

Lange Rede, kurzer Sinn:

1.  Was empfindet ihr als wirkliches Arbeiten?

2.  Was sind eure Verursacher von Stress?

3. Wo könnt ihr am besten Arbeiten/Lernen/euch konzentrieren? Im Freien, im Büro, zu Hause am Schreibtisch, in der Küche, auf dem Fußboden?

SAMSUNG CSCWarum ich das von euch wissen möchte?Weil ebenfalls ein kleiner Wettbewerb an den Workshop angeschlossen ist und ich eure Mithilfe gut gebrauchen kann, um etwas vernünftiges auf die Beine zu stellen J. Also bitte, tut mir den Gefallen und nehmt euch ein paar Momente Zeit!!

Was genau das sein wird, wird noch nicht verraten.

Ich bedanke mich bei euch schon einmal,

Charlousie

 

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13 thoughts on “Das Arbeiten der Zukunft? – Eure Mithilfe ist gefragt”

  1. Hallo,
    ich nehm mir mal den Moment:

    1) Viele empfinden nur schweres schuften, also Arbeit mit den Händen als „wirklich“ schwere Arbeit. Ich finde allerdings arbeiten mit dem Kopf viel schwerer. Natürlich gibt es auch da unterschiede und Ausnahmen, aber wo gibt es die den nicht? Schule ist für mich auch schon Arbeit.

    2) Mein Stress entsteht eigentlich zur Zeit fast nur durch mein Abi. Wenn ich um 16 Uhr nach Hause komme, dann noch kochen und aufräumen muss (wenn meine Mutter das nicht gemacht hat) und dann um (ca.) 18 Uhr mit den Hausaufgaben anfange. Dann kann ich um 20 uhr zu Lernen anfangen, wenn ich auch fleißig durchgearbeitet habe. Das Abi schenkt einem niemand und das Studium wird sicher noch härter.
    Dann sitz ich abends bis 12 an meinen Schulsachen und morgens gehts wieder um 5 raus (schlechte Busanbindung). ABER ich wollte ja Abi machen, also warum meckere ich :D? Weils einfach zu viel Stress ist. Ich brauch einen guten Abischnitt–> Stress. Ich muss dringens für die Arbeit lernen –> Stress. Morgen schreiben wir ne Hü, lernt bitte von S. 20-30–> Stress. Ich muss lernen, ich kann das Buch jetzt nicht lesen–> Stress. Tut mir leid, ich kann am Wochenende nicht mit feiern gehen, ich muss lernen–> Stress.
    Und noch viele viele Situationen mehr.

    3) Im Freien werde ich viel zu schnell abgelenkt und in meinem Zimmer stehen überall Bücher, die mich auch ablenken. Am Besten mache ich Hausaufgaben auf der Couch. Da gibts so gut wie keine Ablenkung. Außerdem bin ich sowieso gezwungen mich zügig zu konzentrieren, sonst sitze ich bis tief in die Nacht an meinem Schulkram.

    Ach Gott, aber ich habe auch noch ein Leben!! Ich lese, siele Gitarre und habe einen Freund! 😀 Das klingt jetzt als wäre ich der mega Streber, aber… nagut vielleicht bin ich ein ganz kleiner Streber, aber ich mag halt nen guten Schnitt :). Und die Leute bei uns die gar nix lernen sitzten auch ziemlich lange an ihren WischiWaschi Hausaufgaben.

    LG Conny 🙂

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    1. Liebe Conny,

      vielen, vielen Dank für deine ausführliche Antwort!
      Das ist mehr als lieb von dir.

      Was daraus wird, wirst du in den nächsten 1-2 Wochen bestimmt u.a. hier sehen können.
      (Sofern ich überhaupt etwas zustande bringe!) 🙂

      Viele Grüße, ich wünsche dir eine erfolgreiche und dennoch hoffentlich nicht ZU stressige Lernwoche und hoffe ebenfalls, dass du dein Abi bald durch hast!
      Ich weiß noch, ich war am Ende einfach froh, dass dieser Stress vorbei war, ich meine Prüfungen geschrieben hatte und der Druck weg war.
      (Wenn du einen guten Schnitt haben willst, wirst du bestimmt mal etwas Krasses studieren ?)

      Nochmals: viele Grüße,
      Charlousie

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      1. Hallo nochmal,
        ich freu mich schon :). Immerhin schreibst du so tolle Geschichten, da muss ich doch auch mal was zurück geben.

        Ich will eigentlich auch, das es schon vorbei ist, aber gleichzeitig brauch ich meeeeehr Zeit x_X !!! Teufelskreis 😀

        Ähm, nein. Ich will Lehrarmt auf Grundschule studieren, aber in Landau. Da bewerben sich echt viele und je besser der Schnitt desto weniger muss ich zittern :). So die Theorie.

        LG 🙂

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        1. Ich glaube, ich sollte mal wieder mehr Geschichten schreiben 😉

          Oh ja, den Teufelskreis habe ich auch gehasst! Am Ende ist es aber weniger schlimm, als vorher angenommen. Bei mir entstand da eigentlich der Stress von außen, weil alle mich verrückt gemacht haben, warum ich immer noch so trödeln würde :/ dabei wusste ich genau, dass ich im Januar nichts lernen brauche, denn im März ist es für die Prüfung bereits wieder vergessen. Klar, Sorgen hatte ich auch und Stress dann auch schon, aber mehr durch außen, als durch mich selbst verursacht.

          Okay, da hast du natürlich recht. Je besser der Schnitt, desto höher die Chance. In Kassel kann man auch sehr gut auf Lehramt studieren. Wir haben hier einen sehr guten Ruf 😉

          Ich drücke dir alle Däumchen fürs Abi, es scheint nicht so, als hättest du Angst durchzufallen, aber ich drücke dafür die Däumchen, dass du deinen Traumschnitt ergattern kannst!

          Und niemals aufgeben!

          Charlousie

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  2. Hey Charly,

    Also jetzt hab ich den Artikel gelesen und beantworte gerne deine Fragen, auch wenn ich da bestimmt nicht so reinpasse.

    1. Was empfindet ihr als wirkliches Arbeiten?
    Ich finde diese Frage etwas schwierig zu beantworten. Ich gebe aber Conny Recht. Nicht nur das körperliche Arbeiten ist Arbeit. Auch wer viel im Geiste tut, ist hinterher fertig mit der Welt. Ich persönlich empfinde alles als Arbeit, was gemacht werden muss. Ich muss morgens aufstehen und zur Arbeit gehen (was ich auch sehr gerne machen), ich muss das Buch lesen, welches ich zur Rezension bekommen haben und ich muss es zügig lesen. All diese Dinge sind Arbeit, auch wenn es teilweise das Hobby ist, was Arbeit macht.

    2. Was sind eure Verursacher von Stress?
    Tja, ich behaupte immer, ich habe sehr viel Stress, was aber gar nicht stimmt. Ich muss mir mal sehr ersthaft Gedanken machen, was für mich Stress eigentlich ist. Ich weiß, dass ich mich unter Druck setze, wenn ich ein Buch bekomme und mir dann plötzlich etwas dazwischen kommt und ich es nicht zügig lesen kann. Überhaupt verursachen bei mir Bücher stress, seit ich den Blog habe, weil ich es allen Recht machen will. Damit meine ich nicht, dass es unbedingt eine positive Rezension sein muss, sondern eher, dass ich die Bücher alles lesen „muss“ und es dadurch zur Arbeit und nicht mehr zum Vergnügen ausartet. Dann hab ich oft keine Lust mehr auf lesen oder lese etwas, was ich jetzt lesen will und nicht was unbedingt fertig werden muss. Das verursacht dann allerdings auch wieder Stress.

    Mein Blog selber stress mich nur bedingt. Der Stress kommt dann, wenn ein Artikel in einer bestimmten Zeit verlangt wird und mir zu dem Thema auf einmal so gar nichts einfällt. Aber ansonsten stress der mich nur noch, weil ich alles Perfekt haben will und mit dem ganzen gewurschtel auf dem Blog ich dann nicht dazu komme, zB ein Buch zu lesen, was schon wichtig wäre.

    Mein Job stresst mich, glaub ich am allerwenigsten, es sei denn es ist einer krank oder im Urlaub. Dann kann es schon mal recht stressig zu gehen. Aber im Grunde hab ich ein ziemlich stressfreies Leben, wenn man mal genauer darüber nachdenkt.

    3. Wo könnt ihr am besten Arbeiten/Lernen/euch konzentrieren? Im Freien, im Büro, zu Hause am Schreibtisch, in der Küche, auf dem Fußboden?
    Hmm, ich mache es mir immer auf der Couch gemüdlich, aber ich kann auch sehr gut im Büro arbeiten, da ich da einen Schreibtisch habe und nicht so viel abgelenkt werde, als wenn ich das Zuhause an meinem Schreibtisch machen würde. Im Grunde ist es aber egal, wo ich bin. Ich kann mich recht gut überall konzentrieren.

    So ich hoffe, dass ist jetzt Antwort genug und dass ich dir damit bei deinem Projekt helfen konnte. Wenn nicht auch gut. Ich hoffe auch, dass noch einige mitmachen werden.

    Lg Mel

    Gefällt 1 Person

    1. Du passt wunderbar in meine Fragen hinein.
      Ich habe ja auch keine bestimmten Vorstellungen eurer Antworten im Kopf, im Gegenteil. Wäre das so, bräuchte ich nicht fragen 😉

      Also: Auch du hast mir geholfen, 1000-Dank dafür! ❤

      Alles, alles Liebe,
      Charlousie

      Gefällt mir

  3. 1. Was empfindet ihr als wirkliches Arbeiten?
    Ich unterscheide da ihn zwei dingen a. Körperliche Arbeit, wenn ich einkaufen muss und Schwer schleppen muss ist das für mich arbeit und b. wenn ich mich für eine Klausur/Hausaufgaben vorbreite ist dies auch für mich Arbeit.

    2. Was sind eure Verursacher von Stress?
    Zeit, für mich ist Zeit sehr knapp, dass Stresst mich tierisch und wenn dann noch Menschen kommen die etwas von mir wollen dann kann ich schonmal durch drehen.

    3. Wo könnt ihr am besten Arbeiten/Lernen/euch konzentrieren? Im Freien, im Büro, zu Hause am Schreibtisch, in der Küche, auf dem Fußboden?
    Zu Hause am schreibtisch und in der WG in der Küche (:

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  4. Oh 🙂 Da ich mit meiner Situation schon länger nicht wirklich so zufrieden bin, zerbreche ich mir über das Thema schon eine Weile den Kopf. Deswegen beantworte ich dir auch gerne deine Fragen.

    1. Was empfindet ihr als wirkliches Arbeiten?
    Wirkliches Arbeiten ist für mich vor allem die Arbeit, mit der ich mein Geld verdiene. Es mag blöd klingen, doch im Moment ist das der Störfaktor in meinem Leben. Es gibt so viele Dinge zuhause zu erledigen, so viele Dinge, die ich lieber machen würde, als auf der Arbeit zu sitzen – und das, obwohl ich meinen Job eigentlich sogar mag. Er ist nicht langweilig, ich habe nette Kollegen und die nötige Ruhe, die ich zuhause eher schwerlich bekomme. Aber das, was ich da tue ist mir nicht annähernd so wichtig, wie meine eigenen Schreibereien, seien es nun meine Blogs oder auch meine Versuche, wirklich Schriftstellerisch tätig zu sein.

    Kurzum: Als Arbeit empfinde ich nur das, was ich eigentlich nicht machen will. Ob es nur nun in dem Moment einfach nicht in den Kram passt, obwohl ich es sonst gerne mache oder ob es eine lästige Regelmäßigkeit ist, ist egal.

    2. Was sind eure Verursacher von Stress?
    Vor allem ich selbst. Ja, das ist eine wirkliche Selbsterkenntnis. Ich kann mich nicht Entspannen, wenn gewisse Sachen nicht erledigt sind oder sie einfach schon zu lange nicht erledigt worden sind. Dazu kommt, dass ich perfektionistisch veranlagt bin und es für andere einfach schwer ist, meinen Erwartungen gerecht zu werden.
    Entspannen kann ich auch nicht, wenn ich weiß, dass meine Kinder alle zehn Minuten reinschneien werden, weil mein Mann aus nicht ansprechbar ist, ist das Stress. Dann mache ich lieber etwas, bei dem es mich nicht stört, unterbrochen zu werden.

    Dazu kommen Störungen jeder Art. Wenn die Kinder streiten, wenn mein Hund plötzlich neben mir sitzt, weil er der Meinung ist, ein zweites Frühstück zu brauchen, wenn das Telefon klingelt; bei all dem und noch mehr ärgere ich mich über die Störungen und das ist Stress.

    3. Wo könnt ihr am besten Arbeiten/Lernen/euch konzentrieren? Im Freien, im Büro, zu Hause am Schreibtisch, in der Küche, auf dem Fußboden?
    Das Wo ist bei mir nichteinmal ausschlaggebend. Ich habe zwar für meinen Brotjob einen Arbeitsplatz, an dem kann ich mich natürlich konzentrieren und arbeiten. Aber wirklich wichtig ist die Ruhe. Zuhause habe ich kein eigenes Zimmer, keinen eigenen Schreibtisch; ich bin schon froh, einen eigenen Laptop zu haben. Alles, was ich brauche ist ein Raum, in dem niemand sonst herumfuhrwerkt (Haustiere und Kleinkinder ausgenommen), einen Tisch, einen Stuhl, meinen Laptop und Kopfhörter. Letztere sind sehr wichtig, denn mit Musik kann ich alles am besten ausblenden.
    Im Idealfall sind meine privaten Schreibarbeiten dann wirklich keine Arbeit. Und wenn ich noch ein eigenes Arbeitszimmerchen hätte, könnte ich mich dann sogar richtig wohlfühlen – aber das bleibt Illusion, bis kein Kind mehr zuhause wohnt 😉

    Gefällt 1 Person

  5. 1. Was empfindet ihr als wirkliches Arbeiten?

    gegen E-Mails anzukämpfen statt kreativ zu sein
    nicht von dort arbeiten zu können, wo ich gerade sein will

    2. Was sind eure Verursacher von Stress?
    wenn ich mich nicht auf jemanden so konzentrieren kann, wie ich gerne möchte, weil noch so viele andere dinge klingeln, fragen, aufpoppen… ich mag es gar nicht, wenn ich zu spät komme, das ist unhöflich – dann fühle ich mich immer schuldig, was mich stress – bessers zeitmanagement bitte!

    3. Wo könnt ihr am besten Arbeiten/Lernen/euch konzentrieren? Im Freien, im Büro, zu Hause am Schreibtisch, in der Küche, auf dem Fußboden?
    das büro mag ich schon gerne – da ist das ganze team! manchmal brauche ich auch mein sofa, ganz ohne netzanschluss – nur ideen, ruhe und konzentration

    Liebe Grüße
    Diana

    Gefällt 1 Person

  6. Hallo,

    um mal für ein ausgewogeneres Gleichgewicht bei den Geschlechtern zu sorgen, bekommst Du auch von mir drei Antworten (übrigens dank des Retweets von MicrosoftPresse @ Twitter).

    1. Was empfindet ihr als wirkliches Arbeiten?
    Unter „wirklichem Arbeiten“ verstehe ich in erster Linie all jene Tätigkeiten, nach denen sich meine innere Batterie leer anfühlt und die ich nicht aus purem Freizeitvergnügen mache. Sie ist somit weder an das private noch an das berufliche Umfeld gebunden und auch nicht auf körperliche Arbeit beschränkt. So sehe ich einen Wohnungsumzug genau so als „wirkliche Arbeit“ an wie einen langen Arbeitstag, an dem ich ohne entsprechende Ruhzeiten komplizierten Programm-Code schreibe.
    Weiterhin sind für mich „wirkliche Arbeiten“ die Dinge, die eine ordentliche Portion Überwindung kosten, um sie zu machen. Sei es, weil ich in dem Moment viel lieber etwas anderes (oder aus meiner Sicht wichtigeres) machen würde oder weil es eine Tätigkeit ist, die einfach ein kleines „persönliches Armageddon“ darstellt.

    2. Was sind eure Verursacher von Stress?
    Zu wenig Zeit und zu viel Lärm, die Kombination aus beidem ist der Super-GAU. Gerade im Beruf kommt es immer wieder vor, dass Dinge ohne Vorankündigung „am besten gestern“ fertig sein müssen. Lärm ruft bei mir ebenfalls Stress hervor, vom Baustellen-Lärm über zu laute Musik oder undurchsichtiges Gequatsche der Kollegen ist alles dabei (damit meine ich nicht den einen Kollegen, der mit mir oder jemand anderem redet, sondern wenn viele durcheinander reden). Durch Lärm können für mich zudem selbst einfache Dinge oder Hobbys zu einem enormen Stressfaktor werden.

    3. Wo könnt ihr am besten Arbeiten/Lernen/euch konzentrieren?
    Am besten konzentriere ich mich an Orten, an denen ich alleine bin und es ruhig ist (bis auf die Geräusche, die ich haben möchte, z.B. Musik, die mir gefällt, oder Naturgeräusche wie Vogelgezwitscher, Wind und Regen). Es sollte entweder ein schöner Arbeitsplatz (großer Schreibtisch, ausreichend Platz) oder ein gemütlicher Ort (Bett, Sofa) sein. Sofern das gegeben ist, ist es eigentlich fast egal, ob ich zu Hause oder im Büro bin.

    Ich hoffe, du kannst mit meinen Antworten etwas anfangen 😉 Viel Glück und Spaß bei dem, was du auf die Beine stellen willst 🙂

    Gefällt 1 Person

Danke für deinen Besuch! Über einen Kommentar würde ich mich freuen! ♥ Leselustige Grüße von Charlousie

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