7 WOCHEN OHNE … Bücher?! – Woche 7. SELBER LEUCHTEN & Gesamtfazit der Fastenzeit

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Worum geht es in diesem Artikel überhaupt??! LEST ES NACH 😀

 

7 WOCHEN OHNE … Bücher?! – Woche 7. SELBER LEUCHTEN

ENDSPURT, denke ich und fühle mich von mir selbst ein wenig veräppelt. Klar, ich habe 1000 mal weniger genascht als sonst und die ersten 2 Wochen eigentlich auch sehr konsequent durchgehalten, was mir schwerer als alles andere sonst fiel, aber so richtig durchgehalten, wie ich mir das vorstellte, habe ich nicht.

Immerhin kann ich mit SELBER LEUCHTEN eine Menge mehr anfangen als mit dem Motto aus Woche 5 & 6.

SELBER LEUCHTEN, das gefällt mir ehrlich gesagt sogar verdammt, verdammt gut. Damit kann ich mich identifizieren. Vor allen Dingen kann ich von mir behaupten, dass ich oft sehr gerne für andere „mitstrahle“. Blöderweise kann ich kaum NEIN sagen, so dass es auch mal leicht ins Negative umschlägt, doch prinzipiell bin ich für meine Mitmenschen da und zeige ihnen das „Licht und die Kraft„, die ihnen fehlen. (Hoffentlich klingt das jetzt nicht zu bekloppt!) Dabei ist es sogar egal, wie schlecht es mir selbst geht.

Das hat auch viel mit Optimismus zu tun und ich bin hoffnungslos optimistisch. Anhand meines bisherigen Lebens ist es nicht übertrieben, wenn ich behaupte, dass dieser Umstand einem kleinen bis mittelgroßen Wunder gleicht.

Doch was habe ich in der letzten Woche so getrieben? Ich genehmige mir am Samstagabend während des Osterfeuers auf dem Hegelsberg ein Radler. Doch ehrlich: ES IST JA SCHON FAST DER 20.! 😉 osterfeuer

Ich bin weiterhin konsequent am gelegentlich naschen, das sich hauptsächlich auf EIS bezieht. (Diese genialen Flutschfinger^^)

Ich schwelge nach wie vor in der Genialität von Spotify. (DAS kann ich gar nicht oft genug betonen. Infiziere langsam aber sicher auch mein Umfeld *Händereib*!)

Mittwochs und Donnerstags heißt es ja noch arbeiten. Obwohl der Chef im Urlaub ist, startet gerade das Semester und das bedeutet: STRESS UND ANSTRENGUNG PUR! Ich muss unsere Semesterprogramme in ganz Kassel verteilen. Vornehmlich in den ganzen Studentenwohnheimen, die natürlich jeweils SEHR WEIT WEG SIND. Dann wiegen gut 1000-2000 Programme auch ihren Teil UND besonders am Anfang der Woche fühle ich mich vom Wetter saumäßig gemobbt. Richtiges (mistiges!) Aprilwetter. Ein paar Minuten Sonne, ein paar Minuten Regen und wieder auf Anfang.Status_FB Anfangs denke ich, das ist schlimm. Doch nach ein paar Stunden setzt der liebe Wettergott noch eines oben drauf! Er schickt HAGEL! Die neue Wetterspezialmischung für mich heißt nun: Programme in Briefkästen werfen, während es abwechselnd regnet, hagelt und mal ganz kurz die Sonne scheint. Ein Wunder, dass nicht noch eine Arche-Noah-ähnliche Sintflut geschickt wird! o.O Oder Schnee… Ich rechne fast mit beidem 😉 (so viel zum Wetter… eigentlich redet man darüber doch nur, wenn einem sonst nichts einfällt…)

Nach dem ich diese über alle Maßen anstrengende Woche hinter mir lasse, spanne ich an Karfreitag komplett aus. Ich spanne sogar so doll, dass ich schon gar nicht mehr weiß, was ich da eigentlich so getrieben habe.

Auf jeden Fall bin ich von Donnerstag auf Freitag mit Mitbewohnerin 1 – die am Montag aus ihren Semesterferien wieder kommt – und Mitbewohner 2 auf einer WG-Party von seinen Kumpels. Ich habe noch nie Grüne Soße Quiche gegessen, doch sie mundet mir gar wunderbar. (Nur ihr nicht Hessen wisst nicht, was Grüne Soße ist, oder? :P)

statusfb2Am Ostersamstag bin ich neben dem Einkaufen und dem Transportieren von Ikea Regalseitenteilen damit beschäftigt, circa 2 Stunden beim Friseur für meinen Pony zu warten. Der braucht dringend ein Feintuning. Irgendwann wird es mir zu bunt und ich beginne Kai Meyers „Phantasmen“. HERRLICH spannend!

Meinen Haaren wird in nur 5 Minuten zu Leibe gerückt, na, das hat sich doch gelohnt….? -_- Gut, ein bisschen schon 😉

Abends geht es zu besagtem Osterfeuer. Mein Vater und ich hegen den Plan, spontan schließt sich Mitbewohner 2 mit seiner Bekannten aus Spanien – die ein paar Tage zu Besuch ist – an.

Ein toller Abend in Volksfestatmosphäre, doch auf jeden Fall lohnenswert.

osternAusbeuteAm nächsten Mittag hat Mitbewohner 2 MitbewohnerIN 1 und mir Eier versteckt. Ich vergaß, wie viel Spaß ich beim Eiersuchen habe! 😀

Danach drehen wir den Spieß um und verstecken ihm die Eier. Auch zuzusehen, wie er halb blind durch die Gegend läuft, ist herrlich amüsant und ein toller Ostersonntagseinstieg. Unsere Ausbeute schmeißen wir letztlich sowieso alle zusammen.

Etwas später treffe ich mich mit meinem Vater in der Kasseler Karlsaue und wir machen die Gegend mit unseren Kameras unsicher. Das super Wetter muss schließlich auch ausgenutzt werden. Und ja, ich finde, die Gänse sind ein GENIALES Motiv! *_* 

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Wieder zu Hause bereite ich GRÜNE SOSSE vor. Bis vor wenigen Tagen ist mir nicht bekannt gewesen, dass das ein special Hessisches Gericht ist. An der Unwissenheit meiner Mitbewohner merkte ich, dass es so sein muss und so überzeuge ich sie davon, dass sie das mal ausprobieren sollten… Allerdings weiß ich ihre leicht gequälten Minen bzw. ihre Versuche, möglichst neutral bis positiv zu gucken, sehr zu schätzen. Da können die beiden sagen, was sie wollen. 😉

Abends trudelt halbwegs spontan Mitbewohner 1 aus seiner angeblich 14-tägigen Lernisolation ein. Anscheinend hat zu Hause lernen doch nicht so gut geklappt, wie bei uns 😉 (Wir sind einfach eine zuuuuuu cooooooole WG^^)

Jedenfalls schließe ich die Fastenzeit mit Grüner Soße und einer WOW endlich mal wieder komplett KOMPLETTEN WG ab!! 🙂 HIGHLIGHT und so!

Ach ja und was ist aus dem Strahlen geworden? Ich denke diese Woche oft daran, wie leicht es mir fällt, andere „irgendwie“ aufzumuntern, welch großen Probleme ich da aber bei mir selbst habe und komme zu dem Schluss: Ich werde meine „soziale“ Ader wohl nie aufgeben können, sollte aber daran arbeiten, mehr auf mich und mein „Leuchten“ für mich zu achten. Doch oft denke ich mir: DAS WIRD DOCH SICHERLICH FÜR ALLE REICHEN ;D !

Nun, ich danke euch, die ihr euch durch diese langen, langen Fastenzeit-Berichte gegraben habt! Ich hoffe, durch die Bildschirme eurer Computer kam noch ein wenig Fröhlichkeit, Strahlen, Leuchten und vor allen Dingen der Angriff auf die Lachmuskeln an?!

HINTERLASST MIR DOCH GERNE FEEDBACK!

-Dann weiß ich, dass ich Ähnliches (ist ja doch privater) zukünftig immer wieder mal einstreuen kann 🙂

Mein Strahlen zum Ende der 7 WOCHEN OHNE Aktion: 

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STRAHLEND!

Nun noch das Fazit:

Ich empfand die gesamte Fastenzeit als ein ziemlich spannendes Experiment mit vielen Hoch’s und Tief’s. Besonders spannend fand ich die religiöse Begleitung – einmal in Form von einem wöchentlichen Brief von Andere Zeiten: 7 Wochen anders leben. Dann durch den Kalender 7 WOCHEN OHNE – SELBER DENKEN! Der immer wieder spannende Impulse bot und meine Fastengruppe, die ich auf der Arbeit anleitete. Alles religiöse Hintergründe und jeder doch so unterschiedlich in seiner Ausformung.

Doch ich möchte gar nicht so hochgestochen weiterhin über das Motto der jeweiligen Woche zu diskutieren, (falls ich das jemals getan habe, ich versuchte, mir das weitestgehend zu verkneifen! :))

Vielmehr möchte ich die praktische Anwendung reflektieren.

Wenn ich ganz ehrlich zu mir bin: Das mit den Süßigkeiten war ein Flop. Die erste Zeit funktionierte prima, auch wenn es mir total schwer fiel. Danach ging es nur noch bergab. Ich naschte zwar mit mehr Bewusstsein und bin der Überzeugung, dass ich es viel, viel mehr genossen hätte, doch vielleicht hätte ich für ein Stück Schokolade an irgendeinem Punkt sogar meine Seele verkauft. Da war es also mit keinen Schwierigkeiten verbunden, mir Ausreden und gute Rechtfertigungen vor mir selbst aus dem Ärmel zu schütteln.

Die Softdrinks bzw. der Verzicht auf diese lief prima! Überhaupt denke ich, dass ich das weiterhin ganz gut so halten kann, lediglich zu besonderen Anlässen zu einer Sprite/Cola/Fanta in einem Mischgetränk zu greifen!

Das Schwimmen hat zu circa 60% auch gut funktioniert. Nach der 4. Woche war ich entweder sehr viel eingebunden, krank oder auch einfach mal zu bequem zum Schwimmen.

Das mit dem jemandem etwas Gutes zu tun ist in der Hinsicht relevant, dass ich bewusster darauf geachtet habe. Zumindest auch hier wesentlich mehr zu Beginn. Fakt ist – und dass soll nicht eingebildet klingen – ich tue ständig Menschen um mich herum etwas Gutes. Manchmal wirklich extreme Kleinigkeiten, oft aber auch mehr. Ich nehme das oft schon gar nicht mehr wahr, weil es für mich so selbstverständlich geworden ist. Ist es so nicht eigentlich am Besten?

Im Gegensatz zu allen anderen Dingen, habe ich beim Lesen erst ab der Mitte (Krankheit und erzwungene Isolation und so^^) durchgestartet ;). YEAH!

Am Wichtigsten für mich: Ich habe ENDLICH ordentlich ausmisten können. Ich habe 2012 viel von meiner verstorbenen Mutter geerbt. In der ersten Zeit habe ich alles von ihr an mich gerissen, ich war erst nach und nach dazu in der Lage, mich von Dingen zu trennen. Manches stand noch in 3 Bananenkisten in der Ecke meines Zimmers und wartete auf eine Versteigerung auf Ebay. Ich bin noch nicht alles losgeworden, aber doch einiges. Überhaupt bin ich in diesem Segment sehr stolz auf mich, dass ich da endlich mal den Hintern hochbekommen habe, denn dieses befreiende Gefühl ist schlicht und ergreifend unbezahlbar!

Alles in allem: Mir scheint es, dass mir nach gut der Hälfte ein wenig die Puste ausgegangen ist. Sei es wegen Motivation oder Faulheit wegen. Ich weiß es nicht.

Doch ich lerne daraus und nehme mir vor: Nächstes Jahr (vielleicht!!) wieder, doch dann NICHTS mit Essen, sondern lieber mit so etwas ’simplen‘ wie Konsumfasten oder dergleichen 😉

Ich hoffe, ihr seid mit euren Fastenzielen zufrieden, wart wesentlich willensstärker als ich und habt die Zeit mit euren selbst auferlegten Einschränkungen dennoch genießen können.

Weil ich gerade so in der Stimmung bin, schreibe ich mal: DRÜCK EUCH ALLE ❤

Eure zufriedene Charlousie :*

Hier nun noch eine kleine Übersicht aller Fastenartikel 🙂

fastenwoche1

fastenwoche2

fastenwoche3

fastenwoche4

fastenwoche5

fastenwoche6

fastenwoche7

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Über Charlousie

Ich lebe · liebe · lese · Ich schreibe · Ich rezensiere · Ich blogge https://leselustleseliebe.wordpress.com/ Eine verrückte, bloggende, verträumte, Buchliebhaberin, die mit ihren Katzen zwischen den Worten wohnt. Wenn du mehr erfahren willst, folge mir auf Twitter, like me on facebook, teile Bilder mit mir via Instagram oder besuche mich auf LeseLust & LeseLiebe.

Veröffentlicht am 26/04/2014 in Aktionen, Allgemeines und mit , , , , , , , , , , , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 2 Kommentare.

  1. Ein sehr schönes Fazit :)! Ich finde auch, das du auf jeden Fall sehr stolz auf dich sein kannst!!!
    Ich drück mal zurück 😀

    Conny 🙂

    Gefällt 1 Person

Danke für deinen Besuch! Über einen Kommentar würde ich mich freuen! ♥ Leselustige Grüße von Charlousie

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