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7 WOCHEN OHNE … Bücher?! – Woche 5. SICH SELBER PRÜFEN. & Woche 6. SICH SELBER BEKENNEN

©http://7wochenohne.evangelisch.de/
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Worum geht es in diesem Artikel überhaupt??! LEST ES NACH 😀

 

Da ich viel im Stress war, habe ich es nicht rechtzeitig geschafft, meine wöchentlichen Fasten-Erfahrungen aufzuschreiben und online zu stellen. Außerdem ist in Woche 5 & 6 tatsächlich nicht so viel passiert, als dass es sich alleine so richtig gelohnt hätte (dachte ich VOR DEM SCHREIBEN zumindest… o.O)

Hier erwarten euch also noch die Woche 5. SICH SELBER PRÜFEN. Und Woche 6. SICH SELBER BEKENNEN.

Dann folgen natürlich noch Woche 7. SELBER LEUCHTEN und das gesamte FAZIT in einem extra Artikel 🙂

7 WOCHEN OHNE … Bücher?! – Woche 5. SICH SELBER PRÜFEN

Obwohl der 1. und 2. April streng genommen nicht mehr zur 5. Fastenwoche dazu gehören, mag ich sie trotzdem erwähnen. Am 31. März kündet Mitbewohner 2 nämlich an, eventuell eine tolle Idee für einen Aprilscherz zu haben.

Dementsprechend fürchte ich mich heftig vor dem 1. April, denn da kann nichts Gutes bei herauskommen. (Ihr hättet seinen diabolischen Gesichtsausdruck sehen müssen!!!)

Doch nachdem er herausfindet, dass weder Mitbewohner 1 noch ich morgens duschen und eigentlich nur er alles abbekommen würde, verwirft er seinen Plan. (Das teilt er uns natürlich erst am Abend des 1. Aprils mit. Ich war natürlich die ganze Zeit auf der Hut! xD)

Seine Idee: Einen Brühwürfel in den Duschkopf zu legen. Eine gute, aber auch wirklich EXTREM fiese Idee!! À la: Wer oder was riecht hier denn so nach SUPPE?

Die 5. Woche steht unter einem sehr, sehr schlechten Stern. Ich werde krank… (schon wieder) und zwar richtig heftig. Die Einzelheiten meines Krankheitsverlaufs möchte ich euch ersparen. Ich kann euch lediglich versichern, dass ich oft beim Arzt sitze, genau 7 Tage krankgeschrieben bin,Antibiotikum nehme und eine zeitlang so hoch ansteckend bin, dass meine Mitbewohner ohne Witz vor mir weglaufen, wenn ich um die Ecke biege und Sachen wie: „Achtung, die Seuche kommt“ ausrufen!!

Leider kann ich in meinem Zustand NICHT schwimmen gehen. Auch sonst nichts unternehmen.

Ich besitze noch genug Kraft, mir Eis zu kaufen. Also habe ich statt durchzuhalten, lecker schmecker an meinem Eis genascht.

Wenigstens kann ich die Finger von Softdrinks lassen und mixe stattdessenJohannisbeerschorlen.

Ich denke, ich habe auch niemandem etwas Gutes getan. Doch das ist in meinem Zustand auch einfach nicht möglich.

Wenigstens das Lesen läuft mehr als super. Ich verschlinge Buch um Buch. Es will ja auch niemand etwas mit mir zu tun haben und Bücher… die sind und bleiben die treusten.

Ich brauche mir, was das Fastenmotto SICH SELBER PRÜFEN angeht, nichts vormachen. Nicht einen Gedanken habe ich daran verschwendet. Ja, nicht einmal auf dem Schirm gehabt, in welcher Woche ich mich derzeit befinde. Krank sein ist und bleibt einfach doof.

7 WOCHEN OHNE … Bücher?! – Woche 6. SICH SELBER BEKENNEN

Von Anfang an habe ich gedacht: ‚SICH SELBER BEKENNEN‚? UND DANN? Mir selbst gegenüber, anderen gegenüber? In was für einer Sache? Ich weiß es nicht und bin auch immer noch zu keinem Schluss gekommen. Ich meine, warum speziell in der Fastenzeit? Wenn ich mich bspw. In einem religiösen Zusammenhang bekenne, dann doch nicht erst in Woche XYZ der Fastenzeit, oder? – Denke ich mir. Oder vielleicht fühle ich mich DURCH das Fasten Gott näher? Das möglicherweise, doch selbst das ist bei mir nicht der Fall, so dass ich keinen Sinn darin erkennen kann.

Woche 6 ist endlich eine gesunde Woche. Eine Woche mit Aktivitäten und schönen Dingen. So schönen Dingen, dass ich schon wieder rückfällig werde und Mitbewohner 1 ein leckeres Twix abschwatze. Auch die ‚Flutschfinger‚ im Rewe lachen mich an und ich nehme sie kurzerhand mit und bin von diesem erfrischenden Geschmack begeistert.SAMSUNG CSC

Gut, merke ich bei mir. Ich bin vielleicht nicht fürs Süßigkeiten-Fasten gemacht. In anderen Sachen eventuell schon, aber dort? Keine CHANCE! Die Softdrinks halte ich jedoch bis auf eine Ausnahme bisher eisern durch! 🙂 Puh, immerhin etwas.

SAMSUNG CSCStatt Schwimmen bin ich diese Woche einmal mit Mitbewohner 1 & 2 spazieren. Dies ist auch nur erwähnenswert, weil wir SCHAFEN begegnen. Nun, ich bin ein Stadtkind und liebe zwar die Natur, von der man in Kassel durchaus genug bekommen kann, aber SCHAFE in der Realität habe ich noch nie gesehen!

Ich bin also ganz aufgedreht und mehr als nur begeistert. Guckt mal!!“ rufe ich immer wieder aus. „Sieht das nicht süüüüüüß aus, wenn die sich so hinlegen? Ob man die mal streicheln kann? Meint ihr, die beißen? Sind die nicht putzig? Was haben die hier eigentlich zu suchen…? EGAL, das sieht aus wie Shaun das Schaf. Genau, hier sind lauter kleine Shauns ^_^“SAMSUNG CSC

Die Situation bzw. eine Wiese voll mit Schafen hat für mich etwas Magisches.

Mitbewohner 1 ist ein (pardon, das klingt hart) Dorfkind und amüsiert sich ganz gut über mein entzücktes Erstaunen. Auf Mitbewohner 2 kann ich in meinem FotoBegeisterungsStrahle-Rausch nicht mehr so achten.

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Ich schwimme auch in dieser Woche nicht. Doch bin ich mit meinem Vater auf dem Rummelplatz, unternehme diesen Spaziergang und Bouldern gehe ich mit meiner WG auch noch (dazu später mehr!) Wir wagen uns in eine Kinderachterbahn, die den Namen „Katz & Maus“ trägt. Von unten sieht sie unspektakulär aus und nichts anderes erwarten wir, als sie plötzlich loslegt und sich dermaßen heftig in die Ecken legt, als ob sie gleich entgleisen wollte und uns den Tod wünscht. Höllending!!rummel2

Auch die „Frisbee“ löst im rechten Winkel und permanent hin und her schwingenden Pendel ein Kribbeln im Magen aus, dass ich aus dem Lachen kaum mehr herauskomme.rummel

Vor allen Dingen fängt es gut an: „Das ist doch bloß ein Kinderkarussel. Oh man, wie enttäuschend!“

Ich: „Wart’s ab. Das wird noch heftiger. Die haben eben nicht umsonst alle so geschrieen.“

Ich soll – wie gesagt – recht behalten.

rummel3

Dann geht es also Bouldern mit meiner WG. Mein erstes Mal und ich kann sagen:Entweder es ist schwieriger als es aussieht oder mindestens genauso schwierig.Kommt immer auf die Farben an, die man gerade so hochzuklettern versucht.

Letztlich scheitert es an meinen schmerzenden Händen, die zur krassen Blasenbildung neigen. Meine Muskeln sind zwar auch schon ziemlich down, doch die hätte ich noch ein wenig herausfordern können. Aber ohne meine Hände geht gar nichts.

Nach dieser anstrengenden Bouldereinheit kochen wir abends noch gemeinsam (vorher wird die Küche auf Vordermann gebracht) und haben alles in allem einen Nachmittag/Abend, den ich als RUNDUM PERFEKT bezeichnen würde.

Ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal dermaßen zufrieden und glücklich gewesen bin. 🙂

Mitbewohner 1 reist am nächsten Tag für 2 Wochen in seine Osterferien. „Lernisolation“, wie er das nennt. 😉

Woche 7 und das abschließende Fazit gibt es in den nächsten Tagen dann! 🙂 Eure Charlousie!

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1 thought on “7 WOCHEN OHNE … Bücher?! – Woche 5. SICH SELBER PRÜFEN. & Woche 6. SICH SELBER BEKENNEN”

Danke für deinen Besuch! Über einen Kommentar würde ich mich freuen! ♥ Leselustige Grüße von Charlousie

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