Archiv für den Monat April 2014

Wie das Leben mich vom Bloggen ablenkte oder auch: Vorsicht, gefährlich heißen Jungen entdeckt – Die Mystery-Foto-Story zu „Obsidian“

 

Das Buch

Obsidian – Schattendunkel“ soll DAS neue Buch im aktuellen Carlsen Verlagsprogramm sein. Ich selbst habe es bereits im Regal stehen und werde es demnächst lesen.

Obsidian-AktionsteaserWeil es so gut sein soll (lest mal die amerikanischen Rezensionen auf Amazon 😉 ) läuft aktuell auf der bittersweet-Facebook-Seite eine absolut coole Aktion.

Doch zunächst möchte ich euch einmal den Klappentext vorstellen, der schon ordentlich Lust bereitet.

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Klappentext_Obsidian

Übrigens war ich auf der Leipziger Buchmesse 2014 bei einem von Carlsen organisierten Bloggertreffen, bei dem die Verlagsmitarbeiterinnen äußerst überzeugend aus „Obsidian – Schattendunkel“ vorgelesen haben.

Beweisbilder gefällig?! 😉

Carlsen_Obsidian

Ich sage euch, die Szene hatte es in sich und dass Katy eine Buchbloggerin ist, gestaltet die Geschichte natürlich noch interessanter 😉 !

DIeAktion

Täglich um 18 Uhr enthüllt der Verlag auf >>FACEBOOK<< eine neue und illustrierte Szene aus dem Buch, in der ihr die Protagonistin Katy Stück für Stück näher kennenlernen könnt.

Die Anforderungen sind unterschiedlich, so bleibt es spannend und aufregend für euch. Als exklusives Schmankerl werden zusätzlich mit jeder illustrierten Szene zwei Bücher verlost. Also seid dabei, begebt euch auf die (gedanklichen) Pfade von Katy und lernt den wohl aller heißesten Jungen Daemon kennen! – Wenn man zumindest den amerikanischen/englischen Rezensionen glauben schenken mag.

So sah beispielsweise die erste Szene zum Aktionsstart aus!

Bittersweet-Obsidian-Frage-01

Aktionszeitraum ist der 25.04.-05.05.14.

karma-konto

Nun habe ich für euch noch eine exklusive Szene, die während des Aktionszeitraums nur bei den teilnehmenden Blogs zu finden sein wird. Bei mir gibt es (leider) keine Bücher zu gewinnen, doch vielleicht möchtet ihr mir und den anderen trotzdem verraten, wie eure Antwort ausfallen würde? Was euch das bringt? 1000 Millionen Pluspunkte für euer Karma-Konto 😀

Bittersweet-Obsidian-Frage-013

Ich meine, alleine schon wir BloggerInnen wissen doch genau, wie kniffelig oft die Titelüberschriften für den Artikel sein können. Da wollt ihr Katy doch gewiss helfen?

So sähe meine Headline vermutlich aus^^

Bloggen

Auf Facebook hat diese Taktik bereits wunderbar funktioniert. So fies es auch war :3

Nun, weitere Infos erhaltet ihr auf bittersweet.de, ich drücke euch die Däumchen und freue mich schon, euch demnächst in einer Rezension von meinen Lese-Abenteuern mit Katy und Daemon berichten zu können !

Tanzt mir alle auch ja gut in den 1. Mai,

Eure verschmitzte Charlousie

Das Arbeiten der Zukunft? – Eure Mithilfe ist gefragt

Anmerkung: Bitte nehmt euch ein paar Augenblicke Zeit, den Artikel zu lesen und mir am Ende drei Fragen zu beantworten. Ihr würdet mir damit maßgeblich für meinen Wettbewerbsbeitrag helfen. (Was, wieso und weshalb? – ergibt sich im Artikel ;))

Es gibt Tage, da kommen wir Freudestrahlend von der Arbeit nach Hause und wissen gar nicht, wohin mit all der guten Laune.

Doch es gibt auch die Tage, da regnet es möglicherweise auch noch passend zur muffeligen Laune, die sich einfach so eingeschlichen hat.

Woran kann das liegen? Klar, der Stress, doch wie entsteht der? Für mich, für dich, für uns, für alle? Das ist doch immer unterschiedlich.

Oder noch weiter ausgeholt: WAS IST EIGENTLICH ARBEIT?

Ist es der Gang zum Supermarkt, wenn ich die Getränke vergessen habe?

Wenn ich Altpapier raus bringe, wenn ich einen Frühjahrsputz veranstalte?

Ist das Lesen einer Bloggerin, die das Buch zum Rezensieren bekam mehr Arbeit als der Leserin, die es sich normal gekauft hat und „just for fun“ für ein Leserportal eine Rezension schreibt?

Ist nun das Lesen, das Literaturblogger – ich gehe davon aus – lieben, tatsächlich Arbeit?

Ist es Arbeit, wenn ich mich ein ganzes Wochenende lang hinsetze und für mein Hobby Artikel um Artikel schreibe, damit ich unter der Woche ‚frei‘ habe und mal spontaner etwas machen kann? – Denn ich bin ja nicht noch an den und den Artikel ‚gebunden‘, der unbedingt erscheinen müsse.

Fragen über Fragen und ich kann euch keine einzige davon beantworten, denn diese Sachen sind für jeden individuell, obgleich es sicherlich viele Überschneidungen gibt.20140427-workshop-108

Ich für mich kann bspw. sagen, dass ich das Bloggen zu ca 80% als Hobby und Freizeitaktivität ohne den Beigeschmack „Arbeit“ empfinde. Die restlichen 20% kommen zustande, wenn ich in meinem parallel in meinem Bundesfreiwilligendienst viel zu tun und ich das Gefühl habe, ich bräuchte einen 72 Stunden Tag, um all die Dinge zu schaffen, die ich mir vorgenommen habe.

SAMSUNG CSCWie sieht das bei euch aus?

Das würde ich gerne von euch wissen, denn am Wochenende habe ich  einen vierstündigen Workshop von Microsoft in Berlin besucht, in dem der Fokus auf dem Arbeiten heute, den Stressquellen und dergleichen lag.

Als Grundlage diente ein Manifest mit Beschreibungen der IST-Situation und den Forderungen für die Zukunft. Nach dem Motto: Die jetzige Arbeitswelt kommt den geänderten Anforderungen aufgrund von neuen Technologien und Möglichkeiten der Arbeitnehmer nicht mehr ausreichend nach.SAMSUNG CSC

Unsere wirklich kritische Auseinandersetzung mit dem Thema, die aufgrund der wenigen Zeit letztlich leider doch nur an der Oberfläche kratzte, hat mich trotzdem dazu angeregt, weiterhin über das Arbeiten der Zukunft, Mobilität – Segen oder Fluch? -nachzudenken. Was bspw. ICH mir wünschen würde in meinem zukünftigen Berufsleben; nach dem Bundesfreiwilligendienst und nach dem Studium.

Lange Rede, kurzer Sinn:

1.  Was empfindet ihr als wirkliches Arbeiten?

2.  Was sind eure Verursacher von Stress?

3. Wo könnt ihr am besten Arbeiten/Lernen/euch konzentrieren? Im Freien, im Büro, zu Hause am Schreibtisch, in der Küche, auf dem Fußboden?

SAMSUNG CSCWarum ich das von euch wissen möchte?Weil ebenfalls ein kleiner Wettbewerb an den Workshop angeschlossen ist und ich eure Mithilfe gut gebrauchen kann, um etwas vernünftiges auf die Beine zu stellen J. Also bitte, tut mir den Gefallen und nehmt euch ein paar Momente Zeit!!

Was genau das sein wird, wird noch nicht verraten.

Ich bedanke mich bei euch schon einmal,

Charlousie

 

Die Eule aus Hogwarts hat sich damals verflogen, doch jetzt…

 

… jetzt bin ich etwas noch viel Tolleres!!!

hunter 1

Dass sich die Eule aus Hogwarts nur verflogen haben kann, ist mir ja schon lange klar, doch dass ich ein Hunter bin, damit habe ich nicht ganz gerechnet.

blood_goldSicherlich habe ich in den letzten Monaten, wenn nicht sogar schon Jahren 😉 gespürt, dass sich etwas bei mir verändert und ich vielleicht so Fähigkeiten habe… allerdings ist das ja auch ein heikles Thema. Versuche ich das bei Freunden anzuschneiden und sie darauf hinzuweisen, kann man nicht gerade mit viel Zuspruch rechnen. Zwischenzeitlich wurde vielmehr meine Zurechnungsfähigkeit infrage gestellt und ich erzähle euch das auch nur, weil ich weiß, dass ich auf eure Geheimhaltung vertrauen kann. 

Wenn ihr plaudert, weiß ich ja, bei wem ich suchen muss! 🙂

Die Zeiten als Verrückte sind nun aber endgültig vorbei, denn…

Denn heute… HEUTE kam er an. DER Brief aus … joa, jedenfalls nicht aus Hogwarts … vielleicht aus einem der ‚Quartiere‘ in der Schattenwelt?

ICH BIN EIN HUNTER (oder eine Huntress?) und finde das unglaublich cool.

Als Beweis seht ihr hier DEN Brief. Entdeckt ihr auch, zu welchem Quartier ich gehöre? *_*

brief - soul hunter

soul hunter kneidl

Bspw. Heffa habe ich schon als Mitstreiterin gefunden und auch Stefanie Hasse (Letztere ist in gewisser Weise sogar unser Oberboss, muhaha :D). Da stehe ich für den Anfang ja schon einmal ganz gut da.

kneidl - Soul hunterSOUL HUNTER POWER!! Wooohooop 😀


Wie geht es nun weiter? Ich denke, das erfahren wir spätestens gen 08. Mai 2014, wenn „Blood & Gold – Elemente der Schattenwelt“ von Laura Kneidl im Impress-Verlag erscheint.

Bis dahin: Lasst euch (von was auch immer und warum auch immer) nicht von den ‚bösen‘ oder gar anderen Huntern aus anderen Quartieren nicht erwischen.

SEID IHR AUCH DABEI? (vielleicht in einem anderen Team?)

Eure Huntress Charlousie 😉 – Ich hab‘ euch ALLE im Blick!

PS: Wer braucht da denn schon noch Hogwarts? Völlig überbewertet! xD

 

7 WOCHEN OHNE … Bücher?! – Woche 7. SELBER LEUCHTEN & Gesamtfazit der Fastenzeit

©http://7wochenohne.evangelisch.de/

©http://7wochenohne.evangelisch.de/

Worum geht es in diesem Artikel überhaupt??! LEST ES NACH 😀

 

7 WOCHEN OHNE … Bücher?! – Woche 7. SELBER LEUCHTEN

ENDSPURT, denke ich und fühle mich von mir selbst ein wenig veräppelt. Klar, ich habe 1000 mal weniger genascht als sonst und die ersten 2 Wochen eigentlich auch sehr konsequent durchgehalten, was mir schwerer als alles andere sonst fiel, aber so richtig durchgehalten, wie ich mir das vorstellte, habe ich nicht.

Immerhin kann ich mit SELBER LEUCHTEN eine Menge mehr anfangen als mit dem Motto aus Woche 5 & 6.

SELBER LEUCHTEN, das gefällt mir ehrlich gesagt sogar verdammt, verdammt gut. Damit kann ich mich identifizieren. Vor allen Dingen kann ich von mir behaupten, dass ich oft sehr gerne für andere „mitstrahle“. Blöderweise kann ich kaum NEIN sagen, so dass es auch mal leicht ins Negative umschlägt, doch prinzipiell bin ich für meine Mitmenschen da und zeige ihnen das „Licht und die Kraft„, die ihnen fehlen. (Hoffentlich klingt das jetzt nicht zu bekloppt!) Dabei ist es sogar egal, wie schlecht es mir selbst geht.

Das hat auch viel mit Optimismus zu tun und ich bin hoffnungslos optimistisch. Anhand meines bisherigen Lebens ist es nicht übertrieben, wenn ich behaupte, dass dieser Umstand einem kleinen bis mittelgroßen Wunder gleicht.

Doch was habe ich in der letzten Woche so getrieben? Ich genehmige mir am Samstagabend während des Osterfeuers auf dem Hegelsberg ein Radler. Doch ehrlich: ES IST JA SCHON FAST DER 20.! 😉 osterfeuer

Ich bin weiterhin konsequent am gelegentlich naschen, das sich hauptsächlich auf EIS bezieht. (Diese genialen Flutschfinger^^)

Ich schwelge nach wie vor in der Genialität von Spotify. (DAS kann ich gar nicht oft genug betonen. Infiziere langsam aber sicher auch mein Umfeld *Händereib*!)

Mittwochs und Donnerstags heißt es ja noch arbeiten. Obwohl der Chef im Urlaub ist, startet gerade das Semester und das bedeutet: STRESS UND ANSTRENGUNG PUR! Ich muss unsere Semesterprogramme in ganz Kassel verteilen. Vornehmlich in den ganzen Studentenwohnheimen, die natürlich jeweils SEHR WEIT WEG SIND. Dann wiegen gut 1000-2000 Programme auch ihren Teil UND besonders am Anfang der Woche fühle ich mich vom Wetter saumäßig gemobbt. Richtiges (mistiges!) Aprilwetter. Ein paar Minuten Sonne, ein paar Minuten Regen und wieder auf Anfang.Status_FB Anfangs denke ich, das ist schlimm. Doch nach ein paar Stunden setzt der liebe Wettergott noch eines oben drauf! Er schickt HAGEL! Die neue Wetterspezialmischung für mich heißt nun: Programme in Briefkästen werfen, während es abwechselnd regnet, hagelt und mal ganz kurz die Sonne scheint. Ein Wunder, dass nicht noch eine Arche-Noah-ähnliche Sintflut geschickt wird! o.O Oder Schnee… Ich rechne fast mit beidem 😉 (so viel zum Wetter… eigentlich redet man darüber doch nur, wenn einem sonst nichts einfällt…)

Nach dem ich diese über alle Maßen anstrengende Woche hinter mir lasse, spanne ich an Karfreitag komplett aus. Ich spanne sogar so doll, dass ich schon gar nicht mehr weiß, was ich da eigentlich so getrieben habe.

Auf jeden Fall bin ich von Donnerstag auf Freitag mit Mitbewohnerin 1 – die am Montag aus ihren Semesterferien wieder kommt – und Mitbewohner 2 auf einer WG-Party von seinen Kumpels. Ich habe noch nie Grüne Soße Quiche gegessen, doch sie mundet mir gar wunderbar. (Nur ihr nicht Hessen wisst nicht, was Grüne Soße ist, oder? :P)

statusfb2Am Ostersamstag bin ich neben dem Einkaufen und dem Transportieren von Ikea Regalseitenteilen damit beschäftigt, circa 2 Stunden beim Friseur für meinen Pony zu warten. Der braucht dringend ein Feintuning. Irgendwann wird es mir zu bunt und ich beginne Kai Meyers „Phantasmen“. HERRLICH spannend!

Meinen Haaren wird in nur 5 Minuten zu Leibe gerückt, na, das hat sich doch gelohnt….? -_- Gut, ein bisschen schon 😉

Abends geht es zu besagtem Osterfeuer. Mein Vater und ich hegen den Plan, spontan schließt sich Mitbewohner 2 mit seiner Bekannten aus Spanien – die ein paar Tage zu Besuch ist – an.

Ein toller Abend in Volksfestatmosphäre, doch auf jeden Fall lohnenswert.

osternAusbeuteAm nächsten Mittag hat Mitbewohner 2 MitbewohnerIN 1 und mir Eier versteckt. Ich vergaß, wie viel Spaß ich beim Eiersuchen habe! 😀

Danach drehen wir den Spieß um und verstecken ihm die Eier. Auch zuzusehen, wie er halb blind durch die Gegend läuft, ist herrlich amüsant und ein toller Ostersonntagseinstieg. Unsere Ausbeute schmeißen wir letztlich sowieso alle zusammen.

Etwas später treffe ich mich mit meinem Vater in der Kasseler Karlsaue und wir machen die Gegend mit unseren Kameras unsicher. Das super Wetter muss schließlich auch ausgenutzt werden. Und ja, ich finde, die Gänse sind ein GENIALES Motiv! *_* 

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Wieder zu Hause bereite ich GRÜNE SOSSE vor. Bis vor wenigen Tagen ist mir nicht bekannt gewesen, dass das ein special Hessisches Gericht ist. An der Unwissenheit meiner Mitbewohner merkte ich, dass es so sein muss und so überzeuge ich sie davon, dass sie das mal ausprobieren sollten… Allerdings weiß ich ihre leicht gequälten Minen bzw. ihre Versuche, möglichst neutral bis positiv zu gucken, sehr zu schätzen. Da können die beiden sagen, was sie wollen. 😉

Abends trudelt halbwegs spontan Mitbewohner 1 aus seiner angeblich 14-tägigen Lernisolation ein. Anscheinend hat zu Hause lernen doch nicht so gut geklappt, wie bei uns 😉 (Wir sind einfach eine zuuuuuu cooooooole WG^^)

Jedenfalls schließe ich die Fastenzeit mit Grüner Soße und einer WOW endlich mal wieder komplett KOMPLETTEN WG ab!! 🙂 HIGHLIGHT und so!

Ach ja und was ist aus dem Strahlen geworden? Ich denke diese Woche oft daran, wie leicht es mir fällt, andere „irgendwie“ aufzumuntern, welch großen Probleme ich da aber bei mir selbst habe und komme zu dem Schluss: Ich werde meine „soziale“ Ader wohl nie aufgeben können, sollte aber daran arbeiten, mehr auf mich und mein „Leuchten“ für mich zu achten. Doch oft denke ich mir: DAS WIRD DOCH SICHERLICH FÜR ALLE REICHEN ;D !

Nun, ich danke euch, die ihr euch durch diese langen, langen Fastenzeit-Berichte gegraben habt! Ich hoffe, durch die Bildschirme eurer Computer kam noch ein wenig Fröhlichkeit, Strahlen, Leuchten und vor allen Dingen der Angriff auf die Lachmuskeln an?!

HINTERLASST MIR DOCH GERNE FEEDBACK!

-Dann weiß ich, dass ich Ähnliches (ist ja doch privater) zukünftig immer wieder mal einstreuen kann 🙂

Mein Strahlen zum Ende der 7 WOCHEN OHNE Aktion: 

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STRAHLEND!

Nun noch das Fazit:

Ich empfand die gesamte Fastenzeit als ein ziemlich spannendes Experiment mit vielen Hoch’s und Tief’s. Besonders spannend fand ich die religiöse Begleitung – einmal in Form von einem wöchentlichen Brief von Andere Zeiten: 7 Wochen anders leben. Dann durch den Kalender 7 WOCHEN OHNE – SELBER DENKEN! Der immer wieder spannende Impulse bot und meine Fastengruppe, die ich auf der Arbeit anleitete. Alles religiöse Hintergründe und jeder doch so unterschiedlich in seiner Ausformung.

Doch ich möchte gar nicht so hochgestochen weiterhin über das Motto der jeweiligen Woche zu diskutieren, (falls ich das jemals getan habe, ich versuchte, mir das weitestgehend zu verkneifen! :))

Vielmehr möchte ich die praktische Anwendung reflektieren.

Wenn ich ganz ehrlich zu mir bin: Das mit den Süßigkeiten war ein Flop. Die erste Zeit funktionierte prima, auch wenn es mir total schwer fiel. Danach ging es nur noch bergab. Ich naschte zwar mit mehr Bewusstsein und bin der Überzeugung, dass ich es viel, viel mehr genossen hätte, doch vielleicht hätte ich für ein Stück Schokolade an irgendeinem Punkt sogar meine Seele verkauft. Da war es also mit keinen Schwierigkeiten verbunden, mir Ausreden und gute Rechtfertigungen vor mir selbst aus dem Ärmel zu schütteln.

Die Softdrinks bzw. der Verzicht auf diese lief prima! Überhaupt denke ich, dass ich das weiterhin ganz gut so halten kann, lediglich zu besonderen Anlässen zu einer Sprite/Cola/Fanta in einem Mischgetränk zu greifen!

Das Schwimmen hat zu circa 60% auch gut funktioniert. Nach der 4. Woche war ich entweder sehr viel eingebunden, krank oder auch einfach mal zu bequem zum Schwimmen.

Das mit dem jemandem etwas Gutes zu tun ist in der Hinsicht relevant, dass ich bewusster darauf geachtet habe. Zumindest auch hier wesentlich mehr zu Beginn. Fakt ist – und dass soll nicht eingebildet klingen – ich tue ständig Menschen um mich herum etwas Gutes. Manchmal wirklich extreme Kleinigkeiten, oft aber auch mehr. Ich nehme das oft schon gar nicht mehr wahr, weil es für mich so selbstverständlich geworden ist. Ist es so nicht eigentlich am Besten?

Im Gegensatz zu allen anderen Dingen, habe ich beim Lesen erst ab der Mitte (Krankheit und erzwungene Isolation und so^^) durchgestartet ;). YEAH!

Am Wichtigsten für mich: Ich habe ENDLICH ordentlich ausmisten können. Ich habe 2012 viel von meiner verstorbenen Mutter geerbt. In der ersten Zeit habe ich alles von ihr an mich gerissen, ich war erst nach und nach dazu in der Lage, mich von Dingen zu trennen. Manches stand noch in 3 Bananenkisten in der Ecke meines Zimmers und wartete auf eine Versteigerung auf Ebay. Ich bin noch nicht alles losgeworden, aber doch einiges. Überhaupt bin ich in diesem Segment sehr stolz auf mich, dass ich da endlich mal den Hintern hochbekommen habe, denn dieses befreiende Gefühl ist schlicht und ergreifend unbezahlbar!

Alles in allem: Mir scheint es, dass mir nach gut der Hälfte ein wenig die Puste ausgegangen ist. Sei es wegen Motivation oder Faulheit wegen. Ich weiß es nicht.

Doch ich lerne daraus und nehme mir vor: Nächstes Jahr (vielleicht!!) wieder, doch dann NICHTS mit Essen, sondern lieber mit so etwas ’simplen‘ wie Konsumfasten oder dergleichen 😉

Ich hoffe, ihr seid mit euren Fastenzielen zufrieden, wart wesentlich willensstärker als ich und habt die Zeit mit euren selbst auferlegten Einschränkungen dennoch genießen können.

Weil ich gerade so in der Stimmung bin, schreibe ich mal: DRÜCK EUCH ALLE ❤

Eure zufriedene Charlousie :*

Hier nun noch eine kleine Übersicht aller Fastenartikel 🙂

fastenwoche1

fastenwoche2

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fastenwoche4

fastenwoche5

fastenwoche6

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Sie nannten es Arbeit – wir nennen es Leben ODER zwischen Kassel, Stuttgart und Berlin in 48 Stunden

Im September letztes Jahr habe ich eine ähnliche Ankündigung verfasst. Es ging um Stuttgart und das rechte Bild dürfte dem ein oder anderen eventuell ebenfalls bekannt sein! Ich freue mich schon wieder sehr, sehr lange auf ein Wochenende in Stuttgart. Glücklicherweise das Bevorstehende!

Caro von Bücher ohne Ende feiert am 26.04.2014 ihre Hochzeit (Halt, Stopp, an diesem Tag ist auch die kirchliche Trauung!) und hat mich doch tatsächlich eingeladen. Kennengelernt haben wir uns während eines mehr als nur grandiosen Wochenendes im September.

Caro & ich Sept. '13

Caro & ich Sept. ’13

Die Berichte (sie sollen wohl zum Amüsieren anregen ;)) könnt ihr hier nachlesen: 😀

BannerBloggertreffen1BannerBloggertreffen2

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Ich fiebere also nun seit Monaten der Hochzeit der lieben Caro entgegen und bin schon ganz aufgeregt, denn ich war wirklich und wahrhaftig noch NIE auf einer Hochzeit!!! oO

Mein Outfit habe ich inzwischen ausgewählt (ich habe ein wahres Tamtam und Brimborium darum veranstaltet, aber wenn ihr eines wissen solltet, dann, dass ich KLEIDER LIEBE!!)

blaues Kleid

Ich gehöre vermutlich auch zu den Menschen, die auf der Suche nach DEM einen Outfit sind oder auch so: Ich habe einfach Spaß an Klamotten. Von mir aus könnte ich also sofort los starten. Übrigens: Mitbewohnerin 1 wies mich darauf hin, dass die schwarze Strumpfhose nicht so das Wahre wäre, so dass sie durch eine Hautfarbene ersetzt wird. Ich liebe Menschen mit einem modischen Auge. Danke, also! 🙂

Ich würde sagen, Caros Hochzeit steht nichts mehr im Wege, denn ich weiß, wie viel Arbeit die Verlobten und all ihre fleißigen Helferchen in diesen Tag gesteckt haben. Da sind eine Menge Zeit und Mühen drin enthalten!! – umso mehr freue ich mich verständlicherweise, dass ich dabei sein darf.

Ich hoffe, auf ein weiteres, episches, fröhliches Wochenende, bei dem besonders Caro und ihr Verlobter (ich weiß nicht, ob er seinen Namen nicht lieber geheim halten will ;)) DEN TAG IHRES LEBENS HABEN WERDEN! ❤ Ich wünsche es mir für die beiden wirklich sehr.

Ich fahre also am 26.04.2014 ca 366 km nach Stuttgart. Mein Plan sah eigentlich vor,

(Es folgt jetzt eine recht belanglose Ausführung. Ihr könnt sie auch überspringen ;))

am nächsten morgen, ganz gemütlich mit dem Fernbus nach Kassel zurück zu pilgern. Wie der Zufall es will, steht schon eine Weile auf meiner To-Do-Liste, in meiner Pension anzurufen und den spät möglichsten Zeitpunkt des Ausscheckens zu erfragen, um daraufhin den Fernbus zu buchen. Denn wenn ich ausschlafen KANN, dann tue ich dies doch natürlich auch 😉

Vermutlich habe ich es aber vorausgeahnt (das blaue Kleid verleiht bestimmt Superkräfte 😀 haha), deeeeeeeeeeeenn…

Letzte Woche trudelte eine Mail von Microsoft bei mir ein, dass am 27.04.2014 ein weiterer Workshop stattfinden würde. (Microsoft, ihr erinnert euch? Dieses #einfachmachen Projekt, das mich in ganz schöne Aufregung versetzte? :))

einfachmachen_0334

#einfachmachen

#einfachmachen

#einfachmachen

#einfachmachen

einfachmachen_1510

#einfachmachen

Dies im kleineren Rahmen und für „nur“ einen Nachmittag. Halt, Moment, Stopp, HILFE! – habe ich da gedacht, das geht doch nicht! Da ist doch Caros Hochzeit.

Dann habe ich nachgedacht, die Rädchen in meinem Kopf liefen auf Hochtouren und ich legte mir folgenden Plan zurecht. Oder auch: So überzeuge ich mich davon, dass Unmögliche wahr zu machen. 633 km sind schließlich auch nicht das Ende der Welt!!:

  1. Ausschlafen wird überbewertet.

  2. Wenn ich um 06:51 Uhr den Zug nehme, fahre ich beinahe 6 Stunden Zug und bin 30 Minuten vor Workshop Beginn um 13 Uhr in Berlin.

  3. Der Workshop ist vom Bahnhof aus in nur 7 Minuten erreichbar.

  4. Wenn der ICE (OHNE UMSTEIGEN!! *_*) auch nur 5 Minuten Verspätung hat, bekomme ich einen Schreikrampf.

  5. Ich kann im Zug 5 Stunden schlafen und bin dann bestimmt fit.

  6. Eventueller Schlafmangel und alle damit verbundenen „Nebenwirkungen“ werden den Workshop bestimmt um 100% wert sein ^_^

Denn ich habe folgende Einladung gelesen und gedacht: DA MUSS ICH HIN!

IT revolutioniert unsere Arbeitswelt. Wir wollen nicht mehr länger „nine to five“ am Schreibtisch sitzen, sondern selbst bestimmen, wann und wo wir arbeiten. Alles, was wir für die Arbeit brauchen, passt in eine Hosentasche – und kann auf dem Balkon, in der Badewanne oder am Meer eingesetzt werden.

Doch welche Auswirkungen hat diese neue Arbeiten, bei der Zeitzonen nur eine Nebenrolle spielen, auf unser Leben? Werden wir zum über-flexiblen Einzelkämpfer oder lässt sich das „Wir-Gefühl“ einer Arbeitsgemeinschaft auch ohne täglichen persönlichen Kontakt aufrecht erhalten? Und wie lässt sich IT in eine ausgeglichene Work-Life-Balance integrieren?

In unserem Workshop „Sie nannten es Arbeit – wir nennen es Leben“ möchten wir euch unser gleichnamiges Manifest vorstellen und gemeinsam über die Zukunft des Arbeitens diskutieren. Mit einem renommierten Coach sprechen wir über die Themen Zeitmanagement, Selbstorganisation, Work-Life-Balance und wie digitale Programme diese unterstützen können.

Gleichzeitig mit dem Workshop beginnt unser Wettbewerb, bei dem die kreativsten Einsendungen zum Thema „mobiles Arbeiten“ prämiert werden. Weitere Informationen dazu gibt es vor Ort.

In meinen Augen klingt das sehr spannend!

Also, ihr werdet die nächsten Tage eher wenig bis gar nichts von mir hören, denn ich denke, das wird sowas wie revolutionär. Oder zumindest unvergesslich. Vielleicht auch einfach „nur“ anders.

Aber es wird ein tolles Wochenende, das habe ich ganz sicher aufm Schirm. Ich meine, über 900 km an nur einem Wochenende MÜSSEN doch gut werden xD !

Weil du, Lurchi dieses Mal leider, leider NICHT dabei sein kannst, werde ich ganz viele Bilder für dich schießen, um dir auch gebührend berichten zu können!! ❤

Ich wünsche euch noch ein paar tolle, restliche Apriltage,

Charlousie

Verlosung ³ zum Welttag des Buches – Blogger schenken Lesefreude

logo
WELTTAG DES BUCHES! – Wenn er nicht so schön wäre, würde ich annehmen, das ganze Internet ist damit nun so voll gekleistert, dass wir User uns schon durch ganze Bücherberge und die Sicht nehmenden Spam durchwühlen müssen, um zu unseren eigentlichen Zielen vorzudringen.
Aber wie gesagt, in diesem Falle ist das okay. DENN WIR ALLE LIEBEN BÜCHER! 
Das Abtauchen in fremde Welten, ferne Orte, Sehnsucht schürende Momente oder auch „nur“ das Rascheln einer Seite? 😉
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Nun ist zum zweiten Mal ist die Aktion Blogger schenken Lesefreude anlässlich des Welttag des Buches auf die Beine gestellt worden und auch dieses Jahr bin ich dabei und verlose euch einige meiner Lieblinge! Denn LESEFREUDE zu verbreiten MUSS unterstützt werden!!
Vorgestellt habe ich euch die Bücher bereits am Wochenende, heute geht es darum, was ihr tun müsst, um eines der Bücher abzustauben.
(Achtung: Die Bücher sind nicht neu, allerdings gebraucht – sehr gut! Ich spende sie einmal gelesen aus meinem Buchregal.)
welttagdesBuches2014BloggerschenkenLesefreude
Ihr könnt entweder für
in den Lostopf hüpfen.
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WICHTIG: Wenn ihr mehrere Häkchen bei A, B oder C setzt, wird eure Teilnahme leider nicht berücksichtigt!!
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Wie landet ihr im Lostopf?
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1. Ihr beantwortet mir unter diesem Artikel DIE Frage der allerwichtigsten Fragen in Form eines Kommentars!
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Wenn ihr in EINE Buchwelt wirklich und wahrhaftig abtauchen könntet, welche wäre das und warum?

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2. Ihr füllt das Verlosungsformular am Ende des Artikels aus. (welches selbsterklärend ist und euch alle weiteren Teilnahmebedingungen erläutert 😉 )
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3. Ihr habt einen Wohnsitz in DEUTSCHLAND oder seid bereit, die Portodifferenz zu übernehmen
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Ihr habt Zeit bis zum 03.05.14 um 23.59 Uhr. Ich werde die Gewinner dann im Laufe der nächsten Tage bekanntgeben!
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Noch Fragen?
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Nein? Dann haut rein und VERTEILT DIE PURE LESEFREUDE!!
Blogger_Lesefreude_2014_Logo
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Teilen, weitersagen, liken, tweeten oder was auch immer euch einfällt, ist natürlich auch erlaubt! 😉
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Ich wünsche euch viel Glück und bin sehr gespannt auf eure tollen Antworten, die mich ja vielleicht auch noch dazu verleiten, mich in das ein oder andere Reich entführen zu lassen.
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Herzlichst, eure Charlousie
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Hinweis: Wenn ihr noch nie auf LeseLust & LeseLiebe kommentiert habt, muss ich eure Kommentare erst überprüfen und manuell freischalten, also wundert euch bitte nicht, wenn nach euch getätigte Kommentare bereits zu sehen sind und eure immer noch nicht.
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Edit, 24.04.2014: Das Kontaktformular hat sich irgendwie „rausgelöscht“ 😦 Entweder ihr klickt auf den Link oder es ist nun HOFFENTLICH jetzt zu sehen! BItte verzeiht die Umstände und tragt euch unbedingt nach, wenn ihr bereits kommentiert habt!!
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7 WOCHEN OHNE … Bücher?! – Woche 5. SICH SELBER PRÜFEN. & Woche 6. SICH SELBER BEKENNEN

©http://7wochenohne.evangelisch.de/

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Worum geht es in diesem Artikel überhaupt??! LEST ES NACH 😀

 

Da ich viel im Stress war, habe ich es nicht rechtzeitig geschafft, meine wöchentlichen Fasten-Erfahrungen aufzuschreiben und online zu stellen. Außerdem ist in Woche 5 & 6 tatsächlich nicht so viel passiert, als dass es sich alleine so richtig gelohnt hätte (dachte ich VOR DEM SCHREIBEN zumindest… o.O)

Hier erwarten euch also noch die Woche 5. SICH SELBER PRÜFEN. Und Woche 6. SICH SELBER BEKENNEN.

Dann folgen natürlich noch Woche 7. SELBER LEUCHTEN und das gesamte FAZIT in einem extra Artikel 🙂

7 WOCHEN OHNE … Bücher?! – Woche 5. SICH SELBER PRÜFEN

Obwohl der 1. und 2. April streng genommen nicht mehr zur 5. Fastenwoche dazu gehören, mag ich sie trotzdem erwähnen. Am 31. März kündet Mitbewohner 2 nämlich an, eventuell eine tolle Idee für einen Aprilscherz zu haben.

Dementsprechend fürchte ich mich heftig vor dem 1. April, denn da kann nichts Gutes bei herauskommen. (Ihr hättet seinen diabolischen Gesichtsausdruck sehen müssen!!!)

Doch nachdem er herausfindet, dass weder Mitbewohner 1 noch ich morgens duschen und eigentlich nur er alles abbekommen würde, verwirft er seinen Plan. (Das teilt er uns natürlich erst am Abend des 1. Aprils mit. Ich war natürlich die ganze Zeit auf der Hut! xD)

Seine Idee: Einen Brühwürfel in den Duschkopf zu legen. Eine gute, aber auch wirklich EXTREM fiese Idee!! À la: Wer oder was riecht hier denn so nach SUPPE?

Die 5. Woche steht unter einem sehr, sehr schlechten Stern. Ich werde krank… (schon wieder) und zwar richtig heftig. Die Einzelheiten meines Krankheitsverlaufs möchte ich euch ersparen. Ich kann euch lediglich versichern, dass ich oft beim Arzt sitze, genau 7 Tage krankgeschrieben bin,Antibiotikum nehme und eine zeitlang so hoch ansteckend bin, dass meine Mitbewohner ohne Witz vor mir weglaufen, wenn ich um die Ecke biege und Sachen wie: „Achtung, die Seuche kommt“ ausrufen!!

Leider kann ich in meinem Zustand NICHT schwimmen gehen. Auch sonst nichts unternehmen.

Ich besitze noch genug Kraft, mir Eis zu kaufen. Also habe ich statt durchzuhalten, lecker schmecker an meinem Eis genascht.

Wenigstens kann ich die Finger von Softdrinks lassen und mixe stattdessenJohannisbeerschorlen.

Ich denke, ich habe auch niemandem etwas Gutes getan. Doch das ist in meinem Zustand auch einfach nicht möglich.

Wenigstens das Lesen läuft mehr als super. Ich verschlinge Buch um Buch. Es will ja auch niemand etwas mit mir zu tun haben und Bücher… die sind und bleiben die treusten.

Ich brauche mir, was das Fastenmotto SICH SELBER PRÜFEN angeht, nichts vormachen. Nicht einen Gedanken habe ich daran verschwendet. Ja, nicht einmal auf dem Schirm gehabt, in welcher Woche ich mich derzeit befinde. Krank sein ist und bleibt einfach doof.

7 WOCHEN OHNE … Bücher?! – Woche 6. SICH SELBER BEKENNEN

Von Anfang an habe ich gedacht: ‚SICH SELBER BEKENNEN‚? UND DANN? Mir selbst gegenüber, anderen gegenüber? In was für einer Sache? Ich weiß es nicht und bin auch immer noch zu keinem Schluss gekommen. Ich meine, warum speziell in der Fastenzeit? Wenn ich mich bspw. In einem religiösen Zusammenhang bekenne, dann doch nicht erst in Woche XYZ der Fastenzeit, oder? – Denke ich mir. Oder vielleicht fühle ich mich DURCH das Fasten Gott näher? Das möglicherweise, doch selbst das ist bei mir nicht der Fall, so dass ich keinen Sinn darin erkennen kann.

Woche 6 ist endlich eine gesunde Woche. Eine Woche mit Aktivitäten und schönen Dingen. So schönen Dingen, dass ich schon wieder rückfällig werde und Mitbewohner 1 ein leckeres Twix abschwatze. Auch die ‚Flutschfinger‚ im Rewe lachen mich an und ich nehme sie kurzerhand mit und bin von diesem erfrischenden Geschmack begeistert.SAMSUNG CSC

Gut, merke ich bei mir. Ich bin vielleicht nicht fürs Süßigkeiten-Fasten gemacht. In anderen Sachen eventuell schon, aber dort? Keine CHANCE! Die Softdrinks halte ich jedoch bis auf eine Ausnahme bisher eisern durch! 🙂 Puh, immerhin etwas.

SAMSUNG CSCStatt Schwimmen bin ich diese Woche einmal mit Mitbewohner 1 & 2 spazieren. Dies ist auch nur erwähnenswert, weil wir SCHAFEN begegnen. Nun, ich bin ein Stadtkind und liebe zwar die Natur, von der man in Kassel durchaus genug bekommen kann, aber SCHAFE in der Realität habe ich noch nie gesehen!

Ich bin also ganz aufgedreht und mehr als nur begeistert. Guckt mal!!“ rufe ich immer wieder aus. „Sieht das nicht süüüüüüß aus, wenn die sich so hinlegen? Ob man die mal streicheln kann? Meint ihr, die beißen? Sind die nicht putzig? Was haben die hier eigentlich zu suchen…? EGAL, das sieht aus wie Shaun das Schaf. Genau, hier sind lauter kleine Shauns ^_^“SAMSUNG CSC

Die Situation bzw. eine Wiese voll mit Schafen hat für mich etwas Magisches.

Mitbewohner 1 ist ein (pardon, das klingt hart) Dorfkind und amüsiert sich ganz gut über mein entzücktes Erstaunen. Auf Mitbewohner 2 kann ich in meinem FotoBegeisterungsStrahle-Rausch nicht mehr so achten.

SAMSUNG CSC

Ich schwimme auch in dieser Woche nicht. Doch bin ich mit meinem Vater auf dem Rummelplatz, unternehme diesen Spaziergang und Bouldern gehe ich mit meiner WG auch noch (dazu später mehr!) Wir wagen uns in eine Kinderachterbahn, die den Namen „Katz & Maus“ trägt. Von unten sieht sie unspektakulär aus und nichts anderes erwarten wir, als sie plötzlich loslegt und sich dermaßen heftig in die Ecken legt, als ob sie gleich entgleisen wollte und uns den Tod wünscht. Höllending!!rummel2

Auch die „Frisbee“ löst im rechten Winkel und permanent hin und her schwingenden Pendel ein Kribbeln im Magen aus, dass ich aus dem Lachen kaum mehr herauskomme.rummel

Vor allen Dingen fängt es gut an: „Das ist doch bloß ein Kinderkarussel. Oh man, wie enttäuschend!“

Ich: „Wart’s ab. Das wird noch heftiger. Die haben eben nicht umsonst alle so geschrieen.“

Ich soll – wie gesagt – recht behalten.

rummel3

Dann geht es also Bouldern mit meiner WG. Mein erstes Mal und ich kann sagen:Entweder es ist schwieriger als es aussieht oder mindestens genauso schwierig.Kommt immer auf die Farben an, die man gerade so hochzuklettern versucht.

Letztlich scheitert es an meinen schmerzenden Händen, die zur krassen Blasenbildung neigen. Meine Muskeln sind zwar auch schon ziemlich down, doch die hätte ich noch ein wenig herausfordern können. Aber ohne meine Hände geht gar nichts.

Nach dieser anstrengenden Bouldereinheit kochen wir abends noch gemeinsam (vorher wird die Küche auf Vordermann gebracht) und haben alles in allem einen Nachmittag/Abend, den ich als RUNDUM PERFEKT bezeichnen würde.

Ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal dermaßen zufrieden und glücklich gewesen bin. 🙂

Mitbewohner 1 reist am nächsten Tag für 2 Wochen in seine Osterferien. „Lernisolation“, wie er das nennt. 😉

Woche 7 und das abschließende Fazit gibt es in den nächsten Tagen dann! 🙂 Eure Charlousie!

Das verlose ich am 23. April dem Welttag des Buches für die Aktion Blogger schenken LESEFREUDE

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In wenigen Tagen schreiben wir den 23. April. Ein Datum, das uns Bücherwürmern nur allzu bekannt ist, denn es ist DER WELTTAG DES BUCHES!!! 

Nun ist ja die Aktion Blogger schenken Lesefreude ins Leben gerufen worden und auch ich möchte dieses Jahr wieder teilnehmen.

Um ‚Spread reading‘ zu unterstützen, bin ich auch dieses Jahr wieder dabei und möchte unter euch gerne 3 meiner Bücher verlosen. Diese Bücher stammen aus meinem Buchregal, sind deshalb gebraucht und einmal gelesen. Allerdings in einem TOP-Zustand 🙂

Blogger_Lesefreude_2014_Logo

Ich möchte euch diese 3 Bücher heute gerne vorstellen, die Verlosung startet dann pünktlich am 23. April! 🙂 

Dort gibt es dann auch alle weiteren Infos zum Ablauf. 🙂

welttagdesBuches2014BloggerschenkenLesefreude

Hier ist die Auflistung aller Titel samt Rezensionsverlinkung.

Boy Nobody“ von Allen Zadoff

Sixteen Moons – Eine unsterbliche Liebe“ von Kami Garcia & Margarete Stohl

Über ein Mädchen“ von Joanne Horniman

Ansonsten wünsche ich euch ein paar ruhige und zum Energie aufladen nutzbare Feiertage!

Alles Liebe von eurer Charlousie

Auf der Leipziger Buchmesse 2014 – Tag 1

MessegeländeBei strahlendem Sonnenschein komme ich am 14. März 2014 gegen Mittag auf dem Leipziger Messegelände an und bekomme alleine von diesem Ausblick gute Laune. „Schnell“ gebe ich im Pressezentrum (ich habe mich verlaufen) mein Gepäck ab und stürze mich dann in die Menge: 

Menge

Für einen Freitag ist es sogar recht gut gefüllt, doch natürlich nicht vergleichbar mit einem Messewochenende 😉

Da ich in Frankfurt so viele Termine hatte, dass sie mir schon beinahe als Nudeln aus den Ohren wieder herauskamen, fahre ich in Leipzig nun das totale Kontrastprogramm: KEINE TERMINE!darkVillageSerieCoppenrath

Ich habe mir auch kaum Veranstaltungen herausgesucht, so dass ich mir erst einmal die Zeit nehme und viel herumschlendere.

Dabei entdecke ich bspw. meine heiß geliebte Buchserie „Dark Village“.

Auch an Kai Meyer komme ich an der Fantasy Leseinsel zufällig vorbei geschlendert, bleibe ein paar Minuten stehen, während ich versuche ein Foto zu schießen, wobei meine Kamera eine gefühlte Ewigkeit streikt, bevor das Bild von ihm im Kasten ist!

KaiMeyerFantasyLeseinsel

Doch selbst das lockere Stöbern kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass ich kein mir bekanntes Buch- oder Bloggergesicht entdecke. Tatsächlich fühle ich mich nach gut einer Stunde ein wenig einsam. Während ich zum Iron Buchblogger-Treffen aufbreche, verschicke ich schnell ein paar Nachrichten, um mir bekannte Gesichter zu finden, schließlich habe ich mich hier in Leipzig auf so einige BuchbloggerInnen gefreut! 🙂

Bevor das Iron Buchblogger-Treffen startet, gilt es erst einmal dieses Ungetüm namens WENDELTREPPE zu bezwingen. Beim Hoch- und Runtergehen wird einem da wirklich ganz anders…

TreppenaufgangLeipzig

Bei den eisernen Iron Buchbloggern, deren Ziel es ist, mindestens einmal wöchentlich zu bloggen und sich dabei ganz stark untereinander zu vernetzen, fühle ich mich unter Gleichgesinnten direkt richtig wohl. Aline_Ich_BrittTreffe endlich auch bekannte Gesichter, bspw. die liebe Aline, lerne Britt neu kennen (uns verband bisher nur eine Facebook-Freundschaft), Jennifer, Andrea, Sandra.

Bei der Vorstellungsrunde bin ich einerseits fasziniert, wie kunterbunt unterschiedlich die einzelnen Iron Buchblogger sind und andererseits erstaunt, wie viele die wöchentliche Artikel-Regelung als echte Motivations- und Bloghilfe ansehen.

LitVideoUnser Treffen hat einen Mittelpunkt und zwar eine Präsentation von LitVideo, die für Verlage Buchtrailer drehen/animieren, kurz: erstellen. LitVideo – deren Gründer sich uns auch kurz mal persönlich vorstellt, bevor er weiter geht, ist mir bereits bekannt, wurde ich doch vor einiger Zeit schon einmal von ihnen selbst auf ihre Videotrailer-Sammlung aufmerksam gemacht. Nachdem ich jedoch keine Antwort auf ein technisches Problem beim Einbinden der Trailer hatte, habe ich es aufgegeben. Ansonsten berichtet LitVideo uns, dass sie dynamische Widgets zum Einbinden für Buchblogs entwickeln wollen, dass im Frühjahr erste Aktionen geplant sind. LeanderWattig

Mit etwas Verspätung trifft auch Leander Wattig ein, den ich einst über Twitter „kennenlernte“ und so auch zum ersten Mal live in Farbe sehe. Es ist schon toll, wenn sich in einem Raum Blogger versammeln, ergo Menschen mit gemeinsamen Interessen, die untereinander sofort wissen, wer da von was redet. LeanderWattig_CharlotteReimannDer Gesprächsstoff geht nie aus, vielmehr noch bedeutet es die totale Horizonterweiterung und ein nettes/lockeres Kontakte knüpfen. Doch, ich bin froh, dass ich – als die Iron Buchblogger im Oktober 2013 in den Startlöchern standen – mich sofort anmeldete und nun der vielversprechenden Weiterentwicklung beiwohne!

Das Highlight des heutigen Tages steht mir nun bevor (was ich zu dem Zeitpunkt natürlich noch nicht weiß!)

DanWells_LeseInsel

Ich treffe weitere BloggerInnen, staube Komplimente für meine Tasche ab 😉 und stolpere mehr durch Zufall in die Lesung von Dan Wells. Wobei wir da keiner x-beliebigen Lesung beiwohnen. Vielmehr ist es ein Interview, das zu höchst ekstatischem Amüsement führt.Dan Wells Zitat 1

Dan Wells besitzt einen herrlich selbstironischen und nachtschwarzen Humor. Die besten Zutaten für ein Autoreninterview, wenn es über Beauty Produkte und vor allen Dingen Handcreme hoch hergeht. Nicht zu vergessen, dass Dan Wells immer wieder Hermine Granger aus „Harry Potter“ verteidigt und betont, dass eigentlich ihr all der Ruhm gebühren würden.

DanWellsLeseInsel2

Wie sieht ihr typischer Autorenalltag aus?“ – fragt der Interviewer, während Dan Wells in die Menge funkelt und belustigt meint, dass wir ihn nach der Antwort hassen würden. Denn nachdem er solidarisch gemeinsam mit seiner Familie früh am morgen aufstehen würde – dramatische Kunstpause – verschlüge es ihn danach wieder ins Bett. Eine Stunde würde er sich mit seinem Smartphone nun gemütlich durch die sozialen Netzwerke zappen… Ja, ja, AutorIn müsste man sein 😀zitatstrichzitat_Wells

Ich lache, lache und lache.

bloggerinnen_Wells

Ich kann außerdem die Finger vom zweiten „Partials“-Band nicht lassen (der erste subbt noch) und lasse es mir auch gleich mit den weisen Worten „Life isn’t fair“ signieren. Wusstet ihr, dass sich ein Autor auch gerne mal über die absteigende Qualität seiner i’s auslässt? Dan Wells tut dies äußerst ausführlich, schließlich beinhaltet der Satz „Life isn’t fair“ gleich drei i’s. Da bewahrheitet sich seine Aussage in eben jenem Moment, in dem er sie 500 Mal in ein Buch kritzelt. Ob nun mit oder ohne verhunzten i’s. Selbst schuld, oder? 😉

 DanWellssigniert

Bereits jetzt fühle ich mich im schon im aller höchsten Messerausch. Wärme, die den Körper flutet, vermischt sich mit freudiger Aufregung und Aufgedrehtheit. Randomhouse_BloggertreffenGute Voraussetzungen für das Randomhouse Bloggertreffen Blog’N’Talk, bei dem so viele Blogger, Autoren und Verlagsmitarbeiter anwesend sein werden, dass ich sie nie und nimmer zählen kann.

In dem riesigen Trubel verwackeln gut 70% meiner Fotos. Ein paar schöne Schnappschüsse kann ich dennoch ergattern.

randomhouseBlogNtalk

lächeln bitte

Außerdem führe ich interessante Gespräche mit Verlagsmitarbeitern, Autoren und Bloggern. Wusel orientierungslos und zwischendurch ziemlich überfordert von A zu B über C nach Z und lande dann bei D! Moment, ist das richtig so? KEINE AHNUNG! 🙂

Dann stehe ich auf einmal Nina BlazonAusrufezeichen gegenüber. Denke an all die Bücher, die ich von ihr bereits in jüngsten Jahren verschlungen habe und gebe mich plötzlich ganz schüchtern. So kenne ich mich gar nicht. Traue mich kaum zu fragen, ob ich mit ihr ein Bild schießen darf, denn mal ehrlich: DAS IST NINA BLAZON! Die Frau, die mich als Kind und Jugendliche mit ihren Geschichten sooft zum Träumen brachte! Doch ich bekomme mein Foto. Irgendwie und… es ist der WAHNSINN!

NinaBlazon_ich

Der Tag ist im Ausklingen begriffen, ich klinke mich bei Anka ein, die die mehr als große Güte besitzt, mich noch in ihrer Unterkunft mit einzuquartieren. Doch während die Messebesucher gen Ausgang strömen, bewegen wir uns noch zu einer specialigen Darbietung von Sebastian Fitzek, der „Noah“ vorstellt.Showmaster_Fitzek Eine Lesung, die von LIVE-Musik untermalt wird, ist schon ein höchst delikater Genuss. Obwohl ich nicht im Thriller-Genre heimisch bin, bin ich perplex von der krassen und gruselig gänsehautfördernden Darbietung aller Akteure vor uns auf der Bühne. Auch Anka scheint sehr begeistert zu sein und lässt sich im Anschluss ihr Buch signieren. Die Chance auf ein Foto nutzen wir natürlich auch!

Fitzek_ichSchließlich schlendern wir durch die zwielichtige und sehr leer gefegte Halle vom Gelände herunter und genießen das in Dunkelheit getauchte Ambiente. Das hatten wir so auch noch nicht. 😉LeipzigMessedunkel

Der Messetag wird von Anka und mir mit einer sehr mundenden Pizza und dem Blog- und Bücher- frönenden Austausch bis tief in die Nacht abgerundet.

Liebe Anka, noch einmal herzlichen Dank, dass du mich kurzfristig aufnehmen konntest und mir somit diesen wunderbaren Messetag ermöglicht hast ❤ !

Der Bericht vom zweiten Tag folgt!

Death von Melvin Burgess [Rezension]

zitatstrichegrünVerzweifelt lief Vince rückwärts auf die Wand zu, warf sich so hart dagegen, wie er nur konnte, und jagte so selbst das letzte Fitzelchen Atemluft aus seinem Peiniger; aber Christian besaß die Kraft und die Leidenschaft eines Wahnsinnigen und klammerte sich weiter an ihn und während sie kreuz und quer durch das Zimmer hopsten, knurrte er ihm ins Ohr: „Ich verpass dir die Vier, ich verpass dir die Vier. C4! C4! Yee-ha!“

S. 272, Melvin Burgess – „Death“ © Chicken House

Death»Der Inhalt«

Adam hat nichts. Kein Geld, kaum Träume, vordergründig aber keine Perspektive. Seit sein Vater durch einen Unfall arbeitsunfähig geworden ist und sie auf die Unterstützung seines älteren Bruders angewiesen sind, weiß Adam, dass er entweder Karriere im Fußballspielen machen oder ganz, ganz tief fallen wird.

Doch dann ist da dieses angeblich letzte Konzert von Jimmy Earle, auf dem er Lizzie besser kennenlernt. Lizzie aus reichem Hause, in der er nicht nur verliebte Gefühle, sondern auch gute Pläne für die Zukunft sieht. Als Jimmy Earle dann seinen vermeintlich letzten Auftritt hinlegt und die Leute wie verrückt die Droge DEATH schlucken, bei der am Ende nichts als der Tod steht, spürt Adam, dass sich etwas Großes verändern wird.

»Schwelende Spannungsglutherde«

Melvin Burgess hat mit „Death“ einen extrem packenden Thriller verfasst, der verschlungenen, sumpfigen, zwielichtigen und definitiv undurchsichtigen Pfaden folgt. Im Laufe der Handlung verpufft Spannung um Spannung, um Spannung um Spannung in kleinen Glutherden, die im Hintergrund weiterglühen und am Ende dem großen Finale als Anstachelung und Nahrung dienen.

Was war ich nicht gefangen und komplett unfähig „Death“ auch nur länger als ein paar Minuten ruhen zu lassen.

Intrigant, berechnend und manipulativ hat Melvin Burgess eine Geschichte angelegt, in der er als Autor die fette schwarze Spinne zu sein scheint, die ein riesengroßes Netz gesponnen hat, in das sowohl die Charaktere als auch wir LeserInnen uns unaufhörlich verstricken.

»Der Autor als fette Spinne im vergifteten Handlungsnetz?«

DEATH selbst ist im Roman „Death“ eine Droge, die sieben Tage Hochgefühl verspricht, an deren Ende allerdings nichts als der Tod steht. In den schwierigen Zeiten Englands sind viel zu viele Jugendliche motiviert, diese Droge auch zu schlucken, weil sie lieber noch einmal wirklich leben wollen, anstatt jahrelang ein tristes Dasein zu fristen. Sätze wie: „Bis ans Ende meines Lebens“ bekommen da eine ganz andere Bedeutung, wenn nur noch 5 Tage übrig bleiben. death_c

Doch DEATH wird letztlich als gezieltes Werkzeug eingesetzt, denn was wäre der Roman ohne verschiedene Seiten, die jeweils ein Ziel vor Augen haben? In „Death“ möchte ‚jemand‘ gerne die Regierung zum Aufwecken zwingen, wenn nicht sogar komplett umkrempeln.

Dies hängt im direkten Zusammenhang mit den Protagonisten, die von ihrem Glück genauso wenig ahnen, wie wir LeserInnen.

Überhaupt hat Melvin Burgess durch den Fokus auf gleich mehrere Personen aus verschiedenen Lagern ordentlich Tempo in die Erzählung gebracht und nie durchblicken lassen, wann eine Hoch- und wann eine Talfahrt anstand.

»Ein brutaler Schocker!«

Warnen muss ich LeserInnen mit schwachen Nerven. Wäre „Death“ ein Film und kein Buch, ich hätte bei den brutalen Szenen vermutlich weggucken müssen, denn da vertrage ich nichts. Doch in meiner Vorstellungskraft verdränge ich bei Prügeleien, Messerstechereien, Schlägereien, handfesten Abreibungen und dergleichen einfach das Blut, knackende Knochen bzw. sämtliche Blessuren, die ich mir in echt kaum angucken könnte. Und ich versichere euch, diese Sachen kommen in schillernden Beschreibungen nicht gerade zu kurz. Wer also auf solche Szenen steht, der sollte definitiv schon einmal zu „Death“ greifen. Wem dabei übel wird, die Finger davon lassen.

Denn obwohl meine Vorstellungskraft mich schützende Grenzen kennt, ist die Wahnsinnigkeit eines Irren, der ständig „C4“ oder „C3“ schreit ein Grund für mehr als nur Gänsehaut. Was es mit diesen „C“-Sachen auf sich hat, solltet ihr unbedingt beim Lesen herausfinden ;).

Melvin Burgess Schreibstil ist relativ kühl und rational, was die Ernsthaftigkeit und Komplexität dieser Geschichte nur unterstrichen hat.

»Mein Fazit«

In „Death“ prescht Melvin Burgess mit einer hochdramatischen, packenden und extrem thrillerlastigen Geschichte voran, deren stahlseidenen Spannung ich mich nicht entziehen konnte, die mich zum Fingernägel kauen animierte und die ich allen empfehlen würde, die ein paar Stunden in einer brutalen, krassen aber lesenswerten Welt abtauchen wollen; realistische und ernsthafte Erzählungen mögen oder auch nur einmal etwas Anderes suchen. Denn Melvin Burgess deckt all diese Bereiche tatsächlich ab. „Death“ eine an Nervenkitzel kaum zu übertreffende Story!

WölkchenMond(Favourite)

BibliografischeDaten

von Melvin Burgess
übersetzt von Kai Kilian
Softcover
Seiten 352
Alter ab 14 Jahren
ISBN 978-3-551-52061-6
D: 14,99 €
Zu „Death“ bei Chicken House

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