Archiv für den Monat März 2014

Blogtour zu Martina Riemers „Glasgow Rain“ – Ankündigung

Glasgow Rain_RiemerMorgen startet zu Martina Riemers Debüt-Roman „Glasgow Rain“ eine Blogtour, die ihr euch nicht entgehen lassen solltet 🙂

Bereits im Januar habe ich euch das erste Mal von „Glasgow Rain“ beim Cover Reveal erzählt und ich denke, dass es nicht schadet, mal einen näheren Blick auf dieses eBook zu werfen.

Ich lese „Glasgow Rain“ momentan und werde euch mit etwas Kreativem überraschen. Was das sein wird? – Ich weiß es selbst noch nicht so genau… Aber so wie immer, lasse ich mir etwas Schönes einfallen. 🙂

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Lesen in der Sonne 😉

Natürlich solltet ihr noch wissen, dass wir ein tolles Schmankerl für euch vorbereitet haben. Wenn ihr jeden Tag der Blogtour aufmerksam verfolgt, werdet ihr am Ende die Chance auf einen äußerst netten und attraktiven Gewinn haben !

Die Tourdaten im Überblick:

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Ich wünsche euch viel Freude und Spaß bei unserer Blogtour,

bis die Tage,

Charlousie

Die Welt macht das Licht aus – Earth Hour 2014

Das Licht, das Licht, warum macht die Welt es aus?

Earth Hour 2014 © WWF

Earth Hour 2014 © WWF

Um darauf aufmerksam zu machen, dass wir unser Klima weiterhin schützen müssen.

Zitat:

Die WWF Earth Hour findet 2014 bereits zum achten Mal statt. Ihren Ursprung hat die Aktion in Sydney, wo im Jahr 2007 erstmals mehrere Hunderttausend Australier gemeinsam das Licht ausschalteten. In den Folgejahren weitete sich die Earth Hour zu einem weltweiten Ereignis aus mit vielen Millionen Teilnehmern auf allen Kontinenten. In 2009 waren mit Berlin, Hamburg und Bonn erstmals auch deutsche Städte dabei. An der letzten Earth Hour in 2013 beteiligten sich insgesamt 6.765 Städte in 154 Ländern. Rund um den Globus versanken weltberühmte Wahrzeichen in Dunkelheit, darunter zum Beispiel die Chinesische Mauer oder der Eiffelturm in Paris. [Quelle]

 

Seit 2007 läuft diese Aktion. Am 29. März 2014 wird wieder ab 20.30 Uhr für eine Stunde das elektrische Licht ausgeschaltet und die Kerzen angezündet. Einige Wahrzeichen werden ebenfalls in Schwärze gehüllt und auch ich werde mich beteiligen.

Ob meine WG da so mit zieht, weiß ich noch nicht, doch vielleicht animiert mein Artikel ja den einen oder anderen, ebenfalls für eine Stunde auf Kerzen zu setzen. Denn: JEDER KANN KLIMA!

Noch nicht überzeugt? – Dann lest hier weitere Infos nach. J

Oder lasst euch von diesem Video überzeugen 😉

Alles Liebe,

Charlousie

 

7 WOCHEN OHNE … Bücher?! – Woche 3. SELBER REDEN

©http://7wochenohne.evangelisch.de/

©http://7wochenohne.evangelisch.de/

Worum geht es in diesem Artikel überhaupt??! LEST ES NACH 😀

7 WOCHEN OHNE … Bücher?! – Woche 3. SELBER REDEN.  

Woche 3 gleicht einem Skandal.

Ich werde direkt zu Beginn krank. Die Ärztin spricht ihr vernichtendes Urteil aus: „7 Tage kein Schwimmbad“, ich glaube, wenn jemals jemand wie ein Auto geguckt hat, dann ICH in diesem Moment. Schön, mindestens einmal in jeder Fastenwoche schwimmen zu gehen, hat sich zumindest in Woche 3 erledigt, denke ich und stelle mir vor, wie ich einen unschuldigen Softball ermorde.

Übrigens, das Motto in dieser Woche lautet SELBER REDEN.

Also, da nutze ich diesen Post direkt mal, um meine weiteren Ausschweifungen zu beichten.

DSC_0073Meine Freundin hat Geburtstag. Dass ich an diesem Tag Kuchen essen würde, war mir bereits vor der Fastenzeit klar ;-). Viel schlimmer aber: am nächsten Abend überkommt mich der Heißhunger und ich bereite süße, leckere SPECIAL-Pfannkuchen zu.

PFANNKUCHEN *_*

PFANNKUCHEN *_*

 

Zum Glück steht im Fastenbrief, dass man sich selbst vergeben können sollte. Dem Himmel sei Dank für diesen Einsicht, vermutlich würde ich sonst noch immer vor Verzweiflung wie ein Flummi im Zimmer herumhüpfen. Meine Mitbewohner haben zwar Humor, doch ich denke, das würden auch sie nicht so toll finden. 😉

Gut, das Schwimmen ist also gestorben, wie sieht es mit dem Tanzen aus?

Sehr schlecht, eine Verabredung ist mir dazwischen gekommen.

Na, dann vielleicht mein Lesevorhaben? Ja, ich habe immerhin „Zersplittert“ von Teri Terry durchgelesen! *TRIUMPH*! 😀

Blöderweise habe ich ganze 5 Stunden die Serie „Game of Thrones“ mit Mitbewohner 2 geguckt, mir „Iron Man 1 & 2“ mit Mitbewohner 1 reingezogen und noch allerlei anderen Unsinn getrieben. (Candy Crush Saga gehört unglückseligerweise auch dazu). Wirklich gut kann ich diese Bilanz folglich auch nicht nennen. (Ich gestehe, geil war das irgendwie schon…)

Immerhin lasse ich Mitbewohner 1 beim Waschen der Wäsche den Vortritt mit gleich ZWEI MASCHINEN nacheinander!! o.O Dabei müsste ich genauso dringend waschen. Das sage ich ihm natürlich nicht. Doch weil ich durch mein Krank-Sein irgendwie keinen anderen Ausweg, keine andere Gelegenheit mehr sehe, jemandem etwas Gutes zu tun, muss ich diesen Weg beschreiten. Oh, und Mitbewohner 2 schenke ich eine Paprika! Solche Aktionen wollen schließlich gerecht und fair aufgeteilt sein 😉

Vielleicht zählt es ja auch, dass meine Pfannkuchen mit vertilgt werden dürfen? ^_^ Und die sind SUPER LECKER!!

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Der Herkules … (WELTKULTURERBE)

Sportlich ist es diese Woche dennoch. Mitbewohner 1, Mitbewohner 2 und ich begeben uns auf eine „WG-Exkursion“ – die ich spontan den „Wie haben wir gemeinsam Spaß im Freien?„-Ausflug nenne – in den Bergpark Kassels. Unser Ziel: Wir erklimmen von unten nach oben den Herkules. Meine Lieben, ihr habt ja keine Ahnung, WIE anstrengend das ist. Sobald wir endlich am Fuße der ewigen Treppen angelangt sind, keuchen wir uns 538 Stufen hinauf. Ok, machen wir uns nichts vor.

Kaum zu glauben, aber das bin ich ;-)

Kaum zu glauben, aber das bin ich 😉

Die Jungs müssen natürlich zeigen, wer hier das Zepter in der Hand hält und fangen an, die Treppen hochzurennen. Ich bleibe in meinem gemächlichem Tempo. Nach einem Drittel warten sie eine Pause einlegend auf mich. Um das abzukürzen: In meiner Version würde ich selbstverständlich als Erste oben ankommen und das Zitat von Mitbewohner 1 „Ach, die paar Treppen“ gerne noch einmal schmackhaft vor ihm ausbreiten. Als nicht eingefleischter Kasseler hat der natürlich keine Ahnung. Ich musste früher im Sport-Unterricht dort HOCHJOGGEN o.O !

Leider sieht die Realität so aus, dass ich kurz nach ihnen oben ankomme, mich halb tot fühle und mir wünschte, wir wären die Strecke hoch gefahren und lieber NUR runtergelaufen…

Ein paar Selfies schießen wir noch (sicherlich wollen die beiden das große Mysterium um ihre Identität bewahren^^), aber ein Bild (KEIN SELFIE!) von mir dürft ihr gerne haben, auch wenn es nicht gerade sonderlich zum Vorzeigen ist.

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Das erbärmliche Fazit von Woche 3.

Meine Selbstdisziplin hat extreme Einbrüche zu verzeichnen, momentan hänge ich an der Klippe und bin kurz vorm Abrutschen und tödlichem Zerschmettern an den scharfzüngigen Klippen. Ich Wette, ihr hört meine Hilfeschreie schon laut und deutlich durch eure Lautsprecher?? 😛

Vermutlich ist es einzig und alleine meine gewonnen Premium-Spotify-Mitgliedschaft und die damit einhergehende WUNDERBARE Musik, die mich noch „am Leben“ erhält ;-). Doch NOCH halte ich mich und wer weiß? – Vielleicht kann ich mich in Woche 4 auch wieder hochziehen? Schließlich heißt es da SELBER HANDELN. Das passt doch super.

Bis zur nächsten Woche, bei der ich um meinetwillen hoffe, besser durchzuhalten, 🙂

Charlousie

PS: Gut, dass ich das in der letzten Woche bereits schrieb…

FASTEN

Screenshot meiner letzten Zeile von vor 1 Woche… bedrückend… :/

Das Risiko

Das Risiko lebte in meinen Fragen.Das Risiko

Meinem glühendem Drang nach Gewissheiten.

Das Risiko trieb mich an, alles auf eine Karte zu setzen.

Es ist dafür verantwortlich, dass ich alles verlor.

Die Feigheit war dein Begleiter, als du mir Antworten gabst.

Es hüllte dich in einen beruhigenden Nebel, der dir sagte, dass es okay sei, wenn du mir larifari Gewissheiten verschafftest.

Es lag alles in deinen Händen.

Dann hast du alles mit deinen Worten in schmerzende, klitzekleine Fetzen geschnitten und zwischen deinen Zähnen zerquetscht.

Harmlos fing es an. Drehte sich durcheinander, wirbelte umeinander herum.

Bis ich nicht mehr wusste, wo oben, wo unten, wo die Mitte war.

Was warst du, was war ich in diesem Ganzen?

Was ist so verkehrt, aus einem halben, etwas Ganzes erschaffen zu wollen?

Zusammen Luftschlösser träumen, Zärtlichkeiten austauschen, Gedanken teilen, Trauer, Glück, Hoch und Tief in der Zweisamkeit verbringen.

Erwartungen und Wünsche, die du nicht teilen konntest. Nicht wolltest. Angst, vor dem Risiko. Angst, zu lieben. Angst… zu leben?

Es war das Risiko, durch das ich alles verlor. In diesem Moment. Es ist das Risiko, das mich immer wieder antreibt zu lieben und letztlich … auch zu leben. 

Exquisite Neuzugänge und ein PREMIUM-Gutschein ♥

Exquisite Neuzugänge, Neuzugänge, Neuzugänge 🙂

und ein PREMIUM-Gutschein ♥

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Und zwar ausschließlich die Neuzugänge ohne die Leipziger Buchmesse 2014! – Diese kommen noch einmal extra.

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Mehr als das“ von Patrick Ness hat mich vom ersten Moment an angesprochen. Es ist die Geschichte eines ertrinkenden Jungens, der wohl in den Augenblicken seines augenscheinlichen Todes einiges erkennen wird. Was genau es damit auf sich hat…? – Bald werde ich es herausfinden!

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Death“ von Melvin Burgess beschreibt den Verlauf einer Droge. Die Droge namens DEATH! Sieben Tage hochmütig wie im freien Fall wild und losgelöst in größter Glückseligkeit leben. Doch danach… Der Tod? Wer weiß das schon so genau, gemunkelt wird es jedoch. Das beweist auch die Aktion rund um Jimmy Earle, bei der ich WAHNSINNSGLÜCK hatte, worauf ich gleich noch einmal zu sprechen komme. 🙂

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Dornenherz“ ist glücklicherweise aus der Feder von Jutta Wilke, für deren Werke ich inzwischen ja unglaublich schwärme!

Dornenherz“ setzt sich mit der Thematik des Todes auseinander, jedoch mit einigen mysteriösen Ereignissen verflochten, auf die ich nun schon extrem gespannt bin.

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Einen eBook Neuzugang habe ich ebenfalls zu verbuchen.

Und zwar „Glasgow Rain“ von Martina Riemer, das seit einigen Tagen im Handel erhältlich ist.

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Das Highschool-Mädchen Vic verliebt sich in einen geheimnisumwobenen Jungen und weiß aufgrund einiger Morde in der Stadt Glasgow bald nicht mehr, wem sie trauen kann und ob ihre Liebe wirklich rein und freiwillig ist.

Ich habe bereits im Januar einmal von diesem tollen Cover geschwärmt, bald werde ich in die Geschichte eintauchen und hoffe, sie hält, was sie verspricht!

Eine kleine Aktion, die noch im März zu „Glasgow Rain“ startet, kann ich euch auch schon einmal schmackhaft ankündigen. Denn auf LeseLust & LeseLiebe wird sie u.a. zu Gast sein 😉

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Nun zu einem weiteren Highlight. Beim Buch „Death“ von Melvin Burgess habe ich es angedeutet. Es gab da diese Aktion rund um Jimmy Earle und ich hatte den Hauptpreis gewonnen. Bisher konnte ich das gar nicht so richtig begreifen, doch letzte Woche flatterte dann dies in mein Mailpostfach und jetzt kann ich es auch wirklich begreifen. Eingelöst wird er in den nächsten Tagen! ^_^

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Ich wünsche euch ein schönes Wochenende, ich habe mir ganz, ganz viel LESEN vorgenommen, denn inzwischen hat sich da unglücklicherweise einiges angesammelt.

Vielleicht vergrabt ihr euch ja auch in euren Büchern? 🙂

Herzlichst,

Charlousie

7 WOCHEN OHNE … Bücher?! – Woche 1. SELBER DENKEN & Woche 2. SELBER SUCHEN

©http://7wochenohne.evangelisch.de/

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Ja, ich faste. Nein, ich faste KEINE Bücher! 😉 (Die Buchmesse in Leipzig wäre damit für mich gestorben gewesen und blöd bin ich ja auch nicht.)

fastenbrief_1Die 7 Wochen Ohne Aktion hat pro Woche ein anderes Motto, momentan befinden wir Fastenden uns bei „SELBER SUCHEN“. Den Fastenbrief habe ich bereits gelesen, doch ehrlich: So recht kann ich mich mit dem SELBER SUCHEN noch nicht anfreunden. Leider. Doch erst einmal der Reihe nach.

MEINE ERKLÄRUNG, WARUM ICH U.A. FASTE!

Ich habe viel von Schokolade und Süßigkeiten gelebt, das gebe ich gerne zu. Vielmehr jedoch von der Schokolade. In all ihren schönen Formen. Als heiße Trinkschokolade, bittersüße Tafel, die auf meiner Zunge zergeht, Schokolade mit Nüssen, die anmutig im Mund knacken, Schokolade mit Nougat-Füllung, Schokolade ganz schlicht ohne alles, Schokolade als Glasur, Schokolade als Eis, Schokolade im Müsli, Schokolade als Brotaufstrich… nun ja… Schokolade war/ist mein Ein und Alles.

Doch ab dem 05.03.2014 habe ich diese bittersüßen Freuden komplett ignoriert.

Ebenso wie die Softdrinks. Die heißgeliebte Cola Light, die Freund und Feind gleichzeitig zu sein schien. Überhaupt: Süßigkeiten sollten für 7 Wochen der Vergangenheit angehören.

Wie das in den ersten beiden Wochen so ablief, möchte ich euch gerne berichten.

7 WOCHEN OHNE … Bücher?! – Woche 1. SELBER DENKEN.

 

Ich habe Heißhunger auf etwas Süßes. Mitbewohner 2 sitzt in der Küche, kann meine freiwillig gewählte Abstinenz nicht begreifen und schiebt sich genüsslich einen süß-sauren Haribo Streifen mit Erdbeergeschmack in den Mund, während er übertriebene Seufzer und Stöhnlaute des Genusses von sich gibt. Ich gucke zu und lache, als er sich bei seiner theatralischen Schauspieleinlage verschluckt.

Überhaupt, mit Unterstützung kann ich in dieser WG nicht rechnen. Immer wenn ich ein wenig maule, erzählt mir Mitbewohner 2, er würde jetzt zum REWE gehen und „Ganz, ganz viele Süßigkeiten shoppen“. Mitbewohner 1 meint immer nur achselzuckend: „selbst schuld“. (Überzeugungsversuche scheitern.)

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Auch meine von der Arbeit aus betreute Fastengruppe wird hier eher kritisch und abwinkend denn mit Bewunderung aufgenommen. „WAS, das zählt wirklich als Arbeit? Ich dachte, das wäre nen Scherz und du machst das einfach nur so.“ Ja, danke die Herren! 😉 (Tja, wofür man seine WG so liebt, schonungslos ehrlich.)

Meine Mitbewohnerin hingegen entgeht diesem ganzen „Wahn“, denn sie ist in den Semesterferien 6 Wochen am Stück in ihrer Heimat. Meinen Glückwunsch! 🙂

Der Heißhunger lässt sich aber kaum stoppen. Das Wetter hat sich direkt zum Einstieg gegen mich verschworen. Sonne, Sonne und … Sonne. Was gehört bei Wärme und Sonne bei mir einfach dazu? Genau, das EIS! – Leider zählen selbst die Fruchtsorten als Süßigkeit.

Eine Alternative muss her. Ich werde beinahe tägliche Besucherin des Ladens immergrün, der neben gesunden Fruchtsäften und Smoothies, Frozen-Joghurt anbietet.

Sogar mit Cookie-Topping. Ich stehe in der Schlange betrachte die verlockenden Bildchen: „ich könnte doch vielleicht Frozen-Joghurt mit Schokosauce und…. nein… auch das ist geschummelt, lass‘ es Charlene“ sage ich mir und kann beim Bestellen kaum glauben, dass ich brav das Paradies-Topping oder den „Erdbeertraum“ bestelle. (Vom nächsten Frozen-Joghurt bekommt ihr ein Bild.)

Doch tatsächlich, während diese Köstlichkeiten in meinem Mund verschwinden, fühle ich mich besser. Nein, ich fühle mich sogar richtig gut und gesund. Jetzt nur noch Scheuklappen rechts und links aufsetzen, damit ich den Softdrinks widerstehen kann.

Doch ich vollziehe nicht nur ein 7 WOCHEN OHNE, sondern auch ein 7 WOCHEN MIT. Beispielsweise hole ich hustendem Mitbewohner 2 extra seine Ingwerwurzel zur Genesung, weil der Arme so krank ist. Obwohl er sagt: „Aber nur, wenn du sowieso noch etwas einkaufen musst“, gehe ich mal den Umweg, denn ich möchte schließlich auch etwas Gutes tun. Für mich und für andere.

Also gehe ich auch brav am Montag zum Salsa-Tanzen, dabei bin ich direkt nach dem Schwimmen sehr k.o. Oh, ich bereue das gar nicht. Denn Salsa-Tanzen ist so mit das Beste.

Tatsächlich schaffe ich es in der ersten Fastenwoche 4x zum Schwimmen  zu gehen, schon lange geplante Sachen bei ebay einzustellen (*STRIKE*!!) und fühle mich hoch motiviert für die weitere Zeit.

7 WOCHEN OHNE … Bücher?! – Woche 2. SELBER SUCHEN.

Mit SELBER DENKEN wusste ich etwas anfangen. SELBER SUCHEN finde ich schwierig. Ich bemerke, dass ich eigentlich nur auf der Suche nach einem Schlupfloch für meine mir selbst auferlegten Regeln bin. Suche und suche und finde… natürlich das Twix bei Mitbewohner 1, bitte ihn, dieses schnell zu vernichten, sonst müsse ich ihm da aber mal ganz schnell aushelfen. Bzw. könnte ich dann für nichts mehr garantieren. Seine RIESEN könnten doch bei dieser Gelegenheit bitte gleich mit verschwinden.

Ich suche und merke, eine Alternative muss her. Also sage ich meinem Schokoladenheißhunger den Kampf an. Ich kaufe Paprika, Möhren und Gurken. Anstatt zu naschen, stopfe ich mir so viel, wie ich gerade so zur Hand habe, davon in den Mund. Hauptsache, ich kann etwas essen und meine Gier ist befriedigt.

Dann geht es zur Leipziger Buchmesse. (BERICHT FOLGT!) Schwierig, nicht aus alter Gewohnheit die traditionelle Reiseschokolade zu kaufen. Stattdessen schneide ich noch mehr Paprika für die Reise zurecht. Sieht schöner aus, schmilzt nicht und ist doch eigentlich sogar ganz lecker. Merkt auch Mitbewohner 1, der Stein und Bein schwört, Gesundes und Grünes könne NICHT gesund sein und schnurrt sich bei mir trotzdem mit durch. <– Ja, nee, IST KLAR ;’D! Okay, wie kann er auch NEIN sagen, wenn ich ganz unaufdringlich frage: „Willst du auch Paprika haben? SICHER, DASS DU KEINE WILLST? Die ist verdammt lecker!“

Was ich nicht ahne: Die Messe ist die reinste VERLOCKUNGSFALLE. Bei sämtlichen Treffen: KEKSE, SOFTDRINKS, CUP CAKES o.O, POP CAKES (habe ich noch NIE gegessen!) und andere Schweinereien. Ja, WIE soll ich das nur aushalten? Genau, brav die Apfelsaftschorle nehmen, sich an diesem Plastikbecher festhalten und munter grinsen. Ist schon nicht so schlimm dabei zuzusehen, wie diese vertraute, dunkle Flüssigkeit namens Cola der Nachbarin in den Hals fließt.

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Cup Cake & Pop Cake

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Pop Cakes

Am Samstag kommt dann mein erstes Tief. Meine Freunde wollen vor der Heimreise unbedingt noch zu McDonalds. Viel schlimmer eigentlich: Ich habe meine Freundin böse vor den Kopf gestoßen, weil ich ihr Proviantpaket mit den selbst gemachten Nutella-Crêpes verschmähe. Ich beschließe, dass die Gefühle meiner Freundin 1000 mal wichtiger sind, als jedes Fasten es je sein könnte, biete ihr an, mir ihre Köstlichkeiten zu Gemüte zu führen, um ihre Arbeit auch angemessen zu würdigen zu können. Sie meint, ich müsse selber wissen, was ich tue. Ich denke, wenn ihr mein „Opfer“ doch nicht mehr hilft, dann lohnt es nicht.

Bei McDonalds schließlich gibt es Mineralwasser und Softdrinks. Tja, von Mineralwasser wird mir allen ernstes durch die Kohlensäure schlecht. Also bin ich quasi gezwungen zur Fanta zu greifen. Ungefähr 0,5 Liter. Sie bringen mich nicht um, aber mein schlechtes Gewissen, das meldet sich.

Schrecklich inkonsequent geht es in der Woche des SELBER SUCHENs weiter. Am Dienstag (heute) ergreifen mich Magenbeschwerden und ich beschließe, mir etwas zu gönnen.

Auf dem Weg zum Arzt stelle ich fest, dass die Bahnen in Kassel streiken, gehe unmotiviert und frustriert unverrichteter Dinge zurück, am Supermarkt vorbei und kaufe… Ostereier-Pralinés. Esse zwei der Eier, stelle fest, dass sie nicht schmecken.

Was stelle ich mit dieser verfluchten Schokolade nun an? Ich weiß die Lösung! Ich deale.

Schlage Mitbewohner 1 vor, er könne die (so super leckeren *höhö*) Eier haben, wenn ich eins von seinen KitKat’s bekomme, die wir am Tag zuvor noch beim gemeinsamen Einkaufen erworben haben. Klar, ich hätte die auch gerne gekauft. DEAL, heißt es !

Ich esse einen Riegel, fast ohne schlechtes Gewissen, schließlich geht es mir schlecht, ich kann nicht zum Schwimmen gehen und bin sowieso ganz schrecklich unzufrieden. Mitbewohner 2 ist am Vortag inzwischen wieder aufgetaucht, der hatte sich nämlich für einige Tage auf Reisen begeben und konnte mir keine Süßigkeiten voressen. Zum Glück. Jetzt hat er wieder freie Fahrt… 🙂 Am Montag habe ich dann für die Arbeit diese ganz unsüßen Kreationen geschaffen, weil ich die Hausmeisterin ersetzen musste.  

SCHNITTCHEN!

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(Ich denke, das erwähne ich nur, weil dieser Artikel nervtötend wenig Bilder hat und von irgendwoher MUSS ich die ja schließlich nehmen! 😛 )

Ich bin mir sicher, ich habe jemandem einen Gefallen getan in dieser Woche, doch ich kann mich nicht mehr explizit an eine Situation erinnern (Messeblues), so dass ich da nichts weiter zu erwähnen habe.

Ansonsten war ich bisher zweimal Schwimmen in der zweiten Fastenwoche und plane, morgen noch einmal zu gehen.

Übrigens: Ich habe festgestellt, dass beim Schwimmen die Zeit schneller vergeht, wenn ich meine Bahnen zähle. Mein Schwimmdurchschnitt dürfte so bei 30-35 à 50m Schwimmbahnen liegen 😉 ! Vielleicht hoffe ich ja, auf dem Grund des Schwimmbeckens etwas zu finden, was zu SELBER SUCHEN passt? – Bisher… immer noch nichts gefunden

BERICHT ENDE! 😀

In der nächsten Woche möchte ich euch dann mal mehr von meiner kleinen Fastengruppe auf der Arbeit erzählen und was wir da so machen. Wollte euch aber nicht NOCH MEHR Text zumuten…

Fastet ihr? – Wie sieht euer Fasten so aus? 🙂

 

Bis zur nächsten Woche, auf dass ich mich wieder mehr beherrsche,

eure Charlousie

Serienunikat von Chantal-Fleur Sandjon [Rezension]

Sei du selbstS. 309

 

»Der Inhalt«

Ann-Sophie hatSerienunikat sich brav in den Pharmazie-Studiengang eingeschrieben. Jedoch nicht in ihrem Heimatkaff, wie ihre Eltern das wollten, sondern in der Großstadt Berlin. Doch dort tauchen unerwartete Probleme auf. Ein WG-Zimmer muss her, sonst drehen ihre Eltern ihr den Geldhahn ab und das will sie nun wirklich nicht riskieren. Nicht in dem Augenblick, in dem sie am Anfang davon steht, etwas Neues und Großes für und über sich selbst zu entdecken. Ann-Sophie will die Reise noch nicht enden lassen und kämpft mit aller Macht für ihr Großstadtleben auf ganz eigenen Beinen.

»Eine wunderbare Frische«

Serienunikat“ ist ein Buch, mit dem man für eine Zeit fliegen kann, mit dem ich abschalten, träumen und in dem ich mich verlieren konnte.

Obwohl es für mich nicht DAS Buch-Highlight verkörpert, wohnt ihm doch eine wunderbare Frische inne, die ich mehr als nur genossen habe.

Chantal-Fleur Sandjon hat mich mit ihrer Umsetzung über das Berliner Leben der jungen Ann-Sophie mehrmals überraschen und begeistern können.

Mit dem geschilderten WG-Leben habe ich mich identifiziert, musste über einige Parallelen schmunzeln und habe einiges als Anregung für mich mitnehmen können.

»Eine Geschichte mit Biss«

Eine Geschichte, die Biss besitzt, die zum Nachdenken anregt und das sich definitiv von der Masse abhebt.

Besonders kreativ habe ich die Einleitungen in die jeweiligen Kapitel empfunden. Facebook Statusmeldungen, unter denen dann noch die Anzahl der Kommentare und Gefällt mir steht. Eine originelle Idee, die noch einmal die Brücke zur Gegenwart und Social Media zieht.

Denn die Charaktere agieren zwar auch über den Messenger Dienst Whatsapp, doch mehr Social Network Kanäle sind nicht vertreten. (Das ist keine Kritik!)

»Ein Leben in den Extremen«

Ann-Sophie erlebt und durchlebt viele Phasen. Hoch- und Tiefphasen und manchmal wusste ich nicht, ob ich sie nun darum beneiden oder froh drum sein sollte, mein eigenes Leben zu leben, meine eigenen Erfahrungen zu machen, die vielleicht weniger extrem sind, aber dafür MEINEN Weg zeigen.

»Unendlicher Freiheitsdrang gepaart mit einer Prise Sehnsucht?«

Serienunikat“ greift den Gedanken meiner Generation auf. Den unendlichen Freiheitsdrang, die Sehnsucht und die damit verbundenen Probleme. Auf einer Seite beschreibt die Autorin wunderbar, dass die Generationen vor uns feste Strukturen durch Krieg oder das geteilte Deutschland hatten. Dies bedeutet nicht, dass es dem jetzigen Zustand vorzuziehen wäre, keineswegs. Jedoch weist sie auch darauf hin, dass diese „Unendlichkeit“ an unzähligen Möglichkeiten vielleicht auch einengend und erdrückend sein kann. Es gibt vieles zur Orientierung, doch vielleicht ist genau das oft auch ZU viel?

Für mich kommt „Serienunikat“ dem Poetry-Slam von Julia Engelmann sehr nahe, das in der letzten Zeit im Internet gefeiert wurde, nur dass es noch mit einer tollen Story verbunden ist und zum Genießen einlädt.

»Mein Fazit«

„Serienunikat“ ist ein Buch, das unbedingt auf die Leseliste gehört, denn ich fand es einfach wunderbar. Am Puls der Zeit schlagend, aktuelle Themen aufgreifend, einen tollen Weg beschreitend und eine „Sich-Selbst-Finden-Phase“ beschreibend, die einige zum Nachdenken und dann hoffentlich auch Handeln animiert!

WölkchenMond

BibliografischeDaten

Chantal-Fleur Sandjon
» Serienunikat «
1. Auflage 2014
320 Seiten, 14.0 x 21.5 cm
ISBN 978-3-8390-0168-4
Klappenbroschur
14,95 € (D)
15,40 € (A)
Zu „Serienunikat“ bei script5

Wenn ich durch DEATH den Hauptpreis gewinne.

Ich habe gewonnen.

Ganz still und heimlich hat mich diese Nachricht ereilt, mit der ich ÜBERHAUPT nicht mehr gerechnet hatte.

Hintergrund war die Aktion rund zu Jimmy Earle. Vielleicht erinnert ihr euch, dass ich mir auf äußerst kreative Art und Weise einen abgebrochen habe, um euch lauter W-Fragen zu stellen, WAS es nun mit diesem Jimmy Earle auf sich habe ;-).

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Ab dem 01. März konntet ihr der so genannten Death Challenge auf Facebook folgen und jeden Tag etwas Tolles gewinnen. Am Ende winkt (bis heute 18 Uhr!) sogar der Hauptgewinn! … Es ist das gleiche, das ich gewann, nur in DOPPELTEM WERT, sozusagen ;-).

Nun, ich habe euch das ganze präsentiert, doch war es damit für mich vorbei? NEIN!

Am Donnerstag saß ich in der Bahn und habe meine E-Mails abgerufen. Auf Facebook habe ich dieser Freude bereits Ausdruck verliehen, das sah nämlich so aus:

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Nun wollte ich noch lüften, WAS (ihr erinnert euch, die W-Fragen? ;-)) ich gewonnen hätte…

EINE ABSOLUT GEILE MEGA HAMMER OBER TOLLE EINJÄHRIGE PREMIUM (das Wort müsst ihr auf eurer Zunge schmelzen lassen^^) MITGLIEDSCHAFT BEI SPOTIFY !!!!

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Ja, das ist „irgendwie“ ein Grund zum Feiern und ich bedanke mich in aller Ausführlichkeit beim Carlsen-Verlag für diese super Aktion, bei der ich sooooooooooo unglaublich viel Glück hatte. 🙂 

Das denkt sich das Wetter auch und feiert bei strahlendem Sonnenschein einfach mal mit ❤

In diesem Sinne: Genießt euer Wochenende, so wie ich es tue!

Deswegen geht es gleich eine Runde schwimmen, dann fleißig werkeln und dann… LESEN 😉 ! (Was auch sonst!?)

Eure Charlousie

7 WOCHEN OHNE … Bücher?!

©http://7wochenohne.evangelisch.de/

©http://7wochenohne.evangelisch.de/

Werde ich natürlich NICHT praktizieren. Seelischen Selbstmord mag ich eigentlich nicht begehen.

Jedoch 7 WOCHEN OHNE bzw. Andere Zeiten heißt es für mich tatsächlich.

WAS IST DAS ÜBERHAUPT?

Es geht um die Fastenzeit, die auf eine lange und christliche Tradition zurückzuführen ist. Zwischenzeitlich „starb“ sie aus, wurde aber von einem kleinen Journalisten- und Theologen Kreis 1983 wieder aufgelebt. Die Aktion fand in den Folgejahren so viel Zuwachs, dass es nun jedes Jahr für mehrere Millionen Deutsche SIEBEN WOCHEN OHNE heißt.

Ich habe vorher noch nie gefastet und fand meine (meistens) Mitschülerinnen immer ziemlich nervend und anstrengend, wenn sie sich damit in den Mittelpunkt drängten, weil sie jetzt nichts von den Haribo essen durften … Das rief bei mir nur Kopfschütteln hervor und ich habe es nicht nachvollziehen können, was mir diese 7 Wochen Verzicht bringen sollen.

Doch dieses Jahr brachte ich auf der Arbeit das Plakat von Andere Zeiten an und dachte spontan: Dieses Jahr mache ich mit. Verzichte 7 Wochen auf „etwas“.

Habe gemerkt, dass mir der Süßigkeiten-Konsum extrem schwer fallen würde, ebenso wie der strikte Verzicht auf bspw. Cola Light und dergleichen. Obwohl ich letzteres bereits weitestgehend reduziert habe.

Zwischenzeitlich waren Fleisch und Alkohol auch ganz oben auf der Verzichtsliste, doch ohne Alkohol habe ich jetzt lange genug gelebt und da ich nicht dem übermäßigem Konsum fröne, wäre es zu blöd, mir das Wenige zu versagen.

Beim Fleisch ist das größte Problem, dass die Unimensa in der vorlesungsfreien Zeit ein stark eingeschränktes Essensangebot hat, bei dem ich oft schon zurückstecken muss. Ohne die Fleischgerichte bin ich da komplett VERLOREN. Simpel, aber ausreichend als Begründung. 😉

Oh, und 7 Wochen ohne Smartphone ist mir echt zu krass, da sage ich auch ganz klar: NEIN!

Vom 05.März-20.April verzichte ich also komplett auf

  • SÜSSIGKEITEN
  • SOFTDRINKS

Doch es ist ja nicht nur ein 7 WOCHEN OHNE! Es kann auch ein 7 WOCHEN MIT sein ;-).

So habe ich mir wöchentlich das vorgenommen:

  • mind. 1x die Woche entweder Tanzen oder Schwimmen gehen
  • Mehr lesen, weil ich das in der letzten Zeit so sträflich vernachlässigt habe -_-
  • Freude verbreiten, indem ich sooft wie möglich in dieser Zeit anderen Menschen gegenüber eine nette Geste zeige, ihnen etwas Gutes tue oder sonstiges 🙂
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© chrismon

Ansonsten betreue ich von der Arbeit aus sogar eine „Fastengruppe“, die sich einmal in der Woche trifft. Ich bin gespannt, wohin sich unser Bewusstsein in diesen 7 WOCHEN OHNE – 7 WOCHEN SELBER DENKEN – OHNE FALSCHE GEWISSHEITEN so entwickeln wird.

Falls uns so gar nichts einfallen sollte, hat die christliche Kirche ja netterweise 7 Themen zur Verwertung entwickelt, wie bspw. „Selber denken“, „Selber Suchen“, „Selber xxx“ 😉 „alles mögliche“ eben. Begleitet wird das Ganze außerdem von wöchentlich einem Brief in der Fastenzeit und einem täglich wechselnden Kalender.

Fastet ihr auch? – Wenn ja, was? Und aus welcher Motivation heraus? 🙂

S_31-41 Nachdruckmaterial NEU.inddWenn ich euer Interesse geweckt habe, könnt ihr hier die Webseite von 7 WOCHEN OHNE finden, dort die von Andere Zeiten und nicht zuletzt noch die Facebookseite von 7 WOCHEN OHNE!

Ich wünsche euch eine gute Fastenzeit und eventuell gebe ich gelegentlich mal ein „Update“ rein, FALLS es überhaupt jemanden interessiert! 😉

Freue mich, von euch zu hören,

Charlousie

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