Archiv für den Monat November 2013

„Drowning – Tödliches Element“ – mit Rachel Ward auf Blogtour [Ankündigung]

Es regnet.Drowning_TödlichesElement_Cover

Es prasselt.

Es plätschert.

Dieses Geräusch… es ist unheimlich, oder?

– Zumindest wird es das, wenn ihr euch mit Rachel Wards “Drowning – Tödliches Element” in eine regnerische, stürmische, dunkle und abgründige Geschichte begebt.

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Gemeinsam mit dem Chicken House Verlag und der Autorin Rachel Ward haben wir eine exklusive Blogtour für euch vorbereitet.

Die Autorin hat die fünf spannendsten Fragen zu ihrem neuen Werk ausgewählt und in fünf Videos beantwortet.

Diese werden wir vom 02.12.-06.12.2013 in den oben gelisteten Blogstationen veröffentlichen.

Zur Krönung des ganzen, habt ihr jeden Tag die Chance auf ein signiertes Exemplar von „Dronwing – Tödliches Element“. Ein mehr als regnerisches und spannendes Buch!

Ihr dürft gespannt sein, was wir Fragen und die Autorin antwortet 😉 !

Ich wünsche euch viel Freude und rate euch: Genießt den Regen und das Wasser, solange ihr das noch unbeschwert tun könnt ^.^ !

Alles Liebe,

Charlousie

Drowning – Tödliches Element von Rachel Ward [Rezension]

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Drowning_TödlichesElement_Cover»Inhalt«

Der fünfzehnjährige Carl Adams wacht auf und kann sich an nichts erinnern. Sie sagen, der Junge, der ertrunken ist, sei sein Bruder gewesen. Er sieht, wie sie den Leichensack über das schlammverschmierte Gesicht ziehen und kann sich darin nicht wiederfinden.

Zu Hause kommt er in eine schäbige Bruchbude mit einer Mutter, die todtraurig über den Verlust ihres Sohnes ist und darüber, dass Carl so wenig zu erkennen scheint.

Carl muss zu sich selbst zurückfinden und dabei erkennen, dass hinter dem tragischen Unfall seines Bruders, der im See ertrank, mehr steckt. Denn der Regen prasselt und plötzlich steht Rob vor ihm…

»Liebe, Intrige und Rache«

Drowning – Tödliches Element” wartet mit einer düsteren und permanent gänsehautfördernden Atmosphäre auf.

WolkeDrowning_2Rachel Ward erzählt in dem Auftakt ihrer hochprickelnden Trilogie die Geschichte zweier Jungen und eines Mädchens. Hierbei präsentiert sich nicht das typische Dreiecksmodell – da einer der beiden tot ist – sondern vielmehr ein vertracktes Spiel aus Liebe, Intrige, Rache und ganz wichtig: vielschichtigen “Dämonen”.

Jene düstere Stimmung wird hauptsächlich durch das Motiv des Wassers erzeugt, das sich konsequent durch die Romanhandlung zieht.

Rachel Ward greift dies manchmal beinahe beiläufig auf, oft genug setzt sie das Wasser gekonnt in Szene und manchmal ertappe ich mich nun dabei, wie ich beim Händewaschen argwöhne, mir würde nun auch etwas schlimmes passieren.

»Schnelles Erzähltempo«

In einem schnellen Erzähltempo schreitet Rachel Ward mit ihren LeserInnen durch die Geschichte. Kurze Sätze, teilweise – gewollt – unvollständige Sätze und eine leicht verständliche Sprache erzeugen zusätzlich einen regelrechten Gruselsog.

Wer genau darauf achtet, dass jeder Satz aus einem Subjekt und Verb besteht, dürfte sich an “Drowning – Tödliches Element” gelegentlich stören. Mir jedoch sagt dieser Stil äußerst zu.

»Carl Adams – ein harmloser Teenager mitten im Mordfall?«

Die Charaktere – allen voran der Protagonist Carl Adams – haben es allesamt in sich. Sie wissen zu überraschen, zu verblüffen und sich sowohl durch ihre Handlungsweisen als auch Gedankengänge nachvollziehbar zu gestalten.

Überhaupt hat mich Carls Leben sehr schockiert. Er lebt das, was viele als asozial bezeichnen würden. Ein Teenager im “Brennpunkt”, dessen Mutter gewissen Suchtmitteln zugesprochen hat, dessen Lebensumfeld verwahrlost und der nicht weiß, wohin mit sich. Eine Matratze mit Schlafsack auf dem Boden ist das, was Carl gewöhnt ist.

Gemeinsam mit ihm erkunden wir seine Erinnerungen, sein Leben, das ihm so fremd, neu und gleichzeitig vertraut erscheint und decken auf, dass im Mittelpunkt ein Mord stehen könnte.

»Stagnierende Handlung«

Manchmal scheint die Handlung leider ein wenig zu stagnieren. Obwohl Rachel Ward über alles einen unglaublich spannungsgeladenen Schleier legt, fehlt hin und wieder eine Weiterentwicklung. Es mag sein, dass es eine ausführlichere Vorstellung der Charaktere an der einen oder anderen Stelle bedarf, ich hätte mir jedoch mehr Handlungsfortschritt gewünscht.

Überragend gestaltet sich auch die Tatsache, dass Rachel Ward bisher nicht auflöst, wie es sein kann, dass ein Toter nicht komplett tot bleibt – sondern einem Geist ähnlich – weiter sein Unheil treibt. Dies ist ein Punkt, der mich beinahe zum Fingernägelkauen brachte und mich beständig antrieb, mich tiefer, tiefer und tiefer in die Welt von “Drowning – Tödliches Element” zu versenken.

»Mein Fazit«

Drowning – Tödliches Element” ist ein Roman, der zwar als abgeschlossen gesehen werden kann, sich jedoch noch fortsetzt und das ein oder andere Detail geschickt außen vor lässt.

Rachel Ward verarbeitet in ihrem Auftakt eine erfrischende, neue Idee, die sich zu 80% um Wasser dreht und mich mit Haut und Haaren regelrecht durchnässte. Etwas dunkleres habe ich bisher kaum gelesen und bin nun gespannt auf die Fortsetzung.

Obwohl die manchmal stagnierende Handlung noch verbessert werden könnte.

Dennoch: Sog, Liebe, Intrigen, Düsternis, Mord und Verrat stehen im spannenden Mittelpunkt und lassen mich “Drowning – Tödliches Element” bedenkenlos weiterempfehlen!Wölkchen4

BibliografischeDaten


von Rachel Ward
übersetzt von Uwe-Michael Gutzschhahn
Softcover
Größe 13,40 x 19,80 cm
Seiten 336
Alter ab 14 Jahren
ISBN 978-3-551-52052-4
D: 14,99 € inkl. MwSt.
A: 15,50 €
CH: 21,90 sFr Zu
Zu “Drowning – Tödliches Element” bei Chicken House

Ist die Welt im Wandel? – Kreativwettbewerb zum Thema „New Storytelling“ in München

CharleneSander3Die Welt ist im Wandel”, könnte ich denken, wenn ich über das nachdenke, was ich vor allen Dingen in der Oberstufe aus den Lehrinhalten mitnahm. Aber ist sie das wirklich?

Läuft es nicht seit dem 19. Jahrhundert auf das hinaus, was wir tagtäglich erleben und die Welt folgt eigentlich festgelegten “Schicksalsbahnen”, denen wir uns sowieso nicht entziehen können?

In der Schule beschwerten sich die Lehrer, dass sie gar nicht mehr wüssten, wie sie den neuen Stoff der letzten 10 Jahre noch unterbringen sollten, denn es hätten sich so viele neue Gebiete erschlossen.

Teilweise standen in unserem Biologiebuch von vor drei Jahren Inhalte geschrieben, zu denen unser Lehrer sagte: “Das stimmt so schon nicht mehr. Wir sind viel weiter. Ignoriert das bitte!”

Im Ethikunterricht sind wir bei den vielen neuen Gebieten, die es philosophisch und kritisch zu beleuchten galt, gar nicht mehr hinterhergekommen.

Präimplantationsdiagnostik, Sterbehilfe, Leihmutterschaft und diverse andere Themen wurden thematisiert.

Sogar Immanuel Kants “Grundlegung zur Metaphysik der Sitten” haben wir ausführlich durchgenommen, weil die westliche Welt stark von seinem Gedankengut geprägt ist.

Doch wir haben bereits im Unterricht gemerkt: Was nutzt uns HEUTE der Begriff der “Pflicht”?

Manchmal ist “alt” einfach “alt” und nicht mehr zeitgemäß und schon gar nicht mehr – oder nur eingeschränkt – auf aktuelle Problemfelder anwendbar. Sicherlich sollten weder Kant, noch Thomas Hobbes “Leviathan” oder das Freud’sche Strukturmodell zur Psyche unter den Tisch gekehrt werden.

Doch die Welt ist im Wandel und es fehlt eine nähere Betrachtung der Konsequenzen innerhalb der zunehmenden Digitalisierung. Und zwar eine moderne. Eine neue. Eine, die nicht auf „altem“ Gedankengut aufbaut.

Die Literatur greift die Digitalisierung auf, ebenso die Medien.

Hobbes' Leviathan (© Public Domain)

Hobbes‘ Leviathan (© Public Domain)

Manchmal sind wir im Unterricht durchaus vom eigentlichen Thema abgeschweift und es war klar, dass so bspw. Leihmutterschaft nur mit modernsten Technologien möglich ist. Alleine schon deshalb, um den Kontakt zu vermitteln.

Doch haben wir uns wirklich mit der Beschleunigung auseinandergesetzt? Mit dem, was damit einhergeht, welche positiven und negativen Folgen das haben kann?

Damit, was ein duales Studium bedeutet, wenn man mit 23 Jahren seinen Master hat und die nächsten 40 Jahren im Berufsleben stehen soll? Wenn man mit 17 Jahren sein Abitur hat, noch keine Ausbildung beginnen kann, aber wissen soll, was man werden möchte?

Wie sich unser Leseverhalten verändert, wenn wir digital noch mehr, noch schneller, noch besser und noch schöner konsumieren können?

Die Antwort lautet “Nein”. Dafür fehlte schlicht und ergreifend die Zeit.

Die Welt ist eben im Wandel. So sieht das aus!

Oder wie seht ihr das??!

Ich bin beim Schreiben dieses Artikels nun selbst extrem abgeschweift, merke daran aber einmal mehr, dass dies ein Thema ist, das mich brennend interessiert.

Ich bin Technikaffin und verfolge die Pro- und Kontra-Diskussionen des digitalen Lesens schon von Beginn an mit.

Die Diskussionen zwischen solchen, die eReader lieben, die eReader hassen, die sich nicht festlegen und denjenigen, die Vor – und Nachteile von beidem sehen.

Ich bin in der Materie drin und habe mich deswegen dazu entschlossen, die Einladung von Microsoft zum Thema “New Storytelling” anzunehmen.

Wir werden uns zwar keinesfalls damit auseinandersetzen, ob Kant uns gegenwärtig noch Lösungen bringt oder ob die Digitalisierung nun – platt gesagt – “gut oder schlecht ist”; allerdings muss an irgendeinem Punkt begonnen werden. (Abgesehen davon, dass das ein unendlich weites Feld ist und man nicht innerhalb von drei Tagen zu wirklich zufriedenstellenden Antworten kommen kann!)

Mein Fachgebiet jedenfalls ist die Literatur, ist das Wort, sind die Geschichten. CharleneSander4

Was liegt mir da also nicht näher, als diese einmalige Chance zu ergreifen, vom 18.11.-20.11.2013 nach München zum Kreativwettbewerb zu fahren und mich mit anderen Bloggern, Journalisten und Fachleuten zum Thema “New Storytelling” – Wie sieht Literatur im Zeitalter der Digitalisierung aus – oder wie könnte sie aussehen? – auszutauschen und auseinanderzusetzen?

Am 14.11.2013 wurde ich auf dem Microsoft PR-Blog mit ein paar Gedanken zum Thema und einigen Daten zu meiner Person, bereits vorgestellt, dort könnt ihr euch für nähere Info’s auch gerne umschauen! 🙂

Ansonsten habe ich bereits den Ablaufplan für die Zeit erhalten, doch was mich genau erwartet, kann ich noch nicht so recht einschätzen… (Aber ich bin SEHR aufgeregt! Und nehme gleich meinen halben Kleiderschrank auseinander! ;-))

Sicherlich, wir reisen an, um uns mit den neuen Möglichkeiten des digitalen Erzählens auseinanderzusetzen, viel wichtiger aber noch: um selbst einen Text mit diesen Möglichkeiten zu erstellen und die Theorie zur Praxis werden zu lassen! 😉

Die restliche Geschichte, die schreiben dann wir ! 😀

Alles Liebe,

Charlousie

PS: Unter dem Hashtag #EinfachMachen könnt ihr die Veranstaltung mitverfolgen und ich werde im Anschluss natürlich berichten, sobald ich die Muse dafür finde!!

Die VIP-Begrüßung am Droemer Knaur Stand! – Ein Highlight auf der Frankfurter Buchmesse 2013

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Ich habe eine Musikkappelle für Ihre Begrüßung bestellt, die ist aber leider im Stau liegengeblieben”, sind die Worte, mit denen mich Herr Kuhlemann am Droemer Knaur Stand, Halle 3.1, Stand E88/E89/F89 auf der Frankfurter Buchmesse 2013 begrüßt.

Als nächstes tut er allen in Reich- und Hörweite lautstark kund, dass ich die Gewinnerin des Hauptpreises bin, erläutert die Hintergründe und sorgt dafür, dass ich (positiv) ganz verlegen werde.

Herr Kuhlemann versprach nicht zu viel, als er vor rund vier Wochen in Stuttgart von einer VIP-Begrüßung sprach.

Matthias Kuhlemann und Thomas Thiemeyer am Diskutieren

Der Sekt wird extra für uns geöffnet und mehr als die doppelte Portion in zwei Gläser gefüllt. Die Dame, die dies tut, bekommt zum Beweis meinen Gewinngutschein unter die Nase gehalten, obwohl sie gar nicht mehr darauf besteht.

Ich fühle mich wie im siebten Himmel. Locker, witzig und herzlich erklärt mir Herr Kuhlemann sein Vorhaben. Zunächst sollen wir für ein paar Fotos mit unseren schicken Sektgläsern posieren. Aber bei Herr Kuhlemann ist das keine banale Fotosession, bei der man sich freut, wenn sie herum ist. NEIN! Sie ist viel mehr. Witzelnd gucken wir uns äußerst verliebt in die Augen, lachen und amüsieren die Standbesucher um uns herum aufs Beste. (Behaupte ich jetzt mal 😉 )

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Foto um Foto wird geknipst und ich denke: JETZT ist es aber genug, aber Pustekuchen, Herr Kuhlemann setzt noch einen oben drauf. Er nimmt einen kleinen Aufsteller vom Buch “Wir in drei Worten” mit einem äußerst … “heiklen” Spruch.

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Heute schon verliebt?” prangt nun vor uns und wir beiden gucken uns äußerst verliebt – quasi NOCH verliebter – in die Augen. Also, wenn es DA nicht funkt, WANN dann? 😉

Als nächstes eröffnet Herr Kuhlemann mir, er habe mir einen tollen Blumenstrauß überreichen wollen, bis ihm seine Kollegen davon überzeugten, dass der auf einer Messe ja äußerst unpraktisch wäre. (Danke, liebe Kollegen :))

Stattdessen wartet er mit dieser Idee auf: “Frau Sander, als Gewinnerin unseres Hauptpreises, der aus mehreren Teilen besteht, wie die Anreise zur Buchmesse und der Eintritt, gibt es neben dem Empfang am Verlagsstand natürlich noch eine Überraschung. Da der Blumenstrauß nun nicht geklappt hat, haben wir uns gedacht: Sie dürfen sich hier jedes Buch aussuchen, das Sie möchten und so viele, wie Sie tragen können!”

Pause.

Na, ist das was?”

Ich stehe da, stocksteif, sprachlos und kann mir geradeso verkneifen, ihm um den Hals zu fallen oder meine Kinnlade außer Kontrolle geraten zu lassen. Da sagt Herr Kuhlemann einen Satz, den ich mein Lebtag nicht mehr vergessen werde:
“Frau Sander, ich habe jetzt eigentlich mit einer Umarmung gerechnet.”

Ich versichere ihm sofort, dass ich mir diese nur schwer verkneifen konnte und falle ihm dann tatsächlich überschwänglich und super freudig um den Hals.

Ich muss träumen, denke ich mir. Ich muss das Goldmariechen unter einer goldenen Dusche sein, scheint es mir.

Aber nein, ich bin in der Realität, auf der Frankfurter Buchmesse 2013, in Halle 3.1, Stand E88/E89/F89 auf dem Verlagsstand von Droemer Knaur und werde vom geborenen Entertainer Herr Kuhlemman unterhalten und herumgeführt.

Kaum sind wir drei Schritte gelaufen, ruft Herr Kuhlemann sofort aus. “Darf ich euch vorstellen…” jaja, meinen Namen kennt ihr ja schon. Doch plötzlich stehe ich Iny Lorentz und Elmar gegenüber, Herr Kuhlemann hat wie aus dem Nichts ihr neuestes Werk hergezaubert, die Autoren signieren es, + individueller und speziell toller Autogrammkarte aus dem Gefrierbeutel. Garantiert Nässe/Unfall geschützt, wie mir Elmar versichern.! 😀

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Ich bin baff. Ich bin sprachlos. Ich umklammere mein (noch nicht angerührtes) Sektglas. Ich bin überfordert. Überfordert, aber einfach nur heillos froh und glücklich.

Wir plaudern und wir lachen. (Mal wieder ;-)).

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Es ist schön. Wir gehen weiter und keine fünf Meter später ruft Herr Kuhlemann erneut etwas aus, hat den nächsten Autor an Land gezogen, samt einem alten Bekannten von ihm aus der Buchbranche. Wir setzen uns an einen der Tische, das Buch des Autors Harald Gilbers “Germania” wird sofort hergeholt, signiert und ich tue daraufhin eines: Mir Mut antrinken. Ein prickelnder und köstlicher Sekt um cirka 14 Uhr hat noch niemandem geschadet. Und das auf der Buchmesse, in Halle 3.1, Stand E88/E89/F89.

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Harald Gilbers erzählt mir von seinem Roman, der normalerweise nicht meinem Genre entspricht. Doch ich finde es immer interessant, die Schöpfer hinter einem Werk kennenzulernen und dann durch einen Roman in deren Werk einzutauchen. Außerdem hat ein Roman/Thriller es mehr als verdient gelesen zu werden, wenn mehr als 2,5 Jahre Arbeit darin stecken!

Wir bleiben ein Weilchen dort sitzen. Zumindest lange genug, dass ich meinen Sekt komplett leeren kann, eine Cola bekomme – mit WAS für einem lieben Service: keinen Finger darf ich rühren. Nicht einmal AUFSTEHEN darf ich 😉 – und etwas köstliches Essen kann. Ich habe leider vergessen, ein Bild zu schießen, aber die Verköstigung war herrlich lecker und tatsächlich (ich übertreibe nicht!) exquisit! Sogar einen bombastischen Nachtisch in Form eines Maracuja Joghurts bekomme ich ;-). Very delicious and very loveable (reizend!)

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Herr Kuhlemann ist (auch wenn ich mich wiederhole) der Meister der Unterhaltung. Eine feine Gratwanderung zwischen Smalltalk und wirklich interessanten Gesprächen, die auf einer lockeren Ebene sehr genossen werden können. So erzählt er uns eine herrliche Anekdote aus Weimar, die so genial ist, dass ich sie nie wieder vergessen werde.

Thomas Thiemeyer habe ihn beispielsweise erst auf das Potenzial der Blogger aufmerksam gemacht. (Lieben Dank, Thomas!) Niemals hätte er damit gerechnet, dass ihn Stuttgart dermaßen viele Fans aufschlagen werden. Ein Potenzial, das er bisher unterschätzt habe. Schon wieder ein Grund zum Freuen, oder? 😀

Zwischendurch gesellt sich Patricia Kessler zu uns, sie erinnert sich sogar an LeseLust & LeseLiebe, obwohl der Kontakt schon gute 1-2 Jahre zurückliegt und ich überreiche ihr meine Visitenkarte. (Eine mehr, die ich an den Mann bzw. die Frau bringen konnte ;-))

Nun geht es weiter von Buchregal zu Buchregal. Herr Kuhlemann drückt mir Buch um Buch in die Hand. Persönliche Empfehlungen von ihm, die er mir begeistert anpreist und ich habe die Qual der Wahl.

Das alles geht so schnell und ich weiß gar nicht, wie mir passiert. Gut, dass der Sekt inzwischen wirkt und ich einfach nur noch fröhlich berauscht alles in mich aufnehme. (Nicht, dass hier ein falscher Eindruck entsteht. Droemer Knaur hat mich in keinster Weise abgefüllt, mir steigen Sekt/Prosecco nur äußerst schnell zu Kopf…)

Jedoch hat alles einmal ein Ende. Es werden noch ein paar Bildchen geknipst, ich darf meine inzwischen mehr als pralle Büchertasche beim Verlag einschließen lassen, um weiterhin locker durch die Messe zu wandeln und sie später abzuholen.

Wir haben ungefähr 15 Uhr, ich habe die VIP-Begrüßung meines Lebens genießen dürfen, ein Highlight der Frankfurter Buchmesse 2013, das durch den Charmeur Herr Kuhlemann zuckersüß, einprägsam und strahlend in meiner Erinnerung zurückbleiben wird.

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Gegen 17 Uhr möchte ich meine Buchtaschen abholen, aber wie das bei “Netzwerkern” wie Herr Kuhlemann so ist, kann er keinen Schritt tun, ohne grandiose Persönlichkeiten zu erkennen oder erkannt zu werden. So flaniert er eine Weile herum, bis er sich mir und Simone von Leselurch’s Bücherhöhle (mit der ich die Stunden dazwischen verbrachte ;-)) zuwendet. Sogleich macht er uns mit Anna Koschka bekannt, mit der wir uns noch nett unterhalten.

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DSCN3586Wenig später gibt es die endgültige Verabschiedung, mit exklusivem Schmatzer auf die Wange <3.

Ich sage “Tschüss”, ich bedanke mich und bin immer noch unglaublich geplättet.

Lieber Herr Kuhlemann und lieber Droemer Knaur Verlag! <3-lichen Dank für diesen genialen Hauptgewinn. Er hat meine Vorstellungen bei weitem übertroffen und ich bin richtig glücklich, dass ich 400 kilometer nach Stuttgart auf mich nahm, um dort schon eines der unglaublichsten Ereignisse meines Lebens erleben zu dürfen und gleichzeitig die Chance auf diese fantastische Buchmesse bekam.

Bleiben Sie bitte alle so, wie Sie sind. Es war herrlich, Danke!

Im Anschluss noch meine „Ausbeute“!

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Ein Buch fehlt, das habe ich meinem Chef geliehen, denn es passt wunderbar zu unserem Semesterthema 😉 !

  • „Schweigend steht der Wald“ von Wolfram Fleischhauer
  • „Krampus“ von Brom
  • „Tanz auf Glas“ von Ka Hancock 
  • „Flammen des Himmels“ von Iny Lorentz
  • „Da vorne wartet die Zeit“ von Lilly Lindner
  • „Die Unvollendete“ von Kate Atkinson
  • „Germania“ von Harald Gilbers
  • „XX XY Männer und Frauen“ von Ole Häntzschel & Matthias Stolz (hat mein Chef momentan!)

Ihr seht, der Lesestoff geht mir so schnell nicht aus! 😉

Auf bald,

Charlousie

Die spannendsten Geschichten schreibt das Leben…

… hat meine Kollegin neulich gemeint und damit hat sie natürlich auch recht.

Momentan schreibt mein Leben allerdings so viel, dass ich mich manchmal frage, wie ich da noch hinterherkommen soll 😉

Das Leben höchstpersönlich hat seine Krallen ausgefahren und das Bloggen in die hinterste Ecke verbannt. (Tatsache, total dreist, finde ich auch^^) ausgefahrene nägel

Daraus resultiert, dass ich zu cirka 70% arbeite, zu cirka 20% mit Freunden irgendetwas unternehme, zu 9% schlafe und zu 1% versuche, das nötigste im Internet zu regeln.

Bücher kommen irgendwie auch nicht mehr vor. Ich lese eigentlich nur noch 1-2 mal die Woche, wenn ich im Blutspendezentrum Plasma spende…

So habe ich die Tage “Stoner” von John Williams beendet ein anrührendes und tolles Buch.

Lange Rede, kurzer Sinn:

Ich habe einfach KEINE Zeit! Ich komme spät nach Hause, falle ins Bett, stehe morgens auf, fahre zur Arbeit, komme spät nach Hause, falle ins Bett … und das mehrmals in der Woche. Nicht, dass hier der falsche Eindruck entsteht: Ich LIEBE meine Arbeit :), dennoch ist das anstrengend!

Es ist nicht so, als hätte ich euch nichts mehr zu erzählen. Im Gegenteil…

Da war beispielsweise die Buchmesse im Oktober. Doch ich werde mich sobald ich kann, Tag und Nacht daran setzen und euch dann alles präsentieren! 😉

Nächste Woche bin ich für 5 Tage auf einem Zwischenseminar meines Bundesfreiwilligendienstes. Eine schöne Sache, allerdings: WANN soll ich da denn bitteschön auch bloggen??! 😦

Macht es gut, noch ein Spruch von Schiller:

Die Herrschenden werden aufhören zu herrschen, wenn die Kriechenden aufhören zu kriechen.”

auf möglichst bald,

Charlousie

„Jenseits aller Tabus – Das Frauenbild in der modernen erotischen Literatur“ mit Sandra Henke in der ESG-Kassel

Trotz meines (unfreiwilligen) Blogpäuschens möchte ich euch gerne darauf hinweisen, dass bereits morgen, am 05. November, 2013, in der Evangelischen Studentengemeinde Kassel (Mönchebergstr. 29) Sandra Henke unter dem Motto „Jenseits aller Tabus – Das Frauenbild in der modernen erotischen Literatur“ zu Gast sein wird.

Ich habe das ganze mitorganisiert und bin schon gespannt wie ein Schnitzel!

Flyer Theolounge Henke WiSe 2013

Bereits letzte Woche haben wir einen Haufen erotischer Romane von Frau Henke im Büro in Empfang genommen. (Wäre ich gemein, würde ich nun die Bilder meines Chefs und meiner Kollegin während des Auspackens hochladen, doch ich denke, da hätten sie ordentlich etwas dagegen! 😀 )

Deswegen nur die Bilder ohne erkennbare Personen 😉

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Erotische Romane – Die Erste!

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Erotische Romane – Die Zweite!

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Erotische Romane – Die Dritte!

Für den Abend haben wir ein blaues Sofa, das im Rahmen unserer Theologischen Lounge hoffentlich spannende und interessante Momente mit Sandra Henke bereithalten wird 😉 !

Ihr neuestes Werk „Das Lustroulette“ habe ich auch extra aus „Recherchezwecken“ gelesen, es bisher aber leider nicht rezensieren können … 😦

(Ich kann auch nicht versprechen, dass die noch folgen wird :))

 Das Lustroulette von Sandra Henke

Wer zufällig morgen um 20.00 Uhr noch nichts vorhat und in der Nähe oder sogar IN Kassel wohnt, ist herzlich eingeladen. ❤

Ich meine, ihr müsst euch das mal vorstellen, wir sind eine EVANGELISCHE STUDENTENGEMEINDE und veranstalten einen „erotischen Abend“ !!! o_O

Wer mir da nicht glauben will, das meine Arbeit rockt … bei dem weiß ich auch nicht mehr weiter 😉 !

Alles Liebe,

eure Charlousie

PS: Meine Kollegin habe ich heute dazu genötigt „Das Lustroulette“ zu kaufen und sie liest es wohl gerade zu Hause… 🙂

Wir sind auch auf Facebook und würden uns über LIKES freuen!! 🙂

 

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