Rezensionen

Miriam Bach und Philipp Andersen erzählen, über geistiges Pingpong und die im Kopf stattfindenden Abenteuer [Interview + Gewinnspiel]

BachuAndersenerzählen

WarteaufmichIm Mai habe ich den großartigen Roman “Warte auf mich” von Miriam Bach und Philipp Andersen verschlungen, rezensiert und zum TOP des Monats gekürt. Es ist mir daher eine Ehre, die beiden Autoren heute – exklusiv 🙂 – auf LeseLust & LeseLiebe begrüßen zu dürfen!

Ich bin mir sicher, dass ihr nach diesem Interview unbedingt das Buch lesen wollt.

Da trifft es sich gut, dass ihr am Ende die Chance erhaltet, 3 EXEMPLARE

des Romans „Warte auf mich“ zu gewinnen!!

Nutzt also die einmalige Gelegenheit, denn DIESES Buch ist besser, als ihr euch auch nur ansatzweise vorstellen könnt!

.Kurzvita

Miriam Bach:

Geboren 1972, Studium der Germanistik und Anglistik, anschließend Volontariat und Ausbildung zur Drehbuchautorin. Veröffentlichte zahlreiche Romane, schrieb mehrere TV-Filme und arbeitet darüber hinaus als Journalistin.

© Piper-Verlag

Philipp Andersen:

Geboren 1955, Studium der Literaturwissenschaft und Philosophie. Promotion. Tätigkeit als Übersetzer, freier Verlagslektor, Drehbuchautor, Werbetexter und Unternehmensberater. Verfasste unter Pseudonym Fach- und Sachbücher sowie Ratgeber zur Persönlichkeitsentwicklung.

© Piper-Verlag

Auf Facebook gibt es eine Fanseite, wer mal reinschauen mag… 🙂

Interview

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Legende_BachAndersen

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C: Vielen Dank, dass ihr euch die Zeit nehmt, ein paar Fragen für LeseLust & LeseLiebe zu beantworten!

M: Wir freuen uns über das Interview, das machen wir doch gern!

P: Ja, es ist doch schön, wenn die Leute sich für uns und unser Buch interessieren!

»Schreiben. ”Weil die wirklichen Abenteuer im Kopf stattfinden”«

C: Die erste Frage ist immer dieselbe. Wie seid ihr zum Schreiben gekommen?

M: So genau kann ich das gar nicht sagen. Vermutlich wie viele: Erst übers Tagebuchschreiben, und irgendwann habe ich dann angefangen, mir eigene Geschichten auszudenken. Dann habe ich schon während der Schulzeit angefangen, für die örtliche Tageszeitung zu schreiben, und ab da war klar, dass ich mal Journalistin bzw. Autorin werden möchte.

Philipp AndersenP: Ich habe als Übersetzer mein Studium verdient. Das war eine gute Übung, wie Etüdenspielen für einen Klavierspieler. Man übt Kreativität – wenn auch an kurzer Leine. Und irgendwann wollte ich es dann selber wissen.

C: Gibt es Orte, die euch inspirieren, aus denen ihr Ideen zieht?

M: Da gibt es keinen bestimmten Ort, denn mein gesamtes Leben inspiriert mich. Egal, wo ich gerade bin oder was ich gerade erlebe, Ideen finde ich überall.

P: Thomas Mann hat mal gesagt, „Der Stoff liegt auf der Straße“. Entscheidend ist, ob ich ihn sehe. Das aber hängt davon ab, ob der Stoff etwas mit mir selber zu tun hat. Ist das der Fall, zündet die Idee.

C: Habt ihr eine feste Schreibroutine?

M: Leider nein, obwohl ich immer wieder versuche, daran zu arbeiten, dass ich morgens ab neun Uhr am Schreibtisch sitze. Aber meistens kommt dann ständig etwas dazwischen, so dass ich vor nachmittags eigentlich nie in die Gänge komme.

P: Bei mir ist es genau umgekehrt. Ich schreibe eher in der Frühe. Das hat mir oft einen Vorsprung gegenüber Miriam verschafft, wenn sie anfing, war mein Kapitel schon da – wie beim Hase- und Igelspiel.

C: Lasst ihr euch beim Schreiben von Musik berieseln?

Miriam BachM: Absolut! Musik kann mich wunderbar in verschiedene Stimmungen versetzen, also suche ich häufig Stücke aus, die zu der Szene passen, die ich gerade schreiben will. Allerdings muss die Musik dann instrumental sein, sonst lasse ich mich zu sehr vom Text ablenken.

P: Musik höre ich gerne beim Autofahren, beim Kochen – oder einfach um der Musik willen. Aber wenn ich schreibe, brauche ich Ruhe. Damit ich die inneren Stimmen höre.

C: Wie geht ihr mit Schreibblockaden um?

M: Dann fange ich an, die Wohnung aufzuräumen, Wäsche zu waschen, zu kochen, gehe mit Freundinnen einen Kaffee trinken … und hoffe darauf, dass der Knoten bald wieder platzt.

P: Oft mache ich den Fehler, dann am Schreibtisch sitzen zu bleiben – aus Angst, ich würde sonst kneifen. Ist aber falsch. Auch wenn man den Schreibtisch verlässt, das Unterbewusstsein arbeitet weiter. Und genau deshalb erwischen einen die besten Ideen eben dann, wenn man scheinbar was ganz anderes macht.SpotlightBachAndersen

C: Wenn ihr keine Autoren geworden wärt, was wäre euer nächster Wahlberuf geworden?

M: Ich wäre gern ins Hotelfach oder in die Gastronomie gegangen. Musik hätte mich auch interessiert.

P: Wenn Miriam in die Gastronomie wechselt, brauche ich keinen zweiten Beruf. Dann werde ich ihr professioneller Dauergast.

C: Euer Tipp für angehende AutorInnen!

M: Werdet was anderes! 😉 Nein, ernsthaft, ich weiß nicht, was für einen Tipp ich geben soll. Es ist ein harter Beruf, der viel Disziplin erfordert. So romantisch, wie viele sich das vorstellen, ist es leider nicht.

P: Stellt Euch nur eins vor: Ihr sitzt den ganzen Tag allein am Schreibtisch mit Euch rum – acht, zehn, manchmal zwölf Stunden Konversation mit nur einem einzigen Menschen. Wenn Ihr das aushaltet, dann seid Ihr bereit.

C: Vervollständigt bitte den folgenden Satz:

Ich bin Schriftsteller, weil…

M: … ich es liebe, Geschichten zu erzählen und Leser damit zu fesseln. Und weil ich beim Schreiben immer wieder etwas Neues über mich selbst lerne, denn dabei kann ich wunderbar meine eigenen Gedanken sortieren.“

P: … die wirklichen Abenteuer im Kopf stattfinden.“

»Über das Buch. “Es war ein geistiges Pingpong.”«

ZitatWarteaufmichC: “Warte auf mich” ist die Geschichte zweier Schriftsteller, die sich ineinander verlieben, obwohl 1000 Gründe dagegen sprechen.

Zufällig” tragen die Charaktere des Buches dieselben Namen, wie ihr als Schriftsteller. Dennoch bin ich unsicher, was nun Fiktion und was autobiographisch ist. Dürft ihr vielleicht verraten, welcher Anteil überwiegt?

M: Diese Antwort überlasse ich Philipp, der kann das besser erklären!

P: Das ist einfach: Alles ist genau so passiert, wie wir es uns ausgedacht haben!

C: Wie seid ihr auf die Idee für “Warte auf mich” gekommen?

M: Wir sind beides Autoren, die eine enge Verbindung zueinander haben – da lag es auf der Hand, einfach mal etwas zusammen auszuprobieren.

C: Warum das Schreiben zu zweit?

M: Na ja, die Geschichte wird aus seiner und aus ihrer Sicht erzählt.

P: Genau das war der Reiz. Männer sind anders, Frauen auch. Darum haben wir beide Perspektiven, die der Frau und die des Mannes, strikt eingehalten. Um ein und dieselbe Geschichte von beiden Seiten her zu erzählen.

C: Waren damit besondere Schwierigkeiten verbunden?

M: Ja, sicher. Immer dann, wenn wir nicht einer Meinung waren, haben wir teilweise ganz schön heftig diskutiert. Mal hat sich der eine, mal der andere durchgesetzt.

P: Außerdem war es für uns beide eine Herausforderung. Schließlich wollte keiner von uns beiden hinterher hören, die Passagen des anderen seien aber viel schöner als die eigenen. So haben wir uns doppelt angestrengt.

C: Wie können eure LeserInnen sich den Schreibprozess vorstellen?

P: Es war ein geistiges Pingpong. Wir haben wirklich abwechselnd geschrieben, jeder musste auf das Kapitel des anderen reagieren und etwas Neues daraus machen. So wie wir es alle im wirklichen Leben auch tun müssen.

C: Weshalb tragen die Autoren des Romans (also ihr) dieselben Namen, wie die Charaktere im Buch? Das sorgt manchmal doch für etwas Verwirrung, vor allen Dingen wenn es darum geht herauzufinden, ob die Geschichte nun wahr ist oder nicht… 😉

M: Das genau ist doch der Witz daran, das haben wir natürlich mit Absicht gemacht.

P: Was an der Geschichte nun wahr ist und was nicht … das bleibt Miriams und mein süßes Geheimnis 🙂

Warte auf mich” weist besonders darauf hin, wie schmerzhaft manche Gefühle sein können, das diese aber besser sind, als vorsichtshalber in einem Glashaus zu verweilen. Hat “Warte auf mich” somit eine bestimmte Intention, die ihr der Welt nahe legen wolltet?warteaufmichW

M: Eine Botschaft oder Intention? Nein, ich würde sagen, eher nicht. Was meinst du, Philipp?

P: Du hast sie im Buch doch selber genannt: „Kein Himmel ohne Hölle.“ Nichts kann uns mehr verletzen als die Liebe. Aber auch nichts mehr beglücken. Eine ewige Wahrheit, in unserer Gegenwart erzählt.

C: In “Warte auf mich” spielt der Altersunterschied der beiden Liebenden eine große Rolle. Seid ihr der Auffassung, dass in unsere Gesellschaft Altersunterschiede (in beiden Richtungen) immer noch kritisch und missgünstig beäugt werden?

M: Na ja, vor allem werden Frauen, die einen jüngeren Partner haben, misstrauisch beäugt. Das finde ich nicht gerade emanzipiert. Und vor allem: Es ist doch die Privatsache der Betroffenen, alle anderen sollten sich da raushalten.

P: Liebe macht bekanntlich blind – auch für die Falten im Gesicht der geliebten Person. Nein, ich glaube, Liebe kennt kein Alter. Goethe hat sich noch mit 65 Jahren in eine blutjunge Frau verliebt. Und dabei heraus gekommen ist einer der schönsten Gedichtzyklen der deutschen Literatur, „Der west-östliche Diwan.“

C: Miriam und Philipp durchleben im Roman ein Wechselbad der facettenreichen Gefühle. Eines setzt sich mit den Gewissensbissen rund um das Fremdgehen auseinander. Würdet ihr sagen, dass Fremdgehen unter gewissen Umständen und Bedingungen moralisch nicht mehr verwerflich ist; oder bleibt immer eine gewisse Restschuld – und sei es die des eigenen Gewissens?

M: Uff, schwierige Frage. Ich denke, dass muss jeder für sich selbst entscheiden, ich persönlich halte Treue nicht unbedingt für das Wichtigste in einer Beziehung. Das Leben ist bunt und geht überraschende Wege, und jeder kann in einer Situation geraten, in der er oder sie sich „unmoralisch“ verhält. Ich finde Offenheit und Ehrlichkeit wesentlich wichtiger. Und Zusammenhalt, dann kann eine Partnerschaft auch Fehltritte überstehen. Wir sind doch alle nur Menschen!

CoverAusschnittWarteaufmichP: Fremdgehen ist ein scheußliches Wort. Ich glaube, es kann Situationen im Leben geben, da muss man „fremdgehen“ – um sich selber treu zu bleiben.

C: Das Buch schließt mit einem realistischen Ausgang (spoilerfrei), ob das als Happy End anzusiedeln ist oder nicht, muss jede/r selbst entscheiden. Doch wie steht ihr zur Liebe? Glaubt ihr, dass es ‚die‘ eine Liebe gibt oder sogar mehrere oder dass die Möglichkeit besteht, ihr nie zu begegnen?

M: Ja, sicher kann jeder mehrere Lieben haben. Und bestimmt ist es auch möglich, dass man ihr NIE begegnet. Wobei ich das eine sehr traurige Vorstellung finde!

P: Die eine große Liebe, die ein Leben lang hält, ist eine so schöne Illusion, dass man einfach an sie glauben muss. Wie man eben immer an das Unmögliche glauben sollte, um das Mögliche zu erreichen.

C: Kann eine (Liebes)-Beziehung mit mehreren Personen funktionieren?

M: Ich denke schon. Aber es ist für alle Beteiligten eine große Herausforderung, vor allem, weil unsere Gesellschaft diese Lebensform nicht wirklich anerkennt.

P: Natürlich kann das funktionieren. Es gibt ganze Kulturen, in denen das sogar die Norm ist oder war. Ob man das in unserer Gesellschaft leben kann, ist vermutlich vor allem eine Frage der emotionalen Kraft.

C: 5 Adjektive, die “Warte auf mich” am besten umfassen:

M: Sehnsuchtsvoll. Verzweifelt. Hoffnungsvoll. Verspielt. Leidenschaftlich. Traurig. Verrückt.

P: Weil das jetzt sieben waren, die Miriam nannte, streiche ich die letzten zwei.

C: War das Zusammensetzen der einzelnen Nachrichten in die abwechselnde Dialogform eine besondere Herausforderung für euch?

M: Nein, das schrieb sich fast wie von selbst, wir haben noch nie einen Roman so schnell geschrieben.

P: Mir geht es immer so, dass ich in Briefen oder anderen persönlichen Zeugnissen meiner Protagonisten ihnen am nahsten komme. Und je näher ich einer Figur innerlich bin, umso weniger muss ich beim Schreiben denken. Dann äußern die Figuren sich gleichsam selber, benutzen mich nur als eine Art lebende Schreibmaschine.

C: Habt ihr eine Lieblingspassage im Buch?

M: Für mich ist das eindeutig das erste Treffen in Hamburg, bei dem Miriam Philipp erst einmal unter die Dusche schickt!

P: Wie unromantisch. Für mich ist es die erste Nacht der beiden, in der scheinbar nichts, tatsächlich aber alles passiert.

C: Habt ihr bereits konkrete Pläne für weitere Schreibprojekte? Alleine oder noch einmal zusammen?

M: Momentan arbeiten wir jeder wieder an einem Solo-Roman, aber wir werden im nächsten Jahr ganz sicher wieder ein Buch zusammenschreiben. Wieder ein Liebesgeschichte, aber konkreter wollen wir da noch nicht werden.

P: Mehr KÖNNEN wir auch noch gar nicht sagen. Weil auch unser nächster Roman wieder im Pingpong entstehen wird.

»Leben. “Niemals aufhören, etwas Neues anzufangen.”«

C: Wenn man eure Namen bei Google eingibt, finden sich nur spärliche Informationen zu euren Personen. Habt ihr trotzdem Lust, ein bisschen etwas über euch zu verraten?

M: Viel mehr gibt es da gar nicht zu verraten, als man im Netz findet, wir Autoren sind nicht sonderlich spektakulär 🙂

P: Alles, was es über uns zu sagen gibt, findet sich in dem Roman. Mehr wäre weniger.

C: Habt ihr einen Lebenstraum, Wunsch oder Ziel, das ihr noch unbedingt erreichen möchtet?

M: Viele, viele, VIELE! Ich möchte noch ganz viel von der Welt sehen und irgendwann die Freiheit haben, ganz viel reisen zu können.

P: Niemals aufhören, etwas Neues anzufangen.

C: Negative Kritik wird selten gerne gesehen. Wie geht ihr mit solcher um?CoverWarteaufmich

M: Nun, natürlich schmerzt negative Kritik, aber sie gehört auch dazu, wenn man sich in die Öffentlichkeit begibt. Ich persönlich lese sie mir durch und frage mich dann ganz ehrlich, ob die Kritik berechtigt ist oder nicht. Wenn ja, versuche ich, aus ihr für die Zukunft zu lernen.

P: Ein Lob glaubt man immer, so absurd oder übertrieben es auch sein mag – Kritik hingegen stimmt nie! 😉

C: Was denkt ihr bei positiver Kritik zu euren Werken? Weist ihr den anderen gelegentlich auf eine bestimmte Besprechung oder einen Artikel hin?

M: Klar mailen wir uns gegenseitig, wenn einer von uns eine schöne Rezension entdeckt hat, das ist doch normal! Und darüber freuen wir uns selbstverständlich auch sehr!

P: Siehe oben.

C: Wenn ihr die Möglichkeit bekämt, eine Romanfigur zu besuchen, in welches Buch würdet ihr da schlüpfen?

M: Puuuuuh. Ich glaube, ich würde gern mal „Dorian Gray“ von Oscar Wilde besuchen. Stelle ich mir interessant vor!

P: Mit achtzehn Jahren habe ich den „Zauberberg“ von Thomas Mann gelesen. Damals habe ich mich täglich mit einer der Hauptfiguren des Romans unterhalten, Herrn Settembrini, über alle möglichen Fragen, die gar nichts mit dem Buch zu tun haben. Das mache ich auch heute noch, wenn mich ein Roman richtig packt.

C: Habt ihr eine/n Lieblingsautor/in?

M: Eigentlich sind es zu viele, um einen einzigen zu nennen. Aber ich finde die Bücher von Ursula Poznanski extrem gut und spannend. Und Charlotte Link mag ich auch sehr gern.

P: Das geht kreuz und quer: Von den älteren Autoren Thomas Mann, Flaubert, Guy de Maupassant, von den zeitgenössischen besonders Nick Hornby.

C: Was ist das skurrilste oder witzigste, das euch im Zusammenhang mit Büchern oder Lesereisen passiert ist?

M: Ich habe mal in der U-Bahn einer Frau gegenüber gesessen, die gerade ein Buch von mir las. Und die dabei weinte. Das war schon unglaublich!

P: Was wirklich skurril ist: In „Warte auf mich“ haben wir ein paar Dinge geschrieben, die dann erst später GENAU SO eingetreten sind. Welche, verrate ich jetzt nicht, aber das war schon … irre. Life imitates art, um auch mal auf Oscar Wilde zurück zu kommen!

C: Zum Schluss: Möchtet ihr euren LeserInnen noch etwas auf den Weg mitgeben?

P: Sterbt nicht aus!

M: Dem schließe ich mich an!

 C: Ich bedanke mich für eure ausführlichen und interessanten Antworten!

BuchBeschreibung

Gewinnspiel

 

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Wer aufmerksam mitgelesen hat, wird nun in der Lage sein, folgende Aufgaben zu lösen, um in den Lostopf für EINES VON DREI Büchern zu landen!Cover2Warteaufmich

– Viel Glück! 😉

BITTE LEST ALLES SORGFÄLTIG DURCH. WENN IHR EINE ANWEISUNG NICHT ERFÜLLT, KÖNNT IHR LEIDER NICHT FÜR DIE VERLOSUNG BERÜCKSICHTIGT WERDEN!

  • Beantwortet mir in einem Kommentar eine der folgenden Fragen, die ich bereits den Autoren stellte (bitte schreibt dazu, ob ihr 1. oder 2. beantwortet!):

  1. Würdet ihr sagen, dass Fremdgehen unter gewissen Umständen und Bedingungen moralisch nicht mehr verwerflich ist; oder bleibt immer eine gewisse Restschuld – und sei es die des eigenen Gewissens?

  2. Wie steht ihr zur Liebe? Glaubt ihr, dass es ‚die‘ eine Liebe gibt oder sogar mehrere oder dass die Möglichkeit besteht, ihr nie zu begegnen?

  3. Kann eine (Liebes)-Beziehung mit mehreren Personen funktionieren?

  • Schreibt eine E-Mail mit dem Betreff: “Interview-Gewinnspiel” an leselustleseliebe[Punkt]info[at]ymail[Punkt]com, die folgendes beinhaltet:

1. Den Kommentar, den ihr geschrieben habt, zusammen mit eurem Nicknamen und eurer Postadresse

2. + Die ANTWORT auf folgende Frage:

Welche Romanfigur würde Miriam Bach gerne einmal besuchen?! (Die Antwort NICHT in den Kommentaren posten, wer dies tut, wird automatisch von der Verlosung ausgeschlossen!)

  • Mit dem Absenden der E-Mail seid ihr damit einverstanden, dass ich eure Adressen an den Verlag weitergebe, der diese ausschließlich dazu verwendet, euch im Falle eines Gewinns das Buch zuzusenden!

  • Das Gewinnspiel läuft vom 17.08.13 bis zum 26.08.13 um 23:59 Uhr!

WICHTIG:

Ihr könnt nur mit einem Wohnsitz in Deutschland an der Verlosung teilnehmen.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Ich bedanke mich ganz herzlich bei den beiden Autoren und dem Piper-Verlag, die dieses Interviewspecial möglich gemacht haben!!

BibliografischeDaten

Warte auf mich

Philipp Andersen, Miriam Bach

Roman

Erschienen am 14.05.2013

320 Seiten, Gebunden mit Schutzumschlag

ISBN: 978-3-86612-357-1

16,99 [D], € 17,50 [A], sFr 24,90

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19 thoughts on “Miriam Bach und Philipp Andersen erzählen, über geistiges Pingpong und die im Kopf stattfindenden Abenteuer [Interview + Gewinnspiel]”

  1. Liebe Charlousie,

    das ist wirklich ein tolles Interview – mir scheint, Autoren sind ein geschwätziges Völkchen 🙂 Aber das ist auch gut so, denn ich bin jetzt doch sehr neugierig auf das Buch.
    Bei der Frage, die hier im Kommentar NICHT beantwortet werden soll ist mir etwas interessantes passiert. Ich wusste die Antwort, bevor ich sie gelesen hatte 🙂

    Mein Lieblingssatz war übrigens:
    Es ist alles so passiert, wie wir es uns ausgedacht haben.

    Deine „Antwortet-bitte-hier-im-Kommentar-Fragen“, finde ich sehr interessant, und ich denke du wirst unendlich vielfältige Antworten darauf bekommen und ich bin mir sicher, dass diese Antworten sich bei jedem, im Laufe seines Lebens, mehrfach ändern werden.

    Ich beantworte dann mal Frage 2, weil die mir gerade gut in den Kram passt 😉

    Ich glaube daran, dass es „die eine“ Liebe gibt, ich bin seit über 30 Jahren mit ihr verheiratet 🙂
    Dennoch verfalle ich nicht der Illusion, dass es auch für immer so bleiben wird, dazu ist das Leben einfach zu unvorhersehbar. Aber ich bin für jeden weiterenTag dankbar.
    Ich denke aber auch, dass viele ihre Liebe nicht finden; weil sie nicht richtig hinsehen. 😦

    Liebe Grüße
    MacBaylie

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  2. Ich habe das Buch bereits gelesen und ebenfalls verschlungen und auch Tränen gelassen. Das Interview ist richtig toll und informativ. Vielen lieben Dank dafür… in den Lostopf möchte ich nicht wandern, da ich das Buch ja schon habe….

    Viel Glück den anderen … es ist ein wundervolles Buch

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    1. Tja, wenn man das Buch bereits gelesen hat, ist das Interview wohl der einzige Anreiz, fürchte ich! 😉
      Aber gar nicht sooo fürchterlich, denn in meinen Augen ist das ein SUPER Interview!!
      Und dieses Buch… ich komme immer noch ins Schwärmen, wenn ich daran denke…

      Liebste Grüße,
      Charlousie

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  3. Pingback: » Heartbooks
  4. Liebe Charlouise,

    das ist wirklich ein tolles Interview! Interessante Fragen und noch besser Antworten…wer da keine Lust auf das Buch kriegt, muss irgendwas falsch gemacht haben 😀

    Die Fragen, die Du uns stellst, sind alle nicht leicht zu beantworten, aber ich entscheide mich trotzdem mal für die Erste:

    Mir fällt keine Situation ein, bei der fremdgehen moralisch nicht verwerflich wäre, außer vielleicht in einer richtig verkappten Ausnahmesituation. Bedrohung, Entführung, Mord…zur Ablenkung…obwohl es da vermutlich nicht mehr fremdgehen wäre 😉 es gibt durchaus Situationen, in denen ich es nachvollziehen kann, in der die Person nicht mehr Herr seiner Sinne wäre oder damit eine Botschaft übermitteln will…Schuld wäre diese Person aber dennoch!

    Ganz lieben Gruß

    Rica

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  5. 1. Ich kommentiere Frage 1:
    Es gibt Begegnungen im
    Leben, mit denen man niemals gerechnet hätte…(sollte es Schicksal sein?)
    Und will man dann auch noch so standhaft bleiben (da in einer festen Beziehung) irgendwann siegt doch das Herz über den Verstand!
    Was man am Ende daraus macht, bleibt eigenverantwortlich…
    P.S. ICH persönlich, wecke keine schlafenden Hunde 🙂

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  6. Liebe Charlouise,

    ich habe eben erst dein tolles Interview mit Gewinnspiel entdeckt und möchte sehr gerne mitmachen 🙂
    Erstmal fand ich das Interview richtig klasse und informativ! Das vorgestellte Buch „Warte auf mich“ hört sich ja wirklich super an, ich glaube, das würde ich gerne lesen 🙂
    Darum habe ich mich auch gleich mal bei deinen Fragen umgeschaut, welche ich besser beantworten kann. Uff, das ist gar nicht so leicht!
    Ich habe mich für:
    2. Wie steht ihr zur Liebe? Glaubt ihr, dass es ‘die’ eine Liebe gibt oder sogar mehrere oder dass die Möglichkeit besteht, ihr nie zu begegnen?
    Ich glaube, dass es sowohl ‚die eine wahre Liebe‘ im Leben geben kann, aber nicht muss und wahrlich glücklich schätzen darf sich, wer ihr begegnet! Ob wir sie dann auch ein Leben lang halten können, ist die andere Frage. Aber ich denke auch, wir können mehr wie einmal eine richtig großartige Liebe finden, das Leben spielt uns oft noch eine zweite Chance zu, auch in der Liebe – wir müssen nur die Augen offen halten und auch bereit sein für eine 2. Chance/Liebe. Dass wir ihr gar nicht begegnen, ist mir eine zu traurige Vorstellung, das gefällt mir nicht 😦

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  7. Hallo!
    Das Interview ist ja total toll!!! 🙂
    Ich würde auch sehr gerne am Gewinnspiel teilnehmen.
    Also, ich beantworte die 2. Frage:
    Ich glaube, es gibt nicht die EINE Liebe, weil z.B. viele Menschen nochmal heiraten, wenn Ihr Ehepartner gestorben ist. Und sie dann beide geliebt haben.
    Deshalb glaube ich nicht, dass es die eine große Liebe gibt, obwohl das in Filmen immer vorkommt. 😉
    Liebe Grüße,
    Hannah

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  8. Das Interview ist einfach toll, man merkt das Philipp Andersen Philosophie studiert hat. Vor allem folgende Antwort hat mir gefallen:

    „Fremdgehen ist ein scheußliches Wort. Ich glaube, es kann Situationen im Leben geben, da muss man “fremdgehen” – um sich selber treu zu bleiben.“

    Wenn das Buch nur annähernd so geschrieben ist muss ich glaube ich wegschmelzen 😉

    Ich habe mich für Frage 2 entschieden:
    Wie steht ihr zur Liebe? Glaubt ihr, dass es ‘die’ eine Liebe gibt oder sogar mehrere oder dass die Möglichkeit besteht, ihr nie zu begegnen?

    Ich kann nicht daran glauben, dass es nur eine einzige Liebe in unserem Leben geben kann. Treffe ich z.B. eine Entscheidung die mich an einen bestimmten Ort bringt und begegne dort meiner großen Liebe, dann kann das Schicksal sein. Es ist aber auch möglich, dass ich an meinem alten Zuhause ebenfalls die Liebe meines Lebens gefunden hätte: Nur wird man es in den meisten Fällen nicht wissen. Wahrscheinlich gibt es deshalb 2, 3, 4 oder 5 Lieben unseres Lebens. – Das ist natürlich viel zu unromantisch um es in Filmen zu verarbeiten, aber in meinen Augen extrem hoffnungsvoll!

    LG Anni

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  9. Soooo, nachdem ich gerade schon bei dem anderen Gewinnspiel mitgemacht habe und überhaupt jetzt genau die richtige Zeit ist (01:30Uhr) dir zur schreiben, werde ich hier auch mal mitmachen. Ich habe ja bis jetzt absichtlich nicht mitgemacht, weil es sich vom Titel erstmal so gar nicht angehört hat, als ob das so „Meins“ ist… ABER nun habe ich überaus gründlich das Interview gelesen, die Autoren liebgewonnen und bin nun doch etwas zu neugierig, um nicht bei dem Gewinnspiel mitzumachen 😉

    Beide Fragen sind gar nicht so einfach zu beantworten, aber ich habe mich mal in totaler Spontanität für Frage 1 entschieden:

    Würdet ihr sagen, dass Fremdgehen unter gewissen Umständen und Bedingungen moralisch nicht mehr verwerflich ist; oder bleibt immer eine gewisse Restschuld – und sei es die des eigenen Gewissens?
    Solange man nicht in einer „offenen“ Beziehung lebt, finde ich Fremdgehen immer schlecht, falls man es in diesem Fall überhaupt so nennen könnte. Fremdgehen heißt eigentlich immer, dass jemand wissentlich verletzt wird und das sollte in einer glücklichen Beziehung nicht passieren. Es wäre für mich also immer „moralisch verwerflich“ – momentan würde ich auch sagen, dass ich nicht damit leben könnte, egal wie leid es meinem Partner auch vielleicht im Nachhinein tut. Bis jetzt bin ich davon verschont geblieben, zumindest soviel ich weiß. Ich denke, falls man merkt, dass sich da etwas anbahnen könnte, muss man mit seinem Gewissen vereinbaren, ob es vielleicht besser wäre sich vorher zu trennen. Letztendlich muss jeder seine eigenen Prioritäten setzen und zum Schluss damit leben können.
    Fazit: Jeder hat andere Vorstellungen davon, was in einer Beziehung wichtig ist. Ich selbst könnte höchstwahrscheinlich (sag niemals nie!) kein Verständnis dafür aufbringen.
    ABER das alles gilt natürlich nur, wenn man eine eigene Entscheidung treffen konnte… wenn jemand dazu gezwungen wurde, zB weil er bedroht wurde ect. ist es kein Fremdgehen im eigentlichen Sinne!

    So nun wieder zurück zu den schönen Dingen des Lebens. Ich bin ganz erschöpft von den ernsten Fragen (+Antworten) mitten in der Nacht 🙂 Also ab in den Lostopf mit mir…und ins Bett 😀

    Ganz liebe Grüße, Esther

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  10. Hey! 🙂

    Ich fand das Interview echt toll und bin jetzt noch gespannter auf das Buch, welches ja bereits seit dem Erscheinen auf meiner Wunschliste steht.

    Ich habe mich dafür entschieden Frage 1 zu beantworten:

    Ich kann mir keine Situation vorstellen, in der es moralisch in Ordnung wäre, wenn einer der Partner fremdgeht. Fremdgehen käme für mich nicht in Frage. Wenn dann müsste das für beide erlaubt sein à la ,,offene Beziehung“ und wenn andere sich damit abfinden können, dann ist das deren Sache. Ich könnte mir aber nicht einmal eine offene Beziehung vorstellen.
    Für mich ist absolute Treue in einer Beziehung unumgänglich. Fremdgehen würde für mich sofort eine Trennung bedeuten. Denn wenn ich fremdgehen würde, dann hätte ich meinem Partner gegenüber ein schlechtes Gewissen und wenn mein Partner fremdgehen würde, könnte ich ihm nie mehr vertrauen. Denn wer einmal lügt, dem glaubt man nicht und wer einmal fremdgeht, dem vertraut man nicht.

    LG, Lisa

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  11. Huhu!

    So, erst mal: Tolles Interview! 🙂 Ich würde das Buch jetzt wirklich gerne lesen, das Interview hat neugierig gemacht.

    Also, ich beantworte mal Frage 1:
    Ich finde, dass ist eine schwierige Frage. Ich selbst kann mir gar nicht vorstellen, dass ich mit dem Fremdgehen kein Problem hätte. Das hätte ich auf jeden Fall! Für mich geht so etwas gar nicht. Aber ich denke schon, dass es unter gewissen Umständen doch in Ordnung wäre.

    Wenn wirklich alle beteiligten und alle die da irgendwie mit reingezogen werden damit überhaupt kein Problem haben … warum nicht? Wer leidet dann darunter? Niemand! Dann wäre es doch auch nicht verwerflich.
    Ich denke, dass diese Situation aber wirklich selten ist. Denn irgendwer wird doch wahrscheinlich immer darunter zu leiden haben. Entweder der betrogene Partner, der vielleicht oberflächlich in solche Spiele eingewilligt hat, aber nur um seinen Partner nicht komplett zu verlieren? Das wäre dann ja oberflächlich okay, aber doch eher gute Mine zum bösen Spiel machen.
    Andersrum gesehen. Die Leute die fremd gehen, sind mit ihrer Beziehung wahrscheinlich auch nicht so zufrieden. Kann ich mir jedenfalls vorstellen.
    Hm, vielleicht ist es aber auch tatsächlich eine Sache, wie man Beziehung interpretiert.
    Nach der altmodischen Denkweise ist fremd gehen wohl schon moralisch verwerflich, aber viele suchen sich heutzutage ja gar keine solche Beziehung mehr, sondern wirklich was lockeres zwischendurch. Da ist das dann wahrscheinlich eher okay.

    Okay, man sieht, ich denke, eine wirklich konkrete Antwort gibt es da nicht, aber ich tendiere schon eher dazu zu sagen, dass das ganze tatsächlich nur in sehr wenigen Ausnahmesituationen wirklich nicht mehr unbedenklich ist. Alles Auslegungs- und Situationsabhängig 🙂

    Ich hoffe, die Frage gilt trotzdem als beantwortet *G*

    Liebe Grüße!

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  12. Ich beantwort mal die 2. Frage:
    Sicher kann man sich mehrmals verlieben, doch die eine große Liebe, an die man imer denken muss, die einem immer im Herzen bleibt, die gibt es nur einmal und wenn man ihr begegnet, kannman sich glücklich schätzen und sollte sie nicht ungenutzt lassen, oder gar einfach so ziehen lassen, ohne um sie zu kämpfen.

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Danke für deinen Besuch! Über einen Kommentar würde ich mich freuen! ♥ Leselustige Grüße von Charlousie

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