Rezensionen

Dieser eine Augenblick

DiesereineAugenblick

Sie zehrt von ihren Erinnerungen. Denn es ist dunkel.

Sie wartet.

Sie sperrt die Gegenwart aus, flieht in vergangene Geschichten. In Momente, in denen Sorglosigkeit mehr als ein Wort ohne Bedeutung war. In Bilder, in denen sie das Glück spürt, das inzwischen zu einer abstrakten Idee verblasst ist.

Sie wartet.

Unter den Fesseln kann sie sich nicht rühren. Nur ihre Augen können blinzeln, ihr Mund sich öffnen und schließen, die Nase zucken. Ohne Sinn und Funktion. Also bewegt sie sich nicht.

Sie wartet.

Sie bewegt sich nur noch gedanklich. Besonders in diesem einen Augenblick, an den sie zurückdenkt, um am Leben zu bleiben. Den Augenblick, der dermaßen von einer inneren Ruhe und unbändigen Lebensfreude erzählt, dass es ihr nun beinahe das Herz zu zerbrechen droht.

Sie wartet.

Worauf? – Das weiß sie nicht.

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Ein Gedanke zu „Dieser eine Augenblick“

Danke für deinen Besuch! Über einen Kommentar würde ich mich freuen! ♥ Leselustige Grüße von Charlousie

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