Buchrezensionen, Rezensionen

Enders von Lissa Price [Rezension]

WolkeEnders.

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»Inhalt«

EndersCallie lebt nun endlich glücklich mit ihrem kleinen Bruder Tyler und Michael auf Helenas Anwesen. Sie besitzen die Hälfte des Grundstücks und haben genug Geld zum Leben. Tylers Krankheit kuriert sich allmählich aus und es könnte nicht besser laufen, wenn…

wenn nicht die Welt immer noch im Wandel begriffen wäre und so viele Starters machtlos in Heimen oder auf der Straße stecken würden. Außerdem hat Callie Helena versprochen, ihre Enkelin Emma zu suchen und alles zu tun, um die schlimmen Zukunftspläne des Old Man zu verhindern.

Callie bekommt eine Spur, die sie sich nicht entgehen lassen kann und entdeckt, dass sie sich selbst zum größten Feind werden kann.

»Höhen und Tiefen in der bereits bekannten Welt«

Enders” knüpft nahtlos an seinen Vorgänger “Starters” an und entführt seine LeserInnen tiefer in die Welt nach den Sporenkriegen, die einen großteil der Menschen auslöschten.

Lissa Price hat es geschafft, in dieser Dilogie einen konstanten Spannungsbogen zu halten, für genug Wendungen zu sorgen und einen runden Abschluss zu finden.

Gemeinsam mit der Protagonistin Callie durchlebte ich die Höhen und Tiefen ihres Starter-Daseins, das sich im Vergleich zu ihrem Dasein im ersten Teil stark gewandelt hat.

Die Faszination der neuen Welt blieb dieses Mal allerdings aus, da sie mir nun bestens bekannt und vertraut war. Nichtsdestotrotz beleuchtet Lissa Price ganz neue Seiten, die noch gefährlicher, schillernder, dunkler und sogbehafteter scheinen.

»Das Spiel mit den Masken«

Das Lesen von “Enders” gestaltet sich ununterbrochen wie ein zweischneidiges Schwert. Wem kann vertraut werden, wem nicht?

Zitatgrau

Trau niemandem außer dir selbst. Und dann ziehe auch das in Zweifel.” S.61

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So versteht sich die Autorin bestens darauf, ein Spiel mit unendlich vielen Masken zu spielen und alles in einem fadenscheinigen Licht erscheinen zu lassen.

Neue Charaktere haben der Geschichte einen weiteren Kick und Reiz verliehen.

»Abgehakt! Wo bleibt da die „richtige“ Liebe?«

Lediglich die Liebesgeschichte habe ich als störend empfunden, Starters_Endersda sie komisch umgesetzt wurde, wenig Sinn ergab und in meinen Augen nur eingebaut wurde, um das Gesamtpaket bedient zu haben.

Es ist auch immer nett, wenn eine Autorin ihre eigene Welt (auf logische Art und Weise) zerflückt und bis aufs Kleinste in Scherben zersplittert.

Gruselig ist die neue Technologie, die in “Enders” umrissen wird. Chips im Gehirn, die es erlauben, die Kontrolle über fremde Körper zu übernehmen und teilweise noch Specials eingebaut haben. Willenlose Marionetten auf zwei Beinen. Das Potenzial in dieser Richtung wurde von der Autorin ebenfalls bestens genutzt und ausgeschöpft.

»Keine Euphorie und insgesamt doch etwas schwächer als sein Vorgänger “Starters”«

Unbefriedigend für mich blieben einige Hintergrunddetails, die sich in dieser Rezension ohne Spoilergefahr leider nicht aufschlüsseln lassen. Es sei nur erwähnt, dass es Kleinigkeiten sind, über die auch gut hinweggesehen werden kann und die mich auch nur am Rande kratzten…

Leider war ich nicht mehr so mitgerissen, wie bei “Starters”. Vielleicht, weil der Reiz beim zweiten Teil dann doch etwas stiften/flöten geht oder weil sich die Geschichte nach 600 Seiten auch einfach abnutzt. Ich weiß es nicht, doch die grenzenlose Begeisterung vom ersten Band kann ich so nicht mehr teilen.

»Mein Fazit«

Enders” ist ein gelungener Abschluss für eine grandiose Dilogie, die bei keinem Dystopie-Fan im Buchregal fehlen darf. Meine Empfehlung, um zu sehen, in welche Richtung sich unsere Welt entwickeln könnte und niemals sollte!

Leseprobe!

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BibliografischeDaten


Enders
Lissa Price
Roman
Erschienen am 14.05.2013
Übersetzt von: Birgit Reß-Bohusch
352 Seiten, Gebunden mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-492-70264-5
€ 15,99 [D], € 16,50 [A], sFr 22,90
Hardcover
E-Book
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11 thoughts on “Enders von Lissa Price [Rezension]”

    1. Hey Martina!! 😀
      „Enders“ fand ich auch nicht so gut wie „Starters“. Konnte dich denn „Starters“ mehr überzeugen? 😉
      Habe mich aber SEHR schwer getan mit dieser Rezension…
      Hast du eigentlich die „Fallen Angels“-Reihe von J.R. Ward gelesen? Habe das 2. als Hörbuch und nur, weil ich nichts anderes mehr habe, zwangsläufig zum Einschlafen gehört und die 1. Stunde war langweilig, inzwischen ist es ganz cool. (Hatte den 1. auch mal gehört :)) ich mag den Sprecher nicht so, aber die Story ist irgendwie cool, auch wenn ich soooooooooooo viel aus dem 1. vergessen hatte!

      Sonnige Montagsgrüße,
      Charlousie

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      1. Starters war zwar besser, aber auch da hatte ich nur 3 Punkte gegeben und jetzt nur 2,5 Punkte. Weiß auch nicht, irgendwie war mir die Geschichte und die Charas gleichgültig, konnte überhaupt keine Verbindung aufbauen. *schade*

        Nein, die Fallen Angels Reihe habe ich noch nicht begonnen, aber nur weil einige Black DAgger FAns gemeint haben, das diese EngelReihe viel schlechter ist. Und ich will dann nicht was lesen, wo ich fürchte, es gefällt mir nicht. Außerdem sind Engel nicht meine bevorzugte Lesebeute 😉
        Also würdest du die Fallen Angels Reihe nun empfehlen oder nicht?
        LG Tina

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        1. Oha! Da wundert es mich ein bisschen, dass du überhaupt weitergelesen hast… o.O Hätte ich an deiner Stelle aber vermutlich dann doch auch 😉

          Hmmm, das mit der „Fallen Angels“-Reihe ist schwierig. Ich mag den Sprecher nicht und ca. 15 Stunden sind ja auch eher länger. Als Buch geht das dann ja schneller, also in dem Fall würde ich das Buch wohl auch eig. vorziehen 😉 Empfehle dir: Les mal rein, probier es aus. Es ist einfach etwas ganz, ganz anderes als die „Black Dagger“, darauf muss man sich einstellen. Klar, die LIEBE zwischen FRAU und MANN ist auch wieder gegeben, aber die Hintergründe sind andere, OBWOHL es in derselben Welt spielt. Und die Engel sind dort auch nicht so typisch mit Flügeln und Lichtschwert etc. Aber ein Engel ist ja auch im Anwesen der „Brotherhood“ (wie auch immer das jetzt nochmal auf Deutsch hieß^^) habe seinen Namen vergessen und der hat ja auch nicht diese klischeehaften Sachen an sich, auch wenn er NATÜRLICH Specials hat als Engel 😉 !
          Wäre aber gespannt, wie dir die „Fallen Angels“-Reihe gefallen würde… 🙂
          Liebste Grüße,
          Charlousie

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  1. Naja, die Neugierde ist einfach meine Schwäche.. da kann ich nichts dagegen und wie es ausgeht wollte ich dann eben doch wissen 😀

    Na gut, klingt eigentlich jetzt nicht so schlimm die Fallen Angels Reihe. Mir ist schon klar, dass dort vieles anders ist, aber zumindest sind es keine klassischen Engel, sondern anders. Der Engel in der Black Dagger Mansion heißt Lassiter und den mag ich eigentlich ganz gerne 🙂
    Werde rein lesen, danke für den TIPP! 🙂
    LG Tina

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    1. Ich würde Neugierde nicht unbedingt als Schwäche ansehen, aber bei Büchern schon meistens, stimmt. Geht mir meistens nicht anders! 🙂

      Nö, schlimm ist die Fallen Angels Reihe auch auf KEINEN FALL und wenn du Lassiter (ja, so hieß der Kerl ;-)) mochtest, sehe ich nicht, dass du die anderen nicht auch in dein Herz schließen könntest! 😀

      Yippie, freue mich, dass der Tipp was genutzt hat! 🙂

      Liebe Grüße,
      Charlousie

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Danke für deinen Besuch! Über einen Kommentar würde ich mich freuen! ♥ Leselustige Grüße von Charlousie

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