Archiv für den Monat Juni 2013

Assassino von Gerd Ruebenstrunk [Rezension]

AZG.

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Assassino»Inhalt«

Kati und Chris besitzen einen hohen IQ, so dass es nicht verwunderlich ist, dass sie im Auftrag von Katis Vater auf der Suche nach der s.g. Fibelscheibe sind. Blöderweise sind sie nicht die einzigen, die sich für dieses Objekt interessieren. Blut säumt den Weg, den sie gehen müssen, um die Fibelscheibe zu lokalisieren.

Leichter werden die Dinge mit dem Auftauchen des mysteriösen Ilyas nicht gerade. Er scheint sich an nichts zu erinnern und wirkt wie aus einer anderen Zeit gefallen.

Während Kati und Chris sich diesen Herausforderungen stellen, offenbaren sich zunehmend die Zusammenhänge zwischen der Fibelscheibe und dem Jungen, Ilyas.

Ein Wettlauf um Leben und Tod beginnt.

»Verloren in wirren, parallelen Erzählungen, die plötzlich Hauptschauplätze sind.«

Mit dem Buch “Assassino” von Gerd Ruebenstrunk bin ich vorne und hinten nicht warm geworden.

Die ersten Seiten überraschten mich positiv, dieser Eindruck verflüchtigte sich allerdings nach nur wenigen Seiten. Die Figuren wurden immer unglaubwürdiger, nervender, widersprüchlicher und wenig lesenswert. Anfangs nahm ich an, dass der Plot früher oder später wieder Fahrt aufnehmen würde, ging relativ unkritisch an die weiteren Kapitel heran, was sich nach spätestens der Hälfte komplett änderte.

Viele Handlungsstränge und parallele Erzählungen führen auf einen vermeindlich großen Showdown hin, der natürlich einiges auflöst, aber nicht so brillant oder packend daherkommt, wie ich es mir gewünscht hätte.

Gerd Ruebenstrunk hat in meinen Augen nie so ganz die Prioritäten seiner Figuren festlegen können. Mal ist die Suche nach der Fibelscheibe – die gleichzeitig der Auslöser und die Grundlage für “alles” ist – am wichtigsten, dann tritt sie in den Hintergrund und es wird über Details in einer undurchsichtigen Bruderschaften aus der Vergangenheit gefachsimpelt.

»Vergeudetes Potenzial und Kleinigkeiten, die zu Störfaktoren heranwachsen.«

Eine Verbindung zu diesen Bruderschaften oder auch Auftragsmördern – genannt Assassinen – gibt es durch die Figur Ilyas, jedoch ist das darin enthaltene Potenzial kaum ausgeschöpft worden. Verbindungen und Übergänge, Zusammenhänge und Entwicklungen verkümmern im Laufe des Lesens immer wieder erneut auf halbem Wege.

Meistens sind es nur Kleinigkeiten und normalerweise stören mich Kleinigkeiten nicht weiter. Bei “Assassino” summierten sich die Kleinigkeiten vielfach und mutierten, gespickt von kleinen Logikfehlern, zu großen Störfaktoren, die mich den Lesespaß kosteten. Einige Situationen wirkten extrem künstlich und auch die Handlungen zwischen den Figuren gestellt und unnatürlich. “Gab es da eine Liste, die der Autor abgehakt hat, bevor er sich dem nächsten Abschnitt zuwenden konnte?”, habe ich mich ein ums andere Mal gefragt.

»Lesetief und Abbruch-Gedanken!«

Nein, Gerd Ruebenstrunk konnte mich mit “Assassino”, im Gegensatz zu “Rebellen der Ewigkeit” nicht überzeugen. Das Buch balancierte knapp an dem Punkt, an dem ich Bücher gerne abbrechen würde. Wäre es nicht für eine Leserunde gewesen, hätte ich dies vielleicht sogar getan, denn so bin ich in ein kleines Lesetief geschlittert.

Assassino” besitzt positive Ansätze, die ich ein einziges Mal prima umgesetzt sah.

Eine Hauptfigur schildert unter Hypnose seine Geschichte. Während dieser (zu seltenen) Momente war ich gefesselt und hätte mich über eine Vertiefung in dieser Richtung gefreut.

Stattdessen bleibt die Handlung relativ offen und eine Fortsetzung ist zu erwarten, auf die ich getrost verzichten kann!

»Mein Fazit«

Assassino” ist eine Geschichte mit viel Potenzial, das zu cirka achtzig Prozent in den Sand gesetzt wird. Ich kann kaum ein positives Haar an diesem Buch lassen. Trotz wunderschöner Gestaltung in schimmernder metallic-Optik, weiß der Inhalt in wenig schimmernder Manier einen bitteren Nachgeschmack zu hinterlassen. Durststrecken, Charaktere, mit denen ich nicht warm wurde, Ungereimtheiten und kaum Spannung, verleideten mir das Lesen, trotz flüssigem Schreibstil.

Vielleicht waren meine Ansprüche zu hoch und meine Erwartungen für ein reiferes Buch gingen in eine zu verkehrte Richtung.

Mag sein, dass jüngere LeserInnen mit “Assassino” mehr Vergnügen haben als ich, doch ich werde keine Empfehlung aussprechen.

Eventuell klappt es mit meinem nächsten Gerd Ruebenstrunk-Buch besser!

Leseprobe

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BibliografischeDaten

Gerd Ruebenstrunk

Assassino

Ab 14 Jahren / 384 Seiten
21,4 cm x 15,5 cm

16,99 € [D], 17,50 € [A], CHF 24,90

ISBN: 978-3-7607-8681-0
Erschienen am 05.03.2013

Zu “Assassino” bei bloomoon

Vielen Dank an den bloomoon-Verlag und Lovelybooks für das Leseexemplar und die damit verbundene Leserunde! 😉

 

Rainer Wekwerth erzählt! Über ‚das Eine‘, sein labyrinthischstes Werk und den alltäglichen Autoren-Spagat [Autoreninterview]

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Meine lieben LeserInnen!

Durch die „Damian“-Bücher bin ich schon lange ein großer Fan von Rainer Wekwerth und präsentiere euch daher voller Stolz ein großartiges Interview, nachdem theoretisch jede/r neugierig auf seine Bücher werden sollte! 😉 Viel Spaß beim Lesen, ich zumindest habe mehrmals gelacht und schmunzeln müssen!!

Kurzvita

Rainer Wekwerth, Jahrgang 1959,
hat zahlreiche Bücher, teilweise unter Pseudonym veröffentlicht und dafür Preise gewonnen.

Er ist verheiratet, Vater einer Tochter und lebt in der Nähe von Stuttgart.

Mehr Infos unter www.wekwerth.com

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C: Lieber Rainer. Ich freue mich sehr, dich heute auf LeseLust & LeseLiebe begrüßen zu dürfen.

R: Hallo Charlousie, danke für die Einladung.

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»Schreiben. Wie aus vielem ‚das‘ Eine wurde«

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C: Beginnen wir mit einer typischen Standardfrage: Wie bist du zum Schreiben gekommen? Hast du vorher etwas anderes gemacht?

R: Geschrieben habe ich schon seit meinem 7. Lebensjahr, aber bis zur ersten Veröffentlichung im Jahr 1996 musste ich ja irgendwie die Zeit totschlagen, also habe ich als Fotolaborant, Drucker, Versicherungsvertreter, Autolackierer, Landschaftsgärtner, Grafik Designer und Journalist gearbeitet. Zudem war ich professioneller Break Dancer, Tae Kwon Do Trainer, Spieleerfinder und nicht genug damit, ich hatte eine eigene Werbeagentur, einen berühmten Videospielladen und eine wunderschöne Buchhandlung. Klingt als hätte ich drei Leben gelebt. Heute bin ich nur noch Autor und Coach für Kreatives Schreiben.

C: Wo findest du deine Ideen?

R: Wenn ich das wüsste. Ideen blitzen auf. Ständig. Manche sind flüchtig, andere beschäftigen dich über Jahre. Irgendwann weiß du, welches Buch du schreiben willst.

LabyrinthC: Hast du eine Schreibroutine?

R: Ja, ich schreibe täglich außer am Wochenende von 8.00 – 10.00 Uhr. Mindestens 1000 Worte, vorher stehe ich nicht auf.

C: Hörst du Musik beim Schreiben? – Um vielleicht sogar Inspiration zu bekommen?

R: Nein, da brauche ich totale Ruhe, Musik würde mich ablenken.

C: Hast du ein persönliches “Geheimrezept” gegen Schreibblockaden, das du anderen auch empfehlen würdest?

R: Schreibblockaden tauchen nur auf, wenn man die Vorarbeit zum Roman nicht sorgfältig geleistet hat. Ich rate jedem Autor ein vollständiges Konzept und eine komplette Figurenbeschreibung entwickelt zu haben, bevor man den eigentlichen Roman beginnt.

C: Wenn du dir unabhängig von deiner jetzigen Berufung jeden Beruf der Welt aussuchen dürftest, welcher wäre das?

R: Friedhofsgärtner oder Bundeskanzler. Bei dem einen Job hätte ich wunderbar viel Zeit und Ruhe, beim anderen würde ich dafür sorgen, dass einige Größen in Politik und Wirtschaft keine Ruhe mehr finden.

C: Was hat sich seit dem Beginn deiner Autorenkarriere für dich verändert?

R: Sehr viel. Ich lebe ein Leben von dem die meisten Menschen träumen. Ich kann meiner Leidenschaft nachgehen und jeden Tag Abenteuer erleben, auch wenn sie zumeist nur in meinem Kopf stattfinden.

C: Kannst du Schreiberlingen, die selbst vom Schreiben träumen, einen Tipp geben?

R: Gib niemals auf und hole dir jede Hilfe, die du kriegen kannst. Lerne das Handwerk und schreibe, schreibe, schreibe…

C: Vervollständige bitte den folgenden Satz:

Ich bin Schriftsteller, …

R: … weil in mir Geschichten leben, die erzählt werden wollen.“

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»Werke. “Das Labyrinth erwacht” im Fokus«

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C: Mit “Das Labyrinth erwacht” hast du den Startschuss für eine neue Serie im Arena-Verlag

gegeben. Nach deiner Dilogie “Damian” rund um einen himmlisch-höllischen Krieg mitten in Berlin, begeisterst du deine LeserInnen nun mit einem ganz anderen Setting: Dem Labyrinth.

Weshalb ist das Labyrinth in deiner Geschichte (bisher? ;-)) so wenig “klassisch” labyrinthisch?

R: Das eigentliche Labyrinth steckt in uns selbst, in jedem von uns. Wir müssen jeden Tag darum kämpfen, wir selbst zu sein und uns nicht im Labyrinth des Lebens zu verlieren.

C: Was ist deiner Meinung nach die Hauptaussage von “Das Labyrinth erwacht”?

R: Freundschaft und Liebe ist größer als alles, ist größer als der Tod.

C: Woher hast du die Idee zum Roman genommen?

R: Das weiß ich nicht. Viele Menschen denken James Dashners Roman „Die Auserwählten im Labyrinth“ hätte mich inspiriert, ich habe aber den Vertrag zur Labyrinth Trilogie ein Jahr zuvor unterschrieben und Band 1 war kurz vor der Fertigstellung als Dashners Buch herauskam.

C:Weshalb diese Vielfalt an Charakteren?

R: Es braucht diese sieben Charaktere um die Geschichte zu erzählen. Jeder von ihnen trägt seinen Teil zur Story bei.

C: In welcher Hinsicht war diese Charaktervielfalt vielleicht eine Herausforderung für dich?

R: Ich habe das nicht als Herausforderung empfunden, sondern als Glück, die Geschichte aus vielen Perspektiven erzählen zu können.

C: Gibt es einen Charakter, den du bevorzugst und einen, der dir beim Schreiben die größte Mühe bereitete?

R: Ich liebe Léon, aber eigentlich sind sie alle meine Kinder. Tian war ein wenig schwierig, da er sehr zurückhaltend ist.

DasLabyrintherwachtC: Spätestens nach dem ersten Band ist klar, dass es noch weitere Teile geben wird. Wie viele sind geplant?

R: Zwei weitere. „Das Labyrinth jagt dich“ und „Das Labyrinth kennt keine Gnade“.

C: Sollte “Das Labyrinth erwacht” von Anfang an ein Mehrteiler werden?

R: Ja, von Anfang an war die Story auf drei Bände geplant. Weniger war einfach nicht möglich, ohne die Geschichte zu verstümmeln.

C: Hast du bereits jetzt den sich über mehrere Bände erstreckenden Plot bis zum Ende und kleinstem Detail durchgeplant?

R: Ja, das Konzept dazu umfasst über sechzig Seiten, aber inzwischen hat die Geschichte teilweise einen anderen Verlauf genommen und wurde überarbeitet.

C: Gibt es eine Szene, von der du findest, dass sie dir am Besten gelungen ist?

R: In Band 1 ist es Kathys Tod, als sie sich vom Dach fallen lässt. In Band zwei gibt es gleich zwei Szenen, auf die ich ganz besonders stolz bin. Meine Probeleser hatten Tränen in den Augen, mehr geht nicht. Mehr kannst du mit Worten nicht erreichen.

C: Gibt es auch eine Szene, bei der dir das Schreiben sehr schwer fiel?

R: Nein. Manchen Szenen sind aufregender als andere, aber mir ist nichts daran schwer gefallen.

C: Was oder wie viel von dir steckt in deinen Werken? – Speziell in “Das Labyrinth erwacht”?

R: Sehr viel. Die Aussagen meiner Bücher, sind meine Aussagen über das Leben und wie man es leben sollte.LZ

C: 5 Adjektive, die dein Werk am treffendsten beschreiben.

R: Spannend, gnadenlos, berührend, unvorhersehbar und vielfältig.

C: Darfst du uns schon eine Kleinigkeit aus der labyrinthischen Fortsetzung verraten?

R: In Band 2 wird alles noch viel dramatischer und Mary entdeckt etwas in sich, von dem sie nicht wusste, dass es da ist.

C: Gibt es bereits konkrete Pläne, die du nach dieser Serie gerne umsetzen würdest?

R: Nein noch nicht. Ich selbst bin noch tief im Labyrinth.

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»Leben. Ein Spagat zwischen Privatem und Beruflichem«

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C: Inzwischen gibst du seit einiger Zeit online kreative Schreibkurse. Vieles kann man auf deiner Webseite nachlesen. Trotzdem möchte ich dich bitten, kurz zu erzählen, wie, wann und wo 🙂 du zu dieser ungewöhnlichen Idee gekommen bist.

R: Als ich meinen Buchladen hatte, war ich schon veröffentlichter Autor und es kam oft vor, dass mich Nachwuchsautoren um Rat fragten. Viele meinten, ich solle doch Schreibkurse geben und mein Wissen teilen. Da ich keine regionale Begrenzung wollte, bot sich das Internet als Plattform für diese Kurse an.

C: Wie ungefähr kann sich jemand Außenstehendes den Ablauf eines solchen Kurses vorstellen?

RZitatRW: Alle meine Kurse haben nur ein Ziel: den Roman des Schreibschülers Wirklichkeit werden zu lassen. Dementsprechend bauen alle Aufgaben aufeinander auf, bis man sein fertiges Romankonzept in Händen hält. Für die jeweiligen Aufgaben hat man 6 Tage Zeit, dann kommt mein Feedback. Wenn beide Seiten zufrieden mit der Lösung sind, geht es weiter, ansonsten arbeiten wir an der aktuellen Aufgabe bis das Ergebnis passt.

C: Wie meisterst du den Spagat zwischen dem Schreiben, Lehren und natürlich dem Privaten aus Familie und Freunden?

R: Das frage ich mich auch manchmal. Es geht aber tatsächlich nur mit viel Arbeit und viel Selbstdisziplin.

C: Hast du einen Lebenstraum, Wunsch oder Ziel, das du noch unbedingt erreichen möchtest?

R: Ich möchte eines meiner Bücher auf der großen Kinoleinwand sehen.

C: Wie gehst du mit negativer Kritik um?

R: Wenn sie sachlich ist, akzeptiere ich sie. Ist sie unsachlich, ärgere ich mich ganz unsachlich.

C: Wenn du eine Romanfigur in ihrer Geschichte besuchen könntest, wen würdest du da begrüßen?

R: Emily aus dem Buch „Emilys wundersame Reise ins Land der Träume“. Dieses Buch habe ich unter dem Namen Jonathan Abendrot veröffentlich. Ich verdanke Emily meine schriftstellerische Karriere und ich würde ihr gern ‚Danke’ sagen.

C: Hast du zurzeit ein(en) Lieblingsbuch(autor)?

R: John Green „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“. Ein unglaubliches Buch.

C: Was ist das skurrilste oder witzigste, das dir im Zusammenhang mit deinen Büchern oder Lesereisen passiert ist?ZitatRainerWekwerth2

R: Auf der Leipziger Buchmesse 2013 war mein Buch schon am zweiten Messetag ausverkauft. Sonntags hatte ich dann eine Signierstunde zu der nur wenige Leute kamen, weil es keine Bücher mehr gab, die ich hätte signieren können.

C: Möchtest du zum Abschluss noch etwas an deine LeserInnen loswerden?

R: Danke für die Zeit, die ihr meiner Arbeit schenkt.

C: Vielen Dank, für deine spannenden, abwechslunsgreichen und zum Lachen bringenden Antworten 😉 ! und dass du dir die Zeit genommen hast!

R: Danke für die tollen Fragen

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Alles kommt einmal zum Ende, so auch dieses gelungene Interview, von dem ich hoffe, dass es euch genauso begeistern konnte wie mich!!

Und für alle, die schon sehnlichst auf die Fortsetzung von “Das Labyrinth erwacht” warten: Im Juli ist es schon soweit und zwar mit “Das Labyrinth jagt dich!”

Wer nach diesen Antworten nicht sofort zuschlägt! – Bei dem weiß ich auch nicht weiter… 😉

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Ihr habt noch nicht genug?! dann findet ihr auf dieser Seite weitere Interviews!

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BibliografischeDaten„Das Labyrinth erwacht“

Preis: 16,99 €

Seitenzahl: 408

Maße: 215.00 mm / 160.00 mm / 46.20 mm

Einbandart: gebunden

Erscheinungstermin: Januar 2013

Microsite: http://www.wekwerth-labyrinth.de

Leseprobe:

Wekwerth_Labyrinth.pdf

Cover-Download:

978-3-401-06788-9.tif

Davon, was die Zukunft nach dem Abitur bringt!

Es ist seit dem 21.06.2013 offiziell!

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Ich habe mein Abiturzeugnis in Empfang genommen und bin gemeinsam mit meinem Jahrgang aus der Schule verabschiedet worden.

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Am 22.06.13 ging es dann auf den ~Abiball~, der sehr gelungen und richtig glanzvoll ablief!

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Einen schöneren Abend hätte ich mir kaum vorstellen können! 🙂 Und wer’s glaubt oder nicht! Ich wurde sogar gemeinsam mit drei anderen für mein soziales Engagement – heißt, meine „herausragende Mitarbeit in der Schülerzeitung als Redakteurin und Autorin“ – geehrt! Da gab es glatt einen Buchgutschein für uns und den Gang auf die

Bühne! 😀 Ein aufregender Moment!! Gutschein

Eine Party danach durfte natürlich nicht fehlen…

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Abiball3… dafür wurde das Make-Up noch einmal aufgefrischt (meine Freundin kann einfach WUNDERBAR schminken ;-)) und sich die Seele aus dem Leib getanzt! Ich verrate mal nicht, wie lange diese „Nacht“ ging … (Und die Fotos wurden schon im fortgeschrittenen Stadium geknipst! Klar, dass ich da „etwas“ fertig war und das auch zu sehen ist. :))

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Was bringt also nun die Zukunft? Jetzt, da ich von den Ketten und Fesseln 😛 der Schule befreit bin und es sogar überlebt habe!?

Es bedeutet UMZIEHEN, allerdings innerhalb meiner Heimatstadt Kassel; denn damit enthülle ich direkt meinen nächsten Plan: Ich absolviere einen Bundesfreiwilligen Dienst in Kassel.

Dort habe ich die verschiedensten Aufgaben in unterschiedlichen Bereichen: Ein bisschen Kulturelles, ein bisschen Soziales, ein bisschen Gastronomisches, ein bisschen im Büro, von allem und nichts ein wenig also. 😀

Manche nennen es Schonfrist, bevor das Studium, die Ausbildung oder was auch immer losgeht. Ich nenne es, Erfahrungen sammeln und freue mich schon enorm auf diese Zeit!

Im August geht es in meine neue und feine WG mit zwei anderen Mädels und ich habe das Gefühl, dass wir uns super ergänzen und jede Menge Spaß haben werden!! 😉

Ja, ja! Die Zeit nach dem Abi. Eine Schöne Zeit, eine Zeit des Aufbruchs und eine Zeit, die mit Veränderungen, Stress und Vorfreude verbunden ist.

Es wird also mal wieder ein bisschen gemäßigter auf LeseLust & LeseLiebe zugehen. Das soll mich nicht von der Durchführung meiner geplanten Aktionen (habe ich da gerade Gewinnspiele gehört?? :P) abhalten!!!

Ich fahre zwischen Juli und August auch noch einmal einige Tage in den Urlaub und dann kann ich ab Mitte August voll durchstarten!

Überall. Oder auch einfach nur dort, wo es nötig ist!

Ansonsten wünsche ich euch noch einen schönen, schönen Sommer!! Und allen Heranwachsenden, die ebenfalls den Weg in ein „neues Leben“ beschreiten, viel Erfolg, Mut und Glück dafür!

Charlousie

PS: Von Leipzig habe ich noch nichts gehört… 😥

Blanvalet feiert 15 Jahre blanvalet Taschenbuch! – Ich feier mit! ;-)

Genau, der Verlag feiert zusammen mit Lovelybooks und verlost einen coolen Jubiläumspreis. Da ich die Gewinnspielidee echt cool finde, mache ich auch mit!! – Und zwar, BEVOR das Buch für den Umzug verpackt wird ;-).

Schießt einfach ein Bild von eurem Lieblingsbuch aus dem blanvalet Verlag (mit oder ohne euch ist egal!), dann begründet, warum ausgerechnet dieses Buch euer Liebling ist und ladet es an >>>dieser<<< Stelle hoch! Viel Glück!!

Zur Auswahl standen diese Bilder (Ja, das eine ist ein Spaßbild 😛 ) und das ganz links ist eigentlich mein Favorit, doch jetzt bin ich mir unsicher und schlafe noch einmal drüber^^. Welches gefällt euch am besten? Von links nach rechts sind es einfach die Bilder 1-4, kann man sich ja ganz gut denken, oder? 🙂

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*Klick* zum Vergrößern!

(Und auch ja dazu, dass es tatsächlich noch schlimmere Bilder als diese hier gab ;-)) Boah, ist das Buch zufällig GRÖSSER als mein KOPF! o.O Interessant…

Habe auch auf Mascara verzichtet, sind gerade alles nicht so meine Tage…

Mein Buchregal ist normalerweise auch geordneter, doch wegen des Umzugs mussten schon manche ihrem angestammten Platz weichen. Schluss mit den Rechtfertigungen und los mit meiner Begründung, warum gerade DIESES Buch:

800 Seiten vergingen bei diesem Buch wie in Trance, denn Hexenkünsten gleich hat mich Deborah Harkness mit „Seelen der Nacht“ gebannt! Ich konnte die Geschichte von Diana und Matthew nicht mehr aus der Hand legen. Selten habe ich solch eine Sucht verspürt und denke immer noch, Jahre nach dem Lesen, mit großer Faszination an dieses Werk zurück. Von diesem Spektakel und Kopfkino der Geschichte habe ich sogar schon geträumt und könnte mir keine schönere Liebesgeschichte vorstellen. Das absolute Buch mit dem Wow-Effekt. Ich liebe es einfach! 😉

Das werde ich dann in den nächsten Tagen auf der Aktionsseite einreichen. Eine Rezension habe ich zum Buch übrigens auch mal verfasst!

Ich wünsche allen Teilnehmenden noch ganz viel Glück und bin gespannt, was für Bücher und coole Fotos sich auf der Seite am Ende noch so tummeln werden! 🙂

Liebste Grüße,

Charlousie

An alle Pängster für das weltbeste Magazin!

Noch im April erhielt ich pängtastische Zeitungspost und habe mich von den Seiten nicht mehr lösen können. So viel Liebe (ja, wirklich Liebe), Schönheit, Intensität und Begeisterung steckte zwischen diesen Seiten. Dementsprechend euphorisch viel meine lobende Rezension aus.Grüne_Neuzugänge3

Päng! Eine erstaunlich vielfältige Zeitung, hinter der hauptsächlich drei Drahtzieher stecken, die entgegen Konsum und Kommerz mit Herzblut etwas Wundervolles erschaffen und an die LeserInnen ihrer Zeitung weitertransportieren.

Mein Fazit im April lautete so:

Ich bin beeindruckt von der wortgewandten, besonderen und mehr als lesenswerten Päng!. Wer einen Moment der Ruhe inmitten unseres lärmenden Alltags sucht, sollte sich mit Päng! verziehen und das virtuose Magazin lesen. Dort hat sich eine Nische aufgetan, die voller “wildem Leben” steckt, das ich vorbehaltlos jedem empfehle!

© Päng!

© Päng!

Seit April freue ich mich nun auf die neue Ausgabe im Juli und das tolle Gefühl, wenn ich sie wieder in den Händen halten kann. Mit Schrecken las ich dann letzte Woche diese Zeilen:

Jetzt stehen wir 4 Wochen vor Druckabgabe vom neuen Sommerheft, das am 4. Juli für Euch erscheinen soll. Das Heft ist fast fertig und wir können es kaum erwarten, es Euch zu präsentieren. Doch in der letzten Woche kam die bittere Erkenntnis: Die Mittel für Druck und Produktion reichen vorne und hinten nicht aus.
Was nun? Was ganz schnell klar war: Kampflos geben wir nicht auf! Also: Was wollen wir und was haben wir? Wir wollen Päng! nicht einstellen und einem großen Verlag anbieten. Wir haben die coolste Community ever, die uns täglich darin bestärkt, weiterzumachen. Also packen wir es an:

 

Ich finde es schrecklich, dass die schönsten Sachen der Welt am leidigen Geld scheitern sollen… Deswegen hoffe ich, dass ihr als Päng!-Liebhaber oder auch als Neugierige und zukünftige Pängster auf der

>>>Seite mit weiteren Informationen<<<

vorbeischaut und vielleicht sogar euren Teil für die neue Päng! dazu leistet!!? Es gibt sogar exklusive Prämien, die sich wirklich lohnen ;-). Ich sag‘ euch, da steckt überall Liebe drin!  und wer Finanziell nicht helfen mag/kann, kann es auch anders tun: Verbreitet die Seite, teilt sie, berichtet von der Aktion, unterstützt die Päng!, indem ihr sie euren Freunden zeigt. Alles, was ihr tut, kann schon helfen!!

Noch nicht überzeugt? Dann lest meine >>>Rezension<<< stärker kann ich dann auch nicht überzeugen! 😉

Helft mit, damit die Päng! uns weiter beglücken kann!!

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© Päng!

Soul Beach I – Frostiges Paradies von Kate Harrison [Rezension]

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Alice hat ihre große Schwester Meggie immer geliebt. Obwohl Meggie immer die Schönere, die Begabtere und am Ende sogar ein berühmter Promi war. Doch wie wichtig ihre Schwester Alice gewesen ist, registriert sie erst, als es zu spät ist. Meggie wird tot aufgefunden. Ermordet. Erstickt.

Von diesem Moment an ist Alice‘ Welt zerstört. Ihre Eltern gehen auf zu verschiedene Art und Weisen mit ihrer Trauer um und geraten darüber ständig in Streit. Alice hat einfach nur Kummer und weiß nicht, wie sie ins Leben zurückfinden soll.

Dann erhält sie plötzlich komische E-Mails, die eine Einladung von Meggie versandte Einladung zum Strand beinhalten.

Alice betrachtet diese virtuellen Einladungen mit Skepsis. Doch irgendwie kann sie es auch nicht als totalen Unsinn abtun. Schließlich hat nur Meggie gewisse  Dinge gewusst und wer sonst hätte sie so einladen können? Also folgt Alice der Einladung und entdeckt eine Welt, von der sie nicht weiß, ob sie nicht lieber unentdeckt geblieben wäre.

»Ein idyllisches Strandparadies mit einigen Frostbeulen«

Endlich mal wieder ein Buch, bei dem der Einstieg auf Anhieb passte. Kurze Kapitel, spannende Gedankengänge und ein Inhalt, der sowohl ernst zu nehmen ist als auch Entwicklungspotenzial besitzt. Ich verspürte sofort einen Sog, dem ich mich bis zum Ende nicht widersetzen konnte. Kate Harrison überzeugt mit einer jungen Protagonistin, die zwischen Trauer und Gefühlschaos in etwas sehr Ungewöhnliches eingeführt wird. Ein virtuelles Strandparadies, an dem sie ihre ermordete Schwester Meggie wiedertreffen und sehen kann. Ein idyllisches und äußerst angenehmes Strandflair, das nach einigen Seiten die ersten Frostschauer garantiert, wird auf ca. 300 Seiten langsam entblättert. Dabei wird den LeserInnen so einiges Spanisch vorkommen, während sie auf mysteriösen Pfaden tiefer und tiefer geführt werden. Kate Harrison hat diese Idee prickelnd umgesetzt und einen guten Mix aus Fiktion in der virtuellen Strandwelt geschaffen und zugleich genug Realität hineingenommen, um den Strand nicht zu lächerlich wirken zu lassen. Beide “Welten” komplementieren das Gesamtbild der Protagonistin und steuern auf ein Ass im Ärmel zu, das uns hoffentlich spätestens im dritten Teil beglückt.

»Absichtliche Grenzverwischungen«

Soul Beach I – Frostiges Paradies” ist außerdem ein recht freakiges und abgefahrenes Buch. Alleine die ZWS2Idee dieses virtuellen Strandes, der in all seiner Farbenpracht und Schönheit beschrieben und ausgeführt wird. Da vergaß ich manchmal, dass er doch eigentlich ziemlich unrealistisch sein müsste. Genauso erging es auch der Protagonistin Alice, die sich immer wieder in Erinnerung rief, dass sie den Strand über den Bildschirm ihres Laptops sieht und dort jede ihrer Bewegungen mit der Maus steuert. Das hat Grenzverwischungen zur Folge, die sicherlich beabsichtigt sind und mich ebenfalls noch Großes hoffen lassen!

»Das i-Tüpfelchen«

Quasi aus dem “Off” ist immer wieder eine (noch) unbekannte Perspektive eingeschoben, die definitiv Meggies Mörder ist und kleine Motivationen für seinen Mord preisgibt, dabei jedoch genauso viele Fragen aufwirft, wie er durch seine Sichtweise soeben geklärt hat. Eine delikate, pikante und geniale Methode, die mich drängte, immerfort weiterzulesen. 

»Zu wenig Auswahlmöglichkeiten, zu wenig geklärte Hintergründe«

Weniger rund fand ich die Entwicklungen rund um den Mordfall dieses Buches. Bisher sind zu wenig Personen eingeführt worden, die in Frage kommen.

Schwarzer Buchschnitt!

Schwarzer Buchschnitt!

Das hat meine Neugierde verringert und meine aktiven Grübeleien rund um das Geschehen gedämpft. Bisher gibt es kaum Optionen und ich fürchte, dass der Mörder noch nicht einmal eingeführt wurde.

Auch die Hintergründe des Strandes hätte ich gerne schon etwas genauer erläutert bekommen. Zum jetzigen Zeitpunkt erscheint mir das Grundgerüst von “Soul Beach I – Frostiges Paradies” ziemlich suspekt. Obwohl Kate Harrison das Meiste bestens umsetzte, sind Enttäuschungen über die Hintergründe nicht auszuschließen.

»Mein Fazit«

Kate Harrison legt mit ihrem Auftakt zur “Soul Beach”-Trilogie einen gut Start hin, indem sie mit einem temporeichen Aufbau überzeugt und beständig das Gefühl sät, da würde später einmal DAS ganz Große folgen.

Ich habe die eher schwermütige Grundstimmung genossen, die von gelegentlichen Lichtstrahlen am Strand durchbrochen wird und dann direkt einem überaus frostigen Klima weicht.ZWS3

Mysterien, Spannung und Gruselheiten geben sich in einem ständigen Wechsel die Hand und werden viele LeserInnen einfangen, die Reihe fortzusetzen.

Keine schlechte Idee, denn auch ich bin begeistert!

Leseprobe

WölkchenMond

BibliografischeDaten

Kate Harrison
Soul Beach, Band 1
» Frostiges Paradies «
Sandra Knuffinke, Jessika Komina
ab 13, erscheint am 17. Juni 2013
352 Seiten, 15.0 x 22.0 cm
ISBN 978-3-7855-7386-0
Hardcover
17,95 € (D)
18,50 € (A)
Zu “Soul Beach I – Frostiges Paradies” bei Loewe

Neues Lesefutter im Buchregal

Stille?

– Ja, Stille. Auf LeseLust & LeseLiebe ist momentan ein bisschen Ruhe eingekehrt. Das wird auch noch einige Wochen so bleiben. Momentan ziehen bei mir (metaphorische) Stürme auf und da bin ich froh, wenn ich die überstehe und dabei noch die Aktionen sowie Rezensionen gebacken bekomme.

Ich bin zuversichtlich, dass für mich alles gut ausgeht, doch das kann letztlich nur die Zeit zeigen. Da ich mich aber weigere, komplette Stille hier Einzug halten zu lassen, präsentiere ich euch hier mal meine Neuzugänge! 🙂

Futter

Von links nach rechts:

  • Mein Sommer nebenan” von Huntley Fitzpatrick. Das hat mich vom ersten Augenblick an, als ich es in der Verlagsvorschau gesehen habe, fasziniert.
  • Ich fürchte mich nicht” von Tahereh Mafi ist ein Tauschbuch. Leider ist es dasselbe Cover wie von “Carrier of the Mark”. Ich mag das Cover, aber blöd finde ich diese Dopplung schon…
  • Soul Beach – Frostiges Paradies” von Kate Harrison ist der Auftakt einer Trilogie. Das wusste ich leider erst, als ich es schon hatte -.-. Ist aber ein tolles Buch, habe es gestern ausgelesen und die Rezension folgt… bald! 😉 Übrigens, unten am Buch seht ihr andeutungsweise den schwarzen Buchschnitt. Klasse, oder?!
  • Assassino” von Gerd Ruebenstrunk habe ich für eine Leserunde auf Lovelybooks gewonnen und mich riesig gefreut, denn “Rebellen der Ewigkeit” des Autors war richtig schööööön! Dabei lagen noch eine nette Karte und sogar ein AUTOGRAMM des Autors o.O Wow, meine Freude ist da immer noch ungetrübt und groß, groß, groß!!

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Das war es von mir, ich hoffe, ihr habt ein schönes Wochenende! In Kassel ist gerade Hessentag und ziemlich viel Trubel und Turbulenzen auf den Straßen! 😉

Ach ja, hier kommt ihr noch zu meinem kleinen und mega unkomplizierten Gewinnspiel 😀 !

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Liebste Grüße,

Charlousie

Beautiful Creatures – Das Gewinnspiel

Logo-Gewinnspiel

Ich habe es bereits im Mai angedeutet. Der Juni soll eine kleine Gewinnspielüberraschung bereithalten.

Zu gewinnen gibt es “Beautiful Creatures – Eine unsterbliche Liebe”, die Filmausgabe zu “Sixteen Moons – Eine unsterbliche Liebe” von Kami Garcia und Margarete Stohl.

Creatures

 

Was müsst ihr tun, um dieses noch neue und ungelesene Exemplar mit ein wenig Glück bald in den Händen zu halten?

Hinterlasst mir einfach einen Kommentar, in welchem ihr diese Frage beantwortet:

Wenn du eine magische Fähigkeit haben dürftest, welche wäre das und warum?

Ihr habt Zeit bis zum 30.06.13 um 00:00 Uhr zu kommentieren und damit in den Lostopf zu hüpfen. Danach werde ich auslosen und schnellstmöglich den/die Gewinner/in bekanntgeben. Es würde mich natürlich freuen, wenn ihr bereits Leser/in von LeseLust & LeseLiebe seid, denn das Gewinnspiel ist schon als kleines Dankeschön gedacht, aber es ist auch keine zwingende Voraussetzung! 🙂 Wer mir noch nicht auf Twitter und oder Facebook folgt, dies aber gerne tun würde, darf das auch gerne nachholen ;-).

Wichtig: Bitte nehmt nur teil, wenn ihr einen Wohnsitz in Deutschland habt oder bereit seid, die Portodifferenz zu übernehmen!!

Ich drücke euch die Daumen und freue mich, wenn ein paar von euch mitmachen würden. Auf einen sonnigen Juni,

Charlousie

Enders von Lissa Price [Rezension]

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»Inhalt«

EndersCallie lebt nun endlich glücklich mit ihrem kleinen Bruder Tyler und Michael auf Helenas Anwesen. Sie besitzen die Hälfte des Grundstücks und haben genug Geld zum Leben. Tylers Krankheit kuriert sich allmählich aus und es könnte nicht besser laufen, wenn…

wenn nicht die Welt immer noch im Wandel begriffen wäre und so viele Starters machtlos in Heimen oder auf der Straße stecken würden. Außerdem hat Callie Helena versprochen, ihre Enkelin Emma zu suchen und alles zu tun, um die schlimmen Zukunftspläne des Old Man zu verhindern.

Callie bekommt eine Spur, die sie sich nicht entgehen lassen kann und entdeckt, dass sie sich selbst zum größten Feind werden kann.

»Höhen und Tiefen in der bereits bekannten Welt«

Enders” knüpft nahtlos an seinen Vorgänger “Starters” an und entführt seine LeserInnen tiefer in die Welt nach den Sporenkriegen, die einen großteil der Menschen auslöschten.

Lissa Price hat es geschafft, in dieser Dilogie einen konstanten Spannungsbogen zu halten, für genug Wendungen zu sorgen und einen runden Abschluss zu finden.

Gemeinsam mit der Protagonistin Callie durchlebte ich die Höhen und Tiefen ihres Starter-Daseins, das sich im Vergleich zu ihrem Dasein im ersten Teil stark gewandelt hat.

Die Faszination der neuen Welt blieb dieses Mal allerdings aus, da sie mir nun bestens bekannt und vertraut war. Nichtsdestotrotz beleuchtet Lissa Price ganz neue Seiten, die noch gefährlicher, schillernder, dunkler und sogbehafteter scheinen.

»Das Spiel mit den Masken«

Das Lesen von “Enders” gestaltet sich ununterbrochen wie ein zweischneidiges Schwert. Wem kann vertraut werden, wem nicht?

Zitatgrau

Trau niemandem außer dir selbst. Und dann ziehe auch das in Zweifel.” S.61

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So versteht sich die Autorin bestens darauf, ein Spiel mit unendlich vielen Masken zu spielen und alles in einem fadenscheinigen Licht erscheinen zu lassen.

Neue Charaktere haben der Geschichte einen weiteren Kick und Reiz verliehen.

»Abgehakt! Wo bleibt da die „richtige“ Liebe?«

Lediglich die Liebesgeschichte habe ich als störend empfunden, Starters_Endersda sie komisch umgesetzt wurde, wenig Sinn ergab und in meinen Augen nur eingebaut wurde, um das Gesamtpaket bedient zu haben.

Es ist auch immer nett, wenn eine Autorin ihre eigene Welt (auf logische Art und Weise) zerflückt und bis aufs Kleinste in Scherben zersplittert.

Gruselig ist die neue Technologie, die in “Enders” umrissen wird. Chips im Gehirn, die es erlauben, die Kontrolle über fremde Körper zu übernehmen und teilweise noch Specials eingebaut haben. Willenlose Marionetten auf zwei Beinen. Das Potenzial in dieser Richtung wurde von der Autorin ebenfalls bestens genutzt und ausgeschöpft.

»Keine Euphorie und insgesamt doch etwas schwächer als sein Vorgänger “Starters”«

Unbefriedigend für mich blieben einige Hintergrunddetails, die sich in dieser Rezension ohne Spoilergefahr leider nicht aufschlüsseln lassen. Es sei nur erwähnt, dass es Kleinigkeiten sind, über die auch gut hinweggesehen werden kann und die mich auch nur am Rande kratzten…

Leider war ich nicht mehr so mitgerissen, wie bei “Starters”. Vielleicht, weil der Reiz beim zweiten Teil dann doch etwas stiften/flöten geht oder weil sich die Geschichte nach 600 Seiten auch einfach abnutzt. Ich weiß es nicht, doch die grenzenlose Begeisterung vom ersten Band kann ich so nicht mehr teilen.

»Mein Fazit«

Enders” ist ein gelungener Abschluss für eine grandiose Dilogie, die bei keinem Dystopie-Fan im Buchregal fehlen darf. Meine Empfehlung, um zu sehen, in welche Richtung sich unsere Welt entwickeln könnte und niemals sollte!

Leseprobe!

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BibliografischeDaten


Enders
Lissa Price
Roman
Erschienen am 14.05.2013
Übersetzt von: Birgit Reß-Bohusch
352 Seiten, Gebunden mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-492-70264-5
€ 15,99 [D], € 16,50 [A], sFr 22,90
Hardcover
E-Book
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Unter deiner Haut

Unter deiner Haut

Unter deiner Haut liegt ein Sterben begraben.

Welkend, von innen nach außen. Verdorrt.

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Unter deiner Haut liegt ein Sterben begraben.

Zersplitternde Knochen.

Ein entzwei brechender Brustkorb.

Lungen, die nicht atmen können.

Blut, das nicht zirkuliert.

Verfaulend.

Von innen nach außen.

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Unter deiner Haut liegt ein Sterben begraben.

Es ist deine Heimatlosigkeit.

Es ist deine Einsamkeit.

Es ist deine Zukunft.

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