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Dem Horizont entgegen

DemHorizontentgegen

Ich bin glücklich.

Woher nehme ich diese Gewissheit?

Hat es mir der Asphalt verraten, als ich den Fuß vom Gehweg löste?

Hat es mir das Knarzen des Sattels erzählt, als ich mich schwungvoll auf den Sattel niederließ?

War es die Art und Weise, wie meine Finger sich um den Lenker des Fahrrads krampften, als ich rasant den Berg hinuntersauste?

War es das Pfeifen und Blasen des Windes, der meine Haare tanzen ließ und eine grenzenlose Freiheit heraufbeschwörte?

Vielleicht waren es die vor mir herfahrend Sihouetten der beiden Menschen, die mir am meisten bedeuten? Die mir zeigten, dass ich einmal nicht völlig alleine war?

War es die Gewissheit, für einen Augenblick zu schweben, innere Ruhe gefunden zu haben und sich mit allem verbunden zu fühlen?

– Ich weiß es nicht. Denn ich bin glücklich.

Dafür muss es keinen Grund geben. Dieses Gefühl ist, wie es ist.

Unverfälscht, vollkommen, rein und unbezwingbar.

Vielleicht bin ich glücklich, weil wir zusammen dem Horizont entgegen fahren, an einem Abend, der noch einige Wunder bereithalten könnte.

Alles ist möglich.

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1 thought on “Dem Horizont entgegen”

Danke für deinen Besuch! Über einen Kommentar würde ich mich freuen! ♥ Leselustige Grüße von Charlousie

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