Archiv für den Monat November 2012

Hörbuch-Premiere auf BdB

Ja, ihr habt richtig gelesen! BdB nimmt die neue Rubrik „Hörbücher“ als Anlass, gleich eine mehrwöchige Aktion mit Hörbüchern zu starten. Von Beginn an habe ich die Aktion mitverfolgt und ein bisschen überlegt, ob mich das aktuelle Hörbuch ausreichend reizt oder nicht. Meine Entscheidung dürfte mit diesem Artikel ja wohl klar sein ;-)!

Aufgabe ist es, einen Artikel zu verfassen, in dem man (untigen) Text kopiert, das Bild des Hörbuchs einbindet UND (das Beste an dem Ganzen) seinen Lieblingshörort fotografiert.
Voilà:

Genau genommen „missbrauche“ ich mein gesamtes Zimmer zum Hören. Entweder, weil ich dabei gerne aufräume oder mich auch mal auf den Boden oder ins Bett (Einschlafgefahr) lege… Aber im Winter ist dieser Stuhl samt Decke direkt an der Heizung das BESTE überhaupt!

„Der Einzug der Hörbücher auf Blogg dein Buch ! Zur Premiere haben sich Blogg dein Buch und eine Reihe toller Hörbuchverlage eine super Aktion überlegt: Die BdB-Blogger können mit etwas Glück jede Woche einen Top-Titel als das Hörbuch der Woche gewinnen! Diese Woche mit dabei: digital publishing. Mit maßgeschneiderten Sprachlernprogrammen bieten sie Jedermann die richtige Lernsoftware, damit der nächste Urlaub gelingt. Ihr Hörbuch der Woche ist „Christmas Stories“ von Paul Auster, Truman Capote und John Updike. Wenn auch ihr Lust habt das Hörbuch zu gewinnen, klickt euch rein unter: „Christmas Stories – BdB

Neugierig geworden? Ihr habt’s gelesen, dann klickt euch rein, doch beeilt euch, heute ist Einsendeschluss!! Ich drücke mir jetzt die Daumen :P, gehe Bio lernen und wünsche allen einen geruhsamen Abend!

Charlousie

Welches Facebook-Banner soll LeseLust & LeseLiebe zieren?

Hallo!

In meiner Seitenleiste möchte ich gerne einen Facebook-Banner einbinden und habe jetzt die Wahl zwischen zwei sehr unterschiedlichen Designs. Ich selbst wüsste, was ich bevorzuge, aber da ja hauptsächlich ihr meinen Blog lesen solltet (und hoffentlich auch lest ;-)), habe ich mir gedacht, ich wähle einfach das, was die Mehrheit von euch am besten findet!

Ich lasse für die Dauer der Abstimmung beide Banner rechts in der Seitenleiste stehen, zeige sie euch hier aber auch noch einmal:

Variante 1:

Variante 2:

LeseLust & LeseLiebe

Grundsätzlich leiten beide Banner auf Facebook weiter, nur Variante 1 konnte ich in dem Artikel hier nicht noch einmal einbinden, weswegen das ein Screenshot ist!


Ihr habt eine Woche (03.12.12) zum Abstimmen Zeit, am Ende enthülle ich dann das „große“ Ergebnis! 😀

Einen schönen Wocheneinstieg wünsche ich euch,
Charlousie

Grischa I – Goldene Flammen von Leigh Bardugo, gelesen von Cathlen Gawlich [HörBuchRezension]

Der Inhalt:

Alina ist eine Vollwaise und mit ihrem besten Freund Maljen aufgewachsen. Als sie alt genug sind, kommen sie beide in das Soldatenlager des Zaren. Maljen als Fährtenleser, denn er ist ungemein talentiert im Spurenlesen und Alina als Kartografin. Als sie sich auf ihre erste Mission durch die gefährliche Schattenflur begeben, werden sie angegriffen. Doch erstaunlicherweise haben sie überlebt. Denn sie, Alina, soll angeblich einen hellen Lichtblitz entfacht und die Ungeheuer der Schattenflur damit verjagt haben. Alinas Leben verändert sich von diesem Moment von Grund auf. Sie soll eine Grischa sein. Eine der Mächtigsten des Landes, mit besonderen Fähigkeiten. Jedoch nicht nur irgendeine Grischa, sondern „die“ Grischa, auf die man jahrelang gewartet hat. Maljens und Alinas Wege trennen sich. Dabei möchte Alina nichts anderes, als zu ihrem besten Freund aus Kindertagen zurückkehren.

Vorleserin mit Herz und Seele, ein Hörbuch zum Fühlen, Zurücklehnen und Genießen

Das Hörbuch „Grischa – Goldene Flammen“ hat mich flammend umzüngelt und die nur größtmögliche Spannung aus sich herausgeholt. Gepackt, gebannt und jede Sekunde, die ich nur erübrigen konnte, lauschte ich diesem Höhenflug.

Leigh Bardugo hat ein modernes, russisches Märchen kreiert, das mich kontinuierlich tiefer in seine Fänge lockte. Es entstanden Bilder in meinem Kopf, die mich glauben ließen, ich wäre dort bei den Grischas, in der Schattenflur oder auch im Palast des Zaren. Dies ist unbedingt auf den Schreibstil der Autorin Leigh Bardugo zurückzuführen. Sie zeichnet durch ihre Formulierungen Pfade, die mich an den richtigen Stellen fühlen, an anderen vor Entsetzen dem Bösewicht gegenüber zurückweichen ließen oder mich dazu verleiteten, die Augen zu schließen und bspw. die Landschaft vor mir zu sehen. Möglich ist dieses Kopfkino ebenfalls nur mithilfe der Hörbuchsprecherin Cathlen Gawlich, die (geprägt von der „Tintentrilogie“) einer Zauberzunge gleich las und mich ausnahmslos verzauberte. Ihre Stimme ist nicht besonders außergewöhnlich, aber äußerst angenehm zu hören. Die Akzente und Betonungen, die Frau Gawlich schließlich setzt, wirkten so, als ob sie mit Herz und Seele „Grischa – Goldene Flammen“ lesen würde. Eine sehr bewundernswerte Darbietung.

Große Überraschungsmomente

Alina, die Protagonistin, erzählt ihre Geschichte aus der Ich-Perspektive, was gemeinsam mit dem tollen Schreibstil und der bestechenden Vorleseperformance dazu führt, dass Alina für die Dauer der jeweiligen CD „lebendig“ wurde.

Die Entwicklung der Geschichte ist hinreißend. Sie beginnt mit einem vielversprechenden Tempo, das gelegentlich langsamer wird, jedoch nicht störend, dann aber wieder voll aufdreht und sich in allen möglichen Wendungen biegt und dreht.

Der Bösewicht“ der Geschichte ist nicht sofort auszumachen. Im Gegenteil Leigh Bardugo spielt eine Menge mit Sympathien und Anti-Sympathien, die den wahren Kern so mancher Figuren geschickt überspielen und sich dann als großes Überraschungsmoment später enthüllen.

Ein Genuss für die Optik und die Ohren

Das Cover hätte besser nicht gewählt sein können. Es vermittelt einen guten Eindruck vom Inhalt und spiegelt genau das wider, was ich in den Stunden des Hörbuchhörens vorgefunden habe. Eine wahre Schönheit, die man mit den Augen und den Ohren genießen kann.

Das Ende der Geschichte wirkt ziemlich abgeschlossen, lässt sich aber problemlos weiterspinnen. Einige Tatsachen mögen nicht eindeutig geklärt sein, sind aber nicht so hochspannend ausgelegt, dass man sich in der Wartezeit die Fingernägel vor lauter Ungeduld abkauen müsste. Vielmehr lässt es einem die Wahl, ob man mit Alina und Maljen eine weitere Reise antreten möchte oder nicht und das empfinde ich als äußerst angenehm.

Mein endgültiges Urteil:

Bei dieser pfeffrigen Geschichte, die komplett in ein „goldenes Licht“ gehüllt ist, werde ich der Fortsetzung nicht widerstehen können und kann jedem das Hörbuch empfehlen. Es bietet etwas ganz Neues und hat einen unvergleichbaren Charme, den man nur durchs Hören erfahren kann. Eine Reise in die tiefsten Märchengefilde, die man einmal angetreten und ausprobiert haben sollte!

Bewertung

Thematik:
Märchen

Macht

Magische Fähigkeiten

Zarenreich

Grischa

Schattenflur

Liebe

Gesellschaft

Intrigen

 

Allgemeine Hörbuchinformationen:
Leigh Bardugo

Grischa, Band 1: Goldene Flammen

Gekürzte Lesung

gelesen von Cathlen Gawlich

390 Minuten 5 CD‘s

EUR 19.99, EUR (A) 19.99 | sFr 29.90

ISBN 978-3-86742-133-1

Zu „Grischa – Goldene Flammen“ bei Silberfisch

Die Bekenntnisse der Sullivan-Schwestern von Natalie Standiford [Rezension]

Kleine Sünden

Liebe Almighty,

ich bekenne mich schuldig.

Du weißt, was ich getan habe, und du weißt, warum – ich habe es aus wahrer Liebe getan. Warst du je verliebt, Almighty? Du warst fünfmal verheiratet – aber warst du je verliebt? Man kann nichts dagegen tun. Die Liebe ist stärker als man selbst.

Sie macht einen hilflos.

S. 17

Der Inhalt:

Die Familie Sullivan ist entsetzt, als sie sich bei ihrer stinkreichen Großmutter Lou Almighty einfinden müssen und diese verkündet, dass sie die ganze Familie enterbt hat. Sie stellt eine Bedingung, unter der sie sich überlegen könnte, das Testament wieder rückgängig zu machen. Sie fühlt sich von einem Familienmitglied betrogen, weil es sie schmerzlichst verletzt hätte und wünscht nun umfassende Bekenntnisse dieser Person. Dass dafür nur eine der drei Sullivan-Schwestern verantwortlich sein kann, darüber sind die Sullivans sich einig. Also beginnen Norrie, Jane und Sassy zu schreiben und erzählen jede ihre Geschichte…

Drei Bekenntnisse, die feschen Lesespaß mit Witz und Charme garantieren

„Die Bekenntnisse der Sullivan-Schwestern“ ist ein frisches, fesches Buch, versehen mit allerlei Witz und Charme. Ich habe mich herrlich unterhalten gefühlt, jedoch auf einer niveauvollen Ebene, denn Natalie Standiford wirkt mit ihrer Geschichte unterschwellig auf ebenjenem höheren Niveau.
Der Aufbau dieses Romans ist etappenweise und ziemlich spannend angelegt. Eine alte und zugeknöpft scheinende Großmutter namens Lou Almighty (!) verlangt die Sünden-Bekenntnisse ihrer Enkelinnen, denn eine von ihnen soll etwas dermaßen Unerhörtes getan haben, dass Almighty die ganze Familie kurzerhand enterbt hat.
Folglich ist „Die Bekenntnisse der Sullivan-Schwestern“ in drei Abschnitte oder auch Bekenntnisse eingeteilt, in der je eines der Mädchen zu Wort kommt. Dieser Aufbau ist ziemlich genial, denn sobald ich die eine Protagonistin lieb gewonnen hatte, „musste“ ich mich schon mit der nächsten anfreunden. Was sehr gut funktionierte, da ich besagte nachfolgende Protagonistinnen bereits im ersten Bekenntnis am Rande kennengelernt habe. Es war nämlich auch ziemlich interessant, von der Außeneinsicht der Schwestern in die Inneneinsicht zu wechseln und zuvor merkwürdig scheinende Verhaltensweisen auf diese Art und Weise nachvollziehbar erklärt zu bekommen.
Die Geschichte wird von den drei Schwestern aus der Ich-Perspektive erzählt und richtet sich dabei an ein „Du“, die Großmutter, wodurch ich mich dennoch direkter angesprochen fühlte.

Liebe, Philosophie, Traditionen, Religion und ein banales sowie geniales Ende

Inhaltlich sind die einzelnen Bekenntnisse nachvollziehbar, zumindest wenn man sich in die konservativen und verschrobenen Wert- und Traditionsvorstellungen einer älteren Dame hineinversetzt. Dass die Familie Sullivan katholisch orientiert ist, verbessert die Aussichten der Mädchen nicht gerade. Von Bekenntnis zu Bekenntnis ist eine atmosphärische Spannungssteigerung deutlich spürbar, die sich entweder darin äußert, dass die Protagonistin selbst ihre „Vergehen“ als unheimlich schlimm empfindet oder weiß, dass Almighty sie als solche definiert. So war ich während des Lesens komplett gefesselt und wollte ununterbrochen mehr von diesen Worten in mich aufsaugen.

Im Mittelpunkt stehen neben den Bekenntnissen die Sichtweisen der drei Mädchen auf die Welt und ihre eigenen Probleme mit dem Erwachsenwerden. Es fällt einem leicht, sich mit mindestens einer Figur zu identifizieren, denn Natalie Standiford kreiert durch ihre drei Charaktere einen ziemlich umfassenden Rundumblick. Dieser Rundumblick besticht durch ehrliche Gefühle, philosophische Gedankengänge und der Suche nach einem Sinn und selbstverständlich auch der ganz großen Liebe, die sich über alle Grenzen hinweg setzen muss.
Den Vogel schießt schließlich das Ende ab, von dem ich immerzu ahnte, dass es in seiner Banalität womöglich nicht zu übertreffen sei und genau so, aber dann doch ganz anders, kam es dann!

Mein endgültiges Urteil:

Es wird heiß hergehen in „Die Bekenntnisse der Sullivan-Schwestern“. Ich möchte nichts verraten, außer, dass sogar Mord im Spiel sein wird. Das Cover ist ansprechend und der Geschichte angemessen gestaltet und lud mich unversehens zum Lesen ein! Diese quirlige Familiengeschichte kann ich uneingeschränkt empfehlen, denn sie birgt gute Laune, vielversprechende Ansätze zum Nachdenken und hat das gewisse Etwas, das diesen unbezahlbaren Unterhaltungswert ausmacht!

Bewertung

Thematik:
Testament

Erbe

Familienzusammenhalt

Religion

Glaube

Geld

Sünden(-Bekenntnisse)

Liebe

Erwachsenwerden

Freundschaft

Allgemeine Buchinformationen:
D: 16,90 €
A: 17,40 €
CH: 24,50 sFr
Gebunden mit Schutzumschlag
Größe 15,00 x 22,00 cm
Seiten 368
Alter ab 14 Jahren
ISBN 978-3-551-58274-4
Zu „Die Bekenntnisse der Sullivan-Schwestern“ bei CARLSEN

5000er-Kommentar-Gewinnspiel geknackt, gewonnen hat…

So sah der Kommentarstand noch gestern Mittag aus, als ich das letzte Mal nachsah!:

Am Abend, fand ich dann diesen vor:

Am 21.11.12  wurde um 18:43 Uhr die 5000er-Kommentarmarke geknackt! Ich danke den Tippgebern und -Geberinnen ganz, ganz herzlich!!

Am Ende wurde es noch einmal so richtig spannend bei der Frage, wer nun gewonnen hätte. Denn es gab zwei Tipps, die genau um den 21.11.12 herum abgegeben worden sind. Folglich der 20.11.12 und der 22.11.12… WAS sollte ich also tun? Zunächst wollte ich mich fürs Losen entscheiden, da mir das fair erschien, doch dann entdeckte ich, dass zufälligerweise diejenige, die den 5000. Kommentar abgegeben hatte, auch eine der beiden „Tipperinnen“ war…

Wer auf dem nächsten Bild seinen Namen sieht, hat gewonnen!

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH, du hast *gewonnen*!

Denn so sah der 5000. Kommentar auf LeseLust & LeseLiebe aus, damit wir das jetzt auch ganz offiziell haben! 😉 (Habe mich selbst in den letzten Tagen mit Kommentare-beantworten etwas zurückgehalten, damit nicht ICH den 5000. schreibe :D)

Klick drauf, um das Bild zu vergrößern!

Liebe Buchheldin, ich gratuliere dir! Sende mir deine Adresse doch bitte an Charlousie[at]ymail[Punkt]com!

An alle anderen: Bitte nicht traurig sein, das nächste Gewinnspiel ist schon in Planung.

Alles Liebe,

Charlousie

SCHAF auf Bücher

Ich komme heute von der Schule, bin gehetzt und in Eile. Denn ich muss nur kurz die vergessenen Deutschhausaufgaben holen, um sie meiner Lehrerin ins Fach zu legen und von daher sofort wieder los.

Ich komme also vor dem Haus an, renne die Treppe hoch, bin in der Wohnung, hole die Hausaufgabe, bin beim Weggehen, es klingelt; „Post für Frau Sander“, ich renne runter nach einigen Sekunden Zeitverzögerung, denn der Zusteller wartet unten, dass ich herunterkomme, während ich oben auf sein Heraufkommen warte. Renne also runter, unterschreibe, halte ein mir komisch vorkommendes Päckchen in den Händen. Bin verdutzt und ratlos. Renne wieder hoch, schmeiße es (nein, lege es natürlich SANFT) in die nächste Ecke. Renne WIEDER hinunter. Merke: Hausaufgaben oben liegen gelassen. Also: Wieder hoch und dann ein letztes Mal hinunter 😉 …

So sah mein kopfloses Empfangen dieses Päckchens aus:

Ich hatte meine Gewinntasse über BloggDeinBuch in Kooperation mit der Frankfurter Buchmesse schon wieder vergessen ;-)! Was habe ich mich da heute Mittag gefreut, als in dem Päckchen zusätzlich zur Tasse ein kleines Moleskine-Büchlein lag, ein Frankfurter Buchmesse Beutel und neben der Tasse noch diese unglaublich süße, tolle, geniale, schöne Karte!: „Schaf auf Bücher“! (Außer mir in meiner Umgebung fand die irgendwie niemand so witzig wie ich…)

Die Tasse wollte ich eben noch einmal alleine fotografieren, aber sie ist gerade beschäftigt und nimmt ihre Taufe in unserer Spülmaschine entgegen. Ich soll euch aber herzlich von ihr grüßen! 😛 Sie sieht aber farblich genauso aus, wie der Karton auf dem Bild und auf ihr steht:

„I live at the edge of the univere, like everybody else.“ – Bill Manhire

Herrlich, herrlich!

Die Karte noch einmal extra:

Auf der Karte selbst war noch ein netter Text, und so bedanke ich mich hiermit noch einmal ganz herzlich für dieses schnuckelige Päckchen! Die Tasse werde ich in Ehren halten, „Schaf auf Bücher“ hat mein Herz im Sturm erobert und das Notizbüchlein werde ich schnell mit meinen Gedanken gefüllt haben. 🙂

Ich wünsche euch noch einen schönen Mittwoch,

Charlousie

Für immer – vorab lesen…

… lautet eine Aktion des Oetinger-Verlages zu dem Buch „Für immer die Seele“, der Auftakt zur „Für immer Trilogie“. Das Werk von Cynthia J. Omololu sieht nicht nur betörend aus, sondern klingt auch noch extrem reizvoll:

Schicksalhafte Begegnungen, große Gefahren und unendliche Liebe – der Auftakt der packenden Für-immer-Trilogie.

Wohin die 16-jährige Cole auch geht, was sie auch berührt, seit Kurzem fühlt sie sich ständig in andere Zeiten und an fremde Orte versetzt. Wird sie vielleicht verrückt?

Nur der Amerikaner Griffon scheint sie zu verstehen. Doch Stück für Stück entdeckt Cole, welch dunkles Geheimnis sie und Griffon verbindet.

Kann sie ihm wirklich vertrauen?

Was ihr tun müsst, um als BloggerIn das Buch mit ein wenig Glück vorab lesen zu dürfen, erfahrt ihr auf der >>>Seite<<< von Oetinger!

Stell dir vor, es gibt nicht nur ein Leben…

Ich wünsche euch viel Glück, Teilnahmeschluss ist der 10. Dezember,

Charlousie

Frischer Wind im Buchregal

Der Übergang vom Herbst zum Winter ist gerade in den letzten Tagen immer deutlicher und unvermeidlicher geworden. Die (schönen) bunten Blätter auf den Straßen nehmen ab, die letzten tapferen Blätter halten sich schon vertrocknet mit ihrem letzten Kraftreserven am Baum fest und die Tage werden immer grauer und trüber. Ist das ein Grund auch Trübsal zu blasen, nur weil die Welt und das Wetter dies tun? 😉 Ich finde nicht und habe mich deswegen entschlossen, euch meine Neuzugänge vorzustellen, die mich in den letzten Wochen erreichten. Darunter ist „der frische Wind“, ein Genre, was ich seltener lese. Seht selbst:

  • Das „Frische-Wind-Buch“ ist direkt das erste von links. „Liebesdienst“ von Howard Jacobson. Ich habe ein richtig „kribbeliges“ Gefühl bei der Beschreibung, dem Titel und dem Cover…
  • Daneben: Celine Kiernans dritter Teil der „Moorehawke-Trilogie: Königspfade„. Die ersten beiden waren wirklich, wirklich GUT!
  • Der letzte Engel“ von Zoran Drvenkar hat mich durch einen Werkstattbericht zum Buch, den ich gelesen habe, angefüttert und klingt einfach nur spannend.
  • Die Frau, die vom Himmel fiel“ von Simon Mawer ist ein Buch, von dem ich (noch) nicht weiß, was ich so genau davon halten soll ;-).
  • „Riley Blackthorne – Die Dämonenfängerin – Seelenraub“ von Jana Oliver hat mich im ersten Band durch seine Witzigkeit, Impulsivität und flotten Wendungen für sich eingenommen. Zwar nicht komplett überzeugt, aber das Potenzial war gegeben. Ob der zweite Teil nun das Potenzial ausschöpfen wird?

Zu guter letzt noch ein Bild von meiner aktuellen Lektüre. Sie ist etwas leichter, aber wirklich genial und lesenswert bisher:

  •  „Die Bekenntnisse der Sullivan-Schwestern“ von Natalie Standiford. Das Buch ohne Schutzumschlag ist auch wirklich sehenswert und passt wie die Faust aufs Auge auf den Buchinhalt. Dieser Roman versprüht pure Ironie und Lebenslust!  Im Prinzip genau das Richtige, um der aktuellen Wetterlage etwas entgegen zu setzen.

~Erzählt mir von euren Neuzugängen oder was ihr tut, um euch an grauen Tagen die Zeit zu vertreiben!~

Denn diese graue Suppe ist echt enorm. Letzten Mittwoch war es in ganz Kassel so richtig, richtig neblig. Man konnte nur wenige Meter weit sehen, bis alles von weißem Nebel eingenommen und verschluckt wurde… gruselig…

Viele Grüße,

Charlousie

Welcome to facebook

LeseLust & LeseLiebe möchte gerne seinen Horizont erweitern und  im Goliath-Netzwerk gesehen werden. 🙂

Ich habe lange gezaudert und gezögert und schon seit Monaten hin und her überlegt: facebook oder nicht facebook, das ist hier die Frage…! Ich wusste, dass es auf kurz oder lang unvermeindlich sein würde und ich höchstens noch ein paar Monate, mit Glück ein Jahr herausschinden könnte.

Dann habe ich mich gestern recht spontan, ziemlich zufällig und unkompliziert überzeugen lassen und mehr Vorteile als Nachteile gesehen… 

~Kurz gesagt: LeseLust & LeseLiebe ist nun auch in den endlosen Weiten facebooks vertreten!!~


Leider bin ich ein absoluter Neuling, so dass einige Verknüpfungen zwischen meinem WordPress, Lovelybooks und dem facebook-Account leider noch nicht so ganz rund laufen. Eine kleine, nächtliche Odyssee habe ich bereits hinter mir, in der ich eine Seite erstellte und feststellen durfte, dass man „nur“ als Seite kaum Nutzungsmöglichkeiten mit anderen Community-Mitgliedern hat. Was habe ich also getan?- Die Seite gelöscht, eine neue mit privatem Nutzerprofil angelegt. Daraufhin war meine Wunschmailadresse schon weg, muss jetzt 14 Tage warten, bis ich die „richtige“ eintragen kann und so weiter und so fort… Très compliquer!

Aller guten Dinge sind Drei !!!

Und dann gibt es da auch noch bspw. „Meilensteine“ (Huch! Was ist das?), alle möglichen Features, Anwendungen, Einstellungen und gefühlte Millionen-Sachen mehr. Gewissermaßen herrscht dort für mich noch ein „Baustellen“-Feeling. Dennoch möchte ich euch jetzt schon darauf Aufmerksam machen, denn dann könnt ihr von Anfang an „live“ dabei sein und die Entwicklungen mitverfolgen :). Mir vielleicht sogar den einen oder anderen Tipp da lassen! (Bin über jeden Vorschlag und alles, was ihr mir als Verbesserung empfehlen würdet, dankbar!!)

(Es kann mir nicht zufällig jemand sagen, wie ich es richtig verknüpfen kann, dass Links und „Teilen“ unter der „Page“ und nicht unter meinem privaten Account erscheinen? Unter welchen Einstellungen geht das oder ist das generell überhaupt möglich?)

Ich freue mich natürlich über „Likes“ und „Gefällt mir“ klicks, denn dazu ist die Seite unter anderem doch da, oder? 😉

Ich freue mich schon auf euch und bin mal gespannt, wie sich das Ganze noch entwickeln wird! 

– See you on facebook,

Charlousie

Als die Welt zum Stillstand kam von Gabi Neumayer [Rezension]

Wenn alles stillsteht, lauf um dein Leben!

Der Inhalt:

Das Jahr 2036: Celie ist jetzt Vollwaise. Ihre Eltern waren die legendären Erfinder der Tore, durch die man sich weltweit überall hin beamen kann. Nun ist ihre Mutter Jenna ausgerechnet durch eines ihrer eigenen Tore gestorben und Celie hat sich in eine Kommune der Mobilen begeben, die eine Gegenbewegung zu den Toren bilden. Dort hat sie ihre Identität als Tochter der „Torerfinder“ abgelegt und nennt sich nun Dawn. Doch ihre alten Freunde wollen sie nicht aufgeben und versuchen an ihr festzuhalten, was gar nicht so leicht ist, da die Kommune die neuesten technischsten Fortschritte komplett ablehnt. Dann fallen die Tore von einem Tag auf den anderen aus und das absolute Chaos beginnt. Celie ist zum Handeln gezwungen, während die Menschheit um ihr Leben kämpfen muss.

Ein holpriger Einstieg in ein tolles Thema

Der Einstieg von Gabi Neumayers Werk „Als die Welt zum Stillstand kam“ gestaltet sich als sehr, sehr schwer. An sich ist gegen den Aufbau der Handlung und die Einführung in ein wirklich gutes Thema nichts zu sagen, leider wirken die ganzen Ereignisse und die Charaktere künstlich aufgesetzt. Beispielsweise verwendet die Autorin zum Spannungsaufbau eine Multiperspektivität, die in rasch aufeinanderfolgenden Abfolgen wechselt und so mächtig Tempo erzeugt. Innerhalb dieser vielen, wechselnden Perspektiven bedient sich Gabi Neumayer unterschiedlichen Sprachformen und unterschiedlichen Zeiten. So lesen die LeserInnen stellvertretend für die Protagonistin Celie in den Tagebuchaufzeichnungen ihrer Mutter, denn das Tagebuch mit diesen Aufzeichnungen findet Celie erst später.

Generell ist die Handlung in der Zukunft angesiedelt, was mit neuen Wortschöpfungen wie „tera“ und „loco“ unterstrichen wird. Tore, genannt T.O.R. ermöglichen den Menschen das (fast) uneingeschränkte Beamen zwischen allen Orten der Welt, in denen ebenfalls ein Tor installiert ist.

Ein  ‚Blackout‘ in der Zukunft mit Toren zum Beamen?

Ähnlich einem Blackoutszenario in unserer Zeit, beschreibt Gabi Neumayer die Konsequenzen für die Menschheit, wenn die Tore plötzlich ausfallen und der Menschheit das wichtigste Fortbewegungs- und Transportmittel fehlt. Dabei sind viele Aspekte angesprochen worden, auf die ich alleine niemals gekommen wäre und die irgendwann auch den Spaß beim Lesen brachten. Auch das Netz der Verstrickungen wird immer komplexer und die Charaktere beginnen nach gut 200 Seiten auch mal etwas Authentizität aufzubauen, so dass ich zwischendurch auch einmal Spannung empfinden konnte. Durch das Beamen sind alle Reise- und in diesem Zusammenhang- auch Zeitbeschränkungen aufgehoben, was dazu führt, dass man sich als LeserIn auf Seite 100 bspw. noch in Irland aufhält und auf der nächsten Seite schon in Deutschland ist und dann plötzlich noch ganz woanders.

Ein Gegenspieler, der sich sehen lassen kann

Als gelungen wiederum habe ich den „bösen“ Gegenspieler empfunden. Dieser kommt ziemlich unvermittelt aus einer anonymen Perspektive zu Wort; dies aber so offensichtlich, dass auch dieser eigentliche Spannungsaufbau recht schnell wieder zusammenbricht. Auch im Finale, das grundsätzlich fetzte, verliert besagter Gegenspieler an Macht und Glaubwürdigkeit, indem Gabi Neumayer seine Verfolgungsjagd innerhalb weniger Sätze niedermäht und das leider nicht ordentlich verknüpft auslaufen lässt.

Mein endgültiges Urteil:

Die Handlungsidee ist einsame Spitze und die Umsetzung ist in ihrer Präzision auch nicht zu übertreffen. Bedauerlicherweise fehlt es diesem Werk grundlegend an Gefühlsintensität. Ich hatte große Probleme, mich in die Charaktere hineinzufühlen und ihre Gedankengänge somit für ernst oder gar wichtig zu nehmen. „Als die Welt zum Stillstand kam“ ist ein ebenso schöner wie maßgeschneidert sitzender Buchtitel, der diesem überwiegend kalkulierten, klinischen und aufgesetzt wirkenden Werk im Rückblick für mich immerhin eine tiefere Bedeutung gibt. Gabi Neumayer ist aber dennoch Literatur gelungen,die man sich einmal anschauen sollte, auf die Gefahr hin, dass man doch nicht vom Hocker gehauen wird.

Daher vergebe ich 3,5 von 5 Sternen und tendiere bei einer Leseempfehlung zu jüngerem Publikum.

Bewertung

Thematik:

Neueste Technologien

Beamen

Zusammenhalt

Überlebenskampf

Mobile Kommunen

Zukunft

Tagebuch

Liebe |Freundschaft

Allgemeine Buchinformationen:
Gabi Neumayer
Als die Welt zum Stillstand kam
Roman
EUR 16,95
ISBN 978-3-407-81120-2
1. Auflage 2012
Gebunden.
Ab 12 Jahre
Zu „Als die Welt zum Stillstand kam“ bei Beltz

Zu „Als die Welt zum Stillstand kam“ bei Bücherkinder

Vielen Dank an Bücherkinder.de für dieses Leseexemplar
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