Bücher, Frankfurter Buchmesse

Mein Tag auf der Frankfurter Buchmesse als Blogreporterin

Am Messesamstag, dem 13.Oktober 2012 konnte die von BloggDeinBuch organisierte und

Wer von den beiden wohl den stärkeren Muskelkater am Ende des Tages hatte?

heiß ersehnte Blogtour auf der diesjährigen Frankfurter Buchmesse endlich loslegen. Ab 09:00 Uhr trudelten die BloggerInnen und ihre BegleiterInnen nach und nach ein, bis wir gegen 09:30 Uhr mit cirka 30 TeilnehmerInnen starteten. Den ganzen Tag folgten wir der BdB-Broschüre als Erkennungszeichen, die in den Massen auch bitter nötig war.

Wen belehrt Herr Sonderhüsken denn da gerade?

Den Anfang wagte dotbooks, ein relativ neuer eBookverlag, der uns mit gleich zwei Autorinnen (Stefanie Maucher, Katja Piel) und drei VerlagsmitarbeiterInnen die Aufwartung machte.

Besonders interessant und lustig wurde es, als der quirlige Lektor Timothy Sonderhüsken, der vielen durch den Pan-Verlag bekannt sein dürfte, von der Idee hinter dotbooks erzählte und mit großer Begeisterung einige eBook-Romane näher beschrieb. Da machte das Zuhören Laune und solch entflammenden Leidenschaften steckten an.

dotbooks Mitarbeiter Dennis Schmolk (links) und Sarah Mirschinka (rechts) während der Begrüßung

So fiel meine anfängliche Scheu recht schnell ab und gemeinsam mit anderen BloggerInnen vertieften wir uns mit der mehr als sympathischen Autorin Stefanie Maucher sofort in ein Gespräch über ihr eBook „Kalte Berechnung„.

Am Ende waren wir alle um einen dotbooks- und GRIN-Button reicher und bekamen sogar einen kleinen Schreibblock, der mir im Laufe des Tages noch einen guten Dienst erweisen sollte.

Stefanie Maucher (links) und ich (rechts). Na, wer findet den kleinen, grünen GRIN-Button im Bild?

Weiter ging es…

„Marsch! Alle hinterher“
„Bitte, noch eine Pose, Greg!“
Greg (links) und Tina Pfeifer (rechts), Online-PR bei Bastei Lübbe

… im Gänseschritt zum Verlagsstand von Bastei Lübbe.Während Greg, von Greg’s Tagebuch, der Verlagsmitarbeiterin Tina Pfeifer fast schon die Show stahl, nutzten wir die Gelegenheit, um allerhand Fragen zu stellen. So plauderte Tina Pfeifer aus dem Nähkästchen, dass für sie trotz Menschenmassen die Messewochenenden entspannter seien, als die Wochentage unter der Woche und dass ihr diesjähriges Highlight „Er ist wieder da“ von Timur Verdes sei. Eine Satire, in der Hitler im Jahre 2011 wieder erwacht. Sie hob besonders das „minimalistische und dabei so geniale Cover“ hervor. – Wo ich ihr nur zustimmen kann. Wenn ihr euch wundern solltet, weshalb Eichborn unter Bastei Lübbe erscheint, liegt das daran, dass Eichborn von Bastei Lübbe gekauft worden ist, wie wir ebenfalls von Tina Pfeifer erfuhren. BloggDeinBuch sei außerdem eine gute Möglichkeit, die Rezensionsexemplarsaugabe an Blogger zu kanalysieren.

Lediglich die angekündigte Eva Völler konnten wir nicht mehr treffen, deren Terminplan es letztlich nicht zuließ, zum geplanten Zeitpunkt zu erscheinen.

Auf dem Weg zum Thienemann-Verlag sah ich diese menschengroße und beeindruckende Legofigur:

„Lego!- Wie ist das schön…“

Bei Thienemann selbst erzählte uns Heinke Schöffmann vom großen Traum eines jeden Schriftstellers. Wer hätte gedacht, dass Michael Ende sein Manuskript rund um „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ 12 mal bei verschiedenen Verlagen eingesendet hat und abgelehnt wurde?

Frau Schöffmann von Thienemann beim Erzählen und die Bloggermeute um sie herum

Thienemann hat „Jim Knopf“ beim 13. Versuch schließlich angenommen und aus einem dicken Manuskript, zwei dünnere Bücher gemacht. So einfach kann’s gehen und wer könnte sich diese beiden Charaktere aus der heutigen Buchlandschaft noch wegdenken?

Außerdem hat sie uns verraten, was einen Blog als Rezensent für den Thienemann-Verlag mit seinen zwei Imprints (Gabriel/Planet-Girl-Verlag) attraktiv macht. Bei täglich mehreren Dutzen Anfragen zähle der optische Faktor und das Gefühl, dieser Blog habe das gewisse Etwas, „einen Mehrwert“, wie Frau Schöffmann sagte, damit sich das wirtschaftliche Interesse des Verlages auch auszahle. Doch nicht nur die PR-Abteilung hat mit den Blogs und die zu betreuenden Social Media Networks viel zu tun. Auch die Lektoren dürften mit rund 2000 Manuskripten jedes Jahr, aus denen sie im Schnitt zwei herausfischen, viel um die Ohren haben. Zuletzt berichtete Frau Schöffmann von verschiedenen Klassikern, die Thienemann immer wieder neu inszeniere, „um jemanden hinterm Ofen hervorzulocken“.

Nach diesen vielen Informationen und ersten spannenden Eindrücken hatten wir uns die Pause von 11:30-12:00 Uhr redlich verdient, in der wir uns (was wohl?) Bücher, Buchplakate, wieder Bücher, Autoren und noch mehr Bücher (!) ansahen:

Joss Stirlings Fortsetzung „Saving Phoenix – Die Macht der Seelen“
Ein Buchtisch bei arsEdition

Ich bekam sogar die Gelegenheit, dem äußerst talentierten Hörbuchsprecher Rainer Strecker von u.a. „Reckless“ live zu lauschen.

Gänsehautpotenzial bei der Stimme von Rainer Strecker

Wer hat schon einmal dem „Donald Duck“-Zeichner über die Schulter schauen dürfen?

So also wird einer Zeichentrickfigur Leben eingehaucht! Comiczeichner Daan Jippes umringt von fotowütigen Menschen!

-Oder sogar Uli Stein!!:

Ulli Stein beim Zeichnen. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie lang die Schlange war…

Die Menschenmassen durften natürlich auch nicht fehlen! Wo bliebe denn da der Spaß des gegenseitigen „Auf-Die-Füße-Tretens“ und des „Ellbogen-In-Die-Rippen-Bekommens“?:

Was es da wohl zu sehen gibt?

Nach der Pause begrüßte uns Anna Beckmann vom moses. Verlag, der Accessoires zu allem herstellt, was das Bücherherz sich nur erträumen kann.

Verlagsmitarbeiterin Anna Beckmann stellt sich netterweise für ein Foto zur Verfügung

Zwischen Brillenputztüchern mit literarischen Sprüchen, ausgefallenen Lesezeichen, Buchstempeln und Buchstützen tummeln sich vor allen Dingen die s.g. „Black Stories„,

die ein großes Zugpferd des Verlages seien. So ist es auch nicht verwunderlich, dass gerade in diesem Sektor einige Veränderungen bevorstehen.

Freut euch auf eine App zu den „Black Stories“ und damit die Möglichkeit, vielleicht selbst

Leselicht „Lumi„, der Renner im moses. Verlag

kreativ an der einen oder anderen Black Story mitzuarbeiten, denn diese App basiert überhaupt erst auf den Stories der Fans!

Bei neuen Spielen des moses. Verlags wird unter den MitarbeiterInnen und Kollegen ausgiebig getestet, erzählt Anna Beckmann. Es hieße dann für alle, sich einen Nachmittag zusammenzusetzen und ausgiebig zu spielen und gleichzeitig zu testen. Wichtig dabei sei, dass das Spiel simpel funktioniere und ohne ewiges Spielanleitunglesen gespielt werden könne.

ExLibris-Aufkleber

 Als ich fragte, was sich momentan am besten unter den Buchaccessoirs des moses. Verlags verkaufe, hielt Frau Beckmann zunächst eine Leselampe hoch. Dann fügte sie hinzu, dass auch Buchhüllen, die den Einband verdeckten, gut liefen, da man vermutlich so unterwegs ohne Peinlichkeiten oder ungewollte Blicke Bücher wie „Fifty Shades of Grey“ ungestört lesen könne. Auf die Frage nach Anna Beckmanns persönlichem Highlight, bot ich zufällig die Überleitung für das unglaublich nette, wie gleichsam wunderschöne Präsent an uns BloggerInnen von moses.:

Ein Blick ins Innere gefällig?

  Selbstklebende ExLibris-Aufkleber für Bücher. Während wir uns dankbar verabschiedeten, nahmen sich Lena, Jessi und ich noch die Zeit für ein kleines Erinnerungsfoto:

Ja, wir hatten sehr viel Spaß!
Jessi (links), Ich (Mitte), Lena (rechts)

Dann führte uns unsere ‚Erkennungsbroschüre‘ zum blanvalet/Penhaligon/Limes-Verlag, wo uns Herrn Sebastian Rothfuss erwartete, durch den ich überhaupt erst auf die Blogreporter-Aktion aufmerksam geworden bin!

Sebastian Rothfuss gestikulierend am Erzählen

Rezensionstaschen standen bereit und wurden von zwei Damen des Verlages tapfer in der Ecke verteidigt, während wir uns um Herrn Rothfuss positionierten, der offen erzählte und mit Spaß an der Sache geduldig Fragen beantwortete. Als Buchhändler muss man freundlich auf andere zugehen können und überzeugend wirken. Genau das hat Herrn Rothfuss uns elegant demonstriert. Denn ursprünglich arbeitete er mal als Buchhändler, bevor er neben einem Studium über Buchwissenschaft, seinen jetzigen Presseberuf ergriff.

Die sehr enge Zusammenarbeit mit Bloggern sei für den Verlag deswegen wichtig, weil Blogger als LeserInnen viel näher und zielorientierter an der Leserschaft dran seien, als herkömmliche Journalisten, die Rezensionen im Feuilleton-Bereich der Zeitungen veröffentlichen.

Eine Rezensionstasche mit Glücksschweinchen

Dennoch ist es erstaunlich, dass Herr Rothfuss mit weit über 500 Bloggerinnen und Bloggern mal enger und mal weniger enger zusammenarbeitet und bei all der erforderlichen Jonglage nie den Überblick zu verlieren scheint!

Als jemand fragt, ob er alle Bücher von blanvalet/Penhaligon/Limes für seine Pressearbeit lese, gibt Sebastian Rothfuss lächelnd preis, dass er keinesfalls jede Neuerscheinung lesen könne, da die drei Imprints blanvalet, Penhaligon und Limes des Randomhouse-Verlages jeden Tag mindestens eine Neuerscheinung veröffentlichten; er sich aber bemühe, alle Romane der deutschsprachigen Autoren zu lesen, mit denen er arbeitsbedingt intensiv zusammenarbeiten würde. Er könne schlecht zugeben, dass er keine Ahnung habe, worüber der Autor nun geschrieben hat und manche Bücher, so schließt er die Frage, seien einfach Pflicht.

„Oink, oink“: Nebst Schweinchen gab’s den super praktischen Notizblick und dieses schmucke Leseexemplar.

Auch zum Thema Datenschutz und Abmahnwelle drängen sich einige besorgte Fragen auf, die Herr Rothfuss beschwichtigen kann. Es seien alle Texte und Abbildungen zum Kopieren und Hochladen auf Blogs freigegeben, sofern man sie nicht komplett entfremdete und für Rezensionszwecke o.ä. verwende.

Dann neigte sich der informative Besuch bei blanvalet/Penhaligon/Limes auch schon dem Ende zu. Ein Paar Getränke wurden nebenher zur Stärkung angeboten und Herr Rothfuss verriet uns noch sein persönliches Highlight der Buchmesse, was sich zufälligerweise bereits in unseren Rezensionstaschen befand: „Jake Djones – Hüter der Zeit“ von Damian Dibben, der Auftakt einer Serie. Übrigens eine richtig süße Rezensionstasche, die neben praktischen Zusätzen, sogar mit einem Kuscheltierschweinchen als neuem Schmuser aufwartete!

Sylvia M. Dölger und ich beim Bücherwürmertreffen der Buchcommunity Lovelybooks

Bevor wir uns dem Residenz-Verlag zuwandten, der den wenigsten unter uns ein

wirklicher Begriff war, gab es erneut eine halbstündige Pause bis 14:00 Uhr.  Doch auf einer Buchmesse verstreichen selbst „Pausen“ nicht ungenutzt.

Eselsohr

So machten sich einige von uns auf zum Lovelybooks-Bücherwurmtreffen und sahen das eine oder andere bekannte Gesicht.

Ich traf beispielsweise Autorin Sylvia M. Dölger, die ihr eBook „Hinter deiner Tür“ jetzt auch stolz als Printversion vorzeigen kann.

Daniela Möhrke, einer der Köpfe hinter dem Buchportal Lovelybooks, verteilte fleißig Eselsohren.

Aller guten Dinge sind drei: Attilan Zoltan (Mitte) mit zwei Kolleginnen im Stand des Residenz-Verlages

Angelangt beim Stand des ältesten, österreichischen Verlags, dem Residenz-Verlag, erzählte uns Herr Attilan Zoltan einiges zur Entstehungsgeschichte und den verschiedenen Bereichen des Verlages. So gibt es inzwischen eine Unterteilung in Sachbuch, Bilderbuch und Literatur. Anfangs sei der Verlag ein reiner Literaturverlag gewesen. „Wirklich keine herkömmliche Belletristik, sondern Literatur“, betont Herr Zoltan an dieser Stelle ausdrücklich.

Hängen geblieben ist vor allen Dingen der Satz: „Unsere Bücher gelten als schön, aber unverkäuflich“. Bei den Schilderungen über Schwierigkeiten Bilderbücher mit vom Mainstream

Drachen in Aktion

abweichenden Illustrationen zu verkaufen, wird diese These mehrfach unterstrichen. Es wird aber auch deutlich, dass diesem Verlag etwas Besonderes innewohnt. So zeugen die einzelnen Cover, die alle sehr speziell, aber dafür einzigartig wirken, von einem Verlag, der sich einmal nicht den Massen unterordnet, sondern es schafft, sich ein gewisses Maß an Autonomie zu bewahren. Und ich kann nur beteuern, dass die Bilderbücher dieses Verlages äußerst gelungen sind und eine noch größere Leserschaft verdient hätten.

Ich habe mir das Bilderbuch „GUTER Drache & BÖSER Drache“ von Christine Nöstlinger, illustriert von Jens Rassmus, ausgesucht. Eine gute Wahl!

Doch ganz ohne Anpassung kann es natürlich auch nicht gehen, weswegen auch der eBook-Bereich kontinuierlich ausgearbeitet wird. Da ist es nur gut, dass der Verlag, laut Herrn Zoltan, seinen Blickwinkel erweitert hat und manche Bücher, sowie einen Krimi an Rowohlt, auch an andere Verlage weiterverkauft.

Nach einem sehr aufschlussreichen Briefing über die unterschiedlichen Tätigkeiten von Presse und Vertrieb und dem großzügigen Geschenk, dass wir uns alle ein Buch aussuchen durften, wanderten wir erneut dem BdB-Wegweiser hinterher und landeten so bei unserer vorletzten Verlagsstation: Dem Fischerverlag!

Lysann Kurpiela (links) und Mareike List (rechts) im angeregten Gespräch mit uns

Begrüßt wurden wir von Lysann Kurpiela und Mareike List, die den Spieß einfach herumdrehten und UNS, nach kurzen allgemeinen Infos zum Verlag, Fragen stellten. Interessiert waren die beiden an unseren Meinungen zu verschiedenen Aktionen im Social Media Network Bereich (Facebook) und an Blogtouren (bspw: „Die Flucht“ von Ally Condie“). Es entstand ein angeregtes Gespräch, indem beidseitig Tipps, Verbesserungsvorschläge und Anforderungen für Blogger als Rezensenten, ausgetauscht wurden. Dabei legten die zwei sympathischen Damen nicht ausschließlich wert auf die Meinung der Blogger, sondern auch auf die unserer Begleiter und Begleiterinnen als „normaler“ Leserkreis. Zu Neuerscheinungen wie „Dustlands 02“, „Daughter of Smoke and Bones“ oder auch

„Sturz in die Zeit“ von Julie Cross!- Wer hat es schon gelesen?

„Die Ankunft“ wurde sich hingegen noch recht bedeckt gehalten. Allerdings darf man gespannt sein, welche Aktion für Ally Condie-Fans im Frühjahr aufwartet, denn leichte Andeutungen sind bereits gefallen.

Und bis dahin kann man sich die Zeit bestens mit anderen Fan-Schmankerls vertreiben. Am 01. Dezember dieses Jahr soll es eine Überraschung zu P.C. Casts „House of Night“-Serie geben.

Zum Abschluss bekamen wir alle ein kleines Kärtchen,indem sich drei Codes für je ein Rezensionsexemplar unserer Wahl befanden. Das nenne ich mal eine gelungene und super tolle Überraschung!

Eine kleine, aber feine „Rezensionskarte“. Eine ausgefallene Idee des Verlages!- Vielen Dank.

Nächster Halt?- ArsEdition! Dieser Verlag war unsere letzte Station, bei der wir alle leider dermaßen geschafft waren,

ArsEdition thront hoch über unseren Köpfen

dass die Fragen sich in Grenzen hielten und sich die Aufmerksamkeit vermehrt auf die kleinen Snacks am Tisch richtete. Das Bloomsbury inzwischen zu ArsEdition gehört und ArsEdition selbst auf Geschenkbücher und Nonbook-Artikel spezialisiert ist, haben wir dann aber doch noch mitbekommen.

Geschaffte Gesichter, benutzte Trinkbecher, gemeinsames Ausatmen: So müssen sich Reporter fühlen, die den ganzen Tag auf den Beinen sind…

Und zum letzten Mal folgten wir an diesem Tag dem BdB-Team:

„Aufgepasst, es geht weiter!“

Gegen 16:00 Uhr begaben wir uns ins Gourmet-Zentrum, wo wir dem Gründer von BdB, Thanh Cao Nguyen, persönlich gegenübertraten und auch ihn noch einmal mit allerlei Fragen beschoßen. Über 140 Verlage und 3500 Blogger sind mittlerweile im System von BdB etabliert. Es stehen einige Umbauarbeiten der Seite bevor, die stark nach Verbesserungen riechen und eine stärkere Amazon-Konzentration sowie einen Punktescore beinhalten.

Thanh Cao Nguyen stellt sich unseren Fragen

Wer da sofort „Nein!“ denkt, sollte erst einmal abwarten, denn die Ideen von Thanh Cao Nguyen sind gut und bieten viel Potenzial für BdB, das mal klein als EPIDU-Verlag anfing und momentan mächtig am Wachsen ist.

Geschäftsführer Thanh Cao Nguyen betont die Unabhängigkeit seines Unternehmens gegenüber Verlagen und dass BdB, wie es im Namen bereits enthalten ist, in erster Linie eine Anlaufstelle für Blogger und Bloggerinnen bieten soll; ohne die das alles nicht möglich wäre. Auch die Einführung eines neuen zu rezensierenden Genres auf der Plattform wird erwogen. Allerdings bedarf auch dieses einer vorherigen Umstellung, die ähnlich wie das Empfehlungssystem auf Amazon funktionieren würde. Denn das in manchen Augen vielleicht etwas anrüchige Genre, ist nicht für jedes Alter bestimmt. (Wer kommt auf das „spezielle“ Genre?)

Zum großen Abschluss gab es von allen ‚Blogtourern‘ noch eine kleine Fotosession. Fotos von jedem, mit jedem. Unser kleines Blitzlichtgewitter wurde von spontanen Zuschauern, die mit Kameras ausgerüstet waren, begeistert aufgenommen. Sie fotografierten einfach mal mit.

Ein Gruppenfoto von allen Teilnehmern und Teilnehmerinnen der Blogtour. Danke, dass ihr da ward! Es war schön mit euch!!

Die Herren und Frauen der Schöpfung durften dann auch noch einmal auf dem Sofa Platz nehmen und sich in demselben Ruhm sonnen, den wir Augenblicke zuvor noch genossen hatten.

„Bitte, einmal Lächeln!“: Thanh Cao Nguyen (links), Teresa Schmidt (daneben), Ann-Catrin Dornauer (Mitte), Miriam Beckers (rechts)! D-A-N-K-E-S-C-H-Ö-N, dass ihr diesen Tag möglich gemacht habt!

Unsere letzte Tat des Tages sollte ein kleines Autogramm auf der BdB-Broschüre sein:

Beweis Nummer 1 für unsere Anwesenheit auf der Premieren BlogTour von BloggDeinBuch!!

Wirklich unsere letzte Tat des Tages? Ein Programmpunkt sah eigentlich noch ein Meet & Greet mit der Autorin  von Sternenschimmer und Sternensturm Kim Winter vor. Unglücklicherweise dauerten unsere Fragen an Herrn Thanh Cao Nguyen länger als eingeplant, so dass das Treffen mit Kim Winter schon vorbei war.

Ein bisschen Musik gefällig? – Auf dem Weg zum Thienemann-Stand

Nachdem sich unsere Blogtourgruppe aufgelöst hatte, bin ich gemeinsam mit meiner Freundin nur noch einmal so zum Thienemann-Stand gegangen und was für eine

Ein vollbepackter Tisch mit Autogrammkarten, Snacks, Getränken und Allerlei

Überraschung ich dort vorfand. Kim Winter saß in gemütlicher Runde am Rande und bot uns sogleich an, sich zu ihr und den anderen zu gesellen! Ich war so perplex und glücklich, da das Treffen mit Kim Winter eines meiner Highlights dieses Tages dargestellt hätte, dass ich nur noch wenige Worte herausbrachte.

Dafür erfuhr ich witzige Anekdoten über ihr Büro und dass sie zum Schreiben ihrer Bücher zwei Laptops benutzt. Kim Winter schenkte mir sogar noch einen signierten Sternenschimmer-Wallscreen und ein signiertes Sternensturmplakat:

Sternenschimmer-Wallscreen und Sternensturm-Plakat haben ein neues zu Hause in meinem Zimmer gefunden

Ein Foto von uns beiden durfte selbstverständlich auch nicht fehlen:

Kim Winter und ich vor einem „Sternensturm“-Regal

Fazit des Tages:

Ob in schicken Anzügen, adretten Kostümen oder legerer Alltagskleidung: Eines hatten alle AutorInnen, BdB- und VerlagsmitarbeiterInnen gemeinsam: Ihre Leidenschaft zum geschriebenen Wort, ihr Engagement, Bücher einem breiten Lesepublikum zugänglich zu machen und ihre Offenheit, uns alle Fragen geduldig zu beantworten. Liebe BuchliebhaberInnen und BloggerInnen, ihr habt zu diesem gelungenen und einmaligen Tag beigetragen. Vielen Dank, dass ihr da gewesen seid!

Die Ausbeute des Tages!

In diesem Sinne, ein Dankeschön an die teilnehmenden Verlage, BdB und natürlich an die Frankfurter Buchmesse, dass wir so großzügig und exklusiv hinter die Kulissen blicken durften!

-Vielleicht auf ein nächstes Mal?

Charlousie

18 thoughts on “Mein Tag auf der Frankfurter Buchmesse als Blogreporterin”

  1. Ich bin begeistert!!!! Schon bei anderen Bloggern habe ich den einen oder anderen Beitrag zur Messe und den Aktionen gelesen, aber so ein RIESEN Artikel war nirgendwo! WAHNSINN!

    Ich wäre!!! so unendlich gerne auch in dieser/eurer Runde gewesen, um Euch endlich mal kennen zulernen und gerade das Bild mit Lena und Jessi hätte ich gern auch geziert. Ehrlich ich bin so traurig!

    Aber ich hoffe auf nächstes Jahr 🙂

    Einige neue Sachen habe ich auch noch erfahren, dass BdB z. Bsp. umstellt. Das Genre würde mich jetzt interessieren. Aber AMAZON als Vorbild zu nehmen, mit den ganzen Negativ Schlagzeilen beim manipulierten Bewertungssystem, schmeckt mir irgendwie nicht so recht. Naja, man wird sehen 😀

    Aber danke für den tollen und umfangreichen Einblick und ein bisschen Neid schwingt immer noch mit, dass ich nicht dort sein konnte, vor allem auch wegen der einmaligen Chance meine Lieblingsautorin zu treffen, die dieses Jahr dort war. *seufz*

    LG Morgaine

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    1. Quantität ist leider nicht DAS Qualitätsmerkmal. Aber ich hatte ehrliche Bedenken, ob sich jemand das ALLES überhaupt durchlesen würde, scheinbar aber schon. Kürzen wollte ich aber auch nichts, weil es einfach SO viele tolle Sachen zu sehen, zu hören und zu erfahren gab. Sogar noch mehr, als das, was ich hier geschrieben habe.

      Ich kann verstehen, dass du traurig bist. Mir ergeht es manchmal so, wenn ich von Bloggertreffen lese oder Meets & Greets mit verschiedenen Autorinnen. Aber hey: Das gute an der Buchmesse: Sie ist JEDES Jahr einmal in Frankfurt und notfalls auch noch einmal in Leipzig! 🙂

      Zu Amazon: (Hatte lange überleget, ob ich das schreibe und wenn ja WIE), scheinbar habe ich es nicht richtig gemacht: Es wird ja nicht genauso wie bei Amazon gemacht. Ich habe Amazon jetzt als Vergleich genommen, damit man sich vorstellen kann, wie es ungefähr aussehen soll und was auf einen zukommt. Allerdings einen bestimmten Punkt soll es zukünftig schon mit Amazon geben, aber da ich da nicht sicher bin, was ich verraten soll und was nicht, habe ich es nur angedeutet und vage gelassen. Irgendwann werden es ja eh alle erfahren!

      Das Genre? Mensch, dass du da nicht drauf gekommen bist! 😛 Erotik natürlich! Was habe ich mich nicht um Kopf und Kragen geredet, als ich Fragen dazu stellte…

      Du darfst ruhig neidisch sein, dass gehört dazu, denke ich, erginge mir andersherum kaum anders. (Ich erinnere mal an deine ganzen Autorinnentreffen in der letzten Zeit :D). So „gleicht“ es sich wieder ein bisschen aus. Bzw.: wie gesagt: Buchmesse gibt es noch OFT und BloggDeinBuch wird das sicherlich nicht das erste Mal gemacht haben!!!

      Dir wünsche ich einen schönen Abend und ich freue mich voll, dass dir der Bericht gefällt, denn ich war so selbstkritisch und mega unsicher.
      Liebe Grüße,
      Charlousie

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      1. Ja ,verstehe schon 🙂 Musste ja damals auch mit einigen Sachen hinter dem Berg halten, die ich gern rausposaunt hätte. 🙂 Na, ich bin gespannt was da alles kommt bei BdB.

        Was die Buchmesse angeht und das Traurigsein.., Du hast schon recht, wegen immer wieder und jedes Mal neue Aktionen und so. ABER, jetzt kommt das doppelte ABER! 2 Gründe warum es hätte dieses Jahr so gern klappen müssen. Das Gastland NZ ist mein Oversea-Traumland (das innereuropäische ist ja Irland) und die Kultur der Maori, von der ich gern mehr Wind bekommen hätte. als nur bei der medialen Berichterstattung zu Hause. Und dann eben MEINE Lieblingsschriftstellerin, die dieses Jahr nur auf der Messe war und mit Sicherheit NICHT so schnell wieder kommt nach DE. Schon gar nicht, wenn ich mit mehr als einem dutzend Bücher unterm Arm anrücken werde mit Signierwünschen. 🙂

        So, gesehen… wirst du die individuelle Schmerzgrenze jetzt vllt. besser nachvollziehen können, warum 2012 so interessant gewesen wäre.
        März 2013 geht auch nicht mit Messebesuch, das weiß ich jetzt bereits. 😦

        LG Morgaine

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        1. Ja, natürlich kann es so NOCH besser nachvollziehen. Ich versuche ja auch nur, immer die positiven Aspekte hervorzuheben. Denn es gibt diesen Spruch (der in etwa so geht)
          Lächle, wenn es regnet, denn wenn du es nicht tust, regnet es trotzdem.
          Und das stimmt meiner Ansicht nach so etwas von total ! 🙂
          Der März ist bei mir auch immer schlechter und klappt wahrscheinlich nicht, aber auf den Oktober, auf den darf man hoffen.
          Liebe Grüße,
          Charlousie

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  2. Hallo liebe Charlene,

    ein wirklich schöner Bericht und WOW du hast Kim Winter noch getroffen. Das war doch dein großer Wunsch!!! Toll!!!!

    Es war sehr schön dich endlich mal persönlich kennenzulernen 🙂

    Vielleicht sehen wir uns nächstes Jahr wieder!!!

    LG Lena

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    1. Huhu Lena!
      Jaaaaa, ich habe Kim Winter noch getroffen. Weil das so überraschend war, bin ich auch fast in Ohnmacht gekippt (ich übertreibe) und konnte mein Glück kaum fassen. Das war so unfassbar TOLL!
      Ich hoffe auch, dass wir uns nächstes Jahr noch einmal sehen,
      alles Liebe,
      Charlousie

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  3. Hallo Charlousie,

    klasse Bericht und zu dem auch noch schön persönlich .

    Danke dafür und da kann man als Normaleleserin schon etwas neidischer werden.

    Aber ich gönne Dir es von Herzen.

    LG..Karin…

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    1. Auch hier: Lieben Dank! Zur Buchmesse darf aber ja jede/r fahren und wenn man die richtige/n Person/en mitnimmt, trifft man auch allerlei Autoren und Autorinnen, so dass es ein unvergesslicher Tag werden kann!!
      GLG,
      Charlousie

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      1. Hallo Charlousie,

        sorry etwas undeutlich ausgedrückt. Was der Eintritt so kostet im Allgemeinen.

        Das ist ja eine feststehende Größe, sonst kommt es ja darauf an wo man wohnt usw.

        LG..karin..

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Danke für deinen Besuch! Über einen Kommentar würde ich mich freuen! ♥ Leselustige Grüße von Charlousie

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