HörbuchRezensionen, Rezensionen

Carrier of the Mark von Leigh Fallon, gelesen von Nicola Barber [HörBuchRezension]

Hörbuch Carrier of the Mark

Allgemeine Hörbuchinformationen:

Autor: Leigh Fallon
Sprecher: Nicola Barber
Spieldauer: 07 Std. 58 Min. (ungekürzt)
Audioinhalt: Hörbuch
Anbieter: Audio Harper
Veröffentlicht: 2011
Hörprobe: Carrier of the Mark
Zu ‚Carrier of the Mark‘ – by Leigh Fallon auf Audible.de

 Der Inhalt:

Mit ihrem Umzug nach Irland entdeckt Megan nicht nur tiefe Gefühle zu dem wunderschönen und verschlossenen Adam, sondern auch noch ungeahnte Kräfte in sich selbst.

Allerdings ahnt sie noch nicht, dass ebendiese Kräfte sie untrennbar mit Adams verbinden.

Bis auf seine Schwester Aine ist davon aber niemand besonders angetan, denn Megan ist Erbin eines uralten Vermächtnisses und erfüllt eine Prophezeiung, die gleichzeitig Segen und Fluch bringen kann.

Die Gefahr ist groß, dass weiß vor allen Dingen Fion, der Vormund von Adam und seinen Geschwistern Aine und Rian.

Wichtiger aber noch, die Liebe zwischen Adam und Megan ist vin erster Linie verboten, weil sie das Schicksal der Menschen negativ beeinflussen könnte und so kämpfen die beiden für ihre Kräfte, für ihre Liebe und gegen das böse Unbekannte…

 Von der fehlenden (Gefühls-)Tiefe der beiden Hauptakteure

Carrier of the Mark“ ist, um es gleich von Anfang an hervorzuheben, eine leichtere Geschichte, die lediglich als gut angesehen werden kann, wenn man sie in die Unterhaltungssparte steckt. Denn obgleich die Idee von Leigh Fallon große Klasse war und viel Potenzial birgt, hat sie dieses nicht immer vollkommen ausgeschöpft.

So ist das Fundament der Handlung die Liebe zwischen der Hauptfigur Megan und dem mysteriösen Adam. Diese Liebe wird für den Leser leider nicht gerade sehr nachvollziehbar inszeniert. Es besteht eine undefinierbare Anziehung zwischen den beiden, die haargenau wie bei dem berühmten Liebespaar Bella und Edward eingeleitet wird. Megan ist neu an der Schule, Adam hat ebenfalls Geschwister, die genauso wenig wie er, sich kaum mit den anderen „normalen“ Schülern abgeben. Deswegen habe ich die tiefgreifenden Gefühle Megan und Adams nicht immer verstanden und weigerte mich auch, sie so zu akzeptieren, wie sie waren. Zum Ende besserte sich die Beziehung dieser zwei Figuren, was nur logisch ist, wenn man bedenkt, dass sie sich zu diesem Zeitpunkt auch besser kannten.

 Die Handlung

Der Einstieg in die Handlung war, bis auf bereits angesprochenen Parallelen, in Ordnung. Dafür bestach der weitere Verlauf durch viele Überraschungen und unvorhergesehene Wendungen. Dadurch entstanden Inhalte, die eine starke Auswirkung auf das Gefühlsleben der Figuren besaßen, welche sich somit akzeptabel in die Geschichte einfügten.

Die Träger der Elemente boten mir etwas Neues, das gut umgesetzt wurde und auch der irische Flair kam ausreichend zur Geltung, den ich außerdem sehr genoss und lieb gewann.

Die verschiedenen Elemente harmonierten sehr gut mit den Charakteren, da Megan beispielsweise aufbrausender war, was auf das Element Luft zutrifft und Adam meistens ruhiger, teilweise aber auch unberechenbar, gerade genauso wie das Meer.

Ein Ereignis mitten in der Handlung steigerte die Spannung enorm und ich wollte wissen, was genau sich dahinter verbarg.

Das Ende allerdings ist etwas offener und ob das eine gute Wahl ist, bleibt jedem selbst überlassen.

 Das Tempo

Wie ich anfangs ansprach, ist „Carrier of the Mark“ insgesamt anspruchsloser und für die reine Unterhaltung gedacht. Dementsprechend langsamer gestaltete sich auch das Tempo. Obwohl Leigh Fallon so viel Neues entwickelte, schaffte sie es dennoch, dieses Neue immer in bereits bekannte Muster und Raster zu quetschen, so dass aus Neuem bereits Bekanntes wurde und das hat mich extrem gestört.

 Die Sprecherin

Die Sprecherin ist die Ursache für den schönen irischen Touch. Zwar wird oft erwähnt, dass „Carrier of the Mark“ in Irland spielt, mit dem richtigen Akzent jedoch wurde das wasserdicht und der pure Hörbuchgenuss.

Dennoch war die Sprecherin Nicola Barber nicht ganz so herausragend wie ich es beispielsweise bei Therese Plummer mit „Vanish“ gewohnt bin oder auch mit Khristine Hvam bei „Shade“ und „Shift“.

Nicola Barber ließ sich recht wenig Zeit, so dass keine passenden Kunstpausen entstanden und sie nicht einmal merklich Luft holte.

 Mein endgültiges Urteil:

Für eine Lektüre, die sich kaum von anderen Werken abhebt, ist „Carrier of the Mark“ perfekt geeignet. Trotz neuer Ideen werden diese nicht individuell, sondern auf bereits bekannte Art und Weise in den Kontext gebracht. Wer etwas zum Nachdenken sucht, sollte auf jeden Fall von diesem Hörbuch ablassen und große Sprünge oder Entwicklung innerhalb der Handlung sind auch nicht zu verzeichnen.
Insgesamt also eine „nette“ Unterhaltung: 3,5 Sterne!

Eine Teenagerhighschoolgeschichte, die durch Irland etwas Besonderes bekommt, aber eben nicht mehr und nicht weniger. Weil ich scheinbar gerade in der passenden Stimmung war, war es in Ordnung, ansonsten gilt: Finger weg!

Bewertung

Thematik:

Irland

Die vier Elemente (Erde, Luft, Feuer, Wasser)

Liebe

Teenies

Kleinstadtflair

Gut“ und „Böse“ – Schema

Pferde

Magie

Ich bedanke mich ganz herzlich bei Audible.de für die freundliche Unterstützung!

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3 Gedanken zu „Carrier of the Mark von Leigh Fallon, gelesen von Nicola Barber [HörBuchRezension]“

  1. Hmmm, okay. Das ist dann eher ein Buch, was auf meiner Wunschliste etwas weiter nach hinten rückt…es klang nämlich ganz gut und mal nach was Neuem, aber wenn die Umsetzung dann eher in die übliche Richtung geht…kein Must-have. 😉

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