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„Spiegelkind“ on Tour – Part II

Was erwartet euch in „Spiegelkind“?- Im folgenden (möglichen) Gedankengang der Protagonistin Jule möchte ich euch ein Gefühl von der Atmosphäre des Romans vermitteln und euch Lust auf das machen, was euch erwarten könnte…

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Ich bin eine Phee, Tochter ihrer Art. In meiner Welt ist kein Platz für Pheen. Wir werden gehasst, wir werden verstoßen, beschimpft und ausgebeutet.

Sie sind Pheen und deswegen nichts wert. Ich bin ihre Tochter.

Doch als ich ihn sah, schien die Zeit still zu stehen und nichts mehr um uns herum eine Bedeutung zu haben. Ich sollte meinen Verstand von ihm ablenken, mich körperlich von ihm fernhalten, denn momentan sind andere Dinge wichtiger, aber ich kann nicht.

Meine Mutter ist verschwunden, mein Vater benimmt sich äußerst merkwürdig und im Lyzeum passe ich plötzlich nicht mehr hinein. Es ist, als ob sich die ganze Welt abgesprochen hätte nur noch schweigend zu kommunizieren, und ich hätte es als Einzige verpasst. Und tatsächlich ist es so. Wir sprechen eine andere Sprache. Aber was erwartet man auch von uns?- Von mir? Ich bin ja nur eine Phee…

Neulich habe ich einen neuen Aufruf von einem der radikalsten Verfechter gegen die Pheenrechte gelesen und mir rann eine Gänsehaut den Rücken hinunter. Er begann das Klassenmodell in knappen Worten dazustellen und dann setzte er direkt zum Angriff an:

Neuester Tagesreport, ein Artikel vom Sozial- und Gesellschaftswissenschaftler M.Z.

Es gibt momentan drei lebende Klassenformen, die sich durch verschiedene Merkmale charakterisieren.

An der Spitze stehen die Normalen. Diejenigen, die das Land und die Gesellschaft vorantreiben und leiten. Sie sind dazu befähigt intellektuell tiefgreifendes Wissen zu erlernen und stehen immer vor allen anderen. Sie sind von Geburt an gut und wissen instinktiv, was das Richtige ist.

Bemitleidenswerter sind da die Freaks. Sie leben in unzivilisierten Behausungen und drücken sich durch auffallende (unnormale) Klamotten und Frisuren aus. Sie sind kaum in der Lage ein festes Ziel zu fixieren und nörgeln lieber an ihrem kümmerlichen Dasein herum, anstatt anzupacken und etwas zu verändern. Freaks werden immer Freaks bleiben, doch manchmal gelingt es einigen wenigen in einem Resozialisationsprozess sich in dem gehobenen Umfeld der Normalen zu integrieren.

Am Schlimmsten jedoch sind die Pheen. Schon der Ausdruck ist eine Beleidigung. Pheen sind arme Kreaturen, wenn man sie denn so bezeichnen kann, die fern von jeglichen Normen und Werten, die Normalen und Freaks zu Taten unter ihrem Niveau veranlassen und von Geburt an Böse sind.

Diese Pheen tragen Schuld am drohenden Untergang unserer zivilisierten Gesellschaft und müssen deswegen in ihre Schranken gewiesen werden.

Sie versuchen uns durch ihre magischen Tricks zu unterjochen und durch übernatürliche Reize zu bezirzen. Dabei sind sie wie ein Stachel in der Wunde. Sie werden immer piksen und immer schmerzen, wenn man sie nicht an der Wurzel packt und herauszieht.

Aus diesem Grunde fordern wir durchgreifende Maßnahmen und Bestrafungen!

Wir müssen uns den Pheen entledigen, bevor sie auf dumme Gedanken kommen, die einfach ihrem Naturell entsprechen.

Jede Phee und alles, was auch nur entfernt von einer Phee abstammen könnte, muss so schnell wie möglich liquidiert werden…

Wäre es nur das. Doch die Massen stimmen ihm zu. Die Normalen protestieren nicht, nicht öffentlich, dass ist eher die Sache der Freaks, aber sie leiten bereits erste Maßnahmen in die Wege. Es wird von Listen gemunkelt, auf die manche Pheen gesetzt werden, damit sie an einen Ort gebracht werden, von dem sie nie mehr zurückkehren.

Mama hat mich alleine gelassen und ich habe solche Angst.

Angst, dass sie auf der Liste stand.

Angst, dass sie entdecken, dass auch ich eine Tochter der Pheen bin und mich mitnehmen.

Angst, dass Mama nie mehr zurückkommt und Angst vor meinen Gefühlen. Vor allen Dingen vor ihnen.

Ich bin eine Phee, Tochter ihrer Art und das ist meine Geschichte:

Lies die ganze Geschichte in Alina Bronskys "Spiegelkind" !

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Das Gewinnspiel setzt sich aus vier Buchstaben zusammen, die eine Lösung ergeben. Diese Lösung bitte unter diesem oder dem gestrigen Artikel kommentieren. Für die ersten beiden Buchstaben folge bitte dem Link: „Spiegelkind“ on Tour – Part I.

Alle weiteren Bedingungen, sowie den Gewinn könnt ihr ebenfalls im o.g. Artikel einsehen.

Ich drücke allen die Daumen, der Einsendeschluss ist der letzte Tag der BlogTour, folglich der 29.01.2012!

Morgen tourt das Buch munter weiter bei FunTiziana und in den nächsten Tagen wird auch meine Rezension zu diesem Werk erscheinen!

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Das Alphabet lässt sich auch in Zahlen aufteilen. Bsp:

A=1

Z=26

3.

[Lücke 1:] ??? leben in unzivilisierten Behausungen und [Lücke 2:] ??????? sich durch auffallende (unnormale) Klamotten und Frisuren aus.

3.2

Nimm den 2. Buchstaben der 1. Lücke, bzw. deren Zahl und den 1. Buchstaben der 2. Lücke, bzw. die Zahl.

Beide Zahlen subtrahierst du miteinander und das Ergebnis ist der dritte Buchstabe für das Lösungswort.

Bsp: 18 (R) – 1 (A) = 17. 17 ist gleich der Buchstabe Q

LW: _ _ _ _

4.

Im ganzen Artikel ist ein einziger Buchstabe grau markiert. Finde ihn und du hast den letzten Lösungsbuchstaben!

LW: _ _ _ _

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14 thoughts on “„Spiegelkind“ on Tour – Part II”

  1. Hallo Charlouise,

    ich mache jetzt hier einfach einmal mit, aber irgendwie bin ich etwas verwirrt. Dein Lösungswort hat ja vier Buchstaben und ich würde tendenziell auf die Lösung:

    Phee

    tippen. Allerdings kommt bei mir Phne heraus. Komisches Wort!

    Mein Lösungsweg ist eventuell falsch, daher zeige ich ihn dir auf:

    1. Scherbenpark, rot: c + h + e = 3 + 8 + 5 = P

    2. Lösung 8 = H

    3. Freaks + drücken, 2 Buchstabe Freaks = r und 1. Buchstabe drücken = d = 18 – 4 = 14 = N

    4. grauer Buchstabe = E

    Vielleicht sitze ich auch einfach auf der Leitung, weil ich heute Kopfschmerzen habe. Aber ich wollte dennoch mitmachen.

    Ganz liebe Grüße
    schlumeline

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  2. Liebe Charlousie!

    Die nächste Blogtour führt mich innerhalb von ein paar Tagen (ich bin auch schon bei „Die Flucht“ dabei gewesen) auf deinen Blog. Eben habe ich das Lösungswort gefunden.

    Es heisst => PHEE :o)

    Ich muss sagen, deine Aufbereitung zu deinen Blogbeiträgen bei den Tours, mit den Text-Rätseln/Aufgaben, treffen total meinen Geschmack und es hat riesig Spass gemacht, hier ebenfalls auch wieder zum Buch „Spiegelkind“ mehr zu erfahren.

    Jetzt wünsch ich Dir noch einen schönen Nachmittag und viel Spass mit den Kommentaren. 🙂

    GLG Morgaine

    Gefällt mir

    1. Hallo Morgaine!
      Da dein Kommentar ja das Lösungswort enthielt, konnte ich ihn nicht eher freischalten. Sonst hätte ich schon lange geantwortet und, dass du bei „Die Flucht“ dabei warst, ist mir sehr, sehr wohl bekannt :o)
      *AufdieneueLBBekanntschaftanstoß* 😀

      Liebe, liebe Grüße, schade, dass du auch hier kein Glück hattest,
      Charlousie

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      1. Huhu liebe Charlousie!

        Ja, das war echt toll die beiden Rätsel zu lösen! Aber leider auch beim „Spieglekind“ kein Glück. 😦
        Nunja, ich habe dafür dich als neue Buchfreundin „gewonnen“ 🙂 Das ist dochsuper und ich bin gar nicht unzufrieden! Darauf stoss ich mit dir an! *kling*

        Liebe Grüsse und bis bald

        Morgaine 🙂

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Danke für deinen Besuch! Über einen Kommentar würde ich mich freuen! ♥ Leselustige Grüße von Charlousie

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