Archiv für den Monat Januar 2012

Neue Gewinnerin bei der BlogTour zu „Die Flucht“


Eben habe ich eine Mail von Melanie bekommen, dass sie „Die Flucht“ bereits bei Leseträume gewonnen hat! Da Elena von Leseträume schneller war, blieb es nun an mir neu auszulosen… Und das habe ich eben getan!

Also schaut noch einmal im >>>>>Blogfazits-Artikel<<<<< vorbei, dort steht nun die neue Gewinnerin, die selbstverständlich einen Tag länger Zeit hat sich zu melden, als die beiden anderen, die sich bisher noch nicht meldeten… ?? 🙂

„Spiegelkind“ on Tour – Die Gewinner und die Auflösung

Hallo ihr Lieben!
Heute morgen hat der Arena-Verlag die 6 Gewinnerinnen ausgelost! Doch bevor ich euch die 6 glücklichen Namen verrate, erst einmal zum Lösungswort.

Es lautete Phee   !

Ich gebe zu, dasss Verfahren war etwas schwer, doch nach nur 2 Buchstaben konnte man sich Phee  sicherlich gut denken, denn es wird ja nicht ununterbrochen in beiden BlogTour-Artikeln erwähnt? 😉

Zu schwer kann es aber gar nicht gewesen sein, denn so einige haben es erraten und ich Danke euch für eure Teilnahme ganz herzlich!!

Um es nachvollziehbarer zu gestalten, beschreibe ich euch mal den Lösungsweg. (Da ich den Zettel verlegt habe, musste ich es gerade selbst noch einmal alles lösen :(. Wenigstens ist es leichter, wenn man weiß, worauf man hinauswill^^)

S c h e r b e n p a r k

C=3, H=8, E=5

3+8+5=16 = P

LW: P _ _ _

33+117-16+4-88-42 =  8 = H

LW: P H _ _

[Lücke 1:] Sie leben in unzivilisierten Behausungen und [Lücke 2:] drücken sich durch auffallende (unnormale) Klamotten und Frisuren aus.

I=9,  D=4 9-4=5 5=E

LW: P H E _

Für den letzten Buchstaben guckst du hier:

LW: P H E E

Nun zu den glücklichen Gewinnerinnen:

Über je ein signiertes Buch von „Spiegelkind“ und ein Hörbuch über „Dark Angels‘ Summer“ dürfen sich freuen:

1. Mandy

2. Schmetterlingsliteraturreise

3. Jenny

4. Tanja

5. Bella

6. Abigail

Ihr müsstet inzwischen schon vom Verlag eine Mail erhalten haben, der euch die Gewinne dann auch zusendet! Ich hoffe, ihr hatte alle ein bisschen Spaß dabei, bis zum nächsten Mal,

eure Charlousie! 🙂

Das leise Lied der Liebe von Helen Abele [Rezension]

Aber ich wollte dir nicht wehtun. Nie.“

S.208

Der Inhalt:

Magdalena liebt ihre Schwester sehr, dennoch ist es manchmal schwer immer hinter ihr zurückzustehen. Aber Maria hat sich auch nicht ausgesucht schöner zu sein, mutiger, schlagfertiger und alles in allem einfach lebenstüchtiger.
Also folgt Magdalena ihrer Schwester in allem, sogar an die Ballettschule. Obgleich sie das Tanzen liebt, fühlt sie sich in den starren Bewegungsabläufen gefangen und sucht ständig nach einem Weg, auszubrechen.
Als sie und Maria dann eine Anstellung in einem Café-Haus erhalten und dadurch einige neue Bekanntschaften schließen, lassen auch die männlichen Verehrer nicht lange auf sich warten. Doch wie immer steht Magdalena daneben. Allerdings starrt der beste Freund von Leo, Marias glühendster Verehrer, manchmal zu ihr herüber und wenn er nicht so arrogant wäre, könnte Magdalena beinahe annehmen…

Aber das ist nur Wunschdenken und eigentlich findet Magdalena den Grafen Leo viel zu schade für ihre Schwester, wo doch der Musiker Franz viel geeigneter scheint.

Die feinen Künste des Tanzes und der Kunst spiegeln sich in den Träumen der Protagonistin wider

Das leise Lied der Liebe“ ist ein einziges Abenteuer. Bereits das Cover und der Titel deuten Versprechen an, die in der Geschichte meine Erwartungen übertrafen.

Dieses Buch hat mich durch seine vielen Nuancen bestochen und komplett um den kleinen Finger gewickelt.

Von Anfang an baut die Autorin Helen Abele eine schier unerträgliche Spannung auf, die hauptsächlich von den liebenswerten Charakteren getragen wird.

Die Thematik, nämlich die feinen Künste des 18. und 19. Jahrhunderts, präziser: Das Ballett und die Musik, interessieren mich schon immer. Was die Autorin jedoch daraus in dieser Geschichte zauberte, übersteigt meine kühnsten Träume.

Teilweise könnte es schwerfallen sich Tanzszenen vorzustellen, wenn man keine grobe Ahnung von deren Aussehen in der Realität oder gar ihrem Gefühl beim Tanzen selbst hat. Doch da diese lediglich einige Male am Rand gestreut sind, dürfte das Neulingen in diesem Metier den Spaß an dieser formvollendeten Geschichte nicht nehmen. Mir zumindest boten sie eine gelungene Möglichkeit der Identifikation mit der Geschichte und ihren Figuren.

Die Reihe „Liebe in allen Zeiten“ bringt einem sowohl historische Facetten, individuelle Schicksale und ein Stück Kultur aus den jeweiligen Zeiten und Orten nahe.

Deswegen bin ich überzeugt, dass man von diesen Büchern sehr viel lernen kann, ohne sich diesem unbedingt bewusst zu sein.

Mein Favorit aus der Reihe: „Liebe in allen Zeiten“

Das leise Lied der Liebe“ ist bisher mein Highlight aus dieser Reihe. Denn die Autorin schafft es, eine gefühlsangereicherte Atmosphäre zu kreieren, die beständig einer rasenden Handlung Höhenflüge angedeihen lässt, dieses wiederum mit schillernden und tragenden Charakteren auszustatten und als letzten Diamantschliff das ganze mit dem ultimativen Kick beim Lesen zu verzieren.

Realistisch gesehen gingen die Geschicke der Menschen damals in den seltensten Fällen so glücklich aus, wie in „Das leise Lied der Liebe“, doch hoffnungslose RomantikerInnen wird das nicht stören.

Das Verhältnis der beiden Schwestern birgt eine gute Balance in sich, so dass sowohl eine ruhigere als auch aufbrausendere Kraft am Wirken ist und das Geschehen beeinflusst.

Einer perfekten musischen Komposition gleich, stimmte in diesem Roman jede nur erdenkliche Facette und so ist es auch nicht verwunderlich, dass ich mich nach dem ersten Satz in diese so haarsträubend gute Geschichte verliebte.

Das beständige Glücksgefühl hielt bis zum letzten Satz an und ich hoffe sehr, dass Helen Abele uns mit einem weiteren Roman für diese Reihe beglücken wird.

Mein endgültiges Urteil:

Ballett, Kunst, Musik und Pferde, das sind Bereiche, die Anfang des 20. Jahrhunderts einige Veränderungen durchgemacht haben, genauso wie die Schwestern Maria und Magdalena. Ich habe mit den beiden Schwestern gelitten und unglaublich gebannt nicht ein einziges Mal den Blick von diesem kunstvollen Buch wenden können.

Das leise Lied der Liebe“ ist Verführung pur und ich kann es jedem dringend ans Herz legen, der sich einmal komplett in einer anderen Welt verlieren will.

Ein entzückender Roman über die Irrungen und Wirrungen der Liebe und davon, wie sehr die Magie eines Augenblickes, eines Tanzes, eines Musikstückes oder auch nur eines Blickes das ganze Leben verändern kann.

Bewertung

Thematik:

Kunst und Musik (Ballett, Geige)

Standesgesellschaft

Selbstverwirklichung

Die Suche nach dem ‚Ich‘

Armut und Reichtum

Natur

Historik

Allgemeine Buchinformationen:

Aus der Reihe: Liebe in allen Zeiten
Klappenbroschur
Flocking auf dem Cover
240 Seiten
Ab 12 Jahren
ISBN: 978-3-522-50259-7
Preis: 12,95 €
Österreich: 13,40 €, Schweiz: 18,90 sFr

Zu „Das leise Lied der Liebe“ beim Planet-Girl-Verlag

Ein Fazit zur BlogTour über „Die Flucht“ und die Gewinnspielauslosung

Zunächst einmal bedanke ich mich ganz, ganz ♥-lich für eure Geduld bei der Auslosung, aber ich wollte ganz gerne noch ein kleines Feedback geben und das wiederum habe ich ein wenig einplanen müssen. 😉

Also: Die Resonanz von euch war echt umwerfend und hat mich begeistert. Über jedes richtige Lösunsgwort von euch habe ich mich gefreut, über jeden Satz und über alle Zitate, Gedichtzeilen und netten Wünschen und Worte! Danke, Danke, Danke! Für mich war die „BlogTour“ genauso spannend wie für euch und ich konnte gar nicht abschätzen, wie die Reaktionen ausfallen würden und war echt glücklich, dass es euch allen so sehr gefallen hat. Um es bei der Verkündung der GewinnerInnen ein wenig spannend zu gestalten, liste ich euch zuerst nacheinander noch einmal alle Zitate auf, dann folgen noch die Lösungsworte, für all diejenigen, die sie vielleicht nicht herausgefunden hatten oder gar nicht suchen wollten ;-). Bevor ihr dann erfahrt, bei wem diese drei schicken und sich momentan noch „auf der Flucht befindenden“ Exemplare von „Die Flucht“ einziehen, gibt es noch ein paar kleine zusammengetragene Zeilen, von denen ihr so lieb ward, sie mir zu schicken!

My FAVOURITE

Bei den roten Buchstaben habe ich das englische Wort „Matched“ gesucht. Gar nicht so weit hergeholt und ich habe es sogar ganz am Anfang vom Blog-Tour-Artikel erwähnt ;-)!

Gegen wen lehnt sich Cassia in „Die Auswahl“ unter anderem auf? Gegen das System natürlich!- und auch das war sicherlich machbar!

Nun kommen wir zu ein paar Zitaten. Im Grunde gneommen haben mir alle eure Einsensungen sehr gut gefallen, aber es würde den Rahmen sprengen hier wirklich alle aufzulisten, deswegen eine kleine Auswahl. Wer alle nachlesen möchte, kann das in den Kommentaren unter dem BlogTour-Artikel tun, ich habe eure Kommentare inzwischen alle freigeschaltet! 🙂

Geh nicht gelassen in die gute Nacht,
Brenn, alter, rase, wenn die Dämmerung lauert;
Im Sterbelicht sei doppelt zornentfacht.

– Dylan Thomas

Du liebst ein Mädchen und diese Liebe ist dein Tod.
Wenn es soweit ist, werde ich deinen Namen flüstern, damit der Wind ihn in die Unendlichkeit hinaustragen kann.”

– „Die Wiederkehr des gefallenen Engels“ – Rainer Wekwerth

Ich bin mir meiner Seele
in deiner nur bewusst,
mein Herz kann nimmer ruhen,
als nur an deiner Brust.

Mein Herz kann nimmer schlagen,
als nur für dich allein,
ich bin so ganz dein eigen,
so ganz auf immer dein!

-Theodor Storm

Hassen und lieben zugleich muss ich. – Wie das? wenn ich’s wüsste!
Aber ich fühl’s, und das Herz möchte zerreißen in mir.

-Eduard Mörikes Übersetzung von Catulls Carmen 85.

Und dann werden sich die Worte von Asche und Rauch in Fleisch und Blut verwandeln.“

– Aus „Die Auswahl“

Ich weiß jetzt, welches Leben mein wahres ist, egal, was passiert. Es ist das Leben mit dir.“

– Aus „Die Auswahl“

Und dann spricht er es aus, mitten auf dem Hügel. Und von allen Worten, die ich versteckt, gerettet und wie einen Schatz gehütet habe, sind es diese, die ich niemals vergessen werde, sie sind die wichtigsten von allen. „Ich liebe dich.“

– Aus „Die Auswahl“

Denn mit jeder Minute, die man mit jemand anderem verbringt, schenkt man ihm einen Teil des eigenen Lebens und nimmt dafür einen Teil von seinem.

Jetzt will ich euch nicht länger auf die Folter spannen und nenne jetzt die drei Namen, die ich aus der Lostrommel gezogen habe! Habe das ganze altertümlich mit Zetteln gemacht, weil es sonst echt zu unübersichtlich geworden wäre!

Das 1. Exemplar von „Die Flucht“ geht an:

~Melanie (Bibliofantastica)~ (Hat schon gewonnen :o) ~Bücherfresserin~

Das 2. Exemplar von „Die Flucht“ geht an:

~Mara~

Das 3. Exemplar von „Die Flucht“ geht an:

~Dani~ (0 Adresse = 0 Buch… Sorry!) 

~anlisunendlichegeschichte~

Herzlichen Glückwunsch ihr Drei!!

Wichtig: Bitte schickt mir bitte innerhalb von drei Tagen, (ab heute!!) eure Adresse an Charlousie[at]ymail[Punkt]com, damit ihr die Bücher auch schnellstens erhaltet. Wenn ihr euch innerhalb dieser Frist nicht meldet, verlose ich in diesem Artikel noch einmal neu!

Ich hoffe, ihr freut euch und ihr anderen, seid bitte nicht traurig! Falls ihr mitgemacht habt, habt ihr vielleicht beim Gewinnspiel rund um „Spiegelkind“ Glück oder macht noch beim „Dragonsoul„-Gewinnspiel mit? 🙂

Bis dann, Charlousie

Eine Vier gewinnt Kurzrezension? – Was es damit auf sich hat! + Eine gigantische Neuerscheinung!!

Letzte Woche hatte ich ganz spontan über Skoobe beschlossen, sowohl „Du oder das ganze Leben“ von Simone Elkeles als auch „Du oder der Rest der Welt“ zu lesen.  Ich habe diese beiden Werke verschlungen, was ganz gut ging, weil ich es unterwegs, im Unterricht, beim Schlafen, beim Schreiben, beim Singen, beim Einkaufen, einfach bei allem lesen konnte ;-). (Gut, ein paar davon stimen wohl doch nicht, aber so klingt es besser, stimmt’s? ;-))

Ich hatte also zwei Bücher gelesen, die mir insgesamt enorm gefielen, aber mir fehlte die Zeit für eine (zwei) Rezension(en). Da ich es aber schade gefunden hätte, diese beiden Juwelen so ganz ohne Worte oder „Gedenken“, wie auch immer ziehen zu lassen, wollte ich sie doch zumindest erwähnen. Schon länger habe ich nach einer Variante für mich gesucht, wenn ich eine Kurzrezension schreiben möchte. Also nach einer Bezeichnung und einem Verfahren, wie ich das angehen möchte. Inspiriert von Damaris und Reni, die ihre Methode „High Five“ nannten, machte ich mich also an „Vier Gewinnt“ ran. Auch das habe ich mir leider nicht ausgedacht, sondern ganz frech von diesem Buch kopiert:

„Eine (Hose) für Vier – Vier Gewinnt“ von Ann Brashares. Ich liebe diese Reihe! Ich habe mich dafür entschieden, weil ich auch so einen „coolen Namen“ wie High Five für mich haben wollte und ich wusste, dass mir vermutlich drei Punkte in einer Kurzrezension nicht ausreichen würden. Sonst hätte ich nämlich „Aller guten Dinge sind drei“ nehmen können. Siehe dieses Cover:

Das wäre der dritte Band: „Eine (Hose) für Vier – Aller guten Dinge sind drei“ von Ann Brashares gewesen.

Übrigens mein Lieblingsbuch, weil meine Lieblingscharakterin endlich mal etwas Gutes erlebt und ich habe vor Freude geheult. Ja, die Bridget ging mir schon immer sehr nahe. Ich wäre immer voll gerne so wie sie gewesen.

Jedenfalls habe ich mich davon inspirieren lassen und ob diese 4 Punkte wirklich kürzer als eine „richtige“ Rezension sind, sei mal so dahingestellt.

Jetzt wisst ihr aber, was mit einer „Vier Gewinnt – Kurzrezension“ gemeint ist. Ich habe ein gutes (oder auch schlechtes) Buch gelesen, fand keine rechte Zeit und packte das Ganze dann in Vier Pro/Contra-Punkte. Sofern es denn so viele wurden. Weniger ist natürlich auch möglich, aber höchstens vier! 😀

Obwohl das nichts mit meinem eigentlichen Anliegen zu tun hat, bin ich eben beinahe ausgeflippt, als ich auf der cbt/cbj Seite das hier entdeckte:

YEAH!!! „Eine (Hose) für Vier – Für immer und ewig“! Der Titel lässt darauf schließen, dass es dann wirklich vorbei ist, aber mal ehrlich: Diesen „Sticker“ oder was das sein soll mit „Ein Wiedersehen mit den 4 Freundinnen“ hätten die sich auch sparen können. Wäre mir ja sonst gar nicht aufgefallen. Hoffentlich kann man den abmachen!^^ Ich freue mich zumindest wie wahnsinnig auf den 5. Band dieser Serie, der im März dieses Jahr erscheint. Habe auch Ann Brashares „Summer Sisters“ und „Unser letzter Sommer“ gelesen. Damit dürfte ich ALLE ihre in Deutschland erschienen Werke gelesen haben, war aber damals auch extrem die Zielgruppe und ihre Bücher sind wunderschön!

Noch einmal der Klappentext:

Eine Freundschaft für immer und ewig

Einige Zeit ist vergangen und die vier unzertrennlichen Freundinnen hat es in alle Windrichtungen zerstreut. Carmen lebt als erfolgreiche Schauspielerin in New York; Lena unterrichtet Kunst auf Rhode Island; Bridget hat es nach San Francisco verschlagen und Tibby nach Australien. Sie alle kämpfen mit ihren ganz eigenen Problemen, beruflicher und privater Art. Da hat Tibby die geniale Idee: Sie schlägt vor, sich auf »ihrer« griechischen Lieblingsinsel zu treffen, um dort ein großes Wiedersehen zu feiern. Alle sind begeistert und reisen voller Vorfreude an. Nur Tibby taucht nicht auf. Bridget fliegt nach Australien, um herauszufinden, was passiert ist. Die Suche nach den Hintergründen bringt die Wahrheit ans Licht: Die Freundschaft der vier Jeans-Mädchen hält für immer und ewig – und trotzt jedem Schicksalsschlag- Eine Freundschaft für immer und ewig …

Dann habe ich mal noch zwei Fragen. Ist euch die neue Gliederung meiner Rezensionen generell aufgefallen? Wenn ja, wie gefällt euch das im Vergleich zu vorher? Und, welche Schriftart gefällt euch besser?:

Variante 1:

Papyrus:

Test Test Test Test Test Test abcdefghijklmnopqrstuvwxyz

LeseLust & LeseLiebe LeseLust & LeseLiebe LeseLust & LeseLiebe LeseLust & LeseLiebe LeseLust & LeseLiebe LeseLust & LeseLiebe LeseLust & LeseLiebeLeseLust & LeseLiebeLeseLust & LeseLiebe LeseLust & LeseLiebe LeseLust & LeseLiebe

Variante 2:

American Typewriter:

Test Test Test Test Test Test abcdefghijklmnopqrstuvwxyz

LeseLust & LeseLiebe LeseLust & LeseLiebe LeseLust & LeseLiebe LeseLust & LeseLiebe LeseLust & LeseLiebe LeseLust & LeseLiebe LeseLust & LeseLiebeLeseLust & LeseLiebeLeseLust & LeseLiebe LeseLust & LeseLiebe LeseLust & LeseLiebe

Ewiglich die Sehnsucht von Brodi Ashton [Rezension]


— In alten Sagen heißt es Unterwelt. Oder gar Hölle. Aber ich weiß, das stimmt nicht. In Wirklichkeit heißt es Ewigseits. —

Du willst wissen, wie ich es geschafft habe, dir hundert Jahre lang vorzumachen, ich hätte alles vergessen? Weil ich sein Gesicht vor Augen hatte. Und ich dachte, wenn ich ihn noch einmal sehen könnte, wenn auch nur für einen Tag , dann wäre das die hundert Jahre wert. Einen einzigen Tag, mehr hatte ich nicht verdient, und jetzt habe ich schon so viele gehabt. Ich habe gewonnen. Ich habe gewonnen!“

S. 109

Der Inhalt:

Als sie sich nach hundert Jahren der Nährung endlich von Cole löst, hat sie alles vergessen. Ihren Namen, ihre Herkunft, wer oder was sie ist oder was nun passieren wird. Bis wieder das Gesicht des Jungen in ihrem Kopf erscheint und der Name dazu: ‚Jack‚. Obwohl sie alles vergessen hat, muss sie zu ihm zurück, so viel ist ihr klar. Doch Cole möchte sie nicht gehen lassen, denn er hat anderes mit ihr im Sinn für sie. Hingegen dem üblichen Ablauf ist sie weder gealtert noch gestorben. Also hat Cole endlich seine ‚Eine‘ gefunden und wird sie nicht kampflos aufgeben. Als sie wieder an der Oberfläche ist und ihr altes Leben als Tochter des Bürgermeisters und Schülerin der Highschool aufnimmt, sieht sie Jack wieder. Hundert Jahre sind für sie seitdem vergangen, für die Menschen jedoch gerade mal ein paar Monate. Und ihre Zeit ist kurz bemessen, auch ihr bleiben nur 6 Monate, bis sie wieder zurückmuss. Doch Cole wird sie nicht aufgeben. Weder will er sie bei Jack sehen, noch da ‚Unten‘ wissen. Er will sie ganz für sich, denn er ist selbstsüchtig und verfolgt einen großen und gleichermaßen gefährlichen Plan. Doch gegen die Sehnsucht der Beiden hat selbst er keine Chance, denn sie hat sogar die Ewigkeit überdauert.

Mythologie als Motor der Spannung und eine ‚Ewig‘-gute Handlung

Ewiglich die Sehnsucht“ hat mich wirklich positiv überrascht. Hingegen meiner Vermutung wartet Brodi Ashton nicht mit einer bereits tausend mal so oder so ähnlich gelesenen Liebesgeschichte auf, sondern bietet etwas komplett Neues. Dieses Neue entsteht durch die mythologische Facette, die eine wichtige Rolle spielt, um das Gebilde und die Ausgangssituation rund um die Figuren zu verstehen. Allerdings werden die Einzelheiten erst mit fortschreitender Handlung ersichtlich und dennoch herrscht von Anfang an eine ungebremste Spannung, die sich nicht einmal löste; und teilweise Beklemmungen, Bedrückungen und immer wieder diese tiefe Sehnsucht auslöst. Bereits nach dem Prolog überkam mich eine Gänsehaut, die von Anfang an voraussagte, dass man von Brodi Ashton in „Ewiglich die Sehnsucht“ Großes erwarten durfte.

Ein Sog, der vom ungewöhnlichen Aufbau, rasantem Tempo und viel Gefühl getragen wird

Woher nur rührte dieser unbestechliche Sog?- Habe ich mich gefragt. Es ist schwer, das zu begründen, ohne bereits die wichtigsten Aspekte zu verraten, die man als LeserIn unbedingt selbst entdecken sollte. Auf jeden Fall entsteht ein ordentliches Tempo, das sich durch präzise Zeitangaben ausdrückt und durch gut gesetzte Zeitsprünge Spannung schafft. Man erlebt eine wahnsinnige Geschichte auf verschiedenen Ebenen parallel, so dass es wie mehrere Geschichten gleichzeitig wirkt und einer der Handlungsstränge aber nie unterbrochen ist!

Besonders überzeugt hat mich der Aufbau der Geschichte. Brodi Ashton setzt Einen zuerst auf die Spitze der Pyramide, um dann die Grundsteine zu legen und ihrem Inhalt eine Substanz zu verleihen.

Ich bin begeistert pur, denn durch die Seiten hindurch schien so viel Liebe zu strömen, dass „Ewiglich die Sehnsucht“ ein Werk geworden ist, das ich nicht so schnell vergesse.

Schlichte Schönheit, die implizit große Aussagekraft besitzt

Ich wurde auf eine wilde Reise geschickt, die sich durch Emotionen wie Selbsthass, Misstrauen, Eifersucht, Vertrauen, Selbstlosigkeit, Begierde, Gier und natürlich immer wieder der erdrückenden Sehnsucht auszeichnet.

Die mythologische Thematik ankerte tiefer in den Sagen rund um Orpheus, Eurydike und Persephone, die angewandt auf unser modernes Zeitalter ihre geniale Wirkung entfalteten. Es entstand eine unverkennbare eigene Note, die das Gelesene abwechslungsreich gestaltete.

Einerseits ist „Ewiglich die Sehnsucht“ schlicht, erhält dadurch jedoch seine massive Wirkung, ganz nach dem Motto ‚weniger ist mehr‘.

Mein endgültiges Urteil:

Macht euch auf die neue fantastischen Figuren von Morgen gefasst. Denn sie sind unter uns: die ‚Ewiglichen‘. Sie überzeugen uns in „Ewiglich die Sehnsucht“ mit feinen Gefühlen, temporeichen Handlungsfäden und einer wahnsinnigen Geschichte, die etwas in uns bewegen wird. Die Szenen spielten sich derart lebendig und bildreich in meinem Kopf ab, dass ich mir „Ewiglich die Sehnsucht“ auch gut als Film vorstellen könnte.

Insgesamt bietet der Auftakt der ‚Ewiglich‘-Trilogie eine unschlagbare Kombination aus Liebesszenen, mythologischen Geheimnissen, schmerzhaften Rückschlägen im Leben, Zweifel am Sinn des Lebens und einer Prise Fantasy und die allgegenwärtige Angst der Menschen vor dem Tod und dem Vergänglichen. Beidem widersetzen sich die Ewiglichen und ich las einen Roadtrip der Superlative!

Bewertung

Trailer:

Thematik:

Vergänglichkeit

Ewiges Leben

Zeit

Mythologie

Liebe

Dreiecksbeziehung

Emotionen

Nährung

Ewigseits

Königin

Tunnel

Schatten (Tattoo)

Kreislauf der Nährung

Allgemeine Buchinformationen:

384 Seiten · gebunden
15.0 x 21.0 cm
ab 14 Jahren
EUR 17,95 · SFR 25,90 · EUA 18,50
ISBN-13: 978-3-7891-3040-3
EAN: 9783789130403

Zu „Ewiglich die Sehnsucht“ beim Oetinger-Verlag

Brodi Ashtons Blog!

Das englische Cover „Everneath“:


A perfect Chemistry Novel – Chain Reaction von Simone Elkeles, gelesen von Roxanne Hernandez & Blas Kisic [HörBuchRezension]

Hörbuch Chain Reaction: A Perfect Chemistry Novel

Allgemeine Hörbuchinformationen:

Autor: Simone Elkeles
Sprecher: Roxanne Hernandez, Blas Kisic
Spieldauer: 08 Std. 11 Min. (ungekürzt)
Audioinhalt: Hörbuch
Anbieter: Audible Inc,.
Veröffentlicht: 2011
Hörprobe: Chain Reaction
Zu ‚Chain Reaction‘ – by Simone Elkeles bei Audible.de

Der Inhalt:

Luis liebt Nikki. Und Nikki liebt Luis. So einfach ist das oder doch nicht? Denn genau genommen können sie sich ihre eigene Liebe noch nicht so recht eingestehen. Luis ist vollkommen auf seine zukünftige Karriere fixiert, die er als Astronaut anstrebt und Nikki hat den Schmerz, den sie mit 15 Jahren nach einer Fehlgeburt durchlitten hat, immer noch nicht verwunden. Ihr Vertrauen in das andere Geschlecht ist seitdem gar nicht mehr vorhanden. Sie pflegt zwar soziale Kontakte, dennoch lässt sie niemanden richtig nahe heran.

Auch Luis Karriere steht plötzlich auf wackeligen Beinen, als die Latino Blood ein Auge auf ihn geworfen haben und ihn rekrutieren wollen, genauso wie seine Brüder Alex und Carlos zuvor.

Während die Welt um Nikki und Luis zu rasen beginnt, bis alles einstürzt, steht am Ende nur noch ihre Liebe und ist das Einzige, was sie aufrecht erhalten könnte!

Doch werden sie das auch rechtzeitig erkennen?

Weg von den Klischees, weg von der starren Gliederung, der Weg ist frei für die wahren Gefühle

Simone Elkeles hat in Chain Reaction genau die Komponenten zum Ausdruck gebracht, die ich mir in seinen Vorgängern gewünscht habe. Endlich löst sie sich von den Klischees, schafft zusammenhängende Übergänge, lässt ihre Charaktere zu einer Einheit verschmelzen und dass die Atmosphäre ein Dauerprickeln beinhaltete, muss ich wohl nicht mehr extra erwähnen, oder?

Ich habe dieses Hörbuch verschlungen und hielt diese Geschichte beim Hören für die beste Entscheidung meines Lebens. Manchmal kommt der große Charme eben doch nur zum Einsatz, wenn er von zwei so übersinnlich talentierten Sprechern verkörpert wird. In verteilten Rollen führten Roxanne Hernandez und Blas Kisic mich jeweils als Nikki und Luis in einen immer tiefere Geschichte ein, die mich in ein immer dunkleres und Sog behafteteres Loch riss.

Die Parallelen von „Du oder das ganze Leben“ und „Du oder der Rest der Welt“ hat die Autorin zu meinem großen Glück nicht noch ein drittes Mal verwendet, sondern stattdessen ihre Struktur aufgebrochen. Wir bewegten uns also weg vom „Reh“-Charakter auf eine emanzipierte junge Frau zu, die verursacht durch ein vergangenes Leid in ihrem sicheren Kokon durchs Leben wandelte.

Auch ist sie nicht weiß, nicht blond und keine Jungfrau mehr. Sie hat mexikanische Wurzeln, genauso wie der Protagonist Luis, obwohl ihre Eltern reich sind und sie kein einziges Wort Spanisch spricht.

Konflikte, die mit der Handlung harmonisieren und der Geschichte den letzte Schliff verliehen

Auch die Gang Konflikte mit der Latino Blood wirkten in dem finalen Band rund um die heißen Fuentes-Brüder natürlicher und harmonierte komplett mit den restlichen Inhalten dieses Hörbuches. Mehr noch, Simone Elkeles hat mich geschockt und einige Überraschungen gewagt, diese dann aber auch genial (anders kann ich es nicht bezeichnen) in die restliche Handlung integriert.

Diese Mischung aus gefährlichem, aufbrausendem, mexikanischen Blut, wie für die Sünde und sinnliche Stunden geschaffen und verletzlichen Gefühlen, während sich die Hauptakteure noch auf der Suche nach ihrem eigenen Ich befinden, gaben für mich wohl den Ausschlag, diese ganze Trilogie, speziell aber „Chain Reaction“ zu vergöttern.

Mit klaren Worten und recht einfach gehaltenen Sätzen öffnet diese Autorin jüngeren Lesern einen Einstieg in das Verständnis für fremde Kulturen. Ebenso deutlich beschreibt die Autorin an dem Schicksal zweier Liebender die Wirkung von Vorurteilen und von Mächten, die sich der eigenen Kontrolle entziehen und zunächst scheinbar keine andere Wahl lassen.

Traurig ist, dass es diese Gangs tatsächlich gibt und das Drogengeschäft nicht nur das der Dealer, sondern auch der Konsumenten gleichermaßen zerstören kann.

Mein endgültiges Urteil:

Das, worauf ich während Band 1 & 2 so sehnsüchtig wartete, habe ich in „Chain Reaction“ dick um den Mund geschmiert bekommen. Der Sprecher von Luis spricht mit spanischem Akzent, ohne zu spanisch zu klingen. Die Sprecherin von Nikki besaß eine stimmliche Klangfarbe, die ich ohne Pause hören könnte und Hörbücher mit verteilten Rollen sind einfach die genialste Erfindung, die ich mir vorstellen kann.

Leider gibt es die Vorgänger von „Chain Reaction“ nicht über Audible zu kaufen, allerdings schadet es auch sicherlich nicht mit zwei deutschen Büchern zu beginnen, so fällt die Umstellung ins Englische sicherlich wesentlich leichter.

Chain Reaction“ ist momentan mein absolutes Lieblingshörbuch und ich kann es dringendst empfehlen, besonders all diejenigen, die noch auf die deutsche Übersetzung „Du oder die große Liebe“ warten.

(In meinen Augen übrigens ein etwas sinnfreier Titel!! Denn wenn nicht „sie“, GIBT es gar keine andere Liebe mehr!! >_<)

Bewertung

Thematik:

Vorurteile

Multikulturelle Gesellschaft

Liebe (Sex)

Selbstfindung

Abenteuer

Erwachsenwerden / Ziele

Amerika / Mexiko

Das „klassische amerikanische Gesellschaftsbild“

Ich bedanke mich ganz herzlich bei Audible.de für die freundliche Unterstützung!


Manche Mädchen müssen sterben von Jessica Warman [Rezension]

Highschooldramen, Pubertätskrisen, Mobbingopfer und Diven mit Dramagueen-Starallüren…! – Nein Danke!

Der Inhalt:

Elizabeth Valchar sieht auf ihre eigene Leiche herab und denkt an die schönen, weißen Stiefel, die sie trägt. Sie wehrt sich gegen den Gedanken, dass sie tot sein soll und falls es doch so ist, würde sie ihre neuen Stiefel gerne im Jenseits oder wo auch immer sie sich gerade befindet, behalten.

Die Sorge um ihr Schuhwerk ist schnell vergessen, als der ebenfalls Tote und nun vor ihr manifestierte Geist Alex auftaucht. Sie sind die Einzigen ihrer Art. Ihr Schicksal ist miteinander verbunden, weil sie in ihrem Leben Fehler begingen, auf die sie nun gemeinsam zurückblicken können; denn sie können sich durch ihren Tod nicht mehr eindeutig an alles erinnern. Elizabeth ist schockiert, als sie herausfindet, dass unter der Oberfläche ihres perfekten Daseins und dem Status einer der beliebtesten Mädchen zu sein, dunkle Geheimnisse ebenjene Oberfläche bedrohlich ankratzten.

Eine nervige Protagonistin mit uninteressanter Lebensgeschichte

Mir hat „Manche Mädchen müssen sterben“ nicht gefallen. In dem Versuch eine Geschichte zu schreiben, aus der wir alle vielleicht etwas lernen können, hat sich die Autorin extrem verrannt.

Das beginnt schon mit der Ausgangssituation.

Elizabeth ist ein schönes und beliebtes Mädchen, das sich nie anstrengen musste und immer das bekam, was sie wollte.

Doch nachdem sie gestorben ist und als „Geist“ auf der Erde verweilt, hat sie die Möglichkeit das aktuelle Leben ihrer noch lebenden Freunde und ihrer Familie mitzuverfolgen, während sie gleichzeitig auf alte Erinnerungen ihres Lebens zurückgreifen kann.

Sie stirbt und entdeckt zum ersten Mal, dass sie ein Gehirn hat, was sie sofort zur Selbstreflexion ihrer Taten und Gedanken einsetzt. Die Konsequenz: Die sonst so selbstsüchtig scheinende Elisabeth ist geläutert.

Eine schlechte Umsetzung einer ohnehin leicht überflüssigen „Schein“-Thematik

Ich habe inzwischen zu viele Romane dieses Schlages gelesen und bis auf den schönen Titel und der noch schöneren Gestaltung, kann ich diesem Buch so rein gar nichts abgewinnen. Der Inhalt erinnerte mich stark an „Wer schön sein will, muss sterben“ von Michele Jaffe und den ersten Band der „The Fury Trilogy“ von Elizabeth Miles. Wobei diese besser bis super sind, was ich von diesem Werk nicht behaupten kann. Er verlief unspektakulär und die Protagonistin hat mich von Beginn an genervt. Ich war gar nicht daran interessiert herauszufinden, warum sie so früh sterben musste. Die ständigen Einwürfe ihres Mitstreiters Alex, der ca. ein Jahr vor ihr starb und als Einziger ebenfalls so eine Art Geist ist, halfen der Spannung auch nicht. Immer wieder verlor er sich in pathetischen Aussagen über Puzzle-Stücke, Vergebung und dass man erst den richtigen Zeitpunkt abwarten müsse, um die wahre Bedeutung eines Sinnes zu verstehen.

Ich versank in einem Meer aus Langeweile und nirgends war Land in Sicht

Ich war stets versucht „Manche Mädchen müssen sterben“ einfach zuzuklappen. Allerdings hielt ich hartnäckig an meiner Hoffnung fest, die Autorin würde am Ende noch ihren Trumpf herausholen, denn aufgrund ihres schönen Schreibstils wollte ich nicht glauben, dass dieser Roman lediglich diese Pseudo-Thematik behandelt. Der einzige Pluspunkt beschränkt sich weiterhin auf den Schreibstil, weil für mich absolut keine Steigerung in irgendetwas zu erkennen war. Was mich zu Beginn an störte, setzte sich hartnäckig in den Seiten fest. Ich „antipathisierte“ mit den (wenig ausgearbeiteten) Figuren und fragte mich immer, wie Jessica Warman diese große Langeweile nur auf 400 Seiten breit treten konnte.

Zum Thema Figuren des Romans: Richie, der die inzwischen tote Elizabeth so sehr liebte, hat zu ihren Lebzeiten wirklich viel getan, um ihr das zu beweisen, wenn man bedenkt, dass er eine kleine Affäre hatte, weil er zu feige war Gerüchte und Indizien mit seiner Freundin zu klären. Manchmal ist Kommunikation eben doch der Schlüssel zu allen Lösungen.

Ein schöner Schreibstil ist wenig hilfreich, wenn alle anderen Faktoren enttäuschen, denn ehrlich gesagt: Schön schreiben, das können viele, jedoch wenige nur so, dass sie einen permanent unter Strom zu stellen scheinen.

Mein endgültiges Urteil:


Manche Bücher sollte man nicht lesen, weil sie in dem Versuch eine Oberflächlichkeit aufzudecken, selbst oberflächlich werden und nur mäßig interessant sind. Wer bisher noch keinen Roman in dieser Richtung gelesen hat, dürfte aber gefesselter sein als ich. Denn hinter den Beschreibungen über den Roman konnte ich nicht ahnen, dass sich ausgerechnet das Themenfeld verbirgt, gegen das ich inzwischen schon regelrecht allergisch bin.

Als einziges dürfte ich die Lehre gezogen haben, dass es sinnvoll ist, von Zeit zu Zeit über sein Leben und das seiner unmittelbaren Mitmenschen nachzudenken, sonst könnte es im ungünstigsten Fall passieren, dass dich jemand aus deiner direkten Umgebung gerne umbringen würde und das möchte man doch möglichst vermeiden, oder?

Bildet euch aber ruhig eine eigene Meinung, denn ich bin mir sicher, dieses Buch ist nur mein ganz persönlicher Flop und viele andere dürften begeistert sein!

 

Thematik:

Highschoolkrise

Eifersucht / Beliebtheit

Pubertät

Tod
„Sinn des Lebens“

Trauerbewältigung

Oberflächlichkeit

(Fehlende) Kommunikation

Lebensrückblicke aus dem „Nirwana“

Reines Gewissen

Allgemeine Buchinformationen:

Jessica Warman

Manche Mädchen müssen sterben

Roman

Originaltitel: Between

Originalverlag: Walker Books

Aus dem Amerikanischen von Andreas Kasprzak

Deutsche Erstausgabe

Paperback, Klappenbroschur, 416 Seiten, 13,5 x 21,5 cm

ISBN: 978-3-7645-3069-3

14,99 [D] | € 15,50 [A] | CHF 21,90

Zu „Manche Mädchen müssen sterben“ beim Penhaligon-Verlag

(Bin dennoch der Meinung, dass es wesentlich bessere Lektüren in diesem Themengebiet gibt, wenn man es denn schon unbedingt lesen möchte!)

Meeresflüstern von Patricia Schröder [Rezension]


Der Inhalt:

Elodies Vater ist gestorben. Das Leben sollte weitergehen, nicht so für Elodie. Sie kann ihn nicht vergessen, den Schmerz, den sein Fehlen hinterlässt nicht überwinden. Damit die Lücke in ihrer Gefühlswelt sich endlich schließt, fährt sie für ein halbes Jahr zu ihrer Großtante nach Guernsey. Obwohl sie seit ihrer Geburt Angst vor dem Wasser und ganz besonders dem Meer hat, findet sie die Vorstellung verlockend, ihrem Alltag zu entfliehen und all die damit verbundenen Erinnerungen an ihren Vater abzustreifen.

Allerdings ahnt niemand, dass auf Guernsey nichtmenschliche Wesen unterwegs sind, die früher oder später auch auf Elodie aufmerksam werden, denn niemand hat ihr erzählt, dass ihre Familie schon lange ein Geheimnis hütet und dieses Geheimnis ist unabänderlich mit dem Auf und Ab der Meeresgezeiten verbunden…

Ein Cover zum Versinken, so dass die nur mittelprächtige Geschichte verstärkt schmerzt

Mir hat es noch nie mehr leid getan als bei „Meeresflüstern“, dass mich ein Buch nicht von sich überzeugen konnte. Es war nicht komplett schlecht, es hat mich weder gelangweilt, noch genervt, aber der von Patricia Schröder beschriebene Sog des Meeres blieb aus.

Jedes Mal wenn ich auf das Cover blicke, scheine ich darin zu versinken, weil ich nie ein fantastischeres und schöneres Cover gesehen habe, doch der Inhalt kann mit der äußerlichen Schönheit nicht konkurrieren.

Anfangs hatte ich massive Probleme mich auf die Geschichte zu konzentrieren. Ich nahm die Worte war, allerdings fehlten dazu die Bilder in meinem Kopf, die sich ansonsten recht mühelos bei mir einstellen.

Genau das ist auch meine Hauptkritik am ganzen Werk: Die Gefühle der Protagonistin Elodie haben mich niemals besonders berührt und obwohl ich den Schreibstil Patricia Schröders genoss und viele schöne Metaphern darunter waren, drang diese Geschichte niemals unter meine Haut.

Gefühle, die als kleine Wellen am Strand verebbten und keine Flut in Gang setzten

Die Charaktere mögen gut ausgearbeitet sein, doch auch bei ihnen fand ich keinen rechten Anknüpfungspunkt. Der Handlungsaufbau, allen voran die Thematik des Meeres sprachen mich sehr an, weil die Autorin mit verschiedenen Perspektiven arbeitet, von denen man nicht von Beginn an weiß, wem man sie als Leserin zuzuordnen hat.

Die Atmosphäre eines kleinen Dorfes oder auch Ortes hat die Autorin wiederum sehr gut aufleben lassen, so dass ich „Meeresflüstern“ nett fand und es ganz gerne las, mich aber nie die Sehnsucht oder ein Verlangen packte, jetzt sofort weiterlesen zu müssen.

Somit ist „Meeresflüstern“ absolut nicht dafür geeignet sich eine Nacht um die Ohren zu schlagen, für einen regnerischen Tag hingegen eine gute Beschäftigung.

Die Autorin verknüpft interessante Ansätze miteinander und wartet mit neuen Ideen auf. Bei der Ausarbeitung schien es aber an irgendetwas zu fehlen, was ich beim Lesen wohl spürte. *

So ist auch die Handlung nicht vollkommen abgeschlossen und das Geheimnis, was mich am dringendsten interessierte, haben die Figuren zunächst mit sich ins Meer genommen.

Mein endgültiges Urteil:

Mir tut es in der Seele weh, wenn ich „Meeresflüstern“ angucke, dass dieses Kunstwerk von Cover eine Geschichte beheimatet, die weder berauschend, noch einmalig, noch unvergesslich oder sehnsüchtig war.

Ich denke, dass ein jüngeres Publikum begeisterter sein könnte, doch ich habe mich mit Patricia Schröder neuestem Werk nicht identifizieren können.

Inhaltlich vergebe ich also 3 Sterne und für die Gestaltung 5, so dass ich insgesamt auf 4 Sterne komme. Vielleicht reicht es manchen auch als Kaufgrund, dass die Aufmachung dieses Buches einem den Atem verschlägt.

Bewertung

 

Thematik:

Meer (Faszination. Sog, Anziehung- und Abstoßung)

Dorfmentalität

Schmerzbewältigung (Tod)

Geheimnisse

Familienbande

Nixen

Umwelt

Morde
Freundschaft

Allgemeine Buchinformationen:

Meeresflüstern

ISBN: 9783649603191

Coppenrath Verlag

Format: 14,2 cm x 21 cm

Seiten: 416

ab 14 Jahren

16,95 €

Zu „Meeresflüstern“ beim Coppenrath-Verlag

*Ich frage mich beispielsweise auch, wieso Patricia Schröder nicht einmal die Sprache auf Guernsey thematisiert. Denn so wie ich es verstanden habe, fliegt die Protagonistin über England und bleibt auch im Englischsprachigen Raum, aber das wird komplett ignoriert… Dafür aber ist die Theorie extrem interessant, dass das Meer uns das heimzahlen wird, was wir ihm mit Chemikalien etc. seit Jahren antun!

„Spiegelkind“ on Tour – Part II

Was erwartet euch in „Spiegelkind“?- Im folgenden (möglichen) Gedankengang der Protagonistin Jule möchte ich euch ein Gefühl von der Atmosphäre des Romans vermitteln und euch Lust auf das machen, was euch erwarten könnte…

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Ich bin eine Phee, Tochter ihrer Art. In meiner Welt ist kein Platz für Pheen. Wir werden gehasst, wir werden verstoßen, beschimpft und ausgebeutet.

Sie sind Pheen und deswegen nichts wert. Ich bin ihre Tochter.

Doch als ich ihn sah, schien die Zeit still zu stehen und nichts mehr um uns herum eine Bedeutung zu haben. Ich sollte meinen Verstand von ihm ablenken, mich körperlich von ihm fernhalten, denn momentan sind andere Dinge wichtiger, aber ich kann nicht.

Meine Mutter ist verschwunden, mein Vater benimmt sich äußerst merkwürdig und im Lyzeum passe ich plötzlich nicht mehr hinein. Es ist, als ob sich die ganze Welt abgesprochen hätte nur noch schweigend zu kommunizieren, und ich hätte es als Einzige verpasst. Und tatsächlich ist es so. Wir sprechen eine andere Sprache. Aber was erwartet man auch von uns?- Von mir? Ich bin ja nur eine Phee…

Neulich habe ich einen neuen Aufruf von einem der radikalsten Verfechter gegen die Pheenrechte gelesen und mir rann eine Gänsehaut den Rücken hinunter. Er begann das Klassenmodell in knappen Worten dazustellen und dann setzte er direkt zum Angriff an:

Neuester Tagesreport, ein Artikel vom Sozial- und Gesellschaftswissenschaftler M.Z.

Es gibt momentan drei lebende Klassenformen, die sich durch verschiedene Merkmale charakterisieren.

An der Spitze stehen die Normalen. Diejenigen, die das Land und die Gesellschaft vorantreiben und leiten. Sie sind dazu befähigt intellektuell tiefgreifendes Wissen zu erlernen und stehen immer vor allen anderen. Sie sind von Geburt an gut und wissen instinktiv, was das Richtige ist.

Bemitleidenswerter sind da die Freaks. Sie leben in unzivilisierten Behausungen und drücken sich durch auffallende (unnormale) Klamotten und Frisuren aus. Sie sind kaum in der Lage ein festes Ziel zu fixieren und nörgeln lieber an ihrem kümmerlichen Dasein herum, anstatt anzupacken und etwas zu verändern. Freaks werden immer Freaks bleiben, doch manchmal gelingt es einigen wenigen in einem Resozialisationsprozess sich in dem gehobenen Umfeld der Normalen zu integrieren.

Am Schlimmsten jedoch sind die Pheen. Schon der Ausdruck ist eine Beleidigung. Pheen sind arme Kreaturen, wenn man sie denn so bezeichnen kann, die fern von jeglichen Normen und Werten, die Normalen und Freaks zu Taten unter ihrem Niveau veranlassen und von Geburt an Böse sind.

Diese Pheen tragen Schuld am drohenden Untergang unserer zivilisierten Gesellschaft und müssen deswegen in ihre Schranken gewiesen werden.

Sie versuchen uns durch ihre magischen Tricks zu unterjochen und durch übernatürliche Reize zu bezirzen. Dabei sind sie wie ein Stachel in der Wunde. Sie werden immer piksen und immer schmerzen, wenn man sie nicht an der Wurzel packt und herauszieht.

Aus diesem Grunde fordern wir durchgreifende Maßnahmen und Bestrafungen!

Wir müssen uns den Pheen entledigen, bevor sie auf dumme Gedanken kommen, die einfach ihrem Naturell entsprechen.

Jede Phee und alles, was auch nur entfernt von einer Phee abstammen könnte, muss so schnell wie möglich liquidiert werden…

Wäre es nur das. Doch die Massen stimmen ihm zu. Die Normalen protestieren nicht, nicht öffentlich, dass ist eher die Sache der Freaks, aber sie leiten bereits erste Maßnahmen in die Wege. Es wird von Listen gemunkelt, auf die manche Pheen gesetzt werden, damit sie an einen Ort gebracht werden, von dem sie nie mehr zurückkehren.

Mama hat mich alleine gelassen und ich habe solche Angst.

Angst, dass sie auf der Liste stand.

Angst, dass sie entdecken, dass auch ich eine Tochter der Pheen bin und mich mitnehmen.

Angst, dass Mama nie mehr zurückkommt und Angst vor meinen Gefühlen. Vor allen Dingen vor ihnen.

Ich bin eine Phee, Tochter ihrer Art und das ist meine Geschichte:

Lies die ganze Geschichte in Alina Bronskys "Spiegelkind" !

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Das Gewinnspiel setzt sich aus vier Buchstaben zusammen, die eine Lösung ergeben. Diese Lösung bitte unter diesem oder dem gestrigen Artikel kommentieren. Für die ersten beiden Buchstaben folge bitte dem Link: „Spiegelkind“ on Tour – Part I.

Alle weiteren Bedingungen, sowie den Gewinn könnt ihr ebenfalls im o.g. Artikel einsehen.

Ich drücke allen die Daumen, der Einsendeschluss ist der letzte Tag der BlogTour, folglich der 29.01.2012!

Morgen tourt das Buch munter weiter bei FunTiziana und in den nächsten Tagen wird auch meine Rezension zu diesem Werk erscheinen!

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Das Alphabet lässt sich auch in Zahlen aufteilen. Bsp:

A=1

Z=26

3.

[Lücke 1:] ??? leben in unzivilisierten Behausungen und [Lücke 2:] ??????? sich durch auffallende (unnormale) Klamotten und Frisuren aus.

3.2

Nimm den 2. Buchstaben der 1. Lücke, bzw. deren Zahl und den 1. Buchstaben der 2. Lücke, bzw. die Zahl.

Beide Zahlen subtrahierst du miteinander und das Ergebnis ist der dritte Buchstabe für das Lösungswort.

Bsp: 18 (R) – 1 (A) = 17. 17 ist gleich der Buchstabe Q

LW: _ _ _ _

4.

Im ganzen Artikel ist ein einziger Buchstabe grau markiert. Finde ihn und du hast den letzten Lösungsbuchstaben!

LW: _ _ _ _

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