Buchrezensionen, Rezensionen

Damian – Die Wiederkehr des gefallenen Engels von Rainer Wekwerth [Rezension]

Der Inhalt:

Lara kann es nicht fassen, als Ben ihr wieder nahezukommen versucht und sie in seiner Nähe ein Kribbeln in der Magengegend empfindet. Nachdem er sie so fies per SMS abserviert hat, glaubte sie ihn nach ihrem Aufenthalt in Berlin nun endlich hinter sich gelassen zu haben. Doch dann daten sie sich erneut. Alles könnte perfekt werden, wenn da nicht der Neue, Damian, an ihrer Schule wäre, der sie so verunsichert. Er sieht unglaublich gut aus und wenn ihre Blicke sich begegnen glaubt sie, er würde sie kennen und direkt in ihre Seele blicken.

Was Lara nicht mehr weiß, obwohl

sie es in Berlin erlebt hat: Sie ist die Tochter Satans und dazu bestimmt am 6.666 Tag ihres Lebens eine Entscheidung für oder gegen die Welt zu treffen.

Damian ist zurückgekehrt, um ihr an diesem Tag beizustehen, doch wie soll Lara diese Aufgabe meistern, wenn sie ihre Liebe zu ihm genauso leicht vergessen konnte wie ihre Herkunft, die das Schicksal der Menschheit bestimmen wird?

-Und das Böse schläft nicht und hat die Jagd auf Lara und all diejenigen, die ihr beistehen, eröffnet.

Die Wartezeit hat sich gelohnt, ein harmonische Duologie findet seinen Abschluss, der wie gewohnt flockig leicht zu lesen ist

Lange habe ich mich auf Rainer Wekwerths Fortsetzung zu „Damian“ gefreut und wurde nicht enttäuscht. Zwar gefiel mir Band 1 im Resultat ein kleines bisschen besser, doch Herr Wekwerth ist immerhin ein Autor, der seine Versprechen hält und mit „Damian – Die Rückkehr des gefallenen Engels“ eine abgeschlossene Duologie kreiert hat.

Seinem Stil bleibt Rainer Wekwerth treu und schafft eine runde, zusammenhängende Geschichte, die durch authentische Charaktere glänzt und mit plötzlichen Wendungen zu verzücken weiß.

Am Besten gefiel mir der Anschluss zum ersten Band; einen so gelungenen habe ich bisher selten gelesen und als ich zwischen den Seiten dieses roten Buches verschwand, fühlte es sich an, als hätte ich sein blaues „Geschwisterchen“ erst gestern voller Euphorie verschlungen.

Des Teufels Maskerade kann alles und jeder sein und so auch die Diener, die in seinem Auftrag handeln. Endlich ist der 6.666 Tag nahe, an dem sich alles entscheiden wird und ich hatte so viel Spaß die Geschichte zwischen Lara und Damian zu verfolgen.

Mehr Emotionen, dafür eine ruhigere Handlung

Dieses Mal betonte der Autor die Gefühle noch stärker und etwas ruhigeres, zu vergleichen mit Harmonie, untermalte die Handlung. Auch schien mir einiges poetischer und besonders anfangs habe ich extrem mitgefiebert und mit Damian mitgelitten.

Ich hebe das „anfangs“ hervor, da meine Euphorie zum Ende leider abnahm. Es war noch immer großartig, nur in einem schleichenden Prozess verlor die Geschichte an Tempo und das große Finale in dem Maße wie ich es mir gewünscht hätte, blieb aus. Ein Finale gab es und spektakulär war es auch, nur meine Wünsche und Vorstellungen wurden nicht erfüllt. Beispielsweise die Entwicklung Laras ist viel zu „gut“, dafür, dass ihr Vater Satan höchstpersönlich ist. Gerne würde ich hier noch weiter ins Detail gehen, doch dann wird es für diejenigen, die es noch lesen wollen langweilig.

Die Art und Weise wie Rainer Wekwerth sein Bild von den Engeln interpretiert und in diese Geschichte gegossen hat, sagt mir sehr zu und ich verspürte in mir selbst Ärger über das, was Gott seinen Engeln abverlangt und habe in Folge dessen die gefallenen Engel zum Teil verstehen können.

Wie gewohnt schwebte ich auf einem lockeren Schreibstil durch die beflügelnde Handlung und war beeindruckt wie realistisch dieser Autor manche menschlichen Verhaltensweisen wiedergegeben hat und welche weisen Sätze er zwischendurch enthüllte.

Mein endgültiges Urteil:

Ein toller Engelsroman, der Büchern mit derselben Thematik eine große Konkurrenz ist und mir ein paar wunderschöne Lesestunden bescherte.

Ich bin begeistert von der Entwicklung dieser Duologie und es war mir eine Ehre solch ausdrucksstarke Charaktere auf ihrer Reise zu begleiten.
Das Ende war keineswegs schlecht, jedoch nicht so fesselnd und kribbelnd wie der restliche Roman.

Aus diesem Grunde muss ich einen Stern abziehen, denn „Damians“ Vorgänger gestaltete sich für mich von Anfang bis Ende zu hundert Prozent Top.

Dennoch besitzt „Damian – Die Wiederkehr des gefallenen Engels“ meine uneingeschränkte Leseempfehlung und wer den ersten Band noch nicht gelesen hat, sollte das schnellstens tun, denn man verpasst ansonsten etwas!

Bewertung

Thematik:

Engel

Gefallene Engel

Krieg

Himmel und Hölle

Liebe

Religion

Dämonen

Gott

Allgemeine Buchinformationen:

Rainer Wekwerth

Arena-Verlag

16,99 €

Buch

Taschenbuch (408 Seiten)

Sprache: Deutsch

Zum Buch: Klick!


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3 thoughts on “Damian – Die Wiederkehr des gefallenen Engels von Rainer Wekwerth [Rezension]”

  1. Dasselbe hier: ich hab das Buch auch noch, daher hab ich nur die Bewertung angeschaut. Bin froh, dass es bei dir so gut abschneidet, denn dann ist es ja sicher keine enttäuschende Fortsetzung!!

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