Archiv für den Monat November 2011

Herzverwandt von Jennifer & Jessica Hauff [Rezension]

Inhalt:
Charlie ist siebzehn und hat noch ihr ganzes Leben vor sich. Im Großen und Ganzen ist sie glücklich, obwohl ihr Vater seit einigen Jahren die Familie verlassen hat und obwohl ihre Mutter den Kummer darüber in ihrer Arbeit ertränkt anstatt für sie da zu sein.
Doch glücklicherweise hat Charlie noch ihre große Schwester Miriam als Bezugsperson als sie Flinn kennenlernt. Flinn ist ungefähr in ihrem Alter und sofort funkt es, so dass es nicht verwundert als sie recht schnell auf eine Beziehung zusteuern.
Aber plötzlich hat Charlie Probleme mit ihrem Herzen und bei einer Untersuchung im Krankenhaus stellt sich heraus, dass ihr Herz schwach ist und nicht mehr pumpt. Die Diagnose: Sie ist auf ein Spenderherz angewiesen oder stirbt. Charlie will stark und tapfer sein als das Leben langsam aus ihr herausfließt und während sie fürchtet von Flinn verlassen zu werden, weil sie ihm eine zu große Last wird und mit ihrem Leben ringt, hat auch Flinn mit seinen ganz eigenen Problemen zu kämpfen.

Meine Meinung:
Das Jugendbuch „Herzverwandt“ hat mir richtig, richtig gut gefallen. Es wurde eine tiefliegende Problematik behandelt und trotzdem schwang etwas Hoffnungsvolles und Fröhliches beim Lesen mit. Ich weiß nicht wie das Geschwisterduo und Autorinnenpaar das geschafft hat, doch ich war in der Lage eine unglaublich enge „Bindung“ mit der Geschichte einzugehen.
Einerseits würde ich sagen: „Gut, manches war vielleicht zu sehr „Friede, Freude, Eierkuchen“ und damit realitätsfern, andererseits wirkten Charlie und Flinn so authentisch auf mich, dass es ansteckte“.
Interessant waren die gut dargestellten Blickwinkel auf verschiedene Dinge im Leben und ich fühlte mich angesprochen als es darum ging wie man erwachsen wird und wie wichtig der Familienzusammenhalt ist. Oder auch wie bestärkend es sein kann, seine Wurzeln und somit auch seine gesamte Identität zu kennen.
Der Schreibstil war dem Inhalt angemessen, was bedeutet, er war nicht künstlich hochtrabend oder hochgestochen, was den Vorteil hat, dass auch jüngere LeserInnen viel mit „Herzverwandt“ anzufangen wissen. Das verschuldete zu Teilen sicherlich auch diese hervorragende Atmosphäre und dieses locker, leichte durch die Handlung schweben, obwohl die Thematik grundlegend ernster ist.
Manchmal meinte ich, dass der Handlungsverlauf doch recht klar und leicht durchschaubar sei, dennoch bebte es in mir vor Spannung und ich konnte dem Drang den Ausgang zu erfahren, absolut nicht widerstehen, weswegen ich „Herzverwandt“ sehr schnell verschlang.

Mein Fazit:
Dies war mein erstes Buch aus dem Verlag „Herzklopfen und so“, der sich auf Jugendbücher dieser Art spezialisiert hat und auch von Jennifer und Jessica Hauff. Sicherlich nicht mein letztes, denn mit dem Tonfall der Autorinnen, der Gestaltung und Strukturierung des Romans, sowie dem ganzen Feeling des Gesamtpakets bin ich mehr als zufrieden, um nicht zu sagen begeistert und hoffe, dass auch ihr einmal einen Versuch starten werdet!
Eine Einschränkung hat meine Empfehlung allerdings und zwar rate ich eher weiblichen LeserInnen zu diesem Buch und auch der jüngeren Fraktion, also grob gesagt von plus/minus zwölf bis fünfundzwanzig Jahren.

Bewertung

Allgemeine Buchinformationen:
Verlag: Herzklopfen und so
Jennifer & Jessica Hauff
HERZVERWANDT
JUGENDROMAN
ca. 224 Seiten, gebunden
ISBN 978-3-86265-081-1
12,95 EUR (D)
Zum Buch: Klick!

Danke an Bücherkinder für die Unterstützung!
Zum BücherkinderBlog!

Meine Anmerkung:
Schon einmal über einen Spenderausweis nachgedacht? (Ich selbst habe seit einigen Jahren einen und es ist kein Umstand ihn in der Geldbörse immer bei sich zu haben!!!)
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Dragonsoul – Die Rückkehr des Kriegers von Erik Kellen [Rezension]

Inhalt:
Als Nilah mit ihrem Vater nach Irland zur Beerdigung ihrer Großmutter Edda reist, erwartet sie nicht, dass sich dadurch etwas Dunkles und Böses an ihre Fersen heften wird. Während sich die Schönheit und Pracht des Landes um sie herum entfaltet, wandelt die mythologische Magie auf ihren ganz eigenen und vorherbestimmten Pfaden und auf diesen Pfaden ist Nilah ein Teil des Abenteuers. Mehr noch, sie ist der Mittelpunkt einer uralten Prophezeiung und in ihrem Blut liegt ein für die Welt existenziell wichtiges Geheimnis verborgen.
Doch alleine kann sie gegen ihre feindliche Macht nicht gewinnen und so ist es nur von Vorteil, dass ihr Liran, ein Krieger, der 2000 Jahre auf sie wartete, an ihrer Seite kämpfen wird. Aber die Welt hat sich in 2000 Jahren sehr verändert und Nilahs Krieger hat Probleme sich in ihr einzuordnen und zurechtzufinden und während die beiden noch herauszufinden versuchen, was ihre genaue Rolle ist, geht das Böse bereits zum Angriff über (und droht die Welt unter sich zu begraben….)

Meine Meinung:
„Dragonsoul – Die Rückkehr des Kriegers“ ist ein atmosphärisch wirklich atemberaubendes Buch. Erik Kellen ist ein Meister darin mir Bilder in den Kopf zu pflanzen und eine auf schöne melancholische Untermalung mitfließen zu lassen.
Der Anfang des Buches spielt hauptsächlich in Irland und abgesehen davon, dass ich Fan dieses Landes bin und schon immer dort hinreisen wollte, hat Erik Kellen das Land in poetische Formen gegossen und ich fühle mich inzwischen so, als ob ich bereits dort gewesen wäre.
Er verbindet Mythologien, die Ruhe der Natur, kriegerische Elemente und eine spannende Abenteuer-Reise miteinander, die sich mir beim Lesen zart wie Blütenblätter öffneten und mich stetig drängten weiter zu lesen.
Manchmal überkam mich das Gefühl, durch dieses Buch würde ich eine feine Melodie in meinen Gedanken vernehmen und diese war so anmutig und schön, aus purer Fantasie gewoben, dass sie eins wurde mit der fabulösen Geschichte dieses Autors.
Die Charaktere machen ihren außergewöhnlichen Namen alle Ehre. Ihr Innenleben, samt ihrer Taten, ist nachvollziehbar dargestellt und die Interaktion zwischen den Figuren hat mir sehr gefallen. Kurz: „Dragonsoul – Die Rückkehr des Kriegers“ wird durch die in ihr lebenden Personen lebendig und bunt ausgefüllt.
Stellt euch vor, beim Lesen entspönnen sich Fäden, die alle in mein Herz führten und sich dort mit jedem Satz vermehrten und untereinander verstrickten, so dass ich am Ende in einem Kokon gewebt wäre. Solch ein seidiges Gefühl rief diese Lektüre in mir hervor und ihr seht, dass dieser Autor viel feingefühl bewies, indem er solch eine dramatisch gute Geschichte aufbaute, die mich von Anfang bis Ende bannen konnte.
Normalerweise sprechen mich Beschreibungen von Orten nicht immer an, doch sogar Hamburg, die Heimatstadt der Protagonistin, versprühte sein eigenes und ganz besonderes Flair.
Die Bedeutung des Titels hat sich mir noch nicht gänzlich erschlossen, doch es folgen noch drei Bände, von denen ich mir Antwort in dieser Sache erhoffe. (Vermutungen habe ich schon, nur noch keine „Sicherheit“).

Mein Fazit:
Das Debüt dieses Autors ist durch und durch gelungen und etwas wirklich besonderes. Neben wunderschön gestalteten Zeichnungen, die teilweise tolle Anregungen für meine eigenen Fantasien waren, kommt hier eine tolle Handlung zum Tragen, die sich durch unterschiedlichste Elemente und ihre Charaktere auszeichnet. Kunst ist hier noch ganz groß geschrieben und ich freue mich wirklich wahnsinnig, dass Erik Kellen „Dragonsoul – Die Rückkehr des Kriegers“ geschrieben und auch publiziert hat.

Bewertung

Trailer:

Allgemeine Buchinformationen:
Books on Demand,
ISBN 978-3-8423-8236-7,
Paperback,
268 Seiten
€ 14 90,
Weitere Illustrationen des Buches hier!
Leseprobe!
Autorenwebsite!
Zum Buch!

Mein Dank gilt Erik Kellen für dieses Rezensionsexemplar

Ruht das Licht von Maggie Stiefvater, gelesen von Annina Braunmiller, Max Felder, Johannes Raspe und Gabrielle Pietermann [HörBuchRezension]

Inhalt:

Zunächst ist die Welt von Sam und Grace in Ordnung. Sie haben einander, der drohende Abschiedsschmerz ist ihnen genommen worden und sie beginnen damit, sich so etwas wie eine Normalität aufzubauen. Dennoch können sie die Wölfe im Wald nicht vergessen, denn jetzt, wo Beck weg ist, trägt Sam die Verantwortung für sie. Außerdem ist etwas an einem der neuen Wölfe anders. Trotz der kalten Temperaturen ist es ihm kaum möglich sich in einen Wolf zu verwandeln, obwohl er so gerne vergessen wollte.

Auch Isabella ist nicht so glücklich. Der innere Kampf mit dem Wolf hat ihrem Bruder Jack im letzten Jahr das Leben gekostet und noch immer sucht sie nach einer Lösung für die Wölfe und eine Erklärung für die Verwandlungen. Doch niemand von ihnen ist in der Lage das aufzuhalten, was Grace’s Körper auf so unerklärliche Weise angreift.

– Und manchmal spürt Grace wie die Wölfe sie zu sich rufen und ein Teil von ihr, ihnen gerne entgegen streben möchte.

Meine Meinung:

Der Herbst entfaltet seine gesamte Pracht samt herumliegender Blätter, im Wind wehendem Laub und kälter werdenden Temperaturen. Zu dieser Jahreszeit kann ich mir nichts schöneres zum Hören vorstellen als die Hör-CD „Ruht das Licht“; die Fortsetzung von Maggie Stiefvaters „Nach dem Sommer“.

Erneut schaffte es Maggie Stiefvater gemeinsam mit den vier Hörbuchsprechern Max Felder, Annina Braunmiller, Johannes Raspe und Gabrielle Pietermann mich komplett zu begeistern. „Ruht das Licht“ ist eine herbstige Liebesgeschichte, angefüllt mit traurigen Momenten, freudestrahlenden Augenblicken und jeder Menge Zeit zum darin Versinken.

Ich bin fest davon überzeugt, dass diese Geschichte am Besten von einem HörBuch erzählt werden kann, denn so konnte ich währendessen spazieren gehen und die Empfindungen der Charaktere hautnah miterleben oder zu Hause auf dem Sofa sitzend die Augen schließen und ein besseres Gefühl für diese zarte und feinfühlige Geschichte bekommen.

„Ruht das Licht“ ist für mich wesentlich reicher an Empfindungen, vermittelten Emotionen und überhaupt von allem als sein Vorgänger. Schuld daran ist der erweiterte Fokus, der nun nicht mehr alleine auf Sam und Grace, sondern auch auf Cole und Isabella gelegt ist. Wenn ich nämlich ehrlich bin, hat mich der Handlungsstrang der Letzteren mehr interessiert. Andererseits ist dieser Sog dem Zusammenspiel dieser vier Figuren zu verdanken, so wie der Atmosphäre des Ortes Mercy Falls und dem Schicksal der Wölfe.

Endlich hat Maggie Stiefvater erste, leichte Unklarheiten aus „Nach dem Sommer“ transparenter werden lassen, jedoch noch nicht komplett aufgelöst, denn die Wölfe sind und bleiben erst einmal ein Mysterium an sich.

Von anderen habe ich gehört, dass sie entweder weinen mussten oder es am Liebsten getan hätten. Mir erging es da ganz anders. Manche Geschehnisse kamen mir zunächst traurig vor, allerdings meine ich bereits einen tieferen Sinn dahinter zu entdecken und spüre einfach, dass nicht alles schlecht ist, was momentan in „Ruht das Licht“ so scheinen mag.

CD's aufgeklappt

Die vier SprecherInnen meisterten ihren Job exzellent und verkörperten die Charaktere mit ihrer Stimme so, wie ich sie mir vorstellte. Etwas schöneres (ich kann es nicht oft genug sagen ;)), kann ich mir nicht vorstellen, denn vier verschiedenen Stimmen zu lauschen beinhaltet etwas geniales, etwas wahres, etwas authentisches, einfach unvergessliches.

Mein Fazit:

Dieses Hörbuch lässt keinen kalt. Für den Herbst das perfekte Hörbuch, für alle anderen Jahreszeiten dennoch gut möglich, da jede Temperatur eine entscheidende Rolle spielen kann! Insgesamt erlebte der Inhalt, als auch die Umsetzung des Audio-Verlages eine enorme Steigerung und ich bin schon mächtig gespannt auf den finalen Abschlussband.

Wer Maggie Stiefvater noch nicht kennt oder die Geschichte bisher nur in Buchform gelesen hat, sollte mal einen Versuch mit der Hör-CD von „Ruht das Licht“ wagen. Aber Vorsicht: Einmal angefangen, werdet ihr euch nicht mehr losreißen können. Maggie Stiefvater entwickelt für ihre LeserInnen, bzw.- HörerInnen  Suchtgefahr!

Bewertung

Hörprobe:

Allgemeine Hörbuchinformationen:

Lesung mit Annina Braunmiller, Max Felder, Johannes Raspe und Gabrielle Pietermann
Buchausgabe: Script5
Hörspiellänge: 6 CD’s
ca. 377 Minuten
22,99 € , CH 40,50 Sfr
ISBN: 978-3-86231-089-0
Zum Hörbuch bei der Audio-Verlag

Gewinnspielauflösung – Die zweite Phase!

Hallo ihr lieben GewinnspielTeilnehmerInnen,

zu allererst möchte ich die ganzen Hinweise auflösen und ein wenig Licht ins Dunkel bringen:

D – Hinweis 10 : Es ist der dritte Teil einer Trilogie und die Autorin trägt die Initialen BB

O – Hinweis 7 : Wir gehörten zueinander, ewig dein, ewig mein, ewig unser. Doch wir würden uns niemals lieben., S. 661.

R – Hinweis 4 : Ich warte auf dich., S. 7.

N – Hinweis 9 : Mania, S. 193

E – Hinweis 1 : Es wird der Tag kommen…, Erste Zeile des Klappentextes

N – Hinweis 3 : Laurentiustränen, S. 575.

K – Hinweis 6 : Er berührte mit den Fingerspitzen meine Schulter, bevor er in seinen glänzenden roten Alfa Romeo stieg und den Motor anließ. Ich blieb alleine zurück, jeder Atemzug eine Qual, die mich meiner Sterblichkeit bewusst werden ließ. Es musste sich etwas verändern. Ich würde den Tod hinter mich bringen. S.677.

U – Hinweis 5 : Die Welt ist so schön, dachte er. Und starb., S. 626.

S – Hinweis 8 : No need to laugh and cry. It’s a wonderful, wonderful life. S. 467.

S – Hinweis 2 : Sturm, ich habe dich geliebt, aber unsere Liebe ist unmöglich, da ich dir die Lebensgrundlage deiner Existenz entziehe, weil die Protagonistin mit Nachnamen Sturm heißt :-)))

vielen Dank für eure zahlreichen Lösungsvorschläge! Ihr habt alle richtig gelegen, die 10 Hinweise der letzten Tage führten alle zu „Dornenkuss“ von Bettina Belitz vom Script5-Verlag.

Nun, manche haben leider vergessen den Verlag oder Autorin anzugeben, obwohl ich in den Gewinnspielbedingungen die Nennung von diesem voraussetzte. Einerseits finde ich es ein wenig „Korinten“-Ka**mäßig die unvollständigen Kommentare nicht zu werten, andererseits wäre es denen gegenüber unfair, die alles richtig machten und sogar in der Schule wird uns immer wieder eingebläut: „Lest die Aufgabenstellungen richtig und sorgfältig“.

Ich habe mich nun dazu entschlossen, dass diejenigen, die irgendeine Angabe vergaßen, die innerhalb bis zur regulären Deadline des Gewinnspieles noch ergänzen dürfen, dann erhaltet ihr eure 5 Lose, tut ihr das nicht, bekommt ihr einfach 1 Los, genauso wie die, die ab heute am Gewinnspiel teilnehmen! 🙂
Eine Kandidatin möchte ich nur kurz hervorheben und zwar hat Anette von Katze mit Buch „Dornenkuss“ so schnell aufgedeckt, dass ich nicht so recht wusste, ob ich mich darüber freuen oder ärgern sollte! 😉 (Der erste Hinweis war wirklich zu einfach, habe nämlich die erste Zeile des Klappentextes genommen!  *Hihi*)

Bis dahin vielen Dank soweit, ab jetzt habt ihr freie Bahn noch bis zum Sonntag, den 27.11.11 00:00 Uhr einen Kommentar unter diesen (wichtig, bitte WIRKLICH diesen, sonst komme ich leicht durcheinander und die Auswertung verzögert sich) Artikel zu setzen, indem steht, dass die Lösung „Dornenkuss“ von Bettina Belitz aus dem Script5-Verlag ist und ihr erhaltet für die Verlosung 1 Los!!

Ich würde euch gerne die Zusage machen, dass ich direkt am Montag auslosen werde, aber das ist eher unwahrscheinlich, da ich Happy Klausuren zu schreiben habe und die erst einmal wichtiger sind, sobald ich aber ein paar freie Minuten habe, werde ich hier die Gewinnerinnen bekannt geben, denn es gibt schon über 10 TeilnehmerInnen, was bedeutet, dass ich einen Überraschungspreis dazu packe. (JUBEL) !

Wer das nicht verstanden hat, kann noch einmal hier nachlesen, dort ist es ausführlich erklärt!

Grüße,

Charlousie

PS: Der Artikel hat sich gestern leider nicht autormatisch freigeschaltet, weswegen ich die Verzögerung zu entschuldigen bitte, ich habe das erst jetzt bemerkt!

Und die Welt ist meine Beute (Ich raste aus!!)

Ja, wie ist das so, wenn man an einem Geschichtswettbewerb teilnimmt? Ein paar Stichpunkte zur Thematik waren Gesundheit, Forschung, Zukunft, usw. usf.

Man sieht dann also das Thema, überlegt eine Weile, ob einem etwas dazu einfällt, in diesem speziellen Fall hatte ich gar keine Ideen und dann kam es, dass mich zum ersten Mal in meinem Leben der Schulunterricht in Biologie ansprach und zufälligerweise passte das genau auf die Ausschreibung und in meinem Kopf begannen sich die Ideen zu formen…

Daraus ist dann schlussendlich DAS hier geworden!

Was soll ich euch jetzt sagen? Ich HABE GEWONNEN!!!!!!!!!!!!! Und zwar ein Handy und ich bin vor Freude gerade am Ausrasten, herumspringen, turnen, kreischen und bekomme meinen Mund gar nicht mehr zu, weil ich es gar nicht fassen kann!! Hier kommt ihr zum Preis und der „Siegerehrung“! 😉 ! Mich hat eine „Fachjury“ (wie das klingt) ausgewählt, doch nicht nur meinen Text, auch andere wurden ausgewählt, gewannen dann aber eben etwas anderes und da sind wirklich schöne Geschichten dabei. Findet ihr alles über die obenstehenden Links. Ein (oder zwei? ;)) Blick(e) lohnen sich!

Meine Freude ist ungezähmt und wer mir jetzt begegnet wird mein dümmliches Dauergrinsen bestimmt nicht nachvollziehen können, aber da muss die Welt wohl jetzt durch! *hrhrhr*

Ich wünsche euch noch einen wunderschönen Tag, den schönsten aller Zeiten, die liebsten Grüße,

Charlousie (Oh, Gott, falls sich jemals jemand totfreuen sollte, dann bin ich gerade ganz nah dran gekommen, das ist echt UNBESCHREIBLICH!)

Nachfolgend noch ein paar Informationen!

Gesucht wurden:

• Dr. Futura
• Fantastischen Erfindungen
• Beipackzettel für noch nicht erfundene Medikamente
• Futuristische Gesellschaftsentwürfe
• Medizinische Revolutionen
• Genesungswünsche
• Gesundheitsvisionen
• und, und, und…

… in Form von TEXT (auch in gesprochener, gefilmter oder bebilderter Form). Erlaubt sind Kurzgeschichten und Kurzkrimis, Gedichte, Minidramen, Vorträge, Visionen, fiktive Forschungsberichte und was euch sonst noch so einfällt.

Euer Text sollte 6000 Zeichen inklusive Leerzeichen nicht (wesentlich) überschreiten und einen aussagekräftigen Titel tragen (nicht: Dr. Futura!).

EINSENDESCHLUSS ist der 3. Oktober 2011 um 23.59 Uhr

Quelle: LizzyNet.de

PS: Und zum Abschluss: Vielen Dank für diese wahnsinnige Inspiration an meinen Bio-Lehrer Herrn Wittwer, auch wenn er das hier vermutlich niemals sehen wird!^^

Das „?“-Gewinnspiel! – Hinweis 10

Hinweis 10:

Es ist der dritte Teil einer Trilogie und die Autorin trägt die Initialen BB

Alle Buchstaben beisammen?!- Dann los, setzt das Buchvover zusammen und postet es als Artikel bis 00:00 Uhr und ihr bekommt noch 5 Lose für die Verlosung! 😀

Hier geht es zum ersten Hinweis!

Das „?“-Gewinnspiel! – Hinweis 9

Hinweis 9:

Mania

Jetzt fehlt euch nur noch 1 BUCHSTABE!

Hier geht es zum ersten Hinweis!

Das „?“-Gewinnspiel! – Hinweis 8

Hinweis 8:

No need to laugh and cry. It‘s a wonderful, wonderful life.

Fast geschafft! Nur noch 2 Buchstaben!! 😉

Hier geht es zum ersten Hinweis!

Das „?“-Gewinnspiel! – Hinweis 7

Hinweis 7:

Wir gehörten zueinander, ewig dein, ewig mein, ewig unser. Doch wir würden uns niemals lieben.

Nur noch 3 Buchstaben bis zum Ziel! 😉

Hier geht es zum ersten Hinweis!

Schwarzer Schwan von Horst Eckert [Rezension]

Inhalt:
Hanna schwimmt in einem Becken voller Haifische. Das wird ihr so bewusst wie noch nie, als die Bank, für die sie arbeitet, einen wasserdichten Deal platzen lässt, für den sie sich wochenlang 24 Stunden am Tag aufopferte und der endlich ihr endgültiger Start für die Karriereleiter nach oben sein sollte. Ab diesem Moment beginnt sie unangenehme Fragen und kleine Nachforschungen anzustellen.
Als bei einem Ermordeten Observierungsmaterial gefunden wird, auf dem Hanna die beobachtete Zielperson ist, fühlt sie sich ihres Lebens nicht mehr sicher. Dann verschwindet auch noch ihre Nichte Leonie, doch die Polizei nimmt das Verschwinden der 15-jährigen zunächst nicht ernst, bis es beinahe zu spät ist.
Schnell wird deutlich, dass sich im Hintergrund hohe Machenschaften und Ränke entwickeln, die sich jeglichem Einfluss der kleinen Leute entziehen und deren Motivation die Gier der Menschen ist. Die Gier nach Geld, Macht, Einfluss und einem lukrativen Leben.

Meine Meinung:
„Schwarzer Schwan“ war mein erster Roman von Horst Eckert und mein erster Roman in diesem Genre überhaupt. Somit fehlen mir jegliche Vergleichsmöglichkeiten, doch bei solch einem durchgängig hochspannenden und gelungenen Roman, brauche ich die auch gar nicht!
Ich bin schockiert vom Scharfsinn des Autors, der ein rasches Tempo vorlegte, in der Lage gewesen ist, direkt das auszudrücken, was er sagen wollte und nicht lange um den Kern herumzureden; welcher es nicht nötig hatte künstliche Spannungen, durch einen sinnlos in die Länge gezogenen Plot, zu erzeugen und der mit seiner Brillanz, was Sprache, Charaktere, Handlungsaufbau- und Struktur sowie den Bezug zu unserer Realität angeht, mehr toppte als ich es mir je erträumen ließ. So blieb es beispielsweise nicht durchgängig bei einer einheitlichen Erzählform. Der Autor platzierte in gewählten Momenten mal einen Zeitungsartikel zu im Krimi aktuellen Nachricht, was mit zur Auflockerung und Aufbrechung der herkömmlichen Romanstruktur beitrug. Was Horst Eckert da aufdeckte, war mir grob und in Grundzügen klar oder zumindest flüsterte mir so einiges davon eine geheime, kleine, leise und vorsichtige Stimme in meinem Kopf, da das Thema Politik und ihre Politiker an sich schon eher heikel und prekär ist. Nie hätte ich gewagt, es so direkt zu formulieren wie Horst Eckert es tat. Das hätte einerseits meine Fähigkeiten überschritten und andererseits gibt es Gedanken, die einem im Kopf herumschwirren und die man trotzdem niemals in Worte zu kleiden vermag.
Für mich ist der Kurs dieses Romans recht deutlich und zwar ein einziger, extrem gut recherchierter und überzeugend gemachter Vorwurf an die Politik und das, was hinter ihr steht. Doch dabei bleibt Horst Eckert in seinen Erzählungen selbst neutral und überlässt es seinen LeserInnen, sich eine eigene Meinung zu bilden oder genau das in „Schwarzer Schwan“ zu sehen, was sie wollen.
Ihr glaubt, es ist langweilig einen Krimi zu lesen, der sich mit dem aktuellen Thema der Eurorettung auseinandersetzt und andere politische Probleme im Detail zerpflückt? Vielleicht bei anderen Schriftstellern, doch Horst Eckert bot durch viele verschiedene Charaktere Abwechslung, zusätzliche Spannungen, einen besseren Einblick in die Materie und mehr Auswahlmöglichkeiten zum Identifizieren mit einer der Figuren. Auf diesem Wege gab es viele Fakten, geschickt und teilweise etwas versteckt gestreut, eine emotionale Komponente, das Durchleuchten verschiedener Schicksale in den unterschiedlichsten Gesellschaftsklassen und sogar eine romantische Liebelei.
Dass ich (zum allerersten Mal in meinem Leben sogar), mit meinen ersten Vermutungen bei einem Krimi komplett ins Schwarze traf, schadete der Intensität und der elektrisierenden Atmosphäre überhaupt nicht, da mich der Autor und ich mich selbst weiterhin erfolgreich auf falsche Fährten locken konnten und die Auflösung erst ganz am Ende den ersehnten Aufschluss über die ganze Lage brachte und ich nun endlich wusste, welche „Strippenzieher“ mit ihrem Gift (im übertragenen Sinne) die Welt verseucht hatten.

Mein Fazit:
Wäre Horst Eckert ein Schneider, würde er in seinem Spezialgebiet der Konkurrenz mit wehenden Fahnen davon fliegen, die exklusivsten, luxuriösesten und schönsten Kleidungsstücke der Welt schneidern, so dass jeder seinen Namen kannte und sich mindestens eine Sache zum Anziehen von dem legendären Horst Eckert sehnslichst im eigenen Kleiderschrank wünschte.
Mich hat „Schwarzer Schwan“ von Anfang bis Ende gefesselt, ein höheres Lob und mehr Respekt als diesem Werk kann ich keinem anderen zumessen, weswegen ich meinen Hut ziehe und mich auf die Jagd nach weiteren Romanen des Autors begebe.

Bewertung

Trailer:

Schwarzer Schwan Buchtrailer


Allgemeine Buchinformationen:

Schwarzer Schwan
Horst Eckert
Thriller
383 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
EUR 19,99, sFr. 28,90
ISBN 978-3-89425-667-8
Originalausgabe
Erscheinungsdatum: Oktober 2011
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