Rezensionen

Nachgefragt bei Nina Nell [Interview]

Hallo meine lieben Leserinnen und Leser. Heute gibt es eine Premiere! Und zwar in Sachen Interview. Ich hatte die große Ehre, folgende Autorin zu interviewen und dies euch nun zu präsentieren:

Nina Nell, eine unabhängige Frau und Autorin, die neben dem Schreiben und kreativem Ausleben ihrer Kunst einen Weg zum Glücklichsein suchte und fand. In jedem ihrer Worte schwingt etwas positives mit und ich finde, man spürt, dass sie den Euphoria-Pfad verinnerlicht hat. Zu finden ist sie, wie jeder andere buchbegeisterte Mensch wohl auch, in Buchhandlungen, Bibliotheken und anderen Orten, wo die Inspiration und Muse zu Hause ist. Als Schöpferin der „Euphoria“-Werke hat sie mich tief beeindruckt und sicherlich dem einen oder anderen Menschen sehr damit geholfen. Doch dieser kreative Kopf steht niemals still, so ist auch die ursprüngliche Trilogie doch noch nicht beendet und es stehen weitere, fantastische Projekte vor der Tür. Welche? Lest es in diesem Interview nach ich finde es sehr aufschlussreich und bedanke mich ganz herzlich bei dir, Nina, dass du dir die ganze Zeit dafür genommen hast!

Liebe Nina, wenn du dich bitte kurz einmal vorstellen würdest:

Gern. Mein Name ist Nina Nell, wobei Nell aber ein Künstlername ist, den ich mir schon früh als Modellierkünstlerin zugelegt habe. Diesen Namen habe ich dann auch als Autorin übernommen. Ich bin schon sehr lange als Künstlerin tätig, aber mein Traumberuf war immer die Schriftstellerei. Ich habe mir schon als Kind fantastische Geschichten ausgedacht und diese aufgemalt oder aufgeschrieben. Die Kunst war zunächst eine Möglichkeit einen Teil dieser Geschichten in die Wirklichkeit zu holen, aber erst das Schreiben hat mich wirklich erfüllt, denn hier konnte ich meiner Fantasie wirklich freien Lauf lassen und jedes Detail einbringen, wohingegen ich beim Modellieren nur eine Figur, also einen Charakter Wirklichkeit werden lassen konnte.

Was ist das überhaupt? „Das Gesetz der Anziehung“? (Kurzform) – Welches Ziel wird damit verfolgt?

Das Gesetz der Anziehung ist kurz erklärt nichts Anderes, als eine natürliche Gesetzmäßigkeit im Leben, die besagt, dass man das anzieht und erlebt, worauf man seine Aufmerksamkeit richtet. Es ist nichts Magisches und meiner Meinung nach auch nichts Spirituelles, sondern ganz normal. Richtet man seine Aufmerksamkeit ständig auf das Negative, wird man auch ständig Negatives erleben. Seit Büchern wie »The Secret« und diversen anderen, versucht man dieses Gesetz bewusst zu nutzen, indem man seine Aufmerksamkeit auf das richtet, was man sich wünscht, um es schließlich anzuziehen. Bei der Umsetzung gibt es aber diverse Stolpersteine, weil dieses Gesetz viel präziser wirkt, als man gemeinhin annimmt. So zieht man z.B. nur wieder Wünsche an und nicht deren Erfüllung, wenn man sich auf seine Wünsche konzentriert. Deshalb wünscht man bei »Euphoria« nicht, sondern nutzt dieses Gesetz spielerisch, weil erfahrungsgemäß durch diese spielerische Leichtigkeit die Wirkung viel schneller einsetzt.
Ich denke, man kann das Gesetz der Anziehung mit einem einfachen Satz auf den Punkt bringen: Gleiches zieht Gleiches an.

Wie bist du darauf gestoßen? Gab es ein konkretes Ereignis, wie du es entdecktest?

Wie jeder Mensch hatte ich natürlich auch Wünsche und habe nach Wegen gesucht, mir diese zu erfüllen. So bin ich als Teenager auf Bücher von Bärbel Mohr, Joseph Murphy, Kurt Tepperwein usw. gestoßen und habe das Thema seit dem intensiv studiert, weil es mich einfach fasziniert hat, dass man über sein Leben selbst bestimmen kann – es also allein mit seinen Gedanken in gewünschte Bahnen lenken kann. Ich habe seither die unterschiedlichsten Methoden ausprobiert, bin tief in die Materie eingetaucht und bin vor ein paar Jahren schließlich zu dem Schluss gekommen, dass es viel einfacher ist, als ich angenommen hatte. Aber ich habe auf diesem Weg sehr viel gelernt. Über mich und über das Leben. Und ich bin sehr froh, dass ich dieses Studium angetreten habe, weil ich jetzt Vieles besser verstehe und mit Dingen anders und besser umgehen kann. Es hat mich also nicht nur meinen Wünschen näher gebracht, sondern (und das finde ich viel wichtiger) es hat mich als Mensch glücklicher gemacht. Und das war auch meine Intention (und ist meiner Meinung nach auch die Intention aller Menschen), als ich mich auf die Suche gemacht habe: Ich wollte glücklich sein.

Wie kamst du zum Schreiben? Ein spontaner Versuch oder von langer Hand geplant?

Das Schreiben war schon immer eine Leidenschaft von mir. Schon in der Grundschule habe ich mich in den Aufsätzen verloren und ganze Welten erschaffen. In meinem Kopf spielen sich immer irgendwelche Handlungen ab, verweben sich mit verschiedenen Charakteren, Orten und Abenteuern und fügen sich schließlich zu einer vollständigen Geschichte zusammen. So war es schon immer und deshalb musste es irgendwann so kommen, dass ich mich zu den Schriftstellern geselle – zumal es schon als Kind mein Traumberuf war und ich an der Schreibmaschine getippt habe, während die anderen Kinder draußen gespielt haben.

Wie entstand die Idee aus dem Gesetz der Anziehung einen Roman zu schreiben? – War von Anfang an eine Trilogie/Serie geplant?

Geplant war eigentlich zunächst nur ein Sachbuch, in dem ich meine Erkenntnisse zum Gesetz der Anziehung kundtun wollte, weil ich der Meinung war, dass die Methode, die ich für mich entdeckt hatte, auch anderen Menschen helfen könnte.
Da ich aber an lebensnahen Beispielen die Umsetzung viel besser erklären kann, kam ich auf die Idee, das ganze Prinzip auch noch in eine Geschichte zu verpacken. Hierfür habe ich mir eine Geschichte ausgesucht, die ich schon sehr lange im Kopf hatte. Wie gesagt, spielen sich ständig Geschichten in meinem Kopf ab und viele davon schreibe ich mir in Kurzform auf, um die Idee vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt aufzugreifen. Die Geschichte rund um Lucy und Nikolas ist also schon viel früher entstanden. Ich glaube, es war 2000 oder 2001. Diese Geschichte passte einfach perfekt zu dem Thema »Gesetz der Anziehung« und so habe ich sie damit verknüpft. Auch hier war zunächst nur ein einziges Buch geplant. Aber die Geschichte hat sich in meinem Kopf weitergesponnen und so kam dann das zweite und schließlich das dritte Buch. Und es spielen sich auch weiterhin Euphoria-Handlungen in meinem Kopf ab. Vermutlich bin ich eine von den Schriftstellern, die nicht aufhören können. 🙂 Wie viele Bücher es noch werden, kann ich wirklich nicht sagen. Ich lasse mich überraschen.

Arbeitest du vorm eigentlichen Schreibprozess ein Konzept aus, an dass du dich hältst oder lässt du dich von Augenblick zu Augenblick inspirieren?

Bevor ich schreibe, habe ich eine grobe Handlung im Kopf und weiß ungefähr in welche Richtung es geht. Ich arbeite kein Konzept aus, sondern lasse es einfach geschehen, während ich schreibe. Manchmal mache ich mir Notizen, was im nächsten Kapitel geschehen soll, oder welche Ereignisse noch unbedingt in die Geschichte eingebunden werden müssen. Um diese Eckpfeiler herum entsteht dann die Geschichte quasi von allein. Wenn ich eine Schreibpause einlege, spielen sich die Handlungen weiter in meinem Kopf ab und ich gehe gedanklich verschiedene Möglichkeiten durch. Das heißt, ich brauche immer und überall einen Notizblock, damit ich nichts vergesse. Meistens kann ich es dann gar nicht mehr abwarten, mich wieder an den Computer zu setzen und weiterzuschreiben.

Gibt es inzwischen ein weiteres Schreibprojekt von dir?

Ja, es gibt mehrere Schreibprojekte. Zur Zeit arbeite ich an einem zweiten Sachbuch zu Euphoria, das hauptsächlich auf die Umsetzung des Spiels eingeht. Dann wird es bald noch ein Kinderbuch geben, das sich zu 99%iger Wahrscheinlichkeit auch zu einer Serie ausweiten wird.
Und dann gibt es noch ein ganz großes Projekt, an dem ich schon seit ca. 10 Jahren arbeite. Das heißt, dass ich schon sehr lange an der Handlung feile, nicht, dass ich schon so lange daran schreibe. Das ist wohl das erste Mal, dass ich eine Geschichte gründlich vorbereite, Informationen sammle und den Ablauf komplett im Kopf habe. Das Buchprojekt wird wieder mehrere Teile haben, denn die Handlung ist im Laufe der Jahre sehr komplex geworden. Es wird ein actionreicher Abenteuerroman, eine Mischung aus Fantasy und Realität, aber dieses Mal mit mehr Fantasyelementen, wie Vampiren und Dämonen. Allerdings werden auch hier Erkenntnisse aus dem LOA-Bereich verpackt sein. Das Buch wird hoffentlich noch vor Weihnachten erscheinen, da ich aber auch noch an anderen Buchprojekten schreibe, kann ich das nicht mit Sicherheit sagen. Mehr Informationen dazu wird es auf jeden Fall bald auf meiner Webseite geben.

Hast du ein Vorbild oder eine/n LieblingsschriftstellerIn?

Ich habe sehr gern die Bücher von J.K. Rowling und Cornelia Funke gelesen. Aber ich lese auch gern Andreas Eschbach und Stephenie Meyer. Allgemein lese ich überaus gern Phantastik-Romane und in diesem Bereich gibt es sehr viele gute Schriftsteller. Deshalb fällt es mir schwer einen einzigen herauszupicken. Aber die oben genannten gehören auf jeden Fall zu meinen Vorbildern.

Gibt es etwas was du total liebst oder im Gegenteil verabscheust? (Bsp: Essen, Jahreszeiten, Film, Mode oder etwas ganz, ganz anderes…)

Ich liebe natürlich gute Geschichten. Ob in Form von gut gemachten Filmen, Büchern oder Musicals … darin gehe ich total auf. Ich kann mich im Kino, im Theater oder in einem guten Buch völlig verlieren und vor Begeisterung regelrecht abheben, stundenlang darüber reden und mich in diese Freude richtig hineinsteigern.
Ansonsten liebe ich die Natur sehr und halte mich dort auch am liebsten auf. Was ich gar nicht leiden kann, sind überfüllte, laute Städte und Hektik.

Wie sieht dein Alltag neben dem Schreiben aus?

Neben dem Schreiben ist die Kunst mein Beruf und so modelliere ich viel. Ansonsten bin ich viel für meine Bücher unterwegs, um mir z.B. Inspiration zu suchen oder zu recherchieren. Ansonsten findet man mich oft in Büchereien, Buchläden, im Kino, im Theater oder wo es sonst noch gute Geschichten gibt. 😉

Hast du einen Tipp für deine LeserInnen? – Wie eine Lebensweisheit, einen Spruch oder gar etwas hilfreiches zum Thema Schreiben?

Zum Thema Schreiben kann ich sagen: Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man seinen eigenen Schreibrhythmus, seinen eigenen Stil und seine eigenen Schreibrituale finden muss. Es hilft nicht, sich nach Anderen zu richten oder sich an Vorgaben zu halten. Es gibt viel hilfreiche Literatur zum Thema Schreiben, aber letzten Endes muss man seinen eigenen Flow finden. Erst dann macht das Schreiben erst richtig Spaß.

Magst du noch ein abschließendes Wort aussprechen oder gibt es etwas, was du gerne loswerden möchtest?

Ja. Glaubt an euch selbst! Egal, wie die Situation aussieht, oder was die anderen Leute sagen. Wichtig ist immer, was man selbst über sich, seine Träume und sein Leben glaubt. Das musste ich in meinem Werdegang auch lernen. Hätte ich auf so manches Wort gehört, hätte ich mich nie getraut, meinen Traum wahr zu machen, oder meinen eigenen ungewöhnlichen Weg zu gehen.

Dann bedanke ich mich zum Schluss ganz doll bei dir für deine Geduld und ich bin jetzt schon sehr auf weitere Abenteuer von Lucy und Nick gespannt, sowie auf das schon so lange vor sich hin reifende Fantasybuch und bis dahin könnt ihr euch ja die Zeit mit ihrer Trilogie und ihrer Euphoria – Spielanleitung vertreiben! Eine sehr schön gestaltete Website hat die Autorin außerdem zu bieten, schaut doch mal rein!!

Euphoria -Das Spiel der Götter

Euphoria – Der Tanz der Götter

Euphoria – Die Welt der Götter

Euphoria – Die Spielanleitung

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2 Gedanken zu „Nachgefragt bei Nina Nell [Interview]“

Danke für deinen Besuch! Über einen Kommentar würde ich mich freuen! ♥ Leselustige Grüße von Charlousie

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