HörbuchRezensionen

Black Dagger I – Nachtjagd von J.R. Ward gelesen von Johannes Steck [HörBuch Rezension]

Allgemeine Informationen:
Autorin: J. R. Ward
Sprecher: Johannes Steck
Spieldauer: 04 Std. 53 Min. (gekürzt)
Audioinhalt: Hörbuch
Anbieter: Lagato Verlag
Veröffentlicht: 2009
Hörprobe: Black Dagger – Nachtjagd
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Inhalt:
Das Leben der Reporterin Beth Randell gerät aus den Fugen, als sie Wrath mit der dunklen Ausstrahlung kennenlernt. Einige, mysteriöse Mordfälle ereignen sich und Beth scheint in einen Kampf hineinzugeraten. Wrath offenbart ihr, dass auch er Teil dieses Kampfes ist. Doch damit nicht genug, er meint außerdem, ein Vampir zu sein.
Beth will und kann ihm nicht glauben, aber die Anzeichen verstärken sich und während sie sich in einer leidenschaftlichen Affäre zu ihm hingibt, droht ihre Welt um sie herum in Gewalt, Chaos und Blut zu versinken.

Meine Meinung:
Bei HörBüchern ist selbstredend nicht nur der Inhalt, sondern auch der/die Sprecher/in ist wichtig. Gelesen wird „Black Dagger – Nachtjagd“ von Johannes Steck, der ein außerordentliches Vorlesetalent  und eine kräftige, klangvolle Stimme besitzt. Diese konnte eine unheimliche und gruselige Atmosphäre zeichnen, aber auch Humor vermitteln. Somit habe ich in dieser Hinsicht nichts zu bemängeln. Es geht sogar soweit, dass ich bei der Stimme von Johannes Steck die Augen schloss, und mich einfach fallen lassen konnte.
Wer ein Hörbuch von diesem Sprecher in den Händen hält, sollte zugreifen, denn mich hat er mit seiner Stimme verzaubert. Während Johannes Steck mich umhaute, habe ich von J. R. Ward mehr erwartet. Vielleicht waren meine Erwartungen zu hoch, nachdem ich so viele positive Stimmen zu dieser Serie vernommen hatte. Oder ich kenne zu viele Geschichten über die Wesen der Nacht, so dass ich in diesem Gebiet nur noch schwer zu beeindrucken bin oder es liegt daran, dass das HörBuch leicht gekürzt ist.
Natürlich fand ich „Black Dagger – Nachtjagd“ spannend und der Schreibstil war tadellos, doch irgendetwas fehlte mir noch. Der letzte Kick oder die Besonderheit. Frau Ward hat eine riesige Geschichte aufgebaut und ich weiß, dass ich nach dem ersten Teil nur den Bruchteil dieser kennengelernt habe und das dort noch viel mehr kommen muss und wird. Doch die Gefühle der Charaktere untereinander waren mir zu sehr auf Sex, Lust, Begierde, Blutdurst, Gewalt und Brutalitäten ausgerichtet. Nebenher sind die Vampire vom Aussterben bedroht und müssen in der Unterzahl einen Krieg ums Überleben führen. Dort hinein wird die ahnungslose Protagonistin dieses Bandes, Beth, gezogen, die mir ein wenig flach erschien. Nachdem „Black Dagger – Nachtjagd“ wirklich mitten in der Geschichte total abrupt aufhörte, muss ich den zweiten Teil noch hören. Ohne diesen riesigen Cliffhanger, hätte ich noch länger darüber nachdenken müssen. Letztlich wäre ich wegen der wundervollen Vorlesestimme von Johannes Steck in zu große Versuchung geführt worden.
Wie sooft, klingt das alles überwiegend negativ, doch „Black Dagger – Nachtjagd“ hatte seine Ecken und Kanten, die auch mir gefielen und hin und wieder unvergessliche Momente entstehen ließen, die mir eine riesige Freude bereiteten. Da diese leider seltener waren, die Stimme und Betonung von Johannes Steck aber alles umschmeichelte und in die Lüfte katapultierte, kann ich immer noch vier Sterne vergeben!

Mein Fazit:
J.R. Ward konnte meine Erwartungen nicht erfüllen, das Hörbuch aber hat meine Sinne angesprochen und mich begeistern können.
Dieser Versuch war meine erste Erfahrung mit Audible.de und ich kann es bereits sehr empfehlen. Die Bedienung ist Dank guter, bebilderter Anleitung einfach und gut umsetzbar. Die Qualität ist ausgezeichnet und je nachdem, welches HörBuch man sich aussucht, wird man seine wahre Freude haben.
Johannes Stecks Namen werde ich mir merken und nach weiteren von ihm gelesenen HörBüchern Ausschau halten. J.R. Ward werde ich noch eine Chance geben und freue mich immer noch sehr auf die Fortsetzung, die bitte mehr Inhalte und weniger der oben genannten Sehnsüchte und Verlangen etc. im Vordergrund abspielen lässt, denn dann dürften auch die „Black Dagger“ gemeinsam mit Johannes Steck ein großes Ereignis sein, was man sich nicht entgehen lassen sollte!

Bewertung

Ich bedanke mich ganz herzlich bei Audible.de für die freundliche Unterstützung!

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2 thoughts on “Black Dagger I – Nachtjagd von J.R. Ward gelesen von Johannes Steck [HörBuch Rezension]”

  1. Ohje, jetzt mag ich auch einmal in die Hörbuchversion reinschnuppern. -Sich zusammenreiß- (Verdammt, bald ist Ostern, ich muss noch Geschenke kaufen, nicht Hörbucher -sich noch mehr zusammenreiß & Amazonfenster schließ-

    Tolle Rezi! Ohja, in den deutschen Übersetzungen hat Heyne ja einfach mal aus einem Buch zwei gemacht.. 😐 Gefällt mir gar nicht! :<

    Übrigens gefiel mir der erste Band (bzw im Deutschen die ersten Beiden) viel weniger als die Nachfolger. Zum Einen habe ich mir mehr erhofft, andererseits denke ich aber auch, dass ich nicht sonderlich begeistert von der Geschichte gewesen wäre, wenn ich ohne Erwartungen rangegangen wäre. Schlussendlich bin ich aber wirklich froh, dass ich die zwei darauffolgenden Bände (im Dt. Ewige Liebe & Bruderkrieg, Mondspur & Dunkles Erwachen) bereits zuhause liegen hatte (und gelesen hab'), denn die waren soo toll! 🙂

    Happy Listening bei Blutopfer!

    Gefällt mir

    1. Wow, vielen Dank für diesen schönen und wirklich für mich hilfreichen Kommentar! Das erklärt einiges, also, warum die Geschichte mitten drin aufhörte… Das ist nämlich wahrlich ärgerlich, aber wenn HEYNE mit der Übersetzung und den Büchern so einen M*** veranstaltet! >_<
      Gut, dass du sagst, dass die darauffolgenden Bänder besser sind, vielleicht überlege ich es mir dann doch noch einmal und wage mich an diese Beiden, sollte mir jetzt "Blutopfer" nicht gefallen 😉
      Einen ganz, ganz schönen Abend wünsche ich dir und bedanke mich noch einmal für deine Kommentar. Hat mir riesig erfreut 🙂
      GLG!!

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Danke für deinen Besuch! Über einen Kommentar würde ich mich freuen! ♥ Leselustige Grüße von Charlousie

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