Buchrezensionen, Favoriten, Rezensionen

Der Schrei des Löwen von Ortwin Ramadan [Rezension]

Packend und rasant hat Ortwin Ramadan die Geschichte zweier Jungen aufgeschrieben, die noch die vergebene Hoffnung der Flüchtlinge in sich tragen und den Luxus besitzen zu träumen. Denn die bittere Realität zeigt, dass Flüchtlinge in anderen Ländern unwillkommen sind, dass es viele Fallstricke auf dem langen Fluchtweg gibt, die meistens im Tod enden. Solange die Flüchtlinge namenlose und gesichtslose Menschen bleiben, interessiert sich niemand für sie, doch sobald sie eine Vergangenheit, eine mögliche Zukunft, eine Perspektive, ja sogar Identität erhalten, erweichen ihre Schicksale Menschenherzen und Ortwin Ramadan hat mit seinem Buch genau dies erreicht und wird hoffentlich vielen Menschen die Augen öffnen, damit sie anfangen, sich an richtiger Stelle zu engagieren. Mit einer sprachlichen Brillanz und prickelnden Emotionalität, die mich zutiefst berührte und auch andere nicht kaltlassen wird, ist hier ein wahres Meisterwerk über unsere Zeit entstanden, deren Realität an einigen Stellen erschreckend hässlich und grausam ist. Unbedingt lesen!

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Buchrezensionen, Favoriten

Das Blut der Lilie von Jennifer Donnelly [Rezension]

Musik die verzaubert und berührt... Inhalt: Die 17- jährige Diandra Xenia Alpers, genannt Andie ist des Lebens überdrüssig. Seit dem Tod ihres Bruders Truman empfindet sie ihr Leben als wertlos und lässt alles schleifen. Alleine die Musik hält sie am Leben, den dort spürt sie noch etwas und besitzt echte Gefühle. Andies Vater lebt nicht mehr bei ihnen und so versinkt auch Andies Mutter in ihrer eigenen Welt. Doch dann lässt Andies Vater ihre Mutter einweisen und nimmt Andie mit nach Paris, weil ihn ein Forschungsauftrag dorthin führt. Dort findet Andie ein Porträt des kleinen Prinzen Louis Charles, der ihrem verstorbenen Bruder ähnlich sieht und ein Tagebuch aus der Zeit der französischen Revolution. Sie beginnt das Tagebuch einer jungen Frau, Alexandrine, zu lesen, die sich um ebenjenen Louis Charles kümmerte und deren Schicksal Andie zu berühren beginnt. Gebannt und bedrückt liest sie Seite um Seite und beginnt sich in den Worten und der anderen Zeit zu verlieren. Lediglich der junge Mann, der sie auf Anhieb anzog, wie das Tagebuch wecken noch Gefühle in ihr und so findet Andie sich in einem Machtspiel zwischen den Zeiten wider, in dem es nur darum geht zu überleben. Erst da merkt sie, was das Leben wert ist, was ihr Bruder wirklich für sie gewollt hätte und dass kämpfen ein Ausweg sein kann.

Buchrezensionen

October Daye 01 – Winterfluch von Seanan McGuire [Rezension]

Mein Fazit: "October Daye 01 - Winterfluch" ist ein Fantasy Roman mit richtig guten Ansätzen und tollen Ideen, die durch eine schlechte Umsetzung leider oft in Mitleidenschaft gezogen wurden. Die Charaktere und besonders die Protagonistin haben mich nicht erreicht. Somit fehlte mir das Gefühl und es konnte keine Spannung bei mir aufkommen. Am Ende steigert sich Seanan McGuire enorm, doch das reicht auch nicht mehr aus, um dem Gesamtwerk Leben und Magie einzuhauchen. Somit beläuft sich mein Fazit auf 3 Sterne.

Rezensionen

Im Rausch

Nachdem ich meine euphorische Rezension zu "Alera - Geliebter Feind" verfasst hatte, haben mich meine Gefühle zu diesem Buch schon wieder übermannt und deswegen habe ich ein wenig auf der Verlagsseite von Piper gestöbert bis ich auf eine Leseprobe zum zweiten Teil der Trilogie um Cayla Kluver stieß.

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Alera – Geliebter Feind von Cayla Kluver [Rezension]

Mein Fazit: Die Autorin hat mich mit ihrem Werk tief beeindruckt. In diesen jungen Jahren, eine so schöne und echt wirkende Welt zu kreieren, grenzt schon beinahe an Zauberei und wenn es dann auch noch so unverschämt gut ist, sollte es verboten werden. 😉 Nein, im Ernst: Ich bin froh, dass diese Frau sich ans Schreiben gemacht hat, denn wenn man über kleinere Makel, über die ich hier großzügig hinwegsehe, weil der Gesamteindruck so unbeschreiblich ist, bekommt man hier ein Überraschungspaket präsentiert, welches, wenn man es langsam öffnet, eine farbenfrohe und facettenreiche Geschichte offen legt, die für mich genau das richtige Maß an Eindrücken, Spannungen, Gefühlen und Abenteuern besaß. Wer keine offenen Enden ertragen kann, sollte vielleicht dennoch einen Versuch wagen, normalerweise falle ich nämlich auch in diese Kategorie und bin dennoch von diesem Werk überzeugt. Ich fiebere nun mehr als sehnsüchtig dem zweiten Teil entgegen und werde meinen eigenen Countdown eröffnen, denn bis zum 10. März ist es immer noch ein Stückchen! Wer Fantasy-Romane liebt, die mit einem Hauch Historik gespickt sind, sollte dieses Ereignis nicht verpassen, denn es passt für jung und alt und männliche oder weibliche LeserInnen. Ich habe es geliebt und fürchte schon jetzt, dass der zweite Teil ebenso spannend enden wird. Wenn ich aber mit einer so brillierenden Geschichte entlohnt werde, nehme ich das gerne in Kauf!

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Euphoria – Das Spiel der Götter von Nina Nell [Rezension]

Mein Fazit: "Euphoria - Das Spiel der Götter" ist der erste Band einer Serie, den ich unbedingt empfehlen muss und der viele Sachen in einem neuen Licht erscheinen lässt und außerdem etwas ganz Neues, freches und Verführerisches in sich trägt. Ich würde es bereuen, wenn ich diesen Roman nicht gelesen hätte, weswegen ich mit bestem Gewissen die volle Punktzahl vergebe und hoffe, dass ihr Nina Nells Schreibstil und Geschichte, sowie ihre strahlenden Charaktere genauso lieb gewinnen werdet, wie ich, denn die Autorin, samt Werk, haben es einfach verdient!