Archiv für den Monat Dezember 2010

HAPPY NEW YEAR

Meine Lieben Blogleser und Leserinnen, ich wünsche euch einen tollen, guten und spaßigen, gelungenen Rutsch in das neue Jahr. Auf das ihr Altlasten abzuwerfen vermögt und eure Ziele erreichen könnt! In diesem Sinne: Lasst es heute ordentlich krachen und beginnt 2011 mit einem Lächeln! Eure Charlousie
Sonnenblumenstrahlen für das neue Jahr!

„Man nehme 12 Monate, putze sie sauber von Neid, Bitterkeit, Geiz, Pedanterie und zerlege sie in 30 oder 31 Teile, so daß der Vorrat für ein Jahr reicht. Jeder Tag wird einzeln angerichtet aus 1 Teil Arbeit und 2 Teilen Frohsinn und Humor. Man füge 3 gehäufte Eßlöffel Optimismus hinzu, 1 Teelöffel Toleranz, 1 Körnchen Ironie und 1 Prise Takt. Dann wird die Masse mit sehr viel Liebe übergossen. Das fertige Gericht schmücke man mit Sträußchen kleiner Aufmerksamkeiten und serviere es täglich mit Heiterkeit.“ Von Katharina Elisabeth Goethe (1731-1808), Mutter v. Johann Wolfgang von Goethe

Ich habe mich noch erinnert und dieses passende Gedicht rausgesucht. Wir haben das im Englisch-Unterricht durchgenommen und ich finde dieses Gedicht wirklich passend und sehr schön. Denn es regt zum Nachdenken an:

The Road Not Taken

TWO roads diverged in a yellow wood,
And sorry I could not travel both
And be one traveler, long I stood
And looked down one as far as I could
To where it bent in the undergrowth; 5
Then took the other, as just as fair,
And having perhaps the better claim,
Because it was grassy and wanted wear;
Though as for that the passing there
Had worn them really about the same, 10
And both that morning equally lay
In leaves no step had trodden black.
Oh, I kept the first for another day!
Yet knowing how way leads on to way,
I doubted if I should ever come back. 15
I shall be telling this with a sigh
Somewhere ages and ages hence:
Two roads diverged in a wood, and I—
I took the one less traveled by,
And that has made all the difference.
By Robert Frost

Ich freue mich auf:

Klappentext:

Jack ist Lehrling des alten Barden Drachenzunge. Von ihm hat er gelernt, über die Magie der Erde zu gebieten. Aber ist er auch fähig, den Kampf gegen einen Meeresgeist aufzunehmen, der Jacks Dorf bedroht und auf ewige Rache sinnt? Um ein Unglück abzuwenden, macht Jack sich zusammen mit dem Barden und der Schildmaid Thorgil auf den gefahrvollen Weg nach Notland, in das Reich des gefürchteten Seevolks der Nordmänner. Sie reisen auf einem Wikingerschiff, bekämpfen unterwegs einen Hogboon, treffen Hobgoblins und Meermädchen und sogar Odin, den alten Kriegsgott. Gemeinsam trotzen die Freunde tödlichen Gefahren, und doch scheint es am Ende so, als würde das untote Monster einen von ihnen als Preis fordern. Jetzt muss sich zeigen, ob Jack schon soweit ist, das Erbe des Barden anzutreten.

Ein fulminantes und mitreißendes Fantasy-Epos aus der Welt der Wikinger und Angelsachsen. Meisterhaft erzählt von der mehrfach ausgezeichneten Erfolgsautorin Nancy Farmer.


Klappentext:

Nastasja ist 459 Jahre alt, sieht aber aus wie 18. Kein Wunder, denn sie ist unsterblich. Mit ihrem Freund Incy, einem gefährlich dunklen Unsterblichen, zieht sie durch die Metropolen der Welt, immer auf der Suche nach der nächsten Party. Schon lange ist sie der Ewigkeit überdrüssig, zu schwer lasten die Erinnerungen auf ihr.

Eines Tages hält sie es nicht mehr aus: Hals über Kopf flieht sie vor Incy – und vor sich selbst. Unterschlupf findet sie bei River, einer uralten Unsterblichen. Dort begegnet sie Reyn, in den sie sich auf den ersten Blick verliebt. Doch ausgerechnet er will, dass sie wieder geht. Nastasja bleibt – und schwebt schon bald in Gefahr. Wer ist es, der sie mit bösen Flüchen verfolgt? Incy, der ihr schon dicht auf den Fersen ist, oder Reyn, den sie von früher zu kennen glaubt? Trotz aller Zweifel nähert sie sich Reyn, bis sie mit Schrecken erkennt, wann sich ihre Wege schon einmal gekreuzt haben …

Klappentext:

Längst ist der Sommer vergangen, der Elisabeth Sturm die Augen öffnete für die gefährliche Welt der Mahre, der Sommer, in dem sie sich in einen von ihnen verliebte. Seit Monaten ist Colin nun verschwunden und Ellie quält sich durch einen nicht enden wollenden Winter. Die Tage tröpfeln gleichförmig vor sich hin, in den Nächten dagegen wird Ellie von Albträumen heimgesucht, die sie verstört zurücklassen.
Um auf andere Gedanken zu kommen, quartiert Ellie sich bei ihrem Bruder in Hamburg ein. Doch sie erkennt Paul kaum wieder: Er wirkt erschöpft und gehetzt und scheint
etwas vor ihr zu verbergen. Je mehr sie in Pauls Welt eintaucht, desto deutlicher überkommt Ellie ein Gefühl der Bedrohung und plötzlich weiß sie nicht mehr, wem sie noch trauen kann. Sie ahnt nicht, dass ihre Sorge um Paul und ihre Liebe zu Colin sie tiefer verletzen könnten als der abgründigste Traum …

Natürlich gibt es noch viele, viele Bücher mehr, auf die ich mich freue, doch das hier ist lediglich eine kleine Auswahl, weil es zu aufwendig ist, wirklich jedes Buch hier aufzuführen! Auf welche Bücher freut ihr euch denn so?
Nun wünsche ich euch noch einen guten Rutsch und alles Liebe für 2011!

Bookies, eine gute Transportmöglichkeit? [Produktrezension]

Allgemeine Informationen/Beschreibung:

Ein Modell für fast alle Bücher
Bücher begleiten uns rund um die Welt. Zusammen mit Portemonnaie, Ausweispapieren, Reiseproviant und anderen Utensilien verharren sie in Rücksäcken Koffern und Taschen, um uns zu gegebener Zeit das Warten zu verschönern. Eingepackt in einen solchen Buchbeutel ist das Buch bestens vor Beschädigungen geschützt. Und in den Untiefen unseres Gepäcks müssen wir nicht lange suchen, die bunten Farbtupfer fallen sofort ins Auge.

Anwendbar für fast alle Buchformate. Durch das Maß von ca. 34 cm Höhe und 26 cm Breite passen die meisten Bücher quer hinein. Offenes Ende einfach umschlagen – ein Verschluss ist nicht nötig.

Strapazierfähig aus 100% Fleece, Waschbar bei 30°

Zu kaufen bei:

Wukies.de

Preis:

9,95€

Meine Meinung zum Bookie:

Ich bin eine Leserin, die ihre Bücher sehr sorgsam behandelt. Am einfachsten wäre es deswegen, meine Bücher einfach zu Hause zu lassen, dann könnte ihnen auch nichts passieren. Doch ich möchte auf meinen Lesestoff für Unterwegs ungern verzichten.

Bild 1 "Bookie"

Damit das jeweilige Buch auch heile bleibt, habe ich es bisher in eine recht stabile Plastiktüte eingepackt, was auf Dauer schon ein wenig nervend sein kann. Denn schön sind diese Tüten nun wirklich nicht und ich trage sie ehrlich gesagt auch nicht sehr gerne mit mir herum.

Deswegen kam ich auf die glorreiche Idee, ich könnte ja einmal diesen „Bookie“-Buchbeutel“ testen. NIchts leichter als gesagt und getan. So trug ich den Wukie einige Tage mit mir herum, um ihn gründlich zu testen. Ich habe große Bücher ausprobiert und kleine Bücher.

Die Vorzüge:

  • Der Bookie ist nicht besonders schwer, ist handlich und hat keinen nervigen Verschluss. Nachdem man das Buch eingesteckt hat, schlägt man ihn einfach wie eine Klappe zu (siehe Bild 1) und der Buchtransport kann losgehen
  • Bücher sind im Bookie gut geschützt und es ist eine komfortable Art und Weise ein Buch für Unterwegs mitzunehmen.
  • Es gibt keine Probleme mit der Größe. Gängige Buchgrößen passen mühelos in den Bookie.
  • Optisch sieht er sehr gut aus und die Qualität der Verarbeitung ist sauber und ordentlich.
  • Man kann den Bookie waschen, wenn er nach einiger Zeit verschmutzt ist.
  • Eine große Farbauswahl bietet für jeden Geschmack einen passenden Bookie.

Die Nachteile:

  • Mein allergrößtes und dickstes Buch passte in den Bookie leider nicht hinein, aber wer will schon ein so riesiges und schweres Buch mitnehmen?
  • Der Fleece-Stoff kann sich für diejenigen Menschen, die Fleece nicht gerne anfassen, eklig anfühlen, weswegen sie ihren Bookie wenig nutzen werden.
  • Der Bookie fusselt! Das ist echt schade, denn es zerstört das Buch zwar nicht und man bekommt die Fusseln auch wieder ab, aber das kostet auch wieder Zeit und Geduld und sollte nicht sein!

Mein Fazit:

Alles in allem besitzt der Bookie in meinen Augen viel mehr Vorteile, als Nachteile. Doch da dieser eine Nachteil mit dem Fleece (ich gehöre nämlich zu jenen Menschen, die das gar nicht anfassen können.) sehr groß ist, muss ich in der Endbewertung einen Stern abziehen. Insgesamt hat es mir wirklich gut gefallen, keine störenden, lauten Plastiktüten mehr benutzen zu müssen und meine Bücher wohlgebettet in Fleece zu wissen. Allerdings fasse ich den Fleecestoff wirklich äußerst ungerne an. Es gibt auch (besseren) oder vielleicht auch nur „anderen“ Fleece, den ich sehr gerne berühre, doch hier war es mir ein Graus. Deswegen suche ich noch nach einer weiteren Option oder Alternative und vielleicht habe ich diese hier in den etwas teureren bookies gefunden? Ich werde dies auf jeden Fall einmal ausprobieren.

Wer aber mit FleeceStoffen kein Problem hat und keine Tüten für seine Bücher mehr sehen kann, kann wirklich eine große Freude an seinem Bookie haben!

Bewertung

Damit ihr meiner Rezension auch Glauben schenken könnt, habe ich hier noch einmal ein paar Beweisfotos für euch. Einmal mit einem kleinen Taschenbuch und dann mit einem größeren und dickeren:

Taschenbuch "Schattengesicht" im Bookie

"Schattengesicht" im Bookie eingeschlagen. -Jede Menge Platz 🙂

Hardcover "Splitterherz". -Längsformat funktioniert (noch) !

"Splitterherz" im Querformat wird schon sehr eng. Vielleicht sieht man, dass der Bookie schon extrem spannt! Keine gute Behandlung für ein Buch.

"Splitterherz" (euch zuliebe) komplett in den Bookie gequetscht. Dieses Buch ist schon zu groß und zu dick für den Bookie.

Hier seht ihr noch einmal die Breite des Buches und des Bokkies. Bei einem dünnen Buch kein Problem, doch bei der Dicke nicht mehr in den Bookie passend.

Vielen lieben Dank an Frau Scheerbaum von wukies.de für die Zusendung dieses Bookie-Testexemplars!



Seitenzähl-Challenge 2011 [Challenge]

Meine allerletzte Challenge für das kommende Jahr habe ich hier bei Traumwelt eines Bücherwurms aufgetan. Es ist eine recht simple Challenge, die ich beinahe „so nebenher“ laufen lassen kann.

Ich zitiere einmal die Regeln der Challenge von Traumwelt eines Bücherwurms:

Die Regeln sind wie folgt:

1) Die Challenge geht vom 01. Januar 2011 bis zum 31. Dezember 2011. Setzt bitte bis zum 31. Dezember 2010 eine Seitenzahl fest, die ihr im Laufe des nächsten Jahres bewältigen wollt. Ihr könnt die Zahl 2011 immer noch hochsetzen, wenn ihr merkt, dass es euch leichter fällt, als gedacht. Heruntersetzen ist leider nach dem 31. Dezember 2010 nicht mehr möglich.

2) Es gelten Bücher / Novellen / Kurzgeschichtensammlungen / Mangas / Graphic Novels etc. für die Challenge. Zeitschriften und Artikel gelten leider nicht. Hörbücher MITzuverwenden ist dagegen möglich, schaut einfach in einem Buch nach der Seitenzahl. Die auf Amazon angegebenen Seitenzahlen stimmen nicht immer, solltet ihr dort nachschauen und euch kommt die angegebene Zahl seltsam vor, schaut lieber noch einmal im Buch nach.

3) Mitmachen kann jeder, egal ob ihr einen Blog habt oder nicht. Ich werde immer am 1. des Monats einen Blogpost erstellen, auf dem ihr einfach euren Stand vom Vormonat kommentieren könnt (beginnend am 1. Februar). Das muss allerdings nicht regelmäßig sein, der Blogpost soll nur eine Hilfe sein.

Das klingt doch super, oder? Ich habe lange überlegt und auch gerechnet, welche Seitenzahl ich nehmen soll. Ich schwankte so zwischen 25.000-35.000 Seitenzahlen. Da ich aber auch nicht so gute Lesemonate einkalkulieren möchte, habe ich (mehr oder weniger) eine gute Mitte gefunden und entscheide mich mindestens 27.000 Seiten im Jahr 2011 zu lesen. Das sollte ich schaffen. Wie immer verlinke ich den jeweiligen Stand mit der Challengeseite. Allerdings nehme ich die Auswertung Quartalsweise, also alle drei Monate vor, damit es nicht zu viel Arbeit ist! So weit ich gesehen habe, gibt es leider (noch?) keinen Button für diese Challenge, aber ich denke, ich kann auch ohne lesen :P.
Ihr habt die Regeln gelesen und vielleicht auch Lust, mitzumachen, dann wisst ihr ja jetzt, wie und wo das geht ! 😀 Setzt euch mit Traumwelt eines Bücherwurms in Verbindung, die ich oben im Artikel verllinkt habe!

Die Post von der Mayerschen war da! #6

Heute traf endlich das Überraschungsbuch der Mayerschen Buchhandlung ein. Wie sich jemand vielleicht erinnern wird, bin ich dazu ausgewählt worden für ihren Frühjahrskatalog einen Titel zu besprechen. Genaueres könnt ihr hier noch einmal nachlesen. Als ich am Montag die freudige Nachricht erhielt, ist mir nicht verraten worden, um welchen Titel es sich handelt, weswegen ich diese BuchPost umso ungeduldiger erwartete, um zu wissen, um welches Büchlein es sich wohl handeln möge. Angegeben hatte ich als Genre: Jugendbuch und Fantasy.

Was war also im Briefkasten? (Wollt ihr es auch genauso unbedingt wissen, wie ich? 😉

Der Schrei des Löwen

Darüber bin ich hocherfreut, denn nachdem ich den Klappentext gelesen habe finde ich, dass es sich sehr spannend und abwechslungsreich und auf jeden Fall lesenswert anhört.

Klappentext:

Der 16-jährige Yoba und sein kleiner Bruder Chioke leben als Straßenkinder in Nigeria. Als Yoba einen Auftrag für den örtlichen Gangsterboss erledigt und plötzlich in den Besitz einer Tasche mit Geld gelangt, ist das ihre große Chance: Sie fliehen und lösen bei einem Menschenschleuser ein Ticket nach Europa. Wie so viele andere wollen sie es auf eines der Flüchtlingsboote nach Sizilien schaffen. Doch der Weg dorthin ist lang – und viel gefährlicher als gedacht.

Das Schöne für mich daran, „Der Schrei des Löwen“ erscheint erst Ende März, Anfang April nächsten Jahres. Doch für euch ist das kein Grund zum Trauern! Ich habe für euch eine kleine Leseprobe gesucht und auch gefunden!

Leider muss ich mich selbst noch ein wenig gedulden, bis ich das Buch auch als Original sehen kann, denn zur Zeit bin ich für einige Tage verreist und muss meine Mutter immer über die Post ausquetschen ;). Sie hat mir im übrigen berichtet, dass dem Buch noch ein (gut duftendes) Radiergummi von der Mayerschen und eine Visitenkarte beilag. Da bin ich dann auch mal gespannt, wie das so riechen wird! 😀

An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal ganz doll und herzlich bei der Mayerschen Buchhandlung für diese tolle Aktion bedanken, von der ich nun ein teil sein kann! – vielen, lieben Dank!

Mottentanz von Lynn Weingarten [Rezension]

`“Sie ist tot, Ellie.“ Und ich nicke. Denn wie sich herausstellt, hatte ich ihn beim ersten Mal richtig verstanden. Aber darüber kann ich jetzt nicht nachdenken, denn irgendjemand schreit plötzlich, einen schrillen, kreischenden Schrei, der mir das Blut in den Adern gefrieren lässt. Ein Schrei, der so laut ist, dass sich alle in Richtung der Quelle umdrehen. Bei dem Geschrei kann man kaum denken. Und dann wird mir etwas klar. Da schreit nicht irgendjemand. Da schreie ja ich.´ S. 224

Inhalt:
Ellies Schwester Nina ist seit zwei Jahren plötzlich verschwunden. Obwohl Ellie schon lange damit abschließen wollte, vermisst sie ihre Schwester so sehr, dass sie immer wieder nach Hinweisen ausschau hält und fest davon überzeugt ist, sie eines Tages zu finden. Als sie mit ihrer Freundin Amanda auf einer Party erneut auf der Suche nach ihr ist, lernt sie diesen außergewöhnlichen Jungen namens Sean kennen. Er scheint ihren Schmerz zu teilen und zu kennen, denn auch er hat einen Bruder verloren. Also machen sich die Beiden spontan auf eine abenteuerliche Reise, deren Ziel Ellies Schwester Nina sein soll.
Doch irgendwann kommt die Ernüchterung, denn Ellie wird klar, dass die meisten Menschen ein dunkles Geheimnis besitzen, dass hinter einem zweiten Gesicht versteckt ist. So auch bei Sean, oder doch nicht?

Meine Meinung:
Alles in allem habe ich „Mottentanz“ sehr gerne gelesen. Eine spannende Geschichte, die durch einen schönen Schreibstil schnell zu lesen ist. Doch ich habe lange gebraucht, bis ich den Einstieg in die Geschichte gefunden habe. Mir kamen die Charaktere zunächst zu plump und die Handlung zu einfältig vor. Denn vieles habe ich voraus ahnen können. Bei vielen Büchern ist das nicht schlimm, aber hier begann ich mich dann leider etwas zu langweilen. Nichts desto trotz las ich weiter, weil „Mottentanz“ dennoch ein besonderer Zauber innewohnt. Ellies Schwester zeichnet sich durch ihre Kreativität und künstlerische Ader aus. Sie konnte richtig gut zeichnen und so sind auch einige Bilder in diesem Jugend-Thriller abgebildet. Das hat mir unglaublich gut gefallen, denn wenn Ellie einen gezeichneten Hinweis fand, habe ich ihn als Leserin sehen können, wodurch ich mich näher am Geschehen fühlte und das ganze ein wenig mehr Authentizität bekam.
Mir kam die Beziehung zwischen den beiden Schwestern zu ihrer Mutter ein wenig komisch und unglaubwürdig vor. Die Mutter hat sich überhaupt nicht für das Verschwinden ihrer ältesten Tochter interessiert und wie Ellie sich fühlte, war ihr auch egal. Sie überließ die Beiden herzlos sich selbst. Das habe ich ihr einfach nicht abgenommen, denn diese Gleichgültigkeit wird nicht konsequent durchgezogen, sondern wandelt sich. Dadurch widerspricht sich das Verhalten der Mutter und ich habe noch mehr Eckpfeiler der Handlung und der Ausarbeitung des Romans anzweifeln müssen. Ein wenig fehlte mir auch der Bezug zum Titel. Denn der klingt zwar toll und das Cover sieht sehr hübsch aus, doch einen direkten Bezug habe ich erst nach einigem Nachdenken finden können und auch nur deswegen, weil ich sehr viel Fantasie angewendet habe.
Versüßt wurde mir das Ganze wiederum vom Ende. Bis zu einem gewissen Punkt war alles vorhersehbar, aber am Ende musste auch ich mich überraschen lassen. Was als nächstes passieren würde blieb spannend und endlich konnte ich mich packen lassen und mit Atemlosigkeit weiter lesen.
Das, gemeinsam mit den schönen Illustrationen von Nina, hat diesen Thriller für mich insgesamt wieder aufgewertet und ihn zu einem kleinen, aber feinen Highlight in meinem Bücherregal werden lassen, so dass ich anstatt drei Sterne, schöne vier vergeben werde!

Mein Fazit:
„Mottentanz“ ist eine nette Geschichte, die ihre eigenen Reize besitzt und sicherlich einige schöne Lesestunden bescheren kann. Für versierte Leser und Leserinnen kann es teilweise bekannt oder zu vorhersehbar wirken, muss es aber nicht!
Denn am Ende nimmt die Handlung noch einmal an Fahrt auf und vemochte mich wahrlich zu schocken und positiv zu überraschen. Mein Lieblingsbuch wird es nicht werden, dennoch bin ich froh, es gelesen zu haben.
Insgesamt würde ich es trotz einiger Kritikpunkte weiter empfehlen, denn es besitzt etwas undefinierbares, das mich antrieb weiter zu lesen und mich mit einem kleinen Lächeln an diese Geschichte zurückdenken lässt.

Bewertung

 

Vielen Dank an den cbt-Verlag für die überraschende Zusendung dieses Rezensionsexemplars!

Originaltitel: Wherever Nina lies
Originalverlag: Scholastic Us
Aus dem Amerikanischen von Violeta Topalova
DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Ab 14 Jahren
Taschenbuch, Broschur,
320 Seiten, 12,5 x 18,3 cm
ISBN: 978-3-570-30741-0
€ 8,99 [D] | € 9,30 [A] | CHF 15,50

Mottentanz erscheint am 14.03.2011. Wer sich die Wartezeit versüßen möchte, kann beim cbt-Verlag eine kleine Leseprobe genießen!
Direkt zum Buch auf das Emblem klicken!

[Challenge] ABC-Challenge #2

Der Startschuss ist zwar offiziell noch nicht gefallen, doch hier liste ich einmal alle Buchstaben für die ABC-Challenge auf, verlinke die Liste unter Aktionen und schon habe ich und ihr einen besseren Überblick über das ganze!

A

B

C

D

E

F

G

H

I

J

K

L

M

N

O

P

Q

R

S

T

U

V

W

X

Y

Z

[Challenge] Jugendbuch Challenge 2011

Da stehe ich heute morgen frisch und ausgeschlafen auf und will eigentlich nur meine E-Mails checken, da gucke ich dann doch noch einmal hier und da und plötzlich

bin ich auf dieses hier gestoßen:

Boah, sieht das nicht toll aus??? Einige werden schon bemerkt haben, dass ich total auf dieses Cover  „Matched“ von Ally Condie abfahre. Doch darum geht es bei dieser Challenge ja eigentlich gar nicht ;). Ich zitiere einmal die Regeln, die ich sozusagen Jahr für Jahr erfülle, denn ich lese fast nur Jugendbücher. Natürlich auch noch anderes, doch Jugendbücher und Fantasy, die haben bei mir schon gewonnen!

Die Regeln:
Die Challenge beginnt am 01.01.2011 und endet am 31.12.2011, sie läuft also das ganze Jahr lang. Ziel der Challenge ist es in dieser Zeit 25 Jugendbücher zu lesen. Darunter fallen alle Jugendbücher, egal welchen Genres, also auch reine Belletristik (wie z.B. Ich schreib dir morgen wieder) oder so genannte All-Age-Bücher, solange die Protagonisten Jugendliche sind. Es zählen dabei allerdings nur Bücher, die 2011 erstmalig in der jeweiligen Sprache erscheinen. Wer ein bestimmtes Buch auf Deutsch liest, für den gilt das Erscheinungsjahr der deutschen Erstausgabe, für den, der sie in der Originalsprache liest, gilt das Erscheinungsjahr der Originalausgabe.

Wie bei jeder Regel gibt es aber auch hier eine Ausnahme und diese betrifft Serien. Die Teile einer Serie, die im Jahr 2011 erscheinen, zählen sowieso auf Grund des Erscheinungsjahres. Da man aber, wenn man erst im Jahr 2011 eine bestimmte Serie für sich entdeckt, von der bereits der zweite, dritte, etc Band erscheint, logischerweise zuerst die Vorgänger lesen will/muss, können auch diese für die Challenge gewertet werden, sofern sie im Jahr 2011 erstmalig gelesen werden. Das bedeutet, dass jemand, der beispielsweise Die Tribute von Panem erst 2011 für sich entdeckt, auch die ersten beiden Teile für die Challenge werten kann, weil der dritte Band 2011 erscheint.

Zu jedem dieser Bücher muss, sofern sie für die Challenge gezählt werden sollen, eine Rezension geschrieben werden. Damit man auch Bücher, die man erst am Jahresende liest, in Ruhe rezensieren kann, endet die Frist für die Rezensionen erst am 07.01.2012. Die dazugehörigen Bücher müssen aber noch im Jahr 2011 beendet worden sein.

Die Bücher, die ihr für die Challenge lesen wollt, können ganz spontan und nach Belieben ausgewählt werden. Sie müssen demnach nicht schon vorher feststehen. Außerdem gibt es keine Teilnahmefrist, sodass sich auch noch im Laufe des Jahres 2011 jeder anmelden kann, der Lust auf die Challenge hat.

Um einen entsprechenden Anreiz zu geben und euch zusätzlich zu motivieren, werde ich unter den Gewinnern der Challenge auch etwas verlosen. Was und wie viel überlege ich mir noch, aber es wird auf jeden Fall etwas mit der Challenge zu tun haben 😉 (Für die Verlosung werden nur Teilnehmer berücksichtigt, die sich vorher angemeldet haben.)

Hach, wie ich mich schon auf diese Challenge freue… Aber, zu den allgemeinen Regeln habe ich, wie immer, auch noch etwas eigenes hinzuzufügen. Ich habe für diese Challenge eine extra Seite angelegt, die ich hier schon einmal verlinke! Dort könnt ihr euch bei der jeweiligen Challenge immer den aktuellen Stand und Fortschritt anschauen!

Wenn ihr auch Interesse habt, könnt ihr euch bei Stephie von nobody-knows immer noch anmelden! 😀

[Challenge] ABC-Challenge

Beim Stöbern im Internet bin ich hier auf eine äußerst interessante Challenge gestoßen, die mich sofort gereizt hat. Denn dafür muss ich nicht im Vorfeld bestimmte Bücher festlegen, die ich lesen muss, sondern kann das lesen, was ich sowieso lesen wollte. Wie der Zufall es will, werde ich dann einige Buchstaben des Alphabets abdecken oder auch nicht ;). Ich habe aber schon ein wenig geplant und 14 Buchstaben schaffe ich auf jeden Fall! Doch hier einmal die genaueren Informationen, worum es sich überhaupt handelt:

Worum geht es?
2011 müssen mindestens 12 Bücher mit jeweils verschiedenen Buchstaben gelesen und rezensiert werden. Ihr könnt natürlich nur die 12 Bücher abarbeiten und dann erhaltet ihr 1 Los für die Endverlosung, aber ihr könnt euch natürlich auch noch extra Lose verdienen. Wenn ihr zwei Buchstaben mehr abgearbeitet habt kriegt ihr 1 extra Los (Wenn ihr 4 mehr habt 2 und so weiter…).
Die Regeln:
  • Wenn ihr ein Buch wie zum Beispiel „Die Unendliche Geschichte“ lest, dann zählt nicht der Artikel, sondern „unendliche Geschichte“. Das Buch wird also unter U verzählt.
  • Die Bücher müssen rezensiert werden
  • Die Bücher sollten bitte auf – jenachdem was ihr habt – einer Seite aufgelistet werden. Also zum Beispiel so eine Liste: A = All die ungesagten Wörter, B = (die) Beschenkte …
  • Es gelten nur Bücher, die 2011 gelesen wurden!

Wie immer werde ich diese Challenge so verlinken, dass ihr euch die aktuelle LeseListe ansehen könnt! Bevor ich es vergesse, das ist der (wunderschöne) Button zur Challenge:


RezensentInnen gesucht?!

Am 22. Dezember startete die Mayersche Buchhandlung einen Aufruf sich als Rezensent oder eben Rezensentin zu bewerben.

Mayersche Buchhandlung Rezensenten gesucht! Wie schon im letzten M-Katalog möchten wir im Frühjahr einige Rezensionen unserer Fans abdrucken! Schickt uns eine Mail mit Name, Anschrift, einem Foto von Euch und dem von Euch bevorzugten Genre an kommunikation@mayersche.de und erhaltet mit etwas Glück ein Buch zum Rezensieren. Das Buch könnt Ihr… in jedem Fall behalten und vielleicht erscheint Eure Rezension im nächsten Mayersche-Katalog!

Ich wollte mir das nicht entgehen lassen und habe sogleich eine E-Mail geschrieben.
Heute, am 28.12. 2010 kam schon eine Antwort (Ich hatte wirklich gedacht, es würde viel länger dauern) und bekam folgende Antwort:

Guten Tag Frau Sander,

Wir haben Sie unter vielen Einsendungen ausgewählt, um einen Buchtipp zu schreiben. Gerne lasse ich Ihnen daher ein Buch per Post zukommen. Ihre Rezension benötigen wir bis zum 21.01.11. Schaffen Sie das? Das wäre toll. Der Text sollte ca. 400 Zeichen (inklusive Leerzeichen) lang sein.

Mit freundlichen Grüßen

i.A. Nadine Pompejus
Verlagsmarketing

Das kam für mich total unerwartet und ich bin gerade richtig froh, dass ich ausgewählt worden bin! Irgendwo ist dann ja schon etwas besonderes, wenn ich meinen BuchTipp in einem Katalog einer Buchhandlung wiederfinden werde! 😉
Gut, dass muss ich für mich ein wenig feiern und mich vor allen Dingen weiter freuen. Ich wünsche euch einen genauso schönen Tag, wie ich ihn habe.
Ach, bevor ich es vergesse: „Welches Buch werde ich denn bekommen?“, habe ich neugierig gefragt und erhielt die Antwort, dass dies eine Überraschung 😉 sei! Dass so etwas immer so spannend gemacht werden muss… Wenigstens ging das Buch heute in die Post, so dass ich hoffentlich schon sehr bald weiß, um welches Buch es sich handeln wird!
Jetzt aber wirklich ein großes Wiedersehen an euch! Hattet ihr vielleicht auch Glück?

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