Archiv für den Monat Oktober 2010

Die Wahrheit über Alice von Rebecca James [Rezension]

Glücklicherweise gewann ich „Die Wahrheit über Alice“ bei Lovelybooks und nahm an einer Testleserunde teil, die ist zwar noch nicht abgeschlossen, dennoch möchte ich noch einmal darauf verweisen: Diskussionsgruppe
Bisher haben wir uns über Inhalte und Charaktere unterhalten, bei dem ich leider ein wenig zurückhinke, da mein Exemplar erst gestern bei mir eintraf!
Am Ende der Diskussionen werde ich die Themen und Eindrücke versuchen zusammenzufassen, doch vorher habt ihr hier die Möglichkeit meine Rezension zu diesem wundervollen Werk zu lesen!

Inhalt:
Der Roman „Die Wahrheit über Alice“ erzählt aus der Sicht verschiedener Handlungsstränge das Leben Katherines, die ihre Schwester Rachel bei einem grausamen Mord verlor.
Nach Rachels Tod ist die Familie zunächst zerstört und Katherine zieht von Melbourne nach Sydney zu ihrer Tante, um etwas Abstand zu gewinnen. Dort freundet sie sich mit der wunderschönen und allseits beliebten Alice an. Alice führt eine „on off Beziehung“ mit Robbie, der sich alles von Alice gefallen lässt. Am Anfang ist zwischen den Dreien alles perfekt, doch nach und nach entblättert sich Alice‘ wahres Gesicht. Sie findet Gefallen daran ihre Mitmenschen, sogar ihre besten Freunde Robbie und Katherine psychisch zu quälen.
Katherine hat Alice einmal vertraut und ihr den Mord an ihrer Schwester anvertraut, was ihr half, die Trauer und die hohen Schuldgefühle ein wenig zu bewältigen, doch inzwischen sucht sie nur noch Abstand, solange sie noch kann, denn Alice wird immer grausamer und aufdringlicher.
Dann lernt Katherine Mick kennen und die Beiden werden auf Anhieb ein Paar. Sie wären glücklich, wenn da nicht immer irgendwo noch Alice wäre, die nur auf ihre Chance wartet, endlich zuschlagen zu können.

Meine Meinung:
Ich habe mir unter „Die Wahrheit über Alice“ nichts vorstellen können und es ist auch mein erster Roman in dieser Richtung, doch der hat mich mehr gebannt, als ich es für möglich gehalten hätte.
Die Erzählweise dieser ständig wechselnden Perspektiven in den Zeitformen, wirkt bei anderen Romanen unübersichtlich, doch hier war es genau das Richtige und brachte die gesamte Spannung in die Handlung. So erfuhr ich Etappenweise, was einmal war, wie Rachel beispielsweise umgebracht wurde, was gerade passiert und was einmal sein wird und das alles hängt miteinander zusammen. Das Schlimme und hochprickelnde daran ist, dass man bereits einen verbotenen Blick in die Zukunft wirft, was man bei Büchern sonst nie wagt, denn würde man das letzte Kapitel zuerst lesen, wäre die Spannung dahin. So weiß man in der Mitte schon etwas und bekommt eine dunkle Ahnung, dass das Ende des ganzen Romans vielleicht nicht so sein wird, wie man es sich wünschen würde. Doch da AutorInnen einen nicht selten an der Nase herumführen, bleibt noch die Bange Hoffnung, dass man sich irrt.
Die Handlung ist kompakt, genau richtig aufgegliedert mit den drei verschiedenen Zeitperspektiven und so amtosphärisch dicht, dass man kaum nach Luft schnappen kann, während eines zum Anderen führt und die Geschichte ununterbrochen voran führt.
Rebecca James Stil zeichnet sich besonders dadurch aus, dass sie es nicht nötig hat besonders blutig, brutal oder übertrieben zu schreiben. Sie hält sich da recht schlicht, doch das lässt mehr Freiräume für die eigene Fantasie übrig und man wird vor lauter Blut nicht vom Ekel gepackt, so dass man sich gar nicht mehr auf die Handlung konzentrieren könnte. Diese Art des Schreibens enthält viele, unterschwellige Zwischentöne, die sensible, hochfeine Informationen und Hintergründe wiedergeben, die vielleicht nicht jeder zu erspüren vermag.
Die Personen in diesem Roman wirkten sehr echt auf mich und besonders Katherine ist eine Protagonistin, mit der ich mich gut identifizieren konnte. Sie schwelgt zwar ab und zu in Selbstmitleid, doch das ist nur menschlich, nachvollziehbar und realistisch.
Rebecca James benutzte ganz besondere Beschreibungen für Katherine, so dass ich immer wusste, woran ich war. Ich weiß kaum wie das in Worte fassen, was ich da für ein Wunderwerk lesen konnte, denn „Die Wahrheit über Alice“ lässt keine Wünsche offen und ich bin froh über die Testleserunde bei LovelyBooks auf dieses Buch aufmerksam geworden zu sein, denn ansonsten hätte ich es vermutlich niemals entdeckt oder gar gelesen und hätte so vieles verpasst.
Alleine die Wahl des Namens „Alice“ ist perfekt, denn das gibt dieser Figur den letzten Flair, den sie benötigt, um in ihrer Rolle und mit ihren Motiven ernst genommen zu werden. Einige haben gesagt, dass sie das Cover an den Film „American Beauty“ erinnert. Das habe ich ohne fremde Hilfe zwar nicht gesehen, doch inhaltlich kann man in sofern die Parallelen zueinander ziehen, dass man sagt, dass beide Werke dieselbe Kernintensität, Verrücktheit und Verschlungenheit im positiven Sinne besitzen.

Mein Fazit:
„Die Wahrheit über Alice“ hat mich zutiefst gerührt. Das Ende und der ganze Verlauf des Buches waren sehr spannend, flüssig zu lesen und gingen direkt unter die Haut.
Beim Ende musste ich weinen, denn was ich geahnt hatte, bestätigte sich, überraschte mich zugleich jedoch so, dass ich sehr geschockt gewesen bin. Katherine hat vieles durchgemacht und wird durch Alice noch vieles durchmachen, doch sie lässt sich nicht unterkriegen, bleibt stark und ist sehr intelligent.
Ich kann zum Ende nur so viel verraten, als das es zwar sehr traurig, aber nicht völlig trostlos sein wird. Die Figur Alice hat mich ein wenig geschockt, denn bis zu dem Moment, in dem man ihre Motivation nicht kennt, versteht man den Sinn des ganzen nicht, bis sich Puzzlestückchen für Puzzlestückchen zusammenfügt.
Ich empfehle „Die Wahrheit über Alice“ allen LeserInnen, die mit rasanter, nervenaufreibender Spannung umgehen können.
Dieser Roman ist rundum perfekt, ein literarisch sehr wertvolles Werk und unabhängig der Genres, die man normalerweise bevorzugt liest, prickelnd, ähnlich einem Hochseilakt. Ich habe dieses wunderschöne Buch verschlungen, was außen durch seine schöne Coveraufmachung überzeugt und inhaltlich durch seine ehrliche Häßlichkeit.
Ich sage euch, lasst euch auf diese Reise ein, die euch in eine grausame Seele lockt und nicht mehr loslassen wird.
Mein absoluter Favorit dieses Buch und ein erstaunlicher Debütroman.

Bewertung

 

Madison Avery 01 – totgeküsste leben länger von Kim Harrison [Rezension]

Inhalt:
Der Roman „Madison Avery- totgeküsste leben länger“ von Kim Harrison handelt von Madison, die zwar tot, aber noch auf der Erde gefangen ist und versucht ihren Platz auf der Welt zu finden. Beschützt durch den Engel Barnabas möchte sie nichts anderes, als ihren Körper wiederfinden, denn sie verweilt als Tote nur noch unter den Lebenden, weil sie ihrem Mörder, einem schwarzen Todesengel sein Amulett klauen konnte, welches sie noch auf der Erde hält.
Doch anstatt sich überhaupt auf die Suche nach ihrem Körper machen zu können, ziehen sich die Kreise des Bösen immer enger um sie, denn ihr Mörder Kairos ruht nicht. Er will auch noch ihre Seele vernichten und sein Amulett wiederhaben. Deswegen schickt er Nakita und als Barnabas mit seinem Boss unterwegs ist, muss Madison alleine sehen, wie sie ihre Seele rettet. Das alleine wäre nicht das große Problem. Das Dilemma folgt erst, als unschuldige Bekannte ihrer Schule mit hineingezogen werden, wie etwa Josh. Jetzt muss sie ihn, ihren Schutzengel, den sie Grace gennant hat und sich irgendwie retten.
Als sich die Konfrontation zwischen Madison und Kairos nicht länger abwenden lässt, steht sie ihm schutzlos gegenüber, doch ist sie wirklich so machtlos, so wie sie glaubt?
Das Blatt wendet sich, als sie in letzter Sekunde ihre Kräfte mobilisieren kann und mit einem Mal sind die Bösen die Guten und die Guten die Bösen.
Ganz klar, man hat Madison angelogen und sie muss es nun ausbaden, aber wie?

Meine Meinung:
Kim Harrisons Fantasy-Roman rund um Engel, die Zeit, lebende Tote und Co. hat mit sehr gut gefallen. Die Geschichte ist zwar recht einfach gestrickt und keine anspruchsvolle Lektüre, doch ein lohnenswertes Buch für „zwischendurch“ ist es allemal.
Madison ist ein herrlich erfrischender Charakter, der kein Blatt vor den Mund nimmt und sich stark von ihren Mitmenschen abhebt. Beispielsweise sind die spitzen ihrer Haare lila gefärbt, was sehr gut zum Aussehen des Covers passt, das ebenfalls lilafarben ist.
„Madison Avery – totgeküsste leben länger“ ist ein Roman verfasst in einem augenzwinkernden Sprachstil, der einem ab und zu schmunzeln lässt und die temporeiche Handlung versüßt.
Normalerweise ist Madisons Geschichte hoch tragisch, denn sie ist tot, kann aber nicht von der Erde gehen, hat keinen richtigen Platz und weiß nicht wohin mit sich. Hunger und Schmerz sollte sie nicht empfinden, tut es aber dennoch. Aber diese ganzen Tatsachen kann man gar nicht auf eine tragische Art und Weise ernst nehmen, denn das alles soll mit Witz genommen werden. Gerade so, wie wir in unserem Leben nicht so verbissen reagieren und denken sollen, sondern auch einmal entspannter, lockerer und witziger. Denn dann betrachtet man die Situationen gleich aus einer ganz anderen, bunteren Perspektive heraus. Genau das tut Madison, weswegen sie so zäh ist und sich weigert ihres dem Totgeweihten Schicksal anzunehmen.
Der Roman ist lustig, die Handlung, schlüssig und die Motive der einzelnen Parteien sind logisch. Ursprünglich nahm ich genau das an, was Kim Harrison den LeserInnen gezeigt hat, mit der offensichtlichen Fährte, die sie legte. Die einen wollen das Gute für die Menschen und die anderen das Böse, doch so einfach ist das nicht immer. Das erfährt man hier aber erst im Nachhinein, wodurch man so etwas wie einen kleinen „Flash back“ erlebt. Denn aus Schwarz und Weiß wird Grau, aus welchem sich wiederum die Farben völlig neu mischen und die Verhältnisse neu geklärt werden. Das war ein raffinierter Trick, auf den ich prompt hereingefallen bin, den ich aber richtig abwechslungsreich und toll fand. Dadurch sieht man, dass die Handlung Überraschungen zu bieten hat, ein rasantes Tempo vorlegt und den LeserInnen eine mit Humor versüßte Geschichte bietet.

Mein Fazit:
Insgesamt empfehle ich Kim Harrisons Roman sehr gerne weiter, denn so manche/r Leser/in wird ihren/seinen Spaß darin finden und etwas Neues entdecken, dass den anderen verborgen geblieben ist. Madison führt durch ihre Lebensgeschichte aus der Ich-Perspektive, die sie interessant, abwechslungsreich, spannend und so einmalig erzählt, wie nur eine ausgefallene Madison es tun könnte. Viel Anspruch erfordert dieser Roman zwar nicht, doch das macht ihn nicht schlechter, sondern für anstrengende Phasen, in denen man seichtere, aufmunternde Literatur sucht, geradewegs perfekt. Ich vergebe vier von fünf Sternen, weil mir erstens die Zeichnung von Madison auf dem Cover gar nicht zusagt und mich vor einem Kauf zurückschrecken lassen würde und es zweitens eine Geschichte für „zwischendurch“ ist. Viel Spaß beim Lesen, wer weiß, an welchen Stellen ihr eure Lacher lasst?
Mein herzlicher Dank gilt dem Loewe-Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars!

Bewertung

 

Der Duft des Mangobaums von Jan Winter [Rezension]

Inhalt:
Der Roman „Der Duft des Mangobaums“ von Jan Winter erzählt die Geschichte der deutschen Alma Dillingham, die gemeinsam mit ihrem Sohn Albert von England nach Malaya zu ihrem Mann übersiedelt. In Malaya erwartet sie nicht das, was sie erwartet hat. Das Land ist für sie zwar ein einziges Abenteuer und mit der dortigen Mentalität kommt sie gut zurecht, allerdings verhält sich ihr Mann Howard abweisend, gereizt und wütend.
Alma findet heraus, dass er sie betrügt und kurze Zeit später wird er bei ihrer Kautschuk Plantage von einem Tiger angefallen und stirbt. Alma tut das zwar leid, doch zuletzt hat die Beiden keine Liebe mehr miteinander verbunden. Gemeinsam mit der Unterstützung ihres treuen Freundes Raymond übersteht sie diese Zeiten und erleidet eine Fehlgeburt. Tragischerweise verliebt sie sich in Samad einen verheirateten Malayen, den sie während der Schifsspassage kennenlernte und beginnt letztlich eine Affäre mit ihm. Doch allmählich beginnt sie zu begreifen, dass sie und Samad das falsche tun und sie ihre Freundschaft mit Raymond dadurch zerstört.
Dann bricht der zweite Weltkrieg aus und Alma als Deutsche muss sich verstecken, sonst wird sie als mögliche Verbündete der Deutschen festgenommen. Ist es bereits zu spät oder wird sie ihre Freundschaft zu Raymond noch retten und die Beziehung zu Samad beenden können?
Will sie nicht auch insgeheim mehr als Freundschaft von Raymond?

Meine Meinung:

Als ich die Leseprobe gelesen hatte, war ich gebannt und gefesselt und konnte es kaum erwarten, das Buch zu lesen, doch leider…
Leider entpuppte sich „Der Duft des Mangobaums“ zunehmend als Groschenroman. Zustimmend sollte ich sagen, dass das Niveau dieses Romans ein wenig höher und intelligenter als das eines Groschenromans war. Doch letztlich war es genau dasselbe, nur teurer, schöner verpackt und besser aufbereitet. Die Grundideen der Handlung sind sehr gut, aber die Umsetzung ist sehr subtil, naiv und langweilig gestaltet worden. Das waren über 400 Seiten Quälerei.
Alma ist ein einfältiger Charakter, der immer nur dasselbe denkt, etwas unintelligent herüberkommt und bereits nach 100 Seiten extrem nervt.
Was mir wiederum richtig gut gefiel war die Beschreibung des Landes Malaya. Vermutlich auch der einzige Grund, warum ich das Buch bis zum Schluss durchlas. Auf eine schöne Art und Weise bekommt man die Bräuche und Gepflogenheiten dieses Landes mit und das sind sehr wertvolle Eindrücke gewesen. Doch alles in allem reicht auch das nicht aus, um diesen Roman zu retten und spannend zu machen.
Ich habe nach den ersten Seiten gemutmaßt, dass sie sich eines Tages mit Samad und oder Raymond zusammen findet und in Beidem hatte ich recht. Die Handlung war genauso einfallsreich wie die Protagonistin Alma, nämlich gar nicht.
Als ich schon hoffte, dass durch den 2. Weltkrieg mal ein wenig Leben in die Geschichte kommen würde, wurde ich erneut enttäuscht, denn wie ich es erwartete, wendete sich alles zum Guten und ich habe nicht einen Moment lang um die Leben der Personen gebangt, weil ich wusste, dass sie sowieso überleben würden.
Der Schreibstil ist zwar nicht schlecht, aber auch nicht besonders gut und gemeinsam mit der spröden Handlung fiel mir das Lesen recht schwer.

Mein Fazit:
Ich kann diesen Roman absolut gar nicht empfehlen. LiebhaberInnen dieses Genre können es viellecht versuchen und die Magie darin entdecken, die ich nicht fand.
Denn für mich war das alles eine einzige große Enttäuschung. Nicht einem Charakter habe ich sein Verhalten abgenommen, entweder war es zu übertrieben, zu wenig ausgebaut oder einfach nur unglaubwürdig.
Schade eigentlich, denn ich hatte mich so auf das Lesen gefreut und habe nichts von diesem Roman mitnehmen können.
Dennoch vergebe ich 2 Sterne, statt nur einem, weil das Land Malaya und die Bedingungen der Arbeiter auf den Kautschukplantagen als einziges glaubwürdig waren und sich noch lesen liesen.

Das Lied von Malonia von Catherine Banner [Rezension]

Inhalt:
Der Fantasy-Roman „Das Lied von Malonia“ handelt von verschiedenen Personen, deren Schicksale in zwei unterschiedlichen Welten und zwar Malonia und England miteinander verwoben sind. So ist da einmal Leonard North, genannt Leo, der ein Buch findet, dass anders als andere Bücher zu sein scheint. Leo wohnt in Malonia, einem Land, indem sich der Herrscher und König Lucien durch einen Verrat und zahlreiche Morde an die Spitze katapultierte. Malonia ist ein leidendes Land, denn das Volk wird unterdrückt und die Kinder in Militärschulen für den Krieg ausgebildet.
Das Buch, das Leo fand, füllt sich in unregelmäßigen Abständen mit einer Geschichte. Eine Geschichte, die in England stattfindet und die Leo bekannt vorkommt und deren weiteren Verlauf er zu träumen beginnt.
In Malonia wurde einst eine Prophezeiung gesprochen, die besagt, dass die Königsfamilie ermordet, doch der Prinz unbeschadet in die Verbannung nach England geschickt wurde. Dort wird er seine Liebe finden und sich zwischen seinem Volk oder ebendieser Liebe entscheiden müssen.
In der Prophezeiung ist die Rede von dem England, dass Leo in seinem Buch als Handlungsort vorfindet. Welche Parallelen bestehen da genau?
Die andere Person ist Ryan, der seit seiner Kindheit von Aldebaran in England aufgezogen wird. Seine Erziehung vermittelt den Schwerpunkt des Herrschens und der allgemeinen Bildung aus Malonia, denn Leonard Norths Buch spricht die Wahrheit, der Prinz, Ryan, lebt und wartet auf seine Rückkehr. Dann erfüllt sich der letzte Schlüsselsatz der Prophezeiung und Ryan begegnet seiner großen und einzigen Liebe. Für wen oder was wird er sich entscheiden? Für sein Herz oder sein Volk, dass in Malonia unter dem Tyrann Lucien erhebliche Qualen zu leiden hat?

Meine Meinung:

Zugegeben, ich war am Anfang gar nicht so gefesselt von diesem Roman. Der Sprachstil kam mir etwas unbeholfen und stolperhaft vor. Außerdem fing die Geschichte recht verwirrend an, da man in den ersten Seiten mit sämtlichen Perspektiven konfrontiert wird, die dieses Buch zu bieten hat und das sind eine Menge. Als sich die Geschichte aber entwickelte und zunehmends spannender wurde, bot sie mir viel, viel mehr und viel besseres als das, was ich nach den ersten Seiten erwartet hatte. Zusammen mit der Spannung kam mir auch der Schreibstil wesentlich erwachsener, überlegter und ausgereifter vor, so dass ich letztlich doch noch ganz und gar in diesem Roman versinken konnte.
Es hat mich verblüfft, mit welcher Leichtigkeit Catherine Banner diese ganzen Handlungsstränge zusammengefügt hat, denn anfangs sind diese ganzen losen Fäden recht verwirrend, weil alles neu und noch unübersichtlich ist. Mit der Zeit ergibt alles einen Sinn und die ganzen kleinen Randhandlungen erkämpfen sich immer größere, wichtigere und zusammenhängendere Schauplätze, die das gesamte Geschehen zu beeinflussen beginnen.
Das hat mich aufs Tiefste fasziniert und beeindruckt.
Dieses Werk überzeugt mit seiner Komplexibilität und nach einigen Anfangsschwierigkeiten auch mit einem herausragenden Schreibstil und glaubwürdigen Charakteren.
Catherine Banner hat viele Schlüsselfiguren geschaffen, die erst später zum Tragen kommen und denen man vorher ihre tragende Rolle nicht anmerkte. Es ist wie im wahren Leben, bevor Jemand einen Anderen mit seinem Talent überrascht und es ihm zeigt, weiß man auch nicht, was er zu Leisten fähig ist.
Als ich das Buch beendet hatte, las ich mir die Informationen zur Autorin Catherine Banner durch und war überrascht zu lesen, dass sie „Das Lied von Malonia“ im Alter von 14 Jahren zu schreiben begann. Vielleicht erklärt das auch meine anfänglichen Einstiegsschwierigkeiten in die Sprache und Schilderungen. Im Gesamteindruck kann ich nur sagen, dass Catherine Banner ein absolut reifes, erstaunliches und magisches Debüt geschaffen hat, dass man als Fantasy-Fan unbedingt gelesen haben sollte.

Mein Fazit:

„Das Lied von Malonia“ ist ein wahrlich toller Roman, der einige Überraschungen in der Hinterhand hält, total spannend aufgebaut und flüssig zu lesen ist. Für mich war das Lesen eine riesige Freude und ich bin richtig traurig gewesen, als die Geschichte so rasch zu Ende ging.
Das einzige Manko ist die Wartezeit auf den zweiten Band, denn Catherine Banners Debüt ist als Trilogie angelegt, bei der die zwei Folgebände noch nicht erschienen sind. Allerdings erwartet einen hier kein Cliffhanger und kein abruptes Ende mitten im Geschehen, wenn es am Spannendsten ist. Sondern man hat hier durchaus eine abgeschlossene Handlung mit einem kleinen Happy End, was dennoch Spielraum für einige Folgebände lässt, indem die Geschichte einiger Personen, die jetzt noch keinen großen Auftritt hatten, weitererzählt werden können
Auf jeden Fall die vollen fünf Sterne für diesen Fantasy-Roman, nicht zuletzt dafür, dass mich dieses Debüt tief berührt hat und ein erschreckend ehrliches Ende nahm.

Mein herzlicher Dank gilt dem Penhaligon Verlag für das Bereitstellen des Rezensionsexemplars!

Bewertung

Ascheherz von Nina Blazon [Rezension]

„Die Magie hat in Nina Blazons Geschichten ein zu Hause gefunden!“

Inhalt:
Summer weiß nicht, wer sie wirklich ist. In ihren Träumen wird sie hingerichtet von einem Mann mit Schwert; dem Blutmann. Deswegen zieht sie von Stadt zu Stadt, weil sie glaubt, so wie er sie in den Träumen verfolgt, täte er dieses auch im echten Leben.
Hin und wieder suchen Summer nebulöse Erinnerungsfetzen heim und auf die Realität schiebt sich die Vergangenheit, eine andere Wirklichkeit
Auf der Flucht begegnet sie Anzej. Er scheint ihre Rastlosigkeit zu verstehen und gemeinsam begeben sie sich auf die Reise in seine Heimat. Ins Nordland, wo er ihr Sicherheit verspricht. Doch während der Reise kommen Summer immer mehr Zweifel an Anzejs Aufrichtigkeit. Im Nordland angekommen läuft alles aus dem Ruder: Sie gerät in einen riesigen Krieg, und steht zwischen den Fronten des Todes, Lady Mars und Lord Temerus, wobei sie eine tragende Rolle zu spielen scheint.
Dort Summer erfährt die Wahrheit, sieht Anzejs wahres Gesicht und Stückchen für Stückchen kommen die Erinnerungen zu ihr zurück.
Doch ist die Wahrheit wirklich besser als das Vergessen, wenn man weiß, dass einem als einziger Ausweg der Tod am Ende erwartet?
Nicht zuletzt holen ihre Träume sie ein und sie steht dem Blutmann gegenüber. Ihr Traum ist in der Realtät zum Albtraum geworden.

Meine Meinung:
Nina Blazon hat ein wahres Meisterwerk erschaffen. „Ascheherz“ gleicht einem jener Märchen, in die man sich verliebt und sein ganzes Leben lang zurückerinnert.
Die Handlung strahlt magische Gefühle aus, durch die man sich sofort ins Geschehen hineinziehen lässt und nicht mehr gehen möchte.
Summer ist von gewaltiger Authentizität und hat einen starken Identifikationscharakter. Sie strahlt gleichzeitig Sicherheit und Verletzlichkeit aus. Denn einerseits weiß sie, was sie will und andererseits hemmt sie sich selbst, weil sie sich nicht zu erinnern vermag. Dieses „Nicht-Erinnern“ wirkte auf mich spannend, denn wenn sie Erinnerungsfetzen bekam, konnte ich nie gewiss sein, ob das die Wahrheit war oder lediglich eine Manipulation.
Alle Charaktere, die Nina Blazon beschreibt, sind bis ins letzte Detail ausgearbeitet und mit viel Farbe und Lebhaftigkeit beschrieben worden.
Der Schreibstil ist angenehm zu lesen, mehr noch prägnant, vollgesogen von Liebe, durchdrungen von poetischer Schönheit, so dass ich als Leserin nicht anders konnte, als mir jedes einzelne Wort auf der Zunge zergehen zu lassen. Ich kam ebenso wenig umhin den Glanz der gesamten Geschichte angemessen zu würdigen und von diesem Roman immer Häppchenweise zu kosten, als sei es ein Diamant. Nach dem Lesen musste ich wieder in die Welt zurückfinden, obwohl ich doch eigentlich sofort zurück zu Summer wollte, um zu wissen, wie sich der Plot weiterentwickelt.
„Ascheherz“ wohnt eine eigene, zarte Melodie inne, der niemand widerstehen kann, sobald sie einmal angeklungen ist.
Die ganzen Geheimnisse, die sich um Summers Identität ranken, sind nicht entwirrbar miteinander verbunden, so dass auf ein gelüftetes Rätsel, sogleich ein neues folgt. Damit ist die Spannung unaufhörlich zum Steigen verdonnert. Während der Spannungsbogen also in nicht geahnte Höhen klettert, fügen sich neue Komponenten wie der Verrat, der Tod, ein Krieg, der nicht Summers Krieg ist und nicht zuletzt das stärkste Motiv der Menschen, die Liebe, ins Geschehen ein.
Dieses Buch beschreibt die Existenz in einer bunten und zugleich grauen Welt, die keine/n LeserIn kalt lassen und die Fantasie der LeserInnen aufs Äußerste verwöhnen wird.

Mein Fazit:
Ich habe viel von „Ascheherz“ erwartet, weil ich weiß, wie großartig Nina Blazons Werke sein können, so dass sie alles Andere in den Schatten zu stellen vermögen und sie weiß ebenso sehr, wie sie die LeserInnen mit Worten fesseln kann. Doch „Ascheherz“ hat noch einen draufgesetzt.
Wer ihren Fantasy-Roman „Faunblut“ gelesen hat, erkennt die Parallelen in „Ascheherz“, denn beide Handlungen spielen in derselben Welt.  So begegnet man manchmal, jedoch seltener, bereits bekannten Figuren aus „Faunblut“ wieder. Schon die Covergestaltung dieser beiden Romane lässt auf eine Verbindung schließen, denn die Schriftart und die Gestaltung sind gleich und beide sind wunderschön gelungen. Wo ich „Faunblut“ gut fand, empfinde ich „Ascheherz“ als klasse, unschlagbar und liebenswert.
Dieses Buch erzählt nicht nur von der Suche nach der eigenen Persönlichkeit, eines sich selbst entfremdeten Mädchens, sondern von den Grenzen zwischen Liebe und Tod, der Definition von Richtig und Falsch und von der Macht der Liebe, die oftmals unterschätzt wird.
Dabei ist man gezwungen selbst zu entscheiden, ob man sich anmaßen kann, jenes als Richtig und dieses als Falsch abzustempeln.
Ich rate allen Nina Blazon Fans dieses Buch zu genießen und auszukosten. Allen anderen LeserInnen wünsche ich, sich auf die Reise einzulassen, darin abzutauchen und voller Glückseligkeit wieder aufzutauchen, den feinen Nachhall dieser brillanten Melodie im Kopf nachklingen lassend.
Ihr werdet es lieben!

Ab 13 Jahren

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag,

544 Seiten, 15,0 x 22,7 cm

ISBN: 978-3-570-16065-7

ca. € 18,99

Direkt zum Buch auf das Emblem klicken!

Update 04.11.2010: Neuigkeiten

Bewertung

~Eine der Top 10 Rezensionen des Monats auf Lovelybooks~

„Oh, Happy Day“ – Kai Meyer

Ich hatte mich bereits vor einigen Tagen so riesig gefreut, als ich wusste, ich werde ein Kapitel aus dem Originalmanuskript „Arkadien brennt“ von Kai Meyer erhalten, doch das war nichts im Vergleich zu heute morgen!
Nichts ahnend, schaue ich nach dem Briefkasten und siehe da: Ein riesiger, brauner Umschlag hängt halb heraus, weil er nicht in den Briefkasten hineinpasst. Schon von Weitem erkenne ich den Absender und ab diesem Moment war alles vorbei.
Ich bin zum Kasten gerannt, habe den Umschlag an mich gerissen, als sei es lebendiges Gut und bin die Treppen hoch in die Wohnung gehetzt. Ich war richtig außer Atem, aber nach 85 Stufen ist das auch kein Wunder. Oben angelangt hatte ich alle Zeit der Welt und packte den Inhalt vorsichtig aus, als sei es das teuerste, zerbrechlichste, Geschirr der ganzen Welt. Muss ich noch erwähnen, das mein Herz allmählich genug von dieser Aufregung hat und beinahe oder am Liebsten stehen geblieben wäre?
Ich zog die kostbaren Manuskriptseiten hervor, die schön geschützt in einer durchsichtigen Klarsichthülle steckten, worin sie bis ans Ende meiner Tage bleiben werden, abgesehen von den Momenten, in denen ich der Versuchung nicht widerstehen kann und sie zum Lesen herausholen werde. Den Manuskriptseiten lagen drei schöne Autogrammkarten bei, die alle mit meinem Namen und Kai Meyers Signatur versehen waren.
Damit ihr euch von alledem ein Bild machen könnt, hier einmal ein paar Fotos:

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So wurde mein Samstag gerettet, auch wenn es eigentlich noch nichts zu retten gab ;). Im übrigen handelt es sich um das Kapitel: Freaks, das ich nun bekam. Ich werde es in Ehren halten! Vielen, vielen Dank an Kai Meyer, der mir das Kapitel aus „Arkadien brennt“ so zügig zusandte und mir auch jenes schickte, dass ich mir gewünscht und ausgewählt hatte! Wenn das so weiter geht, sollte ich diesen Blog zum Kai Meyer-Fan-Blog umwandeln, weil meine positiven Erfahrungen mit diesem Autor rund um seine Bücher, die Buchmesse und Co. immer rasanter ansteigen ;). Aber keine Sorge, dazu wird es dann doch nicht kommen, ich schwelge zurzeit einfach nur in Glückseligkeit :D!

Phönix aus der Asche: Resilienz – Wie erfolgreiche Menschen Krisen für sich nutzen von Wolfgang Bilinski [Rezension]

Inhalt:
Der Ratgeber: „Phönix aus der Asche: Resilienz – Wie erfolgreiche Menschen Krisen für sich nutzen“ von Wolfgang Bilinski behandelt den richtigen Umgang mit Krisensituation.
Dabei spielen verschiedene Faktoren, Einflüsse und Bereiche eine Rolle, die im Buch in einigen Punkten durchgenommen und bearbeitet werden. Denen jeweils zugehörig, finden sich Praxis-Arbeitsblätter, in denen das gerade Gelernte direkt umgesetzt und dann analysiert werden kann, was für den nachfolgenden Inhalt des Buches wichtig ist. Unterstützend werden zu den Praxis-Arbeitsblättern Übungen erklärt, die in Stresssituationen und im Alltag entspannen und jederzeit problemlos anwendbar sind.
Betont in diesem Buch werden fünf Punkte, die ähnlich einem Mantra verinnerlicht oder zumindest bekannt sein sollten. Denn sie helfen einem in stressigen Momenten, da sie das eigene Verhalten in verschiedenen Gefühlsstufen analysieren.
1.Niederlage eingestehen
2.Chancen erkennen
3.Rückschlag aufarbeiten
4.Ich – Stabilisierung
5.Neue Siege programmieren
Wenn es einem gelingt in keiner diesen Phasen stecken zu bleiben, denn sie zu durchleben ist notwendig, kann nach jeder Krise etwas positiveres in dieser gesehen werden. Um dieses „Steckenbleiben“ in den Phasen zu verhindern, muss man Resilienz aufbauen. Darin gibt einem dieser Ratgeber unter anderem Hilfestellungen, was Resilienz überhaupt ist und wie man sich darin stärken kann. Das Worrt Resilienz ist eine Ableitung des Englischen „Resilience” Unverwüstlichkeit, Elastizität. Das heißt im Prinzip nichts anderes als Widerstandsfähigkeit, die man sich antrainieren soll, beziehungsweise kann. Dabei schildert Wolfgang Bilinski, dass vieles von der eigenen Wahrnehmung abhängt. Manche Menschen würden sagen, dass das Glas halb leer ist, andere, dass es noch halb voll sei.
Folgendes Zitat des Buches soll die Wichtigkeit der richtigen Zielsetzung und Planung, beziehungsweise realistischer Träume verdeutlichen: “Wenn Sie Ihre Träume verwirklichen wollen, müssen Sie zunächst einmal aufwachen.”
Die Zielsetzung eines Mannes schwanger zu werden, ist unrealistisch.
Folglich ist es mit der richtigen Einstellung, einigen Übungen, dem geplanten Zeitmanagement und dem neu erworbenen Hintergrundwissen durch diese Lektüre möglich, dass Krisen nicht mehr so an einem Zehren, sondern das bewirken, wofür sie gut sind: Aus Rückschlägen lernen und wichtige Erfahrungen für die Zukunft daraus zu ziehen.

Meine Meinung:
Mein Gesamteindruck des Buches ist sehr positiv. „Phönix aus der Asche[…]” bindet die LeserInnen sogar aktiv in teilweise trockene und langatmige Passagen ein, wodurch diese Abwechslungsreicher und lockerer erscheinen. Die Gliederung ist sehr sinnvoll und effektiv, da die Übungen und Praxis-Arbeitsblätter aufeinander aufbauen und sich einem erst mit der Zeit und im Zusammenhang erschließen. Wolfgang Bilinskis Werk besitzt einige Graphiken, die den Sachverhalt positiv unterstützen und somit das Verständnis für die LeserInnen erleichtert.
An Informationen mangelt es in diesem Werk nicht. Nichts desto trotz dass diese alle wichtig sind, ist es doch ein wenig zu viel, um alles im Kopf zu behalten und abzuspeichern.

Mein Fazit:

Das Buch ist für diejenigen sinnvoll, die schon seit einem längerem Zeitraum unzufrieden mit sich und anderen sind, sowie ein geringes Selbstwertgefühl/bewusstsein haben; denn Wolfgang Bilinski durchleuchtet einige Aspekte, die einem ganz neue Alternativen zu den eigenen, gewohnten Gedankengängen eröffnet. Dadurch wiederum hinterfragt man sein eigenes Denken und Handeln, die eigene Person stärker, was zu einem größeren oder generellen Kontrollgefühl führen kann, was den Aufbau der Resilienz leichter und besser fördert.
Ein gut durchdachter und kompakter Krisenberater mit nützlichen Tipps und Übungen, die mir neue Wege aufgezeigt haben; ob ich sie denn dann gehen werde, liegt ganz alleine bei mir.

Umgehauen

Umgehauen?- das hat es mich heute Abend, als aus heiterem Himmel eine Mail in meinem Postfach auf mich wartete. Ich las den Absender und konnte meinen Augen kaum trauen… Kai Meyer hatte mir geschrieben! Ich ahnte schon, worum es ging und klickte in freudiger, angstvoller, aufgeregter Erwartung darauf. Die Mail öffnete sich und ich wagte kaum zu lesen. Mein Herz pochte wie wild herum, während ich tief Luft holte. Ich schrieb ja bereits, dass ich ahnte, worum es ging.- Woher? Auf Elenas Buchblog „Leseträume“ bin ich auf Folgendes aufmerksam geworden:

Möchtet ihr Teile meines Originalmanuskripts gewinnen?
Unter allen, die eine Amazon-Rezension zu ARKADIEN BRENNT schreiben, verlose ich bis Ende Oktober jede Woche ein Kapitel aus dem Manuskript des Romans (also aus der allerersten ausgedruckten Version, inkl. handschriftlicher Korrekturen).
Eure Rezension sollte mindestens 15 Zeilen umfassen, nicht nur aus Inhaltsangabe bestehen, sondern auch eure Meinung darlegen. Bewertung spielt keine Rolle.
Einfach den Text NACH Erscheinen bei Amazon an diese E-Mail-Adresse schicken: info@kaimeyer.com

Da hatte ich mir gedacht, mitmachen kann nicht schaden, da ich die Rezension zu diesem Zeitpunkt bereits geschrieben hatte. Hoffnungsvoll schrieb ich Kai Meyer einige Links, wo ich die Rezension überall veröffentlicht hatte und wartete seitdem auf die Gewinnauflösung.

Heute war es dann soweit! Kai Meyer schrieb in seiner Mail an mich:

„Liebe Charlene-Louise,

herzlichen Glückwunsch, du hast gerade ein Kapitel aus dem ARKADIEN-BRENNT- Manuskript gewonnen! Bitte schick mir deine Postanschrift.

Kannst du mir zwei oder drei Wunschkapitel nennen? Eventuell kann ich eines davon aussuchen (das erste und letzte sind bereits vergeben).

Danke für´s Mitmachen und
liebe Grüße
Kai“

Ich habe den Inhalt kaum glauben oder fassen können. Ich bin eine Runde jubelnd durchs Zimmer gehüpft und kramte dann sofort mein „Arkadien brennt“ Exemplar hervor, wo ich schöne Kapitel heraussuchte. Ich nannte ihm diese, denn je mehr Auswahl ich biete, desto größer ist die Chance, dass ich davon tatsächlich eines bekomme:

  • Freaks
  • Totenstille
  • Blutsverwandt
  • Eine von ihnen
  • Der Pakt
  • Das Video
  • Hundiga

Ich bin immer noch geplättet und so unsagbar glücklich! Ich habe schon so manches Buch im Laufe der Zeit gewonnen, doch Bücher kann man sich dann immer noch im Nachhinein kaufen. Aber ein Kapitel aus dem original Manuskript Kai Meyers bekommt man nirgendwo anders her. Deswegen ist es für mich so wertvoll und unbezahlbar schön. Noch dazu ist dieses Kapitel nicht von igendeinem Schriftsteller, nein, es ist von dem Autor, dessen Bücher ich liebe und dessen Geschichten ich anbete!
Auf diesem Wege kam ich so urplötzlich zu einem wunderschönen Abend, an den ich mich gerne zurück erinnern werde. Noch immer hat es mir die Socken von den Füßen gerissen und mich einfach nur umgehauen!

Garantiert erfolgreich lernen von Christian Grüning [Rezension]

Inhalt/Meine Meinung:
Der Ratgeber „Garantiert erfolgreich lernen“ von Christian Grüning setzt sich mit den Themengebieten Lesen, gelesenes richtig aufbereiten, richtig speichern und dann wieder hervorholen, also re-konstruieren auseinander. Außerdem werden wichtige Aspekte in diesem Zusammenhang genannt, wie Mind-Mapping und Zeitmanagement.
Diese Sachbereiche sind gut gegliedert, leicht verständlich und gut illustriert im Buch aufbereitet.
So wird es den LeserInnen ermöglicht, die Flut an Informationen gut aufzunehmen, zu verstehen und zu speichern.
Christian Grüning deklariert oftmals, dass es auf das Wie beim Lesen und die Einteilung ankommt.
Am Interessantesten war für mich der erste Abschnitt des Buches, der sich mit dem Leseverhalten näher befasst und auseinander setzt. So stellt Christian Grüning eine Formel zur Berechnung der Lesegeschwindigkeit auf, mit der man zukünftige Lesefortschritte dokumentieren und errechnen kann. Das Buch erzählt, dass wir nicht von links nach rechts, Zeile für Zeile lesen, sondern dass das Auge jedes einzelne Wort zum Sehen fokussieren muss. Das Buch „Garantiert erfolgreich lernen“ beinhaltet eine vielversprechende und plausible Anleitung, wie man ökonomisch lesen lernt und das Gelesene lange behält und gut verarbeitet.
Außerdem zeigt es die Ursprünge, beziehungsweise die Entwicklung unseres Leseverhaltens, seit dem Steinzeitalter. Das heutige Lesen ist im damaligen Verhalten verankert, denn damals drehte sich alles ums Überleben und Lesen gehört nicht dazu. Folglich ist Lesen eigentlich „wider die Natur“. Überleben hängt mit Bewegung zusammen, das erklärt auch, warum wir uns beim Lesen so leicht ablenken lassen, denn Buchstaben bewegen sich nicht. Daher erläutert Christian Grüning verschiedene Methoden mit einer so genannten Lesehilfe, die nicht nur die Bewegung beim Lesen bieten würde, sondern auch die bewusste und unbewusste Konzentration stärker aufs Lesen lenkt und konzentriert. Die Lesehilfe ist leicht zu benutzen und völlig kostenlos, denn es ist nichts weiter als unserer Finger, der sich auf den Seiten mit den Augen mitbewegt. Das hilft der Fokussierung.
Diese Technik kann man üben, verfeinern und verbessern.Wenn einem diese Methode des Lesens vertrauter ist, gibt es variable Möglichkeiten der Anwendungstechnik.

Fazit:
Die Anschaffung dieses Buches ist eine sehr gute Investition, die sich vielfach auszahlen wird.
Wenn man sich an die Anweisungen hält und den Versuch wagt, kann dieser Ratgeber in einigen Bereichen des Lebens weiterhelfen. Vor allen Dingen in der Schule, an der Universität und im Berufsleben. Nicht zu vergessen in der Freizeit, denn schnelleres, zeitsparenderes Lesen bei besserem Verständnis kann niemals schaden.
Das Beste an „Garantiert erfolgreich lernen“ ist, dass es sich für Leseanfänger, Einsteiger, als auch für „ältere Hasen“ und schon schnell Lesende eignet.
So kann niemand etwas beim Kauf dieses Buches verkehrt machen, denn Christian Grünings Werk deckt alle wichtigen Bereiche ausführlich ab.

Bewertung

Unerwartete Post #1

Die liebe Post brachte mir heute überraschenderweise „Sturmjäger von Aradon – Magierlicht: Band 2“ von meiner favorisierten Autorin Jenny-Mai Nuyen.  Ich hatte nicht damit gerechnet, dass es schon veröffentlicht wurde und somit habe ich mich riesig gefreut. Die Freude ist umso größer, weil ich es mehr oder weniger gewonnen habe. – Beziehungsweise, ich konnte es mir aussuchen, da der Preis vom ersten Platz beim „Sixteen Moons“ Rezensionswettbewerb mir das ermöglichte. Bereits im August wählte ich mir dieses schöne Exemplar aus und huuiii, wie die Zeit vergeht, haben wir schon wieder Oktober und ich halte den zweiten Teil der Trilogie: „Die Sturmjäger von Aradon“ in der Hand. Die ich bisher übrigens sehr empfehlen kann! Seit doch einmal ehrlich, wenn ihr das Cover anseht, es ist wieder einmal super gut gelungen, oder? Eine kleine Kostprobe für euch, die Inhaltsangabe:

Sturmjäger von Aradon - Magierlicht: Band 2

Größeres Bild

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Sturmjäger von Aradon – Magierlicht: Band 2

Nicht zu vergessen der Link zur Leseprobe. Das wars dann auch schon im Wesentlichen für heute!

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