Über uns das Meer von Sabine Giebken [Rezension]

Ozeanwasser tropfte aus seinen Haaren und perlte seine Wangen hinunter wie salzige Tränen. Er sah mich nur an und schüttelte ganz leicht den Kopf. Irgendwo hinter uns schlugen Wellen gegen die Plattform, aber ich hörte es kaum, alles verschwamm, alles, bis auf die Angst. – S. 458.

überunsdasmeer»Inhalt«

Lou hat ihr Abi geschmissen und ist in das Haus ihrer Familie auf Elba geflüchtet. Sie will endlich ihr Leben leben, dass ihr keiner vorschreiben soll. Ohne wirklichen Plan, lebt sie nun auf der Insel vor sich hin, während ihre Familie nicht weiß, wo sie sich aufhält.

Lou schwimmt im Meer und lässt sich treiben. Doch kurz darauf begegnet sie Angel, einem Apnoetaucher, der sie schnell in die Welt unter dem Wasser hineinzieht. Der tiefer als alle anderen taucht, mehr Risiko als jeder andere eingeht und der dort unten für oder gegen – Lou weiß es nicht so genau – sein Leben schwimmt. Lou ist fasziniert und begibt sich mit Angel in die Welt unter der Meeresoberfläche, trainiert das Tauchen und stellt fest, dass sie in dieser Welt bleiben möchte. In der Welt, in der über ihnen das Meer liegt. Aber wie lange kann dieses Leben gut gehen?

»Ein Tanz auf Leben und Tod«

Über uns das Meer“ hat mich mit seinem Cover eingefangen. Bunt und wild und fröhlich und frei, das perfekte Buch zu meinem Blog LeseLust & LeseLiebe, dachte ich eigentlich. Äußerlich stimmt dies natürlich, doch inhaltlich nur bedingt. Inhaltlich stellt „Über uns das Meer“ einen Tanz auf Leben und Tod dar, der in der tiefen Dunkelheit der Meere ausgetragen wird – um es ganz grob herunterzubrechen. Dieser „Tanz auf Leben und Tod“ ist sehr vielfältig und facettenreich. Er behandelt spannende Themen wie die Identitätsfindung oder die Abnabelung von der Familie oder das Thema von Sehnsüchten im Allgemeinen. es geht noch leselustig weiter

Von den Höhen und Tiefen der Leipziger Buchmesse 2015

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Fontäne auf dem Messegelände

Vier Tage Leipziger Buchmesse gab es dieses Jahr für meine Bloggerkolleginnen, Freundinnen und mich. Wir reisten bereits am Mittwoch, Heffas Geburtstag!!, an und gründeten bei Anne unsere eigene Bloggerkommune. Wir waren Simone, Heffa, Caro, Fay und Anne (die aber ja schon dort wohnte^^) es geht noch leselustig weiter…

Mehr als das von Patrick Ness [Rezension]

In welcher Wirklichkeit leben wir?

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Mehr als das von Patrick Ness»Der Inhalt«

Er ist nur ein Junge und dennoch stirbt er. Er stirbt und wacht einige Zeit später wieder auf. Orientierungslos, ohne Erinnerungen, ohne einen Plan, was er jetzt tun soll.

Also rappelt er sich mühsam auf, merkwürdig geschwächt und am taumeln, erkundet die Gegend und sucht nach Wasser, nach Essen, nach Antworten.

Mit der Zeit erinnert er sich an seinen Namen und irgendwann stößt er auf ein Haus, das früher mal das seiner Familie gewesen sein könnte. Ein Haus, das viele Erinnerungen auslöst und die ihm klarmachen:
Wenn er wirklich gestorben ist: WARUM ist er dann immer noch da?

»Atemlos«

Mehr als das“ von Patrick Ness ist ein aufwühlender, spannender und vielschichtiger Pageturner, den ich niemals zu durchschauen vermochte. es geht noch leselustig weiter…

Fürsten der Dämonen I – Unsterblich von J.K. Bloom [eBook-Rezension]

9728_Bloom_FuerstenDaemonen.indd»Der Inhalt«

Leanne hat alles gegeben, um in ihrem Jahrgang die Beste zu werden. Am Ende liefert sie sich ein Kopf an Kopf Rennen mit dem neuen Schüler Jonathan Paine.

Doch nicht nur ihr Kopf an Kopf Rennen in Sachen Noten sorgt für Turbulenzen. Seit Jonathan aufgetaucht ist, passieren Leanne mysteriöse Dinge und ihre Welt gerät langsam aber sicher aus den Fugen.

»Charaktere mit eigenem Charme«

Der Siegertitel „Fürsten der Dämonen I – Unsterblich“ von J.K. Bloom des LYX Storyboards hat mich zeitweise in seinen Bann ziehen können. Die Handlung hält spannende Elemente bereit, von denen manche zwar vorhersehbar, im richtigen Moment dennoch ihre volle Wirkung entfalten.

Die Charaktere versprühen ihren eigenen Charme und ich bin ihrer Geschichte gerne gefolgt.

Die inhaltliche Stringenz lässt zwar teilweise zu wünschen übrig, doch so ganz den roten Faden verloren, hat J.K. Bloom zum Glück nicht, so dass ich mich eigenständig auf den richtigen Pfad der Handlung zurückdenken konnte.

»Mangelhaftes Lektorat«

Solch kleine Fehlerchen kann ich im Rahmen eines Talentwettbewerbs noch verzeihen, allerdings frage ich mich, ob die Geschichte überhaupt ein anständiges Lektorat erhalten hat? Unglücklicherweise habe ich sehr grobe Fehler im mehrstelligen Bereich gefunden, die sowohl auf einen schlechten Stil hindeuten, verbunden mit einer fragwürdigen Ausdrucksweise als auch auf eine sehr schluderige Rechtschreibung.

Auf der einen Seite steht also eine fesselnde Story, die mit durchaus gewieften und neuen Ideen glänzen kann und auf der anderen Seite wirklich holprige Schnitzer, die mich aus dem Lesefluss brachten und in mein Kopf große Fragezeichen malten.

»Zwischen Himmel und Hölle«

Inhaltlich hat J.K. Bloom mich in eine Welt zwischen Himmel und Hölle entführt, der sie mit eigenen Interpretationen und Auslegungen ihren eigenen Stempel aufdrückt. Nichts ist im ersten Moment so, wie ich es zu kennen glaubte; was einen zusätzlichen Leseanreiz darstellte.

»Wie ich mich am besten in Schwierigkeiten bringe«

Die Protagonistin Leanne war mir einerseits sympathisch, andererseits scheint sie unter dem allseits gefürchteten „ich bringe mich absichtlich in Schwierigkeiten“-Syndrom zu leiden. Dies birgt natürlich Spannung; allerdings etwas künstlich erzeugte Spannung, da sie mir als arge Wiederholungstäterin irgendwann wirklich dumm vorkam.

»Knielange Hotpants?«

Manchmal hat J.K. Bloom unfreiwillige Kontraste geschaffen. So bricht beispielsweise eine furchtbare Schlacht in „Fürsten der Dämonen I – Unsterblich“ aus und dennoch gehen die Figuren in ebenjener Welt locker lustig ins Theater. Obgleich dies erklärt wird, halte ich es dennoch für absoluten Nonsense.

So manches Mal irritierten mich auch kursiv hervorgehobene Wörter, die sich die Autorin in den beiden Fortsetzungen vielleicht auch sparen könnte. Sie stören zwar nicht enorm, aber etwas irritierend sind sie eben schon.

Ebenfalls für mich etwas irritierende und überflüssige „Styling- und Klamottendetails“ werden von der Autorin gerne aufgezählt. Das wiederum finde ich mehr amüsant, denn störend. Ich frage mich immer noch, wie es eine knielange Hotpants geben kann, wie man auf Pumps Verfolgern entkommt, was irgendwann am Ende erwähnt wird (und damit sinnfrei ist) oder wieso man meint erwähnen zu müssen, dass die Frau, die einem Klamotten leiht, zufällig die gleiche Brustgröße wie man selbst hat.

»Mein Fazit«

Das Debüt der Autorin J.K. Bloom ist alles andere als perfekt oder „der Newcomer“ schlechthin. Dafür habe ich mich stellenweise gut unterhalten gefühlt.

Fürsten der Dämonen I – Unsterblich“ braucht definitiv mindestens einen weiteren Überarbeitungsprozess, um sowohl inhaltlich logisch als auch im Satzbau, Ausdruck und Stil auf voller Länge überzeugen zu können. Manche Ausdrücke muteten wirklich gar zu gruselig an und oft fühlte ich mich auch dezent verhohnepiepelt!

Wer bei Rechtschreibfehlern und Schlimmerem lieber das Weite sucht, sollte es mit diesem Werk gar nicht erst versuchen. Wer da ein dickes Fell hat, wird eventuell glücklicher.

Insgesamt ist J.K. Blooms Werk etwas für alle, die prickelnde Gefühle, höllisch-himmlische Handlungen und nicht zu vergessen: äußerst heiße Engel und Dämonen mögen.

Somit bekommt das Werk aus dem Lyx Storyboard-Wettbewerb 2 sehr, sehr knappe Wölkchen von mir!

Wölkchen2

BibliografischeDaten

Preis: 4,99€

Zu „Fürsten der Dämonen I – Unsterblich“ bei LYX

Lesegöre gesucht!

LeseGöre gesucht!

Gestern erreichte mich sehr rosafarbene, sehr toughe und sehr schmeichelnde Post!

rosa_PostAbsenderin war die skateboardfahrende Emely, die mich sehr sympathisch auf die neuen Lesegören-Bücher aufmerksam machte.

Zu ihrem Schreiben hat sie mir einen kleinen, süßen Umschlag dazu gelegt, den ich schon sehr gerne öffnen wollte, doch dann fühlte ich mich ertappt, denn ich bin weit über die 10 Jahre hinaus.

Ich weiß selbst nicht, was in dem Umschlag steht, denn die darin liegende „Magie“ wirkt bestimmt nur einmal, so dass ich meine Finger davon lasse, aber ich bin sicher, es ist etwas sehr Schönes. es geht noch leselustig weiter…

Mein Leben in Karnevalien. Das unverschämte Glück inmitten wilder Watzen.

K800_IMG_3430Ich lebe jetzt in Karnevalien. Das ist das Land der wilden Watzen*.
Vorstellen könnt ihr euch das in etwa so: Von der Post bis zu mir nach Hause brauche ich ca. 5-7 Gehminuten. Normalerweise passiert da nie etwas Spannendes. Doch in Karnevalien ist alles anders.

Donnerstag war Tag eins von Karnevalien. Während der 5-7 Minuten haben mich fünf Männer angesprochen. Einer war eventuell nur leicht betrunken. Das macht im Schnitt 1 Mann alle 1,2 Minuten. Das ist nicht nur ein neuer Rekord in diesem Jahr, das ist ein neuer Rekord überhaupt. Und es war 12 Uhr mittags. Bitte mehr davon!

In Karnevalien ist alles anders.

Manche nennen es schön.

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Aus dem Kopf einer prokrastinierenden Studentin. – Ein Drama in vier Akten.

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Die Darsteller (nicht in der Reihenfolge ihres Auftritts):

Gummibären.

Schokoladenstückchen.

Ein dunkel gebeizter Schreibtisch mit einer Tür und vier Schubladen.

Eine Flasche Wasser.

Eine Kanne Tee.

Eine Studentin.

Musik.

Eine Mitbewohnerin.

Die Zeit.

Die Uni.

Ein Anfang.

Ein Drucker.

Twitter.

Urzeitmonster.

Ein Vorhang.

Die Bühne.

Erster Akt.

Es ist morgens. Schon wieder.

Jonas Kvarnströms „Una Mattina“ aus dem Film „Ziemlich beste Freunde“ läuft in Dauerschleife.

Rechts auf dem Schreibtisch dampft der Tee. Links steht eine Wasserflasche. Die Gummibären und Schokoladenstückchen wohnen für Notfälle in der Schublade. (Sie überleben nie lange.)

Die Schnellhefter fächern sich in ihrer gesamten Farbenpracht über die dunkel gebeizte Oberfläche des Schreibtischs auf. es geht noch leselustig weiter…

Das leselustige-verstärkungs-Experiment!

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Neues Jahr, zweiter Monat, neues Glück! Ich habe es bereits im Dezember anklingen lassen. 2015 wird sich einiges auf LeseLust & LeseLiebe ändern. Ich plane im Laufe des Jahres einen Umzug auf eine eigene Domain, meine „Über mich“-Seite habe ich bereits aktualisiert und heute darf ich euch etwas recht Großartiges erzählen, das sich in den letzten Tagen spontan ergeben und dann zunehmend gefestigt hat.

Es fiel mir wirklich unglaublich schwer, KEINER Menschenseele davon zu erzählen!


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Blogtour Tag 5 zu “Fürsten der Dämonen I – Unsterblich” von J.K. Bloom

Heyho ihr fleißigen Blogtourer und Blogtourerinnen!

Blogtour Banner

Heute bricht schon die vorletzte Station der Blogtour zu J.K. Blooms Debüt „Dämonen der Fürsten I – Unsterblich“ an.

Ich habe die Ehre, euch einen kleinen Ausschnitt aus der Geschichte zu zeigen, den ich anschließend mit kreativem Salz und Pfeffer gewürzt und verfeinert habe.

Die Protagonistin Leanne schreibt an J. (wir wollen doch noch ein wenig Spannung erhalten) einen Brief. Den Brief sendet sie aber nicht etwa mit der Post oder übergibt ihn persönlich…

Nein, sie schreibt und versteckt ihn zwischen den Seiten eines Buches, das sich in der Privatbibliothek auf einem äußerst „heißen“ Anwesen befindet.

Wie sollte es anders sein, findet J. – irgendwann – diesen Brief und ich hatte nun die spannende Aufgabe einen Antwortbrief zu formulieren.

In Absprache mit der Autorin präsentiere ich euch also nun einen exklusiven Brief, der so nicht im Roman auftaucht und den ihr nur hier zu lesen bekommt! ;)

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Buchstabensalat und Buch-Bingo 2015 – Die Herausforderung kann beginnen!

Als ich mit dem Bloggen begann, stürzte ich mich auf alles, dass Challenge hieß. Ich hatte viel Spaß, doch es bedeutete auch enorm viel Arbeit. Ständig der Druck alles aktuell zu halten und ja nicht zu schlecht abzuschneiden.

2012 wurde mir das zu viel, so dass ich nun eine zweijährige Challenge-Pause einlegte.

Doch Ende 2014 kam Heffa von Secrets of Rock mit zwei coolen Challenge-Ideen auf mich zu, die meine Pause 2015 beenden sollten!!

Da ich gerne angebe, (nein, eigentlich nicht, aber ich tue jetzt einfach mal so)

möchte ich noch hinzufügen, dass ich ein wenig an der Entwicklung beteiligt gewesen bin ;). Aber den Löwenanteil mit ziemlich genau 99,9999% hat sie geleistet. Das Ergebnis jedenfalls ist großartig geworden. Etwas knifflig vielleicht, aber großartig. :D es geht noch leselustig weiter…

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