Orientierungslos

orientierungslos

Morgens, da weiß ich manchmal nicht mehr, wo ich bin.

Bin verwirrt, weil ich mal bei mir und mal bei dir schlafe.

Meistens bei dir.

Wenn ich dann bei mir liege, habe ich das Bild deines Zimmers vor meinen Augen.

Ich weiß genau, wie sich deine breitere Matratze anfühlt. Spüre die Wärme deiner übergroßen Decke, das leicht kratzige der Wolldecke an meinem Bauch. Weiß, wie es ist, wenn du neben mir gleichmäßig atmest oder mit den Zähnen knirschst.

Ich weiß genau, wie es ist, bei dir zu liegen. In deinem Bett.

Doch diesen Morgen fühlt es sich anders an.

Orientierungslos.

Dein Bett in Gedanken. Meines im Gefühl?

Ich öffne die Augen.

Sehe meinen Raum. Liege in meinem kleinen Bett. Einsam. Bin enttäuscht.

Sogar traurig.

Mein Raum. Mein Bett. Immer mein Bett. Von jetzt an immer. Mein Bett. Mehr nicht.

Mit uns eine Notizbuch-Aktion zu “Über uns das Meer” von Sabine Giebken

8 Blogger – 1 Buch

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Seit der Buchmesse haben wir über eine Gemeinschaftsaktion nachgesonnen, irgendwann die Notizbuch-Aktion im Kopf gehabt (ich nahm bisher an einer teil) und nun endlich ein Buch gefunden, mit dem alle einverstanden sind! (JUCHU! :D)

By the way, was ist eine Notizbuch-Aktion? – Ich kenne es so, dass reihum alle dasselbe Buch lesen und direkt INS (JA WIRKLICH) Buch Anmerkungen, Notizen und Kommentare schreiben. Jeder ist eine bestimmte Farbe und so erweitert sich das Buch immer mehr mit individuellen Gedanken oder auch „Diskussionen“ zwischen den ganze LeserInnen. Wie ein Wanderbuch, das ausnahmsweise bekritzelt werden darf! Am Ende landet dann „Über uns das Meer“ wieder bei mir *.* und ich bin soooooooooooooo mega gespannt auf die verschiedenen Wahrnehmungen DIREKT IM TEXT!

es geht noch leselustig weiter…

Der Seifenblasen-Samstag in Frankfurt – Tag 4

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Ok, der Seifenblasen-Samstag war regelrecht umhauend. Ein Teil unserer Horde hat mir nicht nur einen MEGA gefallen getan, nein, ich war leicht beschwippst (!), ich hab Bücher geschenkt bekommen <3, tolle Leute getroffen, über Bücher geschwärmt, Autoren getroffen, einer Debüt-Lesung beigewohnt!, einen Cookie beim LB-Lesertreffen gegessen, gelacht, festgestellt, dass ich einfach kein gutes Gedächtnis mehr habe und alles durcheinander würfel, einen wunderschönen Abend gehabt, und, und, und…: ABER ERSTMAL DER REIHE NACH! :)

(Wahnsinn, hab ich wirklich SO VIEL an einem Tag erlebt?!)

Morgens komme ich viel zu knapp an der Messe an, denn ich habe meinen ersten und einzigen Verlagstermin mit Hilke Schenck vom Chicken House Verlag, zu dem ich Simone und Heffa mitbringen durfte. Wir haben richtig lange über das aktuelle Programm gequatscht und ja, mir wurde ja schon irgendwie der ein oder andere Titel SEHR schmackhaft gemacht. Ich sag nichts… (nur „BUTTERFLIES“ :D)

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Alexia Casale ganz vorne links

SAMSUNG CSCAnschließend wohnte ich dem Carlsen-Meet & Greet mit der Autorin Alexia Casale des Buches “Die Nacht gehört dem Drachen” bei. Leider habe ich nicht all zu viel verstanden, so dass ich mich knapp vor Schluss auf die Socken machte, Alexia Casale aber als eindrucksvolle, nette und sehr sympathische Autorin im Kopf behalte.SAMSUNG CSC

Am Stand gegenüber gab es eine MASSENKARAMBOLAGE! Anschwellende Herzen, Luft zu fächern, Hyperventilieren und jede Menge LeserInnen im absoluten FANMODUS! (wer könnte es ihnen verdenken?!) Teri Terry gab uns die Ehre!! Ich gestehe: Ich habe mir kein Autogramm geholt, zum einen aus Faulheit zum anderen, weil ich die Bücher nicht mehr habe und deshalb keinen Sinn im EWIG LANGEN ANSTEHEN sah! (Eine RIESIGE MENGE!)

Glücklicherweise konnte ich beim Coppenrath-Verlag endlich die liebe Kiki antreffen und habe mich sehr gefreut, ein paar Worte mit ihr wechseln zu können. Spontan bekamn wir auch von der sehr sympathischen Autorin Ellen Alpsten ein Autogramm und steckten ihr “unauffällig” unsere Visitenkarten zu! ;)

Noch schnell Tanjas eBook “Emily Lives Loudly” fotografieren und ein Selfie vom Selfie schießen^^

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links Simone, rechts Anne

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Irgendwann gab es im Pressezentrum auch mal eine Pause, bei der ich ENDLICH Quynh kennenlernte! :D Eine Bloggerin, die dort arbeitet, furchtbar witzig, furchtbar nett und furchtbar liebenswert ist! (leider ist sie auf keinem dieser Bilder!)

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Anschließend zogen Simone und ich weiter zum neuen Magellan-Verlag um der DEBÜT-SAMSUNG CSCLESUNG von Maike Stein mit ihrem Buch „Du oder sie oder beide“ beizuwohnen. Simone hat das Buch gekauft und sofort signieren lassen. Für Anne nahmen wir auch noch eine Autogrammkarte mit (wir sind ja schließlich sozial^^)SAMSUNG CSC

Unsere weiteren Pläne überschnitten sich blöderweise ziemlich, aber noch blieb etwas Zeit, so dass wir – plötzlich zu dritt, Sarah O. Hatte sich angeschlossen – zu Bastei Lübbe gingen, um Mäusschen vom neuen Imprint ONE zu spielen.

Tatsächlich hatte Frau Geduldig  Zeit für uns und…. was sie uns erzählte gefiel mir auf der einen Seite sehr gut (diese BÜCHER MUSS ICH SOFORT LESEN) auf der anderen Seite sind wir nun verdonnert BIS ZUM FRÜHJAHR auf diese MEGA TITEL zu warten (Gott, ich sterbe! :() Klasse finde ich, dass die Anzahl der erscheinenden Bücher mit 6 Stück pro Halbjahr ziemlich übersichtlich bleibt und ein buntes Storyprogramm geboten wird. “Magisterium” ist übrigens der einzige Titel, der bereits im Herbst erscheint und für alle Harry Potter Fans etwas sein soll! :) Aber welches Buch ICH am LIEBSTEN SOFORT lesen würde heißt: “Elias & Laia – Die Herrschaft der Masken” von

Die englische Ausgabe!

Die englische Ausgabe!

Sabaa Tahir, das im fiktiven, alten Rom spielt. Was Frau Geduldig da erzählte… ICH MUSS ES EINFACH LESEN o.O

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Libba Bray in der Mitte <3

Libba Bray <3 (die Frau, mit der ich auf meiner ersten Buchmesse einen meiner tollsten Momente erlebte!) stand als nächstes auf dem Plan. Und zwar in Halle 4.1. Bastei Lübbe befand sich in 3.0 und am BESUCHERTAG SAMSTAG gleicht es reinem Selbstmord, die Hallen zu wechseln. Aber richtige Hardcoremessebesucher – so wie wir es waren – kennen keinen Schmerz, deshalb schlugen wir uns tapfer und erfolgreich durch.

Richtig lange blieb ich bei Libby Bray leider nicht (schon wieder nichts zum Signieren -_-), denn ich wollte unbedingt noch zum Lovelybooks-Lesertreffen.

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Menschen, Menschen, Menschen!

Bereut habe ich das definitiv nicht! In der Next Generation Area (glücklicherweise auch in Halle 4.1). liefen mir alle paar Meter bekannte Gesichter über den Weg oder sprachen mich an und ich habe mich ENORM gefreut.

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Menschen, Menschen, Menschen!²

Den Rainer Wekwerth konnte ich kurz begrüßen (wir hatten uns vor ganzen 7 Tagen zuletzt gesehen :)), Ivo Pala sah ich auch ENDLICH mal live – fand ich sehr großartig – und habe bestimmt die Hälfte der Menschen nicht erkannt. Ihr kennt das bestimmt: Cyberworld trifft auf Reallife, eine mitunter doch schwierige Verschmelzung! (Übrigens war ich eine der 100 Glücklichen mit Goodie-Bag <3 DANKESCHÖN!)

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rechts Ivo Pala, links ich

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Nachdem ich mich allmählich aus Halle 4.1 davon schlich und feststellte, dass ich das IRONBUCHBLOGGER-Treffen verschwitzt hatte :( begab ich mich in Halle 3.1 zum Droemer Knaur Stand. Dort wurde ich zu einem Meet & Greet vom eBook-Label feelings der Verlagsgruppe eingeladen. 

Die Einladung hatte nicht zu viel versprochen! Mimi und Heffa sammelte ich (ich weiß gar nicht mehr, wie das genau kam) auf dem Weg ein.

Die schöne Aussicht mussten wir schnell noch bestaunen und festhalten! <3

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Panoramaview

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Panoramaview²

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überall nur HERZEN :D

Mimi und ich hatten solchen Durst, dass wir dankbar den Sekt entgegen nahmen und ich erfreute mich am Fruchtgummi in Herzform. Als wir den Piraten entdeckten, fand ich es amüsant, aber irgendwie auch… überflüssig.(ok, am Ende war es doch sehr witzig!! ;)) NIE IM LEBEN wollte ich mich mit dem fotografieren lassen. Doch es war – so wie immer und beinahe überall auf der Messe – ausgesprochen VOLL!SAMSUNG CSC

Und Heffa saß nun einmal auf der anderen Seite vom Piraten. Mimi und ich wollten durchs Bild des Piraten gehen, um zu ihr zu gelangen und gestattet wurde es uns unter der Bedingung, wenn wir ein Bild mit dem Piraten schießen würden (ARW!)

SAMSUNG CSCOoooooookay! Habe ich mir gedacht. Wenn ihr das unbedingt wollt…

Das Ergebnis sieht ungefähr so aus und KEIN EINZIGES BILD IST SCHÖN :'(

piratencomic pirathappyend

Was ich erstens nicht wusste: Das würde auf Facebook landen. Was ich zweitens nicht wusste: ich sollte EIGENTLICH (natürlich total misslungen!) Ein BUCHCOVER NACHSTELLEN o.O und was ich drittens nicht wusste: DAS WAR AN EIN GEWINNSPIEL GEKOPPELT!

- wofür ich ausnahmsweise mal Werbung machen möchte. Denn es gibt einen TOLINO-eReader zu gewinnen und den wünsche ich mir schon total lange! *.* – Also… wenn ihr so freundlich wäret mein nicht schön geratenes Bild zu liken (EINFACH AUF DAS LETZTE!! BILD VOM COMIC KLICKEN! :D) und mir ganz, ganz vielleicht zu einem Gewinn zu verhelfen (ich bin unschuldig,dass es nicht so toll ist xD) seid ihr euch meiner EWIGEN DANKBARKEIT SICHER!!!!! :D *Schleichwerbungmodusoff*

Insgesamt war das feelings-Treffen aber richtig schön! Wie ihr auf dem einen Bild sehen könnt, wurde mit Herzluftballons mühevoll für die richtige Atmosphäre gesorgt, super leckere Herzgummibärchen (eigentlich bin ich nicht so der Gummibärchenfand, doch diese.. YUMMI!), Sekt, nette VerlagsmitarbeiterInnen, gratis Bücher von Autorinnen, die ANWESEND waren und DIREKT SIGNIERTEN! <3 Etwas traumhafteres konnte sich der Verlag nicht einfallen lassen: DANKESCHÖN!

Als uns aber der ganze Rummel und Trubel allmählich zu den Ohren raus hing, verabredeten wir uns wieder mit einem Teil unserer Horde und machten uns mit Simone, Heffa, Anne, Hanna, Caro und mir auf in Richtung Englische Hallen. Kurz vor Halle 8 legten wir einen Essensstopp ein. (Die dort von mir verspeisten Pommes habe ich ein paar Stunden später SO RICHTIG bereut!)

SAMSUNG CSCIn Halle 8 wurde leider schon großflächig eingepackt und viele Bereiche waren uns gar nicht mehr zugänglich. Ein Foto vom englischen Chicken House Verlag durfte ich – warum auch immer – auch nicht schießen.

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Caro mit Buch :)

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Simone mit Buch

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Bücher

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Bücher²

ABER gegenüber vom Chicken House Verlag besaßen die Damen und Herren MAGISCHE SEIFENBLASEN! Die anderen bekamen mich kaum noch davon weg, weil ich es so mega, mega toll fand – und am liebsten selbst mal ausprobiert hätte!!

seifenblasenmagie

Allmählich strebte der laaaaaaaaange und volle, turbulente Messetag dem Ende zu und unsere Horde fuhr ins Hotel, indem sie eingecheckt hatten!

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Mein Essen :)

 

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Gemütliche Runde

Von dort aus fuhren wir kurze Zeit später weiter und verbrachten einen schönen Abend im Vapiano. Die Pommes bereute ich übrigens, weil ich noch nicht ganz fit war und dann die schlimmsten Magenschmerzen meines Lebens bekam und ich weiß nicht wie oft auf Toilette rennen musste. Doch so ist das Leben.

Ich fürchte, ich habe irgendein MEGAEVENT vergessen, aber dieser Tag… war so UNHEIMLICH voll und wieder mal so schön, weil ich all diese Events und Augenblicke mit Herzensmenschen erlebte (manche Begriffe darf man klauen können :-*) und sie dadurch 1000 mal (eigentlich sogar unendlicher) schöner wurden. (ja, weil die Messe inzwischen rum ist, bin ich wirklich sentimental, ich weiß, aber mir fehlen einfach alle nur so unglaublich sehr, dass es manchmal wehtut).

Genug des Rumgeheules:

EIN TOLLER MESSESAMSTAG, sehr anstrengend, nicht ganz gesund und irgendwie so verrückt, wie selten irgendetwas, aber auch #leidergeil!

Liebste Grüße,

Charlousie

PS: Eigentlich hätte Heffa das ja mal erzählen w/sollen, aber da sie es nicht tat ;P übernehme ich jetzt: Theresa, Heffa und ich fuhren mit der S-Bahn von Frankfurt zurück nach Mainz/Wiesbaden und kurz bevor ich aussteigen musste, quatschte uns ein Kerl an à la: “Yo, das kenn isch auch…” wir unterhielten uns, bis wir irgendwie auf die Messe und unsere Blogs kamen und er UNBEDINGT ein Buch von uns empfohlen haben wollte. Heffa kam dann auf “Boy Nobody” (mir fiel für ihn leider NICHTS ein!) und dann…

stehe ich schon vor den Türen zum Aussteigen und sehe, wie er einfach einen Stift zückt, einen 20€-Schein rausholt und… DEN BUCHTITEL AUF DEN GELDSCHEIN DRAUFSCHREIBT!

Das war sauwitzig und cool! :D

Ich glaube nicht dran, dass er es kaufen und lesen wird, obwohl er mir das nochmal versicherte, als er ebenfalls aus der S-Bahn flitzte und ich seine “Gehn wir zwei noch was trinken?”-Einladung freundlich ablehnte! ;)

Heffa, wenn du dem noch etwas hinzuzufügen hast, BITTE TU ES xD

Ach wie gut, dass niemand weiß von Alexa Hennig von Lange [Rezension]

Ich will schreien. Aber ich kriege kaum Luft. Von hinten wird mir der Mund zugehalten und meine Handgelenke werden fest umklammert. Ich strample, bis die Beine meiner Jogginghose bis zu den Knien hochgerutscht sind und meine Waden von den Ästen zerkratzt sind. Es bringt nichts. Der, der mich von hinten festhält, ist viel stärker als ich. – S.16

Ach wie gut dass niemand weiss von Alexa Hennig von Lange»Inhalt«

Sina versucht noch immer über ihren Ex-Freund Jean hinweg zu kommen, der sie im Sommer mit einer anderen betrog und Schluss machte. Als ihre Freundinnen sie zwecks Aufmunterungsmanöver abends zu einem Ausflug „entführen“ ahnt sie nicht, dass sie auf einem Kentucky Fried Chicken Parkplatz der großen Liebe ihres Lebens begegnen wird. Dass diese Liebe sie in die Büsche zerrt und vor Angreifern bewahrt, die ihre Freundinnen verschleppen. Doch dass ihre Liebe trotz allem in diese dunkle Machenschaften verwickelt ist, findet sie schnell heraus, als offiziell nach ihm gefahndet wird.

Sinas innerer Kampf um Liebe, Loyalität und Vertrauen hat begonnen…

»Eine Enttäuschung«

Ach wie gut, dass niemand weiß“ von Alexa Hennig von Lange war für mich insgesamt eine Enttäuschung. Anfangs verspürte ich noch einen Sog und war trotz der total unrealistischen „Liebe-auf-den-ersten-Blick“-Gedanken gefesselt.

Blöderweise baut ALLES in diesem Roman auf ebenjenen Gefühlen der Protagonistin Sina auf, die sich direkt am Anfang total „herzzerreißend“ verliebt.

Bis zum Mittelteil verbuchte ich das Gefühlschaos und die daraus resultierenden Komplikationen und Verwicklungen, die tatsächlich ernst zu nehmen waren, unter: Geeignet für jüngere Zielgruppe. Es tut mir leid, das schreiben zu müssen, aber auch vierzehnjährige sind nicht reihenweise dumm und unzurechnungsfähig, wenn ein Plot immer irrsinnig unlogischer und nervig wird. Im Laufe der Handlung relativierte sich nämlich dieser Gedanke enorm, bis er komplett von der schlechten Umsetzung verschluckt wurde.

»Klischees, soweit das Auge reicht!«

Alexa Hennig von Lange bedient sich Klischee um Klischee, lässt die Protagonistin sehenden Auges in die Löwengruben rennen und ich war kurz davor, das Buch einfach gegen die Wand zu werfen, weil ich mich so aufregte.

Anfangs empfand ich die Darstellung des bösen jungen Mannes, in den Sina sich unter so unmöglichen Umständen verliebt, als intensiv, prickelnd und aufregend – so dämlich ich es andererseits auch fand. Ungefähr ab Seite 100 hatte ich aber eine Überdosis davon und konnte selbst daran nicht mehr viel Gutes erkennen. 

»Emotional an mir vorbeigesteuert«

Ach wie gut, dass niemand weiß“ ist kräftig mit kriminalistischen Elementen gespickt, die ich stellenweise als spannend empfand, aber teilweise sehr früh zu durchschauen vermochte.

Ein ganz großes Thema in diesem Roman ist die Gesellschaft und ein wenig an Romeo und Julia angelehnt die Liebe zweier Personen aus unterschiedlichen Schichten, die aus verschiedensten Gründen – natürlich – nicht sein darf. Die Verschmelzung dieser Themen hat für mich nie ganz reibungslos funktioniert. Obwohl Alexa Hennig von Lange einen schönen Schreibstil hat, der mich flott durch die Seiten gleiten ließ, ist „Ach wie gut, dass niemand weiß“ emotional komplett an mir vorbeigesteuert.

Die inneren Konflikte der Protagonistin – abgesehen von ihren völlig überzogenen Liebesschwüren und Gefühlen – haben sich mir hingegen gut erschlossen. Zugegeben, trotzdem handelte sie konträr zu ihrer Selbstreflexion, was die Nachvollziehbarkeit oft direkt wieder zerstörte.

»Mein Fazit«

Alexa Hennig von Langes „Ach wie gut, dass niemand weiß“ ist für mich nur für eines gut: zu sehen, wie man gute Ansätze komisch zusammenflechtet und ein Buch im großen und ganzen nicht schreiben sollte.

Ich mag mit 21 Jahren nicht mehr in die Zielgruppe fallen, doch eine emotionale Liebesgeschichte und eine spannende kriminalistische Story mit dem gewissen Etwas kann mich immer noch verzaubern und das ist dieser Autorin leider nicht gelungen.

In meinen Augen nichts für Jüngere oder Ältere, ein Buch, um das LeserInnen getrost einen Bogen schlagen können, ohne etwas zu verpassen.

Leseprobe!

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BibliografischeDaten

ALEXA HENNIG VON LANGE
Ach wie gut, dass niemand weiß
ORIGINALAUSGABE
Ab 14 Jahren
Paperback, Klappenbroschur,
400 Seiten,
ISBN: 978-3-570-16284-2
€ 14,99 [D] | € 15,50 [A] | CHF 21,90
Verlag: cbt
Zu „Ach wie gut, dass niemand weiß“ bei cbt

Der Frotzel-Freitag in Frankfurt – Tag 3

Über Nacht bin ich krank geworden. :( Egal, habe ich mir gesagt, die Zähne zusammengebissen und bin ganz, ganz tapfer zur Messe gefahren.

Blog'N'Talk = VOLL

Blog’N’Talk = VOLL

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Der Daumenkino-Donnerstag in Frankfurt – Tag 2

Der heutige Tag war ein typischer Bilderbuchmessetag für mich.

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Ich kam entspannt an, brachte meine überflüssigen Gepäckstücke in die Garderobe und erfreute mich ziemlich schnell an toller Gesellschaft, denn meine „Horde“ ließ nicht lange auf sich warten.

Ein Teil der "Horde" ;)

Ein Teil der “Horde” ;) (von links nach rechts) Hanna, Ally, Simone, Mimi, Heffa

Wie gewohnt flanierten wir durch die Gänge, quatschten über Bücher und kamen dann durch Heffa und Ally auf die Idee mal zur ARD zu gehen, denn dort konnte man sich mit einem Sherlock Holmes Kostüm fotografieren lassen und oder sogar Teil eines Hörspiels werden!

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Der Messe-Mittwoch in Frankfurt – Tag 1

Ich war noch NIE an einem Mittwoch auf der Frankfurter Buchmesse!

SAMSUNG CSCHeute also eine richtige Premiere! ;)

Ich habe es sehr genossen. Ich bin gemütlich gegen 12:30 in Mainz gestartet und war schon um 13:30 Uhr ohne großen Aufwand, ohne Koffer, ohne schwitzen, ohne Panik vor verpassten oder streikenden Zügen in Frankfurt an der Messe.

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Ein Hoch auf 4 leselustige Jahre!!

Ich veranstalte zwar nichts Großes und auch nichts Kleines zu meinem wahrlich schon 4 jährigen Bloggeburtstag (ich OMA! :P), aber da ich die Zahl schon besonders finde, muss ich LeseLust & LeseLiebe ja wenigstens mal ein wenig „besingen“. :)

Happy Birthday LeseLust & LeseLiebe <3
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Memiana 1 – Ewige Wacht von Matthias Herbert [Rezension]

Ich bin der andere. Der nichts mehr hatte. Ich kann nur gewinnen, egal, was kommt.“ - S. 139

covermemiana»Der Inhalt«

Jarek hat sich schon damit abgefunden, dass er seinen Stamm und seine Familie verlassen muss, um einen eigenen Stamm aufzubauen. Er sieht schon genau vor sich, wie er dafür das gefährliche Unterfangen unternimmt den großen Höhler zu jagen und das größte Abenteuer seines Lebens zu bestreiten.

Was er nicht ahnt: Am Ende kommt alles anders, als er denkt.
Jarek wird sein Abenteuer bekommen. Ein noch größeres, als er je zu träumen wagte und dieses Abenteuer wird ihn weit in die Welt von Memiana treiben. Flankiert von wildfremden Begleitern, die vielleicht einmal Freunde sein könnten. Auf dem Weg ein großes Erbe anzutreten und vielleicht auch das Schicksal Memianas mitzuentscheiden!

»Der innere Film beim Lesen«

Durch die liebe Jenny und eine sehr geniale Aktion des Autors Matthias Herbert wurde mir „Memiana“ sehr, sehr schmackhaft gemacht.

Obwohl mir der Einstieg nicht leicht fiel, was eher auf meine lange Leseflaute als auf dieses Buch zurückzuführen ist, war ich recht schnell begeistert.

Memiana 1 – Ewige Wacht“ ist eine Welt ohne Pflanzen, die der Autor derart lebendig und bildreich beschrieben hat, dass vor meinem inneren Auge unentwegt ein Film ablief.

Die Charaktere sind wahrlich strahlende Sterne am Literaturhimmel und ließen mich diese Geschichte sehr schnell lieb gewinnen.

»Das perfekte ‘Nicht-perfekt-Sein’ der Protagonisten« es geht noch leselustig weiter…

Die Wand. Oder: verfällt diese Bloggerin allmählich dem Wahnsinn?! :P

TIEF DURCHATMEN!

Ich kann nicht glauben, dass ich das gerade tue, aber ja, tatsächlich. Ich blogge über meine Wand. (wer schon über seine Haare gebloggt hat, kann das bestimmt auch über seine Wand tun!^^)

Ich habe es jetzt geschafft, mich EINEN MONAT LANG gedanklich mal mehr mal weniger mit dieser verflixten Wand zu beschäftigen und hatte letzte Woche fast FREUDENTränen in den Augen, als es dann geschafft war!

Von welcher Wand rede ich und wie, wieso, weshalb kam es dazu und was führte nun zu diesem Blogartikel namens: DIE WAND?!

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