Irgendwo aus der Tiefe … gab es lichte (überraschende) Post !

SAMSUNG CSCNeulich bekam ich Post aus dem Meer. Ihr habt euch nicht verlesen! Ja, genau aus dem Meer. In letzter Zeit scheinen die Meeresbewohner vermehrt Kontakt mit uns Menschen an Land aufnehmen zu wollen.

SAMSUNG CSCÜberrascht war ich, dass sie einen so menschlichen Auftrag mit unseren hiesigen Paketzustellern zustande brachten, aber gut, sie sind sich letztlich treu geblieben, denn eine Flaschenpost verbarg sich am Ende doch hinter allem.

Jedenfalls finde ich die Kooperation zwischen den Meeresbewohnern, die augenscheinlich das große Bedürfnis verspüren allerlei Geschichten für Groß und Klein zu erzählen, und den Menschen sehr bemerkenswert. Noch bemerkenswerter und überaus nett finde ich, dass sich der Schneiderbuch-Verlag aus der Verlagsgruppe Egmont dazu bereit erklärt hat, als Sprachrohr für die erzähl- und blubberfreudigen Meeresbewohner zu fungieren.

SAMSUNG CSCAuf diese Art und Weise musste ich nämlich nicht zum nächsten Meer fahren und warten, bis das Auf und Ab der Wellen mir diese Geschichte zutrug, sondern kann ganz easy und bequem das Buch in mein Regal stellen und demnächst in die Tiefen des Meeres versinken.

Noch besser finde ich natürlich, dass die Autorin Jennifer Donnelly eine dieser Geschichten aufgeschrieben hat, DENN ICH BIN EIN RIESEN FAN VON IHR!

Die Meeresbewohner geben sich aktuell nicht mit weniger als einer wunderschön aufgemachten und wundertoll-spannenden Saga zufrieden!

Talismane

Tönt es da aus den Tiefen der „Waterfire Saga – Das erste Lied der Meere“.

Auf der Webseite WaterFire Saga (Die Meeresbewohner haben es echt drauf und der Verlag hat keine Mühen gescheut, ihnen all ihre Wünsche zu erfüllen!) findet ihr spannende Extras zum Buch und was ich ziemlich genial finde: Ein kurzes Making Off zur Coverentstehung. Das Video möchte unter allen Umständen angeguckt werden, denn das Cover ist so wunderschön, da wollt ihr doch sicherlich wissen, wie es zustande kam, oder?

Um es euch zu erleichtern, ich bin so frei und binde es gerade mal ein! :D


Ihr seid noch nicht so begeistert wie ich? – Dann aber auch nur, weil ihr den Klappentext noch nicht kennt!! :D

Klappentext_WaterfireSaga1

Wenn ihr ebenfalls in Jennifer Donnellys Auftakt zu einer verheißungsvoll klingenden Saga eintauchen wollt, müsst ihr euch nur noch bis März nächstes Jahr gedulden, denn dann hat der Verlag unter Anleitung der Meeresbewohner genug Exemplare für alle gedruckt :D

Freut ihr euch schon?!

Einen schönen Abend allerseits,

Charlousie

PS: Vielen Dank an die Meeresbewohner und den Verlag für diese tolle Überraschungspost <3

Wie das Bloggen Menschen verbindet – Ein Leben ohne Internet?! [TAG]

Vorsicht: EMOTIONEN außer Kontrolle, Konfusität nicht auszuschließen, Lesen auf eigene Gefahr!

teaser5_freundschaft_BloggenAlle werden mir zustimmen, wenn ich sage, dass das Leben ohne Freunde ziemlich trist und trostlos wäre. Die Instagram, Facebook und Twitter-Community (und wie sie alle heißen!) im Rücken mag ja ganz nett sein, um mal hier und da ein Highlight zu teilen, aber ersetzt sie wirklich Freunde? Und ich meine jetzt nicht die richtigen Freunde und Bekannte, die man auch sowieso auf Facebook und Co. hat. Nein, vergesst den Umkehrschluss daraus :P (Bevor ich jetzt noch tiefer ins Fettnäpfchen trete!) Ich rede von der mehr oder minder anonymen Masse; eben die Community. Aber ich verrenne mich.

Ohne Freunde wäre das Leben also zweifelsohne farbloser.

Freunde, die nicht nur in den schönen Zeiten mit einem Lachen, sondern die auch in schwierigen Phasen mit einem Weinen können oder noch besser: für einen Mitlachen, weil man es selbst gerade einfach nicht kann.

Ich bin gerade in einer furchtbaren sentimentalen Stimmung und habe es auf Facebook letzte Woche schon angedroht: Ich möchte ganz persönlich und privat darüber schreiben, wie das Bloggen Menschen verbindet, vielmehr mich mit Menschen verbunden hat. Daraus resultiert, wie wichtig das Internet sein kann, wenn es richtig genutzt wird!teaser6_bloggen_freundschaft

Auslöser, warum ich so empfinde, gibt es viele. Auslöser, die sowohl Vorgeschichte als auch Hauptteil dieses Artikels darstellen werden. Ich möchte in diesem Artikel gar nicht erst damit anfangen einzelne Menschen aufzuzählen, die mir aus diesen oder jenen Gründen wichtig geworden sind; denn die Menschen – Verzeihung, ich präzisiere: Blogger :D – werden wissen, dass sie gemeint sind, genau in diesem Moment, indem ich darüber schreibe. Auch möchte ich mich selbst gar nicht als so tolle Person darstellen, die ja ach so beliebt oder besonders wäre, weil sie gerade in diesem Moment (diese Ausdrucksdopplung ist Absicht!) teaser13_bloggen_freundschaftdamit angeben kann, dass sie so viele unersetzbare und tatsächlich tolle und besondere Menschen übers Netz kennenlernen durfte und nun ihre Freunde nennen darf. Ich hoffe einfach, dass es nicht so herüberkommt, denn das ist wirklich nicht meine Absicht mit diesem Artikel! Selbstbeweihräucherung ist nämlich nicht so mein Stil.

Ich habe den Ruf einer (leicht :3) emotionalen Ebene, die ich gerne mal aus ihrem Käfig lasse, wenn ich mich in Dinge hineinsteigere, was mir ebenfalls nicht schwer fällt.


Teaser4_Freundschaft_BloggenSo kam es, dass ich letzte Woche, als ich im Fernbus nach Stuttgart saß um eine wunderbare, befreundete Bloggerin zu besuchen, ganz plötzlich merkte, dass mein Leben ohne das Internet und das darin enthaltene Bloggen ganz, ganz anders aussähe. Ich wäre nicht nur nicht in diesem Fernbus einem wunderschönen Wochenende mit viel Lachen und einer tollen Zeit entgegen gefahren, ich würde auch unglaublich viele Menschen nicht kennen.

Menschen, die ich lieb gewonnen habe, inzwischen teilweise persönlich kenne, meine Freunde schimpfe und nie wieder gehen lassen möchte. Anfangs habe ich mich immer noch geziert wirklich zu glauben oder zu denken, dass das meine „wirklichen“ Freunde sein könnten. Aber hey, ich war siebzehn Jahre alt, als ich mit dem Bloggen begann und ich weiß nicht, ob es nur mir so erging, aber in der Schule wurde uns immer eingetrichtert: Passt auf eure Daten auf. Vertraut niemandem aus dem Internet. Das sind alles Fakes, die irgendetwas von euch wollen und euch am Ende ausnutzen.teaser11_freundschaft_bloggen

Ich möchte gar nicht behaupten, dass es das nicht auch gibt, aber es gibt eben noch eine andere Seite. Die ich erst entdecken musste. Vielleicht musste ich dafür auch erwachsener werden, bemerken, dass es nie schadet, sich eine eigene Meinung zu bilden… Zumindest habe ich mich zu Beginn meiner Bloggerzeit nie auf Bloggertreffen getraut, immer die warnenden Worte der Lehrer und ganzen Erwachsenen um mich herum im Ohr.

Mein Appell am Rande: Vorsicht im Internet schadet natürlich nie, aber wertet nicht grundsätzlich alles ab, sondern vergebt immer Chancen!

teaser14_bloggen_freundschaftZurück zum Thema. Ich saß also in diesem Bus und wurde ganz fürchterlich und arg sentimental. Ich habe über mein Leben nachgedacht. Was im übrigen wunderbar funktioniert mit Musik im Ohr, wenn man den endlosen Weiten am Horizont entgegenzufahren scheint.

-Habe überlegt, wo ich so stehe im Leben und dann plötzlich… rasten meine Gedanken und mir wurde innerlich ganz kalt und irgendwie schien mein Herz ganz komisch zu krampfen (ich bilde mir sowas gelegentlich vielleicht auch ganz gerne ein^^), denn ich wagte kaum daran diesen Gedankenfetzen zu Ende zu spinnen und musste erst einmal ganz, ganz tief Luft holen, um dann ganz bewusst, in einer ordentlichen Reihenfolge zu denken:teaser8_bloggen_freundschaft

Was wäre, wenn es das Internet nicht gäbe? Oder wenn es das Internet gäbe und ich dennoch niemals angefangen hätte zu bloggen? Ich habe dieses Szenario, das jeden Albtraum locker in den Schatten stellt, zu Ende gedacht und ja, es flossen einige Tränchen.

Natürlich kann ich nicht sagen, was dann wäre. Aber ich kann sagen, was ist.

(Ich würde beispielsweise niemals diesen Artikel schreiben und so viel Schmalz verteilen, wie ich nur überhaupt parat zu haben scheine! *höhö* ;))

teaser10_bloggen_freundschaftWas ist“… ist für Außenstehende vielleicht schwierig nachzuvollziehen. Doch ich kann nur betonen: Habt immer den Mut euch eure eigene Meinung zu bilden, neue Dinge zu wagen, auch oder gerade weil ihr absolut keinen Plan davon habt und lasst die Dinge unvoreingenommen auf euch zukommen!

Ich bin dieses Jahr zum Studieren nach Mainz gezogen. In eine andere Stadt, ja sogar in ein anderes Bundesland. Meine Heimat Hessen ist zwar der direkte Nachbar von Rheinland-Pfalz und so trennt nur eine Brücke diese beiden Bundesländer und ihre jeweiligen Landeshauptstädte Wiesbaden und Mainz, dennoch ist es ein anderes Bundesland.teaser9_bloggen_freundschaft

Als ich heute Nacht nach einem gigantischen Tag in Frankfurt auf dem Weihnachtsmarkt, den ich mit zwei Bloggerinnen durchlachte, über eine Brücke nach Hause spazierte, kam mir eine Symbolik in den Sinn. Ein kleiner Exkurs zur Brücke: Wiesbaden und Mainz trennt lediglich der Rhein, so dass sie zwangsläufig mit einer Brücke verbunden sind.

So wie diese Brücke zwei Städte verbindet und der Rhein darunter sozusagen die fließende und doch trennende Schnittstelle ist, so verbindet das Bloggen mit dem Internet als Schnittstelle die Menschen. Ich kann jetzt schlecht so teaser_bloggen_frezndschaftweit gehen und etwas über die Freundschaft zweier Städte als Gegenstände faseln, aber ich kann den Gedanken allein auf die Menschen bezogen weiterführen. Das Bloggen verbindet also Menschen. Darüber hinaus können aus ebendiesen Verbindungen weitere Verästelungen entstehen, die sich im Boden verankern und irgendwann vielleicht sogar wurzeln und dann… schwupps, sind Freundschaften daraus entstanden, die sich leise und langsam angeschlichen haben.

Lange Zeit war ich demgegenüber wirklich etwas blind. Habe mich, wie schon einmal erwähnt, viel zu viel von anderen beeinflussen lassen und mich dann beispielsweise auch gescheut, diese „Internetmenschen“ als wirkliche Freunde zu bezeichnen. Niemand hat mich verstanden, wenn ich sagte, dass ich Freundinnen im Internet hätte. „Ach ja?“ – wurde ich gefragt. (habe ich schon einmal erwähnt, dass ich intolerante Menschen nicht wirklich mag?!) „Und wie oft habt ihr euch denn schon so gesehen?!“ als ich dann antwortete, einmal oder noch schlimmer und in der Regel keinmal, war die Sache für die Fragenden natürlich gegessen und eindeutig. Internetfreunde sind Fake und damit unreal und nichts wert, zu vernachlässigen und ein weiteres trauriges Produkt des Internets, auf das die Menschen viel zu stark bauen würden. Zu wenig persönlicher Kontakt = keine richtigen Freunde. (Ich mag sie. Diese digitale Welt! :D)

Wirklich?!

teaser12_bloggen_freundschaftAllerdings definieren sich für mich Freunde nicht nur darin, wie oft ich sie jährlich sehe. Dann gäbe es beispielsweise auch keine Fernbeziehungen, argumentierte man so. Das ist ein veraltetes Bild, mit dem ich nicht (mehr) leben möchte. Früher war es unbestreitbar schwierig Kontakt zu halten, wenn man auseinander wohnte. Doch sogar das funktionierte, so denn es beide wirklich wollten. Heute haben wir das Internet. Heute muss ich meine Freunde nicht mehr durch die Anzahl der persönlichen Treffen definieren. Es gibt Gratis-Messenger-Dienste, es gibt das Telefon, es gibt das Bloggen und das Internet. Freilich zähle ich nicht jeden meiner Facebook Freunde, mit denen ich bisher zwei bis drei Mal schrieb zu meinen Freunden. Aber ich zähle die zu meinen Freunden, die da sind. Die mein privates Leben bereichern – egal wie nah oder fern. Die das Bloggen verstehen, weil sie vielleicht sogar selbst bloggen.

Wir haben uns vermutlich nie gesucht und doch irgendwie gefunden.

Und dafür bin ich wirklich, wirklich, wirklich, wirklich hoch unendlich dankbar. Dass das Bloggen mein Leben auf diese einzigartige Art und Weise bereichert hat.

Denn eines steht fest:

Ohne das Bloggen und ohne meine Freunde, wäre ich heute nicht die, die ich bin. Hätte viele Erlebnisse und Highlights meines Lebens verpasst, Erfahrungen versäumt und ganz wichtig und allem voran: Viel zu wenig gelacht.

teaser15_bloggen_freundschaft

Damit sind wir auch schon am Ende meiner (wirren?) Gedanken angelangt und ich weiß, ich habe an der ein oder anderen Stelle den Bogen sicherlich etwas zu weit und nicht immer ganz logisch gespannt, doch am Ende habe ich – hoffentlich – noch die Kurve bekommen und ihr konntet mir halbwegs folgen. Bitte seht mir die kleinen Ausreißer nach, ich bin, was das Schreiben und Bloggen angeht (auch wenn ich das genauso wenig wie das Atmen jemals verlernen würde!) ein wenig aus der Übung.

Warum ich immer noch nicht still bin?

Weil ich nach der explosionsartigen Erkenntnis diesen Artikel gerne als TAG ansetzen möchte.

Ich bin neugierig, ich bin gespannt und ich bin sicher, dass viele von euch tolle Geschichten zu erzählen haben, die wir alle hören wollen.

Dass gerade Weihnachten ist, ist zwar reiner Zufall, doch passt es so wunderbar zu diesem Thema. Also werfe ich diesen Tag mit der Frage in den Raum: „Hat auch euch das Internet/Bloggen auf die ein oder andere Weise bereichern können oder euer Leben definitiv ‘irgendwie’ verändert?“ 

Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr den TAG mitnehmen möchtet – EGAL, wie alt auch immer er zu dem Zeitpunkt sein mag, dass ihr ihn aufstöbert – und mir vielleicht sogar eine klitzekleine Rückmeldung gebt.

Noch eine letzte Anmerkung, falls diejenigen meiner Freunde mitlesen, die nichts mit Bloggen am Hut haben (was nicht so sehr wahrscheinlich ist, aber trotzdem! ;)): Auch ihr seid mir selbstverständlich wichtig! Keine Sorge! :D

Euch weiterhin eine frohe Weihnachtszeit,

eure sentimentale Charlousie

Killing Butterflies von M. Anjelais [Rezension]

Sphinx, du solltest nicht weinen”, sagte er. Bevor er es sagte, hatte ich gar nicht gemerkt, dass ich es tat. “Nicht wenn du kurz davor bist, etwas Bedeutsames zu tun.”

Das Messer zitterte in meiner Hand. S. 350

killing butterflies»Der Inhalt«

Sphinx verbringt viel Zeit mit ihrem besten Freund Cadence, den sie bereits kannte, als sie noch im Mutterleib war. Doch Cadence ist irgendwie anders. Immer bestimmt er, was sie spielen, immer wieder drängt er Sphinx zu Sachen, bei denen sie sich unwohl fühlt.

Irgendwann eskaliert ihr Spiel und Sphinx wird verletzt. Daraufhin zieht er mit seiner Mutter weg, so dass Sphinx keinen Kontakt mehr zu ihm hat, bis sie Jahre später von ihm hört. Er ist schwer krank und hegt den letzten Wunsch, noch einmal Zeit mit ihr zu verbringen. Also muss Sphinx sich entscheiden, welchen Weg sie gehen wird. Wird sie sich wieder auf die dunklen Pfade von Cadence begeben oder in ihrem hellen zu Hause bleiben?

»Tief verstörend?«

Killing Butterflies“ von M. Anjelais hat mich tief verstört. Verstört zum einen, weil ich diese Geschichte nicht nur als krank empfinde, sondern weil sie tatsächlich krank ist und zum anderen, weil ich nicht glauben kann, dass die Autorin das wirklich getan hat.

Prinzipiell ist die Idee dieses Romans gut und ich kann nicht leugnen, dass ich beim Lesen mit ambivalenten Gefühlen zu kämpfen hatte. Ich war gleichzeitig fasziniert UND verstört und geekelt.

»“Naivität, die wehtut“?«

Vielmehr war ich im Laufe der voranschreitenden Handlung jedoch verstört von der Naivität bzw. der Gedankenwelt der Protagonistin Sphinx. Ich kann mir kaum vorstellen, dass eine Figur und sei es nur in einem Roman, dermaßen – verzeihung – „dumm“ sein kann. Ihre Naivität kann noch nicht einmal unter dem Deckmantel der Selbstlosigkeit oder Selbstaufopferung geführt werden. Nein, Sphinx scheint einfach nur vor sich hin zu leben, ohne Ziele und komplett gefangen in ihren wirren Gedanken um ihren einst besten und engsten Freund Cadence.

Mich hat also das Benehmen der Protagonistin, die angeblich NORMAL ist, mehr verstört als das Verhalten, des offiziell psychisch Kranken in diesem Roman. Denn die Handlungen des psychisch Kranken waren für mich erklärbar und damit auch nachvollziehbar. Ich wurde nicht überrascht, sondern habe die meisten seiner Taten sogar vorhergesehen, doch für das Verhalten der Protagonistin… Nein, dafür gibt es keine Entschuldigung.

Um Spoilerfrei zu bleiben, kann ich die Begründung für mein Urteil leider nicht näher ausführen, was natürlich schade ist, doch wer das Buch gelesen hat, wird mich verstehen.

»Lesen wie schmelzende Butter in der Sonne?«

Natürlich war ich von „Killing Butterflies“ gefesselt und natürlich lesen sich die Seiten mindestens genauso schnell weg wie Butter in der Sonne schmilzt und dennoch wusste ich die meiste Zeit nicht, ob ich nun weinen oder lachen, dieses Buch absolut bescheuert oder doch genial finden sollte.

»Wo die tiefen Einblicke (nicht) wohnen…«

Letztlich habe ich mich für die Tendenz „bescheuert“ entschieden, da meine Kritikpunkte siegen und die Ausarbeitung von M. Anjelais doch zu wünschen übrig ließ. Die „tiefen Einblicke“ in die menschliche Psyche fand ich nicht sonderlich besonders oder gar tief. Vielleicht wurden sie auch durch die Sichtweise der Protagonistin zerstört, denn – wie bereits am Rande erwähnt – diese verhält sich absolut unglaubwürdig. Bedauerlicherweise ist „Killing Butterflies“ aus ihrer Sichtweise in der Ich-Form geschrieben, so dass dieser Punkt SEHR schwer wiegt.

»Rosarotes und kleinmädchenhaftes Walt Disney?«

Die Grundidee der Handlung könnte auch direkt einem Walt Disney Film entsprungen sein, so rosarot und kleinmädchenhaft ist diese. Ich kann hinzufügen, dass zwei sehr junge Mädchen im Buch die Grundidee von der Autorin in den Mund gelegt bekommen, aber vielleicht war wiederum das eine schlechte Idee der Autorin…

Überhaupt werden „PLÄNE“ in „Killing Butterflies“ groß geschrieben. Diese Pläne sollen sich wohl direkt mit den ungeborenen Eiern all der noch nicht geborenen Kinder formen. Das lasse ich mal so stehen und unkommentiert.

»Mein Fazit«

M. Anjelais „Killing Butterflies“ behalte ich mit viel Skepsis im Hinterkopf. Ich kann es weder empfehlen noch nicht empfehlen, weil ich weiß, dass andere LeserInnen bestimmt mehr damit anzufangen wissen. Bei mir hat die Geschichte nicht so richtig funktioniert, dennoch war ich gefesselt und habe es schnell und mit Spannung gelesen.

Wölkchen2

BibliografischeDaten

übersetzt von Uwe-Michael Gutzschhahn
Hardcover
Seiten 368
Alter ab 14 Jahren
ISBN 978-3-551-52071-5
D: 16,99
Zu „Killing Butterflies“ bei Chicken House

Orientierungslos

orientierungslos

Morgens, da weiß ich manchmal nicht mehr, wo ich bin.

Bin verwirrt, weil ich mal bei mir und mal bei dir schlafe.

Meistens bei dir.

Wenn ich dann bei mir liege, habe ich das Bild deines Zimmers vor meinen Augen.

Ich weiß genau, wie sich deine breitere Matratze anfühlt. Spüre die Wärme deiner übergroßen Decke, das leicht kratzige der Wolldecke an meinem Bauch. Weiß, wie es ist, wenn du neben mir gleichmäßig atmest oder mit den Zähnen knirschst.

Ich weiß genau, wie es ist, bei dir zu liegen. In deinem Bett.

Doch diesen Morgen fühlt es sich anders an.

Orientierungslos.

Dein Bett in Gedanken. Meines im Gefühl?

Ich öffne die Augen.

Sehe meinen Raum. Liege in meinem kleinen Bett. Einsam. Bin enttäuscht.

Sogar traurig.

Mein Raum. Mein Bett. Immer mein Bett. Von jetzt an immer. Mein Bett. Mehr nicht.

Mit uns eine Notizbuch-Aktion zu “Über uns das Meer” von Sabine Giebken

8 Blogger – 1 Buch

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Seit der Buchmesse haben wir über eine Gemeinschaftsaktion nachgesonnen, irgendwann die Notizbuch-Aktion im Kopf gehabt (ich nahm bisher an einer teil) und nun endlich ein Buch gefunden, mit dem alle einverstanden sind! (JUCHU! :D)

By the way, was ist eine Notizbuch-Aktion? – Ich kenne es so, dass reihum alle dasselbe Buch lesen und direkt INS (JA WIRKLICH) Buch Anmerkungen, Notizen und Kommentare schreiben. Jeder ist eine bestimmte Farbe und so erweitert sich das Buch immer mehr mit individuellen Gedanken oder auch „Diskussionen“ zwischen den ganze LeserInnen. Wie ein Wanderbuch, das ausnahmsweise bekritzelt werden darf! Am Ende landet dann „Über uns das Meer“ wieder bei mir *.* und ich bin soooooooooooooo mega gespannt auf die verschiedenen Wahrnehmungen DIREKT IM TEXT!

es geht noch leselustig weiter…

Der Seifenblasen-Samstag in Frankfurt – Tag 4

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Ok, der Seifenblasen-Samstag war regelrecht umhauend. Ein Teil unserer Horde hat mir nicht nur einen MEGA gefallen getan, nein, ich war leicht beschwippst (!), ich hab Bücher geschenkt bekommen <3, tolle Leute getroffen, über Bücher geschwärmt, Autoren getroffen, einer Debüt-Lesung beigewohnt!, einen Cookie beim LB-Lesertreffen gegessen, gelacht, festgestellt, dass ich einfach kein gutes Gedächtnis mehr habe und alles durcheinander würfel, einen wunderschönen Abend gehabt, und, und, und…: ABER ERSTMAL DER REIHE NACH! :)

(Wahnsinn, hab ich wirklich SO VIEL an einem Tag erlebt?!)

Morgens komme ich viel zu knapp an der Messe an, denn ich habe meinen ersten und einzigen Verlagstermin mit Hilke Schenck vom Chicken House Verlag, zu dem ich Simone und Heffa mitbringen durfte. Wir haben richtig lange über das aktuelle Programm gequatscht und ja, mir wurde ja schon irgendwie der ein oder andere Titel SEHR schmackhaft gemacht. Ich sag nichts… (nur „BUTTERFLIES“ :D)

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Alexia Casale ganz vorne links

SAMSUNG CSCAnschließend wohnte ich dem Carlsen-Meet & Greet mit der Autorin Alexia Casale des Buches “Die Nacht gehört dem Drachen” bei. Leider habe ich nicht all zu viel verstanden, so dass ich mich knapp vor Schluss auf die Socken machte, Alexia Casale aber als eindrucksvolle, nette und sehr sympathische Autorin im Kopf behalte.SAMSUNG CSC

Am Stand gegenüber gab es eine MASSENKARAMBOLAGE! Anschwellende Herzen, Luft zu fächern, Hyperventilieren und jede Menge LeserInnen im absoluten FANMODUS! (wer könnte es ihnen verdenken?!) Teri Terry gab uns die Ehre!! Ich gestehe: Ich habe mir kein Autogramm geholt, zum einen aus Faulheit zum anderen, weil ich die Bücher nicht mehr habe und deshalb keinen Sinn im EWIG LANGEN ANSTEHEN sah! (Eine RIESIGE MENGE!)

Glücklicherweise konnte ich beim Coppenrath-Verlag endlich die liebe Kiki antreffen und habe mich sehr gefreut, ein paar Worte mit ihr wechseln zu können. Spontan bekamn wir auch von der sehr sympathischen Autorin Ellen Alpsten ein Autogramm und steckten ihr “unauffällig” unsere Visitenkarten zu! ;)

Noch schnell Tanjas eBook “Emily Lives Loudly” fotografieren und ein Selfie vom Selfie schießen^^

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links Simone, rechts Anne

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Irgendwann gab es im Pressezentrum auch mal eine Pause, bei der ich ENDLICH Quynh kennenlernte! :D Eine Bloggerin, die dort arbeitet, furchtbar witzig, furchtbar nett und furchtbar liebenswert ist! (leider ist sie auf keinem dieser Bilder!)

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Anschließend zogen Simone und ich weiter zum neuen Magellan-Verlag um der DEBÜT-SAMSUNG CSCLESUNG von Maike Stein mit ihrem Buch „Du oder sie oder beide“ beizuwohnen. Simone hat das Buch gekauft und sofort signieren lassen. Für Anne nahmen wir auch noch eine Autogrammkarte mit (wir sind ja schließlich sozial^^)SAMSUNG CSC

Unsere weiteren Pläne überschnitten sich blöderweise ziemlich, aber noch blieb etwas Zeit, so dass wir – plötzlich zu dritt, Sarah O. Hatte sich angeschlossen – zu Bastei Lübbe gingen, um Mäusschen vom neuen Imprint ONE zu spielen.

Tatsächlich hatte Frau Geduldig  Zeit für uns und…. was sie uns erzählte gefiel mir auf der einen Seite sehr gut (diese BÜCHER MUSS ICH SOFORT LESEN) auf der anderen Seite sind wir nun verdonnert BIS ZUM FRÜHJAHR auf diese MEGA TITEL zu warten (Gott, ich sterbe! :() Klasse finde ich, dass die Anzahl der erscheinenden Bücher mit 6 Stück pro Halbjahr ziemlich übersichtlich bleibt und ein buntes Storyprogramm geboten wird. “Magisterium” ist übrigens der einzige Titel, der bereits im Herbst erscheint und für alle Harry Potter Fans etwas sein soll! :) Aber welches Buch ICH am LIEBSTEN SOFORT lesen würde heißt: “Elias & Laia – Die Herrschaft der Masken” von

Die englische Ausgabe!

Die englische Ausgabe!

Sabaa Tahir, das im fiktiven, alten Rom spielt. Was Frau Geduldig da erzählte… ICH MUSS ES EINFACH LESEN o.O

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Libba Bray in der Mitte <3

Libba Bray <3 (die Frau, mit der ich auf meiner ersten Buchmesse einen meiner tollsten Momente erlebte!) stand als nächstes auf dem Plan. Und zwar in Halle 4.1. Bastei Lübbe befand sich in 3.0 und am BESUCHERTAG SAMSTAG gleicht es reinem Selbstmord, die Hallen zu wechseln. Aber richtige Hardcoremessebesucher – so wie wir es waren – kennen keinen Schmerz, deshalb schlugen wir uns tapfer und erfolgreich durch.

Richtig lange blieb ich bei Libby Bray leider nicht (schon wieder nichts zum Signieren -_-), denn ich wollte unbedingt noch zum Lovelybooks-Lesertreffen.

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Menschen, Menschen, Menschen!

Bereut habe ich das definitiv nicht! In der Next Generation Area (glücklicherweise auch in Halle 4.1). liefen mir alle paar Meter bekannte Gesichter über den Weg oder sprachen mich an und ich habe mich ENORM gefreut.

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Menschen, Menschen, Menschen!²

Den Rainer Wekwerth konnte ich kurz begrüßen (wir hatten uns vor ganzen 7 Tagen zuletzt gesehen :)), Ivo Pala sah ich auch ENDLICH mal live – fand ich sehr großartig – und habe bestimmt die Hälfte der Menschen nicht erkannt. Ihr kennt das bestimmt: Cyberworld trifft auf Reallife, eine mitunter doch schwierige Verschmelzung! (Übrigens war ich eine der 100 Glücklichen mit Goodie-Bag <3 DANKESCHÖN!)

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rechts Ivo Pala, links ich

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Nachdem ich mich allmählich aus Halle 4.1 davon schlich und feststellte, dass ich das IRONBUCHBLOGGER-Treffen verschwitzt hatte :( begab ich mich in Halle 3.1 zum Droemer Knaur Stand. Dort wurde ich zu einem Meet & Greet vom eBook-Label feelings der Verlagsgruppe eingeladen. 

Die Einladung hatte nicht zu viel versprochen! Mimi und Heffa sammelte ich (ich weiß gar nicht mehr, wie das genau kam) auf dem Weg ein.

Die schöne Aussicht mussten wir schnell noch bestaunen und festhalten! <3

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Panoramaview

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Panoramaview²

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überall nur HERZEN :D

Mimi und ich hatten solchen Durst, dass wir dankbar den Sekt entgegen nahmen und ich erfreute mich am Fruchtgummi in Herzform. Als wir den Piraten entdeckten, fand ich es amüsant, aber irgendwie auch… überflüssig.(ok, am Ende war es doch sehr witzig!! ;)) NIE IM LEBEN wollte ich mich mit dem fotografieren lassen. Doch es war – so wie immer und beinahe überall auf der Messe – ausgesprochen VOLL!SAMSUNG CSC

Und Heffa saß nun einmal auf der anderen Seite vom Piraten. Mimi und ich wollten durchs Bild des Piraten gehen, um zu ihr zu gelangen und gestattet wurde es uns unter der Bedingung, wenn wir ein Bild mit dem Piraten schießen würden (ARW!)

SAMSUNG CSCOoooooookay! Habe ich mir gedacht. Wenn ihr das unbedingt wollt…

Das Ergebnis sieht ungefähr so aus und KEIN EINZIGES BILD IST SCHÖN :'(

piratencomic pirathappyend

Was ich erstens nicht wusste: Das würde auf Facebook landen. Was ich zweitens nicht wusste: ich sollte EIGENTLICH (natürlich total misslungen!) Ein BUCHCOVER NACHSTELLEN o.O und was ich drittens nicht wusste: DAS WAR AN EIN GEWINNSPIEL GEKOPPELT!

- wofür ich ausnahmsweise mal Werbung machen möchte. Denn es gibt einen TOLINO-eReader zu gewinnen und den wünsche ich mir schon total lange! *.* – Also… wenn ihr so freundlich wäret mein nicht schön geratenes Bild zu liken (EINFACH AUF DAS LETZTE!! BILD VOM COMIC KLICKEN! :D) und mir ganz, ganz vielleicht zu einem Gewinn zu verhelfen (ich bin unschuldig,dass es nicht so toll ist xD) seid ihr euch meiner EWIGEN DANKBARKEIT SICHER!!!!! :D *Schleichwerbungmodusoff*

Insgesamt war das feelings-Treffen aber richtig schön! Wie ihr auf dem einen Bild sehen könnt, wurde mit Herzluftballons mühevoll für die richtige Atmosphäre gesorgt, super leckere Herzgummibärchen (eigentlich bin ich nicht so der Gummibärchenfand, doch diese.. YUMMI!), Sekt, nette VerlagsmitarbeiterInnen, gratis Bücher von Autorinnen, die ANWESEND waren und DIREKT SIGNIERTEN! <3 Etwas traumhafteres konnte sich der Verlag nicht einfallen lassen: DANKESCHÖN!

Als uns aber der ganze Rummel und Trubel allmählich zu den Ohren raus hing, verabredeten wir uns wieder mit einem Teil unserer Horde und machten uns mit Simone, Heffa, Anne, Hanna, Caro und mir auf in Richtung Englische Hallen. Kurz vor Halle 8 legten wir einen Essensstopp ein. (Die dort von mir verspeisten Pommes habe ich ein paar Stunden später SO RICHTIG bereut!)

SAMSUNG CSCIn Halle 8 wurde leider schon großflächig eingepackt und viele Bereiche waren uns gar nicht mehr zugänglich. Ein Foto vom englischen Chicken House Verlag durfte ich – warum auch immer – auch nicht schießen.

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Caro mit Buch :)

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Simone mit Buch

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Bücher

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Bücher²

ABER gegenüber vom Chicken House Verlag besaßen die Damen und Herren MAGISCHE SEIFENBLASEN! Die anderen bekamen mich kaum noch davon weg, weil ich es so mega, mega toll fand – und am liebsten selbst mal ausprobiert hätte!!

seifenblasenmagie

Allmählich strebte der laaaaaaaaange und volle, turbulente Messetag dem Ende zu und unsere Horde fuhr ins Hotel, indem sie eingecheckt hatten!

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Mein Essen :)

 

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Gemütliche Runde

Von dort aus fuhren wir kurze Zeit später weiter und verbrachten einen schönen Abend im Vapiano. Die Pommes bereute ich übrigens, weil ich noch nicht ganz fit war und dann die schlimmsten Magenschmerzen meines Lebens bekam und ich weiß nicht wie oft auf Toilette rennen musste. Doch so ist das Leben.

Ich fürchte, ich habe irgendein MEGAEVENT vergessen, aber dieser Tag… war so UNHEIMLICH voll und wieder mal so schön, weil ich all diese Events und Augenblicke mit Herzensmenschen erlebte (manche Begriffe darf man klauen können :-*) und sie dadurch 1000 mal (eigentlich sogar unendlicher) schöner wurden. (ja, weil die Messe inzwischen rum ist, bin ich wirklich sentimental, ich weiß, aber mir fehlen einfach alle nur so unglaublich sehr, dass es manchmal wehtut).

Genug des Rumgeheules:

EIN TOLLER MESSESAMSTAG, sehr anstrengend, nicht ganz gesund und irgendwie so verrückt, wie selten irgendetwas, aber auch #leidergeil!

Liebste Grüße,

Charlousie

PS: Eigentlich hätte Heffa das ja mal erzählen w/sollen, aber da sie es nicht tat ;P übernehme ich jetzt: Theresa, Heffa und ich fuhren mit der S-Bahn von Frankfurt zurück nach Mainz/Wiesbaden und kurz bevor ich aussteigen musste, quatschte uns ein Kerl an à la: “Yo, das kenn isch auch…” wir unterhielten uns, bis wir irgendwie auf die Messe und unsere Blogs kamen und er UNBEDINGT ein Buch von uns empfohlen haben wollte. Heffa kam dann auf “Boy Nobody” (mir fiel für ihn leider NICHTS ein!) und dann…

stehe ich schon vor den Türen zum Aussteigen und sehe, wie er einfach einen Stift zückt, einen 20€-Schein rausholt und… DEN BUCHTITEL AUF DEN GELDSCHEIN DRAUFSCHREIBT!

Das war sauwitzig und cool! :D

Ich glaube nicht dran, dass er es kaufen und lesen wird, obwohl er mir das nochmal versicherte, als er ebenfalls aus der S-Bahn flitzte und ich seine “Gehn wir zwei noch was trinken?”-Einladung freundlich ablehnte! ;)

Heffa, wenn du dem noch etwas hinzuzufügen hast, BITTE TU ES xD

Ach wie gut, dass niemand weiß von Alexa Hennig von Lange [Rezension]

Ich will schreien. Aber ich kriege kaum Luft. Von hinten wird mir der Mund zugehalten und meine Handgelenke werden fest umklammert. Ich strample, bis die Beine meiner Jogginghose bis zu den Knien hochgerutscht sind und meine Waden von den Ästen zerkratzt sind. Es bringt nichts. Der, der mich von hinten festhält, ist viel stärker als ich. – S.16

Ach wie gut dass niemand weiss von Alexa Hennig von Lange»Inhalt«

Sina versucht noch immer über ihren Ex-Freund Jean hinweg zu kommen, der sie im Sommer mit einer anderen betrog und Schluss machte. Als ihre Freundinnen sie zwecks Aufmunterungsmanöver abends zu einem Ausflug „entführen“ ahnt sie nicht, dass sie auf einem Kentucky Fried Chicken Parkplatz der großen Liebe ihres Lebens begegnen wird. Dass diese Liebe sie in die Büsche zerrt und vor Angreifern bewahrt, die ihre Freundinnen verschleppen. Doch dass ihre Liebe trotz allem in diese dunkle Machenschaften verwickelt ist, findet sie schnell heraus, als offiziell nach ihm gefahndet wird.

Sinas innerer Kampf um Liebe, Loyalität und Vertrauen hat begonnen…

»Eine Enttäuschung«

Ach wie gut, dass niemand weiß“ von Alexa Hennig von Lange war für mich insgesamt eine Enttäuschung. Anfangs verspürte ich noch einen Sog und war trotz der total unrealistischen „Liebe-auf-den-ersten-Blick“-Gedanken gefesselt.

Blöderweise baut ALLES in diesem Roman auf ebenjenen Gefühlen der Protagonistin Sina auf, die sich direkt am Anfang total „herzzerreißend“ verliebt.

Bis zum Mittelteil verbuchte ich das Gefühlschaos und die daraus resultierenden Komplikationen und Verwicklungen, die tatsächlich ernst zu nehmen waren, unter: Geeignet für jüngere Zielgruppe. Es tut mir leid, das schreiben zu müssen, aber auch vierzehnjährige sind nicht reihenweise dumm und unzurechnungsfähig, wenn ein Plot immer irrsinnig unlogischer und nervig wird. Im Laufe der Handlung relativierte sich nämlich dieser Gedanke enorm, bis er komplett von der schlechten Umsetzung verschluckt wurde.

»Klischees, soweit das Auge reicht!«

Alexa Hennig von Lange bedient sich Klischee um Klischee, lässt die Protagonistin sehenden Auges in die Löwengruben rennen und ich war kurz davor, das Buch einfach gegen die Wand zu werfen, weil ich mich so aufregte.

Anfangs empfand ich die Darstellung des bösen jungen Mannes, in den Sina sich unter so unmöglichen Umständen verliebt, als intensiv, prickelnd und aufregend – so dämlich ich es andererseits auch fand. Ungefähr ab Seite 100 hatte ich aber eine Überdosis davon und konnte selbst daran nicht mehr viel Gutes erkennen. 

»Emotional an mir vorbeigesteuert«

Ach wie gut, dass niemand weiß“ ist kräftig mit kriminalistischen Elementen gespickt, die ich stellenweise als spannend empfand, aber teilweise sehr früh zu durchschauen vermochte.

Ein ganz großes Thema in diesem Roman ist die Gesellschaft und ein wenig an Romeo und Julia angelehnt die Liebe zweier Personen aus unterschiedlichen Schichten, die aus verschiedensten Gründen – natürlich – nicht sein darf. Die Verschmelzung dieser Themen hat für mich nie ganz reibungslos funktioniert. Obwohl Alexa Hennig von Lange einen schönen Schreibstil hat, der mich flott durch die Seiten gleiten ließ, ist „Ach wie gut, dass niemand weiß“ emotional komplett an mir vorbeigesteuert.

Die inneren Konflikte der Protagonistin – abgesehen von ihren völlig überzogenen Liebesschwüren und Gefühlen – haben sich mir hingegen gut erschlossen. Zugegeben, trotzdem handelte sie konträr zu ihrer Selbstreflexion, was die Nachvollziehbarkeit oft direkt wieder zerstörte.

»Mein Fazit«

Alexa Hennig von Langes „Ach wie gut, dass niemand weiß“ ist für mich nur für eines gut: zu sehen, wie man gute Ansätze komisch zusammenflechtet und ein Buch im großen und ganzen nicht schreiben sollte.

Ich mag mit 21 Jahren nicht mehr in die Zielgruppe fallen, doch eine emotionale Liebesgeschichte und eine spannende kriminalistische Story mit dem gewissen Etwas kann mich immer noch verzaubern und das ist dieser Autorin leider nicht gelungen.

In meinen Augen nichts für Jüngere oder Ältere, ein Buch, um das LeserInnen getrost einen Bogen schlagen können, ohne etwas zu verpassen.

Leseprobe!

Wölkchen2

BibliografischeDaten

ALEXA HENNIG VON LANGE
Ach wie gut, dass niemand weiß
ORIGINALAUSGABE
Ab 14 Jahren
Paperback, Klappenbroschur,
400 Seiten,
ISBN: 978-3-570-16284-2
€ 14,99 [D] | € 15,50 [A] | CHF 21,90
Verlag: cbt
Zu „Ach wie gut, dass niemand weiß“ bei cbt

Der Frotzel-Freitag in Frankfurt – Tag 3

Über Nacht bin ich krank geworden. :( Egal, habe ich mir gesagt, die Zähne zusammengebissen und bin ganz, ganz tapfer zur Messe gefahren.

Blog'N'Talk = VOLL

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Der Daumenkino-Donnerstag in Frankfurt – Tag 2

Der heutige Tag war ein typischer Bilderbuchmessetag für mich.

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Ich kam entspannt an, brachte meine überflüssigen Gepäckstücke in die Garderobe und erfreute mich ziemlich schnell an toller Gesellschaft, denn meine „Horde“ ließ nicht lange auf sich warten.

Ein Teil der "Horde" ;)

Ein Teil der “Horde” ;) (von links nach rechts) Hanna, Ally, Simone, Mimi, Heffa

Wie gewohnt flanierten wir durch die Gänge, quatschten über Bücher und kamen dann durch Heffa und Ally auf die Idee mal zur ARD zu gehen, denn dort konnte man sich mit einem Sherlock Holmes Kostüm fotografieren lassen und oder sogar Teil eines Hörspiels werden!

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Der Messe-Mittwoch in Frankfurt – Tag 1

Ich war noch NIE an einem Mittwoch auf der Frankfurter Buchmesse!

SAMSUNG CSCHeute also eine richtige Premiere! ;)

Ich habe es sehr genossen. Ich bin gemütlich gegen 12:30 in Mainz gestartet und war schon um 13:30 Uhr ohne großen Aufwand, ohne Koffer, ohne schwitzen, ohne Panik vor verpassten oder streikenden Zügen in Frankfurt an der Messe.

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